Vielfalt … fremdgemischt

Es gibt Zeiten, in denen einem unheimlich viel durch den Kopf geht. Nüchtern ausgedrückt würde ein Mensch es vermutlich als eine natürliche Reaktion auf die Vielzahl von Ereignissen bezeichnen, die sein Leben gerade für ihn parat hält. Wenn Sie so wollen, ist es eine Verarbeitung der komprimierten Vielfalt, die ihm präsentiert wird. Präsentiert entweder als wilder Haufen in kürzester Zeit, als eine Mixtur, die einen über Wochen und Monate auf Trab hält oder als eine Kombination aus beidem.

Vielfalt dieser Art ist nicht ganz ohne. Nicht ohne? Moment, ist Vielfalt nicht wünschenswert? Die Würze im Leben. Etwas, das für Abwechslung im Alltag sorgt, Highlights hineinschummelt und so das Aufkommen von Langeweile verhindert?
Ein irgendwie interessantes Phänomen, dass der Begriff Vielfalt – von der ersten Empfindung her – positiv besetzt ist und sich doch im nächsten Moment zeigt, es handelt sich in dieser undifferenzierten Form nur um ein nachlässig entstandenes Vorurteil.
Hinzu kommt: Gerade das Beispiel Vielfalt demonstriert exzellent, dass das Vorhandensein eines Vorurteils keineswegs automatisch mit der negativen Betrachtung und dem abwertenden Urteil über etwas (Objekt, Situation, Person) einhergehen muss.
Obwohl wir Vorurteil gefühlt stets mit Negativem in Verbindung bringen, es gibt auch positive Vorurteile! Die sind allerdings nicht besser, nur anders. Ein positiv ausfallendes Vorurteil formt sich unter Umständen aufgrund des Aussehens oder der Kleidung eines Menschen, entsteht automatisch auch im Fall von verklärtem Wunschdenken … und eben bei der Einschätzung der ach so tollen Vielfalt, die – sobald sie nicht selbst geformt sondern fremdgemischt untergeschoben wird und zudem höchst unausgewogen ist – ganz schnell ihren blauäugig angenommenen, selbstverständlichen Liebreiz verliert.

Sie fragen sich vielleicht, warum ich mich heute darüber auslasse. Ich eiere im Grunde herum. Nähere mich an … Ich möchte erzählen, was mich bewegt und beschäftigt, und gleichzeitig ist mir bewusst, dass ich nicht alles im Detail mit der Öffentlichkeit teilen kann und werde.

Mich fordert das, was das Leben mir seit einiger Zeit an Vielfalt zusammenmischt, enorm. Ich sehe durchaus, dass es nicht nur Strapaziöses/Negatives ist, denn ich bin verdammt gut im Finden von Lichtblicken, freue mich schon über Winzigkeiten, weiß gegenzusteuern, und bereits fünf Minuten Ruhe geben mir viel. Abgesehen davon passierte zwischendurch auch Superschönes, so ist es ja nicht. Dennoch komme ich nicht umhin zu sagen: Ich habe eine derart fordernde Mixtur nicht bestellt und würde liebend gern ein Weilchen die Annahme verweigern.

Beispiel?
Saßen Sie schon einmal zwischen zwei Menschen, von denen der eine später umgebracht, der andere dessen Mörder wurde? Auch wenn Sie dem Opfer letztendlich gar nicht eng verbunden waren, ein brutaler Mord erschüttert, und wenn dieses Opfer – ein junger, freundlicher Mensch – einem Ihrer unmittelbaren Angehörigen nahestand, fühlen Sie mit.
Können Sie sich vorstellen, wie es ist, wenn Sie obendrein fürchten müssen (berechtigt oder nicht kann einem in dem Moment niemand sicher sagen), dass Ihre Familie womöglich selbst Ziel des offensichtlich kranken Täters werden könnte? Sie Schutzmaßnahmen ersinnen?
Würden Sie sich schämen, wenn Sie sich dabei ertappen, dass Sie erleichtert darüber sind, dass der Täter Selbstmord begeht (und somit keine Bedrohung mehr darstellt)?

Sind Sie womöglich auch mit viel Krankheit im familiären Umfeld konfrontiert? Sind Angehörige eventuell Pflegefälle? Scheinen manchmal die 24 Stunden des Tages einerseits hinten und vorne nicht auszureichen und andererseits hält die Energie manchmal nur noch für die Hälfte des Tages?
Der ewige Akt mit sämtlichen Beteiligten und (ungern) Zuständigen, damit alles irgendwie läuft. Behörden, Krankenkasse, Pflegekasse, Ärzte, ambulanter Pflegedienst. Auftreiben der Hilfsmittel, Verordnungen, Genehmigungen, der Formularwust … Unvorhergesehenes, das alles durcheinanderwirbelt. Die Stöcke, die einem zwischen die Beine fliegen, wenn man denkt, es hätte sich gerade eingespielt.

Ein unverschuldeter Autounfall mit Blechschaden. Der Gegner sieht die Sache aber anders. Es klärt und klärt sich nicht, das Auto kann seit Wochen nicht zur Werkstatt.

Der Rettungseinsatz in den heimischen vier Wänden, bei dem die Besatzung des Rettungswagens nicht ausreicht, die Feuerwehr dazugerufen wird und letztendlich acht Mann den verletzten Kranken aus der Not-
situation befreien. Krankenhausaufenthalt über Wochen, die plötzliche Ankündigung der Entlassung, jedoch keine Aussicht mehr, die Pflege in diesem Zustand wie bisher weiterhin zu Hause schaffen zu können. Unter extremen Zeitdruck die schwierige Suche nach einem möglichst nahe gelegenen, freien Kurzzeitpflegeplatz …
Zustandsverschlechterung, zweimalige Verschiebung der Entlassung, deren Ankündigung einem sowieso unbegreiflich erscheint. Weitere befremdliche Erlebnisse im Krankenhaus. Erneute, massive Verschlechterung, die Ärzte sehen keine Behandlungsmöglichkeiten mehr.
Am Dienstag hieß es Abschied nehmen von meinem Stiefpapa, der mir über vierzig Jahre mehr Papa war als der leibliche es jemals sein konnte. Sorge um die Mama …

Vielleicht verstehen Sie jetzt meine Vorbehalte gegen die Vielfalt. Gegen diese fremdgemischte, aufgezwungene Vielfalt, die so kolossal anstrengt, die müde und traurig macht.

Wenn ich also weiterhin hier im Blog nicht so präsent bin – ich muss ein wenig haushalten mit den Kräften, muss andere Prioritäten setzen, aber lese dennoch gern bei allen Bloggerkollegen mit. Ich bitte nur um Verständnis, dass es oft mit Verspätung erfolgt, mir nicht immer die Zeit bleibt, ausführlich zu kommentieren oder die Energie da ist, mich irgendwo in Diskussionen einzuschalten. Ich habe alles eher auf Sparflamme laufen.

Bevor ich mich nun für dieses Mal verabschiede, proste ich Ihnen noch schnell zu und zwar mit Kakao, einer guten Nervennahrung. Die kleine Enkelin (3,5 J.) meinte übrigens kürzlich beim Frühstück: „Kakao ist mein liebster Kaffee.“
Und ihren aus dem Brötchen gebrokelten Teigknödel untersuchend, entwickelte sich obendrein via das Thema Roggenmehl ein Gespräch über Getreide allgemein. Wir hatten am Wegrand am Vortag bereits Gerste entdeckt und auf einer Verpackung war eine Roggenähre zu sehen. Sie interessierte dich für das unterschiedliche Aussehen und wollte auf einmal Details wissen, um selbst zu erkennen, was was ist. Ja, da staunt man!
Gut, ich habe es ihr altersgemäß erklärt, meine eigene Eselsbrücke zum schnellen Bestimmen versteht sie erst später, wenn sie Lesen und Schreiben kann.

Doch ich frage bei der Gelegenheit einmal hier nach: Wenn man Sie zur Bestimmung an den Feldrand stellte, könnten Sie die Hauptgetreidearten auseinanderhalten?
Hafer ist speziell und gut zu bestimmen, nur wie ist es mit den anderen Getreidesorten? Welche Halme haben oben Grannen, diese borstenartigen Spitzen? Und bei welcher Art von Getreide sind sie kurz, wo lang? Was ist ohne? Falls Sie hin und wieder unsicher sind, ich merke es mir gern damit:
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Gerste fängt mit einem großen G an –>  hat große (lange) Grannen.
Roggen hat lediglich kleine Gs im Wort –> besitzt nur kleine Grannen.
Weizen hat überhaupt kein G –> hat gar keine Grannen.

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Wundern Sie sich bitte nicht über den Themenwechsel am Ende. Es ist einfach meine Art, zur Normalität zurückzukehren und auf sicherem Weg schnell zur alten Gelassenheit zurückzufinden.

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Schöne Pfingsten und bis zum nächsten Mal!

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©by Michèle Legrand, Juni 2019
Michèle Legrand, Blog ->Michèle. Gedanken(sprünge)

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  1. #1 von Linsenfutter am 09/06/2019 - 06:08

    Hallo Michele.
    Nachdem ich das gelesen habe, fällt es mir schwer die richtigen Worte zu finden. Es wundert mich nicht, dass Du nach all dem Beschriebenen erst einmal zur Ruhe kommen mußt. Ich wünsche Dir dazu die nötige Kraft. Wie schön, als Ablenkung, dann eine Enkelin zu haben.
    Ein geruhsames Pfingstfest wünscht Dir
    Jürgen

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    • #2 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 16:50

      Danke schön, Jürgen. Ablenkung bietet einiges, allerdings auch sie funktioniert eben oft nur mit einem gewissen Krafteinsatz. Du hast aber recht – es zapft einem nicht nur etwas ab, es vermittelt dabei zum Glück ganz viel Positives.
      Auch dir noch eine schöne Pfingstzeit. Ich hoffe, dass Wetter zeigt sich in Hamm und an der Lippe auch von der freundlichen Seite. Hier ist es richtig schön heute.

      LG Michèle

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  2. #3 von Uschi am 09/06/2019 - 07:38

    Ich wünsche Ihnen viel Kraft, bei all diesen Dingen die auf sie ein stürmen und wünsche das bald wieder Frieden und damit Ruhe und Zeit zum bloggen kommt.
    Übrigens finde ich die Erklärungen der Getreidearten für das Enkelchen Klasse!

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    • #4 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 16:58

      Liebe Uschi, vielen Dank für Ihre netten und einfühlsamen Zeilen. Ich gehe schwer davon aus, dass auch mal wieder andere Zeiten kommen. Nicht gänzlich ohne diese Vielfalt, das ist absehbar, doch vielleicht wird es etwas überschaubarer. Es wäre jedenfalls schön.
      Ja, die kleine Hilfe zum Getreide identifizieren ist schon praktisch, nur der Kleinen musste ich es doch noch etwas anders vermitteln, da sie die Buchstaben bzw. die Schreibweise von Wörtern ja noch nicht kennt. Sie interessierte sich mehr für die für sie am Halm sichtbaren Details und die für sie neuen Namen und Begriffe.

      Noch einmal vielen Dank fürs Hereinschauen!
      LG Michèle

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  3. #5 von notiznagel am 09/06/2019 - 07:55

    Der Nagel auf dem Kopf. Müllers kennen die Situationen bestens. Seit rund einem halben Jahr. Viel Kraft.

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    • #6 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 17:01

      Oh, ihr seid auch in der Lage, das tut mir sehr leid. So wünsche ich auch dir und deiner Familie alles Gute und die nötige Kraft, um die Situation zu meistern.

      LG Michèle

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  4. #7 von mannedante am 09/06/2019 - 08:12

    Viele Grüße und alles Gute. Schreiben hilft. Manne

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    • #8 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 17:04

      Da hast du recht. Ich überlege manchmal, ob es mehr das Sortieren und Formulieren der Gedanken selbst ist, was Ruhe hineinbringt oder ob es entlastet, es heruntergeschrieben zu haben.

      LG Michèle

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      • #9 von mannedante am 09/06/2019 - 18:26

        Beides ist der Fall und wenn es später gelesen wird kommen noch andere Erkenntnisse dazu. Die Getreide-Esels-Brücke finde ich sehr gut! :-)

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    • #10 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 17:04

      Da hast du recht. Ich überlege manchmal, ob es mehr das Sortieren und Formulieren der Gedanken selbst ist, was Ruhe hineinbringt oder ob es entlastet, es heruntergeschrieben zu haben.

      LG Michèle

      Gefällt 1 Person

  5. #11 von BERND INHESTER am 09/06/2019 - 08:29

    Meine Liebe Michele,
    Kurz und knapp von mir.
    Mach dir keinen Kopf über so einen Scheiß. Es kommt sowieso wie es kommt. Ich bin jetzt 62 Jahre alt. Meine Restlaufzeit sind vielleicht noch 15 Jahre. Ich habe heute Zeit zurückzusenden. Und ich muss sagen, mir fehlen viele, nein sehr viele Erinnerungen der letzten 20-30 Jahre. Da werde ich mich nicht mit so etwas belasten. Las die Dinge die dich runterziehen links liegen.
    Schreib doch einmal den gleichen Text nur Positiv. Das soll dein Leben sein.

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    • #12 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 17:22

      Ich kann in etwa nachvollziehen, was du ausdrücken und vermitteln möchtest bzw. was auf dich zutrifft und dich prägt, Bernd. Für mich gibt es in dieser Situation keine Alternative, bzw. die Alternative ist für mich nicht akzeptabel. Das hieße im Stich lassen. Natürlich kann ich grundsätzlich Dinge, die mir nicht behagen bzw. die mich herunterziehen meiden. Und sicher suche ich nicht Bekanntschaften mit Personen, bei denen sich genau dieser Effekt einstellt. Doch was innerhalb der Familie geschieht, ist eine andere Geschichte. Wenn man sich da nicht aufeinander verlassen kann … Ja, es kommt, wie es kommt – und so nehme ich es eben an.

      Mit Sicherheit schreibe ich hier auch wieder durchweg positive Text, was ich allerdings nicht machen werde, ist, meinen heutigen Text in einer neuen Variante zu liefern. Ich blicke positiv in den Tag und voraus. Geschehenes lässt sich damit aber nicht einfach ummodeln. Trauer bleibt Trauer und wird nicht durch positive Formulierung hinfällig. Mord wird anders umschrieben auch kein schöneres Ereignis.

      Ich hoffe, du kannst meine Gedankengänge trotz anderer Einstellung nachvollziehen und sie als für mich zutreffend akzeptieren.

      LG Michèle

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  6. #13 von Susanne Haun am 09/06/2019 - 10:24

    Liebe Michele,
    Ich wünsche dir viel Kraft in dieser schwierigen Zeit, fühle dich von mir gedrückt.
    Viele der Dinge, die du beschreibst, scheinen verbunden mit unserem Alter zu sein, Pflege und Tod der Eltern, Behütung Und Wertevermittlung der neuen, jungen Generation, wie befinden uns dazwischen, werden von allen Seiten gebraucht und sollten bei aller Sorge und Fürsorge darauf achten, selbst stark, gesund und zufrieden zu bleiben. Keine leichte Aufgabe. Ich habe zurückgeschaut und festgestellt, dass meine Eltern in meinem Alter in ähnlicher Situation waren.
    Liebe Grüße von Susanne

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    • #14 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 17:36

      Liebe Susanne, herzlichen Dank für deine anteilnehmenden Worte und auch die Gedanken, die du bezüglich der Lage und Funktion gerade unserer Generation hinterlassen lasst. Es ist tatsächlich so, man agiert in jede Richtung, hat immer auch eine Art Vermittlerrolle.
      Hier kommt lediglich hinzu, es sind nicht nur die Älteren (Eltern) und die Jungen (Kinder, Enkelkind), auch mein Mann hat schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Doch was du ansprichst, dieses auf sich selbst achten, das ist etwas, was ich trotz allem versuche und mit Sport mittlerweile in ganz gute Bahnen lenken konnte. Es hat mich selbst erstaunt, wie es hilft, herunterzukommen und gleichzeitig fitter zu sein.

      Ich sende liebe Grüße auch zurück!
      Michèle

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  7. #15 von Corinna am 09/06/2019 - 10:42

    Michèle, ich wünsch Dir viel Kraft und Energie….das Leben kann einen manchmal wirklich an seine Grenzen kommen lassen…Alles Gute für Dich und Gruß aus Berlin, Corinna

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    • #16 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 17:41

      Vielen Dank für deine lieben Zeilen und die guten Wünsche, Corinna. Ich schaue ja dennoch immer recht positiv nach vorne, und sobald ein paar Stunden ohne derartige Vorkommnisse anstehen, einmal nichts unter Zeitdruck erledigt werden muss etc., kann ich sehr gut neue Kraft schöpfen. Ich habe nur nicht so schnell die RUhe, um gezielt etwas Produktives oder Kreatives für mich zu tun, da ich wohl immer erwarte, unterbrochen zu werden. Das muss ich noch besser hinbekommen. ^^

      Lieber Gruß auch zurück aus Hamburg!
      Michèle

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  8. #17 von ickemich am 09/06/2019 - 11:08

    Moin!

    Ich wünsche Dir, dass die Lichtblicke sich von Tag zu Tag, von Woche zu Woche, immer leichter finden lassen. Weiterhin die Kraft, sich über die vielen Winzigkeiten zu freuen und natürlich auch, dass die positive Ruhe nicht zu kurz kommt.
    Es ist trotzdem sehr gut, dass uns niemand unser Leben spoilern kann, auch wenn man eben auf die eine oder andere Überraschung, nicht nur rückblickend, liebend gerne verzichtet hätte.

    Munterhollen!

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    • #18 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 17:49

      Ich danke dir sehr herzlich für deine Zeilen, gerade weil ich weiß, dass bei euch zeitgleich eine der oben beschriebenen Situationen eintraf und du in deinem Leben ebenfalls schon Bekanntschaft mit der unliebsame Vielfalt machen musstest. Mir hilft der Sport übrigens sehr, das alles zu meistern, obwohl ich ihn nicht aus dem Grund startete, der dich dazu bewegte.
      Ich wünsche auch dir und deiner Familie (speziell im Moment) alles Gute! Ich habe mich sehr gefreut, dich heute hier zu lesen.

      LG Michèle

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  9. #19 von kowkla123 am 09/06/2019 - 11:24

    liebe Michelle, wünsche einfach nur schöne Pfingsttage, KLaus

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  10. #22 von Stefanie am 09/06/2019 - 12:15

    Liebe Michèle, es geht ja nun schon eine ganze Weile so, dass man hier – mal zwischen den Zeilen, mal explizit – lesen kann, wie viel Kram Dir das Leben derzeit vor die Füße wirft. Dein Talent, Lichtblicke einzufangen, finde ich dabei immer wieder bewundernswert. Ich wünsche Dir, dass daraus bald mal Lichtphasen werden, besser noch eine lange, langweile Lichtstrecke. Und natürlich frohe Pfingsten, Stefanie

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    • #23 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 17:54

      Liebe Stefanie, danke für deine lieben Zeilen. Klar kommt auch mal wieder eine längere Lichtstrecke, davon gehe ich fest aus. Wir müssen hier wohl nur eben auch immer wieder mit der Einmischung der Vielfalt rechnen. Das ist nun mal absehbar. Hauptsache, es passiert nicht immer so extrem geballt. Ich denke ja immer, da ist doch was fehlgeleitet worden. Das sollte sicher auf mehrere verteilt werden. ^^

      Lieber Gruß auch zurück und habt noch schöne Pfingsten!
      Michèle

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  11. #24 von Ewald Sindt am 09/06/2019 - 13:11

    Liebe Michèle,
    ich fasse mich kurz. Ich wünsche dir das Allerbeste und möge die „Macht“ mit Dir sein.
    Lieben Gruß, Ewald

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    • #25 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 17:58

      Das ist sehr nett, Ewald. Herzlichen Dank für deine guten Wünsche!

      LG Michèle

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      • #26 von Ewald Sindt am 09/06/2019 - 19:06

        Michèle,
        für dich immer wieder gerne. Ich freue mich jedesmal, wenn ich etwas von dir lesen kann.
        Zum anderen kommentiert keine Zweite so ausführlich wie du.
        Alles Liebe wandert von mir zu Dir.
        Lieben Gruß, Ewald

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  12. #27 von Pit am 09/06/2019 - 16:33

    Viel Kraft fuer die vielen Anforderungen des Lebens wuensche ich von ganzem Herzen,
    Pit

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    • #28 von ladyfromhamburg am 09/06/2019 - 17:59

      Danke schön, Pit, das ist sehr nett. Ich sehe positiv nach vorn ..

      Lieber Gruß über Atlantik und noch schöne Pfingsten!
      Michèle

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  13. #29 von Werner am 09/06/2019 - 20:41

    Mir und meiner Frau ist solch eine Situation nicht unbekannt. Du hast Recht, Trauer ist genau solch ein Bestandteil unseres Lebens wie Freude. Wir können den Kopf davor nicht in den Sand stecken, sie gehören
    nun mal zu unseres Lebens. Oft treffen sie uns aus heiterem Himmel , wir sind unvorbereitet und wissen in diesem Moment nicht wie wir damit umgehen sollen. Du hast einen guten Weg getroffen und nutzt eine deiner großen Stärken , du schreibst. Ich wünsche dir Kraft und die Ruhe die du jetzt brauchst. Gruß Werner.

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    • #30 von ladyfromhamburg am 10/06/2019 - 17:25

      Danke schön, Werner. Ich komme zurecht – vielleicht tatsächlich auch durch die Schreiberei. Ich mache mir momentan mehr Sorgen um meine Mutter …
      Ich habe mich sehr über deine Reaktion hier gefreut. Danke für die einfühlsamen und zugleich aufbauenden Zeilen.

      Lieber Gruß auch zurück!
      Michèle

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  14. #31 von finbarsgift am 10/06/2019 - 05:59

    Da fehlen einem schier die Worte, liebe Michèle…
    Herzliche Morgengrüße vom Lu

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    • #32 von ladyfromhamburg am 10/06/2019 - 17:26

      Lieber Lu, wir können uns vielleicht gerade gegenseitig ein wenig neuen Mut und Kraft senden. Liebe Grüße zurück! Ich wünsche auch dir alles Gute!
      Michèle

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      • #33 von finbarsgift am 10/06/2019 - 17:57

        Das dachte ich mir auch, liebe Michèle, das wird uns beiden gut tun …
        Herzliche Abendgrüße vom Lu

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  15. #34 von Fred Lang am 10/06/2019 - 16:55

    Ganz liebe Pfingstgrüsse und alles Gute für dich!
    Fred

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    • #35 von ladyfromhamburg am 10/06/2019 - 17:28

      Hallo Fred, ich freue mich, dich zu lesen! Danke für deine Wünsche!

      Auch euch liebe Grüße, einen schönen restlichen Pfingstmontag und eine angenehme Woche!
      Michèle

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  16. #36 von Katrin am 10/06/2019 - 19:30

    Liebe Michele,

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe, dass die gute Vielfalt bald überwiegt und es wieder etwas ruhiger bei dir wird. Beim Getreide hast du mich erwischt. Hafer ist wirklich einfach und deine Eselsbrücke ist toll.
    Liebe Grüße Katrin

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    • #37 von ladyfromhamburg am 11/06/2019 - 22:53

      Danke für deine aufmunternden Worte, liebe Katrin. Es wird schon aufwärts gehen, da bin ich mir sicher.

      Freut mich, dass dir die Eselsbrücke gefällt! Ich brauche für manche Sachen zum einfacheren oder besser gesagt zum langfristigen Merken ein Hilfsmittel. Eine Assoziation, eine Geschichte oder eben eine Eselsbrücke dieser Art helfen ganz enorm.

      Lieber Gruß und eine schöne Woche!
      Michèle

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  17. #38 von Deine Christine! am 11/06/2019 - 09:57

    Oh man, das ist in der Tat eine riesige Mixtur. Die wünscht man KEINEM … Da ich mich bei Mixturen solcher Art ein wenig auskenne, kann ich sagen: Nimm Dir die Zeit die du brauchst und kümmere dich um dich selbst, denn du bist die Hauptperson in deinem Leben.
    Keiner hat etwas davon, wenn du auch noch ausfällst… liebe Grüße und alles Gute wünscht,
    Deine Christine

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    • #39 von ladyfromhamburg am 11/06/2019 - 23:00

      Liebe Christine, ich weiß, dass du von unliebsamen und sehr unangenehmen Mixturen ein Lied singen kannst … Meine guten Wünsche gehen also auch sehr intensiv an dich!

      Du hast recht, es bringt keinem etwas, wenn man auch noch einknickt und ausfällt. Ich versuche daher auch durch Sport und Entspannungstechniken immer wieder zur Ruhe zu kommen. Wenn es etwas sittsamer zugeht, ist der Effekt natürlich gleich deutlich besser, als wenn in sehr kurzen Abständen neue, kritische Situationen warten.
      Wird schon werden …

      Lieber Gruß auch an dich und danke nochmal fürs deine Zeilen!
      Michèle

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  18. #40 von Silberdistel am 11/06/2019 - 18:24

    Liebe Michèle, eigentlich kann ich mich den anderen Kommentatoren nur anschließen, die Dir viel Kraft wünschen, um diese Mixtur, die Dir das Schicksal momentan immer wieder ins Leben wirft, so gut es geht, bewältigen zu können. So richtig trösten, glaube ich, kann man Dich gerade gar nicht. Manchmal kommt es wirklich hart und eben leider alles auf einmal. Solche Phasen gab es auch in unserem Leben schon. Wenn man sie durchlebt, glaubt man mitunter überhaupt kein Licht mehr am Ende des Tunnels sehen zu können. Gut für das eigene Wohl ist es dann, wenn man für sich selbst doch hier und da winzige Lichtblicke findet. Einfach ist es aber absolut nicht, wenn man gerade glaubt, dass alles um einen herum gerade zusammenblicht. Es freut mich zu lesen, dass es Dir durchaus gelingt, wenn auch in kleinen Dosen, solche Lichtblicke zu suchen und positiv fürt Dich zu nutzen. So ein kleiner Mensch wie Deine Enkelin kann, ohne dass ihm das selbst in dem Alter bewusst sein kann, zumindest für einige Augenblicke wunderbar Ablenkung schaffen. Und dass Du nach diesen kleinen Strohhalmen greifst – siehe Gerste, Roggen und Co. – ist sicher gut, um mit neuer Kraft die Probleme, die gerade kein Ende nehmen wollen, angehen zu können.

    Es tut mit leid, dass Du Deinen Stiefpapa verloren hast. Die Sorge um die Mama kann ich gut nachvollziehen. Wir sorgen uns seit Jahren um meine, die den Verlust meines Vaters nicht überwinden kann. Manchmal stellt uns das Leben vor wirklich harte Bewährungsproben. Ich hoffe Sehr für Dich und Deine Familie, dass sich doch bald wieder ein Licht am Ende des Tunnels sehen lässt.

    Einen ganz lieben Gruß schickt Dir die Silberdistel

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    • #41 von ladyfromhamburg am 11/06/2019 - 23:17

      Liebe Silberdistel, ich habe mich sehr über deine teilnehmenden Worte gefreut. Als langjährige Leserin deines Blogs, habe ich natürlich immer wieder einmal mitbekommen, dass es auch bei euch schwierige Umstände und traurige Situationen gab (und sicher gibt, wie die Sorge um deine Mutter).
      Mit Verlust und Trauer kann ich umgehen, das liegt vielleicht auch an der Art der Vorstellung, die ich habe, wenn ein Mensch diese Erde verlässt. Der ist für mich nie komplett weg. Trauer ja, aber ich führe trotzdem weiter Gespräche und habe gefühlt eine Verbindung. MIr fällt es wesentlich schwerer zu sehen, dass nun jemand leidet und ich so wenig helfen kann. Nicht viel erleichtern kann. Trauer kann niemand abnehmen …
      Ja, die kleine Enkelmaus ist schon ein Goldstück. Obwohl ich zugeben muss, dass so ein kleiner Quirl natürlich auch ein bisschen Kraft kostet. Mit anderen Worten: Ich bin hinterher platt, allerdings gleichzeitig auch guter Dinge.^^ Es fordert halt nur, man ist so ein fideles Kleinkind um sich nicht mehr rund um die Uhr gewöhnt. Mein Sport hat mich da allerdings schon sehr viel Kleinkind-kompatibler gemacht. Die Gewichte dort im Training bewirken, dass mir die Lütte beim Herumschwingen auf einmal wieder relativ leicht vorkommt. :)
      Ach, doch, es gibt schon viele Lichtblicke …

      Danke nochmals für das, was du mir hier hinterlassen hast! Ein lieben Gruß an alle im Hause Silberdistel!
      Michèle

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  19. #42 von Madame Filigran am 11/06/2019 - 19:41

    ❤️❤️❤️

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  20. #43 von Sartenada am 13/06/2019 - 07:08

    Hello Michèle.

    So deep thoughts. Your post stopped me to think the life, as it has done me earlier. I wish You strength for today, tomorrow and every day in the future.

    All the best,
    Matti

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    • #44 von ladyfromhamburg am 15/06/2019 - 18:30

      Thank you, Matti. That’s so kind … All the best to you and Anja, too!
      From time to time such phases of life appear and present us with a challenge. Well, there’s definitely no other chance as to try our best at that moment. We should show our will to persevere – it’s important.

      Have a nice weekend!
      Michèle

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  21. #45 von ernstblumenstein am 13/06/2019 - 22:26

    Liebe Michèle,
    deine Schilderungen machen mich betroffen. Ich finde toll, wie du all diese Schicksal-Schläge beschreiben und bewältigen kannst. Dass du auch all die positiven Details und Vorkommnisse siehst, die das Leben bietet, hilft mit, ‚den Kopf oben‘ und die Balance zu halten.

    Ich wünsche dir von Herzen weiterhin viel Kraft, gehe sachte und haushälterisch damit um. Ernst

    PS: Ich weiss, wovon ich spreche.

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    • #46 von ladyfromhamburg am 15/06/2019 - 18:53

      Lieber Ernst,
      danke für deine aufbauenden Zeilen! Ich habe mich sehr darüber gefreut.
      Es ist ein wenig wie mit der Medaille und ihren zwei Seiten. Die sind nun einmal da und oft extrem unterschiedlich – so wohl auch im Leben. Es wäre etwas unklug, dies zu ignorieren. Akzeptiere ich nämlich die Existenz beider Seiten, komme ich nicht nur mit der nicht so angenehmen, der heraus- und kraftfordernden Seite besser klar (mir ist schließlich bewusst, sie ist nur ein Teil des Ganzen und auf die Zeit bezogen nicht ewig dauernd), sondern kann auch das Schöne erst richtig wertschätzen und lieben.

      Lieber Gruß zu dir in den Aargau und einen schönen Sonntag!
      Michèle

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  22. #47 von wholelottarosie am 14/06/2019 - 18:53

    Liebe Michele, da ich in einem winzigen Dorf aufgewachsen bin, fällt mir das Auseinanderhalten der verschiedenen Getreidearten nicht schwer.
    Velleicht darf ich noch den Hafer erwähnen, der ein wenig wie Gras aussieht und den man darum besonders leicht erkennen kann.
    Haferflocken und Haferfleks essen Kinder besonders gern, ebenso auch Kekse aus Haferflocken, Nüssen, Zucker und Zimt.
    Wie schön, dass du in dieser schweren Zeit auch kleine Freuden erlebst und ab und zu ein Stückchen Glück findest, das dir hilft, nach vorn zu schauen und dich selbst nicht zu vergessen.
    Das ist so wichtig.
    Ich weiß, wovon ich rede. Leider waren meine Eltern lange Jahre pflegebedürftig, was eine schwierige, leidvolle und traurige Zeit war.
    Ich wünsche dir viel Kraft und Lebensmut.
    Grüße aus der Abendsonne
    von Rosie

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    • #48 von ladyfromhamburg am 15/06/2019 - 19:10

      Hallo Rosie,
      freut mich, dich hier wieder zu lesen! Danke zum einen für deine Rückmeldung bezüglich des Getreides – genau, der Hafer ist optisch speziell und sehr gut von den anderen Getreidearten zu unterscheiden. Die meisten Menschen haben darum auch erst Probleme bei der Zuordnung der anderen, der ähnlicher ausfallenden Sorten mit ihren aufrecht stehenden Ähren. Da hilft einem Stadtmenschen eben das Betrachten der Grannen ganz gut zur Unterscheidung – er muss es sich nur irgendwie merken bis zum nächsten Feldbesuch.^^
      Hingegen der Mensch vom Dorf, aufgewachsen zwischen Bauernhöfen und umgeben von Feldern und Äckern, der saugt das alles bestimmt wie Muttermilch auf und hat es längst bombensicher abgespeichert.

      Rosie, es tut mir leid von der schwierigen Zeit durch die Pflegebedürftigkeit deiner Eltern zu lesen. Diese offensichtlich ziemlich lang anhaltende Phase war mit Sicherheit extrem (physisch) fordernd und ebenso psychisch belastend …

      Danke für die lieben Wünsche, das hat mich unheimlich gefreut!
      Lieber Gruß hinüber (schnell bevor der nächste Schauer losgeht)!
      Michèle

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      • #49 von wholelottarosie am 16/06/2019 - 13:02

        Auch hier im Bergischen Land hat es ausgiebig geregnet, so dass man die frische, gereinigte Luft förmlich riecht….
        :-)
        Einen schönen Sonntag wünscht dir Rosie

        Gefällt 1 Person

  23. #50 von kowkla123 am 15/06/2019 - 12:10

    liebe Michelle, genieße den Tag mit schönen Momenten, Klaus

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  24. #51 von restless-roots am 16/06/2019 - 19:48

    Liebe Michele,
    ich hatte gerade gesehen, dass Du auf unseren Blog einen Kommentar geschrieben hattest und dachte mir „schau doch mal nach, ob die Michele nicht auch wieder etwas geschrieben hat“, bevor ich antworte………und dann sehe ich….Du hast….

    Ich komme mir ein wenig vor, als haette ich Dich im Stich gelassen, weil ich jetzt erst lese, was Dich beschaeftigt und belastet hat und das, wo ich so sehr mit Deiner Situation mitfuehlen kann.

    Es ist richtig und wichtig, dass Du Dich zurueckziehst und erstmal alles verarbeitest, was sich wie eine Lawine vor Dir aufgetuermt hat und das bloggen und alles, was eigentlich unwichtig ist, hinten anstellst.

    Wenn sich so viele Dinge in so kurzer Zeit vor einem anhaeufen, dann ist man es ja als Mensch, der immer alle Situationen, egal wie schlimm, gewohnt ist, anzupacken und zu erledigen, nach einer Weile einfach „hohl“. Man steht da und weiss, dass sich alle auf einen verlassen, dass man das hinbekommt, weil man das ja auch bisher immer getan hat!
    Aber, es gibt einfach Zeiten, wo man erstmal selbst wieder drei Schritte von der Wand vor der man steht, zurueckgehen muss, um versuchen zu koennen einen Ueberblick zu gewinnen.

    Das machst Du genau richtig! Nimm Dir die Zeit die Du brauchst. Konzentriere Dich nur auf die Menschen, die im Augenblick wichtig fuer Dich sind und die Deine Hilfe brauchen.
    Aber, lass auch zu, dass Du mal „schwach“ bist und Dich einfach irgendwo einrollen und Deine Ruhe haben moechtest. Es wird Menschen geben, die Dir zur Seite stehen wollen……..waehle genau aus, wen Du bei Dir haben moechtest und lass auch ein wenig Hilfe zu.

    Das Du gut darin bist, Lichtblicke zu finden und sehen……..ist das A und O auf dem Weg die Seele heilen zu lassen und das es Dir besser geht.

    Beim Verlust eines lieben Menschen wird einem immer gesagt, dass der Schmerz vergeht……das kann ich nicht bestaetigen, aber, es wird besser und man erinnert sich oefters an die schoenen Erlebnisse.

    Es ist bis dahin ein weiter Weg fuer Euch Alle und ich hoffe, dass dieser Euch als Familie aber noch mehr zusammenbringt und staerkt.

    Alles Liebe und lass Dich nicht unterkriegen.
    Deine Manuela

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    • #52 von ladyfromhamburg am 18/06/2019 - 16:29

      Manuela, ich bin ganz gerührt … Ich danke dir sehr herzlich für deinen Zuspruch und dein Einfühlungsvermögen. Bei so viel Aufbauendem sollte das sich Unterkriegen lassen kolossal schlechte Chancen haben, oder? ^^ Habe gerade heute gemerkt, dass das Pendel leider noch nicht komplett umschwingt, aber was soll man machen …

      Ich schaue übrigens unheimlich gern bei dir und Frank herein. Schauen, was sich bei euch gerade so tut, wie es euch und Emmy geht. Da es mich wirklich jedes Mal auf komplett andere Gedanken bringt und stets mitzieht, kommentiere ich bei dir irgendwie trotz Zeitmangel meine Reaktion oder was auch immer auf Geschichte und Fotos fast automatisch. ^^ Freue mich einfach, wenn etwas Neues von dir auftaucht …

      Lieber Gruß nach Neuschottland!
      Michèle

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  25. #53 von juergen61 am 18/06/2019 - 17:57

    Liebe Michele,
    etwas spät für Pfingsten ..aber mir geht es im Augenblick ein wenig so wie dir…Vater im Heim, Mutter hatte einen Zusammenbruch und muss operiert werden, der Sohn will in den Ferien weg und das Finanzamt die Steuererklärung, ich selber kann nicht mehr gehen weil das linke Knie aus heitere Himmel streikt, nur gut das das Auto dank Automatik mit rechts zu fahren ist 🙂 Der Kunde will nicht zahlen bzw. dann wann es ihm passt….ich höre jetzt mal damit auf und weiss das du da noch einiges Heftigeres an der Backe hast…es scheint diese Zeiten geben zu müssen…der versuch mit dem Lottoschein hat leider auch nicht geklappt…klar wo alles drumherum schiefläuft ist das Glück sowieso weit entfernt…und am Ende des Tages weiss man nicht ob man wirklich sich auf den kommenden Tag freuen soll…Egal, nicht zuviel nachdenken…sich auch über kleinere Dinge freuen..Prioritäten neu setzten…und für sich selber Freiräume schaffen um Kraft zu holen…sonst geht man selbst vor die Hunde…Genug der klugen Ratschläge, ich wünsche dir einfach und vom Herzen eine neue gute Zeit ! Lieber Gruss, Jürgen

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    • #54 von ladyfromhamburg am 19/06/2019 - 16:22

      Hallo Jürgen … Mensch, du … Das kommt bei dir aber auch dicke! Du hattest die Situation mit deinem Vater einmal erwähnt in einem deiner Beiträge. Es ist wirklich nicht leicht, wenn nur noch das Pflegeheim als Lösung übrigbleibt – und dass es deiner Mutter gerade so schlecht geht, ist wirklich Mist. Ihr – wie auch dir mit deinem Knie – gesundheitlich alles Gute! Schnelle Besserung und möglichst nicht so viel Schmerzen.
      Auf die anderen Dinge, die bei dir so unter „fremdgemischte Vielfalt“ auftauchen und für massive Unruhe sorgen, kann man wirklich herzlich gern verzichten. Ich fand deine Ratschläge übrigens gut. Vielleicht auch, weil sie von jemandem kommen, der sich in die Lage hineinversetzen kann und selbst versucht, alles in den Griff zu kriegen.
      Ich hoffe ja auch täglich, dass wieder etwas Harmloses, Erfreuliches oder – etwas kleiner und anspruchsloser gedacht – nichts neues Wildes passiert, so dass mal Zeit bleibt, einen Moment länger zur Ruhe zu kommen, der Puls mal runterkommt … Doch gestern kamen Neuigkeiten, die auch eher wieder das Gegenteil bewirken.
      Wenn ich mal mit dem ganzen kraftkostenden Kladderadatsch durch bin (und noch lebe), ich glaube, dann kann mich auch nix mehr umhauen. Vielleicht muss man es so sehen.

      Jürgen, von einem zum anderen und innerstädtisch auf dem schnellen Weg: Alles Gute! Ich habe mich sehr über deine Reaktion hier gefreut. Danke!

      LG Michèle

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    • #55 von ladyfromhamburg am 19/06/2019 - 16:22

      Hallo Jürgen … Mensch, du … Das kommt bei dir aber auch dicke! Du hattest die Situation mit deinem Vater einmal erwähnt in einem deiner Beiträge. Es ist wirklich nicht leicht, wenn nur noch das Pflegeheim als Lösung übrigbleibt – und dass es deiner Mutter gerade so schlecht geht, ist wirklich Mist. Ihr – wie auch dir mit deinem Knie – gesundheitlich alles Gute! Schnelle Besserung und möglichst nicht so viel Schmerzen.
      Auf die anderen Dinge, die bei dir so unter „fremdgemischte Vielfalt“ auftauchen und für massive Unruhe sorgen, kann man wirklich herzlich gern verzichten. Ich fand deine Ratschläge übrigens gut. Vielleicht auch, weil sie von jemandem kommen, der sich in die Lage hineinversetzen kann und selbst versucht, alles in den Griff zu kriegen.
      Ich hoffe ja auch täglich, dass wieder etwas Harmloses, Erfreuliches oder – etwas kleiner und anspruchsloser gedacht – nichts neues Wildes passiert, so dass mal Zeit bleibt, einen Moment länger zur Ruhe zu kommen, der Puls mal runterkommt … Doch gestern kamen Neuigkeiten, die auch eher wieder das Gegenteil bewirken.
      Wenn ich mal mit dem ganzen kraftkostenden Kladderadatsch durch bin (und noch lebe), ich glaube, dann kann mich auch nix mehr umhauen. Vielleicht muss man es so sehen.

      Jürgen, von einem zum anderen und innerstädtisch auf dem schnellen Weg: Alles Gute! Ich habe mich sehr über deine Reaktion hier gefreut. Danke!

      LG Michèle

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  26. #56 von kowkla123 am 22/06/2019 - 11:59

    Liebe Michelle, wünsche dir ein schönes Wochenende mit vielen schönen Momenten, Klaus von der Müritz

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  27. #57 von wol am 23/06/2019 - 11:32

    Toller Beitrag. Das mit den Vorurteilen empfinde ich genauso. In der Realität erfüllen sie sich manchmal noch krasser als im eigenen Denken. Auf unserer Amsterdam Fahrt z. B. Wenn uns Autos als Radler gefährdeten waren es erstaunlicherweise meist schwarze hochpolierte große Wägen, welche hupend ihre Vormachtstellung zum besten gaben. Das war so auffallend, dass es bei der Beschreibung banal und stereotyp wirkt. Aber es war halt mal bleibender Eindruck.

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    • #58 von ladyfromhamburg am 26/06/2019 - 19:36

      Dass sich bei euch die zuerst lediglich im Kopf existierenden Vorurteile oder Klischées doch so erfüllt haben, ist in dem Fall natürlich sehr schade. Bei positiven Dingen ist einem das bestätigte Klischée dann schon etwas willkommener. Ich hoffe, ihr seid auf der Radtour von wirklich hochkritischen Situationen verschont geblieben und konntet die Tour mehrheitlich genießen. Ich habe gelesen, welche Tagesdistanzen ihr bewältigt! Enorm! Falls ihr noch am Radeln seid (bin mir gerade nicht sicher, wann die Tour enden sollte), weiterhin unfallfreie Fahrt und schöne Eindrücke unterwegs!

      LG Michèle

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      • #59 von wol am 27/06/2019 - 13:42

        Danke für deine ausführliche Antwort. Die Realität geht einfach ihre eigenen Wege.
        Sind schon eine Woche zurück. Komme nur nicht mit dem Bloggen nach. Die Tour war stressig aber hochinteressant. Die weiteren Tage folgen peu a peu.

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  28. #60 von Sartenada am 02/07/2019 - 10:44

    Hello Michèle.

    I’ll send you words of consolation, although I know they are just words, but anyway. Stay strong!

    All the best,
    Matti.

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    • #61 von ladyfromhamburg am 03/07/2019 - 19:52

      Thank you, Matti. That’s very kind of you. It’s getting a bit better meanwhile. I’m just coming back from your blog! :) Enjoyed your 3rd part of the „Unknown Helsinki“ very much!
      Have a nice week and my best regards also to Anja!
      Michèle

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  29. #62 von Ulrike Hecker am 02/07/2019 - 22:07

    Oh, Michelle! Viel zu spät bekomme ich mit, was bei Dir los ist! Ich hoffe, dass es dir langsam besser geht und wünsche Dir weiterhin viel Kraft!
    Alles Gute
    Ulrike

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    • #63 von ladyfromhamburg am 03/07/2019 - 19:55

      Ulrike, ich freue mich, dich hier zu sehen! Vielen Dank für die netten Zeilen und das Aufbauen. Ein bisschen entspannter scheint es mir inzwischen zu sein. Kleinvieh macht ja auch Mist, nicht wahr? ^^
      LG Michèle

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  30. #64 von Ruhrköpfe am 03/07/2019 - 14:21

    Liebe Michèle, pass bitte gut auf dich auf und nimm dir alle Zeit der Welt 🙂 Herzliche Grüße aus Do, Annette

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    • #65 von ladyfromhamburg am 03/07/2019 - 19:59

      Wird gemacht, Annette. ^^ Vielen Dank für die netten Zeilen hier für mich. Es sieht ein wenig freundlicher aus mittlerweile, was natürlich gleich zuversichtlicher dreinschauen (und besser schlafen) lässt.
      Lieber Gruß nach Dortmund!
      Michèle

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