Ente? Oder Huhn …? Auf jeden Fall Kamelien und Ohrringe.

Unterwegs in Eichtalpark und Botanischem Sondergarten Wandsbek.

Die Sonne! Jetzt hält einen nichts mehr drinnen, oder? Mittwoch am späten Nachmittag wurde es schön, nachdem die Sonne es endlich geschafft hatte, den hartnäckigen Hochnebel zu vertreiben. Also schnell die Jacke übergeworfen, das Fahrrad geschnappt, entlang der Wandse geradelt und Kurs eingeschlagen Richtung Eichtalpark sowie Botanischen Sondergarten Wandsbek.

Hamburg - An der Wandse entlang (stadtauswärts Richtung Eichtalpark)

Hamburg – An der Wandse entlang (stadtauswärts Richtung Eichtalpark)

Ist das schön, endlich wieder einmal Wärme auf der Haut zu spüren! An geschützten Plätzen lässt es sich bereits gut aushalten …

Entlang der Wandse - Die "Austreiber" im Eichtalpark ...

Entlang der Wandse – Die „Austreiber“ im Eichtalpark …

Entlang der Wandse - Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Entlang der Wandse – Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Wer radelt, macht auch Pausen. Kurze Unterbrechung am Wasser, um den Grund für das Spektakel bei den Enten zu erkunden.

„Hast du gesehen? Da ist eine! Und da auch …! Die kenne ich!“ Der Steppke auf seinem Minifahrrad, der eben neben mir am Geländer der kleinen Brücke über die Wandse gehalten hat, blubbert aufgeregt drauf los. Er erzählt fröhlich, dass er häufig hier vorbeikommt mit seinem Papa. (Der ist allerdings noch außer Sicht.) Das Endziel sei immer der große Spielplatz im Eichtalpark. Er kenne den Weg …
„Gestern habe ich eine ganz neue Ente gesehen“, erklärt er mir sehr ernst, gerade als sein etwas aus der Puste geratener Vater ihn endlich eingeholt hat. Den letzten Satz des Filius‘ hat er daher vernommen. Er fragt leicht belustigt:
„Was hast du gesehen? Eine ganz neue Ente? Tatsächlich?“
Es verblüfft mich ebenfalls, wie der Junge das Entenvolk hier wohl auseinanderhält und obendrein eine weitere Ente als neu hinzu gekommen erkennt. Ich hätte enorme Schwierigkeiten! Gerade heute! Neun Erpel (ein Original und acht Klone) belästigen eine einzelne Entendame, die empört reagiert und laut protestierend dem Pulk der Männer entflieht.

Hamburg - Eichtalpark - Neun Erpel und dazwischen eine "Sie" ...

Hamburg – Eichtalpark – Neun Erpel und dazwischen eine „Sie“ …

„Wie sah sie denn aus“, fragt sein Papa, „die von gestern?“
„Ganz schwarz und dann ein bisschen weiß und rot“, antwortet er nach kurzem Überlegen.
„War die genauso groß wie die anderen Enten? Oder vielleicht größer?“
„Nee, die war nicht größer, Papa. Ich glaube kleiner …“
„Wahrscheinlich war es ein Teichhuhn.“
„Papa! Nie! Also ein Huhn, das sieht echt total anders aus …!“
„Teichhühner sind keine Hühner, wie …“, beginnt sein Vater, kommt jedoch nicht weiter, denn Sohnemann kontert bereits:
„Ich weiß!“ Er runzelt die Stirn. „Ich sag ja auch, da war ´ne neue Ente, Papa! Kein Teichhuhn, eine Teichente!
Sein Interesse an einer Fortsetzung der Diskussion ist gleich null. Leicht genervt setzt er hinzu:
„Papa, wir wollen jetzt zur Rutsche. Komm endlich …!“

Er hat seine Prioritäten, ich die meinen. Bei mir steht anstelle der Rutsche der Botanische Sondergarten Wandsbek erneut oben auf der Liste. Weit ist es nicht mehr. Sie waren übrigens auch schon dort! Erinnern Sie sich noch an prachtvolle Staudenbeete oder  z. B. auch an den Taschentuchbaum?  Der steht in diesem besonderen Park.

Beim Blick in den eigenen Garten Anfang April könnte man auf die Idee kommen, dass wahrscheinlich noch nicht sonderlich viel zu sehen ist im „Bosowan“. Weit gefehlt! Sicher, die großen Flächen, die üblicherweise von den Stauden belegt sind, wirken noch etwas kahl.  Es sprießt jedoch an vielen Stellen. Die Belaubung der Gehölze startet langsam. Jedoch gibt es auch schon zu dieser frühen Jahreszeit ganz eigene Höhepunkte.
Schauen Sie einmal!
Da wären die Narzissen auf der Wiese und die Frühlingsblüher Lerchensporn (Corydalis cava), Beinwell (Symphytum) sowie Christrosen (Orientalische Nieswurz, Helleborus orientalis)

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Narzissenwiese ...

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Narzissenwiese …

Botanischer Sondergarten Wandsbek - rosa  Lerchensporn und gelber Beinwell

Botanischer Sondergarten Wandsbek – rosa Lerchensporn und gelber Beinwell

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Helleborus orientalis (Christrose, Orientalische Nieswurz)

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Helleborus orientalis (Christrose, Orientalische Nieswurz)

Die Sonne geht mitten im Beet auf: ein Adonisröschen

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Lerchensporn (Corydalis cava),  rosa und ein Adonisröschen ...

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Lerchensporn (Corydalis cava), rosa und ein Adonisröschen …

… oder hier Scheinhasel (Corylopsis pauciflora), Beales Mahonie (Mahonia bealei) und Blut- oder Zierjohannisbeere (Ribes sanguineum), Zierquitte (Chaenomeles) sowie Duftender Winterschneeball (Viburnum x botnantense „Dawn“).

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Auch die Scheinhasel blüht ... (Corylopsis pauciflora)

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Auch die Scheinhasel blüht … (Corylopsis pauciflora)

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Farbenfroh der Blattaustrieb und dazu gelbe Blüten:  die Beales Mahonie (Mahonia bealei)

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Farbenfroh der Blattaustrieb und dazu gelbe Blüten: die Beales Mahonie (Mahonia bealei)

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Blutjohannisbeere (Ribes sanguineum)

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Blutjohannisbeere (Ribes sanguineum)

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Noch bevor die Blätter so richtig da sind, blüht sie bereits_Die Zierquitte (Chaenomeles)

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Noch bevor die Blätter so richtig da sind, blüht sie bereits: Die Zierquitte (Chaenomeles)

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Der duftende Winterschneeball (Viburnum x botnantense 'Dawn')

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Der duftende Winterschneeball (Viburnum x botnantense ‚Dawn‘)

Meine besonderen Lieblinge in diesen bisher noch so unwirtlichen Monaten März und April sind vom Anblick her einige übermannshohe, dunkelgrün belaubte Pflanzen aus Asien. Ist es nicht erstaunlich, welche Blütenpracht Kamelien (Camellia japonica) bereits ab März auch im Freiland (nicht nur in den Gewächshäusern) zu produzieren vermögen? Die Form der zarten, gefüllten Blüten erinnert an die von Rosen oder auch Päeonien. Ein derartiges Farb- und Blühspektakel zu diesem Zeitpunkt wirkt daher fast unwirklich, da eine für das Auge in vergleichbarer Form vorkommende Blütenpracht sonst erst in den warmen und sonnigen Monaten zwischen Mai und Hochsommer startet.

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Voller Knospen und Blüten:  die Kamelie (Camellia japonica)

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Voller Knospen und Blüten: die Kamelie (Camellia japonica)

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Anfang April - Blütenhochzeit bei der Camellia japonica (Kamelie)

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Anfang April – Blütenhochzeit bei der Camellia japonica (Kamelie)

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Kamelienblüte aus der Nähe (Camellia japonica)

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Kamelienblüte aus der Nähe (Camellia japonica)

Wir sind fast am Ende des kleinen Rundgangs. Nur noch dieser Baum voraus! Liebe Blogbesucher, erkennen Sie ihn im Gegenlicht?

Botanischer Sondergarten Wandsbek - Was sich hier langsam entfaltet, sind die Blüten an einem Prachtexemplar von Magnolie

Botanischer Sondergarten Wandsbek – Was sich hier langsam entfaltet, sind die Blüten an einem Prachtexemplar von Magnolie

Es ist eine Magnolie, an der sich im Moment gerade die ersten von gefühlt tausenden weißen Blüten öffnen. Ein phantastisches Gefühl, genau darunter zu stehen, zu den aufspringenden Knospen heraufzuschauen und diese Leichtigkeit, die von den zarten Blütenblättern ausgeht, plötzlich am eigenen Körper spüren. Spontan blitzt der Gedanke auf, es würden in luftiger Höh’ unzählige weiße Schmetterlinge abheben …

Botanischer Sondergarten Wandsbek - ... ein Stück dichter heran und dann  zu den Magnolienblüten hinaufgeschaut

Botanischer Sondergarten Wandsbek – … ein Stück dichter heran und dann zu den Magnolienblüten hinaufgeschaut

Wir haben das Ausgangstor erreicht. Tja, denn … Oder warten Sie kurz! Ich möchte Ihnen den folgenden Dialog eines jüngeren Pärchens auf einer Parkbank, direkt dort, wo mein Fahrrad angeschlossen ist, nicht vorenthalten!

„Ich habe vorhin schon mal wegen neuer Ohrringe geschaut.“
Ich horche etwas auf, denn dieser Satz kommt nicht von ihr, sondern von ihm. (Meint er jetzt welche für sie oder für sich?) Während ich das Zahlenschloss öffne, spähe ich hinüber. Seine Sitzposition ist günstig, und da seine Haartracht nicht besonders üppig ausfällt, sieht man obendrein bestens die Ohren. Er trägt silberne Ohrstecker in Ankerform.
„Ach ja, du wolltest ja noch andere. Was für welche denn?“, fragt sie interessiert.
(Also für ihn.)
„Ich dachte, ich nehme mal welche mit einem Stein. Da gibt es zwei verschiedene Stecker in dieser Art. Der eine hat was, das sieht aus wie ein Brilli, bei dem anderen ist die Farbe dunkelgrün. Also so wie Glas. Wie Flaschen. Ich fand beide ganz gut. Konnt‘ mich nicht entscheiden. Was findest du denn besser? Welche soll ich nehmen?“
Er sitzt aufrecht. Sie liegt auf der Bank auf dem Rücken, seinen Schoß als Kopfpolster. Sie schweigt einen Moment, grient ihn dann an und sagt:
„Die, mit denen du besser hören kannst ….“
Sie handelt sich damit einen Klaps ein, richtet sich laut protestierend auf und geht über zur Gegenwehr …
Kommen Sie, ehe es in eine wüste Klopperei ausartet, verziehen wir uns lieber! ^^
Wir gehen gelegentlich wieder hin.

Ein schönes Wochenende für Sie mit hoffentlich noch viel Sonnenschein!

© by Michèle Legrand, April 2015
Michèle Legrand - freie Autorin - ©Fotograf Andreas Grav

 

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  1. #1 von Ulrike vom Bambooblog am 11/04/2015 - 18:42

    Da muss ich wohl ganz schnell hin! Brauche noch dringen Fotos von Camelien. Danke für die herrlichen Fotos! LG Ulrike

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    • #2 von ladyfromhamburg am 12/04/2015 - 11:22

      Dann nichts wie los, Ulrike. ^^ Sie blühen zwar schon noch ein Weilchen (sowohl von der generellen Blütezeit her als auch unter Berücksichtigung all der Knospen, die zu sehen waren), doch solche Platzregen, wie wir sie gerade jetzt am Sonnabend hatten oder auch späte Fröste sind nicht so das Gelbe vom Ei für schöne und viele Blüten oder eine besonders lang anhaltende Pracht.
      Wolltest du eine spezielle Blütenfarbe fotografieren? Außer den roten und den gelben Kamelienblüten sind auch noch weiße da, das sieht man auf den Fotos nicht so.
      Vielen Dank für deinen Kommentar!

      LG Michèle

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  2. #3 von Silberdistel am 11/04/2015 - 19:47

    Meine Kamelie blüht auch gerade wieder :-)
    Danke für den wunderbaren Ausflug und liebe Grüße von der Silberdistel

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    • #4 von ladyfromhamburg am 12/04/2015 - 11:27

      Sehr schön! Hast du sie im Winter draußen, oder ist es bei dir eine Kübelpflanze mit Winterquartier? – Ich habe im vorigen Jahr von meiner Mutter eine blühende Topfpflanze im Februar geschenkt bekommen. Sie stand im Sommer draußen, jedoch weiterhin im Topf, nicht ausgepflanzt. Da dessen Erde bei Frost im Nu durchfriert, schien es mir zu heikel, die Kamelie draußen zu lassen. Sie steht nicht ganz so kühl wie sie sollte, hat daher leider keine Blüten, aber legt jetzt mit neuen Trieben los. Dieses Jahr bekommt sie ihren endgültigen Platz draußen.

      Liebe Grüße auch zurück und danke für dein Vorbeischauen und kommentieren, liebe Silberdistel!
      Michèle

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      • #5 von Silberdistel am 12/04/2015 - 11:47

        Meine Kamelie steht im Sommer draußen und im Winter in unserem Wintergarten. Sie ist also eine Topfpflanze. Den Wintergarten kann ich auch unter ungünstigsten Bedingungen gerade so über 0°C halten. Es ist die erste Kamelie, die mich nun schon das 3. Jahr mit Blüten erfreut. Zuvor hatte ich eine, die wahrscheinlich im Winter zu warm stand. Nach dem Kauf hat sie nie wieder blühen wollen. Eine ehemalige Kollegin hat übrigens mehrere Kamelien im Freiland stehen, die jedes Jahr dankbar blühen. Allerdings kümmert sich der Gatte, der dort der Gärtner ist, immer sehr liebevoll um einen Winterschutz. Meine Kamelie wird wohl trotz dieser auch positiven Erfahrungen im Freiland eine Topfpflanze bleiben. Ich traue hier der Nässe im Winter doch nicht so ganz.
        Ich bin gespannt, wie Deine Kamelie mit einem Ganzjahresstandort im Freien zurechtkommen wird. Ich drücke Dir und ihr die Daumen. Du wirst doch sicher berichten ;-)
        Liebe Grüße und einen schönen Rest vom Sonntag wünscht die Silberdistel

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      • #6 von ladyfromhamburg am 13/04/2015 - 16:01

        Ich danke dir, dass du mir noch ein bisschen über deine Kamelien-Haltung berichtet hast. So ähnlich würde ich es gern auch machen, nur habe ich keinen Wintergarten. Das unbeheizte Zimmer, was ich diesmal nutzte, hat durch die Wärme aus den Nebenräumen immer noch mehr als die 10-15 °C, die eine Kamelie nun einmal vorzieht.
        Dass mit dem offenbar recht erfolgreichen Winterschutz kenne ich so auch von Bekannten. Es könnte funktionieren, wenn wir nicht extrem harte Winter haben. Ich stehe nur vor der Frage der geeigneten Standorts. Sowohl vom Licht ( und Windschutz) her, als auch hinsichtlich der Bodenansprüche (leicht sauer).
        Mal schauen – und ja, ich werde (zumindest dir ^^) berichten!

        LG Michèle

        Gefällt 1 Person

  3. #7 von gsharald am 12/04/2015 - 09:24

    Liebe Michele,

    danke für’s Mitnehmen. Warst Du mal Gärtnerin, weil Du alle Pflanzen mit Namen kennst.

    Einen schönen Sonntag
    Harald

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    • #8 von ladyfromhamburg am 12/04/2015 - 11:34

      Hallo Harald – nein, nie beruflich, aber immer hobbyhalber im eigenen Garten. Da hat sich durch das Interesse mit der Zeit auch ein entsprechender Buchbestand dazugesellt. Garten- und Parkbesuche tun dann ein Übriges.
      Bei Pflanzen, die mir gefallen (auch, wenn sie nicht für den eigenen kleinen Garten geeignet sind oder zu exotisch für unser Klima), weiß ich einfach gern, um welche es sich handelt, was es mit ihnen auf sich hat, woher sie kommen, mehr über ihre Besonderheiten und Eigenarten.
      In Botanischen Gärten (im Gegensatz zu allgemeinen Parks) hast du vielfach auch das Glück, dass an einigen der Pflanzen sogar ein Namensschild zu finden ist.

      Auch dir einen schönen Sonntag und danke für deine Zeilen!
      LG Michèle

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  4. #9 von kowkla123 am 12/04/2015 - 16:24

    Liebe Michelle, ich war dabei, es war echt schön, beste Grüße, Klaus

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  5. #12 von khecke am 12/04/2015 - 22:32

    Hallo Michelle,

    also Du bist entlang der Wandse gefahren – kenne ich.
    Als ich mitte November 1946 von Schlesien nach Hamburg-Wandsbek kam, habe ich bei meinem Onkel in einer Werkswohnung der Deutschen Hefewerke am Kesslersweg gewohnt. Damals ging der Kesslersweg noch durchgehend von der Wandsbeker Zollstrasse zur Walddoerferstrase und man hatte es nur wenige Meter zur Wandse bzw. zum Holzmuehlenteich.
    Spaeter sind wir in eine andere Werkswohnung gezogen (Wandsbeker Zollstr. 51). Mein Onkel war Betriebsleiter bei der Hefefabrik – heute heisst sie Ohly GmbH. Die Werkwohnungen am Kesslersweg wurden zuerst abgerissen und spaeter als ich schon laengst in Amerika wohnte, wurden auch die Werkswohnungen an der Zollstr., die uebrigens sehr schoen waren, auch abgerissen.
    Der Flieder und die rote Zierquitte bluehen auch bei uns im Garten, der 37 Hektar gross ist.
    LG Karl-Heinz

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    • #13 von ladyfromhamburg am 13/04/2015 - 16:19

      Das ist ja hochinteressant! Danke für deinen Rückblick auf die 50er Jahre, Karl-Heinz! Ich wohne inzwischen nun auch schon relativ lang (seit Anfang der 80er Jahre) in dieser Gegend Hamburgs, verfolge natürlich die Entwicklung seitdem und schaue obendrein gern einmal in Bücher mit historischen Aufnahmen und zeitgenössischen Berichten und Beschreibungen. Mir fiel auch dort bereits auf, wie viel im Laufe der Jahre im Zuge von Umgestaltungen und Straßenveränderungen abgerissen und durch anderes ersetzt wurde.

      Der Keßlersweg ist mir natürlich sofort ein Begriff, denn an der Abzweigung komme ich immer mit dem Fahrrad vorbei, wenn ich stadtauswärts Richtung Eichtalpark und Botanischen Garten unterwegs bin. Heute läuft er ja nur noch zwischen der Hogrevestraße und der Walddörfer Straße.

      Und ihr habt daheim sage und schreibe 37 Hektar Garten? Das ist ja enorm! Über Platzmangel oder fehlende Ruhe könnt ihr euch vermutlich nicht beklagen. Aber entsteht nicht dadurch (leider) auch sehr viel Arbeit?

      LG Michèle

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  6. #14 von donna213 am 12/04/2015 - 23:57

    I love seeing blooms from around the world.

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  7. #16 von finbarsgift am 13/04/2015 - 19:54

    Spring as spring can…sehr sehr schöööön — deine Worte wie deine Bilder!
    Dankeschön und einen prima Abend,
    LG vom Lu

    Gefällt mir

  8. #18 von kowkla123 am 14/04/2015 - 12:25

    Liebe Michelle, alles gut bei dir?
    beste Grüße, Klaus

    Gefällt mir

  9. #19 von ernstblumenstein am 15/04/2015 - 10:20

    Eine wunderbare Blumenblüh-Fülle verzierte den herrlichen Dialog, dem Du lauschen und uns gekonnt erzählen konntest. Danke für diesen feinen Wandsbek-Beitrag.
    Der gelbe Beinwell, der Lärchensporn (bei uns kann er mit ä geschrieben werden) und die beigegelbe Christrose sind mir besonders aufgefallen, weil sie auch bei mir im Garten leben.
    Grüess Ernst

    Gefällt mir

    • #20 von ladyfromhamburg am 15/04/2015 - 16:01

      Hallo Ernst, wie nett, dass du wieder hereingeschaut und etwas hinterlassen hast. Du hast also einen Teil der gezeigten Pflanzen auch im eigenen Garten. Wie schön!
      Ihr Schweizer schreibt Lärche generell mit ‚ä‘? Vogel und Baum? Das ist ja praktisch! Was meinst du, wie viele Deutsche es hier immer wieder durcheinanderbekommen, was was ist.
      Ich habe gerade einmal versucht herauszubekommen, worauf genau es sich bei uns im Falle der Pflanze eigentlich bezieht. Ob es vielleicht mit „e“ geschrieben wird (wie beim Vogel), sich aber in Wirklichkeit – vielleicht als Ort des häufigen Vorkommens -auf den Baum (also mit ‚ä‘) bezieht. Nun lese ich, dass der Gattungsname Corydalis griechischer Herkunft (korydalis, Schopflerche ) ist , womit Bezug auf den Sporn der Blüte genommen wird. Cava (lat., hohl) bezieht sich auf die zur Blütezeit hohle Knolle.
      Die Namensgebung ergibt sich also tatsächlich irgendwo ein Stück weit aus dem Vogelnamen. Wir Deutschen „müssen“ also mit „e“ schreiben. ^^

      Liebe Grüße
      Michèle

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  10. #21 von kowkla123 am 16/04/2015 - 12:41

    Liebe Michelle, beste Grüße von mir, Klaus

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  11. #24 von Sartenada am 17/04/2015 - 07:29

    This botanical garden is so beautiful You captured gorgeous photos and I love very much your photos of Blutjohannisbeere, Winterschneeball which are my favorite among your photos.

    It was wonderful to see that spring will arrive and it gives hope for tomorrow.

    Happy weekend!

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    • #25 von ladyfromhamburg am 18/04/2015 - 20:25

      Thank you, Matti! We had some rather nice and sunny spring days but always rather cold nights and morning and a fresh wind. Ground frost is expected so warm clothes are still needed. But you’re right, spring is on its way! ^^ Glad that you liked the trees and shrubs in the botanical garden!

      Have a nice weekend, too!
      -Michèle-

      Gefällt mir

  12. #26 von kowkla123 am 22/05/2015 - 14:04

    Liebe Michelle,wünsche schon heute ein schönes Pfingstfest, Klaus

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