Beiträge getaggt mit Persönliches

In eigener Sache …

Sie haben es vielleicht bemerkt. Sie als Stammleser oder speziell ihr, Bloggerkolleginnen und -kollegen, denen ich seit Jahren freundschaftlich verbunden bin. Eine ungewöhnlich groß ausfallende Lücke beim Posten und ganz offenbar eine zu lang andauernde Pause, denn ich habe bereits etwas besorgt klingende Nachfragen erhalten. Nach einigem Zögern habe ich mich daher zu diesem Beitrag entschieden.

Mein Mann ist sehr schwer erkrankt. Bloggen in der herkömmlichen, lockeren Art und Weise ist mir momentan einfach unmöglich. Ich werde mich irgendwann zurückmelden. Möglicherweise wird es dauern oder – wer weiß – vielleicht taucht unvermutet auf einmal ein kleiner Beitrag auf. Weil das Schreiben auch oft hilft …

Ich möchte ansonsten nicht mehr Auskunft dazu geben, deshalb seid bitte nicht böse, wenn ich nicht auf Fragen eingehen werde. Die Natur des Blogs ist es nun einmal, dass alles ungefiltert in die gesamte, mir doch größten-
teils unbekannte Welt hinaustransportiert wird. Mehr Details für Unbekannte widerstreben mir jedoch zutiefst.
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Hält fast täglich direkt vor dem Patientenzimmer der Klinik Wacht ...

Hält fast täglich direkt vor dem Patientenzimmer der Klinik Wacht …

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Wer mit mir lange bekannt ist und außer durch den Blog ebenfalls via Facebook, Twitter oder sogar per Mail mit mir in Kontakt steht, kann sich wie bisher gern mit Dingen, die unter den Nägeln brennen, an mich wenden. Seien es Fragen zu Fachthemen oder eher persönliche Anliegen. Geht dann bitte den direkten, privaten Weg.
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Ich wünsche euch und Ihnen allen alles erdenklich Gute und freue mich auf ein Wiederlesen zu gegebener Zeit.

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©by Michèle Legrand, Mai 2017
Michèle Legrand - freie Autorin - ©Fotograf Andreas Grav

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Und jedes Jahr das gleiche Resultat: Endmailadehemmung!

Hallo zusammen! Liebe Blogleser, ich grüße Sie! Wie sieht es aus? Glückte Ihnen auf Anhieb die Entzifferung der Überschrift? Was lasen Sie am Ende? Kamen Mails darin vor?
Fangen Sie notfalls von hinten an. Mit der Ladehemmung.

Es ist wieder soweit. Der Tag musste ja kommen. Sie kennen es bereits vom Vorjahr, vielleicht habe ich auch schon die drei Jahre davor – jeweils um diesen Zeitpunkt herum (Ende Mai) -geschwächelt und gestöhnt.
Es ist wirklich zum junge Hunde kriegen!
Irgendwann werde ich auch beantragen, dass man den Kram als außergewöhnliche Belastung absetzen kann. Als schwerwiegende Berufsbehinderung, grobe Hobbybeeinträchtigung, massiven Stimmungssenker.
Irgendetwas muss doch möglich sein und anerkannt werden!
Es ist gehirnschädigend, zeitraubend …
Genau! Arbeitsausfall!
Das Argument dürfte ziehen. Ich schreibe denen gleich jetzt! Aber wie …? Siezen, oder? Doch, ein Du finden die wahrscheinlich zu plump. Ich denke an einen Schrieb in dieser Art:

Liebes Finanzamt,

ich schicke Ihnen heute fristgerecht den obligatorischen Packen. Wie in den Vorjahren erstellte ich in den vergangenen Tagen brav und ehrlich meine von Ihnen offenbar immer wieder höchst begehrte Steuererklärung, bemerke aber betrübt, dass sich dabei Jahr für Jahr mein allgemeiner Zustand eklatant verschlechtert.
Ich altere währenddessen wesentlich schneller als üblich!
Auch nach Abschluss der Anlage dieser Akte, die Sie in Kürze in Sonntagsausgehschrift, mit Erläuterungen, fein sortiert und gebündelt als Einschreiben erhalten, geht es mir weiterhin miserabel, so dass ich nicht in der Lage bin, meinen sonstigen Verpflichtungen im gewohnten Maß und mit der üblichen Geschwindigkeit und Akkuratesse nachzukommen.

Ich halte daher fest, dass mein Hirn, auf dessen reibungsloses Funktionieren ich angewiesen bin, bei der umfangreichen und zeitaufwändigen Tätigkeit (unter uns: es ist dösige Papierwustproduktion!) großen Schaden genommen hat. Seine Denkfähigkeit und Belastbarkeit sind seitdem arg reduziert. Die intensive Beschäftigung mit der Steuermaterie, die schier nicht enden wollende Menge an Spalten, Zeilen und Lücken (inkl. der leider mal wieder umbenannten und veränderten Formularseiten), das Erstellen von Zahlenkolonnen sowie Sammeln und Sortieren von Belegen, verursachte wohl eine Überdosis schlechter Impulse und beeinträchtigt bislang die Gehirnaktivität. Verändert sie. Blockiert das Denken!
Vielleicht waren auch die vielen verqueren Formulierungen in Anlage KAP Schuld.

Da diese negativen Auswirkungen nicht das erste Mal auftreten, sich jährlich verschlimmern, zudem von Jahr zu Jahr länger anhalten und nicht unerheblichem Verdienstausfall sowie Anflüge von Depression zur Folge haben, beantrage ich hiermit, einen Betrag in Höhe von
€ ..… ,–  (ich überlege noch, ob ich im vier- oder gleich im fünfstelligen Bereich beginne),
als außerordentliche Belastung respektive Entschädigung für entgangenen Arbeitslohn einzusetzen.
Sie können sich natürlich auch dafür entscheiden, den genannten Betrag gleich steuermindernd von der zuvor errechneten Steuerschuld abzuziehen …

So in dem Stil hatte ich mir das vorgestellt. Feinarbeiten am Text sind natürlich noch drin.
Warum ich Ihnen das alles heute erzähle?
Verehrte Bloggäste, Sie sind schließlich auch davon betroffen!
Durch den momentanen Gehirnstreik fühle ich mich einfach noch nicht wieder in der Lage, völlig normal zu bloggen!
Nach diesem Steuerakt kommt regelmäßig die große Endmailadehemmung. Diese vertrackte Blockade im Gehirn. Sobald sie sich gelöst hat und dieser – salopp ausgedrückt – rammdösige Zustand sich gelegt hat, geht es hier wie üblich weiter.
Ich fand nur, ich sollte es Ihnen vorsorglich mitteilen. Die Alternative wäre ein sang- und klangloses Untertauchen gewesen. Das ist nun auch nicht die feine Art.

Also bis bald! Lassen Sie es sich mittlerweile gut gehen!

©Mai 2014 by Michèle Legrand
Michèle Legrand - Blog Michèle. Gedanken(sprünge) Foto ©Andreas Grav

 

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Herz & Verstand

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Meine Art

Meine Werke, sowie die Ausstellungen an denen ich Teilnehme sind in diesen Blog zu sehen.

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