Lebenszeichen …

Am Sonnabend saß ein Straßenmusiker am Rande des Wochenmarkts lässig auf einer Treppenstufe, hielt seine Akustikgitarre im Arm und zupfte mit Gefühl „The Girl from Ipanema“. Er hatte kaum begonnen, da brach die bis dahin graue Wolkendecke auf und Sonnenschein ließ auf einmal Blumen, Gemüse und Obst an den Ständen der Marktbeschicker aufleuchten. Und einige Gesichter.

Sie kennen das Lied, oder? Sehr melodisch und harmonisch, sehr relaxt. Die englische Fassung ist bekannt und nicht schlecht, doch am besten hört man es entweder instrumental (in der Version mit Akustikgitarre) oder wenn mit Gesang, dann im Original. Die Weichheit der portugiesischen (bras.) Sprache schafft das Gefühl der Entspanntheit noch intensiver zu erzeugen. Und überträgt diese leichte Melancholie …
Di-da-da / da-di-da-da-da / da-di-da-da / da-di-da-da-da  …

Dieser spezielle Moment auf dem Markt entpuppte sich irgendwie als Impulsgeber. Er ließ mich das erste Mal seit Langem wieder an die Möglichkeit des Bloggens denken. Genauer gesagt daran, dass endlich das Quäntchen Ruhe auftauchen würde, das man einfach braucht, um sich mit Lust zum Schreiben hinzusetzen.

Da sitze ich nun. Und zaudere … Die Krux ist, wenn man Wochen, Monate nichts geschrieben hat, kreisen
die Gedanken vorrangig um den Anschluss an die entstandene Lücke. Was ist nicht alles geschehen … Chronologisch angehen? Bunt mischen oder thematisch strikt getrennt? Komplett nachholen vs. Teile auslassen. Die Frage ist ja, muss man denn eine Lücke unbedingt füllen …

Wissen Sie was?
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich Ihnen zunächst einfach ein Lebenszeichen schicke. Ihnen dabei, mit einem weiterhin dank der Melodie des Girls from Ipanema entspannten Grundgefühl erzähle, dass ich vorhabe, wieder etwas häufiger zu schreiben und mich sehr herzlich bei denen bedanke, die sich zwischendurch gemeldet und nach meinem und dem Befinden der Familie erkundigt haben. Alles soweit in Ordnung – bis auf die Tatsache, dass dieses Jahr hammerhart daherkommt und immer wieder extrem kräftezehrend ist.

Nach dem Tod des Stiefpapas gab es prinzipiell viel zu erledigen, und als sich nicht lang danach meine Mutter bei einem Sturz in der Wohnung das Handgelenk kompliziert brach, verbrachte ich den Großteil einer Nacht mit ihr in der Notaufnahme. Wegen diverser Risiken wurde nicht operiert, nur gerichtet, und meine Mutter wurde, mit Gips versehen, gegen 3 Uhr morgens entlassen. Litt unter Schwindel und Schmerzen, durfte nun bloß nichts falsch bewegen oder belasten – und ich hatte neben zwei hilfs-/pflegebedürftigen Familienangehörigen, vielen Terminen und Besorgungen, auf einmal auch zwei Haushalte und zwei Gärten, die auf mich warteten.

Der Sohn zog mit Familie um ins eigene Heim, die kleine Enkelin war in der Zeit des Renovierens und Packens häufiger hier, inklusive Übernachtung. Was einerseits wundervoll war, ich möchte diese Besuche auf keinen Fall missen, aber es lässt sich nicht leugnen, ein Kleinkind hält einen fix auf Trab und beschert reichlich kurze Nächte. Sei es, weil mitten in der Nacht plötzlich ein munteres, helles Stimmchen nach einem ruft oder – im günstigeren Fall – erst morgens um kurz vor sechs jemand neben dem Bett steht und wispert: „Oma, bist du wach?“

Die Auseinandersetzung mit gleich zwei Autoversicherungen zog sich von Anfang Mai bis Ende Oktober hin. Sechs Monate! Nach vier Monaten stand endlich das Auto repariert wieder zur Verfügung – allerdings mit zu-
nächst selbst beglichener, hoher Rechnung. Die Erstattung kam nun vor zwei Wochen … Ein unverschuldeter Autounfall, der aber aufgrund der bizarren Aussage des Unfallgegners strittig war (leider keine Zeugen, Polizei und Sachverständiger legten sich nicht fest) und deshalb mit einer 50:50 Regelung endete. Sehr bitter, auch
weil nun hochgestuft wurde …

Es gab und gibt zahlreiche Arzttermine bei meinen beiden Patienten und eine längere Zeit diverse Fahrten mit der Mama. Plötzlich standen ambulante OPs an, kritische Situationen entwickelten sich aus dem Nichts, schmerzvolle Zahnprobleme traten auch auf. Im letzten Monat dann erneut eine Beerdigung. Ich musste zu eigenen Untersuchungen, zudem schlauchten wiederkehrende Infekte. Es folgten zahlreiche Werkstatttermine, Handwerker kamen wegen der Dachrinne. Die Gartenarbeit rief, das ewige Laubrechen begann ebenfalls. Eine Zeit wurde überschattet durch ein mit einem Mal konfliktreiches Verhältnis, was sehr belastend war.
Seit einigen Wochen sind es jetzt die sich verschlechternden Werte beim Gemahl und die Unsicherheit über den Fortgang der Therapie. Innere Anspannung – wohl auch angesichts der Unberechenbarkeit. Es kann sich alles so schnell ändern. Von heute auf morgen.

Aber!

Jetzt kommt das große Aber. Es gibt stets auch Gutes!
Meine Tochter hat dieses Jahr geheiratet! Der Sport, den ich vor ziemlich genau einem Jahr begonnen habe, hat Positives bewirkt. Den besseren Abbau der erwähnten Anspannung zum Beispiel. Er hilft enorm dabei abzu-
schalten. Und, was mir sehr Auftrieb gibt, der aus heiterem Himmel entgleiste Blutdruck hat sich mit Hilfe des monatelangen Trainings wieder einfangen lassen. Ohne Medikamente.

Im Spätsommer gab es eine Phase, die bei meinem Mann gesundheitlich relativ stabil schien. So beschlossen wir mutig, eine Woche Ferien an der Nordsee zu wagen. Ein bisschen Vorplanung war natürlich nötig, die machte es aber möglich, dass er während des Aufenthalts als Gastpatient in Cuxhaven die dortige Dialyse-
station besuchen konnte. Für alles andere mussten wir einfach Daumen drücken, und davon ausgehen, dass
in den sieben Tagen keine Katastrophen passieren.

Eine Woche Nordsee hört sich für Gesunde nach keiner großen Sache an. Wenn man jedoch vor gut zwei Jahren beinahe nicht wieder aus dem Krankenhaus zurückkam und seitdem, weil das Ganze nicht heilbar ist, durchgehend in Behandlung und unter Beobachtung ist, dann sieht die Sache anders aus. Das erste Mal nicht nur für ein paar Stunden außer Haus zu sein, sondern für mehrere Tage wegzufahren, sich von seinen behan-
delnden Ärzten und schneller Hilfe zu entfernen, das ist ein eigenartiges Gefühl.
In dem Fall muss man sich erst wieder trauen. Als Patient, aber auch als Angehöriger. Anreise, Ortwechsel, andere Räumlichkeiten, Luftveränderung etc. sind mit einem Mal ein ziemliches Wagnis und Abenteuer. Doch es funktionierte, und es war schön dort. Ich werde sicher separat noch von Cuxhaven berichten.

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Cuxhaven (Nordsee) - Sonnenuntergang am Döser Strand - Blick auf die Insel Neuwerk am Horizont

Cuxhaven (Nordsee) – Sonnenuntergang am Döser Strand – Am Horizont die Insel Neuwerk

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Kürzlich waren wir sogar ein zweites Mal unterwegs. Diesmal für ein Wochenende in Stralsund. Mein Mann wollte gern an einer Jahreshauptversammlung teilnehmen. Sein Fachgebiet, seine langjährigen Bekannten und Hobbykollegen. Ich als Begleitung auf der Reise  – jedoch nicht bei der Zusammenkunft und somit mit einem Tag Freizeit und eigenem Programm vor Ort!
Sie glauben nicht, wie selten es geworden ist, dass man zum einen rauskommt und sich zum anderen als Angehöriger auch wirklich nicht zuständig und frei von Verantwortung fühlt. Sich für ein paar Stunden nach nichts richten muss, sich nicht den Gegebenheiten anpassen braucht. Es fällt fernab des sonstigen Auf-
enthaltsortes und des üblichen Ablaufs merklich leichter, vermutlich auch deshalb, weil das Unterbewusstsein dort automatisch von weniger Pflichten ausgeht und mit weniger Unterbrechungen rechnet.
Es ist rar geworden und diese Zeit für mich unschätzbar wertvoll! Ich habe sie genutzt, unheimlich genossen und würde Ihnen auch gern von dort später einmal einige Eindrücke zeigen.
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Blick vom Kirchturm in der Altstadt Richtung Knieperteich und Weiße Brücken

Stralsund von oben – Blick vom Kirchturm der Altstadt Richtung Knieperteich und Weiße Brücken

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Was ich heute vorwegnehmen und Ihnen nun zum Schluss erzählen werde, ist die Episode: Bahnfahrt nach Stralsund. Ich kann Ihnen sagen, wir haben ziemlich verblüfft geschaut!

Sie können sich denken, gerade als Reisender mit Einschränkungen durch gesundheitliche Probleme überlegt man sehr genau, wie man am bequemsten und sichersten ans Ziel und wieder heimkommt. Autofahrten sind dabei nicht unbedingt immer erste Wahl. Ratsam sind folglich Orte, die nicht zu weit entfernt liegen und welche mit der Bahn – möglichst direkt! – zu erreichen sind. Kein Umsteigen. Platzreservierung! Das ist bereits die halbe Miete.

Wir trafen letzten Monat zur Abreise ins Stralsund-Wochenende am Hamburger Hauptbahnhof ein, doch unser Zug erschien überhaupt nicht auf der Anzeigetafel. Die Nachfrage bei einem sehr brummigen, wortkargen Herrn an der Information ergab, der IC wurde erst in einer knappen Stunde erwartet. Er hatte Verspätung  „wegen Bauarbeiten auf der Strecke“.
Der Zug kommt aus dem Koblenzer Raum, fährt via Hamburg über Schwerin Richtung Stralsund und letztendlich nach Binz auf Rügen. Wenn ein IC also mit Verspätung in Hamburg eintrifft, rechnet man – korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege – damit, dass die Bauarbeiten auf dem zurückliegenden Teil der Strecke waren oder weiterhin dort stattfinden. (Behalten Sie das gern im Hinterkopf.) Die aufgedrückte Stunde Wartezeit wurde mit einem Besuch beim Bäcker und einem Pott Kaffee überbrückt. Es gibt Schlimmeres.

Für die Rückfahrt am Sonntag hatten wir eine Zugverbindung am frühen Mittag, kurz vor zwölf Uhr ab Stralsund, gebucht. Wir unkten im Hotel noch, vielleicht blüht uns wieder eine Verspätung – einfach so, auch ohne Bauarbeiten auf unserem Streckenteil. Die elektronische Anzeigetafel kurz darauf am Bahnhof schien es zu bestätigen. Wir suchten jedenfalls vergeblich nach der Nummer unseres ICs. Zum Glück ist der dortige Info-Schalter am Sonntag besetzt. Die sehr freundliche Dame vom Dienst schaute uns zerknirscht an:
„Nein, dieser Zug ist leider schon lange weg. Der fuhr heute bereits um 10.17 Uhr. Wegen Bauarbeiten auf der Strecke …“

Haben Sie so einen Fall schon einmal gehabt? Dass ein Zug in die andere Richtung vom Plan abwich und eineinhalb Stunden vorverlegt wurde? Auf die Idee bin ich überhaupt nicht gekommen!

Es wurde noch ein bisschen umständlich, denn von der Info ging es zum Service, da die Zugbindung aufgehoben werden musste. Wir wollten die Sitzplätze mit umbuchen, nur es fuhr kein weiterer IC in absehbarer Zeit. Die nächsten Möglichkeiten waren Fahrten mit der Regionalbahn, was prinzipiell kein Drama ist – solange man gesund ist. So bedeutete es umsteigen in Rostock, und es ließen sich keine Plätze reservieren. Mittlerweile hatte sich in Stralsund im Bahnhof eine Menschentraube gebildet. Alles Reisende, die ebenfalls nicht im Traum auf die Idee gekommen wären, dass die Abfahrt ihres gebuchten Zuges früher und ohne sie stattfinden würde.
In Rostock und an den darauffolgenden Haltepunkten entlang der Strecke nach Hamburg stießen immer wieder weitere Gestrandete hinzu. Kurz: Es wurde brechend voll!

Die Bahnangestellten in beiden Zügen wusste rein gar nichts von der Fahrplanänderung des ICs, waren völlig überrascht vom Andrang in der jeweiligen RB und verwiesen konsequent an die Service-Points in den größeren Bahnhöfen zur Lösung etwaiger Probleme oder Klärung von Ansprüchen. Und in lebhaften Diskussionen fielen solche Bemerkungen:
„Wir kriegen das hier doch gar nicht mit! Uns liegen keine Informationen darüber vor.“
Die Rede des Zugpersonals ging – an den Fahrgast gerichtet – weiter:
„Im Zeitalter des Internets können und müssen Sie sich als Bahnkunde doch selbst über Änderungen der Abfahrtszeiten informieren.“
Ist das nicht ein wenig merkwürdig? Da weiß bahnseitig sehr oft die linke Hand nicht, was die rechte tut, es gibt keine zentrale Info, die alle auf dem Laufenden hält, aber dem Reisenden wird zugetraut und zugemutet, dass er schlauer ist als das eigene Personal.
Ich bezweifle, dass die auffindbare Information für die Reisenden immer komplett und aktuell ist, aber ich lade mir jetzt zumindest die DB-App aufs Smartphone oder twittere den entsprechenden DB-Account im Zweifelsfall zusätzlich an. So etwas passiert mir jedenfalls nicht noch einmal.

An der eigenen Verspätung ist man – wer hätte es anders erwartet – selbst schuld, der Zug fuhr ja. Sogar eher. Also keine Entschädigung. Man kann sich allerdings die Sitzplatzreservierung anteilig erstatten lassen, weil sie auf dem Rückweg nicht in Anspruch genommen wurde. Doch dazu müsste man wieder zum Service-Point … Am Reisetag ging es nicht mehr. Fahre ich allerdings jetzt im Nachhinein separat hin, bleibt durch die dafür anfallenden Fahrtkosten nichts von der Erstattung übrig …

Nette Wiedersehen gab es dafür gratis! Die Hinfahrt von Hamburg bis Schwerin haben wir in Begleitung einer Herrentruppe verbracht. Wir hatten Plätze am Tisch und saßen mit sechs befreundeten Männern, die einmal im Jahr zusammen einen Wochenendausflug unternehmen. Jeder mit Smartphone ausgerüstet und gewiss nicht App-abstinent.
Nun, auf diesen Sechserclub trafen wir auf der Rückfahrt unvermittelt wieder. Wo? Genau, in der Regionalbahn! Dem Sammelbecken aller Liegengebliebenen. Gut, das hatten die so auch nicht vorgehabt, aber selbst sie waren uninformiert und von der viel früheren Abfahrt kalt erwischt worden.

Unter uns, ich vermute stark, dass der zeitlich vorgezogene IC an diesem Sonntagmorgen als Geisterzug durch die mecklenburg-vorpommersche Landschaft fuhr …

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Das war es für heute! Lesen wir uns demnächst wieder? Das Erscheinen weiterer Beiträge folgt momentan vielleicht noch einem ausgedünnten Blogsonderfahrplan (falls hier wieder einmal Hindernisse aufs Gleis geschmissen werden) – aber zu früh tauche ich garantiert nicht auf!

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©by Michèle Legrand, November 2019

Michèle Legrand, Blog ->Michèle. Gedanken(sprünge)

 

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  1. #1 von mannigfaltiges am 13/11/2019 - 06:50

    Nicht gerne gelesen, vor allem den ersten Teil und die Bahnfahrtodyseen.
    Aber trotzdem wieder schön, so ausführlich von dir zu hören.
    LG und steife Ohren gewünscht:
    Erich

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    • #2 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:22

      Hallo Erich, ich hatte ja sehr gehofft, dass vom Leseempfinden her spätestens ab Hälfte des heutiges Blogposts das Positive und Unbeschwerte dominiert. ^^ Also nimm die Odyssee gern als nicht gar sp tragisch. Es ging ja zum Glück alles gut. Es sorgte nur bis kurz nach Rostock für ein unruhiges Gefühl bei mir (bzw. uns). Man steht da mit dem Gepäck im Gewühl, muss sich beim Umsteigen sputen und eben auf jeden Fall dabei irgendwie noch einen Sitzplatz ergattern. Kein Problem für alle Gesunden …
      Andererseits sorgte das Ganze für Gesprächsstoff unter den Fahrgästen. :)
      Danke fürs Hereinschauen und die Unterstützung bzgl. steifer Ohren!

      LG Michèle

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  2. #3 von finbarsgift am 13/11/2019 - 07:02

    Schön von dir wieder zu lesen, liebe Michèle, und dann gleich so viel, fein. Weiterhin gute Besserung und Heilung. Weiterhin interessante Ausflüge wie nach Cuxhaven und Stralsund. Die Bahn ist eh immer eine Reise wert *schmunzel*
    Herzliche Morgengrüße vom Lu

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    • #4 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:26

      Hallo Lu, danke fürs Hereinschauen und deine Zeilen! Mit der Bahn kannst du wirklich so einiges erleben. Im Großen und Ganzen bin ich bisher aber immer ganz gut durchgekommen und auch heil gelandet. Jetzt fallen Störungen nur mehr auf – weil sie größere bzw. unangenehmere Auswirkungen haben.
      Danke für eine guten Wünsche – die gehen auch von mir an dich!
      LG Michèle

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      • #5 von finbarsgift am 14/11/2019 - 09:42

        Dankeschön *freu*
        Im Prinzip wird von der Bahn übermenschliches verlangt … aber die Menschen sind eben heutzutage so, null Geduld mehr, alles muss zackzack gehen.
        LG Lu

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  3. #6 von siebeninseln am 13/11/2019 - 07:06

    Liebe Michèle, schön mal wieder von dir zu lesen. Alles Gute und liebe Grüße, Dagmar

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    • #7 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:27

      Liebe Dagmar, ich freue mich auch, deinen Kommentar hier zu entdecken! Danke fürs Hereinschauen!
      LG in den Süden!
      Michèle

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  4. #8 von Linsenfutter am 13/11/2019 - 07:19

    Eine schier unglaubliche Geschichte … wenn sie nicht die Bahn betreffen würde.
    LG Jürgen

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    • #9 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:33

      Hallo Jürgen, mach dich auf die Reise und du kannst was erleben. ^^ Ich erinnere mich immer noch an alte Bahn-Slogans, die da gingen: „Urlaub von Anfang an“ oder auch: „Wir wollen, dass sie erholt ankommen.“ Daran müssen sie noch ein bisserl arbeiten … :)

      Lieber Gruß hinüber!
      Michèle

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  5. #10 von wasserundeis am 13/11/2019 - 07:35

    Mach dir nichts draus, manchmal hat man einfach eine Schreibblockade oder einfach keine Lust – muss ja auch erlaubt sein.
    Wie auch immer, dafür hast du da einen ziemlich langen Text hingezaubert :-).

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    • #11 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:36

      Bin ja selbst verblüfft, dass es wieder mehr wurde als anvisiert. Man kommt offensichtlich aus seiner (Schreib-)Haut nicht raus. ^^

      Freu mich, dass du vorbeigeschaut hast! Danke für deine Reaktion!

      LG Michèle

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  6. #12 von Madame Filigran am 13/11/2019 - 08:06

    Danke für das ausführliche Erzählen. Ich habe es aufmerksam und mit großem Interesse gelesen. Meine besten Wünsche Dir und Euch ❤

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    • #13 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:38

      Ich danke dir herzlich! Lieber Gruß zurück! Habe mich sehr gefreut, dich hier zu lesen.

      Michèle

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  7. #14 von mannisfotobude am 13/11/2019 - 08:39

    super mal wieder was zu hören, wenn auch nicht alles positives ! Manchmal trifft es einen wirklich hart und wenn dann kommt alles auf einmal ! Ich bin schon gespannt auf den Beitrag von Cuxhaven !
    Die Geschichte mit der Bahnfahrt ist natürlich sehr ärgerlich und das beste Beispiel dafür dass man heute ohne Smartphone und Apps wirklich aufgeschmissen ist ! Hier bleiben vor allem ältere Leute die sich nicht mit dem modernen Zeug beschäftigen oder es ganz einfach nicht können auf der Strecke ! Traurig aber wahr !
    Von meiner Seite aus wünsche ich dir alles Gute und ein ruhigeres neues Jahr 2020 ! An erster Stelle sollte auf jeden Fall die Gesundheit stehen !!! LG Manni

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    • #15 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:46

      Hallo Manni! Danke schön für deine Zeilen! Ja, so ohne Zugang zum Netz ist man heute schnell aufgeschmissen. Generell, aber eben auch besonders unterwegs. Doch auch eine App oder das Surfen nach aktuellen Angaben nützt nicht immer. Oft liegt es mit dem schnellen Informationsfluss selbst schwer im Argen. Was nicht als Status erscheint, kann auch nicht abgerufen werden. Wie oft sind es Postings Betroffener, die schneller Auskunft geben, als z B. die Bahn selbst.
      Meine Tochter stand einmal vor Kassel mit dem Zug auf dem Gleis und nichts ging. Während ich über Twitter den Grund herausfand und auch, wann es weitergeht, wusste in ihrem Zug selbst das Bordpersonal nichts. Darf eigentlich auch nicht sein. Sie wurde jedenfalls mit großen Augen angeschaut, als sie mit frischen Infos wedelte. ^^

      Danke für deine guten Wünsche! Das ist sehr nett!
      Lieber Gruß südwärts, Michèle

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      • #16 von mannisfotobude am 14/11/2019 - 12:59

        vielen Dank und so mit den Apps habe ich es auch nicht ! Wird einfach für unsere Generation immer schwieriger und schlimmer ! Ein Trost habe ich noch ! Die heutige Jugend hat in 20 Jahren das gleiche Problem. Was für die heute selbstverständlich ist wird im Alter auch wieder ein Problem. Wer weiß was da für eine Zeit angebrochen ist ! Ich möge mir das gar nicht vorstellen !!!! LG Manni

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  8. #17 von Uschi am 13/11/2019 - 09:02

    Danke für das Lebenszeichen, ich wünsche Dir alles Gute und das Du bald wieder mehr Ruhe findest

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    • #18 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:52

      Danke schön für die nette Reaktion und die guten Wünsche! Ich habe mich sehr darüber gefreut!

      LG Michèle

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    • #19 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:52

      Danke schön für die nette Reaktion und die guten Wünsche! Ich habe mich sehr darüber gefreut!

      LG Michèle

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  9. #20 von Zitronenjette20 am 13/11/2019 - 10:07

    Schön Dich wieder zu lesen. Wünsche Dir von Herzen, dass Du etwas aufatmen kannst und Du Zur Ruhe kommen kannst. Herzlichst, Gabriele

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    • #21 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:53

      Hallo Gabriele! Wie schön dich hier zu entdecken – danke fürs Hereinschauen und deine guten Wünsche!
      Sehr herzlicher Gruß auch zurück!
      Michèle

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    • #22 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:53

      Hallo Gabriele! Wie schön dich hier zu entdecken – danke fürs Hereinschauen und deine guten Wünsche!
      Sehr herzlicher Gruß auch zurück!
      Michèle

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  10. #23 von Asta Toril am 13/11/2019 - 10:21

    Schön, wieder von dir zu hören, kann alles nachempfinden und sagen, du bist eine starke Frau. Wenn ich alles über die Zugfahrt so lese, dann vergeht mir die Lust auch mit diesem Verkehrsmittel weite Reisen anzutreten. Aber dir wünsche ich mit deinem Mann alles Gute und ein etwas ruhegeres 2020.

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    • #24 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:57

      Hallo Asta, dein Wort in Gottes Ohr! Ich wäre wirklich sehr glücklich, wenn 2020 etwas anders verliefe. Danke dir fürs Hereinschauen und für die guten Wünsche!
      Ein sehr lieber Gruß zu dir nach Aschaffenburg!
      Michèle

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  11. #25 von Fred Lang am 13/11/2019 - 10:47

    Hallo Michèle,
    auch ich möchte mich herzlich für das ausführliche Lebenszeichen bedanken und bewundere die Art und Weise wie du mit all den von dir geschilderten Problemen umgehst. Dass du dir trotz allem noch deinen Humor bewahrt hast, finde ich bemerkenswert.
    Ich wünsche dir und deiner Familie alles Liebe und Gute und hoffe, dass bald auch wieder etwas entspanntere Zeiten anbrechen.
    Herzliche Grüße aus dem Alten Land
    Fred

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    • #26 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 19:59

      Lieber Fred, herzlichen Dank für deine Reaktion und die guten Wünsche! Was soll man anderes tun, als es so anzunehmen, wie es kommt. Der Humor hilft einem da eben erheblich, also sollte man ihn tunlichst nicht verbuddeln. ^^
      Ich habe mich sehr gefreut, dich hier zu lesen und schicke einen lieben Gruß nach Jork.
      Michèle

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  12. #27 von Werner am 13/11/2019 - 11:19

    Hallo Michéle, schön das du wieder unter den Blogschreibenden bist. Ich
    habe deine sehr interessanten Beiträge und auch Kommentare schon ver-
    misst. Ich bin ja selbst nur „Halbjahresschreiber“, die restliche Zeit des
    Jahres bin ich ja unterwegs. Persönlich finde ich solche eine Schreibpausen
    gar nicht so schlecht. Sie vermitteln dir wieder die Lust auf`s Schreiben
    und gibt dir nicht das Gefühl, ich muß unbedingt mal wieder was in mein Blog
    setzen.
    Freiraum zu haben, ist einer der wichtigsten Schätze in unserem Leben. Wenn
    es auch nur für ein kurzen Moment ist, wo wir dieses für sich Alleinsein genießen
    können. Es gibt uns die Möglichkeit, sich innerlich zu ordnen und Kraft zu tanken.
    Ich kann mir gut vorstellen, wie gut dir dieses Moment getan hat. Deine vergangenen
    und artuellen Verpflichtungen, für ein Moment vergessen und Du selbst sein.
    Ich freue mich das du wieder hier bist.
    Liebe Grüße
    Werner

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    • #28 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 20:09

      Hallo Werner, herzlichen Dank für deinen Kommentar! Die Anmerkungen, die du gerade hinterlassen hast, all die Punkte, auf die du eingehst, ich kann nur nicken und sagen: Ja, genauso ist es. Danke!
      Ich habe trotz eigener Schreibpause aber weiterhin relativ regelmäßig mitgelesen. Besonders gern auch bei dir! Deine fotografischen Mitbringsel (nebst Infos) von deinen vogelkundlichen Streifzügen und Entdeckungen sind immer ein Highlight für mich!

      Lieber Gruß hinüber!
      Michèle

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  13. #29 von Ulli am 13/11/2019 - 12:38

    Ich habe diesen Eintrag sehr gerne gelesen und lese zwischen den Zeilen die Herausforderungen und die Verantwortung, beides kommt meinem Erleben in diesem Jahr sehr nahe, manches kann vielleicht nur zwischen den Zeilen stehen?!
    Das Abenteuer Bahn nimmt die Schwere.
    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute, Kraft und Schönheit,
    herzliche Grüße
    Ulli

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    • #30 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 20:21

      Hallo Ulli, ich danken Ihnen sehr für ihr Interesse am heutigen Blogartikel und für Ihre Zeilen! Danke ganz besonders für die guten Wünsche, die ich gern auch zurückgeben möchte – denn offensichtlich war dieses Jahr auch für Sie nicht einfach.
      Es gibt tatsächlich Dinge, die immer einen Platz zwischen den Zeilen erhalten werden. Sei es, weil man selbst sie in dem Moment gar nicht eindeutiger/klarer wahrnimmt (das Offensichtliche wird gern verdrängt) oder aber – aus dem wahrscheinlicheren Grund -, dass man sie nicht klarer aussprechen kann. Jedenfalls nicht ungefiltert im weltweiten Netz. ^^ Es ist jedesmal ein kleiner Eiertanz mit dem Veröffentlichen von eher persönlichen Inhalten.

      Ein lieber Gruß auch zurück!
      Michèle

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  14. #31 von kowkla123 am 13/11/2019 - 12:56

    liebe Michelle, schön von dir zu lesen, beste Grüße von mir zu dir, Klaus

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    • #32 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 20:23

      Hallo Klaus, schön auch, dich hier zu sehen! ^^ Danke fürs Hereinschauen!

      LG Michèle

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      • #33 von kowkla123 am 14/11/2019 - 11:40

        vielen Dank, alles Gute wünsche ich

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  15. #34 von Ewald Sindt am 13/11/2019 - 17:24

    Liebe Michèle
    willkommen zurück. Du hast aber auch viel „Scheiß“ an der Backe, doch wie ich rausgelesen habe, versuchst du das Beste daraus zu machen. Das mit der Bahn ist der Hammer, ich bin ja absolut kein Freund der Öffentlichen. Du schreibst, das du die freie Zeit in Stralsund so sehr genossen hast, das verstehe ich absolut. Soviel ich weiß gibt es aber in HH die Möglichkeit Hilfe zu bekommen um auch mal aus der „Verantwortung“ für einen Tag zu verschwinden.
    Ich freue mich jedenfalls von dir zu hören und wünsche Dir und deiner Familie alles erdenklich Gute und Liebe.
    Lieben Gruß, Ewald

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    • #35 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 20:29

      Hallo Ewald, schön ich zu lesen – danke für deine Zeilen und die guten Wünsche!
      Ja, prinzipiell kann man Hilfe bekommen, in der Praxis scheitert es dann manchmal an den Umständen, Terminproblemen u. v. a.
      Aber immerhin hat sich die Situation bei meiner Mutter etwas entschärft. Ihre Hand macht Fortschritte, und es hat sich eine zuverlässige Hilfe gefunden, die ihr zumindest alle 14 Tage im Haushalt zur Hand geht. Das ist doch schon mal was.
      Ein lieber Gruß auch zurück!
      Michèle

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      • #36 von Ewald Sindt am 13/11/2019 - 21:42

        Liebe Michèle,
        ich freue mich auf jeden Fall das du wieder dabei bist… 😊
        Lieben Gruß, Ewald

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  16. #37 von notiznagel am 13/11/2019 - 19:16

    Hallo Michèle
    das für dich mit soviel Übermenschansprüchen ausgestatteten Jahr 2019 dauert nicht mehr lange. Müller hofft, dass die verbleibende Zeit und das ganze kommende Jahr für dich mit vielen Wohlfühlmomenten gefüllt sein werden. Bleib weiter positiv und fahr für uns wieder mal mit der DB. Wir sind gespannt was dann schief läuft.
    Lieber Gruss aus CH

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    • #38 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 20:34

      Hallo Müller, lass dir ganz herzlich danken für die Aufmunterung und die guten Wünsche! Ich habe mich sehr darüber gefreut!
      Und klar, sobald die Bahn mir wieder einen Streich spielt oder von mir aus auch unvermutet positiv auffällt, werde ich berichten. :)

      Lieber Gruß zurück in die Schweiz an dich und deine Frau!
      Michèle

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  17. #39 von Silberdistel am 13/11/2019 - 19:38

    Liebe Michèle, Dein Jahr war ja auch mächtig vollgepackt mit vielen aufregenden und schlauchenden Ereignissen. Ich kann es gut nachempfinden, dass man dann manchmal nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Mitunter scheinen sich alle und alles gegen einen verschworen zu haben. Schön aber, dass es auch immer noch Gutes zu berichten gibt. Das sind dann gewöhnlich die Begebenheiten, die wieder aufrichten und uns helfen, auch die Tiefschläge irgendwie zu meistern.
    Schön, dass Du mit Deinem Mann zusammen dann doch einige schöne Tage erleben konntest. Vielleicht ist an dem Spruch „Wer wagt, der gewinnt“ mitunter doch ein wenig Wahrheit. Die Sache mit der Bahn war dabei natürlich schon wieder grenzwertig und mehr als sonderbar. Ich vermute mal, Du lagst sicher nicht ganz falsch mit der Annahme, dass da ein Geisterzug unterwegs war.
    Meine Tochter, die einige Tage aus Bayern hier bei uns zu Besuch war, hatte ebenfalls ein seltsames Bahnerlebnis. Glücklicherweise hatte sie bereits die DB-App auf ihrem Smartphone. So fiel ihr noch rechtzeitig auf, dass ihr Zug nicht, wie vorgesehen, an ihrem Zielbahnhof halten würde. Wegen eines Böschungsbrandes, der wohl einen Großteil der Oberleitungen mit beschädigt hatte, fuhr der Zug diesen Bahnhof gar nicht erst an. Man hatte den Fahrgästen in diesem Falle auch einfach überlassen, selbst rauszufinden, wie sie zu ihrem Zielbahnhof kommen könnten. Meine Tochter ist am Ende einfach eine Station weiter gefahren und hat sich von ihrem Mann von dort per Auto abholen lassen. Alle anderen Varianten hatten sie mehr Umsteigeaktionen gekostet und Zeitgewinn hätte es auch keinen gegeben.
    Aber nicht nur, wer Bahn fährt, kann etwas erleben. Mein Herr Silberdistel hatte unlängst in Suhl zu tun. Rein theoretisch hätte er gegen 19.30 Uhr wieder daheim sein wollen. Doch die Autobahn war an dem Wochenende wegen irgendwelcher Baumaßnahmen voll gesperrt. An der Abfahrt zur Umleitungsstrecke stand er dann mehrere Stunden. Schließlich war er nachts um halb 3 Uhr zuhause.
    So, genug von all diesen Unannehmlichkeiten, ich wünsche Dir und Deinen Lieben lieber alles Gute für die Zukunft und dass das Leben für Euch wieder in etwas ruhigere Fahrgewässer kommt.
    Ganz liebe Grüße und einen herzlichen Drücker schickt Dir die Silberdistel

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    • #40 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 20:51

      Liebe Silberdistel, gerade gestern habe ich bei dir gelesen, wie unruhig und ähnlich kräftezehrend es dieses Jahr bei dir und euch zuging. Da können wir uns echt die Hand reichen …
      Danke für dein Hereinschauen und die guten Wünsche! Ich kann sie nur auch an euch zurückgeben!

      Wenn ich so lese, was deine Tochter auf ihrer Bahnfahrt erlebte! Zum Glück konnte sie sich mit ihrem Mann kurzschalten und hatte somit auch jemanden, der sie einsammelte. Und dass die Heimfahrt deines Mannes sich um so viele Stunden vezögerte – puh! Wir hatten hier kürzlich auch immer mal wieder Wochenendsperrungen einiger Autobahnabschnitte. Die A7 von Hamburg Richtung Flensburg war betroffen. Dort wird auf Hamburger Gebiet an einer sogenannten Troglösung gearbeitet. Die Autobahn bekommt stellenweise einen „Deckel“ über die Fahrbahn – im Grunde erhalten am Ende drei Autobahnabschnitte dadurch nachträglich eine Art Tunnel. Hin und wieder lässt sich die Vollsperrung nicht vermeiden, da geht es dann drum herum weiträumig kaum noch voran. Die Umleitungsstrecke kann den Andrang nicht auffangen.

      Nochmals ganz lieben Dank für deine Zeilen und dir weiterhin gute Genesung!
      Lieber Gruß an euch alle im Hause Silberdistel!
      Michèle

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  18. #41 von Corinna am 13/11/2019 - 20:26

    Hallo Michèle…freue mich sehr, von Dir zu lesen!!! und ich wünsche Dir von Herzen einen ruhigen,entspannten und chaosfreien Jahresausklang….Deine Erlebnisse mit der Deutschen Bahn kommen mir seeehr bekannt vor…die eine oder andere ähnliche „Version“ habe ich auch schon erlebt:-))….Immer wieder ein Erlebnis:-))) und von Dir wunderbar humorvoll beschrieben:-)) Alle Gute für Dich und liebe Grüße von Corinna

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    • #42 von ladyfromhamburg am 13/11/2019 - 20:39

      Hallo Corinna, willkommen im Club der Bahn-Abenteurer. ^^ Ich glaube, es ist eher schwierig jemanden zu finden, der nichts über Fahrplanänderungen, verpasste Züge, nächtliche Aufenthalte auf verlassenen Bahnsteigen oder weite Umwege unter Nutzung bisher unbekannter Gleisstrecken berichten kann. Freut mich, wenn es dir gefallen hat, die Story vom „Frühzug“ zu erfahren. :)
      Danke fürs Hereinschauen und deinen Kommentar!
      LG von Hamburg nach Berlin!
      Michèle

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  19. #43 von Katrin am 14/11/2019 - 19:04

    Liebe Michele,

    Erstmal muss ich,mich entschuldigen. Ich bekomme das mit dem Strich über deinem e einfach nicht hin . Es will mir einfach nicht gelingen. Das tut mir leid, weil ich finde, dass gehört zu dir dazu. Ich bewundere deine Kraft. Du hattest wirklich ein ereignisreiches Jahr. Irgenwie wechseln sich Regen und Sonnenschein immer ab. War bei uns nicht anders. Ein Augenblick und die Situationen im Leben ändern sich. Alles wird auf den Kopf gestellt und man muss neu planen. Ich drücke dir fest die Daumen, dass die Lichtstrahlen die Wolken oft durchscheinen. Liebe Grüße aus dem Thüringer Wald nach Hamburg. Katrin

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    • #44 von ladyfromhamburg am 15/11/2019 - 17:39

      Liebe Katrin, das mit dem Accent auf dem „è“ macht nun wirklich nichts. Auf dem Laptop ist meist alles klar, aber mein Smartphone weigert sich auch, es wie gewünscht anzuzeigen, obwohl der richtige Haken da ist. Es kommt halt trotzdem was anderes. Und ich kenne das Problem sowieso, weil es Behörden von jeher schwerfiel, den Strich korrekt mit aufzunehmen. Mein aktueller Ausweis ist tatsächlich falsch, aber weil ich keine Lust auf doppelte Gebühren und nochmal warten hatte, habe ich ihn so mitgenommen und hoffe, es gibt bis zum Ablauf der Gültigkeit keine Probleme. Sie waren im Rathaus auf einmal der Meinung, man schreibt mich ohne – und ich hatte zum Termin bzw. bei Abholung natürlich keine Geburtsurkunde mitgenommen.

      Ich habe mitbekommen, dass auch bei euch das Jahr mit traurigen Ereignissen aufwartete und das gesundheitliche Probleme auftauchten. Für das nun Anstehende wünsche ich dir alles Gute! Ich drücke die Daumen, dass die Schmerzen dann ein Ende haben!

      Dir vielen Dank für deine liebe Wünsche hier. Wir lesen uns! Bis demnächst!
      LG Michèle

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  20. #45 von Ulrike Sokul am 15/11/2019 - 18:49

    Liebe Michèle,

    gerne habe wieder etwas von Dir gelesen, und ich bewundere, wie tapfer Du die vielen organisatorischen Mühen und zwischenmenschlichen Besorgnisse meisterst.
    Ja, einer Musik oder einem Lied, wie das von Dir erwähnte „The Girl from Ipanema“, kann es gelingen, uns spontan in eine höhere Stimmung zu versetzen und uns daran zu erinnern, daß wir mehr sind, als die Beschwernisse und Leiden, die wir von Zeit zu Zeit erfahren.

    Gruß & Umarmung von
    Ulrike

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    • #46 von ladyfromhamburg am 16/11/2019 - 18:55

      Hallo Ulrike, ich habe mich sehr gefreut, hier von dir zu lesen! Vielen Dank fürs Hereinschauen und für deine in Worte gefasste Reaktion. Ja, Musik, manchmal aber auch schlicht ein bestimmtes Licht, ein weiter Ausblick oder dann wieder einfach komplette Stille schaffen Erstaunliches. Man ist in unterschiedlichen Momenten und Situationen wohl auch für Unterschiedliches empfänglich.
      Lieber Gruß auch zurück und noch ein angenehmes Wochenende!
      Michèle

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    • #47 von ladyfromhamburg am 16/11/2019 - 18:55

      Hallo Ulrike, ich habe mich sehr gefreut, hier von dir zu lesen! Vielen Dank fürs Hereinschauen und für deine in Worte gefasste Reaktion. Ja, Musik, manchmal aber auch schlicht ein bestimmtes Licht, ein weiter Ausblick oder dann wieder einfach komplette Stille schaffen Erstaunliches. Man ist in unterschiedlichen Momenten und Situationen wohl auch für Unterschiedliches empfänglich.
      Lieber Gruß auch zurück und noch ein angenehmes Wochenende!
      Michèle

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  21. #48 von Stefanie am 15/11/2019 - 21:12

    Liebe Michèle, wie schön, Dich wieder einmal zu lesen. Auch wenn es mir sehr leid tut, was Du alles stemmen musst (bzw. auch Dein Mann und Deine Mutter).

    Ich freue mich natürlich jetzt schon auf den Cuxhaven-Beitrag. Und auf Stralsund erst! Ich habe die Stadt nämlich tatsächlich vor einigen Tagen als mögliches Ziel ins Auge gefaßt, falls sich bis zum Jahresende noch ein kleines Zeitfenster auftut. Zum Einen wegen des Meermuseums, zum anderen wegen der guten Bahnverbindung ;-) Mal sehen… (Dein Bild mit den Weißen Brücken weckt jedenfalls schon richtig meine Reiselust.)

    Das mit dem vorverlegten Zug hatte ich vergangenen Mai auf Sylt. Ich habe mir das da mit dem Hindenburg erklärt und fand es eher seltsam als dramatisch. Die Züge fahren in Westerland ja auch stündlich. Ich staune, dass die DB keine Entschädigung zahlen muss. Verrückte Sache.

    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Stefanie

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    • #49 von ladyfromhamburg am 16/11/2019 - 19:10

      Liebe Stefanie, herzlichen Dank für deine Zeilen! Tja, Mensch, wenn du bzw. ihr mit der Bahn Richtung Stralsund starten solltet, dann drücke ich natürlich besonders fest die Daumen, dass die Abfahrtszeiten in etwa eingehalten werden. Nun bist du ja, was diese Strecke und Bauarbeiten angeht, ein bisschen vorgewarnt. Doch du kennst das mit dem möglicherweise vorverlegten Abfahrstermin prinzipiell schon durch dein Sylt-Erlebnis.
      Ich bekam kürzlich mit, dass ab Mitte Dezember die Regionalbahn zumindest wohl auf dem Abschnitt zwischen Rostock und Rügen nicht mehr unter der Regie der Deutschen Bahn fährt, sondern die Strecke vom Mitbewerber ODEG übernommen wird. Falls also wieder irgenwo ein IC nicht in Sicht ist und die Alternative RB lautet, könnten dort evtl. durch den Anbieterwechsel Fahrplanabweichungen vorkommen.
      Stralsund lohnt einen Besuch! Ich hoffe sehr, ich komme in nächster Zeit dazu, etwas darüber im Blog einzustellen. Momentan zickt auch mein Laptop etwas herum, was das flotte Arbeiten oder Bilder fertigmachen etwas behindert. Man wird sehen …

      Lieber Gruß auch zurück!
      Michèle

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  22. #50 von juergen61 am 17/11/2019 - 08:21

    Hallo Michele,
    zunächst Mal drücke ich dir fest die Daumen das jetzt eine etwas entspanntere Zeit kommt und sich bei deinem Mann wieder Fortschritte feststellen lassen…diese Ups and Downs sind nervenzerrend aber leider auch typisch für die Therapie. Ich hatte diesen Sommer auch 2 per Notarzt in die Klinik gebrachte Eltern an der Backe, mit dem Problem das zwischen den Kliniken 500KM Entfernung lagen und die beiden sich zudem nicht mehr verstehen, bekam also zahllose Schimpftiraden zu hören (so gesund waren sie dann doch noch, Schlaganfall hin oder her) Vielleicht suche ich mir im Winterschlussverkauf ein Paar neue Eltern 🙂
    Zur DB, ich könnte da einiges nicht Druckreifes schreiben…mein letzter Versuch per ICE nach Berlin zu kommen endet nach einer Stunde Wartezeit am Bahnhof mit einer wilden Taxifahrt nach Hause, dem Griff zum Autoschlüssel und einer nicht ganz entspannten Autofahrt in die Hauptstadt…die DB hatte den ICE einfach…vergessen…
    Wünsche dir und Euch jetzt erstmal einen ruhigen ungestörten Sonntag, lieber Gruss, Jürgen

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    • #51 von ladyfromhamburg am 17/11/2019 - 21:12

      Hallo Jürgen, schön dich zu lesen! Leider kann man ja nicht behaupten, dass bei dir alles easy lief. Geht’s denn deinen Eltern mittlerweile wieder etwas besser? Ich meine mich zu entsinnen, dass dein Vater auch vorher schon gesundheitlich nicht gut zuwege war …(?) Kann mir vorstellen, wie anstrengend es unter den von dir beschriebenen Umständen ist, sich um alles zu kümmern. Du hast mein Mitgefühl …
      Und der IC hat dich dermaßen im Stich gelassen, dass du doch per Auto losmusstest? Wahrscheinlich auch noch ein wichtiger Termin, wenn dann kommt auch da gern alles zusammen und im unpassendsten Moment. Bis jetzt hatte ich noch gar nicht so extremen Frust mit der Bahn. Man kommt ja auch trotz Verzögerungen meist noch klar oder arrangiert sich. Jetzt wirkt es sich leider auf andere Art aus, und das ist schwieriger zu wuppen.

      Danke für deine guten Wünsche! Mal schauen, was die kommenden Wochen mit sich bringen, aber man kann es nur auf sich zukommen lassen.
      Auch dir alles Gute, möglichst wenig Ärger und Aufregung und dafür ein paar mehr positive Gaben. So von außen und so.
      LG Michèle

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  23. #52 von Sartenada am 18/11/2019 - 07:30

    Hello Michèle.
    What a lovely surprise to notice, that you are back in the blog world! I read slowly with care your post and I did find that life offers us surprises, joy and sorrow. Thank you for this profound message. Life is worth living. I wish you the strength to continue.
    All the best you and yours,
    Matti

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    • #53 von ladyfromhamburg am 20/11/2019 - 19:10

      Hello Matti, thanks a lot for your kind words! You’re right, despite all sorrows life offers a bundle of joyful happenings which should not escape our notice.
      Thanks for taking the time to get through the quite long German text and for sending your comment!
      Have a nice week!
      Michèle

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    • #54 von ladyfromhamburg am 20/11/2019 - 19:10

      Hello Matti, thanks a lot for your kind words! You’re right, despite all sorrows life offers a bundle of joyful happenings which should not escape our notice.
      Thanks for taking the time to get through the quite long German text and for sending your comment!
      Have a nice week!
      Michèle

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  24. #55 von Meine Art am 19/11/2019 - 08:33

    Schön dich wieder mal zu lesen mit diesen schönen Bericht.
    Wie soll man ohne Auto auskommen wenn solche Verspätungen vorkommen. Im Nahverkehr ist es noch schlimmer und dazu noch teuer.

    Liebe Grüße
    Astrid

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    • #56 von ladyfromhamburg am 20/11/2019 - 19:15

      Ach, ich denke häufig, man kommt trotzdem ohne Auto klar. Mit dem steht man ja auch im Stau und kann es sich nicht mal bequem machen, solange man am Steuer sitzt und weiter aufpassen muss. Und dann diese Parkplatzsucherei! Zumindest in der Stadt wird das mit jedem Jahr aussichtsloser.
      Es ist schön, ein Auto für den Fall der Fälle zur Verfügung zu haben, speziell für Touren ins Umland, aber entspannter ist irgendwie trotz allem das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich stimme aber uneingeschränkt zu, dass die Fahrpreise zu hoch sind. Gerade auch bei kurzen Strecken ist das alles unverhältnismäßig.

      Danke fürs Hereinschauen!
      Lieber Gruß auch zurück!
      Michèle

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    • #57 von ladyfromhamburg am 20/11/2019 - 19:15

      Ach, ich denke ja oft, man kommt trotzdem ohne Auto klar. Mit dem steht man ja auch im Stau und kann es sich nicht mal bequem machen, weil man am Steuer weiter aufpassen muss. Und dann diese Parkplatzsucherei! Zumindest in der Stadt wird das mit jedem Jahr aussichtsloser.
      Es ist schön, ein Auto für den Fall der Fälle zur Verfügung zu haben, speziell für Touren ins Umland, aber entspannter ist irgendwie trotz allem das Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich stimme aber sofort zu, dass es zu teuer ist. Gerade auch kurze Strecken, das ist unverhältnismäßig.

      Danke fürs Hereinschauen!
      Lieber Gruß auch zurück!
      Michèle

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  25. #58 von kowkla123 am 19/11/2019 - 11:36

    ich hoffe, du bist gut gestartet, Klaus

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  26. #61 von ernstblumenstein am 20/11/2019 - 13:20

    Es war schön, wieder einmal von Dir so ausführlich zu lesen, liebe Michèle. Ich bewundere Dich, wie Du all diese Ereignisse meisterst. Chapeau. Ja, ich kenne ähnliches auch aus meinem Leben. Ein Auf und Ab. Hoffentlich hält die Besserung und Heilung bei deinem Mann an, drücke Dir beide Daumen.
    Ein ganz lieber Gruss aus der Schweiz. Ernst

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    • #62 von ladyfromhamburg am 20/11/2019 - 19:28

      Hallo Ernst! Ich freue mich ebenfalls sehr, dich zu lesen! Danke für deine Reaktion und die guten Wünsche! Man wird sehen, wie es weitergeht. Die Therapie wirkt nicht mehr und muss anders ausgerichtet werden. Umstellung auf komplett neue Kombination unbekannter Mittel. Hoffen wir, dass sie a) helfen und b) die elenden Nebenwirkungen sich etwas zurückhalten und c) das Zeug nicht zu viel unerwünscht kaputtmacht. Ganz schön viele Wünsche …

      Ich schicke einen lieben Gruß zurück Richtung Aargau!
      Alles Gute auch für dich und deine Familie!
      Michèle

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    • #63 von ladyfromhamburg am 20/11/2019 - 19:28

      Hallo Ernst! Ich freue mich ebenfalls sehr, dich zu lesen! Danke für deine Reaktion und die guten Wünsche! Man wird sehen, wie es weitergeht. Die Therapie wirkt nicht mehr und muss anders ausgerichtet werden. Umstellung auf komplett neue Kombination unbekannter Mittel. Hoffen wir, dass sie a) helfen und b) die elenden Nebenwirkungen sich etwas zurückhalten und c) das Zeug nicht zu viel unerwünscht kaputtmacht. Ganz schön viele Wünsche …

      Ich schicke einen lieben Gruß zurück Richtung Aargau!
      Alles Gute auch für dich und deine Familie!
      Michèle

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  27. #64 von Ruhrköpfe am 21/11/2019 - 09:02

    Hallo Michèle, schön, von dir zu lesen 🙂 Alles Gute weiterhin für dich und deine Familie und bis demnächst, liebe Grüße, Annette

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    • #65 von ladyfromhamburg am 21/11/2019 - 18:22

      Hallo Annette, danke fürs Hereinschauen und deine guten Wünsche! Hat mich sehr gefreut!

      Lieber Gruß auch zurück!
      Michèle

      Gefällt 1 Person

  28. #66 von kowkla123 am 23/11/2019 - 12:02

    sei herzlich gegrüßt und genieße das Wochenende, Klaus

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  29. #67 von Helmut am 23/11/2019 - 17:48

    Sehr berührend, ergreifend, und dann auch noch humorvoll.
    Danke Michèle, dass du uns so ausführlich hast teilhaben lassen.
    Mit großer Bewunderung und Hochachtung dafür,
    Helmut

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    • #68 von ladyfromhamburg am 25/11/2019 - 17:30

      Vielen Dank für deine Reaktion! Hat mich gefreut, deine netten Zeilen hier vorzufinden, Helmut!

      LG Michèle

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