Bom dia, MADEIRA – Part 3: Funchal, Madeiras Hauptstadt

Heute haben Sie die Möglichkeit, ein oder sogar zwei Augen auf Funchal, die Hauptstadt Madeiras, zu werfen. Am Ende des letzten Parts deutete ich bereits an, dass es nicht um touristische Attraktionen allein gehen wird. Lassen Sie uns Funchal von unterschiedlichen Seiten betrachten und so ein bisschen Rückblick und Einblick wagen.

Funchal. Eine Stadt, die sich im Laufe der Zeit an einer eher sanft geformten Bucht an Madeiras Südostküste nicht nur entlang des Ufers in Westrichtung ausgebreitet hat, sondern die ganz allmählich den zum Teil recht steilen Hang dahinter halbkreisförmig in Beschlag nahm und an ihm hinaufkletterte. Direkt unten in der Bucht und entlang der Hauptstraßenzüge sind zwischen niedrigen auch typische Stadtbauten höherer Natur (Hotels, öffentliche Gebäude) vertreten, den Hang hinauf überwiegen die kleineren Wohngebäude  Überall erblickt man sie, mit zunehmender Entfernung scheinbar kleiner werdend, dicht an dicht errichtet. Helles Mauerwerk, in der Mehrzahl terracottafarbene Ziegeldächer, die im Sonnenschein warm aufleuchten.

Selbst am Abend funkelt es! Mit dem Einbruch der Dunkelheit blitzen am Hang plötzlich Tausende kleiner Lichter auf. Straßenbeleuchtungen, Licht, das aus unzähligen Zimmern dringt, der Schein von Glühbirnen, die als lange Ketten um die Stämme von Palmen oder anderen Bäumen gewickelt wurden und nun ihren großen Auftritt haben. Nur wenn Wolken und Dunst von Norden her über den Gipfel geschoben werden und im oberen Berg-
bereich hartnäckig hängenbleiben, ist es, als hätte jemand das Licht ausgeknipst, sämtliche Farben geschluckt und dazu noch Häuser geklaut.

Ziemlich weit oben, in 600 bis 800 m Höhe über dem Meeresspiegel liegt der Villenvorort Monte. Die Straßen, die hinaufführen, sind schmal, enorm steil und mit zahlreichen engen Kurven. Zu Fuß ist es ungeübt eine Herausforderung. Mit dem Auto im Prinzip auch. Anfahren am Berg ist hier keinesfalls eine Ausnahme, sondern die Regel. Selbst wenn Autos und Busse dabei permanent zu röcheln scheinen – sogar ein voll besetzter Bus schafft es hinauf. Herunter geht es wesentlich schneller … Egal auf welche Art.

Mit Sicherheit haben Sie schon von den Korbschlitten („carros de cesto“) gehört, mit denen direkt von Monte aus ein ganzes Stück auf Kufen hinabgerutscht und -geschlittert werden kann. Heute eher aus Jux oder als kleines Abenteuer, ursprünglich jedoch, um sich zumindest einen Teil des beschwerlichen Abstiegs zu ersparen. 1850 wurde die Schlittenidee ausbaldowert. Damals ging die Strecke bis ganz hinunter, heute endet die Tour eher (nach 2 km) und stellt nur noch eine Touristenattraktion dar. Vor 167 Jahren – d. h. noch vor der Zeit der Korbschlitten – gab es für die Anwohner keinerlei Alternative zum Fußmarsch, denn Straßen waren bis in diese Höhen noch gar nicht angelegt worden. Später, zwischen 1893 und 1943, fuhr eine Zahnradbahn hinauf, heute gibt es die Seilbahn. Die zeige ich Ihnen in einem separaten Teil, wenn es hoch zum Tropischen Garten von Monte geht.

Denken Sie sich jedoch gern noch einmal für einen Moment zeitlich zurück. Noch etwas weiter zurück als bis 1850. Etwa 600 Jahre…

Der weite Atlantik, Wellen bis zum Horizont. Der typische Geruch nach See. Ein Segelschiff nähert sich aus nordöstlicher Richtung. Bereits im Vorjahr war es in nicht allzu großer Entfernung hier entlanggekommen, musste bei widrigen Verhältnissen auf der Nachbarinsel Porto Santo Schutz suchen und hatte dabei entfernt weiteres Land erspäht. Der Segler stammt aus Portugal, fährt im Auftrag von Heinrich dem Seefahrer und ist schon geraume Zeit unterwegs. Plötzlich meldet der Posten im Ausguck: Land in Sicht!

 

Madeira - Ostküste

Madeira – Ostküste

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Das hölzerne Boot steuert auf die vor ihm liegende Insel zu. Vulkangestein, vereinzelt reckt sich erstarrte Lavamasse in unterschiedlicher Form vor der Küste aus dem Wasser. Die Brandung tost und bricht sich an diesen Widerständen.
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Madeira - Der östlichste Zipfel: Ponta de São Lourenço (eine Halbinsel, Naturreservat) - "Lavatropfen" im Meer ...

Madeira – Der östlichste Zipfel: Ponta de São Lourenço (eine Halbinsel, Naturreservat) – „Lavatropfen“ im Meer …

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Überhaupt ist das Ufer rau, recht dunkel der Grund. In der Ferne ragen einige Berggipfel auffällig hoch in den Himmel empor. Selbst direkt an der Küste erwarten die Ankömmlinge Felsen und Hänge, doch der Boden scheint sehr fruchtbar zu sein. Die Vegetation ist üppig, Teile der Insel sind von subtropischem Regenwald bedeckt.
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Madeira im Nordosten - Faial - Blick auf Penha de Águia (dt. Adlerfelsen)

Madeira im Nordosten – Faial – Blick auf Penha de Águia (dt. Adlerfelsen)

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Man weiß aus Aufzeichnungen und Erwähnungen, dass die Insel offensichtlich schon weit früher gesichtet wurde, doch die richtige Zeitrechnung Madeiras beginnt im Jahr 1419, als der portugiesische Wiederentdecker João Gonçalves Zarco mit seiner Besatzung am Archipel eintraf, sie im Osten an einer günstigen Stelle anlandeten, sich umschauten und wahrscheinlich sagten: „Ach, komm, sieht gut aus. Wir bleiben hier!“
Vielleicht war es Zarco selbst, der angesichts des damals hohen Anteils an Regenwald ergänzte: „Männer, hier gibt es so viel Holz. Nennen wir die Insel Madeira!“ Denn nichts anderes bedeutet es, wenn man ihren Namen ins Deutsche übersetzt.
An diesem ersten Ankerplatz der Portugiesen entstand – und befindet sich noch heute – die älteste Stadt der kleinen Atlantikinsel: Machico. Sie liegt nicht wie Funchal westlich vom Flughafen (Santa Cruz), sondern etwas östlich davon.
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Madeira - Machico - Igreja Da Nossa Senhora Da Conceicao (15. Jh.)

Madeira – Machico – Igreja Da Nossa Senhora Da Conceicao (15. Jh.)

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Madeira - Machico - Coral ist das Madeira eigene Bier ... (Wandmalerei mit einer Bierflasche CORAL)

Madeira – Machico – „Coral“-Bier ist die Eigenmarke der Madeirer …

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Warum die Ankömmlinge damals nicht gleich weiterzogen und sofort das Land um die großzügigere Bucht von Funchal herum für sich einnahmen und besiedelten?
So schnell ging das nicht! Es war unmöglich, denn exakt dort wuchs wilder Fenchel in Hülle und Fülle, der vor jeglicher Nutzung der Fläche zunächst mühsam gerodet werden musste. (Das portugiesische Wort funchal hat die Bedeutung von „viel Fenchel“.)

Man kreiste den Bereich folglich zunächst etwas ein. Zog von Machico allmählich westwärts, an der „Fenchel-
bucht“ vorbei und gründete einige Kilometer darüber hinaus an der Küste das Fischerdorf Câmara de Lobos. Von hier aus wurde operiert, bis endlich alles so weit vorbereitet war, dass der Gründung der Stadt Funchal 1421 nichts mehr im Wege stand.
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Madeira - João Gonçalves Zarco ( von Augusto Cid)

Madeira – João Gonçalves Zarco ( von Augusto Cid)

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Funchal, entstanden auf dem alten Fenchelgrund, ist heute als Hauptstadt das Zentrum der Insel.
Gesicherte Einwohnerzahlen zu finden, ist eigenartigerweise unmöglich. Jede Quelle, ob Reiseleiter, Reise-
führer in Buchform, Reisekatalog oder Internet, nennt andere. Vermutlich beziehen sie sich auf Zählungen
aus unterschiedlichen Jahren, basieren auf Schätzungen oder machen Unterschiede zwischen dem reinen Stadtgebiet und dem Kreis Funchal.
So gebe ich Ihnen gleich unter Umständen keine korrekt definierten oder brandaktuellen Zahlen, sondern Durchschnittswerte, doch ich möchte Ihnen anhand dessen einfach ein Gefühl für die Wichtigkeit und die zentrale Rolle Funchals vermitteln. Hier konzentriert sich nämlich alles!

Natürlich existieren weitere Städte, doch lassen sich diese an einer Hand abzählen und können an Madeiras Hauptstadt nicht im Entferntesten heranreichen. In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben sich viele Orte herausgeputzt, haben investiert, um auch eine Scheibe vom Touristenkuchen abzukriegen. Doch weder hinsichtlich ihrer Häfen, noch bezüglich städtebaulicher Aspekte, Ausstattung oder pflanzlicher Gestaltung, weder wenn es um das Freizeit-, Sport- oder Kulturangebot noch um sonstige Kriterien geht, kann auch nur eine von ihnen mithalten. Keine einzige übernimmt eine vergleichbare Funktion, hat diese Konzentration des Tourismus, keine spielt als Arbeitgeber eine derart große Rolle, nirgendwo sonst auf der Insel ist das Schul-
und Ausbildungsangebot für die Bevölkerung auch nur annähernd vergleichbar mit dem in der Hauptstadt.

Einige Zahlen machen die markanten Unterschiede etwas deutlicher:

Auf Madeira leben insgesamt ca. 280 000 Menschen. Davon um die 165 000 direkt in Funchal! Städte wie Caniço im Südosten mit ca. 23 000 Bewohnern, das besagte Machico in dessen Nähe, welches nach einigen Aussagen sogar die zweitgrößte Stadt der Insel mit einer Einwohnerzahl ebenfalls in diesem Bereich sein soll oder auch Câmara de Lobos westlich von Funchal mit über 20 000 Einwohnern sowie das kleinere Ribeira Brava im Südwesten mit ca. 15 000 Ansässigen, sie fallen im Vergleich weit zurück.
Alles was sonst noch kommt, sind kleine Ortschaften und Gemeinden. Und überall merkt man angesichts der stark schwankenden Zahlenangaben, dass umliegende Gemeinden wohl häufig zur Bevölkerung der nächsten Stadt hinzugerechnet werden, im Hauptstadtfall sicherlich, da die Bebauung nahtlos ineinander übergeht und daher Vorortcharakter besitzt – mehr denn den einer völlig eigenständigen Gemeinde.

Wenn Sie sich jetzt vorstellen, dass auf Madeira inzwischen mehr als 30 000 Gastbetten zur Verfügung stehen und auch hier der Fokus auf Funchal liegt, dass jährlich fast eine Million Touristen anreisen und dazu noch einmal eine halbe Million Kreuzfahrturlauber in Funchals Hafen eintrifft und einen Zwischenstopp auf der Insel einlegt, dann wird schnell klar, dass die meisten Angestellten des Tourismusgewerbes im Zentrum, in der Hauptstadt, gebraucht werden.

Nur als Bewohner Madeiras direkt in Funchal wohnen? Inzwischen kann es sich kaum noch ein Einheimischer leisten, dort eine Immobilie in Form von Haus oder Wohnung zu erstehen. Und das, wo der Madeirer doch eher zum Kaufen als zum Mieten tendiert! Hypotheken werden von den Banken allerdings nur vergeben, wenn beide Ehepartner arbeiten …
Der Mindestlohn auf Madeira liegt bei 525 €, der Durchschnittslohn bei etwa 800 €. Nur Studierte mit sehr verantwortungsvollen Posten erreichen Löhne im Bereich von 1 000 bis 1 200 €. Wohnungen kosten jedoch schnell Beträge von 300.000 € und mehr. Der Traum von der eigenen Immobilie erledigt sich so im Nu, und selbst das eher ungeliebte Wohnen zur Miete stellt preislich keine wirkliche Alternative dar.
Bei einem angenommenen Kaufpreis von 300 000 € für eine Wohnung in Funchal, wird für eine Wohnung gleicher Größe und Ausstattung in z. B. Machico allerdings lediglich ein Drittel, also 100 000 €, verlangt …

Folglich wohnt ein Großteil der in Funchal arbeitenden Bevölkerung Madeiras in den umliegenden Dörfern und Kleinstädten und fährt jeden Tag zum Arbeiten in die Hauptstadt.
Dadurch, dass in den letzten Jahrzehnten – auch dank EU-Fördermitteln – viel in die Infrastruktur investiert wurde, gibt es heute Schnellstraßen und eine immense Anzahl von Tunneln, die quer durch die Berge gebaut wurden. Es verkürzt Arbeitsweg und Fahrzeit ganz enorm.
Während Sie als Gast des Seeblicks oder der angestrebten Bergziele wegen die ellenlangen Serpentinen-
routen nehmen und der Ausflugsbus Sie gewöhnlich dort ebenfalls entlangkutschiert, düsen die Madeirer direkt. Auch hier staune ich immer wieder, dass in Gesprächen die Zahl der Tunnel locker zwischen 145 und 300 schwankt …

Welche Einnahmequellen die Madeirer haben und wovon sie leben, kommt demnächst noch einmal zur Sprache, doch viele, die hier sind, sehen ihre Chancen natürlich am größten in der Tourismusbranche.
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Madeira - Funchal - Hotelanlagen in der Stadt ... (Anlage mit Pool)

Madeira – Funchal – Hotelanlagen in der Stadt …

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So ist es nicht verwunderlich, dass eine gute Tourismusfachschule ihren Standort auf der Insel hat und die angehenden Fachkräfte dort gleich mehrere Sprachen lernen. Englisch, Französisch und Deutsch stehen auf dem Plan, und ich staune und bewundere, wie das erlernte Wissen in der Praxis später angewandt und die Kenntnisse vervollkommnet werden.
In den Hotels und Restaurants und sämtlichen Bereichen, die vom Tourismus betroffen sind, wird nahezu mühelos von einer Sprache zur anderen gewechselt.
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Madeira - Funchal - Hotelanlagen in der Stadt

Madeira – Funchal – Hotelanlagen in der Stadt

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Studieren können Sie in Funchal ebenfalls, nur nicht alle Fachrichtungen. Für Studiengänge wie Medizin, Architektur oder Ingenieurwesen müssen Studenten ans Festland.
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Madeira - Funchal - Hotelanlagen in der Stadt ... (kleine gelbe und rote Bungalowhäuser)

Madeira – Funchal – Hotelanlagen in der Stadt …

 

Die Altstadt

Funchals erste Bauten entstanden seinerzeit im Osten des heutigen Stadtareals, direkt am Wasser. Dieses Viertel zieht besonders viele Besucher an. Die Altstadt ist sehenswert, jedoch in der Saison sehr bevölkert und bei zusätzlichem Eintreffen von Kreuzfahrtschiffen auch überlaufen. Reisegruppen schieben sich durch die schmalen Gassen, doch nach ein paar Stunden ist der Zauber oft schon wieder vorbei. Ein Restaurant reiht sich an das nächste. Die Außensitzplätze sind beliebt, machen ein Durchkommen jedoch nicht leichter.
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Madeira - Funchal - Altstadt - Schlendern in den Gassen ...

Madeira – Funchal – Altstadt – Schlendern in den Gassen …

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Ein Kunstmuseum in einem alten Fort, kleine Läden, Bars etc. ergänzen das Angebot.
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Madeira - Funchal - Kunstmuseum im alten Forte de São Tiago (Foto © W. Bohlayer)

Madeira – Funchal – Kunstmuseum im alten Forte de São Tiago (Foto © W. Bohlayer)

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Madeira - Funchal - Altstadt - Santa Maria (Kapelle)

Madeira – Funchal – Altstadt – Santa Maria (Kapelle)

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Madeira - Funchal

Madeira – Funchal

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Madeira - Funchal - Altstadt - Blütenpracht Anfang März

Madeira – Funchal – Altstadt – Blütenpracht Anfang März

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Die Häuser, die noch vor gar nicht so langer Zeit eher farblos und leicht verfallen wirkten, wurden inzwischen vielfach sehr schön wiederhergerichtet und die Fassaden farbenfroh gestaltet. Vor allem haben die Gebäude durch ein Kunstprojekt äußerst interessante Türen! Zu Beginn dieses Jahrzehnts lautete das Motto: „artE de pOrtas abErtas“, die Kunst der offenen Türen. Diese wurden malerisch phantasievoll gestaltet, die Resultate können Sie heute noch bewundern.
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Madeira - Funchal - Altstadt - Kunstprojekt offene Türen

Madeira – Funchal – Altstadt – Kunstprojekt offene Türen

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Es sind in den darauffolgenden Jahren weitere Türmotive hinzugekommen, die womöglich gar nicht mehr zum ursprünglichen Kunstprojekt gehören. Andererseits wurde das Projekt wahrscheinlich einfach nie wirklich komplett abgeschlossen, sondern es steht jedem Hauseigentümer der Altstadt weiterhin frei, seine Tür auch jetzt noch in diesem Sinne positiv zu verändern. Sinn war und ist, dass das Viertel mit seinen Gassen wieder menschlicher und anziehender wirkt und dass manch einer den Eindruck gewinnen könnte, er befände sich gar nicht draußen, sondern in einem Raum.
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Madeira - Funchal - Altstadt - Kunstprojekt offene Türen

Madeira – Funchal – Altstadt – Kunstprojekt offene Türen

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Madeira - Funchal - Altstadt - Kunstprojekt offene Türen

Madeira – Funchal – Altstadt – Kunstprojekt offene Türen

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Madeira - Funchal - Altstadt - Kunstprojekt offene Türen

Madeira – Funchal – Altstadt – Kunstprojekt offene Türen

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Madeira - Funchal - Altstadt - Kunstprojekt offene Türen

Madeira – Funchal – Altstadt – Kunstprojekt offene Türen

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Madeira - Funchal - Altstadt - Kunstprojekt offene Türen

Madeira – Funchal – Altstadt – Kunstprojekt offene Türen

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Madeira - Funchal - Altstadt - Kunstprojekt offene Türen

Madeira – Funchal – Altstadt – Kunstprojekt offene Türen

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Madeira - Funchal - Altstadt - Kunstprojekt offene Türen

Madeira – Funchal – Altstadt – Kunstprojekt offene Türen

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Am Rande der Altstadt liegen die Markthallen (Mercado dos Lavradores), deren Besuch lohnenswert ist. Hier werden unzählige Früchte, Gemüsesorten und Blumen angeboten, im hinteren Teil, ein wenig tiefer gelegen, findet der Fischmarkt statt.
Es ist einfach ein schöner Anblick, man darf auch gern probieren. Die Preise sind dort eher auf der höheren Seite …
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Madeira - Funchal - Markthallen (Mercado dos Lavradores)

Madeira – Funchal – Markthallen (Mercado dos Lavradores)

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Madeira - Funchal - Markthallen (Mercado dos Lavradores)

Madeira – Funchal – Markthallen (Mercado dos Lavradores)

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Madeira - Funchal - Markthallen (Mercado dos Lavradores)

Madeira – Funchal – Markthallen (Mercado dos Lavradores)

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Madeira - Funchal - Markthallen (Mercado dos Lavradores)

Madeira – Funchal – Markthallen (Mercado dos Lavradores)

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Richtung Westen wird Funchal moderner. Ein Mix aus Altbestand und neuen Bauten, die sich ihren Platz dazwischen erobert haben. Entweder, weil noch ein Lücke da war, oder, weil nach Abriss Raum für z. B. ein
Hotel entstand. Dennoch bleibt Platz für Grün …
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Madeira - Funchal - Kleine Schluchten auch in der Stadt ....

Madeira – Funchal – Kleine Schluchten auch in der Stadt ….

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… und kleine Gassen bestehen weiterhin.
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Madeira - Funchal (Gasse mit aufgehängten, aufgespannten Regenschirmen)

Madeira – Funchal

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Madeira - Funchal - Kunst in der Altstadt

Madeira – Funchal – Kunst in der Altstadt

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Schöne Parkanlagen lockern immer wieder das Bild auf, die Straßen der Stadt sind häufig baumgesäumt.
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Madeira - Funchal

Madeira – Funchal

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Madeira - Funchal - Mitten in der Stadt einen Leberwurstbaum (Kigelia africana) entdeckt!

Madeira – Funchal – Mitten in der Stadt einen Leberwurstbaum (Kigelia africana) entdeckt!

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Wenn die Avenida Arriaga im April mit ihren zu beiden Seiten blühenden Jacaranda-Bäumen die Straße mit  luftigen blasslila Wolken überzieht, muss das ein grandioser Anblick sein …
Hin und wieder streift der Blick ein Hotel, ansonsten Geschäfte, Wohnhäuser, die Kathedrale (momentan mit eingerüstetem Turm), Banken, Museen, Cafés und Restaurants, Ticketshops, Souvenirläden, Dienstleistungsgeschäfte, ein Einkaufszentrum.
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Madeira - Funchal - Banco de Portugal und Avenida Arriaga mit Madeiras Entdecker Zarco

Madeira – Funchal – Banco de Portugal und Avenida Arriaga mit Madeiras Entdecker Zarco

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Madeira - Funchal

Madeira – Funchal

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Madeira - Funchal - Das Militärmuseum unten am Hafen ...

Madeira – Funchal – Das Militärmuseum unten am Hafen …

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Entlang des Hafens führt die Avenida do Mar mit der neuen Uferpromenade. Das ganze Geröll, was bei dem schweren Unwetter im Jahr 2010 den Hang heruntergerutscht kam, wurde am Hafen aufgestaut und genutzt. Als Untergrund z. B. für einen weiteren Anleger und die neuen Terrassen …
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Madeira - Funchal - Am Hafen - Promenade

Madeira – Funchal – Am Hafen – Promenade

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Madeira - Funchal - Die neuen Terrassen (Stufen) am Hafen ...

Madeira – Funchal – Die neuen Terrassen (Stufen) am Hafen …

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Madeira - Funchal - Hafen - Im Hintergrund das Design Centre

Madeira – Funchal – Hafen – Im Hintergrund das „Design Centre“

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Madeira - Funchal - Yachthafen

Madeira – Funchal – Yachthafen

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Dieser Herr darf natürlich auch nicht fehlen. Fußballer Cristiano Ronaldo, geboren in Funchal auf Madeira.
Es gibt hier ein eigenes Cristiano Ronaldo Museum (CR7)! Haben Sie es mitbekommen? Seit ein paar Tagen (Ende März 2017) trägt sogar der Flughafen seinen Namen! Man ist stolz auf ihn und zeigt jedem Fremden die Statue, die seit drei Jahren am Hafenrand zu finden ist …
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Madeira - Funchal - 2,40 m groß -Cristiano Ronaldo (Bildhauer: Ricardo Velosa, 2014)

Madeira – Funchal – 2,40 m groß -Cristiano Ronaldo (Bildhauer: Ricardo Velosa, 2014)

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Fußball gibt es auf der Insel seit 1875. Sie wissen, dass Engländer eine sehr enge Bindung zur Insel haben. Einer der englischen Übersiedler, der sich Mitte des 19. Jahrhunderts auf Madeira dauerhaft niederließ, schickte seinen Sohn zum Studium nach England. Der schnappte dort das Spiel samt seiner Regeln auf und – begeistert wie er war – exportierte er es bei seiner Rückkehr auf die Atlantikinsel.
Madeirer sind ziemlich fußballverrückt. Weiter oben am Hang in Funchal gibt es ein großes Stadium (Estadio da Madeira) und gleich drei Vereine spielen in der ersten portugiesischen Liga. Das Stadion hat übrigens auch zu weiten Teilen Ronaldo finanziert. 5 500 Zuschauer finden auf den Sitzplatztribünen an beiden Längsseiten des Spielfelds Platz.
Sie erinnern sich noch, dass Madeira kleiner als Rügen ist? Ein großes Stadion? Nötig? Aber klar! Der kickende oder fußballaffine „Funchalese“ braucht es einfach.

Der Hafen

Funchals Hafen wird seit beinahe einem Jahrhundert von Fahrgastschiffen angelaufen, die ihre Fahrgäste zur Blumeninsel transportieren. Nur in den Anfängen existierten keine richtigen Kais und auch die Mole fehlte! Die Schiffe mussten auf Reede vor Anker gehen. Das, was wir bereits als Kreuzfahrttourismus bezeichnen würden, kam in den 50er Jahren auf und nahm seitdem kontinuierlich zu. Heutzutage steuern jährlich mehr als hundert Kreuzfahrtschiffe Funchal an. Sie legen im durch die Mole geschützten Hafenbecken an, haben allerdings auch Anlegestellen außerhalb dieser Zone. Der Kai 8 liegt beispielsweise offen zum Meer – was jetzt eigentlich wieder eine Verlängerung der Mole notwendig machte, da Kai 8 im Herbst und Winter starken Winden ausgesetzt ist und das Meer (gelinde gesagt) zu der Zeit „sehr bewegt“ ist. Nicht ganz ungefährlich, nicht einfach für die Crew und überhaupt nicht angenehm für die mitfahrenden Schiffspassagiere.
Manch Kreuzfahrerkapitän weigert sich, Madeira anzulaufen, wenn er unter widrigen Wetterverhältnissen genau diesen Kai zugewiesen bekommt.
Sie merken, nicht nur der Flughafen (siehe Part 1)  hat so seine Besonderheiten und riskanten Situationen in bestimmten Wetterlagen, auch der Hafen ist eben der einer Insel, die mitten im rauen Atlantik liegt.
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Madeira - Kreuzfahrertreffen im Hafen von Funchal

Madeira – Kreuzfahrertreffen im Hafen von Funchal

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Madeira - Funchal - Hafenanlagen

Madeira – Funchal – Hafenanlagen (Die Mole könnte zum Schutz der Anleger schon wieder länger sein …)

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Im äußersten Westen Funchals, zum Kreis Funchal gehörend, liegt São Martinho. Hier befindet sich der Küstenabschnitt mit dem Lidos (Meeresschwimmbad), und es entstand zu beiden Seiten der langen Estrada Monumental ein großes, mehr oder weniger reines Hotelviertel.
Sollten Sie eine Bleibe in Funchal suchen, so können Sie zwar davon ausgehen, dass Sie in einem dieser modernen Gebäude renommierter Hotelketten sicherlich eine hervorragende Ausstattung finden, vermutlich einen guten Service und zumindest in der ersten Baureihe direkt am Wasser einen sagenhaften Atlantikblick genießen können – nur untergebracht in so extrem dicht gebauten, hohen Anlagen, die oft schneller wuchsen als mageres Restgrün in den verbliebenen Betonritzen drumherum, zudem zusammengeballt hausend in einem reinen Touristengebiet … Man muss es mögen.
Die einzelnen Hotels, die in der Stadt verstreut angesiedelt sind, wirken in der Hinsicht persönlicher, gemütlicher.

Sie merken, die Stadt ist vielseitig und vielfältig. Altes und Neues vermischt sich größtenteils gekonnt, Land-
schaftsformung, Vegetation und wohltuendes Klima tun ein Übriges. Bei allem Vorantreiben des Tourismus muss man sich vor Ort nur vor Augen halten, was Funchal besonders und liebenswert macht. In welchem Ausmaß sind immer neue Besucherattraktionen notwendig, und müssen sich Denkfehler und vor allem Bausünden, wie man sie teilweise von den Kanarischen Inseln kennt, hier wirklich erst wiederholen …?

Im Westen werden wir beim nächsten Mal starten, nicht um die riesigen Gebäudekomplexe zu betrachten, sondern um an der Küste Richtung des alten Fischerdorfes Câmara de Lobos zu spazieren. Dabei wird u. a. das Thema Baden eine Rolle spielen. Gibt es auf Madeira Strände oder gibt es sie nicht? Und wenn es schon
in ein Fischerdorf geht, stellt sich die Frage: Was fischen die eigentlich? Und was machen die Madeirer noch
so auf ihrer Insel? Wie pflanzt man bloß, wenn das Grundstück ein steil ansteigender Hang ist?

Demnächst mehr dazu in Bom dia, MADEIRA – Part 4.

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Ein kleiner Gruß bis dahin mit einem Schatten-Selfie …
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Madeira - Funchal - Schattenselfie mit dem Gemahl bei alten Fundamentresten ...

Madeira – Funchal – Schattenselfie mit dem Gemahl bei alten Fundamentresten …

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Bis bald!

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© by Michèle Legrand, April 2017
Michèle Legrand

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  1. #1 von finbarsgift am 03/04/2017 - 05:13

    Umwerfend guter Bericht über Madeiras Christiano Ronaldo Hauptstadt Funchal, liebe Michèle, inklusive einem beeindruckend schönen Fotobummel durch die feine Altstadt, herzlichen Dank dafür!!
    Liebe Frühlingsgrüße vom Lu

    Gefällt 1 Person

    • #2 von ladyfromhamburg am 03/04/2017 - 14:18

      Danke sehr und schön, wenn es dir gefallen hat, Lu! Funchal hält ja netterweise für das Auge (und dementsprechend ebenso für die Kamera) einiges bereit. ^^
      Frühlingsgrüße kommen auch zurück aus dem Norden! Eine schöne Woche!
      Michèle

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      • #3 von finbarsgift am 03/04/2017 - 14:38

        Das kann man wohl sagen, Michèle!
        Ländle-Grüßle vom Lu

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  2. #4 von Dagmar am 03/04/2017 - 07:10

    Bereits nach Deinem ersten Bericht habe ich festgestellt, dass ich die Insel wirklich unbedingt einmal besuchen möchte. Nach jedem Deiner Berichte wird der Wunsch stärker. Vielen lieben Dank für den interessanten Bericht und die tollen Bilder, Dagmar

    Gefällt 1 Person

    • #5 von ladyfromhamburg am 03/04/2017 - 14:19

      Gern geschehen, Dagmar. Immer schön, wenn es gleichzeitig irgendwo anstupst und einen schon fast die Koffer packen lässt. ^^
      Ich wünsche dir eine schöne Woche und danke für den Kommentar!

      LG Michèle

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  3. #6 von absengeralois am 03/04/2017 - 11:49

    …großartiger Bericht.Nichts für mich zu viele Tourismus.

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    • #7 von ladyfromhamburg am 03/04/2017 - 14:28

      Für dich wäre der Lorbeerwald (wird noch in einer späteren Folge vorkommen) oder das Genießen der Natur entlang der Wasserkanäle (bergab) sicher reizvoller, Alois. Dort quillt es nicht über, was die Touristenmasse angeht, und man hat seine Ruhe vor zu viel Action oder Entertainment. Mit letzterem hält sich Madeira sowieso zurück, doch die Gedanken gehen natürlich in die Richtung: Womit könnte man weitere, neue Gäste von auswärts auf die Insel locken. Seilbahn, Korbschlittenfahrt, Ronaldo-Museum etc. sind einige Beispiele für Dinge und Einrichtungen, die fast ausschließlich von Touristen genutzt werden. Aber die muss man ja nicht ansteuern, wenn einem der Sinn gar nicht danach steht.

      Danke fürs Hereinschauen!
      LG Michèle

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  4. #8 von Ruhrköpfe am 03/04/2017 - 12:20

    Liebe Michèle, diese bemalten Türen finde ich richtig gut. Danke für deinen ausführlichen Bericht, ich würde am liebsten sofort die Reisetasche packen ;-) Viele Grüße, Annette

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    • #9 von ladyfromhamburg am 03/04/2017 - 14:32

      Hallo Annette, behalte Madeira einfach weiterhin ein bisschen im Hinterkopf, und wenn wieder einmal Urlaubsplanungen anstehen, dann beförderst du dieses Ziel ganz oben auf die Liste. ^^
      Die bemalten Türen haben mir auch sehr gefallen. Einmal das Projekt und jede Tür für sich gesehen, aber auch die Vielfalt, die entstanden ist. Freut mich, wenn heute auch wieder was für dich dabei war!
      Danke für deine Zeilen!
      LG Michèle

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      • #10 von Ruhrköpfe am 04/04/2017 - 08:39

        Hallo liebe Michèle, so werde ich es machen :-) Liebe Grüße und eine gute Woche wünsche ich dir, Annette

        Gefällt 1 Person

  5. #11 von Ewald Sindt am 03/04/2017 - 12:28

    die Tür mit den „Kisten“ hat es mir angetan. 😊

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    • #12 von ladyfromhamburg am 03/04/2017 - 14:35

      Die ist schick, nicht wahr? Sehr plastisch und warme Farben. Ich mag sie auch, Ewald, und tatsächlich kann man hin und wieder das Gefühl bekommen, man sei in einem Raum und hätte es mit echten Möbeln oder Wandgemälden zu tun. Die Gasse, in der man tatsächlich spaziert, verschwindet gedanklich …

      Danke fürs Hereinschauen!
      LG Michèle

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  6. #14 von kowkla123 am 03/04/2017 - 12:45

    du kannst so toll berichten in Wort und Bild, liebe Michelle, danke, wünsche eine stressfreie Woche

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    • #15 von ladyfromhamburg am 03/04/2017 - 14:37

      Danke schön für die so positive Reaktion, Klaus! Das freut mich sehr!

      Auch dir eine angenehme Woche!
      LG Michèle

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  7. #16 von Heartafire am 03/04/2017 - 20:56

    Dear Michèle, thank you for the captivating tour through this beautiful place in the sun. Your photographs are stunning, the vivid colors, the sea…love them. I would like to pack my bags and head for Madeira but since I am unable I so appreciate the beauty you have shared here. Have a wonderful week! I hope Spring has come to Hamburg in the most lovely way!
    LG,
    Holly

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    • #17 von ladyfromhamburg am 04/04/2017 - 16:59

      Great that you enjoyed the impressions from Madeira and that you not only had a look at part 3 but also went to the previous parts 1 and 2! it’s a strange thing that the respective notifications didn’t show up this time. But yet, you discovered the new blog posts, that’s extremely fine.

      Holly, you are not the first who wants to pack and head of for Madeira immediately, obviously some German bloggers feel similarly. ^^ No surprise, it’s a nice place to be, the climate is pleasant, beautiful the vegetation and colours and very friendly people are living on this Atlantic island!

      Now I hope in future notifications will reach you again! Thanks for taking the time to visit the blog and to leave your delighting comments!

      Warm regards
      Michèle

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  8. #21 von mannisfotobude am 04/04/2017 - 18:52

    Also ich bin mal wieder völlig fasziniert ! Was ich von deinen Reisebeiträge halte habe ich dir ja mal geschrieben und brauch das nicht nochmals wiederholen ! Unheimlich viel Aufwand und die ersten Fotos von der Küste sind einfach der „Hammer“ , ohne die anderen kritisieren zu möchten!
    Also sollte ich mal dort hinfahren werden mir deine Beiträge wieder einfallen und ein „Muß“ die nochmals anzuschauen !! LG Manni

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    • #22 von ladyfromhamburg am 05/04/2017 - 17:02

      Na, das hört sich für mich doch gut an, Manni! ^^ Vielen Dank für die positive Einschätzung und – ganz klar – man hat immer seine Lieblingsmotive bei einer größeren Fotoauswahl. Es wäre verwunderlich, wenn es nicht so wäre.
      Die Naturaufnahmen, die ein wenig von der Situation an Land, aber auch direkt die Küste und den Atlantik zeigen, sind bei solch einer Landschaft und Lage natürlich enorm reizvoll. Sobald die Sonne ein wenig aufs Wasser scheint, schimmert der Atlantik in tollsten Blautönen, auch wenn er gerade vorher (bei bewölktem Himmel) noch fast tiefgrau und eher stumpf wirkend vor einem lag.
      Vielleicht führt dich dein Weg selbst einmal dorthin. Auf der Insel hast du a) eine sagenhafte Motivauswahl und du kannst b) dir deine eigenen „Hammerfotos“ mit heimbringen. :-) Bei deiner Übung mit Nachtaufnahmen und deinen Fähigkeiten merk dir bitte den Berghang, an dem Funchal hochgewachsen ist, vor. Es sieht einfach zu schön aus, wenn unzählige Lichter dort in der Dunkelheit aufleuchten. Oder die Uferpromenade, an der abends ebenfalls zusätzliche um Palmen oder andere Bäume gewickelte Lichterketten für schöne Lichtreflexe und Kontraste sorgen.

      Danke für deine Zeilen!
      LG Michèle

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      • #23 von mannisfotobude am 05/04/2017 - 18:28

        vielen Dank Michele ! Den Berghang werd ich mir merken ! Aber wie gesagt ob mich mal nach Madeira komme steht noch in den Sternen !
        Dieses Jahr ist der Urlaub eh schon geplant und gebucht ! Also man wird sehen ! Ich schicke viele viele Grüße nach Hamburg !
        ps: Hamburg – war ich einmal auf Schulung beruflich aber privat noch nie ! Das wäre eher mal was !!!! LG Manni

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      • #24 von ladyfromhamburg am 07/04/2017 - 20:08

        Hamburg liegt doch schon mal näher als Madeira … ^^ Das sollte leichter hinzukriegen sein, und vielleicht kannst du es deiner Familie als Kurzvisite schmackhaft machen. Im Frühsommer, bevor die richtige Feriensaison startet, wenn aber alles grün ist und die Unternehmungen Spaß machen.
        Unsere Alsterschwäne sollen nun endlich auch wieder aus dem Winterquartier zurück auf die Alster gebracht werden. Durch die Geflügelpest mussten sie viel länger als sonst unter Schutzplanen in einem kleinen Teich bleiben.

        Schönes Wochenende!
        LG Michèle

        Gefällt 1 Person

      • #25 von mannisfotobude am 07/04/2017 - 20:44

        Danke dir aber so schnell gehts leider auch nicht ! Ich habe es aber schon eine Weile im Kopf ! Liebe Grüße zurück und viel Sonnenschein am Wochenende !!! Manni

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  9. #26 von marliesgierls am 04/04/2017 - 19:30

    Das war wieder ein schöner Tag in Funchal, Danke liebe Michele.
    Ich war ja damals auf einer reinen Botanik-Reise und da wurden wir auch hauptsächlich mit diesen Themen vollgestopft. Andererseits waren wir meistens abseits der großen Tourismusrouten, bis auf den SightseeingTag in Funchal. Da war es wirklich voll, besonders in der Markthalle, wo man kaum treten konnte. Die Kunst der offenen Türen gab es noch nicht, schade, das hätte mir gut gefallen.
    Die Hotelsiedlung doch eher abschreckend, ein Ghetto, aber es gibt ja genügend andere schöne Alternativen.
    Alles in Allem, wenn ich könnte, würde ich wieder hin natürlich wegen der Botanik!
    Boa noite, Marlies

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    • #27 von ladyfromhamburg am 05/04/2017 - 17:24

      Marlies, Botanik ist im Falle von Madeira immer ein Reisegrund. Doch es ist angenehm, das Programm zu mischen. Wenn ich Pflanzenkunde nur in angelegten Gärten mitzubekomme, empfinde ich es schnell als ein bisschen einseitig. Ich streife unheimlich gern einfach so (und selbst) durch die Gegend. Das natürlich Wirkende ist mir oft lieber als irgendwelche speziellen Zuchtformen oder -anlagen.
      Mir wurde vor Ort gesagt, ich sollte unbedingt noch die Orchideenplantage (mit Führung) besuchen, doch dann hätte ich auf andere Dinge verzichten müssen. Ich habe davon Abstand genommen, auch wenn die Plantage bestimmt sehenswert ist und der Professor, der dort führt, offenbar ein Unikum sein muss, für das bzw. den sich der Besuch allein schon lohnt.
      Ich werde im Blog noch ein bisschen was vom Tropical Garden oben in Monte erwähnen bzw. vom Botanischen Garten auf halber Höhe am Hang von Funchal. Ansonsten taucht eher das auf, was mir auf dem Weg gerade vor die Füße gerät.
      Danke fürs hereinschauen, Marlies! Ich hoffe, dir geht es schon wieder ein kleines bisschen besser als beim letzten Mal und die Heilung macht weiter Fortschritte. (Neue Küche schon im Anmarsch?)

      Liebe Grüße und alles Gute weiterhin für Gesundheit, Umzug etc.!
      Michèle

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      • #28 von marliesgierls am 05/04/2017 - 18:51

        Oh ja die Orchideen-Plantage, beeindruckend obwohl,ich überhaupt kein Orchideenfreund bin, aber das war etwas ganz anderes. Angelegte Gärten haben wir eigentlich nicht besucht, es war wirklich eine sehr spezielle Tour, besonders unser Führer, der ein immenses Wissen hatte, sein Spezialgebiet waren die Bäume, da konnte er gar nicht mehr aufhören……
        Ja, mir geht es mit dem Bruch deutlich besser, obwohl ich mich auch laut UKE doch noch 1-2 Monate schönen muss, was ich so gut es geht mache, hilft ja nix.
        Im Haus geht es voran, allerdings hat das Unwetter am Samstag dem Dach zugesetzt, so dass wir wohl noch schnell umdecken werden. Der Fußboden wird diese Woche gemacht und nach Ostern wird die Küche eingebaut, die Spannung steigt, eine ganz neue Küche mit einem Induktionskochfeld, da muss ich mich sicher erst einmal dran gewöhnen, aber ich freue mich schon riesig. Obwohl der Garten ist speziell, das meiste verwildert und waldig, moosig. Aber eine Ecke am Haus habe ich, wo ich schon im Geiste einen kleinen Cottage-Garten sehe, aber bestimmt nicht in diesem Jahr.
        Lieben Gruß Marlies

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      • #29 von ladyfromhamburg am 07/04/2017 - 19:58

        Da schau an, Marlies, ich hatte mir die Botanikreise offenbar ein wenig zu gartenlastig vorgestellt. Wenn ihr viel in der freien Landschaft unterwegs gewesen seid, hast du seinerzeit einen guten Eindruck von der Vegetation auf der Insel erhalten.

        Ich drücke dir die Daumen, dass die nächsten ein bis zwei Monate, in denen noch Schonung nötig ist, dir nicht zu lang vorkommen und es dir auch nicht zu schwerfällt, dich angesichts des Umzugs, der gerade in diese Zeit hineinfällt, so zurückzunehmen. Doch wat mutt, dat mutt …

        Mit einem Induktionskochfeld habe ich auch noch keine Praxis. Braucht man dafür nicht wieder andere Töpfe mit speziellem Boden? Ich wünsche dir auf jeden Fall später viel Spaß mit und gutes Verrichten in der neuen Küche!
        Der Garten entsteht dann ganz allmählich. Nichts muss sofort fertig sein! Auch wenn es dich in den Fingern kribbelt, etwas Schönes zu erschaffen – und obendrein die eingemachten Bestände und Kräuter auf den Rest gehen! Das wird schon alles werden …

        Liebe Marlies, ich nehme an, bei dir gibt es heute noch „Let’s Dance“? ^^ Ich habe erst seit gestern wieder Fernsehen. Es gab eine Lücke beim Schauen, seit am 29. März in Hamburg der Empfang auf DVB-T2 umgestellt wurde und die alten Receiver nichts mehr empfingen. Wir wollten bei dieser Gelegenheit gleich ein neues Fernsehgerät anschaffen (hatten ja immer noch so einen Kaventsmann mit Röhre!), doch das entsprechende Modell war erst später lieferbar. Aber nun! ^^

        Lieber Abendgruß hinüber!
        Michèle

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      • #30 von marliesgierls am 08/04/2017 - 15:57

        Natürlich lets dance, das ist Pflicht, und heute bin ich müde, weil es so spät war.
        Neue Töpfe und Pfannen habe ich gerade bekommen und schreibe gleich einen kleinen Beitrag!
        Ein wunderschönes Wochenende,
        Lieben Gruß Marlies

        Gefällt mir

      • #31 von ladyfromhamburg am 08/04/2017 - 22:01

        Habe deinen erwähnten Post eben entdeckt! Schönen Sonntag, Marlies!

        LG Michèle

        Gefällt 1 Person

  10. #32 von ernstblumenstein am 05/04/2017 - 10:06

    Danke für diesen grossartigen Reisebericht, bereichert wie immer mit interessanten Bildern, liebe Michèle. Besonders viel Freude haben mir die Kunstobjekte ‚bemalte Türen‘ bereitet. Auch die Ambiance aus den Bildern vom Markt mit seinen Düften, Stimmen und dem Gewusel habe ich wunderbar mitbekommen. Fernweh macht sich breit…
    Ein lieber Gruss. Ernst

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    • #33 von ladyfromhamburg am 05/04/2017 - 17:38

      Ich habe zu danken fürs Lesen, Fotos betrachten und für deine Zeilen, Ernst! Die Gassen der Altstadt profitieren sehr davon, dass viele Türen kleine Kunstwerke geworden sind und die Motive auch so vielfältig ausfallen.
      Mir gefällt daran auch, dass nicht allein fremde und/oder ausgebildete Künstler sich betätigen konnten/können und einen Entwurf dabeihaben, der ihnen aus irgendeinem Grund besonders zusagt, sondern dass die Ideen und deren Umsetzung vielmehr oft direkt von den Eigentümern kommt.
      Das schafft sehr häufig einen Bezug zum Objekt (Gewerbe, Straße, Name des Eigners, sonstige Anknüpfpunkte), garantiert also eine größere Verbundenheit.
      Ich könnte mir vorstellen – ich vermute es nur – dass du beim Anblick der Marktbesucher und -händler sowie der bunten Obstauslagen in der Markthalle eine Erinnerung an deine Reisen aufblitzen hattest. Die Länder, die du besucht und kennengelernt hast, waren doch oft Ziele, an denen genau solche bunten Märkte einfach dazugehörten … Kein Wunder also, dass dann das Fernweh mit einem Mal da ist.

      Liebe Grüße auch von hier zurück!
      Michèle

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  11. #34 von Silberdistel am 07/04/2017 - 20:17

    Die Türen – einfach toll 😀 Da hat man sicher viel Spaß, wenn man von Tür zu Tür läuft 😀
    Hast Du Dich nicht darüber besonders gefreut, einen Leberwurstbaum einmal an seinem natürlichen Standort zu sehen?
    Das war eine interessante Fortsetzung mit tollen Bildern, wobei mich die Fülle von Obst und Gemüse in den Markthallen regelrecht fasziniert hat.
    Dankeschön fürs Mitnehmen und liebe Grüße an Dich und von mir schon ein wenig vorfristig ein schönes Osterfest für Dich und Deine Lieben wünscht die Silberdistel

    Gefällt mir

    • #35 von ladyfromhamburg am 09/04/2017 - 17:12

      Stimmt! Ich war schwer begeistert, als ich den Leberwurstbaum entdeckte! :-) Ich habe nicht erwartet, jemals einen außerhalb eines Gewächshauses zu sehen und dann so reich tragend! War schon schön …
      Liebe Silberdistel, es freut mich, dass dir der Post ein paar nette Dinge zeigen konnte und du den Türmotiven oder auch dem bunten Obst und Gemüse in den Markthallen viel abgewinnen konntest. Danke fürs Hereinschauen und für deine Zeilen!
      Auch von mir noch einmal einen lieben Gruß und habt auch ihr alle zusammen schöne Osterfeiertage! Vielleicht ist ja dann auch so herrliches Wetter wie jetzt gerade am Sonntag.
      Michèle

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  12. #36 von gsharald am 08/04/2017 - 18:27

    Hallo Michele,

    danke auch für diesen schönen und interessanten Teil Deines Madeiraberichtes und für die schönen Bilder. Eigentlich könntest Du Deine Reiseberichte in einem Buch zusammenfassen und zusammenfassen. Du beschreibst Deine Erlebnisse so anschaulich, dass man meint selbst dort gewesen zu sein. Sicher geht es Dir wie mir: Wenn ich meine Bilder anschaue lebe ich die Reise noch einmal durch und erinnere mich an viele erlebten Momente.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.
    Harald

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    • #37 von ladyfromhamburg am 08/04/2017 - 22:28

      Hallo Harald,
      es hat dir auch diesmal gefallen? Das ist schön. Und du denkst an Reiseerzählungen in Buchform? Ach, im Blog ist ja alles auffindbar und chronologisch aufruf- und lesbar. Wenn nicht gerade WP seinen Dienst einstellt, dann bleibt es dort wohl auch erhalten. ^^

      Das Nacherleben der Reise daheim, nun mit den selbstgemachten Aufnahmen vor Augen, verläuft irgendwie anders als das Ersterleben vor Ort. Ja, es löst Erinnerungen aus. Man erlebt häufig kleine Szenen oder Momente noch einmal, doch die Fotos geben oft etwas anderes wieder, als das, was ich z. B. farblich erinnere oder als 3-D-Effekt in mir abgespeichert habe. Fotos sind blasser und „flacher“ (nicht so plastisch, die Tiefe fehlt meist – jedenfalls im Vergleich zur gesehenen Realität). In dem Fall bin ich froh, dass ich Bilder eben auch für mich im Kopf gespeichert habe.

      Andererseits erscheint vieles durch Aufnahmen im Nachhinein klarer, sobald man Details auf den Fotos wahrnimmt und das dort Gesehene mit dem auf der Reise Gehörten oder dem nachträglich Herausgefundenen verknüpft. Und bei einer Aufnahme, vielleicht sogar vergrößert, bleibt nun genug Zeit, länger auf das Motiv bzw. ein Szenario zu schauen! Die Aufmerksamkeit wird nicht so leicht abgelenkt wie im Urlaub, wo schon die nächste Attraktion wartet.

      Ich sage danke schön für deinen Kommentar, hoffe, dein Bein macht nicht mehr so große Probleme sondern weiter Fortschritte und wünsche einen netten Sonntag!
      LG Michèle

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  13. #38 von kowkla123 am 09/04/2017 - 12:37

    wünsche einen guten Sonntag

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  14. #40 von Sartenada am 12/04/2017 - 08:37

    Hello Michèle.
    Your post is better than travel guides show! I am glad that You showed the photo of Cristiano Ronaldo. 🙂 I have to confess that Your lovely photos showed also something new to me which we did not see when we were there. Thank You for this post. I enjoyed it with full heart.
    Have a god day. Matti.

    Gefällt mir

    • #41 von ladyfromhamburg am 13/04/2017 - 18:39

      Thanks for your rather kind comment! I’m so pleased that you enjoyed the post about Funchal. Matti, many attractions were added during the last decade. I don’t know exactly when you were on vacation on the Azores and spent time on Madeira at this occasion, but particularly after 2010 when a natural disaster happened and a lot of scree material slipped downhill, Funchal changed a lot. The harbour got some new landing piers, the waterside promenade was reconstructed and large new terraces were built steplike alongside the water. The Ronaldo statue is quite new and the art project (painted doors) started only in 2012. No wonder that some of my subjects for a photograph are new and unknown to you. ^^

      Thanks again for leaving your kind words! Have a nice evening!
      Michèle

      Gefällt 1 Person

      • #42 von Sartenada am 14/04/2017 - 07:54

        Thank You.
        We visited Azores in 2005 and Madeira in 2015. Next October we will celebrate, our 30 years marriage and now we have been thinking where to spend it. Your post has given so many ideas that Madeira is on our list, Matti.

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      • #43 von ladyfromhamburg am 14/04/2017 - 19:52

        Matti, obviously I misunderstood and therefore didn’t notice that you visited the island of Madeira separetely only two years ago. I just remembered the Azores and somehow I supposed you sort of combined both destinations at that time. So you already got an impression of some new arrangements and constructions but could see further on the photos here. Perfect! ^^

        Nice to see that you put Madeira on your list! Regardless of your final decision, I hope Anja and you will find a very pleasant place to celebrate your 30 years marriage in autumn!
        Michèle

        Gefällt 1 Person

  15. #44 von theburningheart am 13/04/2017 - 19:58

    Seems Madeira it’s a delightful place, thank you for your long, and detailed clear account. 🙂

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    • #45 von ladyfromhamburg am 14/04/2017 - 19:39

      It definitely is! And I have to thank you for your kind reaction and for taking the time to have a look even at all three parts of the Madeira blog series!
      Have a nice weekend and happy Easter holidays!
      Michèle

      Gefällt mir

  16. #46 von Reinhold Staden am 15/04/2017 - 14:43

    Auch hier bin ich wieder recht einfach gestrickt. Die Küstenlandschaft ist einfach umwerfend. Während meine Frau die Altstadt und Sehenswürdigkeiten erkundet würde ich mich zur Küste abseilen. Dein Bild von der Ostküste ist der Hammer. Die Blumeninsel Madeira ist eine Reise wert. Danke für Deine informativen Beiträge und die sehenswerten Bilder. Liebe Grüsse und frohe Ostern, Michèle.

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    • #47 von ladyfromhamburg am 15/04/2017 - 17:28

      Man kann sich als Paar im Urlaub ja durchaus zeitweise auch etwas aufteilen. Der eine streift noch einmal durchs Museum oder bleibt im Botanischen Garten hängen, der andere schnappt sich seine Kamera, erkundet die Küstenregion oder erklimmt Gipfel. Vielleicht hat jeder sein Highlight, was dann noch einmal zu zweit einen Besuch wert ist.
      Vielen Dank für deine Kommentare, Reinhold! Auch denen, die du bei Part 1 und 2 hinterlassen hast! Es freut mich, dass Madeira dein Interesse erweckt hat und dir Text und Fotos einen Eindruck von der Insel vermitteln konnten.

      LG Michèle

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