Beiträge getaggt mit Park

Heute in Kürze: Die Planung nach dem Ersatzdschungelcamp …

Schönes, schmiedeeisernes Tor im Schlosspark direkt hinter dem Karlsruher Schloss

Schönes, schmiedeeisernes Tor im Schlosspark direkt hinter dem Karlsruher Schloss

Vielleicht haben Sie es schon vermutet, als sich hier nichts tat und Sie auf einen weiteren Beitrag etwas warten mussten: Gründe für die Zurückhaltung und Verspätung waren Abwesenheit und daraus resultierender Zeitmangel.
Die zuständige Person – sprich ich –  fand die Auswirkung ja selbst nicht so optimal, doch wissen Sie, womit ich mich letztendlich beruhigt habe? Ich habe mir gedacht, bei den hohen Einschaltquoten, die für das RTL-Dschungelcamp 2014 vermeldet werden und dem abrupten, spürbaren Rückgang der Seitenklicks, sobald das Camp abends auf Sendung geht, müssen es einige (mehrere/sehr viele) von Ihnen regelmäßig verfolgen und werden in der Zeit der Urwalddramen und des Dschungelfiebers das Bloglesen sowieso hintenan stellen.
Ja, schon klar, unter diesen Umständen müssen halt Prioritäten gesetzt werden …
Die Entscheidung ist offensichtlich: Das irgendwann einmal sogar für den Grimme-Preis nominierte Bildungsfernsehen mit Kakerlaken, Zoff und Geheul geht vor.  ^^
Als Autor kann man in der Zeit also getrost Blogurlaub nehmen.
Das Finale findet – wie ich als bekennender Campignorant erst im Netz ermitteln musste – am morgigen Sonnabend statt, also schreibe ich Ihnen nun zum langsamen Wiedereinstieg in Ihren Alltag am Vortag einen kleinen Gruß und erzähle Ihnen, was ich demnächst hier vorhabe. (Haben Sie die Pause eben beim Lesen des Wortes Campignorant sofort korrekt hinter Camp gemacht oder waren Sie anfangs mehr bei den dem Champignon verwandten Begriffen?)

Zurück zur Planung und dem Blog:
Mich hat es vergangene Woche mit dem Zug erneut Richtung Süden verschlagen, und bei Bahnfahrten fällt bekanntermaßen immer ein bisschen für Sie ab. Man trifft wen, man erlebt etwas. Es war dieses Mal nicht anders. Da steht Ihnen etwas ins Haus.

Mein Ziel oder Aufenthaltsort? Wenn man so will, war ich in den vergangenen Tagen eigentlich selbst zeitweise im Dschungel. Mein allerdings deutscher Ersatzdschungel befand sich in Parks und (es ist Winter!) vor allem in Gewächshäusern mit üppiger tropischer und subtropischer Vegetation. Da ich es dort herrlich finde, lautet mein Alternativruf dementsprechend: Ich bin ein Fan, steckt mich da rein!

Im Ersatzdschungelcamp:  Ein Roter Piranha (Serrasalmus nattereri) – Der Name bezieht sich auf seinen rötlich-orangen Bauch, den man hier gerade nicht sehen kann

Im Ersatzdschungelcamp: Ein Roter Piranha (Serrasalmus nattereri) – Der Name bezieht sich auf seinen rötlich-orangen Bauch, den man hier gerade nicht sehen kann

Als mein Camp ließe sich gegebenenfalls ein Café mittendrin bezeichnen, das einen für mich unschätzbaren Vorteil hat: Keine desolaten Zustände, und selbstverständlich ging es dort wesentlich undramatischer zu als bei der Truppe im Fernsehen! Ich brauchte für meine Essenssicherung keine Prüfungen abzulegen! Ein Wort, und der Kaffee sowie Kuchen kamen. Bestellen reichte völlig. Rausfliegen in dem Sinne war unmöglich. Allerhöchstens eine Vertreibung bei Schließung der Gartenanlagen am späten Nachmittag wäre denkbar. Ein überaus geordneter Gemeinschaftsabgang, nichts mit einzelnem, telefonischem Hinauswählen.
Es gibt reichlich Fotos, und wenn Sie mögen, zeige ich Ihnen in den nächsten Posts mehr aus diesem „Milieu“ der angenehmeren Sorte. Doch dass wir uns richtig verstehen! Es geht nicht nur um Pflanzen!

In Karlsruhe sprang mir urplötzlich ein Polizist vor die Füße und blockierte hartnäckig den Weg. Warum? Man wird sehen …

Ich habe neue tierische Freunde in Mannheim gewonnen, die ich im Winter bei uns überhaupt nicht draußen oder frei herumlaufend erwartet hätte. Wen? Lassen Sie sich überraschen …

Luisenpark, Mannheim - Januar 2014 - In diesem Part der Anlage ein errstaunliches Grün angesichts des Winters.

Luisenpark, Mannheim – Januar 2014 – In diesem Part der Anlage ein errstaunliches Grün angesichts des Winters.

Und da ich nicht ausschließlich rein zum Vergnügen unterwegs war, überlege ich noch, was oder wie viel ich Ihnen ansonsten aus diesen Tagen verraten kann.
Wissen Sie, wie fies Demenz bei alten Menschen ist? Und für deren Angehörige? Das könnte durchaus auch ein Thema hier werden. Abwarten …

Und in Hamburg, wo es mächtig friert, zeige ich Ihnen, wo Sie sich besser nicht hinstellen sollten. Zu Ihrem eigenen Wohl. Auch davon demnächst mehr …

Vorher jedoch fiebere ich nun ein bisschen darauf, Blogbeiträge anderer (womöglich auch Ihren?) aus den vergangenen Tagen nachzulesen und werde mich um die Beantwortung der eingegangenen Kommentare kümmern. Ich bitte, dort die Verzögerung zu entschuldigen.

Beenden Sie erst einmal ganz in Ruhe Ihre TV-Dschungelphasefalls Sie denn zu den eifrigen Verfolgern gehören. Wir lesen uns danach wieder, wenn Sie mögen.

©Januar 2014 by Michèle Legrand
Michèle Legrand - ©Andreas Grav

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Planten un Blomen im Herbst – Farbenpracht und Blättermeer locken

Planten un Blomen - Herbst - Stachelige Gesellen ...

Planten un Blomen – Herbst – Stachelige Gesellen …

Hätten Sie Lust auf einen kleinen Streifzug? Ich würde Sie gern mitnehmen, um ein weiteres Mal durch die Parkanlage von Planten und Blomen in Hamburg zu spazieren. Ein bisschen pirschen, entdecken und beobachten …
Haben Sie es schon bemerkt?
Hier im Blog hat Planten un Blomen jetzt eine eigene Kategorie rechts auf der Startseite erhalten. Noch schneller sind die Artikel zu finden …
Warum erneut dorthin?
Sie waren als Stammgast des Blogs im Frühling, Früh- und Hochsommer und bei besonderen, weil seltenen Anlässen wie der mehrere Meter hoch aufragenden Agaven– oder der riesigen, nach Verwesung riechenden, nächtlichen Titanenwurzblüte dabei.
Sie haben die Wasserspiele – Fontänen bei Tag oder Konzert mit Wasserlichtorgel bei Nacht – erlebt, Sie kennen den Sommerflor der Staudenbeete. Sie saßen auf den Mittelmeerterrassen, liefen am alten Wallgraben, besuchten Kaskaden und Tropengewächshäuser. Auch den Narzissenhang, kleine Wege und geheime Winkel.
Was bleibt da noch für heute?
Heute sieht alles wieder ganz anders aus! Herbstpracht! Herbstzauber ist angesagt!

Planten un Blomen - Herbst - Die Blätter der Funkien (Hosta) sind gelb, die Gräser haben Blütenstände. Einige Farnarten wirken noch frisch. Der Laubbaum strahlt ...

Planten un Blomen – Herbst – Die Blätter der Funkien (Hosta) sind gelb, die Gräser haben Blütenstände. Einige Farnarten wirken noch frisch. Der Laubbaum strahlt …

Planten un Blomen - Herbst - Die Laubfärbung hat eingesetzt, es raschelt auch bereits am Boden ...

Planten un Blomen – Herbst – Die Laubfärbung hat eingesetzt, es raschelt auch bereits am Boden …

Planten un Blomen - Herbst - Am Apothekergarten (Auf die Skulpturen bin ich bereits in einem früheren Bericht eingegangen)

Planten un Blomen – Herbst – Am Apothekergarten (Auf die Skulpturen bin ich bereits in einem früheren Bericht eingegangen)

Diese Jahreszeit hat andere Farben und bringt eine andere Atmosphäre. Riecht anders! Klingt anders! Es ist ruhiger im Park. Das emsige Treiben, das sonst an warmen Sommernachmittagen herrschte, hat nachgelassen. Das Tempo hat sich verlangsamt.
Es hängt jetzt sehr häufig ein feiner Dunst in der Luft, Feuchtigkeit, die die Haare kräuseln lässt, für die jedoch das Aufspannen eines Schirms zu viel wäre. Manchmal mildert dieser Dunst ein wenig die Farbkontraste, wirft sich wie ein leichter Schleier über die jetzt noch blühenden Stauden, lässt das Bild etwas milchig und unscharf erscheinen, wie ein Gemälde von Monet.

Planten un Blomen - Herbst - Wenn die Intensität der Farben nachlässt, wenn die Zahlen der Blüten zurückgeht, wenn die Form nicht immer akkurat ist ... wunderschön!

Planten un Blomen – Herbst – Wenn die Intensität der Farben nachlässt, wenn die Zahlen der Blüten zurückgeht, wenn die Form nicht immer akkurat ist … wunderschön!

Die Sonne schafft es häufig gar nicht, die Wolkendecke zu durchdringen und dennoch leuchtet es momentan im Park. Die Laubfärbung ist im vollen Gange und so scheint es, als hätten einige Bäume und Gehölze einen kleinen internen Lichtschalter angeknipst und damit für Beleuchtung gesorgt, die sie wirkungsvoll in Szene setzt. Unterschiedliche Glühbirnen verwenden sie obendrein – sämtliche Rot-, Orange- und Gelbtöne sind eingeschraubt.

Planten un Blomen - Herbst ...

Planten un Blomen – Herbst …

Planten un Blomen - Herbst - Am alten Wallgraben ...

Planten un Blomen – Herbst – Am alten Wallgraben …

Planten un Blomen - Herbst - Am alten Wallgraben - Nicht nur das Laub der Bäume verfärbt sich, auch die Blätter des Rohrkolben am Wasser und das Laub der Funkien wird gelb-bräunlich.

Planten un Blomen – Herbst – Am alten Wallgraben – Nicht nur das Laub der Bäume verfärbt sich, auch die Blätter des Rohrkolben am Wasser und das Laub der Funkien wird gelb-bräunlich.

Planten un Blomen - Herbst ...

Planten un Blomen – Herbst …

Neulich habe ich von der IGS, der Internationalen Gartenschau, berichtet, die am zurückliegenden Sonntag (13.Okt.2013) zu Ende ging. Obwohl ich im Endeffekt positiv überrascht war (nach der vorausgegangenen, eher negativen Berichterstattung), blieb mir erstaunlich wenig haften oder berührte mich derart, dass der dringliche Wunsch entstand, wieder einmal dort vorbeizuschauen. Stattdessen stelle ich nach einem Besuch in Planten un Blomen aufs Neue fest, welche Pluspunkte diese Parkanlage hat und was im Umkehrschluss der IGS nach meinem Empfinden vielleicht gefehlt haben könnte.
Planten un Blomen erhielt mit dem Gartenarchitekten Karl Plomin einen Erschaffer, der nicht nur ein immenses Pflanzenwissen vorweisen konnte, sondern die Parkanlage bekam mit ihm gleichzeitig einen begnadeten Gärtner und Gestalter, welcher über eine führende, eine malende Hand verfügte, die ein Gesamtbild komponieren konnte. Eine Einheit, etwas Harmonisches.
Möglicherweise ist es das, was ich auf der IGS trotz vieler positiver Einzeleindrücke und der ein oder anderen schönen Stelle am Ende vermisste. Es wurde aus dem vielen Einzelnen im Endeffekt kein Ganzes, nichts Ineinandergreifendes und nichts Zusammengehöriges.

Planten un Blomen - Herbst - Astern und Gräser - wie für einander geschaffen ...

Planten un Blomen – Herbst – Astern und Gräser – wie für einander geschaffen …

Um bei dem Beispiel mit dem Gemälde zu bleiben: Sie können zwanzig tollen Malern Pinsel und Farbtopf geben, ihnen freie Hand lassen bei der Auswahl ihrer Motive … alles gut. Sie werden tolle Ergebnisse haben! Aber nur so lange, wie Ihre Künstler Solisten bleiben und sie sie nicht zwingen, alle unabgesprochen auf derselben Leinwand zu malen.
Die Folge ist dann sehr häufig hier eine Prise Disharmonie (bis hin zum totalen Stilbruch), dort eine Unterbrechung, ein Stück daneben Überladung, etwas weiter der Farbschock für die Augen. Überforderung. Unterforderung. Reizüberflutung. Langeweile. Alles.
Planten un Blomen hingegen wirkt trotz Vielseitigkeit bei der Landschaftsgestaltung, trotz verschiedenster Wuchsformen und trotz Farbenvielfalt alles in allem miteinander verbunden. Alles ist fließend, geht ineinander über. Die Natur ist wohl geordnet, aber unauffällig. Nichts Oberakkurates.

Die Geräusche sind natürlich. Das Zwitschern der Vögel, das Murmeln und Plätschern des Wassers, der Wind in den Bäumen, nur sehr gedämpft der Lärm der Stadt. Menschlicher Lärm ist komischerweise kaum vorhanden. Entweder wird er geschluckt, ausgeblendet, oder es ist einfach so, dass sich die Ruhe, die der Park ausströmt, auf die Anwesenden überträgt. Wenn Sie richtig Radau brauchen sollten, dann müssen Sie schon zum Spielplatz gehen und dort mitmischen.
Ansonsten finden Sie hier Entspannung. Sie haben zwar unheimlich viel fürs Auge, doch es liegt an Ihnen, wie viel Sie wahrnehmen möchten. Sie werden nicht mit Reizen überladen, es gibt nichts, was Sie „schafft“, weil es sich Ihnen gnadenlos in den Weg stellt und ungefordert aufdrängt.
Es war eben ein Meister bei der Gestaltung am Werk – und sein Werk wird erhalten!
Farben, Formen und auch die Blühzeiten der Pflanzen waren für Karl Plomin im Park immer die Mittel des künstlerischen Ausdrucks. So wie Monet seine Gärten malte, so schuf er mit Gehölzen, Stauden, Sommerblühern oder Zwiebelpflanzen seine Werke, hatte dabei wie ein Maler ein Auge für Proportionen und Perspektive, für Linien, Sichtachsen etc. und besaß obendrein die Fähigkeit, wirklich ein artgerechtes und gleichzeitig optisch gefälliges Umfeld für bestimmte Pflanzenarten und -gruppen zu schaffen. Auch im Norden Deutschlands wirken diese Orte, so wie sie gestaltet wurden, völlig natürlich. Selbst ein Alpinum an einem kleinen Hang oder der japanische Garten wirken nicht deplatziert. Sie sind immer Teil mittendrin, nicht herausgepickt und mit der Pinzette irgendwo einzeln künstlich aufgesetzt. Der Übergang ist stets fließend.

Planten un Blomen - Herbst - Rechts im Hintergrund das Radisson Blu Hotel

Planten un Blomen – Herbst – Rechts im Hintergrund das Radisson Blu Hotel

Planten un Blomen - Herbst - Japanischer Garten

Planten un Blomen – Herbst – Japanischer Garten

Planten un Blomen - Herbst - Das Teehaus im Japanischen Garten, in dem gelegentlich Teezeremonien stattfinden ...

Planten un Blomen – Herbst – Das Teehaus im Japanischen Garten, in dem gelegentlich Teezeremonien stattfinden …

Kommen Sie, lassen Sie uns ein bisschen über das Gelände streifen, mehr davon sehen und auch von der Herbstatmosphäre schnuppern. Denn die Erde riecht jetzt anders als noch vor einigen Wochen. Modriger, pilziger, erdiger …

Planten un Blomen - Herbst - ... kontinuierlich fallen die Blätter. Bleiben Sie einen Moment stehen, werden Sie berieselt.

Planten un Blomen – Herbst – … kontinuierlich fallen die Blätter. Bleiben Sie einen Moment stehen, werden Sie berieselt.

Manche Bäume wirken von Weitem, als seien es Laubbäume. Beim Näherkommen erkennen Sie jedoch, dass es sich bei dem relativ hellgrünen „Behang“ um eine Benadelung handelt. Es sind Sumpfzypressen, die ursprünglich in den Sümpfen Floridas und Louisianas beheimatet sind, jedoch mit dem Klima hier und sogar den Verschmutzungen der Stadtluft recht gut zurechtkommen. Ruß, der sich auf den feinen Nadeln (man spricht eigentlich vom Blättern!) absetzt, behindert die Fotosynthese, denn weniger Licht kommt durch. Außerdem wird der Gasaustausch negativ beeinflusst, da die Spaltöffnungen blockiert werden. Doch bevor wirklich Schäden auftreten können und der Baum zu kränkeln beginnt, wirft er im Herbst einfach die kurzen benadelten Triebe ab. Die Sumpfzypressen befreien sich somit regelmäßig von schädlichen Umweltbelastungen. (Sie kennen das Nadeln abwerfen auch von den Lärchen)

Planten un Blomen - Herbst - Auch die Sumpfzypressen werden braun ...

Planten un Blomen – Herbst – Auch die Sumpfzypressen werden braun …

Lassen Sie uns nachsehen, wer sich sonst noch im Park aufhält, dort lebt, sich ernährt, sich sonnt …

Planten un Blomen - Herbst - Auch die Ginkgo-Bäume werden gelb ...

Planten un Blomen – Herbst – Auch die Ginkgo-Bäume werden bereits gelb …

Planten un Blomen - Herbst - ... schauen Sie mal, wer es sich dort gutgehen lässt.

Planten un Blomen – Herbst – … schauen Sie mal, wer es sich dort gutgehen lässt.

Planten un Blomen - Herbst - Eichhörnchen im Ginkgo-Baum, genussvoll am knabbern ...

Planten un Blomen – Herbst – Eichhörnchen im Ginkgo-Baum, genussvoll am knabbern …

Gelegentlich haben SIe das Gefühl, Sie werden beobachtet. Und das Gefühl täuscht nicht.

Planten un Blomen - Herbst - Manchmal werden Sie unterwegs beobachtet ...

Planten un Blomen – Herbst – Manchmal werden Sie unterwegs beobachtet …

Planten un Blomen - Herbst - ... sehr genau!

Planten un Blomen – Herbst – … und zwar sehr genau!

Oder wenn Sie sich dem alten Wallgraben zuwenden …

Planten un Blomen - Leichter Dunst am Wallgraben - Stauden und Gräser haben Farbe angenommen - Der Blick geht Richtung Stephansplatz zur Alten Oberpostdirektion.

Planten un Blomen – Leichter Dunst am Wallgraben – Stauden und Gräser haben Farbe angenommen – Der Blick geht Richtung Stephansplatz zur Alten Oberpostdirektion.

Planten un Blomen - Herbst - Die Königskerze hat noch ein paar Blüten ... farblich passend zum gelb werdenden Laub der Bäume.

Planten un Blomen – Herbst – Die Königskerze hat noch ein paar Blüten … farblich passend zum gelb werdenden Laub der Bäume.

Wen haben wir denn da …? Eine Ralle (Teichhuhn) gleitet – vor sich hin erzählend – durch eine bunte Blätterschicht.

Planten un Blomen - Herbst - Teichhuhn im bunten Blättermeer

Planten un Blomen – Herbst – Teichhuhn im bunten Blättermeer

Planten un Blomen - Herbst - Am alten Wallgraben ....

Planten un Blomen – Herbst – Am alten Wallgraben ….

Planten un Blomen - Herbst - Am alten Wallgraben - Die Rotwangen-Schildkröten sind noch da ...

Planten un Blomen – Herbst – Am alten Wallgraben – Die Rotwangen-Schildkröten sind noch da …

Planten un Blomen - Herbst - Am alten Wallgraben - Auch der zweite bekannte Lieblingsplatz ist von einer Schildkröte belegt.

Planten un Blomen – Herbst – Am alten Wallgraben – Auch der zweite bekannte Lieblingsplatz ist – wie im Sommer – von einer Schildkröte belegt.

Im Wallgraben leben außer den Rotwangen-Schildkröten noch Goldorfe, Goldfische, Brassen, Goldkarpfen und Rotfedern.

Planten un Blomen - Herbst - Der Sonnenhut an den Mittelmeerterrassen lässt noch ein Gefühl von Sommer und Sonnenschein aufkommen ...

Planten un Blomen – Herbst – Der Sonnenhut an den Mittelmeerterrassen lässt noch ein Gefühl von Sommer und Sonnenschein aufkommen …

 

Planten un Blomen - Herbst - Dem Tosen gefolgt ... Das Wasser rauscht auch im Oktober noch die Steintreppen hinab.

Planten un Blomen – Herbst – Dem Tosen gefolgt … Das Wasser rauscht auch im Oktober noch die Steintreppen hinab.

Planten un Blomen - Herbst - Der Farn wird braun und trocken, der Knöterich blüht weiterhin ...

Planten un Blomen – Herbst – Der Farn wird braun und trocken, der Knöterich blüht weiterhin …

Und auch am See geht es sehr entspannt weiter. Die Vögel relaxen und strecken beim Putzen hingebungsvoll ihre „Ruder“ von sich.

Planten un Blomen - Herbst - Im Großen und Ganzen läuft es sehr entspannt ...

Planten un Blomen – Herbst – Im Großen und Ganzen läuft es sehr entspannt …

Planten un Blomen - Herbst - Am Wasser - Auch die Seerosenblätter nehmen Herbstfärbung an ...

Planten un Blomen – Herbst – Am Wasser – Auch die Seerosenblätter nehmen Herbstfärbung an …

Schön, oder? Falls Sie mittlerweile Lust bekommen und außerdem die Möglichkeit dazu haben, besuchen Sie den Park doch selbst noch einmal, bevor alles Laub zu Boden gefallen ist, bevor die Kälte Sie nicht mehr herauslocken kann, bevor die Blütenpracht ganz vorbei ist!
Es tut gut!
Bis Ende Oktober finden auch weiterhin die Wasserspiele und die abendlichen Konzerte statt, die momentan allerdings bereits um 21 Uhr beginnen.

Ich werde jetzt leider nach Hause müssen, daher verabschiede ich mich nun. Schön, dass Sie heute wieder als Begleitung dabeiwaren!
Oh, Moment …!

Planten un Blomen - Herbst - ... noch sind die Wasserfontänen in Betrieb - und auch das abendliche Konzert mit Wasserlichtorgel findet statt.

Planten un Blomen – Herbst – … noch sind die Wasserfontänen in Betrieb – und auch das abendliche Konzert mit Wasserlichtorgel findet statt.

Wissen Sie, was ich mir just in diesem Moment überlegt habe?
Vielleicht – nein, setzten Sie sich lieber erst – vielleicht gehen wir auch noch einmal im  Winter dorthin. In den Park. Bei Schnee und Eis.
So, jetzt wissen Sie’s! ^^

©Oktober 2013 by Michèle Legrand
Michèle Legrand ©Foto Andreas Grav (Ausschnitt)

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Planten un Blomen, Hamburg – Hin! Jetzt? Im Frühjahr? Aber klar!

Momentan sind die Tage schlichtweg zu kurz.
Geht es Ihnen auch so? Sie müssten den üblichen Kram erledigen, die Arbeit ruft …
Sie würden Sie ja auch erledigen!
Wenn da nicht …
Es herrscht doch im Grunde Ausnahmezustand!
Bisher waren Sie sehr dankbar für einen warmen Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen oder genossen die Stunden am heimischen PC, machten manchmal sogar freiwillig länger, nur um nicht hinaus zu müssen!
Doch nun …
Nach den langen, kalten und vor allem so grau verhangenen Monaten, sprang der Spring oder – wie wir sagen – hüpfte am Wochenbeginn der Frühling herbei  (es gibt ihn doch!), und alle Welt (wen verwundert’s) zieht es nun hinaus.
Um Defizite auszugleichen. Luft, Licht, Sonne und Wärme zu tanken. Konzentrierte Vitamin D Zufuhr zu sichern. Blässebehandlung einzuleiten.
So etwas ist wichtig!
Wichtiger als Arbeit?
Kommen Sie! Erstens gibt es da meist einen gewissen Spielraum. Und zweitens wissen Sie doch: Alles, was an Verpflichtungen und unerledigter Arbeit klammheimlich in der hintersten Ecke geparkt wird – das ist garantiert später auch noch da! Solche Dinge laufen nicht weg.
Sie dürfen es hinterher immer noch tun.
Nur – wer jetzt nicht die warmen Tage für einen Aufenthalt im Freien nutzt, dem läuft höchstwahrscheinlich das schöne Wetter davon!
Deshalb parken Sie bitte Ihren ach so wichtigen, klebrig-anhänglichen Kram und kommen Sie ein Weilchen mit hinaus. Planten un Blomen besuchen, die große Parkanlage mitten in Hamburg.

Manche Bloggäste waren schon mit mir dort. Im  Mai, im Juli und später im Herbst 2012, als die Agave weberi blühte!  Sie wissen bereits, dass diese wunderschöne Gartenanlage zu verschiedenen Zeiten ihre ganz besonderen Glanzpunkte bietet.
Wer seinerzeit nicht dabei war, kann diese Besuche nachholen. Die Links am Ende des heutigen Blogposts führen Sie in das bunte Pflanzenreich, zu den Mittelmeerterrassen, den vielfältigen Wasserinstallationen, der Agave, die bei der Ausbildung eines Blütenstands meterhoch aus dem Tropenhaus hinauswuchs und zu dem farbenfrohen Spiel der Wasserlichtorgel in der Dunkelheit eines Sommerabends.

Vielleicht fragen Sie sich, was ein Park mit vielen Blumen im zeitigen Frühjahr eigentlich für das Auge zu bieten hat.
Nach so einem Winter!
Es ist berechtigt, Skepsis zu zeigen, fehlen doch die Hauptattraktionen ganz offensichtlich noch komplett.
Die Stauden schauen gerade erst vorsichtig aus dem Erdreich, mancherorts ist obendrein noch der Winterschutz vorhanden. Tannenzweige decken einige besonders empfindliche Pflanzen ab, am Tropenschauhaus wird regelmäßig eine schutzbedürftige Pflanze im Winter mit einem stabilen Holzkasten umbaut. Auch dieser ist noch da.
Es fließt bisher gar kein Wasser in den entsprechenden Einrichtungen! Die Steintreppen sind trocken, die Bachbetten ebenso.
Das Laub fehlt an den Bäumen. Und?
Hört es sich nach reichlich kahlen Aussichten an? Äußerst trist?
Drehen Sie gleich wieder um? Stopp!
Es gibt durchaus Wasser!
Es gibt durchaus Farbe spendende Frühblüher!
Es gibt durchaus Grün und sogar Blüten an so manchem Strauch!

Planten un Blomen - Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen - Die Mahonie blüht bereits ...

Planten un Blomen – Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen – Die Mahonie blüht bereits …

Wussten Sie, dass man gerade in dieser frühen Zeit des Jahres die Möglichkeit hat, die Strukturen einer Anlage zu erkennen und Formen sehen kann, die sonst halb versteckt sind hinter Laubmassen oder überbordender Blütenpracht?

Planten un Blomen - Jetzt im zeitigen Frühjahr  - ohne Laub, und Stauden und ohne Wasser  sind die Grundformen und die Struktur besonders gut zu erkennen.

Planten un Blomen – Jetzt im zeitigen Frühjahr – ohne Laub, Stauden und ohne Wasser sind die Grundformen und die Struktur besonders gut zu erkennen.

Es fallen auf einmal gartengestalterische Elemente auf, die sonst fast eingewachsen sind, oder Sie haben plötzlich im Uferbereich eine unerwartet weite Sicht, wo sonst hochgewachsenes Schilf bereits ihren Blick stoppte.

Sie werden auf einmal feststellen, dass es Sichtachsen gibt, und dass Sie – besonders wenn Sie kreuz und quer durch das Gelände spazieren – dennoch eine gute Orientierung im Park haben, weil Sie noch „hinausschauen“ können. Die Umgebung erspähen. Sie sehen angrenzende Straßenzüge und markante Gebäude, die Ihnen verraten, wo Sie sich gerade befinden. Es entstehen Durchblicksmöglichkeiten, die Sie im Sommer vergeblich suchen werden.

Planten un Blomen - Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen -  Oben sehen sie das Gebäude der ehemaligen Oberpostdirektion am Stephansplatz.

Planten un Blomen – Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen – Oben sehen sie das Gebäude der ehemaligen Oberpostdirektion am Stephansplatz.

Nach dem ungemütlichen Winter, entdecken die Menschen  momentan verstärkt den Park wieder für sich.  Die weißen Holzlehnstühle, die überall im Park verteilt aufgestellt sind, sind alle belegt.

Planten un Blomen - Auch  ohne die Blütenpracht der Stauden, sind viele Menschen hier bei den Mittelmeerterrassen, deren Anlage Sie nun gut erkennen können.

Planten un Blomen – Auch ohne die Blütenpracht der Stauden, sind viele Menschen hier bei den Mittelmeerterrassen, deren Anlage Sie nun gut erkennen können.

Einheimische und Touristen genießen das Sonnenbad oder sie flanieren. Die einzigen, die es offenbar eiliger haben, sind die Jogger und Kinder mit dem Plan, möglichst schnell zum großen Spielplatz zu gelangen. Auf dem Hinweg wird voller Vorfreude verbal gedrängelt, und die Elternteile werden hartnäckig in die richtige Richtung gezerrt, auf dem Rückweg hingegen wird  häufig geschlichen und gemeckert. Weil man noch gar nicht wegwollte …
Ein Highlight, das Planten un Blomen zu bieten hat,  steht Ihnen sowieso das ganze Jahr über zur Verfügung: das Tropenschauhaus mit seinen verschiedenen Abteilungen (Tropen, Subtropen, Farngewächse, Sukkulenten). Das nehmen wir heute auf jeden Fall mit …
Und es gibt Tiere, die sich genauso über die warmen Sonnenstrahlen freuen, wie Sie auch.
Welche? Wo?
Lassen Sie uns doch einfach nachschauen!

Wenn Sie an einem der ersten warmen Tage unterwegs sind, werden Sie gelegentlich überrascht bemerken, wie viele Menschen bereits recht beherzt ihre Kleidung von sich werfen. Von einem Tag zum anderen ist gefühlt Sommer ausgebrochen, und die Tops und Flip Flops sind an der Reihe.
Ein richtiger Schock, diese viele nackte Haut auf einmal …!
In der U-Bahn zum Beispiel. Haut und natürlich auch eine dem Frühling angepasste, farbenfrohe Frisur.

U-Bahn-Fahrt zum Stephansplatz ... Es ist Frühling. Und warm. Luftig angezogen, die Haare farbenfroh ...

U-Bahn-Fahrt zum Stephansplatz … Es ist Frühling. Und warm. Luftig angezogen, die Haare farbenfroh …

Sobald Sie das Parkgelände vom Stephansplatz her betreten, befinden Sie sich inmitten lockeren, alten Baumbestands und spazieren auf Wegen, die von Rhododendren und vielen anderen, kleineren Sträuchern gesäumt werden. Sie können überall auf kleine, verwunschene und gewundene Steinplattenwege abbiegen. Munteres Vogelgezwitscher dringt aus dem Geäst neben und über Ihnen.
Ich möchte Ihnen heute etwas Spezielles zeigen: den Narzissenhang an den Mittelmeerterrassen.
Der Name drückt nicht ganz aus, worum es sich in Wirklichkeit handelt, denn er reduziert den Bewuchs dieses Abhangs auf eine einzige Pflanze. Dem ist gar nicht so.
Es ist ein Wunderhügel!

Narzissenhang

Planten un Blomen - Der Narzissenhang - Blick hinunter auf den Wallgraben

Planten un Blomen – Der Narzissenhang – Blick hinunter auf den Wallgraben

Bereits im Februar ist er übersät mit Schneeglöckchen (Galanthus nivalis).
Im März folgt ein Meer an Frühlings-Krokussen (Crocus vernus) und Märzenbechern (Leucojum vernum).

Planten un Blomen - Am Narzissenhang - Selbst jetzt sind noch nicht alle Krokusse verblüht ...

Planten un Blomen – Am Narzissenhang – Selbst jetzt sind noch nicht alle Krokusse verblüht …

Im April blühen Sibirischer Blaustern (Scilla siberica), Gefingerter Lerchensporn (Corydalis solida), Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus und Schneestolz (Chionodoxa luciliae).

Planten un Blomen - Am Narzissenhang blüht auch der Gefingerte Lerchensporn (Corydalis solida)

Planten un Blomen – Am Narzissenhang blüht auch der Gefingerte Lerchensporn (Corydalis solida)

Ab Mai erleben Sie die Wildtulpe (Tulipa sylvestris), den Wundersamen Lauch (Allium paradoxum) und Bärlauch (Allium ursinum)
Im Juni erscheint als vorläufiger Abschluss der Wiesenkerbel (Anthriscus silvestris).
Doch nach einer Pause bis etwa September, geht es wieder los mit dem Herbst-Krokus und der Herbstzeitlosen.

Planten un Blomen - Der Narzissenhang beim Tropenschauhaus an den Mittelmeerterrassen ...

Planten un Blomen – Der Narzissenhang beim Tropenschauhaus an den Mittelmeerterrassen …

Sie haben immer ein neues Bild! Manchmal ist es kein durchgehender – geschweige denn einfarbiger Teppich – sondern es fügen sich einzelne bunte Flicken aneinander.
Ein Patchwork-Teppich.
Am auffälligsten sind in der Tat im April die Gelben Narzissen. Vielleicht hat der Hang deshalb diesen prägnanten Namen erhalten.

Durch das Klima (die Witterung) im Frühjahr, kann sich die Blütezeit durchaus um bis zu vier Wochen verschieben. Nach dem kalten Winter blühen jetzt Mitte April weiterhin die Märzenbecher und viele Krokusse, dennoch haben die Blausternchen aufgeholt und mit ihrer Blüte beinahe pünktlich begonnen.
Der Deutsche Wetterdienst zeichnet die Blütedaten übrigens auf. Das heißt, der Blühbeginn wird jeweils in einem sog. „phänologischen Kalender“ eingetragen. Anhand dieser Daten werden auch Veränderungen des Klimas festgehalten.

Der Blick hinunter auf das Wasser des Wallgrabens ist herrlich. Direkt am Ufer führt ebenfalls ein Spazierweg entlang.
Oh, auf dem Wasser tut sich was!
Ich glaube, meine speziellen Freunde sind auch an diesem ersten frühlingshaften Tag bereits am sonnenbaden.
Wollen Sie mal schauen?
Dazu sollten wir allerdings ein bisschen dichter an das Wasser heran …

Wallgraben

Planten un Blomen - Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen - Auf den Ästen wird sich geputzt oder ausgeruht. Weibliche Stockente und ein Teichhuhn (Moorhen, Gallinula chloropus)

Planten un Blomen – Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen – Auf den Ästen wird sich geputzt oder ausgeruht. Weibliche Stockente und ein Teichhuhn (Moorhen, Gallinula chloropus)

Planten un Blomen - Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen - Ponton mit Badesteg - Mal probeweise  den Zeh eintunken ...

Planten un Blomen – Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen – Ponton mit Badesteg – Mal probeweise den Zeh eintunken …

Das sind meine absoluten Lieblinge hier. Keiner kann so relaxed abhängen wie diese Schildkröten!

Planten un Blomen - Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen - Sonnenbad der Schildkröten am ersten warmen Tag des Jahres - Rechts im Doppelpack ...

Planten un Blomen – Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen – Sonnenbad der Schildkröten am ersten warmen Tag des Jahres – Rechts im Doppelpack und alle recken ihre Hälse lang … ^^

Schön ist es hier draußen!
Nur lassen Sie uns dabei das Tropenschauhaus nicht völlig vergessen! Ich würde Ihnen u. a.  gern eine tolle Blüte und die wirklich interessanten  Fruchtansätze an einer Palme zeigen …

Tropenschauhaus

Begrüßung durch Fische am Beginn des Rundgangs im Tropenteil des Schauhauses …

Planten un Blomen - Tropenschauhaus - Können Sie die Fische noch gut erkennen_ Alles spiegelt sich auf der Wasseroberfläche des Beckens ....

Planten un Blomen – Tropenschauhaus – Können Sie die Fische noch gut erkennen?  Alles spiegelt sich auf der Wasseroberfläche des Beckens …

Wir kommen zum Puderquastenstrauch (Calliandra hematocephala), dessen Blüte auffallend ist  … Wie tausende ballförmig auf einem Nadelkissen angeordnete Stecknadeln – sogar mit kleinen Stecknadelköpfen!

Planten un Blomen - Tropenschauhaus - Die Blüte einer Calliandra hematocephala (Puderquastenstrauch aus Südamerika)

Planten un Blomen – Tropenschauhaus – Die Blüte einer Calliandra hematocephala (Puderquastenstrauch aus Südamerika)

Kennen Sie schon die Fischschwanzpalme Caryota plumosa?  (Fischschwanz  aufgrund der Blattform)
Und wussten Sie, was sich dort alles an Früchten und Samen entwickelt?
Schauen Sie mal!

Planten un Blomen - Tropenschauhaus - Schauen Sie einmal, was hier alles in verschiedenen Reifegraden an der Caryota plumosa, der Fischschwanzpalme wächst ...

Planten un Blomen – Tropenschauhaus –  Caryota plumosa, die Fischschwanzpalme, mit Früchten und Samen

Hätten Sie weiterhin gedacht, dass sich dieses Kunstwerk an einem Farn entwickelt?
Miquels Hornpalmfarn (Ceratozamia miqueliana) macht solche Sachen …

Planten un Blomen - Tropenschauhaus - Ceratozamia miqueliana (Miquels Hornpalmfarn)

Planten un Blomen – Tropenschauhaus – Ceratozamia miqueliana (Miquels Hornpalmfarn)

Im Subtropenteil des Tropenschauhauses sind die Azaleen im Moment am blühen …

Planten un Blomen - Tropenschauhaus - Azaleenblüte

Planten un Blomen – Tropenschauhaus – Azaleenblüte

Achtung! Jetzt wird es wieder feucht. Die Farngewächse haben ihren eigenen kleinen Bereich im Tropenschauhaus

Planten un Blomen - Tropenschauhaus - Bereich der Farne ...

Planten un Blomen – Tropenschauhaus – Bereich der Farne …

Durchatmen. Es wird wieder trockner … Der Sukkulenten-Bereich.

Planten un Blomen - Tropenschauhaus - Sukkulentenhaus - Das letzte Mal, als wir hier so entlangschauten, wuchs die Agave weberi zum Dach hinaus ...

Planten un Blomen – Tropenschauhaus – Sukkulentenhaus – Das letzte Mal, als wir hier so entlangschauten, wuchs die Agave weberi zum Dach hinaus …

Ist Ihnen auch so warm nach dem Tropenklima?
Insofern sind die kühlend wirkenden Blautöne der vielen Zwiebelblüher beim Herauskommen gerade richtig …

Planten un Blomen - An den Mittelmeerterrassen - Noch ein bisschen von jedem etwas_Krokusse, Schneeglöcken, Märzenbecher und Sibirischer Blaustern

Planten un Blomen – An den Mittelmeerterrassen – Noch ein bisschen von jedem etwas: Krokusse, Schneeglöcken, Märzenbecher und Sibirischer Blaustern

Wir sollten zum See wandern und uns dort am Ufer eine Erfrischung gönnen. Ein Kiosk verkauft Kleinigkeiten, und es gibt Stühle und Tische direkt am Wasser. Im Sommer ist dort auch spätabends alles (inkl. der Liegewiese) belegt, denn dort finden die beliebten Konzerte bei gleichzeitiger Einschaltung der Wasserlichtorgel statt.

Planten un Blomen - Die Anschlüsse passen sich farblich der Umgebung an.^^

Planten un Blomen – Die Anschlüsse passen sich farblich der Umgebung an.^^

Wir sind gleich am Wasser. Die Blausternchen haben im Laufe der Jahre viele Flächen des Parks erobert  und sind nicht allein am Narzissenhang zu finden …

Planten un Blomen - Scilla bilden einen blauen Teppich unter den noch unbelaubten Bäumen ...

Planten un Blomen – Scilla bilden einen blauen Teppich unter den noch unbelaubten Bäumen …

Am See

Nun schau sich das einer an!

Die Wasservögel gehen wieder auf Tuchfühlung in der Hoffnung, etwas zu ergattern. Parkbesucher können hier spezielles Futter in einer Pappschachtel kaufen, ähnlich wie in manchen Wildparks oder Zoos.

Planten un Blomen - Am See - Bettelgraugänse

Planten un Blomen – Am See – Bettelgraugänse

Planten un Blomen - Am See - Wir bekommen Besuch ... Eine Stockentendame nähert sich.

Planten un Blomen – Am See – Wir bekommen Besuch … Eine Stockentendame nähert sich.

Planten un Blomen - Am See - ... es gibt nichts?  Dann geh ich halt wieder!

Planten un Blomen – Am See – … es gibt nichts? Dann geh ich halt wieder!

Planten un Blomen - Am  See - Auch hier sind die Reiherenten. Der Federschopf ist gut zu erkennen.

Planten un Blomen – Am See – Wie auch im Wallgraben, gibt es hier  Reiherenten. Der Federschopf ist gut zu erkennen.

Planten un Blomen - Am See - Die Reiherenten haben leuchtend gelbe Augen ...

Planten un Blomen – Am See – Die Reiherenten haben leuchtend gelbe Augen …

Haben Sie sich ein wenig entspannen können?
Die Sonne genossen? Sauerstoff getankt?
Bitte? Ihre Zeit wird knapp?
Gut, dann gehen wir auf direktem Weg zurück zum Ausgang Stephansplatz.  Wir werden gleich noch einmal kontrollieren, ob wir wirklich in Hamburg sind. Ah, da haben wir den Beweis … Der Fernsehturm (Heinrich-Hertz-Turm)!  Das  ist eindeutig!

Planten un Blomen - ... und mittendrin der Fernsehturm (Heinrich-Hertz-Turm)

Planten un Blomen – … und mittendrin der Fernsehturm (Heinrich-Hertz-Turm)

Wenn Sie nach links hinübersehen, das ist der Bahnhof Hamburg-Dammtor, in dem sowohl Fernzüge als auch S-Bahnzüge ihren Haltepunkt haben.
Eine schöne Halle!
Wir könnten vielleicht beim nächsten Mal einen Abstecher dorthin unternehmen …

Planten un Blomen - ... ein Blick Richtung Dammtor-Bahnhof

Planten un Blomen – … ein Blick Richtung Dammtor-Bahnhof

Sehen Sie nur! Die Knospen und Kätzchen sind doch schon ganz beträchtlich gewachsen! Es kann nicht mehr lange dauern …

Planten un Blomen - ... doch nun erscheinen überall Kätzchen und die Knospen brechen auf.

Planten un Blomen – … doch nun erscheinen überall Kätzchen und die Knospen brechen auf.

Man kann sich hier auf dem Gelände von Planten und Blomen im Grunde trotz der Weitläufigkeit und trotz der zahlreichen Wege nicht verlaufen. Es gibt viele Tafeln und Wegweiser zur Orientierung.
Wussten Sie schon, dass manche Parkvögel zusätzlich eine wegweisende Funktion übernehmen? Diese Krähe zum Beispiel …

Planten un Blomen - Diese Krähe ist echt. Sie landete, als ich kam. Auf dem richtigen Schild. ^^ I

Planten un Blomen – Diese Krähe ist echt. Sie landete, als ich kam. Auf dem richtigen Schild. ^^

U-Bahn Stephansplatz. Ja, genau dort wollen wir hin!
Die Krähen landen immer dort, wenn Sie als Besucher vorbeikommen! Sie sind quasi Parkangestellte. Service-Personal. Sie rufen die Vögel natürlich vorher bei Ihrem Herannahen an den Schilderwald und sagen laut und deutlich Ihr Wunschziel! Dann setzt sich eine auf das entsprechende (richtige) Schild.
Krähen sind nämlich schlau …
(Psst … Glauben Sie bloß nicht immer alles!^^)

Wir müssen uns gleich trennen.
Wie hat es Ihnen im Park gefallen?
Planten un Blomen hat doch wirklich zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten – oder wie sehen Sie das?

Ich wünsche Ihnen weiterhin schönes Wetter (selbst, wenn es wieder etwas kühler wird) und die Zeit, es zu nutzen!

Hier noch die oben erwähnten Links zu den vorherigen, reich bebilderten Blogposts zum Thema Planten und Blomen:
https://michelelegrand.wordpress.com/2012/05/28/genuss-pur-mitten-in-hamburg-planten-un-blomen-und-das-geheimnis-der-fehlenden-fensterscheibe/
https://michelelegrand.wordpress.com/2012/07/27/erfrischend-wenn-die-hitze-uber-der-stadt-brutet-ein-abend-mit-wasserlichtorgelkonzert-und-mehr-in-planten-un-blomen/
https://michelelegrand.wordpress.com/2012/09/11/nichts-wie-hin-planten-un-blomens-himmelssturmerin-agave-weberi-offnet-die-bluten/

©April 2013 by Michèle Legrand
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Erfrischend, wenn die Hitze über der Stadt brütet … Ein Abend mit Wasserlichtorgelkonzert und mehr in Planten un Blomen

 Hamburg - Planten un Blomen an einem Sommerabend ... Wasserlichtorgelkonzert

Planten un Blomen: Der Parksee an einem Sommerabend … Wasserlichtorgelkonzert!

Wir haben 2012 ziemlich lange darauf warten müssen – auf sommerliche Temperaturen. Jetzt sind sie da … Schön, oder?
War dort eben ein klitzekleines Zögern?
Nun, wie es in unseren Breitengraden inzwischen fast schon üblich ist, steigt die Quecksilbersäule des Thermometers recht spontan und leidenschaftlich gern unerhört rasant. Uns Nordlichtern sind nicht 22-24 Grad Celsius über einen längeren Zeitraum vergönnt – nein, wir knacken die 30° Grad im Schatten Grenze von heute auf morgen. Wobei übermorgen halt oft schon wieder der Schal fällig wird – es funktioniert tatsächlich auch umgekehrt so.
Etwas anderes. Hamburg. Sie kennen das Klischee bezüglich der Hanseaten? Zurückhaltend, zu Understatement neigend, gern in ein maritimes Blau (anglophil angehaucht) gekleidet, ergänzt durch goldene Knöpfe (Herren) bzw. eine einreihige Perlenkette (Damen). Eine Hanseatin, ich bin auch eine, würde Ihnen den momentanen Zustand der Städter wie folgt erklären:
Uns ist – fügen Sie hier bitte ein dezentes Räuspern und eine kleine Kunstpause ein – … ein wenig warm.
Und was mich angeht: doch, mir würde jetzt die Perlenkette solo ausreichen.

Dennoch habe ich vor, Sie heute wieder mitzunehmen. Da ich allerdings davon ausgehe, dass Sie den Besuch einer Backstube brüsk ablehnen würden, treffen wir uns stattdessen in Planten un Blomen. Ehe Sie mosern, dass wir dort Ende Mai schon waren …
Ja, und?
Glauben Sie, Sie haben damals schon alles gesehen?
Es gibt etwas Spezielles, was Sie heute kennenlernen werden, denn diesmal wird es aus gutem Grund einen Abendspaziergang geben. Das hat weiterhin den Vorteil, dass die Glut der Sonne vorbei ist, mit ihr die Sonnenbrandgefahr, und die Schweißausbrüche sind um die Zeit auf ein Minimum reduziert. Ein lindes Lüftchen weht, Sie werden einige Ihnen noch unbekannte Ecken bestaunen können und zum Abschluss ein erfrischendes, berauschendes Wasserlichtorgelkonzert erleben. Wir können uns dazu auch so setzen, dass sie – sobald eine kleine Brise aufkommt – in Maßen angenehm kühle Gischtspritzer zur Erfrischung abbekommen.
Wie klingt das?
Falls Sie im Mai nicht dabei waren oder noch einmal rekapitulieren möchten – hier ist der Link zum Vorgängerartikel:
https://michelelegrand.wordpress.com/2012/05/28/genuss-pur-mitten-in-hamburg-planten-un-blomen-und-das-geheimnis-der-fehlenden-fensterscheibe/

Erinnern Sie sich noch an die Mittelmeerterrassen und die fehlende Glasscheibe im Dach des Kakteenhauses? Richtig, die große Agave (Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss) hatte begonnen, einen Blütenschaft auszubilden. Sie hatte begonnen, ihn wie einen Dorn, wie eine Fahnenstange himmelwärts zu treiben und dabei schon die vorhandene Dachhöhe um mindestens einen Meter überschritten. So war der Stand am 26. Mai, und neulich verrieten die Gärtner, dass sie mit der Blüte Mitte bis Ende August rechnen.
Mittlerweile ist einiges an Höhe hinzugekommen. Die Seitenverästelung, die Anfang Juli begann, ist mittlerweile fortgeschritten. Bereits jetzt gut zu erkennen, wo sich die Blütenstände ausbilden.

1_Hamburg - Planten un Blomen am Abend -  ... und sie wächst und gedeiht: Die einen Blütenstand ausbildende Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss

Planten un Blomen am Abend – … und sie wächst und gedeiht: Die einen Blütenstand ausbildende Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss am 20. Juli 2012

2_Hamburg - Planten un Blomen am Abend -  ... und fünf Sonnentage später (25.07.2012) am Abend (Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss)

Planten un Blomen am Abend – … und fünf Sonnentage später (25.07.2012) am Abend (Agave weberi J. F. Cels ex. J. Poiss)

Ein Blick hinab auf den zu Füßen der Mittelmeerterrassen liegenden Alten Wallgraben. Hier ist am Abend eine beschauliche Ruhe eingekehrt. Nur wenige Spaziergänger und einzelne Jogger sind Richtung Alte Wallanlagen unterwegs. Bedingt durch seine recht tiefe Lage im Vergleich zum Niveau der ihn umgebenden Straßen, entsteht dieses Idyll am Wassergraben. Niemand vermutet den viel befahrenen Gorch-Fock-Wall oder die Jungiusstraße in unmittelbarer Nähe.

3_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - Palmlilien, Gräser und Disteln - Blick von den Mittelmeerterrassen hinunter zum Alten Wallgraben

Planten un Blomen am Abend: Palmlilien, Gräser und Disteln – Blick von den Mittelmeerterrassen hinunter zum Alten Wallgraben

4_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - Perückenstrauch  (Cotinus coggygria)

Planten un Blomen – Perückenstrauch (Cotinus coggygria) beim Tropenschauhaus. Er wird noch plusteriger, „perückiger“ im Laufe der Zeit …

5_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - am Wallgraben

Planten un Blomen: Abends am Wallgraben …

6_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - Kormorane im alten Wallgraben

Planten un Blomen – Kormorane im Alten Wallgraben (auf der Baumwurzel im Wasser, fast auf der anderen Uferseite)

6_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - Staudenpracht am Alten Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen

Planten un Blomen – Staudenpracht am Alten Wallgraben unterhalb der Mittelmeerterrassen

8_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - Zurückgeschnitte Eibe, die irgendwie ein Gesicht hat ...

Planten un Blomen – Abends am Wegesrand: Zurückgeschnitte Eibe, die irgendwie ein Gesicht hat …

Der Spazierweg ist frei.
Haben Sie Lust auf ein kleines Spiel, kein waghalsiges Experiment  – mehr  ein risikoarmes Abendabenteuer?
Stellen Sie sich bitte in die Mitte des relativ breiten Weges, drehen sich in Gehrichtung Alte Wallanlagen und schließen Sie die Augen.
Warten Sie einen Moment und lauschen Sie …

Was hören Sie?

Es ist Ihnen bisher vielleicht nicht aufgefallen, weil optische Reize Sie abgelenkt haben, aber irgendwoher rauscht es! Lassen Sie die Augen weiterhin geschlossen und gehen Sie langsam voraus. Der Weg führt leicht bergauf.
Es wird dunkler.
So etwas bemerken Sie auch mit geschlossenen Lidern! Ich verrate Ihnen, dass Sie links und recht von Bäumen umgeben sind, die über Ihnen zusammenwachsen und  ein grünes Dach bilden.
Das Rauschen kommt näher, wird intensiver, lauter …
Atmen Sie tief ein!
Sie riechen oder fühlen vielleicht auch auf der Haut, dass sich die Luft verändert hat. Sie ist reiner, kühler, leicht feucht.

Wenn Sie das Gefühl haben, jetzt sei das Rauschen unmittelbar neben Ihnen: Halten Sie!
Wenden Sie sich nach links und öffnen Sie die Augen!

Als ich es sah, erging es mir wie der Amerikanerin, die auch gerade aus der Gegenrichtung kommend dort eintraf, und ich möchte ihre treffenden Worte wiedergeben:
„Fucking gorgeous!“, war es, was ihr entfuhr.
Das erste Wort ist in seiner Bedeutung nicht unbedingt hanseatisch korrekt. Aber zusammen genommen sagt es alles. Es ist so traumhaft, umwerfend und großartig, bei dieser Geräuschkulisse auf die Steintreppen und die ihre Stufen hinabstürzenden und brodelnden Wassermassen zu schauen! Das Rauschen an den Niagara-Fällen kann doch kaum schöner sein!

10_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - Wassertreppe

Hamburg – Planten un Blomen am Abend – Das Wasser rauscht die Steintreppen hinab …

Plötzlich werden Sie gewahr, dass es noch nicht alles war. Abgesehen von dem Rauschen, fällt Ihnen zusätzliches, vielfältiges Plätschern auf und Sie gehen, wie magisch davon angezogen, weiter. Neugierig, überzeugt, dass jetzt nicht noch etwas kommen kann, was Sie wieder derart umhaut. Vielleicht kommt Ihnen der Gedanke, dass das Wasser für diesen eben gesehenen Wasserfall irgendwoher stammen muss – eine Quelle braucht. Und richtig, kaum endet der baumbesäumte Weg am oberen Ende der Wassertreppe, entdecken Sie die Herkunft. Aus vielen offenen Rohrenden, die alle aus zwei sich gegenüberliegenden Steinwänden ragen, strömt Wassernachschub, fällt teilweise metertief hinunter in  Auffangbecken, von denen eines wiederum die Wassertreppe speist.
So schön!
So f…ing gorgeous!

11_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - ... direkt an der Wassertreppe weiteres fröhliches Rauschen und Geplätscher fröhliches Rauschen und Geplätscher

Planten un Blomen am Abend – … direkt an der Wassertreppe weiteres fröhliches Rauschen und Geplätscher

12_Hamburg - Planten und Blomen

Planten und Blomen …

13_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - ... direkt an der Wassertreppe weiteres fröhliches Rauschen und Geplätscher

Planten un Blomen am Abend – … aus den Rohrenden rauscht es hinab … Aus manchen wasserlosen Rohrstücken wachsen Pflanzen.

Wenn Sie die Kühle genossen und sich sattgesehen haben, unterqueren Sie gleich noch die folgende Brücke und werfen darunter und auch dahinter einen Blick auf den Boden. Hier wurden sehr schöne Mosaikmuster eingearbeitet!

14_Hamburg - Planten un Blomen am Abend -  Farbenfroh gelegte Muster am Boden

Planten un Blomen – Farbenfroh gelegte Muster am Boden

Ein Blick auf die Uhr zeigt mir, dass wir jetzt dringend zum Parksee aufbrechen müssen, denn pünktlich um 22 Uhr beginnt dort das Wasserlicht(orgel)konzert!
Wir streifen einfach quer durch die Parkanlage, kommen Sie vertrauensvoll mit mir mit …
Als Route zurück (wieder hinauf zum Tropenschauhaus), dient uns diesmal der rollstuhltaugliche Weg, der an der Wassertreppe beginnt und oben nahe der Bucerius Law School endet.

9_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - Rechts das markante Gebäude der privaten Bucerius Law School mit dem Fernsehturm im Hintergrund

Planten un Blomen am Abend – Rechts das markante Gebäude der privaten Bucerius Law School mit dem Fernsehturm im Hintergrund

15_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - ... steht am Eingang zum Spielplatz

Planten un Blomen am Abend – … am Spielplatz vorbei, wo dieser Herr steht …

16_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - Richtung Parksee_Ein Meer in blau ...

Planten un Blomen am Abend – … weiter Richtung Parksee: Ein Meer in blau …

17_Hamburg - Planten un Blomen am Abend -  ... und immer wieder Wasser

Planten un Blomen am Abend – … und immer wieder Wasser

18_Hamburg - Planten un Blomen - Schön in der Abendämmerung: die weißen Silberkerzen (Cimicifuga) und blühende Funkien

Planten un Blomen – Schön in der Abendämmerung: die weißen Silberkerzen (Cimicifuga) und blühende Funkien

Na bitte, wer sagt es denn!
Wir sind gut in der Zeit.
Von Mai bis einschließlich August starten die Konzerte um 22 Uhr, den ganzen September über um 21 Uhr. Von Oktober bis Ende April hingegen herrscht Winterpause.

Haben Sie eine ungefähre Vorstellung, was Sie erwartet?
Die Kurzfassung könnte so lauten:
Musik an, Wasser an, Licht an!
Wie nüchtern, wie langweilig, wie uninspirierend!
Ich verrate Ihnen ein bisschen mehr.
Sie kommen heute in den musikalischen Genuss des Karnevals der Tiere. Gratis! Sie lauschen ihm in der Dunkelheit, und sie erhalten gleichzeitig zusätzlich etwas  für ihre Augen, das Gemüt,  für Ihre Seele. Ihnen werden Farbenpracht und wunderschöne, anmutige, aber auch mitreißende Wasserspiele geboten werden!
Einige Male könnte Ihnen möglicherweise  ein Ooooh! und Aaaaaah! herausrutschen …
Es wird Sie beeindrucken! Sie und all die anderen, die sich hier sammeln, um sich ein solches Erlebnis nicht entgehen zu lassen.

Möchten Sie wissen, wie dieses kleine Wunder entsteht?
In den Parksee sind sowohl Wasserdüsen für Fontänen als auch Lichtstrahler für buntes Licht eingebaut. Am Ufer stehen mehrere in großer Höhe montierte Lautsprecher, die zwar keine Hi-Fi Qualität haben, aber ihren Zweck hinreichend erfüllen. Sie verbreiten die Musik, die dort an den Konzertabenden erschallt. Oft Klassik, doch es gab auch schon Rockstücke oder Filmmusik, zu denen für die Wasserlichtorgel eine Choreographie erarbeitet wurde.

Wie das funktioniert?
Während der etwa 30 min. andauernden Darbietung, wird von zwei Künstlern (live!) an der „Wasserlichtorgel“ und am „Lichtklavier“ gespielt. Während der eine die 13 Pumpenhebel für die Fontänen bedient, steuert der andere eine sehr große Anzahl von Tasten über ein zweimanualiges Licht-Keyboard und regelt auf diese Art 762 Lampen in fünf Farben.
Um sehen zu können, was sie „anrichten“, befinden sich diese beiden Personen in einem kleinen Raum direkt am Parksee, der Fenster direkt in Höhe der Wasseroberfläche hat. Wenn Sie sich auf der Wiese befinden, ist dieser Raum von Ihnen aus gesehen links (Richtung Café Seeterrassen).
Die Musik selbst ist nicht live. Sie kommt von CD, Band, aus der Konserve …

19_Hamburg - Planten un Blomen am Abend - Das Café Seeterrassen am Parksee erleuchtet und für eine besondere Feier dekoriert

Planten un Blomen … Ein Blick hinüber zum Café Seeterrassen. Erleuchtet und für eine besondere Feier dekoriert …

Die Hitze des Tages ist angenehmen Abendtemperaturen gewichen. Kaum Wind, die Dunkelheit setzt jetzt rasch ein. Nehmen Sie Platz und genießen Sie die Vorstellung. Gerade eben wurden die erst kurz zuvor eingeschalteten Parklaternen wieder gelöscht.
Es geht los!

20_Hamburg - Planten und Blomen - Wasserlichtorgelkonzert Karneval der Tiere 20.07.2012

Planten und Blomen – Wasserlichtorgelkonzert „Karneval der Tiere“

21_Hamburg - Planten und Blomen - Wasserlichtorgelkonzert Karneval der Tiere 20072012

Planten und Blomen – Wasserlichtorgelkonzert „Karneval der Tiere“

22_Hamburg - Planten und Blomen - Wasserlichtorgelkonzert Karneval der Tiere

Planten und Blomen – Wasserlichtorgelkonzert „Karneval der Tiere“ – Mehr dazu (Artikel und Fotos) im Blog: Michèle. Gedanken(sprünge) – Juli 2012

25a_Hamburg - Planten und Blomen - Wasserlichtorgelkonzert Karneval der Tiere

Planten und Blomen – Wasserlichtorgelkonzert „Karneval der Tiere“

23_Hamburg - Planten und Blomen - Wasserlichtorgelkonzert "Karneval der Tiere"

Planten und Blomen – Wasserlichtorgelkonzert „Karneval der Tiere“

24_Hamburg - Planten und Blomen - Wasserlichtorgelkonzert Karneval der Tiere 20072012

Planten und Blomen – Wasserlichtorgelkonzert „Karneval der Tiere“

25_Hamburg - Planten und Blomen - Wasserlichtorgelkonzert "Karneval der Tiere"

Planten und Blomen – Wasserlichtorgelkonzert „Karneval der Tiere“

27_Hamburg - Planten und Blomen - Wasserlichtorgelkonzert "Karneval der Tiere" 25.07.2012

Planten und Blomen – Wasserlichtorgelkonzert „Karneval der Tiere“

Finale …

26_Hamburg - Planten und Blomen - Wasserlichtorgelkonzert "Karneval der Tiere" 25072012

Planten und Blomen – Wasserlichtorgelkonzert „Karneval der Tiere“

Vorbei. Schon … Eine halbe Stunde, die wie im Fluge verging.

Haben Sie gelegentlich die leichten Gischtspritzer gespürt? Empfanden Sie es nicht auch eher angenehm als störend an diesem warmen Tag?
Konnten Sie ein wenig erholen nach der brütenden Hitze des Tages oder sogar für einen Moment den Alltag vergessen und sich ein klein bisschen verzaubern lassen?
Falls es Ihnen gefiel – Sie dürfen selbstverständlich auch alleine wiederkommen! (Diese Wasserlichtorgel hat durchaus ein leichtes Suchtpotenzial …)

Bis zum Ende dieser Saison sieht das weitere Programm folgendermaßen aus:
01.-15. August Tango (Arr. Héctor Gonzáles-Pino)
16.-31. August (erneut) Karneval der Tiere (Arr. Birgit Winzler)
01.-15. September Filmmusik (Arr. Héctor Gonzáles-Pino)
16.-30. September Scheherezade (Arr. Tanja Naini)

Ich freue mich, dass Sie dabei waren und wünsche Ihnen noch weitere angenehme Sommertage! Vielleicht lesen wir uns demnächst wieder.

Anmerkung:
Ich hatte für Sie auch ein kleines Video vorbereitet, doch YouTube wies gleich nach Hochladen auf eventuelle urheberrechtliche Probleme hin (die Musik!).
Nun, reagieren wir mit einem gelassenen hanseatischen Pffft! sowie stoischem Blick darauf, greifen auf obige Fotos zurück und halten uns an unsere eh viel stärkere Kraft der Imagination.

©Juli 2012 by Michéle Legrand

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Genuss pur mitten in Hamburg: Planten un Blomen … und das Geheimnis der fehlenden Fensterscheibe

X -Planten un Blomen - Titelfoto, Blog Michèle. Gedanken(sprünge)
Es gibt etwas in meiner Stadt, was ich schon lange hier im Blog zeigen wollte. Etwas, von dem es zudem auch ein wenig zu berichten gibt  und wer hier öfter mitliest, der weiß, dass ich bezüglich ganz ausführlicher Fakten und Informationen zur (Vor-)Geschichte lieber auf die vorhandenen Quellen verweise, als diese hier erneut seitenweise haarklein wiederzugeben.
Mir geht es  eher um Dinge, die mir beim Besuch jenes Ortes durch den Kopf gehen, Erinnerungen und Gedanken, die hochkommen, Lebewesen – Mensch oder Tier –  die mir aus welchem Grund auch immer auffallen, um Fleckchen Erde, die einfach zu schön sind, um nicht gezeigt zu werden.
Meine Erkundungen geben idealerweise einen realistischen optischen Eindruck und Sie, als Leser, können bei dem persönlichen Touch, den jeder Blogpost enthält, entscheiden, ob Sie es genauso einschätzen und fühlen oder nie auf die Idee kommen würden, so zu denken.
Sie können sagen: Ja! Genau!  Sie können auch die Augenbrauen erstaunt hochziehend fragen: Echt?  Oder Sie brummeln: Also wirklich! Mir ist alles gleich lieb- denn Sie haben etwas empfunden! Darauf kommt es an.

Als es nach meinem Blogpost „Ich träume von Klatschmohnwiesen“ so vorzüglich mit dem Wetterwechsel geklappt hat (zwei Tage danach setzte der Sommer mit Temperaturen um 23-25°Celsius ein), machte  ich mich am Sonnabend, dem 26. Mai auf den Weg.  Mein Ziel: Planten un Blomen.
(Für Nichthamburger folgt nun doch eine kurze Erklärung:
Planten un Blomen ist ein Name aus dem Plattdeutschen und heißt ins Hochdeutsche übersetzt Pflanzen und Blumen. Es ist eine ca. 47 ha große Park- und Blumenanlage mit viel Wasser  (Bächen, Seen, Wassertreppen und –fontänen), mit Themengärten (Rosengarten, einem japanischen Garten u. a.), es gibt ein Tropenschauhaus (im Alten Botanischen Garten) und die davor liegenden Mittelmeerterrassen. Des Weiteren Freizeiteinrichtungen (großer Spielplatz, Wasserspiele für Kinder, in den Wallanlagen eine 4.300 qm große Kunsteis- bzw. Rollschuhbahn, Schachspielmöglichkeiten, Liegewiesen, Stühle, Restauration, Musikpavillon u. a.).
Schon in den Jahren zwischen 1930 und 1945 wurde die Grünanlage unter diesem Namen für die Niederdeutsche Gartenschau gestaltet. Bis 1930 war dort der zoologische Garten, dann ein Volks-, Vogel- und Vergnügungspark, der sich ab 1935 zu Planten un Blomen wandelte. In den 70er Jahren gestaltete man zusätzlich die Alten Wallanlagen (1616-1625 als Stadtbefestigung erbaut) zu öffentlichen Parks um und integrierte sie später. Alles zusammen trägt heute die Bezeichnung Planten und Blomen und ist ein Ort, der sehr gern von Hamburgern wie auch von auswärtigen Gästen der Stadt aufgesucht wird.)

Ich erwähnte gerade die Gartenschau der 30er Jahre. Auch danach war diese Gartenanlage noch dreimal Ort der IGA (Int. Gartenausstellung), nämlich in den Jahren 1953, 1963 und 1973.
Ich erinnere mich, dass ich die letzte als Kind mit meiner Mutter besuchte. Jeder spätere Besuch in der Parkanlage war und ist also auch ein wenig Rückkehr in Kindheitszeiten. Bei Orten, die Eindruck hinterließen, die das Gedächtnis einfach behält, findet immer eine Kombination aus Zeitreise und aktuellem Erleben statt. Es funktioniert bei positiven und negativen Erinnerungen gleichermaßen.
Wir wohnten damals im südlichen Schleswig-Holstein, eigentlich gar nicht so weit entfernt von Hamburg, doch es war zu der Zeit ein Abenteuer, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur IGA zu kommen. (Manche, die jetzt dort wohnen, stöhnen selbst heutzutage noch z . B. über Busfahrpläne und Linien, die ihren Betrieb grundsätzlich gegen 21 Uhr einstellen).
Unser Ausflug war daher minutiös geplant und musste akkurat eingehalten werden, denn wenn überhaupt ein Bus fuhr, dann mit mehrstündigem Abstand zum nächsten. Es ging  in aller Frühe los. Es bedeutete mehrmaliges Umsteigen und Anschlüsse erwischen, irgendwann das Erreichen der damals nördlichsten U-Bahnstation Hamburgs (Garstedt), um von dort aus in halbstündiger Fahrt zur Station Stephansplatz zu gelangen.
Man hatte es wirklich geschafft! Man war endlich dort!
Dort, wo sich die Welt traf, wo Trubel herrschte, wo alles bunt und prächtig war. In diesem Moment war es einem auch noch relativ egal, dass man irgendwann in ein paar Stunden in einem wesentlich ermüdeterem Zustand, die ganze Reise auch wieder zurück machen durfte …
Es gab die extra für diese Gartenausstellung aufgebaute IGA-Bahn, eine kleine Eisenbahn  (Seiten offen, jedoch mit Dach) auf Schienen, die durch das gesamte Gelände fuhr und haufenweise fußmüde oder generell lauffaule Menschen aufnahm. Vier Bahnhöfe wurden angefahren, etwa eine halbe Stunde dauerte die Rundfahrt. Wenn ich mich richtig entsinne, konnte man jedoch zwischendurch aussteigen, unterbrechen und wieder zusteigen. Es herrschte richtig Verkehr damals, denn ungefähr 15 farblich unterschiedlich aussehende Züge fuhren umher.
Ich weiß, dass es im Park seinerzeit Unmengen von Spatzen gab, ich sehe sie heute noch vor mir, wie sie durch die Gegend stoben, sich auf Banklehnen niederließen, immer in der Hoffnung, von den Besuchern die Krümel zu ergattern. Die Krümel von Brot und Keksen, nicht die Krümel von sich auflösenden Besuchern. Das hörte sich gerade missverständlich an …
Ist etwas davon geblieben? Die IGA-Bahn gibt es nicht mehr. Sie wurde noch ein paar Jahre weiter genutzt, dann fehlte Anfang der 80er Jahre ein Betreiber, und man mottete sie ein. Kurz danach wurden auch die weitaus meisten Gleise wieder entfernt. Eigentlich fast schade, denn es war eine schöne Idee, direkt durch blühende Beete fahren zu können.
Die Zahl der Spatzen ist extrem zurückgegangen! Vor einiger Zeit dachte ich, in Hamburg gäbe es fast keine mehr, doch seit etwa drei Jahren geht es wieder aufwärts. Der NABU fand bei seiner Winterzählung heraus, dass diese Vogelart hier in Hamburg zahlenmäßig an vierter Stelle steht. Bei mir im Garten sicher nicht. Dort kommen Rotkehlchen, Blau- und Kohlmeisen, Gimpel, Finken, Zaunkönige, Amseln, Tauben, Krähen, Elstern und sogar Grün- und Buntspecht sowie Eichelhäher eher vor als ein Spatz (Haussperling).
In Planten un Blomen sind mir vermehrt Amseln aufgefallen. Da fast alle, die mir über den Weg liefen,  Nahrung im Schnabel transportierten, vermute ich, dass viele gerade mit dem Füttern ihrer Jungen beschäftigt sind. Die Formulierung „über den Weg liefen“ war übrigens absolut wörtlich gemeint. Man könnte momentan annehmen, die schwarzen Sänger seien in diesem Stadium (Nahrungssuche) flugfaul, denn sage und schreibe insgesamt fünf Amseln hüpften vor mir die Treppen zu Fuß herauf bzw. herab. Ein merkwürdiger Anblick, besonders derart gehäuft.
Was geblieben ist, ist der wunderschöne Garten. Es hat sich einiges verändert. Es sind nicht mehr die auf kurzen Effekt ausgelegten Riesenbeete mit einjährigen Sommerblumen, die vorherrschen, es sind nun Staudenbeete in Kombination mit Gehölzen und viel Wasser. Es ist der japanische Landschaftsgarten, der hinzukam (wie auch das Teehaus, indem von Zeit zu Zeit Teezeremonien stattfinden). Es ist die Gesamtgestaltung und Ausweitung der Parkanlage, die unheimlich dazu beiträgt, dass man während des Aufenthaltes dort in eine andere Welt abtaucht.
Die Straßen und typischen Stadtgeräusche sind auf einmal unendlich weit weg, die Luft ist eine andere. Düfte kitzeln in der Nase, das Gurgeln des Wassers, das die vielen Wassertreppen herunterrinnt und -sprudelt, ist Balsam für die Ohren.
Die Vielseitigkeit der Anlage mit den großen, recht weitläufigen Rasenflächen am Parksee einerseits und andererseits ihren vielen schmalen, unvollkommenen, halb zugewachsenen Wegen und Stufen, die abzweigen und in kleine Bereiche führen, in dunkle, verwunschene Nischen und idyllische „Zimmer“, die Höhenunterschiede ausgleichen und einen von den hoch gelegenen Mittelmeerterrassen am Tropenschauhaus hinunter zum Wallgraben führen, diese Vielseitigkeit macht das Verweilen so interessant. Man möchte jeden Winkel erkunden, jeden Weg, der ins Nirgendwo zu gehen scheint, begehen, neugierig schauen, was sich hinter der nächsten Ecke verbirgt.

1 -Planten un Blomen - Eingang am Stephansplatz - Fernsehturm im Hintergrund

Planten un Blomen – Eingang am Stephansplatz – im Hintergrund ist der Heinrich-Hertz-Turm (Fernsehturm, Höhe ca. 279 m) zu sehen

2 -Planten un Blomen - Radisson Blu Hotel am CCH

Zwischen den Pflanzen taucht das Radisson Blu Hotel am CCH auf. Es ist das höchste Hotel Hamburgs (108 m), 32 Etagen (davon 27 bewohnbar), mit 556 Zimmern und Suiten

3 -Planten un Blomen - Die Liegende von Ludwig Kunstmann

Auf dem Weg zum Tropenschauhaus passiert man den Platz dieser Dame: Die Liegende von Ludwig Kunstmann

4 -Planten un Blomen - Brücke

Abgebogen ins Gebüsch und sie entdeckt: die Brücke …

5 -Planten un Blomen - Auch hier ein Schloss an der Brücke - Taura und Virgo haben es hinterlassen

Auch hier ein Schloss an der Brücke … Taura und Virgo haben es hinterlassen

Natürlich frage ich mich, wenn ich dieses Schloss sehe, wie lange es wohl schon dort festgemacht ist. Ich stelle mir Taura und Virgo vor. Ob es wirklich die realen Namen sind? Oder ist es eine Abwandlung der Sternzeichen beider (Stier und Jungfrau)? Sind sie noch zusammen? Werden die „Parkwächter“ das Schloss an der Brücke lassen? Oder kommt Virgo mit dem Bolzenschneider, weil er Taura inzwischen doof findet? Nein. Sie werden heiraten, und in ein paar Jahren mit ihren Kindern auf der Brücke stehen, um beim Anblick des Schlosses heimlich ein Tränchen wegzuwischen.
„Mama, warum weinst du denn?“
„Ich hab nur Staub ins Auge bekommen, Aquarius.“
Wir bleiben natürlich bei den Sternzeichennamen. Aquarius (Wassermann) für den Jungen und Libra (Waage) heißt das Mädchen. So einfach ist das … Virgo wird sich räuspern, Libra auf die Schultern setzen und ihr dann beim Weitergehen versuchen zu erklären, warum Papa da einfach ein Schloss anhängen durfte und warum er es auch jetzt nicht abmachen will.
Doch kommen wir langsam wieder zurück zu  … PLANTEN UND BLOMEN!

Ich wende mich dem Weg zu, der zum Tropenschauhaus und den Mittelmeerterrassen führt und habe einen schönen Blick auf den unter mir liegenden Wallgraben.

6 -Planten un Blomen - Blick auf den alten Wallgraben und blühende Iris am Ufer

Blick auf den alten Wallgraben und blühende Iris am Ufer

Die Mittelmeerterrassen sind im Alten Botanischen Garten. Daran angrenzend befindet sich das Tropenschauhaus. Im Grunde sind es mehrere Pflanzenschauhäuser, die alle unter Denkmalschutz stehen. Eröffnet wurden sie anlässlich der IGA 1963, und es existieren verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Klimazonen (Tropen, Subtropen, Kakteen und andere Sukkulenten sowie ein Farnhaus). Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht (es gibt einen Kasten am Ausgang).

8 -Planten un Blomen - Blick vom Wallgraben zu den Mittelmeerterrassen und zum Tropenschauhaus des Bot. Instituts derUniversität

Blick vom Wallgraben zu den Mittelmeerterrassen und zum Tropenschauhaus des Botanischen Instituts der Universität

9 -Planten un Blomen - Aquarium am Tropenschauhaus - Fisch schleckt Scheibe ab

Etwas unscharf, aber speziell. Im Aquarium am Eingang des Tropenschauhauses schleckte dieser Fisch hingebungsvoll die Scheibe ab …

10 -Planten un Blomen - Tropenschauhaus

Der Urwald in der Stadt – möglich im Tropenschauhaus

11 -Planten un Blomen - Beeindruckende Stämme (Formen) und Borken haben einige Palmen

Beeindruckende Stämme (Formen) und Borken haben einige Palmen …

12 -Planten un Blomen - Tropenschauhaus (Subtropen-Bereich)

Tropenschauhaus (Subtropen-Bereich)

13 -Planten un Blomen - Tropenschauhaus - Bereich Kakteen und andere Sukkulenten

Tropenschauhaus – Bereich Kakteen und andere Sukkulenten

14 -Planten un Blomen - Tropenschauhaus - interessante Blattanordnung ...

Interessante Blattanordnung …(es stand kein Name dran, dürfte aber wohl eine Euphorbia-Art sein)

Im Kakteenhaus (Sukkulentenhaus) ist zurzeit etwas Besonders zu sehen. Im Januar dieses Jahres stellte man hocherfreut fest, dass eine der Agaven einen Blütenstand ausbildet. Das war schon aufregend. Doch momentan ist man regelrecht aus dem Häuschen, weil seit Februar feststeht, dass auch die größte Agave blühen wird. Das ist so besonders, weil Agaven nur einmal in ihrem ganzen Leben blühen. Man erklärt dort, dass die Pflanzen, um dieses Blühen bewerkstelligen zu können, viele Jahre – bei großen Arten oft Jahrzehnte – brauchen, ehe sie ausreichend Pflanzenmasse aufgebaut und Reservestoffe gesammelt haben, um danach in wenigen Monaten einen Riesenblütenstand auszubilden und Samen anzusetzen. Das wiederum ist so kräftezehrend, dass alle Reservestoffe verbraucht werden und die Pflanze danach abstirbt.

Bei der Pflanze im Kakteenhaus handelt es sich um eine Agave (weberi J. F. Cels ex. J. Poiss), deren Alter man auf 30 bis 40 Jahre schätzt. Was die Herrschaften vom Tropenhaus – abgesehen von ihrer Begeisterung – zusätzlich ein bisschen ins Schwitzen bringt, ist die Tatsache, dass der Blütenstand eine Höhe von sieben bis acht Metern erreichen wird! Das ist höher als die vorhandene „Deckenhöhe“. Man hat überlegt, eine Dachglasscheibe zu entfernen und hat es mittlerweile auch getan. Solange noch Frostgefahr war, gab es eine vorübergehende Schutzkonstruktion gegen Kälte, und natürlich ist immer die Sorge da, wie sich das Wetter wohl weiter verhält.
Ich stelle mir schwere Güsse vor und weiß nicht, wie man in dem Fall verhindern will, dass das ganze Kakteenhaus geflutet wird …
Als ich dort war, wuchs die Agave recht munter gen Himmel und genoss die frische Luft ganz offensichtlich. Ich würde zu gern sehen, wie sie in voller Blütenpracht aussieht …

15 -Planten un Blomen - im Hintergrund die Agave, die einen Blütenstand ausbildet

Im Sukkulentenbereich -> im Hintergrund die Agave, die einen Blütenstand ausbildet

15a -Planten un Blomen - Agave (weberi J. F. Cels ex. J. Poiss)

Agave (weberi J. F. Cels ex. J. Poiss) – Die Pflanze ist auch als solche schon recht imposant.

16 -Planten un Blomen, Dachfenster entfernt, da die Agave zum Himmel strebt

Dachfenster entfernt, da die Agave zum Himmel strebt …

Beim Verlassen des Tropenschauhauses steige ich noch einmal die Stufen zum Wallgraben hinab, denn ich habe im Wasser etwas entdeckt, was ich mir näher anschauen möchte:

17 -Planten un Blomen - Zwei sich im Wallgraben auf einem Baumstumpf sonnende Schildkröten

Planten un Blomen – Zwei sich im Wallgraben auf einem Baumstumpf sonnende Schildkröten …

Vermutlich sind es Rotwangen-Schmuckschildkröten, die hier lässig abhängen. Ich habe ein Weilchen zugesehen, wie sie genüsslich den Hals streckten und ihr Gesicht Richtung Sonne drehten. Es hatte etwas enorm Friedliches und Erhabenes. Es drückte Wonne aus. Wohlbehagen. Deshalb war ich sehr erstaunt, als ein Spaziergänger neben mir zu seiner Begleitung sagte: „Können die nichts anderes als herumliegen? Muss das öde für die sein!“
Ich glaube es eigentlich nicht … (Sie sehen, hier ist auch wieder ein Punkt, an dem wir sehr unterschiedlich empfinden können).

17a -Planten un Blomen - Wieder auf dem Weg zum Hauptgang - vorbei an rotem Mohn

Wieder auf dem Weg zum Hauptgang – vorbei an rotem Mohn

17b -Planten un Blomen - Mohn mit enormer Leuchtkraft ...

Aus der Nähe: Mohn mit enormer Leuchtkraft …

18 -Planten un Blomen - Arkadengang am CCH (Dammtor)

Arkadengang am CCH (Dammtor)

19 -Planten un Blomen - Wassertreppen mit kleinem Wasserfall (rechts sind noch Beine eines ausruhenden Besuchers. Vorher wateten erhitzte Menschen durch das Wasser)

Wassertreppen mit kleinem Wasserfall (rechts sind noch Beine eines sich ausruhenden Besuchers. Vorher wateten erhitzte Menschen durch das Wasser)

20 -Planten un Blomen - in der Nähe des Parksees

In der Nähe des Parksees …

20a -Planten un Blomen - durch das Unterholz weiter zum Parksee ...

Durch das Unterholz weiter zum Parksee …

Mich zieht es weiter zum Parksee, der auch schon zur Zeit des Zoos dort war.  Selbst eine Fontäne gab es zu damaliger Zeit bereits, die manchmal, bei ganz speziellen Anlässen, auch beleuchtet wurde. Heute nun erleben wir im Parksee die Wasserfontänen, die ein bisschen wirken wie Orgelpfeifen. Wenn sie abends von den unter Wasser liegenden Scheinwerfern bunt erleuchtet werden und zudem Musik dazu erklingt (synchron zu Licht und Fontänen), dann wird auch gern von der Wasserlichtorgel gesprochen.

21 -Planten un Blomen - kurz danach ist der Blick auf den Parksee frei und wer Glück hat, sieht die Wasserfontänen

Kurz danach ist der Blick auf den Parksee frei und wer Glück hat, sieht die Wasserfontänen

22 -Planten un Blomen - So harmlos fängt es an (man sieht die Installationen unter bzw. im Wasser)

So harmlos fängt es an (man sieht die Installationen unter bzw. im Wasser)

23 -Planten un Blomen - Parksee - Wasserfontäne

Parksee – Wasserfontäne: nächste Stufe …

24 -Planten un Blomen - Wasserfontänen
25 -Planten un Blomen - Parksee: Wasserfontänen
25a -Planten un Blomen - Parksee: Wasserfontänen

26 -Planten un Blomen - Parksee: Wasserfontänen

Wieder geordneter …?

27 -Planten un Blomen - Parksee: Wasserfontänen

… doch noch einmal mit Power!

28 -Planten un Blomen - Gleiche Position einen Moment später  - als wäre nichts geschehen ...

Gleiche Position einen Moment später – als wäre nichts geschehen …

Spaziert man vom Parksee weiter in Richtung Messehallen und Fernsehturm (Heinrich-Hertz-Turm, ca. 279 m hoch), gelangt man an Blumen und Sonnenuhr vorbei zu den idyllisch gelegenen Wasserkaskaden. In einigen Becken befinden sich große, runde Trittsteine, die nicht nur von Kindern gern genutzt werden, um Tieren und Pflanzen noch ein wenig näher zu sein. Vereinzelte Bäume im Uferbereich sorgen für lichten Schatten, in dem wieder andere Pflanzen gedeihen. Hier entwickelt sich momentan der Wald-Geißbart (Aruncus dioicus) und besondere Iris-Arten gedeihen, wie zum Beispiel die gelbe Variante, die mit Vorliebe von Hummeln und anderen Insekten angesteuert wird.

29 - Planten un Blomen - gut besucht bei dem schönen Wetter

Planten un Blomen ist gut besucht bei dem schönen Wetter …

30 -Planten un Blomen - so viele Mohnknospen - ich muss wohl noch einmal wiederkommen ...

So viele Mohnknospen – ich muss wohl noch einmal wiederkommen …

31 -Planten un Blomen - Sonnenuhr (nahe Parksee)

Sonnenuhr (nahe Parksee)

32 -Planten un Blomen - besonders schön bei diesem Wetter - auch leicht schattige Bereiche

Besonders schön bei diesem Wetter – auch leicht schattige Bereiche

33 -Planten un Blomen - heißgeliebt von den Insekten - die gelbe Iris

Heißgeliebt von den Insekten – die gelbe Iris …

34 -Planten un Blomen - Die Sonnen- und Putzplätze der Enten. Hier wird auch der Nachwuchs aufgezogen.

Bei den Wasserkaskaden: Die Sonnen- und Putzplätze der Enten. Hier wird auch der Nachwuchs aufgezogen.

35 -Planten un Blomen - Entennachwuchs

Planten un Blomen – Entennachwuchs

36 - Planten un Blomen - Entennachwuchs und Kinder, die ihn gern oft ganz nah von den Trittsteinen aus beobachten

Entennachwuchs und Kinder, die ihn oft auch gern ganz nah von den Trittsteinen aus beobachten

37 -Planten un Blomen - Flamingogruppe von Hans Martin Ruwoldt

Flamingogruppe von Hans Martin Ruwoldt

Ist es nicht erstaunlich, dass Flamingos trotz ihres längeren Halses nur 17 Halswirbel haben, ein Schwan aber 25?

38 -Planten un Blomen - Storchenschnabel (Geranium) und Funkien (Hosta) am Wasser

Storchenschnabel (Geranium) und Funkien (Hosta) am Wasser

39 -Planten un Blomen - nahe Ausgang Messehallen: die Discokugeln ;)

Nahe Ausgang Messehallen: die Discokugeln ;)

40 -Planten un Blomen - Bronzeplastik von Barbara Haeger - eine von drei "Weiblichen Gestalten", die 1953 anlässlich der IGA aufgestellt wurden

Beim Apothekergarten die Bronzeplastik von Barbara Haeger – eine von drei „Weiblichen Gestalten“, die 1953 anlässlich der IGA aufgestellt wurden

Im Bogen geht es weiter zum Apothekergarten, der zur IGA 1963 angelegt wurde. Es ist ein Arzneipflanzengarten, bei dem man im Laufe der Zeit allerdings Giftpflanzen aus Sicherheitsgründen durch Kräuter ersetzt hat.  Nicht alle,  z. B. Fingerhut (Digitalis) habe ich noch entdeckt. Der Garten hat eine interessante Form, denn er verbirgt sich hinter weißen Mauern, die sieben einzelne Höfe mit Heilpflanzen umgeben. Man spaziert auf gewundenen Wegen und durchschreitet nach und nach Bereiche mit unterschiedlichen Pflanzen, die in einem „therapeutischen Bezug zu einem Organ oder Organgruppen des menschlichen Körpers stehen“.

42 -Planten un Blomen - Der Eingang zum Apothekergarten (Heilpflanzen- und Kräutergarten) ...

Der Eingang zum Apothekergarten (Heilpflanzen- und Kräutergarten) …

Kaum habe ich  das schmiedeeiserne Tor hinter mir gelassen, empfängt mich ein Schwall Oregano-Duft.  Jeder Hof riecht anders. Da keiner sonst dort war, konnte ich  mich teilweise mit geschlossenen Augen vorantasten und Stück für Stück erriechen, ohne Gefahr zu laufen, andere anzurempeln.
In den Mauern sind vereinzelt Öffnungen zum Durchgucken, wie auf dem Foto zu sehen. Als großer Ginkgo-Fan habe ich mich natürlich sehr gefreut, neben einem der „Fenster“ einen Ginkgo biloba zu entdecken …

43 -Planten un Blomen - Apothekergarten mit gewundenen Gängen und weißen Mauern - gelegentlich ein Durchguck ... (und ein Ginkgo biloba)

Apothekergarten mit gewundenen Gängen und weißen Mauern – gelegentlich ein Durchguck … (und ein Ginkgo biloba)

Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass ich schon mehrere Stunden im Park verbracht hatte. Und wenn einem das plötzlich bewusst wird, dann dauert es nicht mehr lange, bis das Gehirn sich  meldet und:
a) behauptet, dass die Füße weh tun
b) meint, dass es langsam Zeit wäre, an die Heimfahrt zu denken.
Gehört, getan.

41 -Planten un Blomen - Blüteninseln - immer wieder ...

Rückweg zur U-Bahnstation Stephansplatz: Blüteninseln – immer wieder …

44 -Planten un Blomen - schön die goldgelbe Laubfärbung des Baumes und die lilafarbenen Bälle des hohen Zierschnittlauchs (Allium) davor

Schön die goldgelbe Laubfärbung des Baumes und die lilafarbenen Bälle des hohen Zierschnittlauchs (Allium) davor. Verblüht sieht er (einige Sorten) ähnlich aus wie die Pusteblumen des Löwenzahns.

Der Ausgang ist erreicht, aber es war nicht das letzte Mal, und der zeitliche Abstand bis zum nächsten Besuch wird diesmal auch kürzer ausfallen.
Ich sage nur Mohnblüte, Agavenblüte, Laubfärbung Herbst …

Falls ihr/Sie auch Lust bekommen habt/haben, sei Ihnen gesagt, Planten un Blomen ist in jeder Jahreszeit einen Besuch wert, doch die schönsten Zeiten sind Frühsommer und Spätherbst. Demnächst, im  Juni, zeigen auch die Rosen im eigenständigen Rosengarten ihre ganze Pracht. Sie sind dieses Jahr etwas später dran, haben jedoch schon reichlich Knospen.
Es gibt genügend Sitzmöglichkeiten im Park (sowohl Bänke als auch schöne Stühle) und Liegewiesen (Decke mitnehmen!). Weiterhin bestehen die Möglichkeit sich zu verköstigen, falls kein Proviant mitgebracht wurde.
Oft ertönt Live-Musik (gratis) im Musikpavillon. Es kommt allerdings darauf an, welche Künstler auftreten. Von schön bis schaurig kann ein Besucher wirklich alles erleben. Heute war es Gebrüll ins Mikro, aber in einem verwunschenen Gang im Park spielten zwei Mädchen Querflöte und Geige, das klang gewaltig! Lassen Sie sich einfach überraschen!
Falls Sie mit Kinder kommen, nehmen Sie immer reichlich Wechselkleidung mit. Hier gibt es nicht nur den großen Spielplatz, sondern auch reichlich Wasserspiele. Da bleibt nichts lange trocken.
Und wenn Sie im Sommerhalbjahr abends durch den Park streifen, dann laufen Sie nicht vor 22 Uhr heim! Gehen Sie am Parksee vorbei und genießen Sie die das Konzert mit Wasserlichtorgel.

Das war es. Ich muss jetzt heim.  ;)

©2012 by Michèle Legrand

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