Beiträge getaggt mit Twitter

Grade, Gabeln und Gordon

Kann es sein, dass wir uns schon eine ganze Weile nicht mehr gelesen haben? Mir kommt es fast so vor …

Wie ist Ihnen denn unser vorzeitiger Hochsommer bisher bekommen? Damit, dass die Wärme so lange anhält, hat auch keiner gerechnet, oder? Ich werde mich hüten, mich über Sonnenschein zu beschweren, doch es war zwischendurch schon extrem heiß. Seit Wochenbeginn ist der Himmel über Hamburg etwas bedeckter, es bleibt kühler, was zwischendurch erholsam ist.
Dass diese Veränderung stattfindet, ist gewissermaßen auch logisch, denn morgen wird in meinem Bezirk für ein paar Wochen wieder der alljährliche „Sommerbeachclub“ eröffnet, was komischerweise stets schlechteres Wetter auslöst. Automatisch. Kaum stehen die Klappstühle im Sand parat, kaum wedeln die Palmen und diverse Cocktails warten auf Abnehmer, schon fällt das Thermometer. Und mit Vorliebe ist die Eröffnung obendrein der Startschuss für ausgiebige Regenfälle.

Nur, in unseren Breitengraden wochenlang ganz ohne Regen auszukommen – wie wir es bundesweit erlebt haben –, ist mehr als seltsam. Gerade bei Hitze! Wie schnell bei den konstant hohen Temperaturen mit brennender Mittagssonne aus grünem Gras braune Steppe wurde, hat man überall gesehen. Genauso das rasante Vertrocknen der Seitenstreifen entlang der Straßen oder das traurig Herabhängende in Anlagen, für
die sich keiner zuständig fühlt. Das meiste erholt sich zum Glück später wieder. Es müsste dazu nur regnen …

Bei mir im Garten kam ich wiederum gar nicht umhin zu gießen, denn speziell durch Umpflanzaktionen und Aussaaten hatte ich ein paar heikle Bereiche mit empfindlichen Kandidaten, die diese Dürre sonst nicht über-
lebt hätten.

Die Vögel kommen ständig zum Trinken, und täglich erscheint abends der Igel, nippt erst an der Vogeltränke und hält danach Ausschau nach Erdbeeren.
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Igel am Rande der Terrasse bei seinem abendlichen Streifzug ....
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Auf der Terrasse wächst eine Walderdbeere. Leider (für ihn) in einem höheren Topf, wodurch er nicht an die Früchte herankommt. Nun pflegt er entweder eine Art Teamwork mit den Amseln und frisst die Reste, die sie
ihm nach dem Picken davon am Boden zurücklassen, oder aber – der Kerl ist blitzgescheit! – er schubst mit Schwung den Topf an, so dass sehr reife Erdbeeren herunterfallen!
(Die Fotos sind in der Dämmerung aufgenommen, etwas aufgehellt, daher leider krisselig.)
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Igel in der Dämmerung zwischen Tontöpfen auf der Suche nach Nahrung ...
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Igel in der Dämmerung auf Erdbeersuche

Igel in der Dämmerung auf Erdbeersuche

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Am Freitag vor zwei Wochen fiel der ersehnte Regen. Der erste Niederschlag seit Anfang Mai! Ein kräftiger Landregen, in der Nacht gab es noch einmal Nachschlag. Heftig, so dass es über die Dachrinne hinausschoss, aber recht kurz. Zum Glück kein Unwetter mit umstürzenden Bäumen oder volllaufenden Kellern. Und weil es
so harmlos ausfiel und hochwillkommen war nach all den Wochen, wurde es auch von allen bejubelt.
Regen! Endlich!
Dass man sich darüber im sonst nassen Norden einmal freuen würde, kann man selbst kaum glauben.

Ich war noch während des Regens barfuß draußen im Gras. Die Vögel um mich herum im Gebüsch flippten aus vor Begeisterung, ihr euphorisches Gezwitscher nahm gar kein Ende. Das Laub sah toll aus! Die Blätter wirkten nicht mehr eingestaubt und schlapp, sondern wie frisch poliert, und sie richteten sich stolz auf. Zwei heiße Tage später lechzten sie allerdings bereits wieder nach Wasser.

Es war ungewohnt zu lesen, dass Urlauber, die ihre Ferien auf den Balearen oder in Kalifonien verbrachten, angesichts der dort vorherrschenden, wesentlich niedrigeren Temperaturen fast ein bisschen düpiert re-
agierten. Doch wenn man im nur mäßig temperierten, dicht bewölkten Palma de Mallorca erfahren muss, dass derweil im heimischen Ulm, Castrop-Rauxel, Neumünster, Erfurt oder Aurich entschieden molligere Zeiten herrschen und auch die Strände an Ost- und Nordsee mit Traumwetter locken, kann man die Reaktion nachvollziehen. Erstaunlich war für mich die Tatsache, dass selbst in Skandinavien schon im Mai diese Sommertemperaturen herrschten. Im wirklich hohen Norden!

Aber was wollte ich Ihnen eigentlich heute erzählen? Ich muss gestehen, in den Wochen der Hitze und mit weiterhin einigen familiären Sorgenmomenten hier daheim, war ich nicht unterwegs, und für längere Blogartikel fehlte sowieso die Muße.
Manchmal lande ich in solcher Situation am Abend bei Twitter. Hinterlasse dort eine kurze Bemerkung, poste ein Foto vom Tag, lese vielleicht auch nur ein paar Minuten mit. So etwas bekommt man selbst müde noch in
den Tagesplan geschoben und hat auf die Art nicht das Gefühl, man sei komplett abgeschnitten von allem. Angenehm, wenn man nach Lust und Laune aktiv werden kann, es aber nicht sein muss.
Nun schrieben mir kürzlich zwei Blogstammleser, sie wären selbst nicht bei Twitter und würden es vermissen, dass hier im Blog rechts auf der Startseite nicht mehr meine Tweets auftauchten. (Ich hatte die direkte Ver-
bindung zu Twitter aus Datenschutzgründen entfernt.) Das wäre – so hieß es weiter – sonst „immer so nett“ gewesen, dort mitzulesen.

Aus diesem Grund lasse ich den Nichttwitterern unter Ihnen heute eine kleine Auswahl spezieller Tweets hier – ohne dass Sie dafür Daten preisgeben müssen.

Sie können zum einen sehen, dass es bei Twitter einen kleinen Reimwettbewerb gibt, der unter dem Hashtag #reimbattle läuft. Vorgegeben werden drei Wörter, die in einem Gedicht unterzubringen sind. Auch wenn es nicht alle so eng sehen, ist es eigentlich der Ehrgeiz, einerseits mit der normalen, sehr begrenzten Tweetlänge auszukommen und andererseits dabei etwas halbwegs Sinnvolles zusammenzubasteln – was angesichts ungewöhnlicher Wörter und vor allem merkwürdiger Wortkombinationen nicht immer ganz einfach ist!

Für nachfolgenden Reim lautete die Vorgabe: Verwende die Begriffe Wunschbrunnen, Diät und Brillenband
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Gedicht Wunschbrunnen für Reimbattle Twitter

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Ein weiteres Mitmachprojekt von @ DasFotoprojekt läuft unter dem Hashtag #JedeWocheEinFoto. Jeden Sonntagabend um 20 Uhr wird ein Motto für die kommende Woche mitgeteilt. Begriffe wie Zukunft, Natur, Symbol, Nostalgie, Rückspiegel, Erinnerungen, zweckentfremdet u. v. m. werden fotografisch umgesetzt und in der laufenden Woche gepostet. Wichtig ist, dass es sich um neu erstellte Bilder, nicht um Archivaufnahmen handelt.
Letzte Woche gab es ein besonders reizvolles Thema, bei dem die Interaktion entsprechend hoch ausfiel.
Die Aufgabe lautete: Bilderrätsel!

Ich habe Ihnen meinen Tweet samt Foto zum Mitraten heute hier eingestellt. Haben Sie eine Idee?
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Bilderrätsel für Fotoprojekt Twitter (Gabelstapler)

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Und zum Abschluss möchte ich Ihnen noch den Tweet zu einem Anruf hinterlassen, den ich kürzlich erhielt. Vielleicht kennen Sie die gelegentlich etwas gebrochen Englisch sprechenden Herren, die manchmal vorgeben, im Auftrag von Microsoft/Windows anzurufen. Um Ihnen – fürsorglich wie sie sind – bei Computer- oder Sicherheitsproblemen zu helfen. Sie müssten bitte vorher nur kurz Ihr Passwort preisgeben …
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Gordon am Telefon - Tweet zu einem Phishing-Anruf
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Ach, all diese Gordons, Petes und Jims … Sie fallen nicht auf dieses dreiste Phishing herein, nicht wahr?

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Konnte der eventuell vorhandene Tweets-Hunger vorerst ein wenig gestillt werden? Ja? Das ist gut, denn ich müsste jetzt Feierabend machen für heute. Jedoch nicht, ohne Ihnen weiterhin schöne, sonnige, dabei jedoch nicht zu heiße Zeiten zu wünschen!
Vielleicht lesen wir uns bald wieder. Es würde mich freuen.

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© by Michèle Legrand, Juni 2018
Michèle Legrand

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Vom Fällen, Folgen und Fabulieren …

Ein bisschen ulkig ist das schon. Erst ist es im Norden ewig trüb und nass. Man spürt, das innerliche Dibbern geht allmählich los. Es fehlen Licht und Wärme, es drängt einen unheimlich, wieder einmal länger spazieren zu gehen. Was wäre es doch traumhaft, den Stadtlärm etwas auszublenden, Frischluft zu tanken und umwerfend, obendrein ein paar Aufnahmen an einem freundlichen Ort zu machen. Trocken. Im Grünen. Im Bunten! Nach Zeiten grauen Himmels.
Mittlerweile kamen Sonne und sommerliche Temperaturen Anfang der Woche tatsächlich zurück, es klappte auch mit dem Plan des Losziehens. Doch nun kommt der Haken: Ich habe jetzt zwar reichlich Bildmaterial und den Kopf voller Ideen – was definitiv nach einem Blogpost für Sie riecht! – allerdings fehlt mir nun die Zeit, die neue Ausbeute zu sichten, Fotos zu bearbeiten und zig lose Gedanken einzufangen und zu sortieren.
Was tun? Inhaltliche Zugeständnisse machen oder eher Blogenthaltsamkeit üben? Flexibilität zeigen?
Es läuft auf letzteres hinaus. Halbheiten wären nicht das Wahre, andererseits ist mir trotz allem nach Bloggen! So treffen wir uns heute hier völlig zwanglos, ich lasse das mitgebrachte „Grünmaterial“ noch ein bisschen vor sich hin garen, und wir werfen uns stattdessen auf das, was die nasse Woche davor ergeben hat. Sind trotzdem unterwegs – und am Ende wissen Sie sogar, weshalb die Überschrift so heißt, wie sie heißt.

Während der Regen noch Dauergast im Norden war, musste ich an einem dieser Tage zur Mundsburg. Stellen Sie sich als Auswärtiger keinen Ausflug zu einem trutzigen, alten Gemäuer mit Ritterrüstung im Foyer vor, das alles gab es dort nie. Wir sind auch nicht auf dem Land, sondern direkt in Hamburg, dort wo die Stadtteile Uhlenhorst und Barmbek-Süd aufeinandertreffen.
Gehen Sie am besten gedanklich knappe 300 Jahre zurück. Zu der Zeit lebte ein Herr Mund (Johann Hinrich) in dieser Gegend, erwarb das Gelände der ehemaligen Immenhöfe und errichtete auf einem Teil des Grunds für sich ein ziemlich beeindruckendes Gebäude. Schon hatte es den Namen Mundsburg weg. Klingt auch netter als Protzbau. Diese Mundsburg gibt es zwar seit 1813 nicht mehr, doch Anfang der Siebziger Jahre unseres letzten Jahrhunderts, entstanden genau in dem Bereich drei Hochhäuser. Das Haus vorne an der Kreuzung steht sogar direkt am Platz der früheren Mundsburg und hat aus diesem Grund den alten Namen erhalten.

Hamburg - Die Hochhäuser aus den Jahren 1973-1975 an der Mundsburg (Mundsburg Tower vorne)

Hamburg – Die Hochhäuser aus den Jahren 1973-1975 an der Mundsburg (Mundsburg Tower vorne)

Wie Sie sehen, handelt es sich um sich ähnelnde Hochhaustürme, und der Begriff Burg hierfür erinnert mich gerade kolossal an manch touristische Ballungszentren, in denen Riesenhotels in diesem Stil erbaut wurden,
die man ihrerseits gern als Bettenburgen bezeichnet.
Die Häuser hier prägen das Stadtbild ganz enorm – verstärkt natürlich noch durch ihr gehäuftes Auftreten. Jeder sieht sie bereits aus großer Entfernung. Sie befinden sich gar nicht unmittelbar an der Außenalster, bis dahin sind es Luftlinie noch einmal ungefähr 1,5 km. Doch selbst dann, wenn jemand nicht dort, sondern irgendwo am gegenüberliegenden Alsterufer spaziert und über die ganze Wasserfläche hinüberschauen muss, fallen sie ihm sofort ins Auge. Man spricht nicht umsonst sogar heute noch von einer der höchsten Wohnanlagen nicht nur Hamburgs, sondern Deutschlands.

Hamburg - Außenalster - Die Mundsburg Tower von überall her im Blick ...

Hamburg – Außenalster – Die Mundsburg Hochhäuser von überall her im Blick …

 

Hamburg - Außenalster, Anleger Rabenstraße - gegenüber die Hochhäuser an der Mundsburg

Hamburg – Außenalster, Anleger Rabenstraße – gegenüber die Hochhäuser an der Mundsburg

Im linken Turm (am Winterhuder Weg) aus dem Jahr 1975, befinden sich z. B. 26 Etagen, die Gesamthöhe beträgt 97 m. Das Gebäude mit dem Namen Mundsburg an der Ecke (Kreuzung Winterhuder Weg/Hamburger Straße) wurde bereits 1973 fertiggestellt. Es hat sogar 29 Etagen und ist 101 m hoch. Die Tatsache hat mich etwas irritiert, denn lediglich vier Meter Höhenunterschied ergeben trotzdem gleich ganze drei Etagen mehr.
Es muss also bauliche Unterschiede bei Deckenhöhe sowie Anlage der Geschosse geben.

Heute liegt entlang der Hamburger Straße die sogenannte Hamburger Meile, ein Einkaufszentrum mit einer sich über sage und schreibe 700 m erstreckenden Einkaufszeile – oder Shopping Mall, wie es neudeutsch so schön heißt. Als Kunde trifft man dort auf ca. 150 Läden und ein großes Angebot an Cafés und Restaurants. Ein Kino mit zahlreichen Sälen ist vorhanden, Firmen haben sich in der Gebäudeanlage (im Office Tower) niedergelassen, Wohnungen befinden sich im sogenannten Apartment Tower sowie kleinere Mietwohnungen im Haus im Winterhuder Weg. Auch die Hamburger Verwaltung ist mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration wie auch mit der für Schule und Bildung präsent. Selbst das für mich zuständige Finanzamt Barmbek-Uhlenhorst hat dort seinen Sitz, weshalb mich mein Weg (so wie heute) ab und zu dorthin führt.

Vom Dach der Hochhäuser aus hat man einen sagenhaften Panoramablick. Am schönsten ist die Aussicht Richtung Wasser und Innenstadt. Das Leben auf dem Wasser, die grünen Uferzonen, ansehnliche Gebäude zu beiden Seiten und dann das sich Abzeichnen der Silhouette von Rathaus- und Kirchtürmen. Ich war vor ewigen Jahren ganz oben auf einem der Türme. Damals kannte ich jemanden, der dort arbeitete. Wahrscheinlich kann man heutzutage als Besucher des Zentrums nicht einfach nach Lust und Laune hinauffahren. Inzwischen wurden auf den Hochhäusern auch Antennen für den Mobil- und den Richtfunk installiert, was noch einmal gegen den öffentlichen Zugang spricht.
Es gibt jedoch seit einigen Jahren einen Beach Club, nur nicht oben auf der Dachterrasse eines Turms, sondern auf dem Parkdeck der Hamburger Meile in etwa 40 m Höhe. Auch von dort lässt es sich schon relativ weit schauen.

Bei Regen ist das alles natürlich eine ziemlich trübe und verhangene Angelegenheit. Ich möchte Ihnen daher außer Hochhäusern und viel Beton vor grauem Himmel noch den gut 100 Jahre alten U-Bahnhof Mundsburg (1906-1912 erbaut) zeigen, der schon vom Gebäudestil her und zusätzlich durch seine roten Fassade interessanter und farbenfroher wirkt.

Hamburg - U-Bahnhof Mundsburg

Hamburg – U-Bahnhof Mundsburg

Die Linie der U3 führt hier entlang. Früher, bis in die 70er Jahre hinein, hielten am Bahnhof Mundsburg auch mehrere Straßenbahnlinien. Heute immerhin noch Busse, und außerdem entstand auf dem Vorplatz mittlerweile eine Ausleihstation für die Nutzer des Stadtrads.

Hamburg - Der Turm der St. Gertrud Kirche

Hamburg – Der Turm der St. Gertrud Kirche

Was rechts gerade noch neben dem Bahnhof hervorlugt, ist der Turm der St. Gertrud Kirche. Die Kirche
(erb. 1882-85) ist sogar noch etwas älter als der Bahnhof und hat ihren Platz idyllisch gelegen in der Straße Immenhof direkt am Kuhmühlenteich.

Hamburg - St. Gertrud Kirche am Kuhmühlenteich (Uhlenhorst)

Hamburg – St. Gertrud Kirche am Kuhmühlenteich (Uhlenhorst)

Sie wirkt hoch, nicht wahr? Dennoch ist sie mit 88 m Turmhöhe niedriger als die Hochhausbauten an der Mundsburg.

Auf dem Weg dorthin kommt man übrigens an einem Drachen vorbei. Der ist genauso echt wie die Mundsburg.

Unechte Drachen in der Nähe von unechten Burgen ....

Unechte Drachen in der Nähe von unechten Burgen …

 

Doch zurück zur St. Gertrud Kirche. Sehen Sie die acht im Kreis um einen Baum aufgestellten Steinsäulen? Auf der einen Seite sind Namen zu entdecken, auf der Rückseite jeweils ein Ausspruch, der Luther zuzuschreiben ist. Die dort eingemeißelten Namen stehen stellvertretend für acht Gemeinden, die sich überlegt hatten, Martin Luther zu Ehren anlässlich seines 400. Geburtstags im Jahr 1883 einen Baum zu pflanzen. Die Luthereiche.
So weit, so gut. Nur betrachten Sie doch bitte einmal den Stamm der Eiche. Ein mittlerweile über 130 Jahre alter Baum? Hält diese Aussage ihrem kritischen Blick stand? Müsste der nicht …

Hamburg - Die Luthereiche an der St. Gertrud Kirche

Hamburg – Die Luthereiche an der St. Gertrud Kirche

Erwischt! Diese Eiche hier ist wesentlich jünger. Sie wissen, dass die Nachkriegswinter extrem kalt ausfielen.
In den frostigen Monaten des Winters 1945/46 musste die erste Luthereiche als Brennholz herhalten. Die Menschen froren einfach zu sehr … Später hat man den jetzigen Baum als Ersatz gepflanzt.

Als ich von dort aufbrach, wurde ich von einer Graugans, die sich mit Artgenossen am Kuhmühlenteich herumtrieb, verfolgt. Sie watschelte hartnäckig hinter mir her, was mir allmählich Sorgen bereitete, denn die Hauptstraße rückte immer näher. Ich stoppte, machte ihr mit dem nötigen Ernst klar, dass ich zur U-Bahn
gehen würde, woraufhin sie kurz nachzudenken schien und danach tatsächlich umdrehte.

Dort wo die Straße Immenhof wieder auf die Straße Lerchenfeld trifft, ist der Sitz der Hochschule für Bildende Künste (HFBK), Hamburg.

Hamburg - Die Hochschule für Bildende Künste (HFBK) am Lerchenfeld

Hamburg – Die Hochschule für Bildende Künste (HFBK) am Lerchenfeld

So, nachdem Sie mittlerweile wissen, wofür „Fällen“ (Eiche) und „Folgen“ (Gans) steht, fehlt nur noch der Begriff „Fabulieren“

Daheim angekommen, hatte es sich eingeregnet. Der Umstand brachte mich nach langer Zeit wieder einmal dazu, mich Twitter etwas ausgiebiger zu widmen. Seit 2009 bin ich mit von der Partie, doch im Vergleich zu den drei Anfangsjahren, werde ich heute vergleichsweise selten schreibaktiv und blende mich selbst zum Lesen nur kurz ein.
Ich kann dem Nachrichtendienst immer noch viel Positives abgewinnen, es gibt gelegentlich sogar wunderbare Gesten und sehr lobenswerte Aktionen! Zudem finde ich die Menschen, die ich damals mochte, immer noch genauso nett, freue mich über diverse weltweite Kontakte, schätze weiterhin schnelle Informationen, Neuigkeiten, erheiternde Tweets …
Doch für mich hat sich im Vergleich zur Anfangszeit eindeutig zu viel in eine Richtung verändert, die mir gar nicht behagt. Zu unkritisches Betrachten und ungeprüftes Verbreiten, zu viel Pöbelei, überzogene Selbstdarstellung und häufig sehr plumpe, äußerst aufdringliche Selbstvermarktung. Zu viel, was sich ewig wiederholt, zu viel Nachahmerei. Reichlich Häme, Respektlosigkeit, krankhaftes Heruntermachen. Dazu die mehrheitlich herablassenden Begleittweets zu diversen Fernsehsendungen, automatisches Mitgeschrei,  absolut Nichtssagendes, die immergleichen Sinnsprüche und Weisheiten, die als Eigenwerke herüberkommen sollen.
Wohlgemerkt, Twitter ist nicht nur so! Doch Ungemütlichkeit und Lärm haben massiv zugenommen.

In den ersten Jahren nach Twittereinführung und noch bis etwa 2011/2012 machten das beschriebene Verhalten und entsprechende Inhalte einen verschwindend geringen Anteil am Gesamtgeschehen aus. Das Hauptaugenmerk lag eindeutig auf anderen Dingen. Information, Spontaneität, Originalität, Authentizität, Austausch. Zurückblickend habe ich den Eindruck, die Likes für einen Tweet und seine Weiterverbreitung (Retweet) spielten zunächst absolut nicht die Rolle, die sie heute spielen. Starallüren, die Liebäugelei mit der Internetberühmtheit, das wilde und vor allem völlig wahllose Ansammeln von Folgern etc. waren nicht dermaßen verbreitet, Lorbeeren ernten keine Sucht, Wetteifern verlief lange nicht so verbissen. Aber auch dieses hin und zurück Gefälligkeitstweeten und das Fav-ich-dich-favst-du-mich-Verhalten (Inhalte unwichtig) kamen erst viel später auf.
Ich möchte fast behaupten, das persönliche Twitterverhalten, die Tweetinhalte etc. waren nahezu frei von Erwartungen und Hintergedanken. Vorbedingungen? Eine Strategie? Nicht vonnöten. Vorrang hatte der Spaß an der Sache. Und der ist – zumindest mir – in beträchlichem Maß abhanden gekommen.
Wenn ich heute Tweets aussende, dann sind es kleine Anmerkungen zu Alltagssituationen, zu persönlichen Erlebnissen – gern mit einem Hang zum Komischen. Es sind Fotos mit einem Kommentar. Oder es ist zwischendurch etwas über den bei mir aktuell veröffentlichten Blogpost dabei. Der Tweet mit Link kommt aber nur ein einziges Mal in die Timeline und wird nicht über Wochen alle paar Stunden erneut auf die Menschheit losgelassen.

Damals habe ich das interessierte und ernsthafte Kommunizieren miteinander genossen und ansonsten – außerhalb von Gesprächen – ganz bewusst und völlig ungeniert Unsinn getwittert. Wortspielereien. Das fließt mir in dieser Form heute nicht mehr so frei aus der Feder, was ein Zeichen dafür ist, dass mir das Brett, an das ich etwas heften soll, offensichtlich nicht mehr so zusagt. Die Distanz hat sich vergrößert. Es ist überhaupt sehr abhängig von der Tagesverfassung, ob ich Twitter aufrufe oder nicht. Ich bevorzuge für den Fall generell Listen, die ich dann gezielt durchgehen kann. Nach Personen, Sprachen oder Themen unterteilt. Ungefiltert ertrage ich das nicht mehr. Da wird man förmlich erschlagen …
Listen mit fixen Teilnehmern hingegen helfen mir, dass ich Kontakte nicht aus den Augen verliere, garantieren, dass ich Inhalte finde, die mich interessieren. Oder Twitterer und Tweets, über die ich herzlich lachen kann.

Vor kurzem kursierten zu meiner Überraschung Retweets einer Reihe von mir teilweise völlig entfallenen eigenen Uralttweets. Alle sechs oder sieben Jahre alt. Follower hatten sie irgendwo wieder hervorgekramt. Beispiel gefällig? Das verschafft Ihnen eine Vorstellung davon, was Ihnen heutzutage (sollten Sie bei Twitter aktiv sein) von meiner Seite erspart bleibt. ^^

Die alten Fabulierzeiten  /  @ ladyfromhamburg auf Twitter

  • Steht ein Stier am Strom und starrt auf den Stör. Sagt der Stör:
    „Stier nicht so, du störst!“

  • Bekommt ein Pudel eine neue Frisur verpasst, die danach Trend wird,
    wird der Pudel dann zum Setter?

  • „Er lag in den Wehen und stöhnte.“
    „Er …?“
    „Ja, sicher! Der Kerl fiel angetrunken in den Schnee. Bein gebrochen …“

  • Sprach die Scholle barsch zur Forelle: „Du sollst nicht immer so in den
    Karpfenteich hechten!“

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Und damit wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende! Schluss für heute. Das nächste Mal geht es via Blog auf blühendes Terrain. Vielleicht sind Sie wieder mit von der Partie.

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PS:
Sollten Sie weitere (sogar sonnige) Bilder sehen oder mehr zum Kuhmühlenteich nebst Kirche u. a. lesen wollen, so wäre dieser Beitrag von 2013 noch interessant für Sie:

Unterwegs entdeckt – Alle machen’s: Marienkäfer, Bulldoggen, Polizisten, Angler …

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© by Michèle Legrand, August 2016
Michèle Legrand ©Foto Andreas Grav (Ausschnitt)
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Der Faktor Zeit. Annäherung an Soziale Netzwerke.

Annäherung an Soziale Netzwerke. Hochtrabend klingt es. Dazu der Faktor Zeit. Ich hätte genauso gut schreiben können: Mein langer Weg zu Twitter und Konsorten.
Schon einmal einen Tiger gestreichelt? Nein? Natürlich nicht, ist ja gefährlich! Würdest es aber schon gern tun, oder?
Schon einmal zu einer Riesenparty eingeladen? Vorher flaues Gefühl? Na, ob das wohl gut geht…? Man kennt ja kaum jemanden.
Schon mal festgestellt, dass einige Dinge ein paar mehr Anläufe benötigen, ehe der Entschluss dafür (oder auch dagegen) sich herauskristallisiert?
Schon Folgendes erlebt: Unlust gepaart mit Neugier? Ablehnung und  gleichzeitige Anziehung? Ein Revidieren der Ansicht? Aha-Situationen?

Kenne ich durchaus. Es geht mir in mindestens einem Punkt so, nämlich immer bei der Frage des Beitritts zu sozialen Netzwerken. Den Sinn erschließen, das Risiko abwägen, etc.
Nehmen wir Twitter. Was habe ich mich geziert und gewunden. Ich? Twitter? Nie! Zunächst waren da bestimmte Vorstellungen:
1)     Ich kenne keinen, also was soll ich da?
2)    Ich will keine pikanten Details aus meinem Privatleben offenlegen – nur, was bleibt dann zu twittern?
3)    Es kann doch auch keinen interessieren… (Frühstücksbrotbelag, Schnupfenanfall)
4)    Warum sollte mir jemand folgen wollen?
5)    140 Zeichen. Wenn ich mal was zu erzählen habe, wie soll ich damit auskommen…?
6)    Internet, Technik, neues Gedöns, Datenschutz, Hacker, Viren, Phishing….Komm,.vergiss  es! Bleib’ mir doch weg damit.
Und nehmen wir ruhig die Punkte hinzu, die meine Mutter mit ‚sowas’ verband:
7)   Das ist doch so ein Swingerclub, oder?
8)   Suchen die da Partner?
9)   Haben die nichts Besseres zu tun?
10) Was willst du mit den Fremden?

Vieles stellt sich später als ganz anders heraus, aber irgendwelche Vorstellungen sind halt vorher da. Sie erleichtern den Weg mitnichten – eher sind es Stolpersteine, Barrieren oder im günstigsten Fall immer noch Umleitungsschilder.
Es sind Hemmschwellen – so hoch wie die Wellen, die bei Windstärke 12 an den Bug eines Schiffes prallen. Nur merkwürdigerweise munkelt gleichzeitig irgendwo ein kleiner Magnet vor sich hin, der sich selbsttätig einschaltet und bewirkt, dass der Blick sich automatisch  immer wieder in Richtung dieser Netzwerke bewegt…
Ein kleiner Blick zurück: Twitter, der Dienst, legte nicht in Deutschland los. In Amerika gegründet, folgte naturgemäß zuerst der Personenkreis aus dem englischsprachigen Raum. Wir kamen später dazu, und mit dem wachsenden Interesse der Deutschen, führte Twitter später auch seinen Dienst in deutscher Sprache ein. Für viele in diesem Land war das ein wichtiger Moment und der Punkt, an dem sie sich registrierten  Für mich spielte es überhaupt keine Rolle, es war kein Kriterium für meinen Entschluss dafür oder dagegen. Ich war einfach noch nicht soweit, sondern musste mich erst von meinen Vorstellungen freimachen und unbekümmert an alles herangehen können.
Zu der Zeit hatte ich Freunde über ein internationales Forum kennengelernt, von denen der ein oder andere schon Ende 2007 Twitter erwähnte. Es gab Nachrichten und Informationen, die plötzlich über Twitter kamen. Es gab somit Menschen, die mich interessierten und die Twitternutzer waren. Auf einmal war es nicht ein bloßes Internetdingens, sondern es standen Personen dahinter.
„Komm auch!“ Ich wurde becirct,  mich auch zu registrieren. Es stieß zuerst immer noch auf taube Ohren.
Nach langen Monaten und unangemeldeter, inoffizieller Mitleserei war es so weit, dass ich beschloss: Heute ist der Tag! Twitter ich komme  – freiwillig!
Natürlich gab es grinsende Gesichter bei den befreundeten  Forumsmitgliedern. Die hatten es ja eh schon geahnt.
„Ha, wussten wir’s doch! Warum nicht gleich so …?“
Warum? Weil es wie Tiger streicheln ist. Sieht toll aus, wirkt farbenfroh und relativ harmlos, aber wehe, wenn du nicht aufpasst! Nun bin ich seit März 2009 dabei, lebe noch, habe meine eigenen Twitter-Regeln und komme damit erstaunlich gut klar.
Follower waren am ersten Tag da  – eben durch die vorherigen Kontakte in diesem Forum. Es zog Kreise, zuerst nur englischsprachig bzw. französisch, seit Februar/März 2010 auch deutsch. Meine Sichtweise bezüglich Twitter hat sich geändert. Es ist immer noch ein bisschen Tiger streicheln, aber er scheint mir vorher gefüttert worden zu sein….

Demnach alles bestens? Ich drücke es mal so aus: Seit etwa einem Jahr ist die nächste Wildkatze in Sicht: Facebook.
Was stand nicht alles in der Presse bezüglich Lücken beim Datenschutz und der Privatsphäre! Was wurde nicht geschimpft und gemeckert. Trotz allem stieg die Zahl der Nutzer stetig. Ich entdeckte, dass es auf Facebook offensichtlich Lesenswertes gab, an das ich so nicht herankam.
„Bitte registriere dich….“
Durch Umwege fand ich heraus, dass bei diesem Netzwerk Personen zu finden waren, die Twitter bisher nicht zugeneigt waren oder es sind.  Zwei Möglichkeiten, die sich daraus für mich erschließen:
Warten, bis diese Leute Twitter entdeckten oder Facebook selbst beitreten.
Ich habe  sowohl meine Tochter als auch meinen Sohn interviewt:
Wo sind die Kinken? Was muss ich beachten? Wie habt ihr eure Einstellungen? Richtiger Name?  Wie viel und an wen etwas preisgeben?
Weiter überlegt. Nebenbei trafen neue Links via Twitter ein mit der netten Einladung: Schau auch auf meine Facebook-Seite… Ha! Erstmal können!
Im Mai jährte sich das Jahr, und wie heißt es so schön: Alles neu macht der Mai. Vielleicht schafft der Monat es nicht, alles zu verändern, aber wer will das denn schon. Er schaffte es jedoch, dass Facebook sich mir jetzt mehr als reizvolle Hauskatze, denn als gefährlicher Tiger präsentiert, welche allerdings eine Art gesichertes Großraumgehege braucht (persönliche Einstellungen), damit sie mir nicht auf der Nase herumtanzt oder Heckmeck veranstaltet. Ich bin bereit für Neues, und es liegt nunmehr ein Nachmittag der Lektüre hinter mir. Eine Einführung in Facebook und seine Besonderheiten. Ein Studieren von Richtlinien, Ausführungen und Erklärungen. Die Vertiefung in die bunte Welt der Einstellungsmöglichkeiten!
Alles ist jetzt soweit erledigt. Ich habe bloß noch keinen blassen Schimmer, wie es in der Praxis funktionieren wird!

Kommen wir zum Ende für heute und stellen einfach fest: Der Faktor Zeit spielt eine sehr große Rolle. Bei der Gewöhnung an neue Errungenschaften, beim Entwickeln von Bedarf, beim Annähern, beim Durchschauen, beim Kennenlernen, beim ‚Freunde’ finden.
Bei Facebook gibt es demnach keine Follower, sondern – hurra! – Freunde.
Bitte nicht falsch verstehen, ich will mich gar nicht lustig machen! Schön, wenn aus den Kontakten Freundschaften – auch im wirklichen Leben – werden. Doch für die bloße Kontaktaufnahme und das Akzeptieren einer Anfrage den Begriff „Freundschaft“ zu prägen, ist gewöhnungsbedürftig. Ich vermute messerscharf: Facebook ist einfach sagenhaft vorausschauend. Könnte ja sein, dass dein Kontakt dein Freund wird – irgendwann.
Ich stürze mich ab 02. Juni 2011 ins unbekannte Gewässer, gehe auf die Riesenparty mit Unbekannten, streichle die Wildkatze… Wer mir Schwimmflügel leiht, sich auf der Party dazugesellt oder Tiger-Erfahrung hat – der ist mir auf Facebook sehr willkommen!
Ihr findet mich seit heute unter ‚Michèle Legrand’ (es gibt mehrere, aber ich nutze das gleiche Foto wie hier),  und es wäre schon schön, wenn ich dort nicht ganz alleine bleiben würde…

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Neu zugezogen

Hier bin ich nun, habe mir abseits von Twitter eine Zweitwohnung gesucht. Sozusagen eine  Art Dauerbehausung. Es traf sich gut,  es war gerade eine Bleibe frei bei Posterous.com.

So stelle ich mir das Pendlerdasein vor: in der Woche regiert die Schnelligkeit, die Schnelllebigkeit und bietet dir ein kargeres Quartier.
Die Pendlerwohnung Twitter scheint ein bisschen dieses robuste Zelt zu sein, die Tagesunterkunft, der kurzfristige Treffpunkt, das schnelle sich Zurufen und Weitereilen.
Twitter, der Ort des ersten Kennenlernens, ein Infopoint. Wer hier steht, hält meist nur kurz an.
Oh doch, er kehrt schon regelmäßig zurück!
Nur, er darf nicht dauerparken. Er steht im Verkehr, agiert, reagiert, konsumiert und fasst sich kurz. So ist es gedacht, so ist es okay.

Es gibt allerdings den Moment, in dem einem der Gedanke an eine gemütliche Bleibe,  an einen Platz in der Garage und der Wunsch nach Muße und nach der Möglichkeit, drei Sätze komplett und ohne Abkürzungen zu schreiben oder sogar zu sagen (!) überkommt.
Und so wie ein Pendler sich am Freitagnachmittag auf dem Heimweg macht und sich auf Gemütlichkeit, Ausführlichkeit, Variation, etc. freut, so freue ich mich auf diese Hauptwohnung im Posterous-Haus.

Was wird hier nun passieren?

Hier wird regelmäßig (wenn auch nicht an festen Tagen) gebloggt.

Hier werden Geschichten erzählt (geschrieben und ebenfalls in der Variante Podcast veröffentlicht)

Hier wird „ge-Boo-t“ (Schauen Sie bitte dazu auch auf die Seite BOO)

Es werden Fotos auftauchen

Es wird eventuell Gezwitschertes (Twitter) hervorgeholt (wenn es die Themenvorlage liefert)

Das Thema Garten wird sicher hier und da eingestreut

Es wird gedichtet (Lyrik), Aktuelles begutachtet, appelliert, vorgestellt  u.v.m.

Das ist der Plan!
Die Zeit dafür ist gelegentlich knapp, aber wenn sie für das Zelt reicht, dann wird auch was übrig sein für das Haus.
Ein paar Renovierungsarbeiten sind noch nötig, ein paar Kisten müssen noch ausgepackt werden …

P1020182

Ich mache mich ans Werk. Wir lesen/hören uns vielleicht bald, und darauf freue ich mich sehr.

Liebe Grüße bis dahin!

Michèle

©November 2010 by Michèle Legrand

Nachtrag
Aus technischen Gründen, bin ich im Frühjahr 2011 mit meinem Blog von Posterous zu WordPress umgezogen.
Beiträge aus der Posterous-Zeit konnten dankenswerterweise ins neue Heim exportiert werden, doch hatten die Artikel anfangs ein anderes Design. Die Schriftart wich gegenüber neu erstellten Artikeln ab, die Bilder erschienen in anderen Größen.
Ich habe mich bemüht – wenn immer Zeit war – hier Ordnung zu schaffen, zu korrigieren, zu richten und zu verbessern. Vielleicht stolpern Sie dennoch über den ein oder anderen Abweichler. Lassen Sie sich davon bitte nicht irritieren!
Seit Mai/Juni 2011 stimmt  alles wieder. ^^
Bei einigen Artikel der Anfangszeit, die als Ergänzung einen Podcast anbieten oder einen Boo, werden Sie hierfür noch umgeleitet zum alten Posterous-Blog. Dies nur zu Ihrer Information.

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