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Alte Bekannte, Menschenfresserzeugs und Heimatgefühle: Das Tropenschauhaus von Planten und Blomen

Es gibt Menschen, einige sogar, die zieht es immer wieder in ihre Stammkneipe. Sie biegen nach Feierabend noch schnell in die bewusste Nebengasse und schieben einen kurzen Besuch ein. Zur Entspannung, zum Abschalten. Dort fühlen sie sich wohl, dort kennen sie sich aus, alles ist vertraut. Trotzdem ist der Ort auch immer wieder gut für Überraschungen. Man erfährt dabei Neues! Oder stößt auf Bekannte.
Es gibt Fälle, da steigen Lebewesen, obwohl sie eigentlich durchfahren und mit der Bahn direkt nach Hause wollten, plötzlich an einer früheren Station aus. Sie legen spontan einen Zwischenhalt ein, um solch eine angenehm vertraute Stelle anzusteuern. Nur muss es nicht zwangsläufig ein Stammlokal sein! Es braucht lediglich eine Stätte, welche all die genannten Merkmale aufweist und die gleiche Funktion erfüllt.
Vertraut, heimelig, anziehend – genau mein oder Ihr Ding.

Bei mir ist das Tropenschauhaus von Planten un Blomen quasi die Ersatzkneipe und ein Ort mit erstaunlicher Anziehungskraft. Zog es mich vergangenen Wochenende doch tatsächlich am Dammtor-Bahnhof aus dem Zug! Dort oder über den Ausgang des U-Bahnhofs Stephansplatz kommen Sie schnell und ohne weitere Umwege in die Parkanlage, in der sich die Gewächshäuser befinden.
Im Zug konnte ich förmlich spüren, wie jemand kurz vor dem Halt am Dammtor an meinem Hosenbein zerrte und dabei sirenengleich säuselte: Komm! Komm mit! Du willst es doch auch!
Widerstand zwecklos. Ja, selbstverständlich wollte ich und war in Sekundenschnelle überzeugt! Der Zug präsentierte sich kalt und muffig. Ich wollte da raus, mich entlüften, allerdings auch wieder warm werden. Ich wünschte mirm die Beine zu vertreten, ich war süchtig nach Entspannung, ich brauchte Vertrautes. Einen Ort wie eine Stammkneipe. Eine für Nichttrinker.

Bahnhof Hamburg-Dammtor vom Congress Center (CCH) aus gesehen - November 2013

Bahnhof Hamburg-Dammtor vom Congress Center (CCH) aus gesehen – November 2013

Möchten Sie virtuell mitkommen? Es ist überhaupt nicht weit. Ich wollte Ihnen diesmal im Tropenschauhaus ein Gewächs mit einem merkwürdigen Namen und einem interessanten Hintergrund zeigen und auch Dinge, die Sie vielleicht – allerdings etwas anders ausschauend – von zwei vorherigen Besuchen erinnern.
Der kurze Weg vom Bahnhof führt am Congress Center Hamburg (CCH) und dem direkt daneben errichteten Hotel Radisson Blu entlang. Eine Fußgängerbrücke leitet Sie vom Bahnhofsvorplatz hinüber zum Park. Die Sumpfzypressen, von denen ich im Oktober unter anderem sprach (siehe auch rechts auf der Startseite des Blogs die Extrakategorie Planten un Blomen im Gartenbereich für sämtliche Artikel und Fotos), sind inzwischen ziemlich braun, doch haben sie ihre Nadeln bisher nicht abgeworfen.

Planten un Blomen - November 2013 - Sumpfzypressen (Taxodium distichum) mit inzwischen braunen Nadeln ...

Planten un Blomen – November 2013 – Sumpfzypressen (Taxodium distichum) mit inzwischen braunen Nadeln …

Von dort aus ist es nur noch ein kleines Stück Weg bis zum Tropenschauhaus.

Planten un Blomen - November 2013 - Vom Dammtor und CCH kein weiter Weg zum Tropenschauhaus ...

Planten un Blomen – November 2013 – Vom Dammtor und CCH kein weiter Weg zum Tropenschauhaus …

Immer wenn ich dort die Tür öffne und eintrete, habe ich einen ganz bestimmten Geruch in der Nase. Im Grunde habe ich ihn schon kurz vorher irgendwo – als Erinnerung. Er ist gar nicht so spezifisch, denn die eigentlichen Abteilungen des Gewächshauses beginnen erst hinter den nächsten Türen, es ist also im Eingangsbereich noch kein Regenwald- oder Tropenfeeling. Dort kommt jedoch Verschiedenes zusammen. Ich glaube, mit einer Augenbinde dort hingeführt, wüsste ich nach kurzer Zeit, wo ich mich befinde.
Viele blinde Menschen besuchen diesen Blog, sie können sehr gut nachempfinden, wenn ich jetzt sage, wie es sich anfühlt.
In den Minuten, in denen Sie – am besten  mittig – im Eingangsbereich stehen, öffnen und schließen sich im Wechsel die Tür nach draußen, die Glaseingangstür zum warmen Tropenhausteil und die Ausgangstür vom Sukkulentenhaus. In der Luft, die von draußen eindringt, schwingt immer irgendein Rest Pflanzenaroma mit, und gelegentlich dringt Vogelgeschrei mit hinein. Besonders jetzt im Herbst, wenn sich die relativ lauten Möwen unterhalb der Mittelmeerterrassen im Wallgraben breit gemacht haben. Ansonsten ist mehr menschliches Gemurmel zu vernehmen.
Öffnen Besucher die Tropenhaustür, dringt ein kleiner Schwall feuchte Luft und Wärme ins Foyer. Ein bisschen Regenwaldklima schleicht sich jedes Mal mit hinaus, dazu gesellt sich der leicht modrige Geruch der Erde. Doch sobald ein Besucher den Sukkulentenbereich des Schauhauses, der wesentlich kühler ist und trockene Luft besitzt, verlässt, dann geht, nachdem sich diese Glastür geöffnet hat, mit kurzer Verzögerung ein ganz leichtes Frösteln über ihre Haut.
Und manchmal, während Sie dort stehen und herauszufinden versuchen, wo Sie sind, sagt jemand belustigt: Oh, guck mal! Der Fisch!  Das ist dann höchst verräterisch! Es gibt nämlich Wandaquarien im Vorraum, und einer der schwimmenden Bewohner hat es wirklich drauf: Er hängt sich gern mit weit geöffnetem Maul platt an die Frontscheibe und starrt Besucher an.
Doch ich wollte ja hinein mit Ihnen und nicht nur mit Augenbinde im Vorraum verweilen …

Im Moment ist gleich beim Eintreten rechts ein eigentlich bekannt aussehendes Gewächs mit einem allerdings sehr merkwürdigen Namen zu finden. Die Menschenfressertomate!

Planten un Blomen - November 2013 - Tropenschauhaus - Menschenfressertomate (Solanum viride)

Planten un Blomen – November 2013 – Tropenschauhaus – Menschenfressertomate (Solanum viride) – Wirkt recht harmlos …

Denken Sie auch immer erst so einfach gestrickt wie ich? Aha, eine Tomate, die Menschenfresser frisst … Und wundern sich dann, was die angeblich so kann?
Willkommen im Club!
Sie kann es nicht! Es ist im Grunde nur ein Wort wie z. B. Berufskillercroissant. In dem Fall jedoch würden Sie wahrscheinlich nicht annehmen, das Croissant könnte Berufskiller killen, sondern Ihr Gehirn würde richtig erkennen:
Aha, ein Croissant, welches vermutlich besonders gern von Berufkillern verzehrt wird.
Und so ist das mit dieser Tomate, der Solanum viride, ebenfalls. Es gibt auch einen guten Grund, warum die Kannibalen der Fidschi-Inseln sie lieben. Menschenfresser haben es offenbar gar nicht so leicht beim Verzehr von Artgenossen. Sie kennen mit Sicherheit den Ausdruck: Du, das liegt mir jetzt aber schwer im Magen! Bei uns ist es im übertragenen Sinn gemeint, nur die Kannibalen haben tatsächlich ein Problem mit der nur gemächlich voranschreitenden Verdauung von Menschenfleisch, die etwa zwei bis drei Tage benötigt, egal wie sympathisch oder fies der Verzehrte war. Fleisch ist Fleisch bzw. Bokola ist Bokola. Es liegt schwer wie Blei und sorgt selbst bei ansonsten eher Hartgesottenen für einen verdorbenen Magen. Sagen wir lieber sorgte, denn offiziell gibt es keinen Kannibalismus mehr.
Etwas Abhilfe schaffte bei dieser unbeliebten Situation die leicht bittere, verdauungsfördernde Menschenfressertomate, die auch zu einer Tomatensoße verarbeitet wurde. Die Blätter der Pflanzen wiederum wurden häufig wie bei einer Kohlroulade genutzt: Man wickelte sie um das Fleisch, das dann auf heißen Steinen gebacken wurde.
Sven Bernhard vom Tropenschauhaus in Planten un Blomen hat Informationen dazu auf einer Schautafel hinterlassen. Etwas seriöser als ich, mehr fachsprachliche Ausdrücke als Worte wie Berufskillercroissants, Kohlrouladen etc. ^^ Er geht dort noch auf drei weitere Pflanzen ein, deren Blätter ebenfalls auf diese Art bei der Fleischzubereitung verwendet wurden.
Wer heutzutage schwer Verdauliches isst, schwört häufig auf Magenbitter (Kräutertrank) oder hat sonst irgendwelche Tricks auf Lager, die das Wohlbefinden danach wiederherstellen sollen. Vielleicht sollten Sie die wirkungsvolle Tomate anbauen. Ihre Wirkstoffe helfen sicher auch bei anderen Gerichten. Eisbein etc. Sie müssen jetzt deshalb nicht mit Bokola anfangen …

Diese schöne Pflanze, ein afrikanischer Losbaum, blüht auch im November:

Planten un Blomen - November 2013 - Tropenschauhaus - Blüht momentan: Der afrikanische Losbaum (Clerodendrum splendens)

Planten un Blomen – November 2013 – Tropenschauhaus – Blüht momentan: Der afrikanische Losbaum (Clerodendrum splendens)

Ein Stückchen weiter gelangen Sie an den Platz der Titanenwurz, die Ende Juli blühte und hier im Blog einen eigenen Artikel erhielt.
Damals sah sie so aus:

Planten un Blomen - Titanenwurz (Amorphophallus Titanum) in Blüte am 20.07.2013

Planten un Blomen – Titanenwurz (Amorphophallus Titanum) in Blüte am 20.07.2013

Der Blütenkelch verwelkte und der gesamte Rest – ich nenne es einmal salopp  – vergammelte mehr oder weniger, jedenfalls blieb danach oberirdisch nicht viel übrig. Manchmal stirbt die Pflanze danach sogar ab. Nicht generell, doch einige Knollen überleben den Kraftakt zuvor nicht. Wenn die Knolle sich allerdings erholt, treibt die Titanenwurz ein Blatt.  So las ich es damals und stellte mir daher wirklich einen langen Trieb mit mehr oder weniger einem großen Blatt vor. Nichts da! Wollen Sie einmal schauen, wie sie im Moment aussieht?

Planten un Blomen - November 2013 - Tropenschauhaus - Titanenwurz (Amorphophallus titanum)

Planten un Blomen – November 2013 – Tropenschauhaus – Titanenwurz (Amorphophallus titanum)

Ein völlig anderer Eindruck, nicht wahr? Spannend, ob sie nun innerhalb von etwa 12-20 Monaten eine weitere (neue, etwa doppelt so schwere) Knolle ausbildet, die nach einer Ruhepause entweder auch ein Blatt treibt oder aber einen erneuten Blütenansatz zeigt und daraufhin ihren gewaltigen Kelch eines Nachts öffnet. Man wird sehen …
Eine Dame traf ich dort, die auch das zarte Grün betrachtete. Irgendwie kam mir ihr Gesicht bekannt vor. Es stellte sich heraus, dass sie auch zur Blüte in der Julinacht gekommen war. Eine alte Bekannte gewissermaßen, mit der man prima fachsimpeln und auch in Erinnerungen schwelgen konnte.

Kommen Sie doch noch ganz kurz mit in den Sukkulentenbereich, denn ich möchte Sie fragen, ob Ihnen das etwas trockene Gestrüpp, das hinten an der Wand lehnt, irgendwie bekannt vorkommt.

Planten un Blomen - November 2013 - Tropenschauhaus - Sukkulentenbereich mit der abgetrockneten Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss aus dem Vorjahr

Planten un Blomen – November 2013 – Tropenschauhaus – Sukkulentenbereich mit der abgetrockneten Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss aus dem Vorjahr

Nicht? Ich gehe ein bisschen näher heran …

Planten un Blomen - November 2013 - Tropenschauhaus - Sukkulentenbereich- ... und Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss aus der Nähe gesehen

Planten un Blomen – November 2013 – Tropenschauhaus – Sukkulentenbereich- … und Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss aus der Nähe gesehen

2012 blühte im Herbst hier in diesem Teil der Gewächshäuser eine Agave weberi und ragte dabei meterhoch aus dem Schauhaus hinaus. Ein Fenster wurde damals dafür extra entfernt, weil die vorhandene Höhe drinnen bei Weitem nicht ausreichte. Als sie abgeblüht war, wurde der lange Blütenstiel nicht weggeworfen, kompostiert! Oh, nein! Der ist wirklich selten und besonders! Als ich im Juli hier war, lag er aufbewahrt – besser gesagt: aufgebahrt –  hinter den Kakteen.

Planten un Blomen - Tropenschauhaus - Sukkulentenbereich mit den Resten Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss aus dem Vorjahr - Juli 2013

Planten un Blomen – Tropenschauhaus – Sukkulentenbereich mit den Resten Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss aus dem Vorjahr – Juli 2013 – „Aufgebahrt …“

Nun steht er und erinnert dadurch besonders an die Zeit, als es so aussah:

Planten un Blomen - Agave weberi blühend und aus dem Gewächshaus wachsend im September 2012

Planten un Blomen – Agave weberi blühend und aus dem Gewächshaus wachsend im September 2012

Die nächsten zwei Pflanzenarten sind ebenfalls gerade am blühen. Die gelben Blüten auf dem ersten Foto erinnern auf Anhieb an Mohn, auch die Samenkapseln. Aber so pieksig? Doch, es gibt auch eine stachelige Variante der Mohngewächse (Papaveraceae)! Den mexikanischen Stachelmohn (Argemone mexicana):

Planten un Blomen - November 2013 - Tropenschauhaus - Sukkulentenbereich - Mexikanischer Stachelmohn (Argemone mexicana)

Planten un Blomen – November 2013 – Tropenschauhaus – Sukkulentenbereich – Mexikanischer Stachelmohn (Argemone mexicana)

Planten un Blomen - November 2013 - Tropenschauhaus - Sukkulentenbereich - Auch sie blüht im Moment_(Aloe bellatula) aus Madagaskar

Planten un Blomen – November 2013 – Tropenschauhaus – Sukkulentenbereich – Auch sie blüht im Moment: Aloe bellatula aus Madagaskar

Genug gesehen, oder? Beim Verlassen des Gewächshauses lohnt sich ein kleiner Gang auf die Johan-van-Valckenburgh-Brücke, auf der Fußgänger den Wallgraben überqueren können. Von dort haben Sie u. a. einen schönen Blick auf das Radisson Blu Hotel am CCH.

Planten un Blomen - November 2013 - Der Blick von der Johan-van-Valckenburgh-Brücke am Wallgraben hinüber zum Radisson Blu Hotel am Dammtor

Planten un Blomen – November 2013 – Der Blick von der Johan-van-Valckenburgh-Brücke am Wallgraben hinüber zum Radisson Blu Hotel am Dammtor

Und beim Verlassen des Parks am Ausgang U-Bahn Stephansplatz, zieht dieses Farbenspiel am inzwischen trockengelegten Bachbett die Blicke noch einmal auf sich. Ein Kommentator bei Facebook, wo ich das Bild vorab veröffentlichte, äußerte, er hätte zu gern noch Schnee dazu gehabt. Das stelle ich mir von der Farbkombination her auch wunderschön vor.

Planten un Blomen - November 2013 - Intensive Laubfärbung neben dem inzwischen trockenen Bachbett am Ausgang Stephansplatz

Planten un Blomen – November 2013 – Intensive Laubfärbung neben dem inzwischen trockenen Bachbett am Ausgang Stephansplatz

Nachdem wir für heute alles entdeckt haben, frage ich Sie: Was sagen Sie zu der gewagten These vom Tropenschauhaus als Ersatzstammkneipe? Diesem Vergleich. Hinkt gar nicht so sehr, oder?
Sie kommen in vertraute Umgebung, was Ihnen dieses Heimatgefühl vermittelt, Sie fühlen sich wohl, kommen ins Gespräch, treffen Bekannte, erfahren, was es Neues gibt, freuen sich dennoch ungemein, das meiste wie gewohnt anzutreffen und gehen irgendwann zufrieden und entspannt nach Hause. Sogar nüchtern!

©November 2013 by Michèle Legrand
Michèle Legrand auf WordPress

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Packen, Titanenwurz, Bescheid sagen, Aufbruch, Pause – pffft. Bevor es losgeht jedoch …

Liebe Bloggäste,

ich bin im Aufbruch und werde wieder einige Tage ohne Netzverbindung sein. Eine kurzfristige Nichtreaktion meinerseits ist momentan daher nicht als Desinteresse oder als ein Fall von keine Lust anzusehen, sondern mehr als ein Ding der Unmöglichkeit. Ich melde mich dafür hinterher schnellstmöglich zurück!

Mittendrin beim Zusammenpacken meiner Sachen erreichte mich heute die Nachricht, dass die Blüte begonnen hat. Die Titanenwurz hat sich tatsächlich überlegt, doch noch vor meiner Abfahrt ihre Blütenblätter zu entfalten!
Ich gebe zu, ich habe kurz gezögert –  dann machte ich mich allerdings doch schleunigst auf den Weg zum Tropenschauhaus.
Es hieß, es begann aus heiterem Himmel.
Nichts mit morgendlichem Ankündigungsduft als Vorwarnung!
Nein! Ratzdifatz ging es am Nachmittag auf einmal los!
Und während Queen Elizabeth immer noch auf ihr Urenkelkind wartet, durfte ich mich freuen, weil Amorphophallus titanum quasi in den Wehen lag. Nun, recht frühe Wehen, eine  längere Geburt …
Bis 23 Uhr hatten die Tropenschauhäuser am 20. Juli 2013 ihre Öffnungszeit extra für dieses Ereignis verlängert. Sie hätten persönlich sogar noch länger ausgedehnt, nur schließt der Park Planten un Blomen um diese Zeit. Das hieße, die Besucher wären entweder gezwungen, im Park zu nächtigen oder in großen Scharen über hohe Eisentore zu klettern.
Das würde ein Foto geben! Und eine Überschrift …!
Ich war gegen 22 Uhr vor Ort und habe in meinen – diesem vorangehenden – Blogpost, der sich um die Titanenwurz dreht,  jetzt einen Nachtrag eingeschoben.
Mit aktuellen Bildern!
Ich lasse Ihnen jedoch auch hier eines. (Kommt gleich noch …)

Zuvor möchte ich Ihnen für die Zeit der Abwesenheit alles Gute wünschen! Genießen Sie das sommerliche Wetter,  nehmen Sie sich vor Sonnenbrand und zu viel Hitze in Acht,  und wenn Sie möchten, hätte ich für Sie einige weitere Fotos aus der Parkanlage Planten un Blomen, die den Sommer wirklich von seiner schönsten Seite präsentieren.

Planten un Blomen  -  Juli 2013

Planten un Blomen – Juli 2013

Wallgraben - Planten un Blomen - In der Sonne chillen ...

Wallgraben – Planten un Blomen – In der Sonne chillen …

Planten un Blomen - Juli 2013 - ... ein Meer von Taglilien

Planten un Blomen – Juli 2013 – … ein Meer von Taglilien

Planten un Blomen - Juli 2013 - Wasser!  Erfrischend bei der Hitze ...

Planten un Blomen – Juli 2013 – Wasser! Erfrischend bei der Hitze …

Planten un Blomen - Wallgraben - Juli 2013  - Auch der Sommerflieder ist bereits in voller Blüte ...

Planten un Blomen – Wallgraben – Juli 2013 – Auch der Sommerflieder ist bereits in voller Blüte …

Planten un Blomen - Wallgraben - Juli 2013 - Eine Lachmöwe und Schildkröten beim Sonnenbaden

Planten un Blomen – Wallgraben – Juli 2013 – Eine Lachmöwe und Schildkröten beim Sonnenbaden

Planten un Blomen  - Juli 2013

Planten un Blomen – Juli 2013

Planten un Blomen - Juli 2013  - An den Mittelmeerterrassen ... Die Kugeldisteln sind bereits leicht bläulich ...

Planten un Blomen – Juli 2013 – An den Mittelmeerterrassen … Die Kugeldisteln sind bereits leicht bläulich …

Planten un Blomen am Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen - Juli 2013

Planten un Blomen am Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen – Juli 2013

Sonnenbad am Wasser - Planten un Blomen - Juli 2013

Amsel beim Sonnenbad am Wasser – Planten un Blomen – Juli 2013

Und hier die Entwicklung bei der Titanenwurz. Stand 20. Juli 2013 gegen 22 Uhr:

Planten un Blomen - 20.07.2013 - Titanenwurz (Amorphophallus Titanum) - Die Blüte öffnet sich ... (Stand  22.00 h)

Planten un Blomen – 20.07.2013 – Titanenwurz (Amorphophallus Titanum) – Die Blüte öffnet sich … (Stand 22.00 h)

Bis demnächst!

©Juli 2013 by Michèle Legrand
Michèle Legrand  - ©Andreas Grav

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Das besondere Ereignis in Planten un Blomen: Die Titanenwurz (Amorphophallus titanum) blüht!

Hand aufs Herz:
Würden Sie freiwillig irgendwo hingehen, wo es stinkt? Gewaltig stinkt?
Bevor Sie spontan verneinen, halten Sie kurz inne!
Denken Sie daran, dass Sie auch Knoblauch verzehren, obwohl Sie genau wissen, dass es danach müffelt. Oder dass Sie müffeln. Sie wägen ab, ob es Ihnen das wert ist … und genießen.  Sie halten sogar den Geruch von anderen aus!
Ich denke, in dem vorliegenden Fall ist das damit verbundene Ereignis so besonders, dass es Ihnen ein bisschen Leid für die Nase wert sein sollte. Sie können – sofern Sie es tapfer ertragen – eine ganz spezielle Pflanze in Blüte sehen. Ein Blühereignis, das ziemlich selten eintritt!

Wenn Sie aus Hamburg kommen, sagen Sie nicht, das hätten Sie hier bestimmt schon einmal gesehen!
Nur, wenn Sie vor 1929 geboren wurden!
In jenem Jahr blühte ein Exemplar der Titanenwurz, um die es auch hier und heute geht – und Tausende kamen, um es zu erleben!
In diesem Jahr – wie passend, denn die Tropengewächshäuser in Planten un Blomen feiern gerade das 50-jährige Jubiläum ihres Bestehens  – hat eine Knolle einen Blütenstand ausgebildet. Ich gebe Ihnen am Ende des Artikels mehrere  Links zu detaillierten Informationen, doch möchte Ihnen kurz selbst etwas dazu sagen:
Die Pflanze gehört zu den Aronstabgewächsen. Ihr Blütenstand (aufgrund der Art der Ausbildung auch Infloreszenz genannt) ist der größte unverzweigte monözische (einhäusige) der Welt und kann bis zu zwei Meter Höhe erreichen! Manchmal wird daher auch einfach nur von der größten Blume der Welt gesprochen.

Allerdings ist nicht nur die Größe, Form oder auch die Farbe beeindruckend, hinzu kommt ein weiteres Phänomen: Besagter Gestank!
Es ist ein Trick der Pflanze, um ihre möglichen Bestäuber (Aaskäfer, Aasbienen, Aasfliegen) zu sich heranzulocken. Blumen, die ein derartiges Verhalten zeigen – und ihre „Gäste“ am Ende fürs Bestäuben nicht belohnen – nennt man Täuschblumen.
Die sich mächtig vom Duft angezogen fühlenden nachtaktiven Käfer, legen ihre Eier normalerweise in verwesende Tierkadaver, doch fallen tatsächlich auf diese Geruchs-Lockfalle herein. Für die Käfer fatal, denn die Brut, die schlüpft, findet natürlich keine Nahrung …
Für uns nicht fatal, denn wir sind froh, dass es nur die Titanenwurz ist, die mufft.  Kein Kadaver.

Die Knolle, aus der dieser Blütenstand hervorgeht, wird seit drei Jahren in Hamburg kultiviert. Sie stammt aus dem Botanischen Garten in Wageningen (NL) und wenn man weiß, dass eine Knolle ein Mindestgewicht von 30-40 kg aufweisen muss, bevor sie blühreif ist, dann scheint sie sich in Hamburg wohlgefühlt zu haben. Es ist nicht ganz einfach mit ihnen, sie sind empfindlich und werden gern von Fadenwürmern (Nematoden) befallen. Hier offenbar nicht.
Es heißt, es gäbe Knollen, die am Ende ein Gewicht von bis zu 150 kg haben!
Stellen Sie sich das einmal vor!
Wenn Sie die ausgraben sollten …

Seit fast drei Wochen verfolge ich nun die Entwicklung und hatte heute die Gelegenheit, selbst einmal im Gewächshaus vorbeizuschauen. Ich hatte zudem das Glück, zwei Fachleute vor Ort anzutreffen. Die Herren Sven Bernhard und Heiko Lüdke, die auch die Entwicklung auf der Facebook-Seite der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens Hamburg e. V. dokumentieren.
Für mich eine nette Überraschung, dass Herr Lüdke mich erkannte (mit Namen!), obwohl wir uns persönlich tatsächlich noch nie wirklich kennengelernt, geschweige denn gesehen hatten.

Es war Nachmittag am 18. Juli 2013 und in diesem Augenblick stand das Messen der Pflanze an.

Planten un Blomen - Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg - 18.07.2013 - Titanenwurz (Amorphophallus titanum) - Messungen ...

Planten un Blomen – Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg – 18.07.2013 – Titanenwurz (Amorphophallus titanum) – Messungen … Der Zollstock endet hier in der Höhe von etwa 70 cm

Die Gesamthöhe beträgt genau 166,5 cm verkündet Sven Bernhard. Heiko Lüdke notiert dieses und weitere Maße. Hier wird jeden Tag genau kontrolliert. Ich hätte mich beim Schätzen der Größe vermutlich ein bisschen vertan und wahrscheinlich auf ca. 1,50 m getippt. Doch die Titanenwurz hat zu ihren Füßen eine bodendeckende Bepflanzung, die die ersten 10-15 cm des Pflanzenkörpers kaschiert. Es wird jedoch von ganz unten gemessen.
Natürlich – verdeckt zählt mit …

Planten un Blomen - Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg - 18.07.2013 - Titanenwurz (Amorphophallus titanum)  kurz vor der Blüte

Planten un Blomen – Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg – 18.07.2013 – Titanenwurz (Amorphophallus titanum) kurz vor der Blüte

Der Kolben (der obere Teil) öffnet sich nicht. Er ist innen hohl und dient allein dem Zweck der Geruchserzeugung und auch seiner Verbreitung. Er wirkt sehr fest, die Oberfläche ist uneben. Man würde ihn gern einmal berühren …
Ich frage Herrn Lüdke, ob jemand die Pflanze einmal „befühlt“ hätte. Nein, es fasst keiner an! Auch die Messungen werden mit äußerster Vorsicht vorgenommen.

Planten un Blomen - Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg - 18.07.2013 - Titanenwurz (Amorphophallus titanum) -  Der Kolben ...

Planten un Blomen – Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg – 18.07.2013 – Titanenwurz (Amorphophallus titanum) – Der Kolben …

Man sieht keine Blätter. Wie ist es denn damit?
Bei der Titanenwurz entwickelt sich nach der Blüte das einzige Blatt. Es ist baumähnlich. Die Pflanze hat nämlich immer nur entweder ein Blatt oder einen Blütenstand. Sie stirbt auch nach der Blüte nicht ab (wie die Agave im letzten Jahr, erinnern Sie sich noch?)!  Sie macht lediglich eine Ruhepause und blüht nach zwei bis drei Jahren unter Umständen wieder.

Planten un Blomen - Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg - 18.07.2013 - Titanenwurz (Amorphophallus titanum) - Hier erkennen Sie sehr schön, in welcher Höhe sich die Blüte später entfaltet

Planten un Blomen – Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg – 18.07.2013 – Titanenwurz (Amorphophallus titanum) – Hier erkennen Sie sehr schön, in welcher Höhe sich die Blüte später entfaltet

Sie legt immer noch zu, nicht mehr lange, dann hat sie meine Körpergröße erreicht! Nur, dass ich nicht – wie sie – irgendwann aufgehe.
Fast wie ein aufklappender, aber nach unten gedrehter Regenschirm. Ein schmaler zumindest, mit einem Rüschenrand …
Die beiden fachkundigen Herren schätzen, dass der Durchmesser der zu erwartenden Blüte etwa einen Meter betragen wird. Im Vergleich zum grünlichen Rest des Pflanzenkörpers/Blütenstands, wird die Blüte selbst innen dunkel sein. Ein Bild einer ähnlichen Titanenwurz-Art, das ich finden konnte, zeigt eine rötliche Farbe. Sehr attraktiv!
Einen Meter Durchmesser!
Können Sie sich das vorstellen?
Dieser relativ schmale, phallusartige Körper, die eng angepressten „Blütenlappen“ – und irgendwann entblättert sich alles? Entschrumpelt sich, entfaltet sich, klappt auf!

Planten un Blomen - Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg - 18.07.2013 - Titanenwurz (Amorphophallus titanum) -  Man kann die Farbe erahnen, die sich zeigen wird, sobald die Blüte aufklappt

Planten un Blomen – Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg – 18.07.2013 – Titanenwurz (Amorphophallus titanum) – Man kann die Farbe erahnen, die sich zeigen wird, sobald die Blüte aufklappt

Wann ist es denn nun soweit?
Kürzlich erschien auf der oben erwähnten Facebook-Seite neben aktuellen Fotos die Information, dass sich die Titanenwurz noch in der Streckungsphase befände.
Nur so ganz offensichtliche, sofort für das Auge erkennbare Veränderungen, finden offenbar nicht mehr statt.
Da die Blütezeit sehr kurz ist, haben viele Interessierte ein bisschen Angst, dass sie den Höhepunkt verpassen. Eine der am häufigsten gestellten Fragen, ist auch die nach dem voraussichtlichen Blütezeitpunkt …
Ich erfahre nebenher, dass gestern, am 17. Juli 2013, immerhin 2.500 Besucher das Tropenschauhaus zum Ziel hatten – viele mit eben dieser Frage auf den Lippen.
Gegen das Verpassen hilft die vor Kurzem installierte Live-Webcam des NDR, die ein ständig aktualisiertes Bild der Pflanze ins Netz schickt. Es lässt sich nunmehr verfolgen, ob der Schirm aufklappt …

Planten un Blomen - Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg - 18.07.2013 - Titanenwurz (Amorphophallus titanum) - Der Kolben aus der Nähe und der Sitz der NDR-Webcam

Planten un Blomen – Tropenschauhaus des Bot. Gartens Hamburg – 18.07.2013 – Titanenwurz (Amorphophallus titanum) – Der Kolben aus der Nähe und der Sitz der NDR-Webcam

Nur ich bin momentan in einer ähnlichen Lage wie Queen Elizabeth. Die wartet auf die Geburt Ihres Urenkelkindes und würde am liebsten drängeln oder anschubsen, weil sie am Wochenende in den Schottland-Urlaub aufbrechen möchte. Ich muss leider auch am Sonntag aus Hamburg fort. Nur drängeln hilft bei der Wurz wohl nichts …
Werde ich die Blüte verpassen oder gibt es Anzeichen, dass es losgeht? Was meint der Fachmann vor Ort dazu?
Heiko Lüdke erklärt mir, dass schon in den Tagen vor der Blüte unten am Schaft etwas Sekret abgesondert wird. Das würde die Titanenwurz bereits tun.
Am Morgen des Tages, an dem sie sich abends zu öffnen gedenkt, beginnen sie und ihre Umgebung zu müffeln. Der Geruch verstärkt sich und hat seinen Höhepunkt, sobald die Blüte sich öffnet. In der Nacht ist Hauptblütezeit (Sie erinnern sich an die nachtaktiven Käfer, die angelockt werden sollen!), auch am kommenden Morgen noch, doch dann beginnt bereits der Welkeprozess. Mit ziemlicher Geschwindigkeit offenbar.

Wenn Sie die Blüte selbst sehen möchten, halten Sie sich bereit! Ihnen bleibt nicht viel Zeit! Die Schätzung lautet: Freitag (19.7.), Sonnabend (20.07.), spätestens Sonntag (21.07) ist es soweit!
Sobald es losgeht, verlängert das Tropenschauhaus seine Öffnungszeiten. Am Tag der Blüte abends bis 23 Uhr und am kommenden Morgen öffnen die Pforten bereits um 7 Uhr. Und es sind auch Mitarbeiter vor Ort, die Fragen beantworten.

Dies vorweg, damit Sie Ihre Chance zum Besuchen und Ansehen wahren können und keine Klagen kommen, wenn ich erst hinterher davon erzähle.
Die Blüte liefere ich Ihnen nach!

Interessante Informationen und Details für Sie unter diesen Links:

Eine Information zur Blüte der Titanenwurz in Hamburg
http://www.bghamburg.de/13-medieninformationen/366-die-groesste-blume-der-welt-blueht
Eine Themenseite des Botanischen Gartens der Universität Bonn
http://www.botgart.uni-bonn.de/o_samm/titan/titaninfos.php
Falls Sie auf Facebook sind – Die Seite der
Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens Hamburg e. V.“
https://www.facebook.com/pages/Gesellschaft-der-Freunde-des-Botanischen-Gartens-Hamburg-eV/147493698646297
Der Link zur Webcam des NDR (bis zur Blüte)
http://www.ndr.de/regional/hamburg/titanenwurz123.html  (->siehe auch Nachtrag am Ende des Artikels)

PS
Falls Sie es nicht während der Öffnungszeiten schaffen – Sie können die Blüte auch von außen bewundern. Vor dem Eingang stehend wenden Sie sich nach rechts, gehen die dortigen Treppenstufen hinauf auf das direkt vor Ihnen liegende Gewächshaus zu. In seiner vorderen rechten Ecke können Sie die Pflanze durch das Fenster hindurch betrachten!

Weitere Beiträge rund um Planten und Blomen finden Sie  in der Kategorie  Garten (rechts auf der Startseite)

NACHTRAG vom 20.07.2013:
Am Nachmittag öffnete sich ganz  unvermutet (ohne den für den Morgen vorab erwarteten Eintritt des typischen Geruchs) die Blüte der Pflanze. Ich war mitten am Packen, schon halb im Aufbruch –  doch dann beschloss ich, doch bei den Gewächshäusern vorbeizuschauen. Wann würde je wieder die Gelegenheit kommen, einem solchen Ereignis beizuwohnen?
Bis zur Schließung um 23 Uhr hatte sich die Blüte noch nicht voll entwickeln können, doch schauen Sie einmal, wie es gegen 22 Uhr aussah:

Planten un Blomen - 20.07.2013 - Titanenwurz (Amorphophallus Titanum) in Blüte

Planten un Blomen – 20.07.2013 – Titanenwurz (Amorphophallus Titanum) in Blüte

Planten un Blomen - 20.07.2013 - Titanenwurz (Amorphophallus Titanum) - Die Blüte öffnet sich  ... Es erinnert ein bisschen an Kohlblätter.

Planten un Blomen – 20.07.2013 – Titanenwurz (Amorphophallus Titanum) – Die Blüte öffnet sich … Es erinnert ein bisschen an Kohlblätter.

Zwei weitere Fotos für Sie, die mir freundlicherweise Heiko Lüdke vom Botanischen Garten zur Verfügung stellte:

Planten un Blomen -  Sonntag, 21. 07.2013 - Und so verwelkt die Blüte der Titanenwurz ... Foto ©Heiko Lüdke (mit freundlicher Genehmigung, es hier zu nutzen)

Planten un Blomen – Sonntag, 21. 07.2013 – Und so verwelkt die Blüte der Titanenwurz … Foto ©Heiko Lüdke (mit freundlicher Genehmigung, es hier zu nutzen)

Planten un Blomen - Sonntag, 21. 07.2013 - Titanenwurz - Ein kleiner Einblick ...  Foto ©Heiko Lüdke (mit freundlicher Genehmigung, es hier zu nutzen)

Planten un Blomen – Sonntag, 21. 07.2013 – Titanenwurz – Ein kleiner Einblick … Foto ©Heiko Lüdke (mit freundlicher Genehmigung, es hier zu nutzen)

Und ich habe noch etwas entdeckt, was ich Ihnen als Link hinterlasse: Der NDR hat die Aufnahmen seiner Webcam für Sie als Zeitrafferaufnahme ins Netz gestellt. In zwei Minuten von der Blütenöffnung bis zum Umknicken des Kolbens (Spadix).
–> http://www.ndr.de/regional/hamburg/titanenwurz123.html

 

©Juli 2013 by Michèle Legrand
Michèle Legrand  ©Foto Andreas Grav (Ausschnitt)

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