Salut (6) – La Bretagne / Die Île de Bréhat – eine besondere Insel!

Erneut ruft das Meer!
Waren es bei Salut (4) bereits das imposante Cap Fréhel, das unwahrscheinlich farbintensive Meer entlang der Smaragdküste und nicht zuletzt die sich skurril türmenden Felsen in ihrem recht außergewöhnlichen Rosa an der Granitküste, so ist das Ziel heute im sechsten und vorerst letzten Teil der Bretagne-Serie eine Inselgruppe, die sich ebenfalls an der bretonischen Nordküste befindet. Noch im Bereich des Ärmelkanals, etwas nördlich und nicht weit entfernt von Paimpol, einem sehr hübschen Hafenstädtchen.

Bretagne - Paimpol  - Am Hafen

Bretagne – Paimpol – Am Hafen

Bretagne - Paimpol  - Während im Hafen von Paimpol immer Wasser aufgestaut ist ...

Bretagne – Paimpol – Während im Hafen von Paimpol immer Wasser aufgestaut ist …

Bretagne - Paimpol  - ... herrscht nebenan Ebbe und die Boote liegen im Schlick.

Bretagne – Paimpol – … herrscht nebenan Ebbe und die Boote liegen im Schlick.

Bretagne - Paimpol  - Kunstgegenstände ...

Bretagne – Paimpol – Kunstgegenstände …

Es wäre übrigens fantastisch, wenn Sie heute wieder etwas Muße mitbrächten, denn während des Ausflugs soll ein wenig Zeit für Nebengedanken oder einen Vergleich bleiben. Das, was ich Ihnen zeigen möchte, ist zu schade für ein Speeddating mit starrem Blick nur nach vorn.

Zu der erwähnten Inselgruppe gehören 86 kleine Inseln und obendrein eine überaus attraktive Hauptinsel mit höchst unterschiedlichem Nord- und Südteil. Die Franzosen selbst sprechen bei dieser Ansammlung von Inseln vom Archipel de Bréhat, nennen die Hauptinsel entsprechend Île de Bréhat. Der Begriff Archipel steht nicht allein für die diversen Inseln, sondern schließt Gewässer zwischen ihnen mit ein. Die zweiteilige Hauptinsel hat den Beinamen Blumeninsel sowie die weitere Bezeichnung Insel der rosa Felsen. Auf die Südinsel trifft der erste Beiname zu, denn hier ist die Vegetation nahezu üppig, vielfältig und besonders. Der zweite Zusatz beschreibt den schrofferen, den felsigeren nördlichen Teil der Île de Bréhat.
Rosa Felsen? Hatten wir nicht …?
Ganz recht, bereits hier, um die 40 km weiter östlich (Luftlinie) der Region, die ich Ihnen in Salut (4) zeigte, findet sich das farblich extrem selten vorkommende und daher um so markantere Granitgestein. Stellen Sie sich die Farbe bitte nicht als Barbie-Rosa vor, es geht mehr ins Altrosa, changiert ins Rötliche und Bräunliche, je nach Lichteinfall und Feuchtigkeit.
Anfang November war ich vor Ort.
Einen Moment! Ein Archipel und mehr noch eine Blumeninsel im November …?
Wer macht denn so etwas! Kann das überhaupt reizvoll sein?
Wenn Sie gerade wieder unser wenig apartes Wetter zum Aprilstart ertragen, sich bei Sturm kaum halten können und mehrfach von peitschendem Regen durchnässt werden, können Sie sich eine freiwillige Bootsfahrt oder auch nur wachsfreudige, grüne, blühende Pflanzen (draußen, nicht drinnen!) vermutlich schwer vorstellen. April – wie auch November – haben nicht unbedingt den besten Ruf hinsichtlich großzügiger Sonnenscheindauer oder Regenabstinenz.
Ich versichere Ihnen, es war dort selbst zu dieser späten Jahreszeit wunderbar, und es lässt fast darauf schließen, dass es an einem solchen Ort im Frühjahr und Frühsommer, wenn die Vegetation loslegt, – nein, explodiert! – wirklich traumhaft sein muss!

Bretagne - Île de Bréhat - November - Die Rankpflanzen am Haus sind noch in voller Blüte ...

Bretagne – Île de Bréhat – November – Die Rankpflanzen am Haus sind noch in voller Blüte …

Die Bretonen an der Küste – und speziell die Einheimischen auf der Île de Bréhat – versichern zudem nachdrücklich, dass die Sonne hier bei Ihnen wesentlich häufiger und länger scheint als beispielsweise in der französischen Hauptstadt, in Paris. Oder auf dem Festland ganz generell. Oft käme es vor, dass dunkle Wolken über die Insel zögen, sich allerdings erst am Festland abregneten.
Kennen wir das nicht auch von diversen Stellen an unserer Nord- bzw. Ostseeküste? Von den Nordfriesischen oder Ostfriesischen Inseln genauso wie von Rügen, Usedom etc.?
Den Umstand, dass auf dem Festland und speziell im Landesinneren das Wetter festhängt und der Regen nicht enden will, jedoch direkt an der Küste oder auf den ihr vorgelagerten Inseln alles schon wieder vorbei ist? Schauer kommen schneller, unvermuteter, verschwinden jedoch mancherorts häufig genauso rasant wie sie auftraten.

Prüfen wir doch fix: Was hat Einfluss auf Klima, Wetterlage?
Geographische Breite, Höhenlage und Relief, die Position zum Meer oder auch die Art der Bodenbedeckung. Das sind klimatische Faktoren. Und wenn man genau hinschaut, fallen einem noch viele andere Dinge auf, die vor Ort, lokal begrenzt, ganz eigene, besondere Wetterverhältnisse schaffen.
Werden kalte Winde abgelenkt, fließt eine warme Strömung in der Nähe, in welchem Maße kommen die Auswirkungen der Gezeiten zum Tragen? Halten eventuell natürliche Hindernisse wie Hügel und Berge oder eine hohe, großflächige Bepflanzung das Wetter fest und hindern es am weiterziehen? Oder liegen sie etwa vorteilhaft, so dass sie stattdessen ankommendes (Schlecht-)Wetter aufhalten? Heizt sich irgendwo die Luft besonders auf? Wie intensiv sind auf- und ablandige Winde?
Schon hätte wieder etwas Einfluss auf Verdunstung, auf Wolkenbildung, Regenhäufigkeit und seine Dauer
u. v. m.
Im Falle von Bréhat scheint ganz offensichtlich alles günstmöglichst auszufallen.

Die Einwohner der Île de Bréhat heben außerdem hervor, dass auf ihrer Insel ein besonderes Licht herrsche. Besseres Wetter, spezielle Lichtverhältnisse … Ist dem so?
Wie verhält es sich mit dem Licht an der See? Am Meer ist es doch immer intensiver, heißt es. Die großen Wasserflächen reflektieren schließlich Unmengen an Sonnenlicht. Eine klimatisch verwöhnte Ecke mit weniger Wolken und entsprechend mehr Sonnenstunden ist umso heller. Klar! Ist deshalb aber die Art des Lichts überall automatisch gleich?
Es ist ein wenig wie daheim in der guten Stube – wobei wir natürlich weitere Lichtquellen nutzen, nicht nur eine einzige. Sie empfinden mit Sicherheit große Unterschiede zwischen dem Licht einer Neonröhre oder LED-Leuchte und dem einer Glühbirne oder Kerze. Wie etwas farblich wirkt hängt auch davon ab, ob es direkt und indirekt beleuchtet wird. Ob dezent oder intensiv. Ob ein Lampenschirm das Licht der Quelle in seiner Farbe verändert.
Nicht weniger wichtig ist die Umgebung. Die schwarze Couch schluckt viel Licht, der helle Teppich gaukelt zusätzlich Helligkeit vor …

Draußen verhält es sich nicht anders. Auf die Île de Bréhat fällt mit Sicherheit nicht der Schein einer anderen Sonne, doch das klare Wasser, das die Insel und den ganzen Archipel umgibt, die Farbe der Felsen, die bei Sonneneinwirkung leicht rötlich schimmern, der relativ helle Sand, der zusätzlich Licht reflektiert – all das bewirkt ein durchaus spezielles, einzigartiges Licht.
Einige der örtlichen Gegebenheiten sorgen hier für Lichtintensität, andere kreieren eine Art Lichtfarbe. Bäume und Sträucher hingegen filtern mit ihrem Blattwerk Licht, dämpfen, sorgen für Punkte, an denen das Auge entspannen kann. Die Farbenpracht von Blüten wiederum scheint durch das vorherrschende Licht noch intensiver und regt die Sinne an.
Es ist schon verdammt anziehend! Selbst im November!

Bretagne - Archipel und Île de Bréhat - Für Seevögel ideal ...

Bretagne – Archipel und Île de Bréhat – Für Seevögel ideal …

Bretagne - Île de Bréhat - Verblühte Schmucklilien (Agapanthus africanus) - Was muss das im Sommer für ein blaues Blütenmeer sein ...

Bretagne – Île de Bréhat – Verblühte Schmucklilien (Agapanthus africanus) – Was muss das im Sommer für ein blaues Blütenmeer sein …

Ahnen Sie, wen das Licht noch angezogen haben könnte? Von jeher?
Exakt. Maler!
Auf dem Friedhof der Insel finden sich mehrere Ruhestätten von Künstlern, die hier nicht nur einen Urlaub, sondern Jahre ihres Lebens verbrachten, die einfach nicht wieder von ihr und der Atmosphäre, die das Licht schaffte oder den sich daraus ergebenden Malbedingungen, loskamen!

Während des Spaziergangs durch Le Bourg, den kleinen Hauptort der Südinsel, erzählte eine Ortsansässige, die sich nahe der Kirche Église Notre-Dame de Bréhat aufhielt, dass auch Matisse insgesamt 35 Jahre auf Bréhat gelebt hätte, hier verstarb und sich seine Grabstätte gleich nebenan, auf dem angeschlossenen Friedhof, befände.
Ohne zu zögern führte sie im nächsten Augenblick zu einem Haus ein Stückchen weiter, wies auf die Fenster der Wohnräume im ersten Stock und erklärte freundlich, dass sich dort, in großen, durchgehenden Zimmern mit Fenstern in unterschiedliche Himmelsrichtungen, sein Atelier befunden hätte.
Inzwischen bin ich mir dessen nicht mehr ganz so sicher. Als ich danach den Friedhof aufsuchte, stellte sich heraus, dass es sich um die Grabstätte von Auguste Matisse und nicht die von Henri Matisse handelt. Offenbar waren sie noch nicht einmal miteinander verwandt. Obwohl sie Zeitgenossen waren und Henri einen jüngeren Bruder namens Émile Auguste hatte, war es nicht jener Auguste, der hier begraben liegt.
Nun – dann eben ein anderer Matisse. Ein Maler und Zeichner maritimer Landschaften. Viele Wellenbilder sind dabei, aber er hat auch Plakate für die Olympischen Spiele von 1924 in Chamonix/Mont-Blanc entworfen und – so wie es sich anhört – sogar Buntglasfenster! Wahrscheinlich für Kirchen. Das ist doch was!
Die Inselbewohnerin hatte schließlich auch nie behauptet, es wäre Henri gewesen.
Allerdings … Weitere Nachforschungen ergaben, dass Auguste Matisse offenbar auf der felsigeren Nordinsel nahe Corderie lebte, nicht auf der Südinsel, und somit hatte er sein Atelier höchstwahrscheinlich auch nicht in dem gezeigten Haus.
Vielleicht ging es um einen der anderen Inselmaler … Eine Verwechslung. Irgendwer wird dort schon aktiv gewesen sein.

Bretagne - Île de Bréhat  - Friedhof an der Kirche Église Notre-Dame de Bréhat

Bretagne – Île de Bréhat – Friedhof an der Kirche Église Notre-Dame de Bréhat

Wir sind schon wieder mittendrin in den Details, dabei wollte ich Ihnen von der Anfahrt und von der Insel überhaupt erzählen!

Wenn Sie sich, aus der Hafenstadt Paimpol kommend, nördlich halten, stoßen Sie nach wenigen Kilometern auf eine Landspitze mit dem Namen Pointe de l’Arcouest. Hier legen die Fährboote zur Île de Bréhat ab. Wenn Sie sich auf direktem Weg hinüberbegeben, beträgt die Übersetzzeit ungefähr 15 Minuten. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, eine etwa einstündige Fahrt durch die Inselgruppe zu buchen und am Ende auf der Insel auszusteigen.

Bretagne - Pointe de l'Arcouest - Das Boot wartet auf die Rundfahrt- und Inselgäste ...

Bretagne – Pointe de l’Arcouest – Das Boot wartet auf die Rundfahrt- und Inselgäste …

Sie umrunden bei dieser Fahrt im Uhrzeigersinn die beiden Teile der Hauptinsel, gleiten zwischen vielen kleinen Inseln hindurch und bekommen auf diese Art einen ganz famosen Eindruck über die Größe des Archipels, die einzelnen Eilande und die Unterschiedlichkeit der Felsformationen. Sie haben zudem jederzeit einen exzellenten Blick auf zunächst die Süd-, später die Nordinsel

Bretagne - Archipel und Île de Bréhat

Bretagne – Archipel und Île de Bréhat

Bretagne - Île de Bréhat - Hafen Port-Clos voraus ...

Bretagne – Île de Bréhat – Hafen Port-Clos voraus …

Bretagne - Rundfahrt durch den Archipel de Bréhat ....

Bretagne – Rundfahrt durch den Archipel de Bréhat ….

Bretagne - Archipel und Île de Bréhat

Bretagne – Archipel und Île de Bréhat

Bretagne - Île de Bréhat - Hier sind die Wassersportler im November noch hemdsärmelig unterwegs ...

Bretagne – Île de Bréhat – Hier sind die Wassersportler im November noch hemdsärmelig unterwegs …

Bretagne - Île de Bréhat - Ruhiges Wasser zwischen einigen Eilanden ...

Bretagne – Île de Bréhat – Ruhiges Wasser zwischen einigen Eilanden …

Ganz nebenbei können Sie eine Vielzahl von Seevögeln erspähen. Kormorane, Basstölpel, diverse Möwen und neben sehr vielen weiteren Vogelarten auch die farbenfrohen, stets sehr lustig wirkenden Papageientaucher! Man erkennt, auf welchen Felsen oder kleinen Inseln die Seevögel sich bevorzugt aufhalten oder gar in Kolonien nisten. Die Steine an diesen Stellen erscheinen weißlich, sind überzogen mit den Hinterlassenschaften der fliegenden Mannschaft.

Bretagne - Archipel und Île de Bréhat - Ein Vogelparadies ...

Bretagne – Archipel und Île de Bréhat – Ein Vogelparadies …

Für Fotos sind diese Felsen und besonders ihre Bewohner resp. zeitweiligen Besetzer allerdings zu weit vom Boot entfernt oder aber das Gefährt hüpft zu sehr auf den Wellen, um scharfe Aufnahmen gelingen zu lassen. Ich hätte liebend gern einen der Papageientaucher erwischt – mir gelang es jedoch lediglich an Land und auch nur in Form eines nicht flüchtenden Wandbildes (Es befindet sich nicht einmal auf der Insel, sondern in Trégastel, nahe des Aquarium Marin) bzw. als Titelbild auf der Menükarte der Insel-Crêperie.

Bretagne - Wandbild mit den beliebten Papageientauchern  - hier: nahe des Aquarium Marin de Trégastel

Bretagne – Wandbild mit den beliebten Papageientauchern – hier: nahe des Aquarium Marin de Trégastel

Wir kamen übrigens – nicht das erste Mal – zu einem Zeitpunkt an, an dem in Frankreich das Mittagessen beendet ist und die Gastronomie bis zum Abend überall geschlossen bleibt. Sie erinnern sich vielleicht an meinen Hinweis aus einem der ersten Teile der Bretagne-Reihe. Wir hatten kaum Hoffnung, irgendetwas zu ergattern, doch bei dieser bewussten Papageientaucher-Crêperie saßen gerade die Töchter der Inhaberin am Tisch und aßen, als wir durch das Fenster schauten. Offenbar haben wir sehr verhungert ausgesehen, sie hat uns jedenfalls kurzerhand hereingelassen und ein paar zusätzliche Galettes und Crêpes gezaubert. Ziemlich zuvorkommend, oder?

Bretagne - Île de Bréhat - Crêperie L'oiseau des Îles

Bretagne – Île de Bréhat – Crêperie L’oiseau des Îles

Haben Sie zufällig auf den Text der Karte geachtet?
„Here we try to speak English.“ Das finde ich entzückend! ^^

Wenn die Rundfahrt endet, legt das Boot am Südzipfel der Südinsel in Port-Clos an.

Bretagne - Île de Bréhat - Hafen Port-Clos mit Anleger 1

Bretagne – Île de Bréhat – Hafen Port-Clos mit Anleger 1

Sie erinnern sich an die Gezeiten? Den doch bemerkenswerten Tidenhub?
Ich habe mich gefragt, ob das Festmachen im Hafen wohl nur bei Flut möglich sei, ob Überfahrten überhaupt zu anderen Zeiten – bei ablaufendem Wasser oder richtiger Ebbe – stattfinden könnten. Man hat dafür jedoch eine sehr praktische Lösung: Es gibt an drei verschiedenen Stellen einen Kaianleger!
Bei Flut ist es möglich, direkt in der kleinen Bucht mit Sandstrand zu landen, dort, wo sich ein kleines Hotel (Bellevue) mit Restaurant befindet, maximal eine Handvoll kleiner Läden platziert ist und von wo aus die Wege zum Ortskern oder zu anderen Zielen auf der Insel starten.
Anleger zwei liegt einige Meter südlich. Dort läuft das Wasser nicht mehr ganz so extrem ab. So kann dieser Pier bei mittlerer Tide noch bedient werden.
Der in Nähe der Buchteinfahrt am weitesten ins Meer hineinragende Anleger drei hat selbst bei Ebbe so ausreichend Wasser, dass die Ausflugsboote festmachen können.

Südinsel und Nordinsel zusammen erstrecken sich über eine Länge von 3,5 km, die Breite beträgt ungefähr 1,5 km. Beide Inselteile sind durch eine Brücke, die Pont Vauban verbunden.
Der schroffere Norden erinnert mich mit seiner Felsküste und seine durch eine zeitweilig hügelige Landschaft führenden Wege ein wenig an Irland. Am nördlichsten Zipfel befindet sich der Leuchtturm Phare du Paon (Pfauenleuchtturm). Wer es verlassener und landschaftlich eher etwas herber mag, der ist hier im Norden gut aufgehoben.

Bretagne - Île de Bréhat - Nordteil der Hauptinsel mit dem Leuchtturm Phare du Paon ...

Bretagne – Île de Bréhat – Nordteil der Hauptinsel mit dem Leuchtturm Phare du Paon …

 

Bretagne - Île de Bréhat - Nordteil

Bretagne – Île de Bréhat – Nordteil

Bretagne - Île de Bréhat - Umrundung der Nordspitze (mit Leuchtturm bei Gegenlicht) ...

Bretagne – Île de Bréhat – Umrundung der Nordspitze (mit Leuchtturm bei Gegenlicht) …

Auf der Südinsel ist das durch den warmen Golfstrom geprägte Mikroklima förmlich fühlbar. Erstaunlich, dass es auf einem relativ kleinen Raum bereits derartige Unterschiede gibt! (Aber auch das kennt man aus dem eigenen Garten, der ebenfalls seine warmen und kalten Ecken hat).

Dieser Teil der Insel wirkt an einigen Stellen durchaus südländisch. Bréhat war einst eine Piratenhochburg und von jeher das Ziel vieler Seefahrer. Sie brachten aus der Ferne exotische Pflanzen mit, die hier gediehen. Sie unterstützen den mediterranen Eindruck.

Bretagne - Île de Bréhat - Auch südländische Pflanzen gedeihen ...

Bretagne – Île de Bréhat – Auch südländische Pflanzen gedeihen …

Bretagne - Île de Bréhat - Palmlilie (Yucca)

Bretagne – Île de Bréhat – Palmlilie (Yucca)

Die Winter sind mild, so haben selbst frostempfindliche Arten eine Chance, die kalte europäische Jahreszeit zu überstehen. Licht und Sonne sind ebenfalls im ausreichenden Maße für die Immigranten vorhanden. So treffen Sie bei Ihrem Besuch der Insel auf Palmen, Agaven, Aloen und Mimosen. Es gedeihen Feigen, Palmlilien, Kamelien oder auch Oleander, den wir in Deutschland eigentlich nur als Kübelpflanze halten können und im Winter hereinnehmen müssen.
Daneben gibt es die etwas weniger empfindlichen Gewächse wie Eukalyptus, Lorbeer, man begegnet Maulbeerbäumen sowie Unmengen von Hortensien. Große Büsche mit riesigen Blütendolden!

Bretagne - Île de Bréhat - Passionblüte im November - Hier wuchert sie üppig in einer Hecke ...

Bretagne – Île de Bréhat – Passionblume (Passiflora) blüht im November – Hier wuchert sie üppig in einer Hecke …

Die Pflanze, die die Bretonen als die Erkennungspflanze der Insel bezeichnen, ist die ursprünglich aus Südafrika stammende Schmucklilie (Agapanthus africanus). Entlang der gewundenen Wege breitet sich diese Blütenstaude aus. Auf hohen Stängeln trägt sie sehr große, weithin leuchtende Blütenkugeln mit einem Durchmesser von ca. 20 cm (meist blau, gelegentlich auch weiß). Auch wer im November erst die Insel erkundet, erkennt noch, dass Goldlack (Erysimum chein/Cheiranthus), Echium (Natternköpfe), Passionsblumen (Passiflora), Lavendel (Lavendula) und rosa bis pinkfarbener Geranium (Pelargonium „Madeira“) häufig anzutreffende Pflanzen sind.
Als Garten- und Naturliebhaber muss man das einfach alles irgendwann einmal während der Hauptblütezeit sehen!

Nur wissen Sie, was der Nachteil ist, gerade dann anzureisen?
Zu dieser Zeit herrscht enormer Andrang!
Die Zahl der ständig – selbst im Winter – auf der Insel Lebenden, beläuft sich auf ungefähr 400, was einer Bevölkerungsdichte von etwa 130 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht.
Daher sieht es jetzt im November auf dem Marktplatz auch eher so aus:

Bretagne - Île de Bréhat - Der Marktplatz von Le Bourg ist um diese Jahreszeit doch etwas verlassen ...

Bretagne – Île de Bréhat – Der Marktplatz von Le Bourg ist um diese Jahreszeit doch etwas verlassen …

Im Sommer, wenn die Besucher aus dem In- und Ausland herbeiströmen oder einige Franzosen zu ihrem Zweitwohnsitz aufbrechen, steigt der Anteil der auf der Insel weilenden Menschen plötzlich auf bis zu 7000 Personen! Das entspricht mit einem Mal einer Dichte von 2265 Menschen pro km²!
Hamburg hat – nur als Vergleich – eine Dichte von ca. 2300 Einwohnern pro km². Mit anderen Worten herrscht auf der Île de Bréhat im Sommer ein Gewimmel wie in einer Großstadt!
Gut, nicht ganz. Glücklicherweise ist Autoverkehr auf der Insel nicht zugelassen. Wer dort unterwegs ist, ist es zu Fuß oder auf einem (Miet-)Fahrrad. Nur ein paar Trecker verrichten Arbeiten auf der Insel oder ziehen Wägelchen mit Touristen bzw. deren Gepäck.
Wer außerdem gelegentlich motorisiert unterwegs sein darf? Les pompiers! Die Feuerwehr!

Bretagne - Île de Bréhat - Die Inselfeuerwehr. Sie darf Autos benutzen ...

Bretagne – Île de Bréhat – Die Inselfeuerwehr. Sie darf Autos benutzen …

Die – wie auch der Postbote – sollten sich tunlichst gut auskennen auf der Insel, damit sie im Fall der Fälle wissen, wohin sie zum Löschen zu fahren haben bzw. wo exakt die Post abzugeben ist. Es gibt auf der Île de Bréhat eigenartigerweise nämlich keine Straßennamen. Wohl auch keine Hausnummern oder etwas in der Art. Ich habe jedenfalls nichts entdeckt.

Irgendwie erscheint es mir trotz der ausbleibenden Verkehrsprobleme trotz allem ratsam, sich außerhalb der Hauptferienzeiten auf den Weg zu machen. Die Schmucklilien blühen immerhin von Juni bis September, das schafft Möglichkeiten …

Bretagne - Île de Bréhat - Novemberblüher ... und abgeblühte Schmucklilien.

Bretagne – Île de Bréhat – Novemberblüher … und abgeblühte Schmucklilien.

Bretagne - Île de Bréhat - Imposante Eingangstür ...

Bretagne – Île de Bréhat – Imposante Eingangstür …

Bretagne - Île de Bréhat - Ganz in Blau  ... und ein Heiliger über der Tür.

Bretagne – Île de Bréhat – Ganz in Blau … und ein Heiliger über der Tür.

Ungefähr 800 m beträgt die Entfernung vom Hafen zum Ortskern mit seinem Marktplatz und einigen Geschäften, kleinen Cafés und der Kirche, die zu dieser Jahreszeit nur noch eingeschränkt geöffnet haben.
Ein Kilometer Distanz besteht zwischen Port-Clos und der auf einer Anhöhe erbauten Kapelle St. Michel, die sich 33 m über dem Meeresspiegel befindet und von der aus man daher einen spektakulären Ausblick auf das glitzernde Meer mit seinen vielen kleinen Inseln und Felsen hat. Von hier ist – wenn man richtig steht – auch die Gezeitenmühle der Insel – Moulin de Birlot – zu sehen.

Bretagne - Île de Bréhat - Blick auf die Anhöhe mit der Kapelle Saint-Michel ...

Bretagne – Île de Bréhat – Blick auf die Anhöhe mit der Kapelle Saint-Michel …

Bretagne - Île de Bréhat -  ... und hier der Ausblick von der Kapelle Saint-Michel auf den Archipel Richtung Westen

Bretagne – Île de Bréhat – … und hier der Ausblick von der Kapelle Saint-Michel auf den Archipel Richtung Westen

In der Kapelle findet man eine Wandkarte, die einen Plan der Insel zeigt. Ich habe für Sie die Hauptpunkte eingetragen:

Bretagne - Île de Bréhat - Wandmosaik in der Kapelle St. Michel  mit Karte der Süd- und Nordinsel

Bretagne – Île de Bréhat – Wandmosaik in der Kapelle St. Michel mit Karte der Süd- und Nordinsel-1

Im November wird es früh dunkel. Und kalt, wenn die Sonne verschwindet! Landflächen heizen sich in der Sonne zwar schnell auf, kühlen jedoch genauso schnell wieder ab. Der Vorteil ist: Bei sinkender Temperatur fällt der Abschied nicht ganz so schwer.

Bretagne - Île de Bréhat - Port-Clos - Das Wasser am Hauptanleger 1 ist verschwunden. Anleger 2 ist  quer ins Wasser ragend zu erkennen ...

Bretagne – Île de Bréhat – Port-Clos – Das Wasser am Hauptanleger 1 ist verschwunden. Anleger 2 ist quer ins Wasser ragend zu erkennen …

Die letzte Fähre zum Festland legt bei Sonnenuntergang ab. Inzwischen herrscht Ebbe, und so ist ein kleiner, knapp zehnminütiger zusätzlicher Spaziergang zum Anleger drei einzuplanen.
Die See hat sich merklich zurückgezogen. Auf dem Schlick, dort wo bei der Ankunft noch das Wasser die Bucht füllte, liegt überall Tang und verströmt seinen ganz typischen Geruch.

Bretagne - Île de Bréhat - Ebbe - Tang im Schlick im Hafen Port-Clos ...

Bretagne – Île de Bréhat – Ebbe – Tang im Schlick im Hafen Port-Clos …

Entlang einer Felswand führt der geteerte Weg hinaus zum Steg. Das Boot ist noch nicht im Sichtfeld, dazu müssen Sie ziemlich am Ende der Strecke erst die den Blick verstellenden, vorspringenden Felsen umrundet haben.

Bretagne - Île de Bréhat - Auf dem Weg zum Anleger 3. Es hat nicht geregnet. Der Weg war bis vor kurzem noch von Wasser überflutet ...

Bretagne – Île de Bréhat – Auf dem Weg zum Anleger 3. Es hat nicht geregnet. Der Weg war bis vor kurzem noch von Wasser überflutet …

Bretagne - Île de Bréhat - Sonnenuntergang, das letzte Schiff für heute. Und alles strömt ...

Bretagne – Île de Bréhat – Sonnenuntergang, das letzte Schiff für heute. Und alles strömt …

Es wartet bereits, präsentiert sich in der untergehenden Sonne. Die Dunkelheit bricht sagenhaft schnell herein! Während der lediglich viertelstündigen Überfahrt versinkt die Sonne endgültig im Meer zwischen den Inseln des Archipels.

Bretagne - Nordküste - Archipel de Bréhat bei Sonnenuntergang

Bretagne – Nordküste – Archipel de Bréhat bei Sonnenuntergang

Drüben, an der Pointe de l’Arcouest (auf der Festlandseite), wird diesmal ebenfalls ein weiter ins Meer hinausragender Anlegesteg angesteuert. Aufgrund der eintretenden Finsternis ist die Uferbeleuchtung nun bereits eingeschaltet
Das Ende eines schönen Erkundungstages naht. Auf dem kurzen Weg zum Auto wandert der Blick noch einmal hinüber zur Insel. Sie ist jetzt nur noch ein schwarzer Schatten, aus dem ganz vereinzelt ein kleines Licht aufblitzt.
Mit dem Verlassen der letzten Besucher ist auf der Île de Bréhat fürs Erste wieder die Novemberstille eingekehrt.

Bretagne - Blick von Pointe de l'Arcouest hinüber zur Île de Bréhat - Die Dunkelheit kommt schnell ...

Bretagne – Blick von Pointe de l’Arcouest hinüber zur Île de Bréhat – Die Dunkelheit kommt schnell …

Liebe Blogleser, das war die Bretagne! Danke fürs Mitkommen und Miterkunden! Salut!

PS: Das Osterfest naht. Ich lasse Ihnen diesen Bericht als mein Osterei für Sie da. Die Île de Bréhat fungiert sozusagen als Osterinsel.^^

Frohe Feiertage wünsche ich Ihnen allen und bis demnächst!

© by Michèle Legrand, April 2015
Michele Legrand - freie Autorin - Blog Michele. Gedanken(spruenge)

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  1. #1 von khecke am 03/04/2015 - 18:24

    Vielen Dank Michele, fuer den interessanten Bericht ueber eine Gegend, die ich wahrscheinlich nie in meinem Leben in natura zu sehen bekommen werde.
    Wuenche Dir auch ein wunderschoenes Osterfest..
    Karl-Heinz

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    • #2 von ladyfromhamburg am 04/04/2015 - 16:28

      Um so mehr freut es mich natürlich, dass du – obwohl du voraussichtlich nicht dorthin reisen wirst – Interesse an einem Bericht über diese Region hattest! Danke schön für deinen Blogbesuch und die lieben Grüße, Karl-Heinz!

      Gruß zurück aus dem momentan recht frischen Hamburg!
      Michèle

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  2. #3 von Susanne Haun am 03/04/2015 - 19:10

    Danke für den ausführlichen Bericht, Michèle, die Bretagne steht auch noch auf meiner Liste :-)
    Ich wünsche dir ebenfalls eine schöne Osterzeit, liebe Grüße von Susanne

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    • #4 von ladyfromhamburg am 04/04/2015 - 16:32

      Liebe Susanne, das ist wirklich ein Fleckchen, das ich wärmstens empfehlen kann. Eher ein großer Fleck, nämlich die gesamte Bretagne und wiederum ganz speziell die Küstenlandschaft. Verliere es auf deiner Liste nicht aus den Augen! ^^
      Danke schön für deinen Kommentar und lieben Gruß nach Berlin!
      Michèle

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  3. #5 von Pfefferschote am 03/04/2015 - 21:00

    Ich bekomme Fernweh. :)

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    • #6 von ladyfromhamburg am 04/04/2015 - 16:36

      Kann ich mir lebhaft vorstellen! ^^ Geht mir auch so, wenn ich die Fotos hervornehme. Dann könnte ich schon wieder los …

      Liebe Grüße!
      Michèle

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  4. #7 von Maxima am 04/04/2015 - 06:52

    My dear friend Happy Easter to you !
    May this Easter blessed with love , joy and happiness.
    With love Maxima

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    • #8 von ladyfromhamburg am 04/04/2015 - 16:39

      Thank you very much for visiting the blog, Maxima – and for your kind wishes! Same to you!
      Warmest regards, Michèle

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  5. #9 von Sartenada am 04/04/2015 - 10:25

    You made very complete and wonderful report which inspires people to visit the place. I cannot enough praise Your post.

    Happy Easter.

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    • #10 von ladyfromhamburg am 04/04/2015 - 16:40

      I’m glad that you liked it, Matti. Thanks for popping in and leaving your kind commentary!
      Best regards to you and Anja and Happy Easter!
      Michèle

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  6. #11 von ernstblumenstein am 04/04/2015 - 18:52

    Fantastischer Bericht, herzlichen Dank Michèle. Du hast meine Erinnerungen in Wallung gebracht. Dir und deinen Angehörigen wünsche ich von Herzen frohe Ostern. Ernst

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    • #12 von ladyfromhamburg am 05/04/2015 - 16:39

      Danke schön, Ernst! Es freut mich, dass der Beitrag über die Île de Bréhat bei dir Erinnerungen wecken konnte und du sie offenbar gleich wiedererkannt hast. Hat sich eigentlich seit deinem Aufenthalt für dich – nach den jetzt hier bei mir eingestellen aktuellen Fotos und Aussagen zu urteilen – auf der Insel etwas besonders verändert? Seitdem grundlegend gewandelt? Was würdest du sagen?

      LG Michèle

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  7. #15 von donna213 am 04/04/2015 - 23:50

    All your photographs are beautiful. I think like you said it is the light. It really makes the rocks a pretty shade of reddish pink.

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    • #16 von ladyfromhamburg am 05/04/2015 - 17:03

      Hi Donna, thanks for visiting and commenting! I’m glad you liked the post and photographs about the island of Bréhat! The influence of water and reflections, sunshine, pink/reddish rocks, the bright color of the sand and the existance of a lot of plants is creating a light which is amazing! I really can understand that particularly painters couldn’t resist and became addicted to it.

      Best wishes from Hamburg!
      Michèle

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  8. #17 von Silberdistel am 05/04/2015 - 10:14

    Liebe Michèle, das war ja vom Bericht und auch von den Bildern her ein ganz besonderer Leckerbissen. Da möchte ich doch glatt die Koffer packen und los, um die herrliche Gegend gleich selbst in Augenschein nehmen zu können. Den Ausblick von der Kapelle Saint-Michel finde ich persönlich ganz besonders beeindruckend.
    Dankeschön für die wundervolle Reise zu einem, wie mir scheinen will, fantastischen Fleckchen Erde. Das war ein richtig schönes Ostergeschenk. Danke dafür und ganz liebe Grüße an Dich. Dir und den Deinen ein wunderschönes Osterfest bei hoffentlich so sonnigem Wetter wie hier bei uns wünscht die Silberdistel

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    • #18 von ladyfromhamburg am 05/04/2015 - 17:11

      Danke schön für die lieben Ostergrüße und für dein so positives Feedback bezüglich des neuen Beitrags. Es freut mich sehr, dass dir auch diese Ecke der Bretagne gefällt! Es ist eine wunderschöne Region!
      Den von dir bevorzugten Ausblick von der Anhöhe, auf der sich die Kapelle befindet, habe ich auch besonders ins Herz geschlossen. Dieser Höhenunterschied gibt einem bereits das Gefühl „ganz oben“ zu sein und wirklich unheimlich weit hinaus aufs Meer und den Archipel blicken zu können. Herrlich ruhig ist es, nur Vogelgeschrei ertönt dann und wann – oder der Wind lebt auf und produziert seine eigenen Geräusche. Doch das ist Natur, das stört nicht das persönliche Empfinden von Ruhe.
      Vielleicht macht ihr euch ja irgendwann doch noch einmal auf den Weg Richtung Bretagne, liebe Silberdistel. ^^

      LG Michèle

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  9. #19 von deutschtrailer am 05/04/2015 - 10:48

    Sehr schöne Bilder,vielen dank un frohe Ostern ….💗💗💗

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  10. #21 von Zeitreisender am 07/04/2015 - 10:58

    Was für ein toller Bericht mit wunderschönen Fotos! Genau wie du bei meiner Reise-Serie über die Insel La Palma kommentiert hast, muss nun auch ich sagen, dass es schade ist, dass deine Serie über die Bretagne zu Ende ist. Ich habe alle Teile sehr gerne gelesen und vielleicht komme ich eines Tages auch mal dorthin. Das Foto mit dem Ausblick von der Kapelle Saint-Michel ist auch mein Lieblings-Foto. Sehr stimmungsvoll!
    Ich habe deinen Bericht erst heute nach Ostern gelesen und ich hoffe, du hattest ebenfalls entspannte und schöne Ostertage!
    Liebe Grüße!
    Volker

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    • #22 von ladyfromhamburg am 07/04/2015 - 20:08

      Hallo Volker, es freut mich wirklich sehr, dass du der Serie so viel abgewinnen konntest! Danke für dein kontinuierliches Mitlesen und Miterkunden und natürlich auch die Resonanz auf die einzelnen Artikel! Dich und deine Frau ziehen Meer und Küste doch generell sehr an. Falls dir die „Wasser-„Reiseziele auf den Balearen, den Kanaren oder auch an der niederländischen Nordseeküste sowie Florida einmal ausgehen sollten, dann nimm die Bretagne ins Visier. Es ist ein ganz spezielles, anziehendes Plätzchen …

      Ostern war auch bei uns sehr schön – wozu der sagenhaft blaue Himmel und der Sonnenschein sehr beigetragen haben!

      Liebe Grüße
      Michèle

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  11. #23 von Achim Spengler am 07/04/2015 - 14:30

    Ein wunderbarer und, wie immer bei dir, ein sehr informativer Artikel und Höhepunkt deiner Reisebetrachtungen der Bretagne. Vielen Dank hierfür und ich bin sicher, dass er für viele ein wirklich schönes Ostergeschenk darstellt.

    Liebe Grüße

    Achim

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    • #24 von ladyfromhamburg am 07/04/2015 - 20:14

      Das hört die Verfasserin natürlich sehr gern und freut sich entsprechend über deine Einschätzung! Vielen Dank, Achim! Auch an dich ein dickes Dankeschön fürs virtuelle Dabeisein in der Bretagne und deinen Kommentar dazu.

      Liebe Grüße auch zurück!
      Michèle

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  12. #25 von finbarsgift am 06/07/2015 - 17:17

    Was für ein Bericht, liebe Michèle, erfüllt den Leser und Leserinnen in jeder Hinsicht, was Qualität und Quantität angeht, es ist soooooo viel interessantes, klasse!
    Liebe Sommersonnengrüße vom Bretagne-Fan Lu

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    • #26 von ladyfromhamburg am 08/07/2015 - 22:45

      Ich freue mich sehr über deine Begeisterung, Lu! Dein Kommentar zaubert mir ein Riesenlächeln ins Gesicht!
      Vielen Dank!

      LG Michèle

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