Rätselhafte Sache … Was hängt denn da?

Ich möchte Ihnen heute gerne etwas zeigen, was mich sehr verblüfft hat. Wundern Sie sich bitte nicht, wenn
Sie trotz Sommerzeit zunächst Fotos aus dem Winter vorfinden – die Geschichte hat ihren Anfang im Januar. Erst vor ein paar Tagen entdeckte ich ihre Fortsetzung.

Wenn ich mich in der Küche aufhalte, wandert mein Blick meist automatisch zum Fenster und hinaus. Entweder in den eigenen Garten oder noch ein bisschen weiter zu den umliegenden Bäumen entlang der Straße und des Bahndamms.
Im Sommer hocken die Meisen und Gimpel gern in der Korkenzieherhasel direkt am Fenstersims, alles grünt, die Sträucher blühen üppig. Später, in der laublosen Zeit, entdeckt man in den dann kahlen Straßenbäumen weitere tierische Bewohner. Eichhörnchen, die wie der geölte Blitz an Stämmen auf- und abflitzen oder mit Riesenschwung und seltsam vom Körper abgespreizten Beinen von einem Baum direkt ins Geäst des nächsten fliegen.
Oder Kollege Specht! Man hört ihn nicht mehr nur, sondern sieht ihm plötzlich sogar zu bei seiner Klopferei. Es bleibt für mich ein kleines Wunder, dass ihm diese intensive und kraftvolle Meißelaktion keine Kopfschmerzen verursacht.
Hin und wieder kommen Eichelhäher, gelegentlich ein Bussard … Der fällt in der Stadt auf wie ein bunter Hund.

Im Januar meinte ich, aus dem Augenwinkel heraus ein eigenartiges Gebilde in der Luft hängen zu sehen. Nur beim zweiten, genaueren Hinschauen war nichts mehr davon zu erkennen. Wahrscheinlich war es Einbildung. Die oder ein Flackerblick.
Eine Woche darauf herrschte Frost bei klarem Himmel und Sonnenschein. Das feine Geäst der Sträucher trug dekorativ Raureif. An dem Tag zeigte sich, dass mich mein Eindruck doch nicht getäuscht hatte. Da hing etwas und zwar völlig fehl am Platz. Direkt an der Grundstücksgrenze zwischen einer ausgewachsenen Birke und einem in einigem Abstand dazu stehenden säulenförmigen Lebensbaum (Thuja). Es wirkte wie eine dünne, weit oben schwebende, übereiste Wäscheleine. Sie hatte ihren Ausgangspunkt in großer Höhe in der Baumkrone, sackte im Verlauf etwas durch und endete mehrere Meter entfernt und wesentlich tiefer in der Thujaspitze.
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Übereistes "Seil", wahrscheinlich Spinnfaden, schwebt in der Luft zwischen Baum und Thuja

Eines sonnigen Morgens …

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Wo kam denn diese kunstvolle Schöpfung her? Und wie wurde sie befestigt? Es hatte doch hier niemand die Birke bestiegen, ein Lasso geworfen oder Pfeile mit Anhang abgeschossen …

Am frühen Morgen sah es eher verharscht und weiß aus, durch die Kraft der Sonne taute das Eis an und wurde klarer.
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Vereister Spinnfaden (vermutlich), der bei Frost entstand und dessen Eisummantelung im Sonnenschein antaut

Antauend … Das Eis wird klar ….

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Wirkte es anfangs wie eine relativ glatte Leine, so hatte es später zeitweise Schnurcharakter (grobere Struktur) oder ähnelte fast einer mit Eis überzogenen Kette, deren einzelne Glieder hervortraten.
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Vereistes "Seil" (vermutlich Spinnfaden mit Eis ummantelt) aus der Nähe. Kettenähnlich, wie mit einzelnen Gliedern

Es wirkt jetzt grober ….

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Vermutlich vereister Spinnfaen vor einem Lebensbaum. Nahaufnahme zeigt allerdings sehr grobe Struktur, wie bei einer Kette

Aus der Nähe wirkt es kettengliederartig ….

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Man sah das Wunderding allerdings nicht ständig. Es verschwand manchmal schon nach Minuten und lebte erst nach frostigen Nächten und nur bei ganz bestimmten Lichtverhältnissen erneut auf. Wie ging das nur? Eisketten konnten doch nicht einfach adhoc und wie aus dem Nichts entstehen. Wasser, Schneeflocken, Eispartikel … was auch immer musste sich doch an irgendetwas halten können. Nichts steht einfach in der
Luft oder bildet freischwebende, waagerecht verlaufende Ketten.
Was war die Basis? Und entwickelte sich jedes Mal in kürzester Zeit etwas neues Bandartiges oder existierte das einmal Gesehene dauerhaft dort, gab sich jedoch allein nach Entstehen einer weiteren Eiskruste und durch speziellen Lichteinfall für mich wieder zu erkennen?

Die Tage wurden milder, der Zauber verschwand. Und zwar komplett. Ich stand mehrfach rätselnd im Garten, schaute aus allen Richtungen nach oben – nichts. Ich holte eine Leiter, versuchte der Thujaspitze so näher zu kommen – nichts zu finden. Absolut nichts.
Monate vergingen. Ich vergaß das Phänomen zwischenzeitlich völlig, denn auch als das Laub der Bäume austrieb, blieb alles unauffällig.
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Blick auf grün belaubte Sträucher und eine Weide im Hintergrund

Es ist nichts Auffälliges zu erblicken ….

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Vor ein paar Tagen müssen nun die Lichtverhältnisse in Kombination mit dem Blätterwerk der Weide bzw. der dunkleren Linde als Hintergrund wieder optimal gewesen sein. Was tauchte prompt auf? Das mysteriöse Seil! Nur für zehn Minuten am Morgen und erstmals ohne Eis ließ es sich – aber auch nur aus einem einzigen Blickwinkel – wahrnehmen.
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Mysteriöses Seil (Spinnfaden?) Von einer hohen Birke links ausgehend hinübergespannt zur Thuja ...

Die mysteriöse Schnur taucht wie aus dem Nichts wieder auf …

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Nun ist damit zwar klar, dass die Eiskette im Winter nicht von Zauberhand gehalten wurde, doch andererseits frage ich mich, wer denn für diese kühne Tat des Seilspannens verantwortlich ist. Was wäre Ihre Vermutung? Haben Sie eine Idee?
Es ist definitiv kein herabhängendes Reisig der Birke beteiligt genauso wenig wie Pflanzenranken anderer Art.
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Spinnfaden (?) von erstaunlicher Dicke zwischen Sträuchern

Mehr als ein Spinnfaden?

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Ich tendiere mittlerweile stark zu der Annahme, dass sich dahinter das Werk einer Spinne verbirgt. Wenn
ich mir auch nur schwer vorstellen kann, wie eine kleine, mittelzarte Spinne – oder meinetwegen sogar die größtmögliche regional bei mir vorkommende Spinnenart – in der Lage sein soll, derart dicke Fäden zu pro-
duzieren und damit auch noch ein Ziel (Thuja), welches so weit vom Ausgangspunkt (Birke) entfernt ist, zu erreichen.

Nur wissen Sie, was ich inzwischen gelernt habe? Dass Spinnen in der Lage sind, Flugreisen zu veranstalten! Sie schießen aus ihrem Hinterleib mit gehörigem Karacho einen Seidenfaden ab, und allein dieser Schwung befördert sie erstaunlich weit. Das ist physikalisch nachvollziehbar, denn wenn ein starrer, gerader Faden mit Wucht in unbewegte Luft geschleudert wird, dann kann der Schwung das Spinnentier an seinem Ende (oder Anfang, wie man es nimmt) durchaus mitreißen – sogar an einen recht entfernt gelegenen Ort! (In diesem Zusammenhang taucht auch der Begriff „Ballooning“ auf.)

Falls Sie jetzt überlegen, ob Spinnenseide eine solche Aktion überhaupt aushalten würde – ja, klar!
Die Fäden sind schließlich fünfmal reißfester als Stahl und dreimal stabiler als die bestmöglichen synthetischen Faseralternativen. Dazu enorm elastisch – Klassen besser als Gummi bzw. Kautschuk! Man guckt sich das Geheimnis der Spinnenfäden und ihrer Struktur deshalb mit Vorliebe für technische Einsatzmöglichkeiten und generell Innovationen – auch im medizinischen Bereich – ab.
Stellen Sie sich das Werk der Spinne einmal hochgerechnet auf die Größe und den Körper eines Menschen vor. Wenn Sie das übertragen, spinnt die Spinne Fäden, die (laut Zoologe Fritz Vollrath von der University of Oxford) sogar einen Jumbojet beim Landeanflug abfangen könnten. Nun ahnen Sie, warum man das Prinzip der Spinnenfäden auch übernimmt, wenn es auf Flugzeugträgern um elastische Konstruktionen zum Bremsen und Einfangen der dort landenden Maschinen geht.

Doch kommen wir noch einmal zurück auf das Seil in meinem Garten, das eventuell von einem der talentierten, achtbeinigen Krabbeltiere stammt. Gehen wir einen Moment davon aus, die Spinne hätte in diesem Fall den oben erwähnten „Flugmodus“ gewählt. Was hätte es ihr gebracht?
Der Schwung hätte sie von der Birke zur Thuja geschleudert, sie wäre wahrscheinlich heil gelandet, hätte aber bei dieser Aktion nebenher sicher keinen komplett durchgehenden Faden zwischen Start- und Landepunkt spinnen können.
Nehmen wir nun stattdessen an, sie saß oben in der Birke, hatte Beute im Auge oder im tiefer angelegten Fangnetz bemerkt und wollte sich einfach nur dorthin abseilen. Hatte bereits eine beachtliche Strecke geschafft, hing folglich irgendwo auf halber Stammhöhe an einem meterlangen Spinnfaden, als sie plötzlich eine starke Windböe erfasste, die sie samt Faden zum Lebensbaum verschwenkte. Sie dockte beherzt an – schon  haben wir die gespannte Verbindung.

Mit dieser Theorie ließe sich die Entstehung und Platzierung also prinzipiell erklären und aufgrund der Eigen-
schaften des Materials auch dessen beachtliche Haltbarkeit trotz Sturmböen oder Hagelschauern (Spinnen-
seide ist wasserfest, jedoch gut wasseraufnehmend), trotz hoher Temperaturen (ist bis 250 °C stabil) oder Frost (wird auch bei Minusgraden nicht brüchig).

Haben Sie schon einmal mitbekommen, wie über Nacht riesige Spinnennetze entstanden? Am Vorabend war noch nichts zu sehen, am Morgen dann das …

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Spinnennetz beim Rosenbogen
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Ich halte also fest, dass Spinnen in der Lage sind, in relativ kurzer Zeit rekordverdächtige Mengen an Seidenfäden abzusondern.

Nur, schafft es eine Spinne, einen Faden solch ungewöhnlicher Stärke zu produzieren?

Zoologen und speziell Spinnenforscher kurz weggehört, was jetzt folgt sind meine Laiengedanken, die sich durch eine Kombination aus Wissen (Tatsachen) und Raten ungeniert entwickeln und einschmuggeln:
Auch wenn ich weiß, dass Spinnen je nach Verwendungsvorhaben unterschiedliche Arten von Fäden spinnen können, bis zu sieben Spinndrüsen besitzen und damit auch Fadendicke, chemische Zusammensetzung sowie die Struktur der Seide variieren können, denke ich gleichzeitig: Wer weiß, was der noch so einfällt!
Falls der zuerst gesponnene Faden dünner ausfiel, dünner als gewollt oder als zweckmäßig, würde sie ihn eigentlich im Nachhinein noch verstärken können? Seilt sie sich womöglich mehrfach am Faden auf und ab, aktiviert erneut ihre Drüsen?  Ist das überhaupt machbar und realistisch?

Oder haben sich lediglich im Laufe der Zeit am Spinnfaden Blütenstaub, Pollen, Flusen etc. aus der Luft festgesetzt, was ihn nun optisch dicker erscheinen lässt und hervorhebt? Schließlich finden sich an Spinnfäden Klebetröpfchen, folglich funktioniert die Anhaftung vorbildlich.
Diese Klebepunkte, deren Abstände sehr unterschiedlich ausfallen können und hauptsächlich beim Weben eines Netzes (Querverstrebungen bei einer Fangvorrichtung fixieren) zur Anwendung kommen und offensichtlich reduzierter im Fall von langen Einzelfäden, sie könnten unter Umständen diesen hubbeligen, kettenglieder-
artigen Look (siehe Nahaufnahme Winter) hervorrufen haben.

Es heißt, Spinnfäden bestehen aus langen Eiweißmolekülen, und dabei kommt es ganz entschieden auf die Reihenfolge der einzelnen Aminosäuren (das sind die Bausteine der Eiweiße) und die räumliche Anordnung der Aminosäureketten an. Letzteres ist entscheidend dafür, ob ein Spinnfaden dick oder dünn, klebrig oder bappfrei ausfällt.
Nur wie dick ist eigentlich dick? So dick wie meine „Leine“ draußen …? Von dieser Stärke ist nirgends die Rede, eher von Durchmessern, die nur 2.5–4 μm betragen (Klebepunkte erreichen immerhin einen Durchmesser von ca. 25μm). Im Vergleich dazu wäre das menschliche Haar sozusagen schon fett.
Das passt doch alles wieder gar nicht …
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Wissen Sie was? Falls Sie mir zu der rätselhaften Angelegenheit mehr sagen oder erklären können, es belegen oder womöglich eindrucksvoll widerlegen möchten oder aber wenn Sie mit einer komplett anderen Lösung bzw. Idee für das Seilphänomen aufwarten können, schießen Sie los!

Ich wäre – egal, in welche Richtung es geht – mehr als begeistert!

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Quellen und weiterführende Links:
Wissenschaft im Dialog – Woraus bestehen Spinnenfäden
https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wieso/artikel/beitrag/woraus-bestehen-spinnenfaeden/
Wissenschaft. de – Wie spinnen Spinnen
https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/wie-spinnen-spinnen-2/
ITP Uni Hannover – Arbeitsgruppen – Spinnennetz
https://www.itp.uni-hannover.de/fileadmin/arbeitsgruppen/zawischa/static_html/Spinnennetz.html

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©by Michèle Legrand, Juli 2019
Michèle Legrand, Blog ->Michèle. Gedanken(sprünge)

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  1. #1 von Linsenfutter am 05/07/2019 - 06:10

    Hallo Michele,
    Deinen Beitrag habe ich mit Spannung gelesen. Ich muß aber zugeben, dass ich ebenfalls vollkommen ratlos bin.
    LG Jürgen

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    • #2 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 16:06

      Hallo Jürgen, es scheint wirklich noch nicht häufiger vorgekommen zu sein, sonst wäre vermutlich darüber berichtet worden. Ich kann mir nichts anderes als eine Spinne als Ursache vorstellen, doch wir leben hier nicht in einer Region der Erde, die für außergewöhnliche oder besonders große Spinnenarten bekannt wäre, die solche Tricks auf Lager haben.
      Danke fürs Hereinschauen!
      LG Michèle

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      • #3 von Linsenfutter am 05/07/2019 - 17:50

        Hast Du denn mal eine Scheibe durch die Nacht fliegen sehen? Waren dann etwa so kleine grüne Männchen in den Bäumen? Wenn ja, dann hätte ich die Lösung. Lach …
        LG Jürgen

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      • #4 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 18:36

        Ich tendiere ja dazu, nachts zu schlafen, Jürgen. Dazu meist noch hinter geschlossenen Rollläden. Ich merke allerdings gerade, dass mir dadurch womöglich einiges entgeht!
        Vielleicht disponiere ich um, stelle mir den Wecker und werde berichten, sollte ich Marsianer auf frischer Tat ertappen! :-)

        LG Michèle

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  2. #5 von wol am 05/07/2019 - 06:49

    Faszinierend. Du wärst eine prima Biologie Dozentin geworden! Mit Akribie und Forscherdrang!

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    • #6 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 16:11

      Freut mich, dass es dich packen konnte. Und danke für die Einschätzung! :) Was einen selbst fasziniert, ist allerdings auch leichter zu erkunden und zu vermitteln – jedenfalls im Normalfall.

      Lieber Gruß
      Michèle

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  3. #7 von wasserundeis am 05/07/2019 - 07:48

    Sehr mysteriös, ich kann aber leider nichts zur Aufklärung beitragen.

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    • #8 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 16:14

      Freut mich trotzdem sehr, deine Reaktion darauf zu lesen. Ja, als äußerst mysteriös habe ich es auch empfunden. ^^ Gerade kam ein Kommentar von „astatoril“ herein, der könnte das Phänomen erklären und tatsächlich auch die Spinnentheorie belegen. Wenn es die Art denn überhaupt hier gibt!

      LG an die Nordsee!
      Michèle

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  4. #9 von leonieloewin am 05/07/2019 - 07:58

    So umfangreich beschrieben- da fällt mir wirklich fast nichts mehr ein.
    Doch was ist vielleicht mit auf die Lauer legen? Liebe Grüße, Dagmar

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    • #10 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 16:20

      Hallo Dagmar, ich vermute, da würde ich beim auf der Lauer liegen draußen alt werden und anwachsen, ohne je den Verursacher zu ermitteln. Ich habe die „Leine“ wirklich oft im Visier gehabt, habe mir später auch die Birke genauer vorgenommen, Fotos nach oben in die Krone (mit Zoom) gemacht, um mehr zu erkennen … Man sieht einfach nichts.
      Seit drei Tagen könnte man fast sein Haus darauf verwetten, dass überhaupt nichts mehr da ist, nur die letzten Monate habe gelehrt, das Ding kehrt zurück. Also lieber keine Wetten .. ^^
      Danke für deine Zeilen und liebe Grüße auch zurück!
      Michèle

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  5. #11 von finbarsgift am 05/07/2019 - 08:15

    Cool … spannend erzählt …
    Spinnen sind fabelhafte Wesen. Warum soll es nicht möglich sein einen Riesenfaden zu spinnen mit Rücktrieb in fast Warpgeschwindigkeit?! 😁
    Herzliche Morgengrüße vom Lu

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    • #12 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 16:22

      Hallo Lu, du könntest recht haben! Inzwischen kam via Kommentar von „astatoril“ ein sehr interessanter Link zu Galileo TV herein. Das zum Thema Riesenfaden! ^^

      Lieber Gruß und dir ganz speziell alles Gute! Freut mich zu lesen, dass du wieder daheim bist!
      Michèle

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  6. #14 von Werner am 05/07/2019 - 08:35

    Ein spannendes Phänomen das du in deinem Beitrag beschreibst . Vielleicht steckt hinter dem auch eine einfache Lösung . Hat hier vielleicht ein Kind seinen Windvogel verloren, der an einer Art Angelschnur geführt wurde . Die wäre demnach ja transparent, im Sommer eher weniger zu sehen. Im Herbst oder Winter durch Tau oder auch Reif besser sichtbar. Eine simple Lösung aber möglich .
    Liebe Grüß und ein schönes Wochenende
    Wernet

    Gefällt 2 Personen

    • #15 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 16:29

      Hallo Werner! Simpel und enorm plausibel. Ich gestehe, ich hatte solche Gedanken auch, nur ist es so, dass hier in der Enge der Stadt mit dichter Bebauung, hohen Bäumen und der elektrifizierten Bahnstrecke nebenan, bisher keiner auf die Idee kam, gerade dort seinen Drachen steigen zu lassen. Auch sind die Kinder der Nachbarschaft inzwischen aus dem Alter heraus, dass so etwas vielleicht dennoch auf dem Spielplan auftauchte.
      Danke für die Beisteuerung deiner Idee dazu! Vielleicht magst du einmal den Kommentar von „astatoril“ anschauen, die einen Link zu Galileo TV mitgeschickt hat. Das könnte eine Lösung sein …

      LG Michèle

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  7. #16 von mannisfotobude am 05/07/2019 - 11:06

    sorry keine Ahnung !!!! VG Manni

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  8. #19 von House of Heart am 05/07/2019 - 11:43

    Amazing photographs of this lush green paradise seemingly wild growing trees and brush . The spider web is an amazing shot ! I love the willows falling like green waterfalls , a thicket if brush and trees beneath the blue skies. Just wonderful Michele, I wonder what wild life must live among the thick greenery. A beautiful post and summation for us. Have a wonderful weekend!

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    • #20 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 16:37

      Glad that you liked the post and enjoyed the photographs, Holly. Thanks for visiting the blog again and leaving your comment! Isn’t it sad that just these impressive trees will have to be removed as they plan to expand the railroad line? (The already existing tracks are behind the trees, additional to follow).

      My best regards and have a very pleasant and relaxing weekend!
      Michèle

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      • #21 von House of Heart am 05/07/2019 - 16:47

        That is terrible! They should find a way to save the natural beauty of this grove. Sorry very sad that the powers that be have so little regard for our plan. Much love coming your way Michèle.

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  9. #22 von kowkla123 am 05/07/2019 - 12:14

    das ist echt interessant und wird bestimmt eine einfache logische Erklärung haben, beste Grüße von mir für dich, Klaus

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    • #23 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 16:40

      Hallo Klaus, wenn’s nur so einfach wäre – oder man so leicht drauf käme! ^^

      Danke fürs Hereinschauen, Klaus! Viele Grüße auch an dich!
      Michèle

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  10. #24 von Ruhrköpfe am 05/07/2019 - 13:20

    boah, Michèle, das ist ja sensationell! Stehen die Naturwissenschaftler inzwischen bei euch Schlange, um dieses Naturphänomen genauer unter die Lupe zu nehmen?

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    • #25 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 16:44

      Hallo Annette, bis jetzt hat sich noch keiner sehen lassen. :) Das Komische ist ja, dass jetzt auch wieder rein gar nichts auszumachen ist. Du würdest schwören, es gibt nichts, und eine Woche später hängt das Ding wieder dort.
      Nach dir hat „astatoril“ mit einem Link kommentiert. Das würde exakt passen und die Spinnentheorie belegen. Die Frage bleibt, ob es die dort erwähnte Spinne hier gibt. Es scheint mir eigentlich höchst unwahrscheinlich.

      Lieber Gruß nach Dortmund!
      Michèle

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      • #26 von Ruhrköpfe am 06/07/2019 - 08:16

        sensationell. Das ist jetzt vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, es könnte ja auch eine gefährliche Bestie sein 😉

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      • #27 von ladyfromhamburg am 07/07/2019 - 17:00

        Na, das wollen wir mal lieber nicht hoffen. ^^

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      • #28 von Ruhrköpfe am 08/07/2019 - 09:22

        glaube ich auch nicht, das hättet ihr schon gemerkt, oder vermisst ihr schon länger jemanden aus der Nachbarschaft? ;-)

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  11. #29 von Asta Toril am 05/07/2019 - 15:20

    https://www.galileo.tv/earth-nature/diese-spinne-schiesst-25-meter-lange-netze/ Da hat sich eine Madakaska Spinne festgesetzt. Tolles Phänomen.

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  12. #30 von astatoril am 05/07/2019 - 15:29

    Da hat sich Darwins Rinderspinne einquartiert https://www.galileo.tv/earth-nature/diese-spinne-schiesst-25-meter-lange-netze/ Gruß aus AB

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    • #31 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 16:01

      Das ist ja eine tolle Sache! Es hört sich genau nach meinem Phänomen an, und mein Gedanke, dass Spinnenfäden im Nachhinein noch verstärkt werden, war also gar nicht so abwegig. Asta, das einzige was mich jetzt noch etwas stutzig macht, ist, dass die Spinne 2009 auf Madagascar entdeckt wurde und ich bisher nichts darüber finden konnte, dass so weit ab von ihrem dortigen (warmen) Lebensraum in Nordeuropa oder explizit bei uns in Deutschland ebenfalls Exemplare gesichtet wurden. Wer weiß, wer weiß …
      Herzlichen Dank für deine Recherche und das Senden des Links zu Galileo TV!

      LG zurück aus HH
      Michèle

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  13. #32 von Ewald Sindt am 05/07/2019 - 17:40

    Hallo liebe Michèle,
    habe praktisch jedes Wort deines Beitrages verschlungen, alles hochinteressant und auch die Kommentare.
    Einfach Klasse, was du abgeliefert hast… 👍👍👍
    Lieben Gruß, Ewald

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    • #33 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 18:31

      Na, das freut mich aber zu lesen! Vielen Dank für die so positive Rückmeldung, Ewald! Ich finde ja auch immer, dass erst die interessanten und sehr unterschiedlichen Kommentare alles so richtig komplett machen …

      Lieber Gruß auch zurück und ein schönes Wochenende!
      Michèle

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      • #34 von Ewald Sindt am 05/07/2019 - 19:27

        Danke und immer wieder gerne, Dir auch ein schönes Wochenende… 🌞🌞🌞
        Lieben Gruß, Ewald

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  14. #35 von Corinna am 05/07/2019 - 17:58

    Hallo liebe Michèle, mich gruselt gerade ein bißchen….wenn es wirklich eine Spinne ist, die in Deiner übrigens sehr schönen Umgebung ihre Fäden, dick wie Seile spinnt….dann ist es wohl eine ziemlich große Spinne!!!……ich glaube, ich möchte mir das jetzt nicht näher vorstellen:-)) Aber spannend ist es wirklich:-)) Ganz liebe Grüße Corinna

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    • #36 von ladyfromhamburg am 05/07/2019 - 18:40

      Liebe Corinna, diese Assoziation (starker, langer Faden -> Monsterspinne) kann einem durchaus kommen. Nun, was meinst du, warum ich ganz bewusst auf jegliches Spinnenfoto verzichtet habe. :-) Die lebhafte Vorstellungskraft reicht einem ja manchmal völlig …

      Danke für deine Zeilen! Habe mich sehr darüber gefreut!
      LG Michèle

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  15. #37 von juckplotz am 06/07/2019 - 07:24

    Egal was es ist… Astoril hat ja ein wenig zur Aufklärung beigetragen, der Anfang war krimireif geschrieben
    Und dann perfekt analysiert
    Dankeschön
    Liebe Grüße
    Jörg

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    • #38 von ladyfromhamburg am 07/07/2019 - 16:57

      Hallo Jörg, danke für deine Reaktion! Diese merkwürdige, lange Fadenkonstruktion in beachtlicher Höhe, die recht willkürlich auftritt oder verschwindet, lieferte mir tatsächlich willig Stoff. Für Verblüffung, zum eigene Gedanken machen wie auch letztendlich zum Bloggen. Momentan ist es wieder, als wäre alles verschwunden, dafür meine ich aber nun oben in der Thujaspitze an einer Stelle Spinnenweben im Grün zu erkennen, die vorher so nicht zu sehen waren. Etwa dort, wo der Spinnfaden ursprünglich auftraf und Halt fand.

      Merkwürdig bleibt auch, dass diese ganz spezielle Art von Rindenspinne, die laut Link von Astatoril vom Verhalten und ihren Fähigkeiten her hinkäme, hier überhaupt nicht vorkommt. Rindenspinnen anderer Art schon.

      Lieber Gruß auch zurück!
      Michèle

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  16. #39 von gsharald am 07/07/2019 - 13:49

    Liebe Michele,

    da hast du wieder ein SEHR interessantes Thema aufgegriffen. Es ist ja fast unglaublich, was im Tierreich von teilweise sehr kleinen Tieren geschafft werden kann. Ich habe mir die Quellen aufmerksam durchgelesen und gestaunt.

    Jetzt musst du nur noch auf die Suche nach dem Tierchen gehen. 🙂

    Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag
    Harald

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    • #40 von ladyfromhamburg am 07/07/2019 - 17:05

      Hallo Harald, schön dich zu lesen! Freut mich, wenn es ein Thema war, was dir besonders zusagte.
      Ich bin noch am überlegen, ob ich das Tierchen finden möchte oder nicht. Es würde mich interessieren, wie sie aussieht, wie groß sie tatsächlich ist oder womöglich auch sie dabei zu beobachten, wie sie gerade diese Extremfäden produziert.
      Auf der anderen Seite – hat man erst einmal eine sehr genaue Vorstellung von dem Tier … Ich weiß gar nicht, ob das so vorteilhaft ist und ob ich dann noch die Fenster zu der Seite auf Kipp geöffnet lasse … ;)

      Danke für dein Interesse und den Kommentar! Lieber Gruß nach Karlsruhe!
      Michèle

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  17. #41 von restless-roots am 07/07/2019 - 22:10

    Hallo liebe Michele……oder sollte ich lieber „Spiderwoman“ sagen ;-)

    super interessanter Bericht und auch, wenn ich dieses Phanomaen noch nie so im Winter beobachten konnte, kann ich bestaetigen, dass wir auch einzelne Spinnenfaeden, die dann auch noch erstaunlich dick sind, and manchen Tagen quer ueber unseren Weg (also 5 m ) vorfinden!

    Wer weiss, vlt. hast Du ja eines der nun auch in Europa ansaessigen Seidenspinnerraupen als „Nachbarn“ ? Wenn die ein Nest bauen, machen die das aus einem bis zu 900 m langem Seidenfaden! Koennte ja sein, dass Du einen „Immigranten“ beherrbergst….ob die allerdings auch im Winter spinnen und dann ueber die Entfernung……….keine Ahnung ?!

    Ich hoffe, dass es Dir inzwischen wieder besser geht und die guten Tage, die sorgenvollen Tage wieder ueberholt haben.

    Sei ganz lieb gegruesst und lass Dich vom Leben nicht unterkriegen, aber von seinen Ueberraschungen erfreuen und zum Lachen anregen ;-)

    Alles Gute von ueber’m Teich
    Manuela

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    • #42 von ladyfromhamburg am 08/07/2019 - 22:56

      Hallo Manuela, wie schön, dich hier mit einem Kommentar aufblitzen zu sehen! Deine Idee dazu ist ja auch interessant! Das wäre tatsächlich auch noch eine Möglichkeit, dass nicht Spinnen, sondern Seide spinnende Raupen die Verursacher wären. Ich kann es mir nur trotz dieser möglichen Fadenlänge nicht ganz vorstellen, denn die basteln daraus ja überwiegend ihre dichten Kokons und tendieren eher selten dazu, über große Distanz zu spinnen.
      In einem Spindelstrauch (einem Pfaffenhütchen – Euonymus europaeus) auch in der Gartenecke, in der die Thuja wächst, nisten sich jedes Jahr im späten Frühjahr die Raupen der Gespinstmotten ein. Wenn man nicht aufpasst, ist im Nu alles mit deren Netzen überzogen. Doch auch sie scheiden für mich als „Seilverursacher“ aus, denn ihr Werk ist eher hauchdünn und flächig versponnen.
      Du sprichst an, ob die denn wohl im Winter überhaupt (alle) aktiv sind. Nein, das schließe ich aus. Und genau daher ist für mich die Spinnenseide die erste Wahl. Sie könnte im Spätsommer/Herbst „verlegt“ worden sein und sich auch bei extremer Witterung bis zum Frost gehalten haben.
      So, genug von der Spinnerei, jetzt schicke ich sehr liebe Grüße zurück, kann dir sagen, dass es Stück für Stück bergauf geht und hier auch von Freitag an die kleine Miss (Enkelin) wieder für Leben in der Bude sorgen wird. Mal sehen, was wir anstellen.
      Dir und Frank alles Liebe und ich hoffe, auch ihr seid wohlauf!
      Bis bald!
      Michèle

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  18. #43 von ernstblumenstein am 09/07/2019 - 11:18

    Herzlichen Dank Michèle für diesen hoch interessant und gekonnt geschriebenen Beitrag. Ich bin auch ratlos, tendiere aber zu einer Spinne.

    Ich erinnere mich an meinen Bericht über die Seidenraupenzucht in Bakthapur. (Nepal). Ich recherchierte damals: “ 30 bis 35 Tage nachdem die Seidenraupe ausgeschlüpft ist, spritzt sie mit ihren Spinndrüsen eine Protein-Substanz aus, die sich sofort zu einem Faden erhärtet. Mit diesem Faden wickelt sich die Raupe in ein dichtes Seidengespinst, den Kokon, ein. Dieser besteht aus einer einzigen bis zu 900 Meter langen, kostbaren Naturfaser. “

    Es wäre also denkbar. Ein lieber Gruss nach Hamburg. Ernst

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    • #44 von ladyfromhamburg am 09/07/2019 - 18:24

      Wenn man sich das vorstellt! Diese kleinen Tierchen und dann Fäden, die die zehnfache Länge eines Fußballfeldes haben! Hallo Ernst, danke für deinen Kommentar! Du hast vielleicht den Kommentar von „restless-roots“ (Manuela) gesehen. Auch sie spricht besagte Seidenraupen an. Was es alles gibt in der Natur …
      Bei den Raupen habe ich bisher nichts gefunden, was daraufhin deutet, dass es auch unter ihnen Arten gibt, die die Angewohnheit haben, nachträglich noch den Ursprungsfaden zu verstärken. Sie produzieren eher „am laufenden Band“, entwickeln mit diesem Endlosfaden aber ihre dichten Gespinste (z. B. Gespinstmotte) oder Kokons (z. B. Seidenraupe). Ich traue denen einiges zu, bin nur etwas skeptisch angesichts der enormen Fadenstärke hier in schwindelnder Höhe und weil dieser auch noch irgendwie von A nach B gekommen bzw. verbunden worden sein muss.
      Dein Gefühl tendiert ja auch mehr zur Spinnenlösung …

      Danke für deine interessante Anmerkung! Hat mich gefreut, deinen Beitrag zu lesen!
      Lieber Gruß retour in den Aargau!
      Michèle

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  19. #45 von kowkla123 am 09/07/2019 - 12:25

    Liebe Michelle, auch Heute kommt ein lieber Gruß zu dir, Klaus

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  20. #46 von tom. Fotografie am 09/07/2019 - 20:17

    Moin Michèle!
    Ein toller Beitrag! Das hat meine kleinen, grauen Zellen in Schwung gebracht und mich auf folgende mögliche Erklärung gebracht.
    Von der Idee irgendwelche exotischen Achtbeiner treiben in Deinem Garten Schabernack habe ich mich schnell verabschiedet. Ich denke an einen kleinen Kinderdrachen (nein, nicht Grisu – lach) und die daran befestigte dünne Nylonschnur. Einen solchen Drachen bekommt man gerade im Herbst überall zu kaufen. Vielleicht ist die Schnur bei zu starkem Wind gerissen und hat das Spielzeug in den Baum geblasen. Jetzt hängt nur noch ein kleines Rundholz oder der Rest eines Schlittendrachens im Baum und ein paar Meter Schnur spannen sich über Deinen Garten. Sehen kann man die dünne Schnur dann nur bei Frost oder Feuchtigkeit bzw. bei einem bestimmten Sonnenstand.
    Vielleicht ist das aber auch totaler Quatsch und ich habe mir das nur so ausgedacht weil ich mich nicht Gruseln will!
    Liebe Grüße
    Tom.

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    • #47 von ladyfromhamburg am 09/07/2019 - 22:24

      Hallo Tom, eine absolut plausible, sehr gute Erklärung! Vielen Dank für deine Lösungsidee! Es freut mich, dass dich die rätselhafte Sache ebenfalls beschäftigt hat. ^^
      Bloggerkollege Werner (Blog: „Der Vogelknipser“) dachte wie du an diese Möglichkeit, und auch bei mir gingen anfangs die Gedanken in Richtung Luftballon- oder Drachenschnüre – nur habe ich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten hier noch nie jemanden Drachen steigen lassen sehen (s. auch meine Antwort an Werner).
      Man kann es nicht ausschließen, es scheint nur sehr fraglich. Stattdessen nun in der Thuja eine Art Spinnengewebe/Gespinst genau in der Höhe, in der die „Leine“ festmachte. Von ihr selbst ist absolut nichts mehr zu sehen. Bisher …

      Lieber Gruß auch zurück!
      Michèle

      PS
      Vielen Dank für deinen heutigen Hinweis auf die Balkenhol-Ausstellung! Ich hoffe, ich habe noch Gelegenheit, mir das anzusehen!

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      • #48 von tom. Fotografie am 10/07/2019 - 04:43

        Oh, den Beitrag von Werner habe ich glatt überlesen. Sorry!
        Ich bin gespannt 🙂 ob und wie dieses Geheimnis eine Aufklärung findet. Bitte bleib am „Ball“! Apropos: mit einem Wollknäuel oder Paketschnur über das Gesehene hinwegwerfen und dann mal ziehen?
        Ich würde gern dabei sein (oder lieber doch nicht)!?
        Gruß Tom.

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      • #49 von ladyfromhamburg am 10/07/2019 - 16:06

        Du hast echt gute Ideen! :) Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass es nicht um eine neue Entstehungs- und Befestigungsmöglichkeit geht, sondern du diese Ziehschnur nutzen willst, um das etwaige (unsichtbare) Spinnenseil zu erwischen und damit runterzuholen? Oooh, da wäre ich dann auch lieber etwas entfernt! Ich habe keine Ahnung, wie weit die Spinnenforschung hinsichtlich der Erfassung von Reaktionen und Gemütregungen aufgebrachter Spinnen ist, deren Werk mutwillig zerstört wird. Ob es bereits etwas Aussagekräftiges gibt, was einem Sicherheit vermitteln würde. („Macht der Spinne nichts, sie bleibt cool und dreht sich gelangweilt um.“)
        Nicht, dass sie einen wutschnaubend verfolgt und womöglich noch ein paar Kumpels alarmiert … ^^

        Tom, wenn sich was Neues ergibt, werde ich berichten.

        LG Michèle

        Gefällt 1 Person

  21. #50 von Pit am 13/07/2019 - 19:20

    Hallo Michèle!
    Hochinteressant! Danke fuer den Beitrag. Ich kann mir auch nichts Anderes als eine Spinne vorstellen, auch wenn das eigentlich jede Vorstellungskraft uebersteigt.
    Liebe Gruesse,
    Pit

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    • #51 von ladyfromhamburg am 16/07/2019 - 20:15

      Hallo Pit, du sagst es. Man kann sich einfach diese Stärke und Länge schwer vorstellen angesichts kleiner Krabbeltiere oder auch deren Befestigungsfähigkeiten … Ich habe jetzt aber auch in der Thuja oben Spinnengewebe ausgemacht, was wieder ein Indiz für deren Aktivität sein könnte.
      Danke für deinen Kommentar! Ich wünsche dir eine schöne Woche!
      Lieber Gruß auch zurück,
      Michèle

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  22. #52 von Sartenada am 16/07/2019 - 08:06

    Hello.

    Interesting and amazing Your mystery post! Sorry that I cannot give any solution to this. I admired Your garden photos – very beautiful. After two weeks You will see part of our flower photos.

    Have a good day!
    Hugs. Matti

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    • #53 von ladyfromhamburg am 16/07/2019 - 20:11

      Thanks for your kind reaction, Matti! And now I’m looking rather forward to seeing your next blog entry and the photos you announced! You know I have a big penchant for all kind of plants and flowers in particular. :)
      Have a nice week and till soon!
      Michèle

      Gefällt 1 Person

      • #54 von Sartenada am 17/07/2019 - 06:35

        Thank You. I just presented a nice walk in the forest searching ghost houses. 🙂

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