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Nee, du, hab‘ gleich noch ein Shooting …

Michèle Legrand - Michèle. Gedanken(sprünge) @wordpress.comIch habe mir für heute ein Phänomen herausgepickt, über das ich just erneut gestolpert bin.
Auf dem Heimweg überquerte ich an einem Bahnübergang zu Fuß die Gleise. Ein Stück von mir entfernt standen mitten auf der Strecke zwischen den Schienen drei Mädchen im Teenageralter. Eine der jungen Damen war mit einer schon recht professionell wirkenden Kamera ausgerüstet, die zweite hielt einen Rucksack, ein Paar Turnschuhe, eine Art Federboa und eine Bürste, die dritte im Bunde wurde abgelichtet. Posierte mit High Heels im Gleisbett, wachspuppengleich geschminkt. Dramatische Wimpern. Derart dicht mit Mascara beschwert oder durch künstliche zusätzlich ergänzt, dass ein komplettes Aufklappen der Augenlider aufgrund des überschrittenen zulässigen Wimperngesamtgewichts nicht mehr möglich war.
Es zog die Deckel schier herunter!
Folglich wirkte es, als ließe sie kontinuierlich einen überzogen trägen Schlafzimmerblick in die Ferne schweifen, einen sehnsüchtigen Blick in Richtung bisher nicht erscheinender Regionalbahnen – während der Kameraverschluss neben ihr fortwährend klickte.
Sie trug viel zu dünne Sachen angesichts der herrschenden Temperaturen.
„Wie viele Aufnahmen willst du denn noch machen? Ich friere langsam!“
Für einen Moment wich der laszive Blick, die Wimpern wurden mühevoll angehoben, die Lider krampfhaft geöffnet gehalten. Sie langte entschlossen nach der Federboa und schmiss sie sich um den Hals. Ein paar Flusen stoben auf.
„Nur noch ein paar … Dreh dich mal! … Nein, so!“
Energischer Griff an den Ellenbogen gefolgt von weiteren Anweisungen wie: Arm nach hinten, Bein einknicken, Schulter zurück, Kinn vor, die Boa langziehen etc.
Das Läuten, das ein Schließen der Bahnschranken ankündigt, ertönte.
„Scheiße, schon wieder ein Zug!“
Mitten im Shooting. Allseits genervtes Räumen der Gleise …
Ein Fototermin der besonderen Art.

Schwenk. Vor wenigen Tagen gingen zwei junge Männer vor mir in Richtung einer Rolltreppe. Recht nett anzusehen die beiden, aber nicht außergewöhnlich. Der eine erzählte seinem Kumpel, was er noch vorhatte am Nachmittag und fragte nach:
Kommscht auch?“
„Nee, du, hab‘ gleich noch ein Shooting!“
„Schuting? Kannsch mich midnäme?“
Offenbar jemand aus dem badischen Raum.
„Muss ich erst den Fotografen fragen.“
Ein Anruf per Handy klärte die Lage. Der andere durfte mit. Ein Außentermin an der Alster. Kam auf einen mehr oder weniger auch nicht an. Die Gegend ist geräumig dort …

Kennen Sie das? Ist es Ihnen auch schon aufgefallen?
Scheinbar alle Welt redet plötzlich von Shootings! Hat solche Shootings!
Und Models wachsen wie Kraut aus dem Boden!

Shooting. Ein Anglizismus! Shocking!
Er ist nicht neu, allerdings hat seine Verwendung enorm zugenommen! Sein Verbreitungsraum ist gewachsen und die Häufigkeit seines Einsatzes signifikant gestiegen. Trotz aller Vorbehalte, die gegen fremdsprachliche, sich bei uns klammheimlich einschleichende Begriffe, existieren. Trotz aller Aufschreie, der Furcht vor dem Aussterben der deutschen Sprache und dem eiskalten Hauch – quasi ihrem schon fühlbaren, herannahenden, mindestens partiellen Tod! – der bereits in den Nacken bläst.
Vorbei die Zeit, in der das Volk davon sprach, es hätte einen schnöden Termin beim Fotografen des Vertrauens.
Vorbei die Zeit, in der die Menschheit ohne großen Ehrgeiz oder Eitelkeit entspannt auf einem Stuhl Platz nahm und lediglich vorhatte, freundlich in die Kamera zu blicken (… und es ihr mit mehr oder minder großem Erfolg auch gelang).
Vorbei die Zeit, in der Menschen unterschiedlichen Alters Fotos vom Fotografen lediglich für Ausweise, Visa, Bewerbungsunterlagen und zum Erfreuen der Großeltern benötigte und sie sonst niemand genauer anschaute. Denn jene Fotos waren persönlich eher nebensächlich. Von wirklicher Bedeutung waren die Schnappschüsse von Familien- und Lebensereignissen, Bilder von gemeinsam verbrachten Veranstaltungen mit Freunden, Erinnerungsstücke.
Vorbei auch die Zeit, als Fotografen noch wirkliche Fotografen – sprich allesamt Profis – waren!
Vorbei …
Now it’s shooting time!

Ahnen Sie, wie ein Wandel generell abläuft? Überlegen Sie mal …
Ein Wandel und auch die Umbenennung einer Sache erfolgen schleichend. Ehe ein neuer Begriff wahrgenommen wird, ehe diese Vokabel im Gedächtnis als Alternative zum bisher Üblichen gespeichert, ehe sie erstmals selbst genutzt wird, braucht es Zeit. Ehe sie schließlich nicht nur zufällig bzw. einmalig etwas ersetzt, sondern letztendlich als Dauerbrenner für alles und jedes gebraucht wird – bis dahin muss der Mensch erst einmal oft genug mit ihr in Kontakt gekommen sein. Sie muss aus ihrer anfänglichen Nischenexistenz hervorkommen. Sich an- und einschleichen. Ihr Schattendasein beenden und ins Scheinwerferlicht treten. Der Begriff muss begriffen werden. Von allen Seiten betastet.
Wie fühlt er sich an, wie griffig ist er? Ist er passend und zeitgemäß, d. h. ist die Zeit reif für ihn? Was sagt er aus?  Ist er eine Universallösung, die vieles abdeckt? Langes Reden erspart? Das erhöht seine Chancen, sich durchzusetzen.
Wird eine Person oft genug mit einem Neuling dieser Art konfrontiert, kommt es nur in relativ seltenen Fällen zu einer Aversion (Das geht mir dermaßen auf den Zeiger, hör mir bloß auf damit!). Generell erwärmt sich der Mensch im Laufe der Zeit für das neue Wort. Der Einnistungserfolg. Danach kommt der Weichklopftrick. Immer wieder vorsetzen. So gesellen sich in Nullkommanichts ein Gewohnheitseffekt und die Nachplappertendenz hinzu. Das Hirn ist eingenebelt. Der Begriff wabbert herum, dockt an.
Rumms!
Shooting! Shoo-ting.  Shoo … shoo… shoo … ting! Shooootinnnngg!
Er verharrt abrufbereit in Warteposition, bekommt gefühlt Klang, wird per Zungenbewegung unbewusst vorgeformt bis … ja, bis das Wort irgendwann das erste Mal benutzt und laut ausgesprochen wird.
Eher aus Versehen! Huch!
Doch – es ist nichts passiert. Keiner hat sich beschwert. Eigentlich klingt es sogar recht international, imposant – geht dafür jedoch erstaunlich leicht und flüssig über die Lippen. Und obendrein hat die Umgebung recht interessiert reagiert! Aufgehorcht!
Zack! Passiert!

Es hat sich unwiderruflich durchgesetzt, die Hemmschwelle wurde überwunden! Die Barriere niedergerissen! Fremdeln war einmal.

Der nächste Schritt: Mittlerweile glaubt der Mensch, nur dieses neue Wort trifft tatsächlich den Kern. Und nicht nur den. Es sagt mehr, ach was, es sagt alles! Und gleichzeitig irgendwie … nichts! Erstaunlich.
Es lässt gewissen Spielraum für eigene Vorstellungen. Allein dieser Begriff hat das gewisse zusätzliche Etwas, das jenes ursprünglich verwendete Wort Foto(grafen)termin – unser Beispiel – eben nicht hat. Angeblich. Das Neue sagt – nüchtern betrachtet – nichts anderes, doch hört es sich more important an. Diesem Ausdruck haftet offenbar irgendwie etwas Glitzerndes an und das vorrangig durch seinen öffentlichen Gebrauch in Medien verschiedenster Art. Im Fernsehen! Nicht zu vergessen die Tatsache, dass es zur Sprache der von einigen sehr umschwärmten Prominenten gehört!
„Mein Shooting mit XY war grandios.“  Zahnpastalächeln. Dauerpose.
„Dass ich mit ABC shooten durfte … ! 
Alle waren so zauberhaft!“  Rührung. Glorienschein.
„Ich wollte auch noch Ä, Ü und Ö wahnsinnig danken, ihr seid ein tolles Shooting-Team!“ etc.

Fühlt man sich bei der Verwendung des Wortes Shooting nicht auch sofort als Mitglied dieser schönen bunten Scheinwelt? Ist man nicht gleich ein bisschen wichtiger, gehört einem besonderen Kreis an?
Einem Kreis der dummerweise nur sehr schnell so groß wird, dass er gar nichts Besonderes mehr ist! War dieser imaginäre Kreis, als er noch klein, fein und illuster war, im Bereich der Werbefotografie (Mode und andere Sparten) oder der Öffentlichkeitsarbeit anzutreffen, so lässt er sich heute nicht mehr begrenzen. Der Ausdruck Fotoshooting wird uneingeschränkt genutzt und ist scheinbar überall tauglich und vor allem dort beliebt, wo jemand versucht, seiner Person und seinen Aktivitäten mehr Gewicht und seinen Fotos mehr Beachtung zukommen zu lassen. Jedenfalls mehr, als bisher üblich waren.
Und warum versuchen alle, mehr Beachtung zu finden?
Weil die eine Hälfte der Welt plötzlich Model werden will oder annimmt, das Zeug dazu zu haben!
Und weil die andere Hälfte sich, sobald sie eine Kamera auch nur halten kann, für einen Starfotografen hält.
Ein Shooting in der Biografie erwähnen zu können, ist schon die halbe Miete. Ein Anfang. Je mehr, umso besser natürlich. Die Bilder sind schließlich alle für die Setcard. Stopp! Fehler! Ein gern und häufig vorkommender auf Seiten der neuen Shooting-Generation, die eben nicht mehr nur aus Profis besteht. Also bitte merken: der korrekte Ausdruck ist Sedcard, auch wenn die Fotos am Set entstehen.

2006 lief in Deutschland die erste Staffel von Germany’s next Top Model an. Der Startschuss einer neuen Entwicklung, die sich in den Jahren danach mehr und mehr breitmachte. Mode und Models als Thema und Anliegen der Allgemeinheit. Breit diskutiert. Natürlich auch die Anforderungen an das Aussehen! Stichwort Schönheitsideal!
Das Model Business ließ sich in die Karten schauen. Die Ansprüche an junge Models wurden verdeutlicht, ihre Arbeit präsentiert – und die der Fotografen! Aus dieser Ecke tauchte es vermehrt auf. Das Shooting. Das Wort wurde salonfähig. Erst im Fernsehen, dann auf der Straße. Anfangs wurde es gierig von der Generation der mitfiebernden Teenies und Twens aufgesogen, wenig später schlich es sich fast unmerklich auch in den Wortschatz der Eltern und sogar Großeltern! (Gespräch neulich am Rande des Model Contest Finales: Meine Enkelin macht das ja jetzt auch. Sie hatte so ein Shooting neulich …)

Als im Laufe der Jahre mancherorts zusätzlich die Ausrichtung von ähnlich konzipierten Wettbewerben (außerhalb des Fernsehens) startete, welche vielen ohne besondere Geldmittel, Bekanntheit, Kontakte oder Promistatus einen Zugang ermöglichten, die Herren endlich auch mit einbezog und das Internet eine Präsentationsplattform für jedermann darstellte – da war es zu spät, um etwas aufzuhalten. Es schien auf einmal irgendwie jedem möglich, seinen Traum von einer Modelkarriere zu träumen und ihn – wenigstens für eine Weile – mehr oder weniger intensiv zu verfolgen.
Die hinsichtlich des Gewichts, der Statur, der Größe, der Maße etc. gelegentlich schon skurrilen Vorgaben vieler großer Modehäuser und ihrer Designer sowie – daraus folgend – der Agenturen, können natürlich von den weitaus meisten nicht erfüllt werden, doch vielleicht muss man auch nur hartnäckig genug sein und genügend auf sich aufmerksam machen. Auffallen, herausstechen aus der Masse, sich selbst darum kümmern …Ein Shooting vorweisen! Was für eins? Ach, Shooting ist Shooting.

Mittlerweile scheinen diese Regeln zu gelten:
1) Jeder/jede, von dem/der ein Foto geknipst wird, ist ein Model.
2) Jeder/jede, der/die knipst, ist ein Fotograf.
3) Alles was Bilder macht, ist zum Fotografieren geeignet.
4) Jeder der Fotograf ist, hängt „Photography“ hinter seinen Namen, bastelt sich eine Homepage oder Facebook-Seite und postet grundsätzlich alles. Möglichst mehrfach.
5) Jedes Treffen zum Zwecke des Fotoknipsens ist ein Shooting.
6) Jedes Shooting macht einen berühmter. Zumindest bei den Freunden. Die schenken einem dann bei Facebook Likes. Wenn nicht von selbst, dann wenn man genügend bettelt.
7) Jeder/jede, der/die ein Shooting hatte, ist im Grunde schon Topmodel. Dass die großen Agenturen einen immer noch nicht auf der Liste haben, ist nur der Beweis, dass die doch keine Ahnung haben … Oder dass man Sedcard mit „t“ geschrieben hat.

Ich bin heute ziemlich böse, gell? ^^

Ehe „meine“ Talente und vor allem die Finalisten vom Nachwuchs-Modelwettbewerb QUARREE GESICHTER, die heute vielleicht mitlesen, sich ärgern, möchte ich hervorheben, dass ich nicht von ihnen spreche! Sie sind nach den fast acht Monaten Training wirklich keine stümperhaften Laien und Möchtegernmodels mehr. Viele von ihnen wurden schon von namhaften Profifotografen abgelichtet, sind bei aufwändigen Shows außerhalb des Contests gelaufen, verfügen über aussagekäftige, vielversprechende Sedcards, und einige von ihnen sind sogar inzwischen bei Agenturen unter Vertrag!
Ich spreche vielmehr von all jenen, die auf den Zug aufspringen und denen ein  angedeuteter, real aber nicht existierender Profistatus dazu verhelfen soll, erfolgreich mitzumischen. Denjenigen, die vielleicht annehmen, es braucht nicht mehr als die Kenntnis der richtigen Wortwahl, um erfolgreich in einer Branche zu bestehen. Ich sehe es kritisch, wenn mit Begriffen um sich geschmissen und mit allem irgendwie Schindluder getrieben wird.
Alles nur Show. Eine einzige große Show.
Ja?
Oder doch nicht?

Wie ist das nun mit dem Begriff Shooting?  Ich bin mir noch nicht ganz im Klaren, wie sein explosionsartig angestiegener Gebrauch einzuschätzen ist. Und bleibt er? Hat er Überlebenschancen?
Dabei kommt mir möglicherweise ein weiteres Erlebnis vom heutigen Tag zur Hilfe.
Zwei kleine Mädchen stehen bei Karstadt am Mützentisch. Sie sind nicht älter als acht Jahre.
„Hier, setz mal auf!“, sagt die eine und reicht ihrer Freundin eine bunte Strickkappe mit Schirm. Dann zückt sie ihr Handy und ergänzt: „Ich werde dich jetzt shooten.“

Wissen Sie was? Mir wird gerade bewusst, dass ich höchstwahrscheinlich völlig falsch lag. Es hat wohl doch nichts mit Größenwahn, Eitelkeit, Scheinwelten, übersteigertem Selbstbewusstsein, Selbstdarstellung, Wunschdenken, Träumereien oder Wichtigtuerei und Selbstbeweihräucherung zu tun!
Es gibt auch gar keinen Grund, über den Siegeszug des Begriffs Shooting überhaupt verblüfft zu sein! Shooting ist gar nicht mehr das Synonym für etwas, was in einem ganz bestimmten Bereich und unter ganz bestimmten Voraussetzungen stattzufinden hat. Vielleicht soll gar nichts vorgetäuscht werden …
Es ist nur noch ein Wort, dass den Jüngsten schon mit in die Wiege gelegt wurde. Ein Universalwort, dass sie mit der Muttermilch aufgesogen haben. Sie erinnern sich noch an die Aussage, dass es 2006 die erste Staffel GNTM gab? Kinder haben das neue Wort seitdem wesentlich öfter als den alten Begriff vom Fotografieren vernommen. Und rein vom Klang her – ganz ehrlich – passt Shooting nicht wesentlich besser zu all den anderen gängigen Ausdrücken dieser Zeit wie Handy, Outfit, Fashion, Download, Conditioner, Push-up-BH, Learning by Doing, Moonboots etc. ?
Keine Sorge also um die Lebensdauer des Ausdrucks Shooting – er hat sich etabliert. Viel eher können wir langsam nach einem Taschentuch greifen, um für das Begräbnis der Begriffe fotografieren, Foto(grafen)termin u. ä. gerüstet zu sein. Ich vermeide es, sie Begriffe der deutschen Sprache zu nennen. Man kann ja auch aussterbenden Worten, die aus dem Griechischen abgeleitet sind, nachweinen. Es bläst schon ein gewaltig kalter Hauch in der Nackengegend …

Wie werden Sie es denn halten?
Übernehmen Sie den Anglizismus? Oder ist bei Ihnen Old Fashion angesagt?
Nun, falls Sie jemand für ein Shooting haben will, wissen sie jetzt zumindest, was es damit auf sich hat und blamieren sich nicht damit, dass sie entweder zurückschießen wollen oder zumindest ziemlich gebauchpinselt denken, Sie wären nun entdeckt worden für eine große Weltkarriere.
Gehen SIe auf Nummer sicher!
Fragen Sie lieber immer nach, wie man Sedcard schreibt. Und vergewissern Sie sich, dass nicht nur das Handy zum Fotografieren genommen wird. Verzeihung, zum Shooten …!

©November 2013 by Michèle Legrand

 

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Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Die Anproben!

Anproben?
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob eine Anprobe, wie Sie bei Ihnen abläuft, wenn Sie im Fachgeschäft Kleidung an sich testen, ob solch ein Anprobieren wohl sehr verschieden ist von der Anprobe, dem sogenannten Fitting, zu dem sich ein Model vor einer Modenschau einfindet?
Wie ist der Ablauf? Wie das Verhalten?
Bei Ihnen – beim Model?
Was erwartet Sie? Was das Model?
Wir sprechen gleich darüber …

Doch zunächst:
Am kommenden Freitag und Sonnabend (26. und 27.04.2013) ist es soweit: im EKZ Quarree Wandsbek finden Modenschauen statt. Nicht irgendwelche, nicht nur eine und nicht nur eine Handvoll Mannequins und Dressmen, die Mode von ein oder zwei Marken präsentieren!
Nein!
Die aktuelle Frühjahrs- und Sommermode (Motto:„Farbe, Farbe, Farbe!“), wird in insgesamt acht Shows präsentiert. Es sind noch ca. 150 Kandidaten des Model-Wettbewerbs QUARREE GESICHTER 2014 im Rennen, die erfolgreich ihr Laufstegtraining im mehrwöchigen Workshop absolviert haben, und die Ihnen jetzt als Nachwuchsmodels – jeweils viermal an beiden Tagen – Mode und Accessoires von mehr als 40 Labels (alle aus den im Einkaufszentrum ansässigen Shops) zeigen werden.

Dies als kleine Terminerinnerung für Sie (Achtung: Shows!) und um Sie über den aktuellen Stand beim diesjährigen Wettbewerb auf dem Laufenden zu halten.
(Für alle, die jetzt erst dazukommen: im Blog rechts auf der Startseite in der Kategorie MODE sind die vorherigen Berichte zu diesem Thema auch jetzt noch alle aufrufbar).
Weiterhin ist dies eine gute Gelegenheit, zusätzlich das Thema Anproben etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Anproben!
In den vergangenen Tagen fanden die sogenannten Fittings statt. Sie haben heute die Möglichkeit, sich einen kleinen Eindruck zu verschaffen und sind via Bildmaterial ein bisschen mit dabei.
Natürlich wird nicht alles vorher verraten!
Sie bekommen einen kleinen Vorgeschmack, vielleicht erkennen Sie ein Label,  doch das Styling ist natürlich noch nicht komplett! Das gibt es nur bei den Shows zu sehen, und die jungen Damen und Herren auf den Fotos unten sind nur einige von vielen, die am Freitag und Sonnabend auf dem Catwalk zu sehen sein werden.

Drei Laufgruppen waren am Montag mit Alexander Strauß zu Anproben im Quarree unterwegs:
Eine Gruppe Mädchen, die ihre Outfits bei Paparazzi und bei Colosseum anprobierte und um Accessoires bei Bijou Brigitte ergänzte.
Ein Mädchenteam, das Paparazzi sowie Hunkemöller auf seinem Terminplan hatte.
Ein Team der Herren, das bei SIGNUM zur Anprobe der Hemden eingeteilt war und später noch C&A und Anson’s aufsuchte.

Modespezialist und Verfolger der aktuellen Trends (vielleicht zusätzlich auch ein Trendauslöser) Alexander Strauß ist der Stylist. Er hat in den letzten Wochen speziell die Mode im Quarree sehr genau inspiziert und nun für die Shows bis auf sehr wenige Ausnahmen sämtliche Styles selbst und nach seinem ganz eigenen Konzept zusammengestellt.
Alle Outfits vorbereitet heißt, die Anproben können beginnen.

Nun sind wir wieder bei der Frage angelangt, die ich eingangs stellte:
Kann man diese Anproben mit denen, die Sie und ich aus eigener Erfahrung kennen, vergleichen?
Wie läuft das ab?
Fangen wir doch bei Ihnen an:
Wenn Sie losgehen, um Kleidung auszusuchen, dann wissen Sie in den allerseltensten Fällen schon vorher ganz genau, was Sie anprobieren und nehmen werden. Sie wissen nur, sie brauchen eine Jacke, eine Hose oder ein Paar Schuhe. Sie haben vermutlich Geschäfte, die Sie vorrangig aufsuchen, es gibt mit Sicherheit bevorzugte Farben und Sie haben generell eine bestimmte optische Vorstellung. Vielleicht muss es zu etwas anderem passen, was bereits in ihrem Schrank hängt.
Sie haben sich unter Umständen ein Preislimit gesetzt, und Sie kalkulieren meist reichlich Zeit ein, weil Sie aus Erfahrung wissen, dass es gar nicht einfach ist, das Passende zu finden. Passend, was die Kleidungsgröße angeht, aber auch in der Hinsicht, dass es zu Ihnen passt und Ihnen gefällt.
Wenn Sie Accessoires auf Ihrer Wunschliste haben, z. B. Modeschmuck als Ergänzung zu einem Kleid, dann schweben Ihnen ein, wenn es hoch kommt zwei Teile vor. Aus Kostengründen, aber auch, weil Sie mehr gar nicht zu diesem Kleidungsteil tragen würden.

Sie ziehen los, suchen und suchen und bis Sie fündig geworden sind und sich enthusiastisch für ein neues Teil entschieden haben, nehmen Sie zwischendurch garantiert an einigen Ständern Kleidungsstücke in die Hand, bei denen Sie Ihre Augenbraue hochziehen und Ihnen die ein oder andere kritische, wenn nicht gar abfällige Bemerkung entfleucht:
Was ist denn das für ein Sack?
Die Farbe ist ja auch irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch …!
Wo ist jetzt vorne und wo hinten?
Das soll Gr. 36 sein? Womit haben die denn gemessen?
Mit einer engeren Auswahl, geht das Murren in der engen Kabine weiter:
Das kann auch nur der Bügel gut tragen …!
So eine Beule im Kreuz ist recht gewöhnungsbedürftig!
Das wäre jetzt auch was für Schwangere …
Die Nähte darfst du aber auch nicht kritisch angucken.
Es wäre gut, wenn man die Knöpfe auch aufbekäme …
So …, und wie soll ich jetzt damit sitzen?
Sie kennen das …
Doch was auch immer Ihnen da unterkommt – Sie können sich zumindest per Selbstgespräch Luft machen und sich notfalls alles Lästige gleich wieder vom Leib reißen.

Doch nun das Model:
Die Anprobe bei einem Model verläuft etwas anders.
Ein Model sucht nicht. Ein Model hat einen Termin, kommt pünktlich, um dann ggf. doch länger zu warten und sich danach zu beeilen. Es findet  an einer Rollstange vorbereitet aufgehängte Kleidung vor. Das persönliche Outfit wird ihr/ihm zugeteilt.
Ein Model sollte am besten gar keine persönlichen Vorstellungen oder Vorlieben haben, denn es ist völlig unerheblich, ob es das Teil mag, ob der Schnitt vorteilhaft ist, die Farbe ihr oder ihm steht und gefällt, die Länge wie gewünscht ausfällt.
Am besten, das Model ist uneitel und eitel in einem. Besitzt ganz generell genügend Eitelkeit bezüglich des guten/gepflegten Aussehens, jedoch völlige Uneitelkeit bei der Präsentation jeglicher Mode. Egal, was es trägt, es trägt jede wie auch immer geartete Kreation mit Grandezza und doch gleichzeitig mit einer nicht zu überbietenden Selbstverständlichkeit.
Wenn das Model Glück hat, designte ein Modegott mit Geschmack und  ein talentierter Stylist kreierte daraus ein tolles Ensemble, wobei er sie (oder ihn) dabei quasi in dieser Kleidung vor dem inneren Auge hatte und das Outfit  den Typ wirkungsvoll unterstreicht.
Nur darauf liegt nicht immer das Hauptaugenmerk.
Es geht hauptsächlich um das Produkt, das präsentiert wird!
Das Model ist theoretisch nur der wandelnde Kleiderständer, mehrere Models die personifizierte Rollstange, die die Ware präsentiert.
Das hört sich hart an, und ganz so darf man es auch nicht stehenlassen. Es beschreibt lediglich klipp und klar die Funktion des Models, den Auftrag – nicht aber die Art und Weise, wie er ausgeführt wird!
Der Unterschied zwischen einem schnöden Kleiderständer und einem Model ist der, dass das Model eben Ausstrahlung, Lebendigkeit, Persönlichkeit, Können, Präsenz und vieles mehr mitbringt und die Kunst beherrscht, auch den Produkten, die es präsentiert, Leben einzuhauchen. Ein Kleiderständer kann nicht aktiv Aufmerksamkeit auf sich und die Kleidung ziehen, doch ein Model kann die Vorteile der Kleidung/des Produkts sichtbar machen. Es kann neugierig machen und die Lust des Zuschauers wecken, die Dinge selbst tragen (und haben) zu wollen.
Ein Kleiderständer löst eher selten Emotionen aus …

Ein Model kauft nichts. Ein Model wird gekauft.
Ein Model darf somit nie so wirken, als würde es sein Outfit am liebsten gleich wieder ausziehen. Auch wenn es selbst niemals diese Sachen wählen würde!
Ein Model zeigt kein Missfallen. Ein Model hat – ganz grundsätzlich – keinerlei Mitspracherecht.
Ein Model hat einen Job und einen Arbeitgeber. Und so, wie Sie nicht die Produkte Ihrer Firma miesmachen dürfen („Unsere Produkte waren früher echt besser, ich rate Ihnen, kaufen Sie lieber woanders …“), so darf ein Model auch keine Kritik üben („Die Hose kratzt!“)

Sie sehen, Anprobe ist nicht gleich Anprobe.
Sie dürfen nämlich auch alles so hinziehen, wie Sie möchten. Es geradeziehen, zurechtrücken, den Knopf schließen, das Hemd hineinstecken … alles, wie es Ihnen beliebt.
Bei einem Model wird es vorgegeben. Da wird der Stoff über die Schulter nach unten gezogen, so dass er wie zufällig verrutscht aussieht. Da hängt eine Seite des Hemds aus dem Bund, der Rest verbleibt ordentlich in der Hose. Es wird wild gekrempelt, es herrscht gewollte Asymmetrie. Um eine bestimmte Wirkung zu erzielen, der Optik wegen, um eine Figur positiv zu unterstreichen, um darunter getragene Teile (vielleicht beim Lagenlook) sichtbar zu machen.
An einem Model wird daher auch gern herumgezupft.
Bei Ihnen zupfen wahrscheinlich nur Sie. Und wenn Sie keinen Zwiebellook mögen und sich weigern, drei Schichten versetzt übereinander zu ziehen, dann ist das okay.
Sie können alles freiwillig so machen, doch Sie müssen nicht. Sie haben die Wahl.
Ein Model nicht.
Aber Sie bezahlt auch keiner.
(Die Wettbewerbsteilnehmer bezahlt auch keiner, aber sie lernen gratis und müssen wissen, was auf sie zukommt und von ihnen erwartet wird).

Für ein Model ändert sich manches wohl erst dann ein wenig, wenn es sich einen gewissen Namen gemacht hat, gefragt ist, unter den angebotenen Jobs wählen kann und somit vielleicht auf ein Label stößt, dass generell mehr den Stil verkörpert, den es auch selbst bevorzugt.
Oder die Situation ändert sich, wenn es als Model soviel Erfahrung hat, dass es vieles selbst machen kann, weil es nun weiß, wie der fertige Look aussehen soll. Ansonsten gibt es gerade dafür eine ganze Gruppe von Menschen, die für alles zuständig ist. Hair Stylisten, Make Up Artists etc.

Heute geht es jedoch nur um die Anprobe. Haare und Make Up sind vorerst unwichtig. Auch ist es noch nicht überall das endgültige, komplette Outfit inkl. der richtigen Schuhe. Bei einer Anprobe braucht nicht alles zueinander zu passen.
Heute geht es um die Passform und das Aussehen der vom Stylisten ausgewählten Mode am Model selbst und um das Gesamtbild, das eine Laufgruppe darstellt.

Bei den Mädchen und Jungen des Model-Contests QUARREE GESICHTER 2014 warteten die Outfits also auf ihre Träger.
Doch nicht von vornherein stand unumstößlich fest, wer im Endeffekt welches Outfit trägt. Stellte sich während der Anprobe heraus, dass Schnitt/Form/Farbe eines Teils einem anderen der Gruppe besser stand (bedingt durch Haarfarbe, Hautton, drei cm mehr Körpergröße, andere Proportionen etc), so wurde kurzerhand umdisponiert und ausgetauscht.
Bei den Herren waren die Hemden einheitlich im Schnitt, lediglich das Stoffmotiv wich farblich etwas ab. Hier wurde schnell entschieden und wenn es nötig war, lediglich noch einmal die Größe getauscht.
Wer terminlich absolut keine Möglichkeit hatte, an diesem gesonderten Anprobetermin am Nachmittag anwesend zu sein, wurde von einem Teammitglied vertreten. Es wurden ggf. zwei Outfits getestet, danach gekennzeichnet (per Namensschild am Bügel), und sämtliche Kleidung für alle Teilnehmer dieser Gruppe verweilt nun separat auf einem Rollständer bis zu den Modenschauen.

Fotos
Nun zu den Fotos. Heute handelt es sich um einige spontan entstandene Bilder, bei denen auf ein großes Posing verzichtet wurde.
Hier das erste Team der Mädchen während des Fittings bei Paparazzi:

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 - Anproben - Paparazzi - 22.04.2013

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Anproben – Paparazzi – 22.04.2013

Die zweite Gruppe – ebenfalls bei Paparazzi:

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 - Anproben - Paparazzi - 22.04.2013

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Anproben – Paparazzi – 22.04.2013

 

Inzwischen ist die erste Gruppe umgezogen und bricht auf zu Bijou Brigitte, um dort Schmuck/Accessoires auszuwählen. Eine für die Nachwuchsmodels ungewohnte Situation, mit den Modenschau-Kleidern inkl. Sicherheitsetikett draußen zwischen all den anderen Fußgängern zu laufen …

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 - Anproben - Ortswechsel während der Anprobe zwecks Ergänzung von Accessoires

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Anproben – Ortswechsel während der Anprobe zwecks Ergänzung von Accessoires

Auf dem Weg von Quarree II zu Quarree I, können Sie außen übrigens im Moment die aktuellen QUARREE GESICHTER 2013 (2012 gekürt) sehen:

QUARREE GESICHTER 2013 = Die Gewinner aus dem Jahr 2012 - U. a. Rafael und Yasemin - Außenwerbung am EKZ QUARREE

QUARREE GESICHTER 2013 = Die Gewinner aus dem Jahr 2012 – U. a. Rafael und Yasemin – Außenwerbung am EKZ QUARREE

Noch ist die Halle (Veranstaltungsfläche, Quarree I) leer, doch am Ende der Woche sind dort wieder Bühne und Laufsteg aufgebaut ..

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 - Anproben - Auf dem Weg zu Bijou Brigitte (Schmuck ergänzen) - 22.04.2013

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Anproben – Auf dem Weg zu Bijou Brigitte (Schmuck ergänzen) – 22.04.2013

Hier noch ein Unterschied zwischen der – jetzt auf Schmuck bezogenen – Ausstattung eines Models und Ihner eigenen:
Sie würden sich wahrscheinlich eine Kette  genehmigen, vielleicht noch einen dezenten Ring. Ich verrate nur soviel: für die Models hieß es eher, aus dem Vollen zu schöpfen – jedoch sehr speziellen Regeln folgend.
Und das mehr ist auch damit begründet, dass es nicht allein um Accessoires zum Kleid geht, sondern natürlich auch um die Vorstellung des Schmucks von Bijou Brigitte.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 - Anproben - Bijou Brigitte - Aufgabenstellung hinsichtlich der Schmuckauswahl - 22.04.2013

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Anproben – Bijou Brigitte – Aufgabenstellung hinsichtlich der Schmuckauswahl – 22.04.2013

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 - Anproben - Bijou Brigitte - 22.04.2013

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Anproben – Bijou Brigitte – 22.04.2013

Und schließlich das Herrenteam bei SIGNUM:
Man(n) erscheint in ziviler Kleidung …

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 - Anproben - Signum- 22.04.2013 ... vorher

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Anproben – Signum- 22.04.2013 … vorher

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 - Anproben - Signum - 22.04.2013 - ... etwas gegenseitige Unterstützung bei den Manschetten und Knöpfen.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Anproben – Signum – 22.04.2013 – … etwas gegenseitige Unterstützung bei den Manschetten und den Knöpfen.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 - Anproben - Signum - 22.04.2013 ... ein etwas anderes Hemdenstoffdesign. Auch hier werden Kragen, Ärmel bzw. Manschetten gerichtet.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Anproben – Signum – 22.04.2013 … ein etwas anderes Hemdenstoffdesign. Auch hier werden Kragen, Ärmel bzw. Manschetten gerichtet.

Die Mitarbeiter/innen sowohl bei SIGNUM als auch bei Paparazzi und Bijou Brigitte waren übrigens überaus freundlich und hilfsbereit!

So ähnlich sieht es – zumindest oben herum – bei diesem Team während der Show aus. Denken Sie sich noch passende und aufeinander abgestimmte Hosen, entsprechende Schuhe und noch etwas Gezupfe an den richtigen Stellen (für einen harmonischen Look) vor.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 - Anproben - Signum- 22.04.2013 ... fertig! Fast.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Anproben – SIGNUM – 22.04.2013 … fertig! Fast. (Die Hosen von C&A fehlen noch …)

Lust bekommen, mehr zu sehen? Die versprochenen Farben, die Vielfältigkeit, neue Modetrends, Nachwuchsmodels …

Kommen Sie doch an einem der Show-Tage vorbei!

Die Teilnehmer des Wettbewerbs freuen sich schon auf ihren Auftritt und auf zahlreiche Besucher!

Wo? Wann?
EKZ Quarree am Wandsbeker Markt,
Freitag 26.4. und Sonnabend, 27.4., jeweils um 13.30 h , 15.00 h, 16.30 h und 18.00 h

©April 2013 by Michèle Legrand
Michèle Legrand, WordPress.com - Michèle. Gedanken(sprünge)

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2 Kommentare

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 – Die dritte Staffel läuft demnächst an!

Für alle Interessierten die gute Nachricht, dass es auch in diesem Jahr wieder eine weitere Ausgabe des beliebten Model Contests gibt.

In Kürze beginnt erneut das große Casting im EKZ QUARREE Wandsbek
Ein kleines Jubiläum, denn bereits zum dritten Mal nach 2011 und 2012, können sich junge Menschen vorstellen und bei Talent, Ausstrahlung, Ehrgeiz, Einsatz  und natürlich auch mit etwas Glück, das Gesicht 2014 – nämlich für die Werbekampagnen des kommenden Jahres – werden.
Wie zuvor dürfen Damen und Herren ab 18 Jahren (16-18jährige mit einer Einverständniserklärung der Eltern) daran teilnehmen.
Es werden Models für die Kategorien Männer, Frauen und XL (ab Gr. 42) gesucht.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2014 startet im Februar 2013

Wie in den Vorjahren, wird sich der Wettbewerb über mehrere Monate erstrecken. Im Laufe dieser Zeit, werden im Wechsel Trainingseinheiten (Profi-Workshops) und Veranstaltungen stattfinden, bei denen das Erlernte gezeigt wird,  Erfahrung gesammelt werden kann, bei denen aber gleichzeitig auch entschieden wird, wer weiterhin dabei ist und wer es letztendlich bis zum Finale im Oktober schafft.

Die Sieger der ersten Staffe des Model Contest im Jahre 2011: QUARREE GESICHTER 2012 - Kevin, Anna-Marie und Kiml

Die Sieger der ersten Staffel des Model Contest im Jahre 2011: QUARREE GESICHTER 2012 – Kevin, Anna-Marie und Kim – Foto EKZ QUARREE – Fotograf: Andreas Grav

Bei Interesse an dem bisherigen Verlauf, schauen Sie gern in die ausführlichen Blogberichte, die Sie hier alle in der KATEGORIE MODE finden.
Oder geben Sie im Suchfeld oben rechts Model Contest ein und scrollen dann zu den Berichten über Casting, Recall, Workshops, Modenschauen, Living Doll Event und dem reich bebilderten Finale.

Sieger Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - offizielles Foto (Fotograf: Andreas Grav)l

Sieger Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Rafael, Denise (2.), Mariam (1.), Alina (3.) und Yasemin (Siegerin XL-Models) – offizielles Foto (Fotograf: Andreas Grav)

Wenn Sie die Lust packt oder Sie jemanden kennen, dessen Wunsch es schon immer war, an einem derartigen Wettbewerb teilzunehmen, jemanden, der seine Chance nutzen möchte, dann melden Sie sich entweder selbst in der Castingwoche vor Ort  oder geben diese Information netterweise an Interessenten weiter.

Das Casting findet statt in der Woche vom 04. bis zum 09. Februar 2013.
Ort der Veranstaltung: EKZ QUARREE Wandsbek
Genaue Zeiten folgen bzw. Sie werden sie demnächst auch auf der Homepage des Quarrees entdecken oder können sie auf der entsprechenden Facebook-Seite nachlesen.
Die Links dorthin finden Sie nachstehend.

Die Homepage: http://www.quarree.de/
Das Quarree bei Facebook: https://www.facebook.com/QUARREE

Kommen Sie doch vorbei! Bis bald!

Vielen Dank an Andreas Grav für die erneute Genehmigung, Ihnen hier im Blog seine Fotos  zu zeigen!

©January 2013 by Michèle Legrand

Nachtrag am 11.01.2013:

Das Casting  findet an allen Tagen in der Zeit von 14.00 – 18.30 Uhr statt  (Mo – Sa, Halle Quarree I,   große Aktionsfläche).
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Teilnehmer, die hier weiterkommen, finden sich bitte zum Recall am 15.-16.02.2013 wieder im Quarree ein.

Und ein weiterer Nachtrag am 19. 01.2013:

Wollen Sie vielleicht einmal schauen? ^^
Auf YouTube gibt es jetzt ein Video mit Eindrücken vom Finale der QUARREE GESICHTER 2013 (enthält auch Szenen von QUARREE GESICHTER 2012)

http://www.youtube dot com/watch?v=jezdBNpi6qg&feature=youtu dot be

Die beiden dots bitte jeweils durch einen Punkt (ohne Abstand) ersetzen. Zum Schutz Ihrer Daten und Privatsphäre ist hier keine aktiver, direkter Link zu You Tube eingefügt.

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MODEL CONTEST QUARREE GESICHTER 2013 – Heute: Das Herbst/Winter Fotoshooting und dazu als Special: besonderer Silberschmuck und modische Bikinis zum Kombinieren!

„Schau dir das an! Da läuft jemand im Bademantel durchs Einkaufszentrum!“
Ein entgeisterter Ausruf eines Kunden.
Tatsächlich! Von hinten sind nur ein knapp wadenlanger Frotteemantel, darunter herausragende nackte Beine und an den Füßen High Heels zu sehen …

Wenn Sie nicht aus dem Großraum Hamburg sind und dem EKZ QUARREE Wandsbek das erste Mal einen Besuch abstatten, könnte dieser Ausruf von Ihnen stammen. Oder Sie entdeckten diese Reaktion bei einem Menschen Ihresgleichen.
Vermutlich blieben Sie stehen, schauten skeptisch-verblüfft und bemerkten leicht kopfschüttelnd:
Na, hier gibt es echt komische Leute! Im Bademantel zum Einkaufen …!
Eine neue Sitte?
Wandsbek-spezifisch?
Der Quarrée Dresscode?

Andererseits wäre es auch sehr gut möglich, dass Sie Insider sind. Dadurch, dass Sie im norddeutschen Raum beheimatet sind, regelmäßig im EKZ in Wandsbek Einkäufe tätigen, vielleicht das ein oder andere Event seit Februar dieses Jahres miterlebt haben oder aber – auch sehr hilf- und lehrreich! – dieses/diesen Blog regelmäßig besuchen. ;)
Jemand im Bademantel!
Als Eingeweihter hören und registrieren Sie es, drehen sich freundlich schmunzelnd zu der Stimme des Ahnungslosen hinter Ihnen um und erläutern abgeklärt die Situation. Dabei schwillt Ihre Brust fast vor lauter Stolz, Lokalpatriotismus und Insiderwissen, als Sie verkünden:

Ja, das ist eins unserer QUARREE GESICHTER! Eine Kandidatin! Eines der angehenden Models, das in der Halle ein Bademoden-Fotoshooting hat. Und Bademantel … Nun, sie muss ja nicht durch das ganze Quarrée im Bikini spazieren, nicht wahr?!
Ganz recht, Sie sprechen von „Ihren“ Models und mit leichter Entrüstung, wenn Sie daran denken, dass „Ihr“ Model frieren oder sich angesichts hunderter neugieriger Blicke unwohl fühlen könnte.

So kann es gehen, denn die Monate, die seit dem großen Casting beim Model-Wettbewerb QUARREE GESICHTER 2013 mit Alexander Strauß und seinen Kandidaten im Februar vergangen sind, haben es mit sich gebracht, dass ein Kennenlernen der Teilnehmer erfolgte, sich ein Mitfiebern entwickelte und beinahe schon eine Art zartes Fürsorgegefühl aufkeimte.
Die vielen tollen und allen zugänglichen Events im Frühjahr und Sommer haben Verbundenheit geschaffen. Nun geht es tatsächlich mit Macht auf die Entscheidung zu!
(Vorangegangene Blogartikel siehe Startseite –> Kategorie MODE)

Es sind nur noch ca. fünf Wochen bis zum Finale (25. und 26.10.2012)!

Haben Sie am Montag und Dienstag dieser Woche (17./18.09.2012) im Quarrée Wandsbek das große Herbst/Winter Fotoshooting mit nahezu allen Kandidaten mitbekommen?
An manchem Besucher des Zentrums ist an diesen Tagen wieder ein Kandidat oder eine Teilnehmerin des Wettbewerbs mit z. B. Stiefeln in der Hand vorbeigerauscht (Outfit-Ergänzung im Eilschritt), trug im Gegensatz zu Ihnen bereits Winterkleidung  oder entsprang sogar der Umkleidekabine neben Ihnen und Sie wunderten sich anfangs, warum dieser junge Mensch samt anprobierter, fremder Kleidung den Laden verlassen darf!
In letzten Fall wurde die Kleidung natürlich lediglich verliehen, und es stand ein weiteres Foto im neuen Outfit an.
Direkt in der großen, glasüberdachten Veranstaltungshalle, hatte Fotograf Andreas Grav sein Set eingerichtet. Hier entstanden die weitaus meisten Aufnahmen, zusätzlich holte sich Sebastian Labudabi einige der Teilnehmer für weitere Außenaufnahmen direkt am EKZ vor die Kamera.

Die Wettbewerbskandidaten präsentierten unterschiedliche, der kommenden Jahreszeit entsprechend eher wärmende Outfits und trugen zum Teil höchst interessante, sofort ins Auge fallende, ansprechende Accessoires, die Sie gleich noch näher kennenlernen können.
Zusätzlich zeigten einige jungen Damen Bikinis aus der Kollektion von mixkini beachwear, und auch zu dieser besonderen Bademode gibt es weitere Details.
Es war übrigens das letzte Shooting, das letzte Event vor den finalen Modenschauen im Oktober und der Wahl des Siegers!
Einige der gerade entstandenen Fotos und speziell Portraitaufnahmen, werden Sie mit Sicherheit in naher Zukunft sehen können – nämlich dann, wenn die Zeit des Online-Votings für Sie gekommen ist.
Wie im Vorjahr, können Sie auch diesmal wieder mit darüber entscheiden und neben einer Fachjury abstimmen, welches Ihr Favorit jeder Kategorie (Frauen, Männer, XL-Models) ist. Dazu zu gegebener Zeit mehr – auch auf der Seite des Einkaufszentrums direkt
-> http://www.quarree.de/
oder bei Facebook
-> http://www.facebook.com/QUARREE?ref=ts

Apropos Fotoshooting.
Vorbeikommende vermuten häufig gar nicht, wie viel Aufwand es bedeutet und wie viel Arbeit dabei entsteht. Wie lange es dauern kann, bis DIE Aufnahme im Kasten ist, wie viele Stunden ein Fototermin überhaupt dauert – zumal wenn nicht nur eine einzelne Person als Model fungiert!
Für den, der entlangflaniert, wirkt meist alles sehr einfach, kurzweilig, bunt, spaßig, und so wird der unbedarfte Zuschauer nicht selten zu der Bemerkung verführt:
Oh, die knipsen da ein Bild! Nett!
Kein Wort über Kosten, kein Gedanke an die Ausmaße  der Aktion, die umfangreiche Vorplanung, nötige Genehmigungen, Beschaffung/Bereitsstellung der Ausrüstung, Zusammenstellung der Kleidung/Absprachen mit den Geschäften, Terminkoordination, Transportfragen (Logistik allgemein), Styling (wo, wann, wie und wer macht es?), Outfits, Umkleidegelegenheiten, Zeitdruck, Terminänderungen, auftauchende Technikprobleme, rasche Kleidungswechsel, spontan auszuwechselnde/zu organisierende Accessoires, Wärme (am Set und speziell in Außenbekleidung), Kälte (bei Außenaufnahmen), Hunger (bitte nichts essen, zumindest nicht in der zu präsentierenden, fremden Kleidung), müde Beine/Füße (auf den wenigen Stühlen im EKZ sitzen interessierte Kunden des Quarrées), verlaufenes Make Up etc. … und nicht zu vergessen die Zeit, die jedem einzelnen gewidmet wird, damit ein wirklich gutes, besonderes Foto entsteht!
Sie ahnen, es ist doch mehr, als einmal auf den Auslöser einer Kamera zu drücken … Man braucht für alles richtige Könner!

Der Montag war jedenfalls für Alexander Strauß und Fotograf Andreas Grav – selbst wenn Sie nur die tatsächliche Zeit im EKZ Quarrée Wandsbek rechnen – ein Zwölfstundentag. Manches erfordert mehr Zeit als gedacht, und die jungen Wettbewerbskandidaten, die sich zu Beginn auf eine Stunde Fototermin und Anwesenheit eingestellt hatten, mussten kurzfristig umplanen und harrten teilweise fünf Stunden dort aus. Solche Terminänderungen bringen Schwierigkeiten mit sich, mancher kann einfach nicht länger bleiben (Beruf, schulische Verpflichtungen), muss auf ein weiteres Foto im neuen Outfit verzichten und dadurch unter Umständen auch auf ein Bild, das ihn oder sie in einer neuen Rolle präsentiert und letztendlich auch eine weitere, andere Facette seines Könnens gezeigt hätte.
Es gibt dennoch reichlich Fotoausbeute, schöne ausdrucksvolle Aufnahmen und wenn Sie möchten, können Sie sich hier bei mir vorab einen optischen Eindruck verschaffen. Ich habe einige Schnappschüsse vom Montag für Sie:

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Giuseppe Vincenzo Trovato in Gene Kelly Pose.

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Giuseppe Vincenzo Trovato in Gene Kelly Pose.

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Taschenpräsentation von Kristine Dräger

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Taschenpräsentation von Kristine Dräger

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - David Knaak

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – David Knaak

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Sophia Maaß (Outfit TE)

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Sophia Maaß (Outfit TE)

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Damian Qipo

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Damian Qipo

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Rose de Jesus

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Rose de Jesus

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - ... der Nachwuchs schaut zu, wenn Andreas Grav Mariam fotografiert

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – … der Nachwuchs schaut zu, wenn Andreas Grav Mariam fotografiert

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - ... es sieht gefährlicher aus, als es ist.

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – … es sieht gefährlicher aus, als es ist, wenn Alexander Strauß hin und wieder selbst ein wenig an der Haltung/Pose „bastelt“ …

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Katharina Duden im Herbstoutfit und mit dem Schmuck von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – … Sie sehen, ihr geht es gut. – Katharina Duden im Herbstoutfit und mit dem Schmuck von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Philippe Othon Ribeiro Santos

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Philippe Othon Ribeiro Santos

Wie ergeht es Ihnen?
Sind Ihnen neben den Models und der Kleidung, die sie tragen,  vielleicht auch schon die besonderen Schmuckstücke aufgefallen? Ungewöhnlich, ein Hingucker!
Möchten Sie etwas mehr darüber wissen?

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Goldschmied und Schmuckdesigner Thorsten Waßmann mit Model Lais Klaube

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Goldschmied und Schmuckdesigner Thorsten Waßmann mit Model Lais Klaube

Sehen Sie den Herrn, der Lais gerade beim Anlegen von Schmuckstücken behilflich ist? Das ist Thorsten Waßmann, ein Schmuckdesigner und Goldschmied aus Hamburg. Er entstammt einem traditionsreichen Familienunternehmen (Vater und Bruder sind ebenfalls Goldschmied). Das eigene Geschäft befindet sich am Neuen Wall 26.
Seit einigen Jahren widmet sich Thorsten Waßmann speziell dem Design von extravaganten Schmuckteilen (viele Unikate!) aus 925er Sterlingsilber. Seine Kreationen sind sowohl für Damen als auch für Herren erhältlich.

Heute ist er mit im Quarrée, hat eine größere Auswahl seiner Stücke dabei, und wir haben das Glück, sie einmal

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst_Winter 17092012 -  Schmuck_ Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17092012 – Schmuck: Thorsten Waßmann

wirklich getragen zu genießen und müssen uns nicht allein mit dem Blick auf das Schmucktablett begnügen.
Der Schmuckdesigner greift bei seiner  Motivwahl häufig auf zwei Symbole zurück: die Lilie und das Kreuz. Beide nicht nur als Motiv generell schön und vielfältig darstellbar, sondern auch mit einer mystischen Aura besetzt, mit geschichtlichem Hintergrund und dementsprechenden Symbolcharakter.
Wer dazu mehr wissen möchte, dem empfehle ich wärmstens einen Besuch auf der Homepage (s. weiter unten)

Thorsten Waßmann entwirft Ritterringe und Löwenwappen-Siegelringe, Lilien- und Liliensiegelringe, schlichte und mit Steinen besetzte Totenkopfringe, manche massiv, teilweise auch diese mit Lilienmuster oder eine Besonderheit: den Maya-Totenkopfring.

Als Armschmuck sind beispielsweise Armreife und Flecht- oder Panzerarmbänder unterschiedlicher Stärke zu finden. Entweder im eher schlichten Design, oder wahlweise bei vielen Modellen auch mit zusätzlichen eingearbeiteten Motiven. Zum einen werden die Muster und Themen der Ringe natürlich wieder aufgenommen, zum anderen entdecken Sie hier z. B.  ein Skorpion-Spinnennetz-Motiv, ein Koi-Armband oder den in ein Panzerarmband integrierten Union Jack.
Ergänzen lässt sich alles durch passende Ketten und Anhänger (Lilienkreuze in sehr vielen Varianten mit und ohne Verzierung durch z.B. weiße oder schwarze Steine, eine Elfe, der Totenkopf in verschiedener Ausfertigung).
Wer generell begeistert ist, aber Goldschmuck dem Silberschmuck vorziehen würde, dem sei gesagt, dass auch dies möglich ist!

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Schöner Kontrast zwischen der zarten Darya und dem massiven Schmuck von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Schöner Kontrast zwischen der zarten Darya und dem massiven Schmuck von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Darya mit dem Schmuck von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Hier noch einmal aus der Nähe: Darya mit dem Schmuck von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Marco André Santos

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Marco André Santos – Auch er präsentiert Schmuck aus der Kollektion von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Interessant wie das Haar von Marco und der Fellrand der Kapuze ineinander verschmelzen ...

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Interessant, wie das Haar von Marco und der Fellrand der Kapuze ineinander verschmelzen …

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Nancy Kirsch mit Schmuck von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Vorbereitung für das nächste Foto – Nancy Kirsch mit Schmuck von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Gladys mit mit Silberschmuck von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Gladys mit mit Silberschmuck von Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst_Winter 17092012 -  Schmuck_ Thorsten Waßmann

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst_Winter 17092012 – Schmuck: Thorsten Waßmann

Schöne Fotos (und auch Angaben zu Preisen, Maßen und Gewichten der Modelle) sind auf der Homepage eingestellt, die hier zu finden ist:
http://thorstenwassmann.de/

Humorvoll scheint Thorsten Waßmann auch zu sein, denn raten Sie mal, wie Gespräche unter Alexander Strauß und ihm ablaufen:
Alexander Strauß (den Schmuck betrachtend, flachsend):
„Ach, immer diese Totenköpfe!“
Trockene Erwiderung von Thorsten Waßmann:
„Ja, die sind nicht tot zu kriegen …“

Weitere Fotos, bevor wir zur Bademode übergehen:

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Erkennen Sie sie wieder? Das ist Lilia Hellermund, die einen neuen Kurzhaarschnitt hat.

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Erkennen Sie sie wieder? Das ist Lilia Hellermund, die einen neuen Kurzhaarschnitt hat …

QUARREE GESICHTER 2013 - Das war auch Lilia Hellermund - allerdings vor zweieinhalb Wochen bei den Living Dolls ...

QUARREE GESICHTER 2013 – Das war auch Lilia Hellermund – allerdings mit noch längeren Haaren vor zweieinhalb Wochen bei den „Living Dolls“ …

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Jenny Köster

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Jenny Köster

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17092012 - ... und einfach zwischendurch (nicht für den Fotografen) zusammen auf ein Bild - Raffael, Jenny, Rose und Damian

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – … und einfach zwischendurch (nicht für den Fotografen) zusammen auf einem Bild – Rafael, Jenny, Rose und Damian

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Lais Klaube

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Lais Klaube

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - ... und dann kam mit einer Quarree-Besucherin dieser vier Monate alte Labrador und eroberte mehrere Herzen

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – … und dann kam mit einer Quarree-Besucherin dieser vier Monate alte Labrador und eroberte mehrere Herzen

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - ... sehr talentiert - und schon stand er vor der Kamera!

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – … sehr talentiert! Prompt wurde er Model!

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Tatyana

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Tatyana

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Kristine Dräger

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Kristine Dräger (Outfit: Tom Tailor)

Von einer weiteren Besonderheit möchte ich Ihnen ebenfalls erzählen.
Ich möchte Sie auf die Bademode hinweisen, die Sie auf den heutigen Fotos an Gladys, Rose, Jenny und Lilia bewundern können.
Sie stammt von mixkini beachwear, einem Unternehmen, dessen Chef Michael Bade ist.
Herr Bade hat sich einmal Gedanken darüber gemacht, was Frauen beim Bikinikauf am liebsten hätten und warum sie bei ihrer Suche angesichts des vorhandenen Angebots letztendlich häufig eher frustriert sind.
Er hat sich die Frage gestellt:
Wie muss ein gut sitzender, besser noch ein perfekt passender und gern getragener Bikini aussehen?
Welche Funktionen oder welche Vorteile sollte er haben, was stört gewaltig?
Als er sich dieses Themas annahm, stellte er – wie viele Frauen auch – fest, dass es nicht optimal ist, wenn eine Frau darauf angewiesen ist, einen Bikini komplett in einer Einheitsgröße zu erstehen. Aus dem ganz einfachen Grund, dass ihr das Modell in dieser Einheits-Standard-Offerte in den seltensten Fällen gerecht wird!
Wer hat schon die idealen Maße, um sowohl bei der Oberweite als auch an Hüfte, Po und Oberschenkeln treffsicher die Maße zu landen, die die Bekleidungsindustrie als Norm vorgibt? In vielen Fällen sitzen entweder Oberteil oder die Hose oder beides passt halbwegs, nur die Trägerin schaut weiterhin unglücklich, weil sie den Schnitt der Hose für sich unvorteilhaft und völlig ungeeignet findet.
Mein Po guckt halb heraus, das ist unmöglich!
Das andere Extrem:
Die Hose ist mir zu altbacken – gibt es die nicht auch in einer anderen Form?  Sexy?
Vielleicht als String?
Diese Frage kommt u. a. von  sonnenhungrigen Käuferinnen mit Rundherum-Bräune-Bedürfnis.

Diesem Frust kann abgeholfen werden, den Wünschen lässt sich entgegenkommen. So dachte Michael Bade und hatte zudem weitere Ansprüche:
Der Stoff muss gut sein!  Er entschied sich für einen italienischen Hersteller.
Der Schnitt muss stimmen! Nicht immer dieser Zurechtgezippel, wenn man aus dem Wasser kommt …
Die Verarbeitung ist wichtig. Die Optik selbstverständlich auch.
Das Material muss gut trocknen.
Auch die Cups!
Er erzählt, dass ihm Frauen schon sehr leid täten, die  fröstelnd am Strand stehen, weil der Stoff zwar allmählich trocknet,  die BH-Cups (die beim aus dem Wasser kommen schon heimlich ausgedrückt wurden) aber nicht. Das feuchte Material  wird kalt, Frau kühlt aus, der Wind pfeift und die Gänsehaut wächst …
Er sagt, die Cups seiner Bikini-Oberteile nehmen 1/3 weniger Wasser auf als andere, trocknen dementsprechend besser.
Was bietet er in seinem Programm an?
Bei mixkini beachwear erhält die Kundin qualitativ hochwertige Ware und kann Größen und Schnitte nach Herzenslust kombinieren.
Die Oberteile sind verfügbar als Neckholder-Modell und in der Triangel-Form (ein drittes Modell ist in Planung). Ausgewählt werden kann weiterhin aus insgesamt neun angebotenen Farben.
Bei den Hosen stehen sogar fünf unterschiedliche Varianten (als an der Seite gebundene Triangelhosen, normale und knappe Badehosen, in der Hot Pans Form oder als String) zur Disposition.
Dazu gibt es auf Wunsch Accessoires in Gold, Silber oder Bronze. Dabei handelt es sich um Zierteile unterschiedlicher Länge und Ausführung, die über die Träger gestülpt werden können und so dem ohnehin schicken Oberteil noch mehr Pfiff und Einmaligkeit verleihen. Die Accessoires lassen sich in der Höhe verschieben und auf diese Art nach eigenem Geschmack einstellen und regulieren. Obwohl sie so wirken, sind sie nicht aus Metall, da dieses sich bei Sonneneinstrahlung zu sehr erhitzt und zu Hautverbrennungen führen könnte.
Alle Modelle gibt es in den Größen 34-42, teilweise auch in Größe 44.

Auch hier der Weg zur Homepage:
-> http://www.mixkini.de/ (http://www.mixkini.com)

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Gladys in einem Bikini vom mixkini beachwear

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Gladys in einem Bikini vom mixkini beachwear

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Lilia Hellermund (Bikini - mixkini beachwear)

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Lilia Hellermund (Bikini – mixkini beachwear)

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 1709.2012 - Jenny Köster (Bikini: mixkini beachwear)

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 1709.2012 – Jenny Köster (Bikini: mixkini beachwear)

QUARREE GESICHTER 2013 - Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 - Rose de Jesus im Bikini von mixkini beachwear

QUARREE GESICHTER 2013 – Fotoshooting Herbst/Winter 17.09.2012 – Rose de Jesus im Bikini von mixkini beachwear

Liebe Bloggäste, für heute endet der Bericht. Wir verlassen  Alexander Strauß und seine Wettbewerbsteilnehmer. Vorerst!
Er und ein Teil der Gruppe machen sich dieser Tage auf den Weg an den Bodensee zur Interboot, die in Friedrichshafen stattfindet. Mehrere Tage lang werden sie dort diverse gebuchte Auftritte auf dem Laufsteg absolvieren – und zwar einschließlich getanzter Choreographien!
Viel Glück und gutes Gelingen dafür!

Alle diejenigen Teilnehmer, die erst am Dienstag ihr Fotoshooting hatten und dadurch heute bei mir leider nicht auf Bildern vertreten sind, werden bei nächster Gelegenheit natürlich ebenfalls namentlich vorgestellt! Blogleser verweise ich in diesem Zusammenhang auf die Fotos vom Living Doll Event.

Wir könnte  uns – wenn Sie mögen –  zum Thema Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 im Oktober wiedertreffen. Allerspätestens anlässlich des Finales, womöglich auch eher.
Es würde mich freuen, wenn Sie auch dann dabei sind!

Tja, nun sind Sie wohl auch Insider, und ein Mensch im Bademantel dürfte SIE nicht mehr erschüttern! Ist das nicht ein enorm beruhigendes Gefühl? ;)

©September 2012 by Michèle Legrand

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Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Nach der Sommerpause: Vorbereitung auf das „Living Dolls“ Event

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Sommerpause vorbei - Es geht wieder los ...!

Quarrée Gesichter 2013 – Die Sommerpause ist vorbei – Es geht wieder los …!

Es gab eine völlig neue Erfahrung für mich beim Schreiben eines Blogposts:
Ich habe zum ersten Mal dabei leise (später vielleicht auch lauter) geflucht!
Drei Versuche und dabei heraus kam jeweils ein vom Inhalt und Stil her völlig anderer, neuer Artikel.
a) Ein umfassender Bericht. Fotos inklusive.  Das Positive stark betont. – Unzufrieden!
b) Ein kurzer Report. Ebenfalls mit Fotos. Bewusst nüchtern. – Unzufrieden!
c) Ein mittellanger Blogpost. Fotos reduziert. Relativ harter Ton. – Unzufrieden!
Alles unbrauchbar!
Woran lag es?
Mich hatte Erlebtes irritiert. Ich musste mich entscheiden, ob ich beim Verfassen eine wohlwollende Selektion betreiben, mich auf das Positive konzentrieren oder aber einen ehrlichen, umfassenden Eindruck wiedergeben wollte. Die Entscheidung fiel auf Letzteres.
Deshalb die Anmerkung vorweg, dass heute im ersten Part dieses Artikels Beobachtungen vom Wochenende auch Anlass zu kritischen Bemerkungen, zumindest aber zum Nachdenken gaben.
Der Untertitel des heutigen Blogbeitrags über die QUARREE GESICHTER 2013 könnte lauten:
… und Sommerpausen haben ihre Tücken!

04. und 05. August 2012
Die Hamburger Schulferien sind zu Ende, die richtige, wirklich spürbare Urlaubssaison hier im Norden Deutschlands liegt ebenfalls hinter uns. Auch für die noch im Wettbewerb QUARREE GESICHTER 2013 stehenden Teilnehmer ist die offizielle Sommerpause vorbei.
Wenn wir ganz genau sind, hat es für sehr viele gar keine komplette Pause gegeben.
Wer wollte, konnte in den gut sechs Wochen, die zwischen dem letzten wichtigen Termin (den Walking Acts Mitte Juni im EKZ Quarrée Wandsbek) und dem Beginn des neuen regulären Workshops III lagen, an einem freiwilligen Sommertraining teilnehmen, das einmal wöchentlich wie üblich bei Fitness First stattfand.
Ein Angebot, um Erlerntes zu festigen, Schwächen anzugehen, eventuell Versäumtes nachzuholen oder noch nicht Verinnerlichtes vermehrt zu üben. Eine Möglichkeit, regelmäßig mit anderen zusammen und unter Anleitung sein Können zu stabilisieren und zu verbessern.
Freiwillig dennoch – denn irgendwann ist Urlaubssaison und jeder hat das Recht, auch einmal einige Wochen ohne den über mehrere Monate laufenden Wettbewerb zu verbringen.
Ganz ohne?
Hier ist der Haken, d. h. etwas müssen sich angehende Models – wie auch jeder andere Mensch in einer vergleichbaren Situation – überlegen:
Ich nehme an einem Wettbewerb teil, bei dem ich unbedingt dabei sein wollte!
Dieser Wettbewerb läuft weiter!
Ich habe mittlerweile viele für mich neue Dinge erlernt.
Diese neu gewonnenen Fähigkeiten werden auch nach der Pause von mir erwartet!!
Gleich!
Ich kann nicht wieder bei Null anfangen (bzw. Alexander Strauß kann es genauso wenig)!
Ich bin weiterhin interessiert. Und zwar nicht nur daran, mich in diesem Wettbewerb irgendwie durchzumauscheln, mich haarscharf am Ausscheiden vorbeizuhangeln!
Ich habe Elan und ich möchte gut sein!
Ich habe den Ehrgeiz, in die Finalrunde einzuziehen!
Ich gebe mein Bestes!
Mein Traum ist es zu gewinnen …

Kann ich es mir leisten, überhaupt nicht beim Sommerworkshop zu erscheinen?
Vielleicht.
Kann ich es mir leisten, sechs Wochen rein gar nichts zu tun?
Nein. Definitiv nicht!

Wie bei allem, was neu erlernt wird, braucht es mehr oder weniger lange, bis das Gehirn die Informationen nicht nur entgegengenommen, sondern auch verarbeitet hat. Bis es sie dauerhaft gespeichert hat. Wenn wir sie nur rein theoretisch kennen, heißt das noch lange nicht, dass wir sie jederzeit verfügbar haben und prompt abrufen können, dass Nerven, Muskeln etc. ebenfalls sofort wissen, was von Ihnen gewünscht wird.
Von dem Wissen im Kopf allein bewegt sich noch nicht einmal der kleine Zeh!
Verknüpfung ist erforderlich, Reaktion, Informationsweitergabe, Aussendung von Botenstoffen, Befehlserteilung. Das Umsetzen, das Verbinden, das Kombinieren von Bewegungen, der gleichzeitige Ablauf mehrerer Prozesse und das Beachten vieler Details stellt die wirkliche Herausforderung an uns dar.
Bei neu erlernten Fähigkeiten sind die hilfreichen und erleichternden Automatismen häufig noch gar nicht vorhanden oder bildlich gesprochen: sie sind nur locker irgendwo auf den Schreibtisch geworfen, statt ordentlich im Ordner abgeheftet.
Ich habe mir da doch mal etwas gemerkt …
Der verschmierte, herumfliegende Spickzettel verblasst kontinuierlich, reicht selten auf Dauer aus und ist prinzipiell nicht die Lösung.
Sie kennen es aus anderen Situationen sicher selbst: Wer drei Fahrstunden hatte und danach geraume Zeit aussetzt, wer zwei Stunden Tango geübt hat und versucht, nach ein oder zwei Monaten akkurat zu wiederholen, wer ein neues Instrument erlernt oder ein neues Lied einstudiert und es dann ewig ignoriert oder wer sechs Wochen seinen Modeltraum samt (Basis-)Wissen komplett ausblendet – der steht fast wieder am Anfang!
Dumm. Und ärgerlich.
Denn in der Zeit haben einen andere überholt.
Die Konkurrenz ist besser!
Man könnte sich selbst in den Hintern beißen …
Warum habe ich bloß nichts gemacht?
Im Ausreden erfinden sind wir alle ziemlich gut.
Hatte Urlaub, es ging nicht, es sieht blöd aus am Strand … (das Laufen üben), war ja ständig unterwegs, wollte doch immer, aber …
Natürlich gibt es leichter nachzuvollziehende, besser klingende Begründungen fürs Nichtstun.
Musste mich auf Prüfungen vorbereiten, hatte so viel Arbeit, war zwischendurch krank …
Durchgehend sechs Wochen?
Die bessere Ausrede ändert nichts am Resultat. Wer ganz ehrlich zu sich ist, wird sich eingestehen, dass die Faulheit siegte, dass er es einfach für nicht so wichtig hielt und es beim ersten Anflug von schlechtem Gewissen zur eigenen Beruhigung „zeitlich nur hinausschob“.
Ich mache es noch! Kommt schon …  Ist ja noch ein Weilchen hin …
Huch, die Zeit ist herum!
Vielleicht merkt es keiner… Genau! So schwer ist das alles doch auch nicht, oder?

Schwer? Schwer ist relativ. Menschen sind unterschiedlich in Bezug auf ihre Motorik, ihr Körpergefühl, ihre Auffassungsgabe, ihre Wahrnehmung etc. und benötigen somit durchaus unterschiedlich lange für dieselbe Aufgabe. Reicht dem einen ein fünfminütiges Rekapitulieren, braucht der andere eine halbe Stunde oder mehr.
Kann der eine Anweisungen zügig und ohne große Anstrengungen umsetzen, bedeutet es für den anderen erhebliche Anstrengungen, und der Zeitpunkt bis es Klick gemacht hat, wird demzufolge auch ein späterer sein.
Übung ist das Zauberwort. Konsequent dranbleiben. Wie exakt und in welchem Umfang ist sicher verschieden. Nur ganz ohne?
Ganz ohne ist nicht nur gedankenlos und einfältig, ganz ohne ist unprofessionell. Zeigt wenig Respekt. Behindert zudem andere.
Ganz ohne ist kräftig am eigenen Ast sägen, sich selbst ausbooten.
Von nichts kommt nichts!

Warum ich darüber so ausführlich schreibe?
Der Workshop III als Vorbereitung für ein neues Event im EKZ Quarrée Wandsbek hat begonnen. Beide Abende, bei sämtlichen Gruppen, die noch im Wettbewerb vertreten sind, habe ich mich dazugesellt und eben dies festgestellt.
Und ja! Es hat mich irritiert! Ein Teil der anscheinend trotzdem weiterhin durchaus hoffnungsfrohen Teilnehmer,  gräbt relativ blauäugig kräftig an der eigenen Grube. Die, die zu sehr Pausen pflegen. Die, die Hausaufgaben ignorieren. Die, deren Durchhaltevermögen wenig ausgeprägt zu sein scheint.
Da sei die Frage gestattet, wie ernsthaft denn wirklich der Wunsch nach einem guten Abschneiden beim Wettbewerb ist …

Schluss mit Kritik.

Der andere Teil, nämlich die Teilnehmer, die entweder beim Sommerworkshop ganz oder teilweise präsent waren und/oder auch daheim geübt und wiederholt haben, sind deutlich souveräner, weit voraus!
Einige Kandidaten haben sich nebenher Jobs erarbeitet. Laufen auf Modenschauen, haben das ein oder andere Shooting, ergatterten sich einen Model-Auftrag.
Eine Gruppe wird Ende September mit Alexander Strauß für ein mehrtätiges Event nach Friedrichshafen an den Bodensee reisen. Zahlreiche Auftritte bei der Interboot stehen an. Modepräsentation mit vielen Tanzeinlagen. An den Choreographien wird zurzeit schon heftig geübt! Neben dem normalen Wettbewerb und seinen Workshops!

An diesem Wochenende wurde einzeln vorgelaufen. Die Prüfung für das endgültige Weiterkommen. Die Bestätigung für Workshop III.

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Vorlaufen auf dem imaginären Laufsteg ...

Workshop III – Vorlaufen auf dem imaginären Laufsteg …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Vorlaufen auf dem imaginären Laufsteg gilt selbstverständlich auch für die Herren

Vorlaufen auf dem imaginären Laufsteg gilt selbstverständlich auch für die Herren

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Alexander Strauß entscheidet über das Weiterkommen im Wettbewerb ..

Alexander Strauß beobachtet und entscheidet über das Weiterkommen im Wettbewerb …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Vorlaufen, um weiter dabei zu sein ...

Quarrée Gesichter 2013 – Vorlaufen, um im Workshop III weiter dabei zu sein …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Guter Dinge  ... sie sind weiter dabei!

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 – Guter Dinge … sie sind weiter dabei!

Faires, hilfreiches, sehr differenziertes Feedback von Alexander Strauß für jeden einzelnen, allerdings auch berechtigte (negative) Kritik und Ermahnungen. Oft wird noch einmal ein Auge zugedrückt. Wirklich die allerletzte Chance. Drei Wochen Galgenfrist, um zu zeigen, dass es einem doch ernst ist. Allerdings ist der gleichzeitige Hinweis, dass die momentane Leistung auf keinen Fall finalreif sei, mehr als deutlich …
Ist er angekommen …?

Was ist es wirklich, worauf ein Model beim Laufen achten muss – bzw. was kann es alles falsch machen? Hinweise, die Aufschluss darüber geben:
Denk an die Füße! Setze sie voreinander!
Du lässt den Kopf viel zu weit nach vorne hängen!
Schlenkere nicht so mit den Armen!
Achte auf deine Körperspannung!
Du wippst zu viel!
Streck die Knie durch!
Deine Hibbets sind nicht sauber ausgeführt!
Achte auf die Musik!
Lass dich nicht ablenken!
Du sollst nicht federn!
Mach dich doch nicht klein!
Wo ist deine Hüfte?
Nicht so viel Nachdenken! (Wer zu viel nachdenkt, schaut verkrampft)
Aus dem Song kannst du mehr herausholen!
Sei selbstbewusster! Komm mehr aus dir heraus!
Lauf nicht so abgehackt! Lauf fließend!
Größere Schritte …
langsamer …
schneller …

Oder entsprechend:
Sehr gut gemacht!
Saubere Fußarbeit!
Schöne Wenden/Hibbets
Song toll umgesetzt!
Super Kontakt mit dem Publikum hergestellt!
Prima Körperspannung!
Viel selbstbewusster!
Sehr natürlich gelaufen!
Alles Gelernte angewendet!
Das war sehr souverän und gelassen!
Knoten geplatzt …

Erstaunlich ist, wie oft offenbar ganz persönliche Erlebnisse, die gar nichts mit dem Wettbewerb zu tun haben, sich dennoch (häufig positiv) auf die Motivation und den Laufstil auswirken können. Sehr bemerkenswert an dieser Stelle wiederum die diesbezügliche Menschenkenntnis eines Alexander Strauß …

Am vergangenen Sonnabend und Sonntag wurden mehr als 50 Kandidaten offiziell für Workshop III zugelassen. Urlaubsbedingt stoßen einige weitere Kandidaten erst am kommenden Wochenende wieder dazu, werden ebenso eine Prüfung zu absolvieren haben und mit etwas Glück (hauptsächlich jedoch natürlich aufgrund ihres derzeitigen Könnens) beim nächsten Event dabei sein.
Bei den Living Dolls.
Der Darstellung von (lebendigen) Schaufensterpuppen!
Was für die Zuschauer ein großer Spaß ist und immer wieder Erstaunen, Begeisterung sowie verrückte Situationen hervorruft, stellt in der Vorbereitung für die Teilnehmer des Wettbewerbs gleichzeitig ein Training für zukünftige Fotoshootings dar. Dort ist die Fähigkeit gefragt, eine Pose lange halten zu können. Ein Model muss ggf. eine halbe oder dreiviertel Stunde auch in einer etwas merkwürdigen Haltung ausharren können, wenn es für das Zustandekommen des perfekten Fotos notwendig ist. Ehe mit leichten Variationen, geringfügigen Veränderungen an einer Pose oder am Gesichtsausdruck das eine Motiv entstanden ist, welches dieses optimale Bild ergibt, kann viel Zeit vergehen.

Schaufensterpuppen und  Living Dolls (die lebende Ausführung)
Haben Sie einmal darüber nachgedacht, was das Charakteristische einer Schaufensterpuppe ist?
Bitte? – Ja, natürlich, sie ist leblos.
Doch Sie müssen zugeben, dass sie trotz der Leblosigkeit weit davon entfernt ist, eine Leiche zu sein. Sie repräsentiert den Menschen im Schaufenster, weil sich keiner wochenlang dort selbst aufbauen würde. Sie ist ein Möchtegern-Lebewesen.
Wie ist ihre Körperhaltung?
Wie werden die Gliedmaßen gezeigt und ausgerichtet?
Wie ist ihr Blick? Wohin geht ihr Blick?
Steht sie realistisch? Lässt es sich mit der natürlichen Haltung eines wirklichen Menschen vergleichen?
Das ist durchaus nicht selbstverständlich. Nehmen Sie z. B. Comic-Figuren, die Menschen darstellen. Ihnen ist sicher auch schon aufgefallen, dass sie oft nur vier Finger haben, der Kopf relativ groß ausfällt. Der besseren Optik wegen, sagt man. Es sei „realistischer“!
Aha.
Ich habe mir daraufhin unterwegs Schaufensterpuppen angesehen und leicht misstrauische Blicke eingehandelt, als ich mehrmals meist deren Hände fotografierte. In diesem Fall hilft immer ein sehr offener, aber leicht irritierter Blick an mein Gegenüber. Und die Andeutung eines Lächelns. Es wirkt harmlos (bin ich ja schließlich auch …) und lädt denjenigen dazu ein, einfach nachzufragen. Wer den Grund fürs Fotografieren wirklich wissen will, tut es – den anderen reicht es letztendlich wohl so. Ich finde, sie dürfen denken, was sie gerne möchten.

Alexander Strauß hatte es bereits während des Workshops erwähnt: die Hände sind speziell. Oftmals wirken sie durch ihre Haltung bzw. die der Finger besonders schmal. Die Hand selbst wird gern abgespreizt positioniert, zumindest im Handgelenk geknickt.

Schaufensterpuppe: Haltung, egal was man übergezogen bekommt. (Beispiel gesehen bei Steffi-Moden, EKZ Quarree Wandsbek, im Juli 2010)

Schaufensterpuppe: Haltung, egal was man übergezogen bekommt. (Beispiel gesehen bei Steffi-Moden, EKZ Quarree Wandsbek, im Juli 2010)

QUARREE GESICHTER 2013 - Schaufensterpuppen - Die Haltung der Hände ...

Schaufensterpuppen – Die Haltung der Hände …

QUARREE GESICHTER 2013 - Schaufensterpuppen - ... oder auch so.

… oder auch so.

QUARREE GESICHTER 2013 - Schaufensterpuppen - ... so geht es natürlich auch.

… so geht es natürlich auch.

QUARREE GESICHTER 2013 - Schaufensterpuppen  - ... très élégant!

Schaufensterpuppe – … très élégant!

Das hier ist eine sehr aufgelöste Living Doll. Merke: immer alle Teile zusammenhalten!Nichts kopflos machen.

Das hier ist eine sehr aufgelöste Living Doll. Merke: immer alle Teile zusammenhalten und nichts kopflos machen!

Meine Schaufensterpuppen-Inspektion ergab heute für mich ein weiteres interessantes Resultat: Hautfarbene Körper sind offenbar out, und es gibt sehr starke Qualitätsunterschiede bei den Figuren!
Es gibt welche, die komplett in einem Stück aus irgendeinem Kunststoff gegossen sind. Weißlich, hohl und folglich leicht durchscheinend. Sie sieht man z. B. bei SIGNUM und promod.
Die nächste Stufe ist ebenfalls mit nicht abnehmbaren Händen und Füßen, aber recht massiv, blickdicht und mit leicht glänzendem Überzug. Emailleartig.
Edler wirkt Stufe drei mit abnehmbaren bzw. drehbaren Extremitäten. Immer noch sehr ebenmäßig, jedoch in verschiedenen Farbvarianten sowie glänzend oder dezent matt. Das Material erinnert optisch an Porzellan.
Die natürlichste (auf die Formgebung bezogen, nicht auf die Farbe) und vermutlich teuerste Variante entdeckte ich bei Steffi-Moden. Gold/Bronze glänzend, komplett zerlegbar und somit sehr flexibel. Arme, Beine, Hände, Kopf – überall kann gedreht und verändert werden. Die Hände sind absolut naturgetreu mit nachgebildeten Knöcheln, Fältchen sowie gepflegten, längeren Fingernägeln!
Doch das nur am Rande. Es geht wieder um den Contest.
Drehbare Gelenke, Knöchel, Fältchen und schicke Fingernägel haben unsere Models auch. Sie als Living Dolls sind folglich ebenfalls die (nur sehr lebendige) Edelvariante einer Schaufensterpuppe.
Das Aussehen dürfte die wenigsten Schwierigkeiten bereiten.
Wie sieht es mit der Haltung aus?
Manche Pose wirkt gut nachstellbar.
Ist sie auch haltbar?
Kann ein Mensch in einer Pose minutenlang verharren, ohne dass sein Bein einschläft, seine Hand blutleer läuft, leichte Genickstarre eintritt, der Arm zu zittern beginnt, Krämpfe einsetzen oder Ohnmachtsanfälle drohen?
Wie lang sind fünf Minuten?
Ich frage deshalb, weil die Kandidaten fünf lange Minuten in ein und derselben Pose verharren müssen. Danach ist nicht Schluss! Es wird nur die Pose gewechselt. Pause ist erst nach einer halben Stunde.
Ich beschließe kurzerhand einen Selbsttest und stelle mich vor den Spiegel.
Mein Wecker ist gestellt. Ich wähle eine – wie ich denke – simple Pose:
Kopf leicht schräg nach links gedreht, rechte Hand an der Hüfte, linke Hand in Brusthöhe, den Ellenbogen leicht angewinkelt mit nach oben geöffneter Hand. Die Belastung ist auf beide Beine verteilt, der Blick geht leicht in die Ferne …
Apropos Blick!
Die nächste Hürde, die es zu überwinden gilt: zwinkern Sie bloß nicht mit den Augen!
So etwas macht eine Schaufensterpuppe einfach nicht!
Test läuft.
Minute eins:
Es geht mir gut. Stehe still. Kein Zittern. Augenlider … na ja.
Minute zwei:
Wie? Wir sind erst bei Minute zwei?
Minute drei:
Die Hand an der Hüfte hat es gut. Die andere findet es mittlerweile doof.
Minute vier:
Ich halte nie wieder den Kopf schräg.
Minute fünf:
Durchhalten. Unterarm zittert minimal. Ich lenke mich damit ab, dass ich mir eine neue Pose ausdenke, in die ich – sobald der Wecker klingelt – hinübergleiten will.

Der Wecker schrillt ziemlich plötzlich.
Ach, schon vorbei?
Das ist es! Man braucht Ablenkung!
Ich versuche es ein zweites Mal und gehe in Gedanken das am Vortag gelesene Kapitel eines Buches durch. Die Zeit erscheint mir wesentlich kürzer, doch die Pose ist sicher verbesserungswürdig. Es lahmt wieder ein Arm.
Das war gestern Abend.
Heute habe ich lokalen Muskelkater, den ich mit Tippen auf der Tastatur wirksam bekämpfe.
Fazit:
Es wird eine Herausforderung für die angehenden Models!
Momentan bereiten sie sich im neuen Workshop III auf ihren Schaufensterpuppen-Einsatz vor. Es bleiben ihnen nur noch drei Wochen Zeit, denn die Auftritte der Living Dolls finden bereits Ende des Monates  im EKZ Quarrée Wandsbek statt.
Im letzten Jahr hatten die Besucher schon sehr viel Freude daran. Bei der diesjährigen Veranstaltung werden die Kandidaten nicht nur im Schaufenster stehen, sondern mit einer zusätzlichen Überraschung aufwarten …

Hier weitere Fotos vom Training:

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training am 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training am 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – 04.08.2012

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Workshop III - 04.08.2012 - Living Dolls (erste Übungen)

Workshop III – 04.08.2012 – Living Dolls (erste Übungen)

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Da diese Kandidatin leider nicht mit auf den  Gruppenfotos (Living Dolls Training) zu sehen ist, aber supergut lief, erscheint sie hier einmal separat.

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Da diese Kandidatin leider nicht mit auf den Gruppenfotos (Living Dolls Training) zu sehen ist, aber supergut lief, erscheint sie hier einmal separat.

QUARREE GESICHTER 2013  - Workshop III, 04.08.2012 - Living Dolls - erste Übungen

QUARREE GESICHTER 2013 – Workshop III, 04.08.2012 – Living Dolls – erste Übungen

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training  05.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training 05.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training vom 05.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training vom 05.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Noch einmal die Herren am 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Noch einmal die Herren am 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training 05.08.2012 -  Erste Übungen für "Living Dolls" - Auf Priscilla Kuhlmann achten ...

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training 05.08.2012 – Erste Übungen für „Living Dolls“ – Auf Priscilla Kuhlmann achten …

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Ein weiteres Foto vom Samstag (04.08.2012)

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Ein weiteres Foto vom Samstag (04.08.2012)

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III -  Erste Übungen für "Living Dolls" für die Gruppe vom 05.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Erste Übungen für „Living Dolls“ für die Gruppe vom 05.08.2012

Es macht definitiv Lust auf mehr!
Wir werden – wenn Sie möchten – Ende August gemeinsam dabei sein.
Wir werden auch schauen, wer so überzeugt, dass er in die Finalrunde einziehen darf. Insgesamt überzeugt wohlgemerkt!
Beim Laufen und als Living Doll!

Wünschen wir allen Teilnehmern viel Glück für ihre nächste Aufgabe und lassen uns überraschen, wer unter ihnen möglicherweise auch ganz klar und deutlich vermittelt, dass mit ihm immer und auf jeden Fall zu rechnen ist! Bis zur letzten Minute!

Bitte vormerken:
Die Living Dolls im EKZ QUARREE Wandsbek am 31.08. und 01.09.2012!

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Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Der erste Workshop

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Die Workshops

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Workshop-Teilnehmerinnen

„Sie werden irgendwann Panther sein, so wie ihr Meister …“
Ein Gedanke, der mir am Wochenende plötzlich durch den Kopf schoss. Doch halt! Beginnen wir von vorn …

Model Contest. Die Workshops! Sie haben schon begonnen! Und darum gibt es heute an dieser Stelle einen neuen Zwischenbericht vom Fortgang des Model-Wettbewerbs QUARREE GESICHTER 2013. (Vorhergehende Artikel zum Vorjahreswettbewerb, zum diesjährigen Casting sowie Recall, sind hier im Blog leicht unter dem Suchbegriff Quarrée und QUARREE GESICHTER oder über die Kategorie MODE vorne auf der Startseite rechts zu finden)
Der aktuelle Stand:
Alle Kandidaten, die den Recall bestanden haben, erarbeiten und sicherten sich damit die Teilnahme an den jetzt stattfindenden Workshops.
Ihr nächstes Ziel:
Die Mitwirkung an den Modenschauen im Quarrée Wandsbek am 27. und 28. April. Doch vor diesem Event wartet harte Arbeit auf die noch übriggebliebenen Teilnehmer. Arbeit in Form eines regelmäßigen Laufsteg-Trainings. Die entsprechenden Wochenend-Trainingseinheiten (insgesamt fünf) starteten für alle Gruppen (Frauen, Männer, XL-Models (ab Gr. 42) sowie Best Ager (30-45 Jahre) bereits am 24. bzw. 25. März in den Räumen von Fitness First.
Am zweiten Wochenende nutzte ich die Chance, mich auf Einladung als Gast dazu zu gesellen (31.03.2012) – ausgerüstet mit Stift, Papier und meiner Kamera, von der ich im Nachhinein wieder sage: Liebes, du kann ebenso gut zu Hause bleiben, wenn dich Menschen in Bewegung gleich derart überfordern!
Ich griff folglich bei meiner Fotoausbeute auf Aufnahmen von still in einer Position verharrenden Kandidaten bzw. Teilnehmern zurück, die gerade sitzende Übungen absolvierten und freue mich unheimlich, dass Fotograf Sebastian Labudabi (auch auf Facebook und dort zusätzlich mit der Seite LABUDABI vertreten) mir gestattet, Fotos von ihm im Blog mit zu verwenden. Danke schön! Sobald mir diese vorliegen, werde ich sie ergänzen und entsprechend kennzeichnen.
Ein weiterer kurzer Hinweis: Dies ist zwar ein Bericht von den Workshops, doch wird es kein Fernkurs fürs Modeln! Ich möchte ungern die Übungen bis ins kleinste Detail beschreiben, denn ich denke, das ist das kleine Geheimnis der Veranstalter und auch der Kandidaten, die schließlich um die Teilnahme an diesem speziellen Training kämpfen mussten. Ich werde versuchen, die Ziele zu beschreiben, genannte Begriffe aufzugreifen und zu erklären (da nicht nur Teilnehmer des Wettbewerbs diesen Blog verfolgen), werde auf Notwendigkeiten hinweisen. Daher geht es gar nicht ausschließlich um Workshops, sondern es ist etwas breiter gefächert. Das heißt, ich werde auf diese Punkte zu sprechen kommen:
1) Models, die Modebranche, Modenschauen – Jede Medaille hat auch ihre Kehrseite …
2) Die Workshops: Was sollen sie bewirken, was wird vermittelt?
3) Der Vergleich: Männer und Frauen beim Workshop. Was sind die signifikanten Unterschiede im Verhalten? (Doch – sie existieren!) Gibt es geschlechterspezifische Stärken und Schwächen? Männliche und weibliche Reaktionen.
4) Fotos für einen ersten Eindruck, zum Unterstreichen, zum Gespanntsein auf Kommendes …

1) Models, die Modebranche, Modenschauen …
Welches Bild entsteht vor dem inneren Auge bei dem Gedanken an eine Modenschau und dort präsentierende Models? Haben Sie/habt ihr gleich eine eindeutige Vorstellung? Positiv? Negativ?
Durch Fotos und die Berichterstattung in den Medien gewinnt die Öffentlichkeit sehr häufig den Eindruck, Models seien ausschließlich Hungerhaken, dürre Klappergestelle, die nichts essen dürfen (oder alles wieder ausspucken), die grundsätzlich missmutig und gelangweilt dreinzuschauen haben, gern wie der Tod geschminkt werden und Kleider vorführen, die niemals ein Normalsterblicher auf offener Straße tragen würde. Das ist die eine Seite der Medaille, das eine Bild des Model-Business. Fotos, auf denen das Model obercool oder teilnahmslos/leblos blickt, provozierende Outfits, Körpermaße, die Diskussionen in Gang setzen, u. v. m. steigern offenbar eher und effektiver die Auflage einer Zeitung als das, was weniger reißerisch, normaler, menschlicher wirkt.
Die Haute Couture und ihre Macher scheinen trotz entbrannter heftiger Diskussion bis heute an diesem fragwürdigen, ungesunden, insgesamt negativen Bild festzuhalten, es zu bevorzugen, es zu fördern und tatsächlich derartige Ansprüche an ihre Models zu stellen. Auffallen um jeden Preis. Es fiele mir nur ein anderer Grund ein: sie können es nicht anders!

Andererseits gibt es auch das Gegenteil! Models und Modenschauen, die dazu da sind, Mode (und weitere artverwandte Produkte) durch ein charmantes, lebensfrohes, natürliches und gleichzeitig professionell arbeitendes Wesen zu präsentieren. Durch einen Menschen mit Charisma, positiver Ausstrahlung, Körperbewusstsein, aufrechter Haltung, ansteckendem Lächeln. Jemanden, der sympathisch wirkt, mit dem man sich gerne identifiziert, der bei allem, was ihn besonders aussehen lässt, doch weiterhin hinsichtlich Größe, Körpermaßen und Gewicht hinreichend gewöhnlich wirkt, dass es dem Normalbürger realistisch erscheint, die vorgestellte Mode auch selbst zu tragen zu können, in ihr gut, besser auszusehen. Im Grunde doch ideale Voraussetzungen für steigenden Absatz und eine positive Geschäftsentwicklung auf Herstellerseite. Letztendlich ist es doch das Interesse des Erzeugers, dass seine Ware beim Kunden auf Gefallen stößt und die Lust entfacht wird, sie selbst am Körper zu haben, zu besitzen, zu kaufen!

Wenn wir uns jetzt entschieden haben, welches Bild vom Model Business uns besser gefällt, welche Art Model uns vorschwebt, und es stellt sich heraus, dass es die zweite Version ist, dann sind wir bei diesem Wettbewerb goldrichtig. Die Kandidaten, die ich hier heute erneut treffe, sind junge, gesund wirkende, gut aussehende Menschen.
Er/sie sieht gut aus!
Ich verwende bewusst dieses einfache Wort „gut“, denn trotz seiner Einfachheit ist es passend und deutlich. Es enthält die gewünschte positive Aussage, doch ist es gleichzeitig allgemein genug gehalten, um hier alle mit einzubeziehen. „Gut“ legt nicht voreilig eine starre, unabänderbare Form fest. Eine Norm, die es unbedingt haargenau zu erfüllen gilt. Ein vermeintliches, aber fragwürdiges Ideal. Gut auszusehen wird nicht bestimmt durch Alter, Herkunft, Größe, Teint, Haarfarbe, Taillenumfang, o. ä. Gut auszusehen und vor allem gut „rüberzukommen“ ist ein Zustand und auch eine Fähigkeit, die von vielen zusätzlichen Dingen abhängt. Was jeder mitbringen sollte, sind gewisse Grundvoraussetzungen. Und die haben alle diese Menschen, die ich bei jedem der drei Kurse, die heute hier stattfinden, sehe.

Mir fällt wieder auf, wie unterschiedlich und vielfältig sie sind. Wie vielfältig ihre Statur ist – unabhängig von Gewicht und Größe. Wie verschieden die Gesichtsformen und Gesichtszüge, wie abweichend die Haare, die Breite der Schultern, die Größe der Hände und Länge der Finger, die Muskulatur, die Hüfte, die Füße, die Proportionen. Und bei allen stark abweichend – was es mir fast leichter macht, sie im Gewühl und vor allem von hinten wiederzuerkennen – ist der Gang! Ihre Haltung.
Bei diesem Workshop wird ihnen keiner eindringlich anraten, sich die Haare abschneiden zu lassen, den Typ komplett zu ändern, zu einem anderen Wesen zu mutieren. Hier wird keiner am Oberschenkelumfang herumnörgeln oder Diäten vorschreiben. Im Gegenteil, einer extrem schlanken Wettbewerbskandidatin im Recall wurde nahegelegt, bitte etwas zuzunehmen. Es kann aber durchaus passieren, dass der ein oder andere von sich aus auf einmal mehr auf die Figur achten möchte, auf die Gesundheit, die Fitness!
Und das ist es, was ihnen hier vorrangig beigebracht wird!
Das Bewusstsein für den eigenen Körper! Der Umgang mit dem eigenen Körper! Haltung, Körperspannung!
Die heutige Zeit fordert dem Menschen nicht mehr in dem Maße (tägliche) körperliche Tätigkeiten und Arbeit ab, wie es das früher vielleicht der Fall war. Technischer Fortschritt fördert oft Bequemlichkeit, gesellschaftliche Veränderungen (z. B. auch die Schulreform mit Schulstunden bis zum späten Nachmittag) bremsen hier zusätzlich aus. Die Muskulatur ist unterbeansprucht, schlaff. Nicht jeder übt als Ausgleich eine Sportart aus, die diesen Muskelabbau stoppt, geschweige denn beginnt er mit Training, welches sie gezielt aufbaut! Stattdessen wird häufig eine sehr typische Haltung in den gesamten Alltag übernommen: die, die der Mensch über Stunden vor dem Schreibtisch, vor dem Computer einnimmt: gebeugter Rücken, vorgezogene Schultern, das Kinn Richtung Brust gesenkt. Die zweite, weit verbreitete, alternative Fernseh-Hinfläzhaltung ist auch nicht muskelaufbauend, sie ist lediglich entspannter, bequemer und entlastet verkrampfte Schultern.
Ein Model, das derart gebeugt schlurfend um die Ecke kommt, kann gleich einpacken. Denn so wenig es uns bei uns selbst auffällt, wie krumm wir daherkommen, dem Gegenüber fällt es garantiert auf! Dem Zuschauer missfällt so ein vorgesetzter Quasimodo (männlich oder weiblich) maßlos. Auch wenn wir mit uns selbst etwas unkritisch umgehen, mit anderen sind wir nicht so nachgiebig. Manchmal ist im Unterbewusstsein sogar etwas, das uns zuflüstert, dass dieser Quasimodo uns quasi den Spiegel vorhält. Schau her! Bist du nicht auch so?- NEIN! Und was möchten wir stattdessen sehen? Doch bitte schön etwas Positives, Ansprechendes, Lebendiges! Etwas, dass unter Umständen Lust darauf macht, dem Spiegelbild nachzueifern und ihm vielleicht (wieder) ähnlich zu werden.

2) Die Workshops
Was brauchen Models mit einer positiven Ausstrahlung demnach am meisten? Körperbewusstsein! Es ist das A und O, die Grundlage für alles was kommt und soll in den nun folgenden Kursstunden vermittelt werden. Sich seines Körpers bewusst zu sein, bedeutet, auch die Haltung wahrzunehmen und sie ggf. zu korrigieren. Körperbewusstsein zu empfinden, versetzt uns in die Lage, ihn kontrollierter zu bewegen, uns aufrechter zu halten, mehr Körperspannung einzusetzen. All das erfordert jedoch Training. Es ist nicht damit getan, es einmal zu versuchen und darauf zu hoffen, dass sich der Rest von alleine einstellt. Muskeln bauen sich nicht über Nacht auf, ein eingeschleiftes Verhalten korrigiert sich nicht von heute auf morgen. In diesem Training wird versucht, schlummernde Fähigkeiten zu erwecken, neue zu erwerben und sie nach und nach in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Automatismen zu entwickeln. Schritt für Schritt.
Lernbereitschaft, Disziplin, eine gehörige Portion Willen gehören dazu – gepaart mit Ausdauer. Am besten, es ist Feuer da! Am besten, man brennt für diese Sache! Und das tun sie hier alle. Egal, wen ich in den drei Kursen an diesem Abend antreffe, sie alle wollen!
Alexander Strauß versucht ihnen zu verdeutlichen, dass es nicht ausschließlich nur um den Model Wettbewerb geht, sondern dass durch Körperbewusstsein die Körpersprache eine andere wird. Eine, die mehr Selbstbewusstsein ausdrückt und eine völlig andere Präsenz im Umfeld bewirkt. Vielleicht können einem damit konfrontierte Menschen gar nicht auf Anhieb definieren, was es ist, was auf einmal anders wirkt. Vielleicht suchen sie nach der neuen Frisur, einer sichtbaren, äußerlichen Veränderung. Dabei ist es „nur“ der Ausdruck des Körpers …

Ich komme noch einmal auf die Unterschiedlichkeit der Kandidaten zurück. Sie betrifft nicht nur das Äußerliche, sondern selbstverständlich auch die Wesensart.  So unterschiedlich wie ihr Aussehen,  sind auch Temperament, Auffassungsgabe, Konzentration. Nicht jeder ist in der Lage, sich gleich schnell auf etwas Neues einzustellen, etwas Unbekanntes anzunehmen und blitzschnell umzusetzen. Nicht jeder erkennt sofort die Wichtigkeit des regelmäßigen Trainierens. Manch einer meint noch, mit Minimalaufwand käme er vielleicht auch durch. Ich glaube, dass dieses zweite Kurswochenende wieder einigen klar gemacht hat, dass sie am Ball bleiben müssen. Sie wissen, wenn sie zweimal nicht kommen, sind sie raus aus dem Wettbewerb! Das sind klare Regeln. Heute haben sie zusätzlich bemerkt, dass ein Alexander Strauß durchaus merkt, wenn eine Übung, die als Hausaufgabe gestellt wurde, nicht konsequent gemacht wurde. Und dass es keinen guten Eindruck hinterlässt …

Der Begriff Automatismen entwickeln fiel. Warum ist das wichtig?
Während eines Auftritts läuft vieles auf einmal ab.  Es ist aber nicht die Zeit dafür oder die Gelegenheit dazu da, jede Bewegung, die gewünschte Mimik, die Haltung – all dies einzeln mühsam aus dem Gedächtnis hervorzukramen und Stück für Stück nacheinander auszuführen. Verhackstückelt. Stakkatoartig.  Marionettenhaft.  Im Gegenteil: Alles gehört zusammen, geht fließend ineinander über oder wird sogar zeitgleich ausgeführt. Was speziell trainiert wurde, sich verinnerlicht hat, kann abgerufen werden und somit automatisch umgesetzt werden. Daran wird gearbeitet, das wird geübt.
Ist man als Model immer allein auf dem Catwalk?
Natürlich nicht, was im Klartext heiß, ich muss wissen, was um mich herum vorgeht. Bei einer Choreographie muss ich wissen: Wo steht oder geht mein Kollege? Sind wir synchron bzw. haben wir den richtigen Abstand, klappt der Wechsel? Dafür brauche ich eine weitere Fähigkeit, die als der periphäre Blick bezeichnet wird. Ich schaue nicht nur nach vorne, sondern habe einen erweiterten Umkreis im Blick, der etwa der ausgestreckten Armlänge (zu beiden Seiten) entspricht.
Warum wird bereits bei den Workshops nach Körpergröße unterteilt?
Philipp Schumann, ein Finalist des letztjährigen Wettbewerbs, hatte mir während des Recalls bereits erklärt, dass ein wesentlicher Grund des Sortierens nach Größe sei, dass spätere Choreographien, die zusammen erarbeitet werden, einfach harmonischer aussehen, wenn Models etwa gleicher Größe aufeinandertreffen. Heute lerne ich dazu, dass natürlich auch das Schrittmaß ein anderes ist. Größere Mädchen, längere Beine, abweichende Schrittlänge. Eine extreme Abweichung macht ein Synchronlaufen schier unmöglich.

3) Mädchen und Jungen beim Workshop – Wo und wie unterscheiden sich Verhalten und Reaktionen?
Es ist im Kindergarten so, es setzt sich in der Schule fort, greift über in den beruflichen Bereich und lässt einen sein ganzes Leben im Privaten sowieso nicht los: das unterschiedliche Verhalten und die unterschiedlichen Reaktionen von Frauen und Männern. Es zeigen selbstverständlich nicht alle Frauen die gleiche Verhaltensweise, genauso wie nicht alle männlichen Wesen genau nach dem gleichen Muster handeln, doch hier bei den Workshops gibt es ein paar Punkte, die wirklich erwähnenswert sind.

Priscilla Kuhlmann zeigt Haltung und Gang. Teilnehmerinnen der Gruppe Mädchen bis 1,70m Körpergröße.

Priscilla Kuhlmann zeigt Haltung und Gang. Teilnehmerinnen der Gruppe Mädchen bis 1,70m Körpergröße.

Workshops Quarrée Gesichter 2013 - Kurs 2 - Mädchen ab 1,71m Körpergröße

Workshops Quarrée Gesichter 2013 – Gruppe 2 – Mädchen ab 1,71m Körpergröße bei einer Haltungsübung

Gruppe 3 an diesem Tag  - Auch die Herren lernen Körperspannung kennen, nehmen Haltung an.

Gruppe 3 an diesem Tag – Auch die Herren lernen Körperspannung kennen, nehmen Haltung an.

Der Abend beginnt mit 17 Mädchen, deren Körpergröße 1,70 m nicht überschreitet. Kurs 2, der im Anschluss startet, zählt 24 Mädchen, die dieses Maß übertreffen. Den dritten und letzten Kurs an diesem Tag bilden 30 männliche Teilnehmer.
Geleitet wird das Training von Alexander Strauß, dem Mr. QUARREE GESICHTER 2013. Unterstützung erhält er von Priscilla Kuhlmann, einer talentierten Teilnehmerin der QUARREE GESICHTER 2012, die hier ebenfalls als Laufsteg-Trainerin fungiert. Wir haben demnach schon hier Frau und Mann. Unterrichten sie gleich?
Sie agieren sehr unterschiedlich. Alexander Strauß gleichbleibend ruhig mit gleichbleibender Lautstärke, fordernd, nachhakend, erklärend, animierend. Instruktion – Anwendung. Kein Einlassen auf unnütze Diskussionen, der Chef ist er. Er wünscht Aufmerksamkeit, Ruhe und Disziplin und bekommt sie. Er setzt stark auf Körpersprache!

Alexander Strauß demonstriert die Rückwärtswende. Füße bilden zeitweise ein gespiegeltes großes 'L' am Boden.

Alexander Strauß demonstriert die Rückwärtswende. Füße bilden zeitweise ein gespiegeltes großes ‚L‘ am Boden

Priscilla Kuhlmanns (sie ist auf obigem Bild im Hintergrund zu sehen) Auftreten ist profimäßig, jedoch emotionaler. Sie ist einerseits einfühlsam, kommt gezielt zu einzelnen Kandidaten, korrigiert, wo es nötig ist, ist aufmerksam, hilfsbereit. Doch sie ist auch Antreiber, sie hat nicht unendlich Geduld, speziell nicht bei Unaufmerksamkeit. Sie sieht alles, und sie kann deutlich werden. Wohlgemerkt: Nicht verletzend! Doch plötzliche, leicht barsche Kommentare wie: Das war eben grottig! – Hallo! Wir wollten bis acht zählen! Bis ACHAT!! – Hm? Wie lange dauern wohl zwei Sekunden? Hm? … zeigen ihre Missbilligung und die dringende Aufforderung nach mehr Konzentration und Besserung. Bei ihr ist es insbesondere dieser Wechsel zwischen Ruhe und Poltern, der für Aufmerksamkeit sorgt.
Priscilla war mir gegenüber ausgesprochen freundlich, anleitend und hilfsbereit, obwohl sie anfangs durch etwas späteres Hinzukommen nicht wusste, dass ich lediglich zum Beobachten und Schreiben kam. Ich nahm bei ihrem Eintreffen auf Alexanders Vorschlag hin gerade an Übungen teil, so hielt sie mich lange Zeit für eine etwas desinteressierte, überreife Teilnehmerin der Best Ager Gruppe, die es sich herausnahm, hier und da einfach zu pausieren, auf einem Block herumzukritzeln und sogar Fotos zu schießen. Da ihr Boss es jedoch nie monierte, zeigte sie Haltung. Bis zum Kurs der Herren. Es erfolgte meine erneute Vorstellung, und Männer sind in der Hinsicht neugieriger.
Ein Gast? Wie? Was? Wo?
Alexander erklärt erschöpfend.
Ach, sie schreibt? Wie? Was? Wo?
Der Moment, in dem Priscilla lachend ihren Irrtum erkennt …

Die Mädchen haben von Alexander Strauß (wie auch alle Teilnehmer aus den nachfolgenden Kursen) beim letzten Mal eine Hausaufgabe mit auf den Weg bekommen. Es ist das tägliche Absolvieren einer bestimmten Übung, welche die Körperhaltung trainiert. Sie wird heute wieder aufgenommen und verrät, wer die Übung daheim regelmäßig gemacht hat und wer nicht.

QUARREE GESICHTER 2013 - Der Workshop - Körperspannung, aufrechte Haltung, Lächeln ...

QUARREE GESICHTER 2013 – Der Workshop – Körperspannung, aufrechte Haltung, Lächeln …

Es folgt eine Art Spiel, bei dem nach und nach diejenigen aussortiert werden, die diese sitzende Übung (Haltung!) nicht mehr akkurat ausführen, das dabei gewünschte Lächeln vergessen, Erlerntes nicht umsetzen. Die- oder eben derjenige verlässt die sitzende Gruppe und nimmt hinter allen Platz, um dort mit der Übung fortzufahren.
Und hier offenbart sich der nächste große Unterschied im Verhalten von Mädchen und Jungs. Während die Mädchen, auch die des späteren Kurses, dieses Ausscheiden hinnehmen, bestenfalls ein wenig ihre Unterlippe zuckt und ein erleichtertes, fast glückliches Blinzeln der Augen zu entdecken ist, wenn mehr und mehr „Konkurrentinnen“ aus dem Spiel herausgenommen werden, entsteht beim Kurs der Männer schon mal eine Diskussion.
Die Herren sitzen, der Meister kontrolliert und entlarvt den ersten Pfuscher.
Alexander Strauß: „Du bist raus.“
„Nein, wieso?“
„Na, hier“, leichter Knuff in den Rücken, der gewölbt ist.
Nochmalig ertönt ein entrüsteter, aber nur noch halbherziger Konter. „Aber ..!“
Alexander lässt sich auf nichts ein. Der Daumen zeigt wortlos nach hinten. Diskussion Ende.
Nächster Kandidat.
„Mach’ mal gerader!“
„Mach ich doch!“
„Mehr!“
„Das geht nicht!“
„Aufrechter!“
„Ich komme nicht weiter hoch als so!“
„Jetzt hast du es doch!“
„…Ja …! “
Diskussion Ende.

Workshop 31.03.2012 - Herren - Die Körperhaltung schon ziemlich perfekt (der Spiegel hat mich beim Fotografieren in nicht ganz so perfekter Haltung erwischt)

Workshop 31.03.2012 – Herren – Die Körperhaltung schon ziemlich perfekt (der Spiegel hat mich beim Fotografieren in nicht ganz so perfekter Haltung erwischt)

Die Unterschiede sind wirklich frappant. Nehmen wir nun das Hineinkommen in den Übungsraum. Die Mädchen haben schon beim Warten im Vorraum Gruppen gebildet. In lebhafte Gespräche verwickelt treten sie ein. Die Kleidung wird am Rand des Übungsraumes auf dem Boden deponiert. Und genauso, wie sie eintraten, legen sie auch die Sachen ab. Als bunte Gemeinschaftshäufchen. Immer mehrere zusammen. Sie sind weiter im Gespräch, bis Alexander zu ersten Übung ruft. Von diesem Moment an herrscht volle Konzentration, man spürt den Ehrgeiz in der Luft.
Bei den Jungs scheinen sich erst ein paar zusammengefunden zu haben. Zweiwortgespräche – wenn es unbedingt notwendig ist. Sie kommen eher vereinzelt durch die Tür, und so sehen auch ihre Häufchen aus. Einsame Tuffs. Jedes Set Jacke (+ Schuhe) liegt für sich allein. Und nicht bunt, sondern dunkel. In der Mehrzahl schwarz und Leder.

Workshop - Die dunklen Einzelhäufchen der Männer ...

Workshop – Die dunklen Einzelhäufchen der Männer …

Sie sitzen zwar genauso schnell, aber nur, weil es bequemer ist als zu stehen. Noch keine (weil anstrengende) aufrechte Haltung. Es gab ja noch keinen „Befehl“, der aber nun erfolgt. Zwei sind allerdings mental noch nicht so weit. Die Trennung von ihren Smartphones braucht noch ein wenig. Gut, auch das ist irgendwann erledigt. Es folgt die gleiche Haltungsübung, das gleiche Spiel wie bei den Damen. Die ersten sind bereits ausgeschieden. Ich sagte bereits, hier wird eher protestiert, diskutiert. Allerdings nicht von der Mehrzahl der jungen Männer, sondern eher von wenigen „Alphatieren“. Es ist nicht so, dass es bei den Frauen nicht das Äquivalent zum Alphatier gäbe, doch es drückt sich dort in Mimik und Körpersprache aus. Nicht verbal.

Apropos Smartphone. Ein voll motivierter, junger Mann hatte vergessen, sein Smartphone auf lautlos zu stellen. Mitten in der Haltungsübung, die er vorbildlich ausführt, gibt es irgendwo an seinem Körper Töne von sich. Alexander Strauß und auch Priscilla Kuhlmann sind glücklicherweise gerade am anderen Ende des Raumes. Die Übung wird keinesfalls unterbrochen, sondern unter Beibehaltung des Strahlelächelns eiskalt durchgezogen. Man erahnte allerhöchstens den Adrenalinschub und die winzige Schweißperle auf der Stirn. In Gedanken wurde sicher mitgezählt, wie oft dieses dämliche Handy vor dem Verstummen noch scheppert. Endlich. Es ist gestorben. Ende. Aus. Geschafft! Er hat sich wesentlich weniger davon stören lassen, als umsitzende oder bereits ‚ausgeschiedene’ Mitstreiter. Ein Profi, der Prioritäten setzt und beim nächsten Mal sicher das Handy ausgeschaltet hat.

Wie beenden Frauen die sitzende Haltungsübung?
Sobald Alexander sie als für beendet erklärt, lässt die Spannung merklich nach, die Sitzposition wird vorerst weiter beibehalten. Man wartet auf neue Anweisungen.
Und wie beenden Männer diese Übung?
Zwei Drittel der Männer fällt mit einem Stöhnen nach hinten. Die seitlich liegende Strandlaken-Pose. Ein Ellenbogen aufgestützt. Oh, Gott, geht das etwa schon wieder weiter …?
Haben es Männer eigentlich schwerer als Frauen, den richtigen Gang und die richtige Haltung zu lernen?
Weibliche Wesen genießen den kleinen Vorteil, dass sie von Natur aus durch ihre breiteren Hüften einen leicht wiegenden Gang haben. Männer müssen sich dazu erst ein bisschen lockern. Männer laufen gelegentlich so, als seien sie gerade vom Pferd gestiegen. Oder sie wissen nicht wohin mit ihrer Kraft. Das äußert sich häufig in einem eher eckigen, schweren Gang, bei manchen wirkt es sogar stampfend. Tritt akute Kraftlosigkeit auf, wird er schlurfend. Die Füße werden vor Schwäche nicht mehr hochgenommen. Auch Frauen verfallen in dieses Muster des gedankenlosen Herumschliefens, meist in Kombination mit gesenkten Schultern/krummen Rücken.
Lassen sich Männer leicht lockern?
Die heimliche Sorge mancher Männer ist, dass sie einen Gang lernen sollen, bei dem sie sich zum Affen machen. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet. Von Männern wird kein ausgeprägter, affektierter, völlig unmännlicher Hüftschwung verlangt! Doch durch eine spezielle Art des Fußaufsetzens beim Voranschreiten (die Füße kreuzen sich leicht) sowie eines leichten Einknickens (Hüfte), entsteht ein katzenähnlicher, sehr eleganter, fließender Laufstil.
Alexander Strauß drückt deutlich aus, wie er es nicht möchte: Kein Storchengang! Kein Militär-Gedächtnismarsch! Dass er selber es perfekt verinnerlicht hat, entdeckte ich schon vor Wochen, als er einer Casting-Teilnehmerin anschaulich demonstrierte, wie er sich ihren Gang vorstellt. Von da an hieß er bei mir (intern) nur noch: Der Panther.

... Schrittübungen mit Priscilla Kuhlmann und Alexander Strauß

… Schrittübungen mit Priscilla Kuhlmann und Alexander Strauß


Am Beispiel des Erlernens von Schritten und Wenden: Frauen und Männer lernen verschiedenartig

Frauen:
Wenn Mädchen Schritte lernen, und es wird wichtig, das alle dasselbe tun, dann erhalten sie folgende Instruktionen von Trainer Alexander Strauß:
„Wir starten immer mit dem rechten Fuß. Wir machen eine gerade Anzahl von Schritten. Wir zählen zusammen bis acht beim Gehen, danach kommt die Wende.“
Nun, Frauen starten mit dem richtigen Fuß.
Frauen können auch zählen, aber nicht gleichmäßig schnell. Und manchmal vergessen sie mittendrin, ob sie schon bei acht waren oder erst bei sechs …
Ein Blick, der zwei Sekunden gehalten werden soll, wird auch kürzer oder länger und zeigt, dass das bei weiblichen Wesen das  Verständnis von dieser Zeitspanne unterschiedlich ist.
Frauen gucken auf die Nachbarin und achten auf Alexander Strauß oder Priscilla Kuhlmann.
So gern Frauen sonst reden, hier sind sie untereinander nicht sehr gesprächig. -> Hilfe, ich verpasse etwas!
Frauen werden manchmal hektisch, wenn etwas nicht gleich funktioniert.
„Wie geht das? Ich habe das überhaupt nicht gesehen!“
Diese Bemerkung kommt leicht klagend, damit klar ist, dass es auf keinen Fall Begriffsstutzigkeit ist, sondern der Grund das im Weg stehen und Sicht versperren einer anderen Person ist.
Frauen reagieren schneller geknickt oder nervös auf Korrekturen. -> Ich versage!
Frauen verstehen wortreiche Erklärungen. Worte formen bei ihnen Bilder, die sie umsetzen.
Frauen reagieren auf ein Anstupsen mit dem Zeigefinger (beispielsweise um mit einer solchen zarten Berührung auf der Schulter zu demonstrieren, dass es diese Seite ist, die sich jetzt mitdrehen muss).

Männer:
Die gleiche Ausgangslage bei den Herren. Identische Vorabinstruktionen.
Nun, es gibt schon Männer, die ein bisschen nachdenken, wo denn links und rechts ist.
Männer sind definitiv mehr auf sich fixiert.
Männer betrachten gern ihre eigenen Füße.
Männer bemerken nicht unbedingt, dass sie etwas anders machen.
Männer behalten die Ruhe. ->Wird schon!
Männer kommen hier vermehrt mit ihren Nachbarn ins Gespräch. -> Ey, hast du das kapiert?
Männer können besser zweimal bis vier zählen als einmal bis acht.
Männer marschieren sichtlich gern im Pulk gemeinsam auf und ab. Das gibt Sicherheit, und man kommt sich nicht so beobachtet vor.
Männer reagieren auf Korrekturen mit einem recht ungerührten: Echt? Ach so …
Männer scheinen Vergleiche langen Erklärungen vorzuziehen (Alexander Strauß zieht Vergleiche zu Filmszenen, Schauspielern, etc.). Dieser Vergleich gibt ihnen eine Vorstellung von dem, was von ihnen erwartet wird.
Männer reagieren nicht auf Anstupser. Männer müssen mit beiden Händen angefasst und gedreht werden.

Also Jungs, ihr kennt doch sicher noch Grease und John Travolta ... (Alexander Strauß beim Training)

Also Jungs, ihr kennt doch sicher noch Grease und John Travolta … (Alexander Strauß beim Training)

...Schulterblätter nach hinten, Oberarme an den Körper gepresst, spezieller Gang.

…Schulterblätter nach hinten, Oberarme an den Körper gepresst, spezieller Gang – Übungen im Workshop

Sieht doch schon ganz gut aus und wirkt wirklich anders, wenn die Herren eine aufrechte und gestreckte Körperhaltung zeigen

Sieht doch schon ganz gut aus und wirkt wirklich anders, wenn die Herren eine aufrechte und gestreckte Körperhaltung zeigen

Was ist denn gleich?
„Wir laufen jetzt wieder acht Schritte. Zählt mit!“
Beide Geschlechter müssen sich erst auf die Geschwindigkeit des Zählens einstellen. Sich auf ein gemeinsames Zähltempo einigen. Beide zählen daher anfangs im Kanon, um sich dann langsam aber sicher leistungsmäßig sehr stark zu steigern. Die Damen mit heller Stimme, die Herren brummelnd. Am Ende klingt es einheitlich und man erreicht gemeinsam die andere Seite des Raumes.
Beide Geschlechter haben anfangs ihre Mühe beim Einstudieren der Wenden. Doch leider sind Wenden nötig – denn der Laufsteg hat es so an sich, dass er irgendwo endet …
Alle Teilnehmer antworten am Kursende auf die Frage: Na, hattet ihr Spaß? mit einem enthusiastischen: Ja!!

Fazit:
Es ist spannend. Es bleibt spannend! Ich bin sehr neugierig auf die Fortschritte! Ich habe leider das Training am vergangenen Sonntag aus Zeitgründen nicht wahrnehmen können. Liebe Teilnehmer dieser Gruppen (weitere Mädchen einschließlich der Gruppe XL-Models sowie der Gruppe  Best Ager): ich werde auch von euch sicher noch Fotos zeigen und berichten!

Wir kommen zum Ende. Wissen Sie/wisst ihr übrigens, wie ihr in Wandsbek oder im östlichen Hamburg herausfinden könnt, ob ihr gerade hinter einem der teilnehmenden Models geht? Raunt mal ein leises: „Körperspannung!“ von hinten. Wer sich dann schlagartig aufrichtet und strafft, ist definitiv einer der Teilnehmer.

Ich verabschiede mich für heute mit dem Motto, das Alexander Strauß zum Schluss des Trainings mit auf den Weg gab:
Hüfte! Lächeln! Körperhaltung!
Angehende Models! Wettbewerbsteilnehmer! Präsentiert dem Meister eure Gummihüfte! Werdet elegant wie eine Katze. Übt, so dass ihr weiterkommt und ich irgendwann über euch schreiben kann:
Sie sind Panther – wie ihr Meister!

Weitere Bilder vom Sonnabend (31.03.2012):

Einüben der Vorwärtswende (rechtes Bein heranziehen ...)

Einüben der Vorwärtswende (rechtes Bein heranziehen …)

Laufen ... laufen ... laufen ...

Laufen … laufen … laufen …

... und zurück

… und zurück.

...und nach kurzer Zeit  läuft alles schon geordneter.

…und nach kurzer Zeit läuft alles schon geordneter.

Schritte richtig setzen ... Haltung bewahren.

Schritte richtig setzen … Haltung bewahren.

Wurde bei Jungs und Mädchen gleichermaßen als Hilfsmittel eingesetzt, um die Schrittbewegung zu trainieren.

Wurde bei Jungs und Mädchen gleichermaßen als Hilfsmittel eingesetzt, um die Schrittbewegung zu trainieren – Stange auf dem Boden.

Schultern, Mädels! ...

Schultern, Mädels! …

... die Wende einleiten (Fotograf Sebastian Labudabi hat alles im Blick)

… die Wende einleiten (Fotograf Sebastian Labudabi hat alles im Blick)

Einleitung der Rückwärtswende ... stehen die Füße richtig?

Einleitung der Rückwärtswende … stehen die Füße richtig?

Zum Abschluss einer Kurseinheit bilden die Teilnehmer ein Spalier  für den „Walk through“:

Zum Abschluss des Kursabends - Vorbereitung auf den Walk through ....

Zum Abschluss des Kursabends – Vorbereitung auf den Walk through ….

... auch Priscilla Kuhlmann läuft mit.

… auch Priscilla Kuhlmann läuft mit.

... walk through zu zweit

… walk through zu zweit

... auch diese Teilnehmerinnen zeigen ihr Können beim "walk through"

… auch diese Teilnehmerinnen zeigen ihr Können beim „walk through“

Man sieht, wie schwer es ist, auf alles zu achten (Schrittsynchronität)

Man sieht, wie schwer es ist, auf alles zu achten (Schrittsynchronität)

... bis alle einmal dran waren.

… bis alle einmal dran waren.

Auch bei den Herren findet es statt: walk(ing) through ...

Auch bei den Herren findet es statt: walk(ing) through …


Die weiteren Aufnahmen sind leider – wie oben erwähnt – für meine Kamera zu „dynamisch“ und daher zu verschwommen, um sie zu posten. Ich verweise in diesem Fall noch einmal auf Sebastian Labudabi, der bei diesem Workshop als Profi fotografiert hat.

ENDE
(vorerst)

Bis bald!

©April 2012 by Michèle Legrand

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Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Endspurt beim Casting!

Quarrée Gesichter 2013 - LogoIch habe mich schon wieder dort herumgetrieben! Nun, es war versprochen.
Freitag komme ich wirklich „Hallo“ sagen.
Das hatte ich jetzt sogar schriftlich hinterlassen, und was man verspricht, … der Rest ist bekannt.
So stehe ich heute im EKZ QUARREE Wandsbek am Fuß der Treppe, die von der Galerie zur Halle hinabführt und warte vorerst gespannt, da Alexander Strauß, der Mr. Quarrée Gesichter 2013, noch beschäftigt ist.
Das Casting an diesem Freitag ist erst seit einer halben Stunde geöffnet, doch tummeln sich bereits wieder einige Kandidaten am Anmeldetisch, auf dem Laufsteg – und mit etwas Glück danach auch an dem Tisch, an dem das begehrte Formular für den Recall ausgegeben wird.

Ich bin froh. Froh, dass Alexander Strauß mir mein heimliches Lage sondieren am zurückliegenden Mittwoch nicht übel genommen hat. Denn sonst …
Nicht auszudenken! Sonst wäre  alles schon zu Ende gewesen, bevor es anfing!
Das Thema Hallo sagen hätte sich kurzerhand von alleine erledigt gehabt!
Ratzfatz!
Glück gehabt … Und es bleibt festzuhalten: er ist keine Mimose, dieser Herr mit der Schirmmütze …
Die Zeit vergeht. Irgendwann wirft der Meister einen Blick in meine Richtung, erkennt mich, spurtet im Eilschritt auf mich zu, um spontan eine lockere Umarmung zu starten. So weit so gut. Ich hatte sogar die Absicht mitmachen, nur habe ich kurz zuvor unvermutet eine gute Bekannte getroffen, die ihren kleinen Chiwawa (schrieb man das nicht auch mal anders?) dabei hat, und die beide neben mir stehen.  Eine goldige Hündin. Wir sind uns gegenseitig sympathisch. Der Hund und ich (Die Frau und ich auch, aber das ist gerade zweitrangig).
Was die Hündin allerdings als Zumutung empfindet, ist, dass ich jetzt – quasi mit Anlauf – vom Casting-Direktor in den Arm genommen werde! Wildes Gekläffe zeigt ihr Missfallen deutlich. Möchte sie selbst Streicheleinheiten, wähnt sie mich in Gefahr (was will der Kerl?), ist es wieder ihr Misstrauen, das sie Männern ganz generell anfangs oft entgegenbringt?
Jedenfalls kann ich leider nur sehr gebremst, recht minimalistisch, reagieren. Der „Drückende“ nimmt es äußerst gelassen.
Eine Eigenschaft, die mir vorher schon aufgefallen ist. Gelassenheit. Die Unaufgeregtheit, mit der er sich den Leuten zuwendet. Die Hündin hat Zeit sich zu beruhigen, denn es ruft vorerst erneut die Arbeit. Meine Bekannte und ich verabschieden uns kurz darauf voneinander, denn ich möchte noch ein bisschen umherstreifen und das ein oder andere Foto machen, und was soll ihr Vierbeiner sich ärgern.
Ich bin übrigens erleichtert, erkannt worden zu sein. Nichts ist unangenehmer, als wenn das offizielle Foto von Facebook, Twitter oder woher auch immer, das als Anhaltspunkt dient, beim Gegenüber so überhaupt keine Reaktion hervorruft. Es ruft unweigerlich die Frage auf, ob nicht vielleicht wieder ein aktuelleres Bildnis nötig ist …
Während ich auf die nächste Gelegenheit warte, ein paar Sätze zu wechseln, schaue ich mir die Mitarbeiter des Casting-Teams an und stutze das ein oder andere Mal.
Kenne ich den nicht? – Habe ich die junge Dame nicht schon vorher gesehen?
Und richtig. Im bald folgenden Gespräch, erst mit Alexander Strauß, dann mit einigen der Teamkollegen selbst, ergibt sich, dass sie Kandidaten vom Vorjahr sind. Noch einmal teilnehmen ist für sie leider nicht möglich, aber es spricht nichts dagegen, bei der Organisation, beim Fotografieren, beim Laufstegtraining oder sonstwo mitzuwirken.

Hier haben wir Philipp, einen der Finalisten aus der Gruppe „männliche Models“ im Jahr 2011. Man nimmt es ihm durchaus ab, wenn er strahlend behauptet, er hätte den besten Job überhaupt. „Den ganzen Tag laufen tolle Mädels hier vor meiner Nase …“ Philipp betreut den Tisch bzw. die Kandidaten, die zum Recall zugelassen worden sind. Rechts neben ihm sitzt Sebastian, und der fotografiert.

Quarrée Gesichter 2013 Casting 24022012

Philipp, Finalist des letzten Jahres, kümmert sich hier um eine Kandidatin, die zum Recall geladen wird

Quarrée Gesichter 2013 Casting 24.02.2012

Philipp und Sebastian vom Team des Model Contests „QUARREE GESICHTER 2013“

Dort, wo sich die Casting-Teilnehmer zuerst registrieren lassen und ihr Anmeldeformular unterzeichnen, sitzt Nina. Auch Nina war im letzten Jahr eine Kandidatin der Kategorie XL-Models (ab Gr. 42). Im Alltag ist sie Krankenschwester und hat es geschafft, alles so zu managen, dass sie an den Casting-Tagen Zeit hat, hier zu helfen. Ihr Organisationstalent war während des Vorjahreswettbewerbs aufgefallen – speziell als es um Teamarbeit ging. Nun stellt sie es hier erneut in dieser Form zur Verfügung – zum Vorteil aller.

Quarrée Gesichter 2013 - Casting am 24.02.2012

Ebenfalls eine Vorjahresteilnehmerin: Nina. Sie organisiert bei dieser Ausgabe des Model Contests die Anmeldung. Rechts im Bild ist noch der Fotograf Andreas Grav zu erkennen.

Auch Priscilla, die junge, dunkelhäutige Dame, hat immer noch mit dem Wettbewerb zu tun. Bei ihrer Teilnahme im letzten Jahr hat sie einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen, dass sie nun hier mit dem Laufstegtraining für die Kandidaten betraut wurde. Sie hat zudem Präsenz und einen ziemlich guten Blick für aussichtsreiche Bewerber.

Quarrée Gesichter 2013 Casting am 24.02.2012

Priscilla links im Bild mit Sebastian, der gerade eine Teilnehmerin fotografiert. Andreas Strauß im Hintergrund ist im Gespräch mit einem männlichen Kandidaten.

Wer ist sonst dabei?
Andreas Grav (siehe auch  PixelWerk auf FB, auf dem Foto oben mit Nina) ist der Fotograf, der hier offizielle Fotos schießt. (Zum Beispiel viele der Bilder, die das EKZ Quarrée Wandsbek direkt auf seiner Facebook-Seite oder der Homepage postet).
Weitere Kandidaten aus dem letzten Wettbewerb lassen es sich nicht nehmen, an den Casting-Tagen einfach vorbeizuschauen. Ein bisschen so, als wäre hier ein Familientreff, bei dem schöne Erinnerungen ausgetauscht, Kontakte aufgefrischt und neue Eindrücke mitgenommen werden. Für mich heißt es vorrangig: kennenlernen, Informationen aufsaugen. Atmosphäre genießen. Es ist eine gute, kreative, aber gleichzeitig entspannte Atmosphäre, die sich hier breitgemacht hat.

Wie waren die letzten Tage beim Casting? Wie ist der Andrang? Was hat sich verändert im Vergleich zum Vorjahr?
Ein großer Unterschied zum Vorjahr ist, dass dieses Casting direkt in der großen Halle durchgeführt wird. Im letzten Jahr war dies nicht möglich, stattdessen gab es im Probild-Studio und bei C&A Anmeldemöglichkeiten für ein Fotoshooting bzw. den Gang über einen (kleineren) Laufsteg. Es fiel an diesen Stellen nicht jedem Besucher des Einkaufszentrums unmittelbar ins Auge und konnte sich auch unter Interessenten und möglichen Teilnehmern nicht in der Art verbreiten, wie es diesmal der Fall ist. Die Mundpropaganda ist wesentlich ausgeprägter, das spontane Stehenbleiben in der großzügigen Halle erheblich häufiger, die Anteilnahme entsprechend gestiegen. Ein großer Vorteil für alle, wie ich finde.
Der  Teilnehmerandrang ist groß. Der Stand am Mittwochabend: über 300 Anmeldungen, und wie mir Alexander heute mitteilt, sind es mittlerweile über 500 Casting-Kandidaten. Der Freitag-Termin hatte zu diesem Zeitpunkt gerade erst begonnen, der traditionell starke Sonnabend steht noch aus. Hier wurde zudem der Bewerbungszeitraum noch etwas erweitert. Statt um 14.00 Uhr, beginnt am 25.02.2012, dem letzten Tag, das Casting bereits um 12.00 Uhr!
Ein Novum: es gibt wesentlich mehr männliche Kandidaten als im Vorjahr! Es scheinen viele Herren Quarrée Gesichter 2012 verfolgt und/oder Gutes darüber gehört zu haben. Jedenfalls muss es ein Ansporn dieser Art gewesen sein, der bewirkte, dass sich die Jungs bei der Neuauflage zahlreicher einfinden. Eine gute Idee, liebe Männer!
Unter den Casting-Teilnehmern gibt es einige Best Ager. Wie ich lernte, sind dies Kandidaten im Alter von 30-45 Jahren. Meine große Hoffnung ist, dass sich hier genügend Interessierte melden, damit eine eigene Gruppe entsteht, die in Workshops weiter trainiert (werden kann).
Darum noch einmal der Aufruf an speziell diese Altersgruppe, sich doch ein Herz zu nehmen und zum Casting zu kommen!

Anfangs schrieb ich, ich hätte mich herumgetrieben. Stimmt. Kandidaten anschauen, Zuschauer ebenso. Das Team im Auge behalten. Den Herrn Strauß weiter observieren … ;)
Dieser hat heute wieder vom Fleck weg junge Menschen zur Teilnahme animiert.
Wie macht er das? Säuselt er herum? Verliert er dabei viele Worte?
Nein.
Eine attraktive, junge Frau ahnt nicht, was ihr blüht. Sie steigt von der Galerie die Treppe hinab, an dessen Fuß sich Mr. Quarrée Gesichter 2013 gerade mit mir unterhält. Kurze Unterbrechung des Dialogs, denn er hat sie entdeckt.
„Schon angemeldet?“, spricht er sie an.
„Nein … wofür … wieso?“, kommt es überrascht. Die Körperhaltung drückt Zurückhaltung und Vorsicht aus, die Stimme klingt zögerlich.
Ihr wird das Casting näher erklärt (Das schafft der Mann in zwei kurzen Sätzen!) und zugleich die quasi unabdingbare Notwendigkeit ihrer Teilnahme verdeutlicht. Als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, dass sie sich jetzt dort an den Anmeldetisch begibt und den Dingen ihren Lauf lässt. So natürlich, dass ein Nein in ihrem Kopf gerade überhaupt nicht existiert!
Ich denke, es ist genau das, was dieses Casting mit ausmacht. Es wirkt natürlich, normal, es wirkt authentisch. Ehrliches Interesse kommt als solches herüber.
Nicht jeder, der sich bewirbt oder – wie gerade eben diese Dame – angesprochen wird, wird nach dem Probegang auf dem Laufsteg, nach einem Foto und nach dem generellen Eindruck tatsächlich genommen, wird weiterkommen. Alexander Strauß schätzt, dass es ungefähr 50% der Bewerber sind, die letztendlich tatsächlich das Formular für den begehrten Recall erhalten.
Er hatte übrigens Erfolg bei seiner Wunschkandidatin. Sie meldet sich an und findet sich kurz danach am Laufsteg ein.

Es ist interessant zu beobachten, wie geplantes sich Bewerben und spontanes Ach, ich mach mit! sich unterscheiden. Am Laufsteg.
Diejenigen, die es sich gut überlegt haben und gezielt auftauchen, sind präpariert. Es gibt junge Mädchen, die auf flachen Schuhen dabei sind. Die auf diesen trotzdem mädchenhaft laufen und selbst bei dickeren Sohlen nicht trampeln. Ich vermute, das sind diejenigen, die immer auf dieser Art Schuhwerk unterwegs sind und hohe Hacken – weil unbekannt –  zu riskant finden.
Einfach keine Übung auf den wackeligen Beinverlängerern …
Das Risiko, sich damit zu blamieren, ist größer als der Nachteil, dass das Bein bei flachem Treter optisch kürzer wirkt.
Es gibt jedoch  noch eine zweite Gruppe. Sie trifft mit Zweitschuhen hier ein. Im Beutel stecken dann, zum sorgfältig gewählten Outfit passend, die Pumps oder High Heels. Moonboots, UGG Boots, selbst Keilboots verschwinden in der Versenkung und werden gegen zierlichere Modelle mit 10cm Pfennigabsatz ausgetauscht. Die Teilnehmerinnen haben ganz offensichtlich  bereits zu Hause das Laufen geübt. Schritt, Schritt, Schritt, bis ans Ende des Laufstegs, Hand in die Hüfte, etwas schräg, etwas einknicken, wer daran denkt, bekommt noch ein Lächeln hin, Drehung und gefälliger Rückmarsch.
Marsch?
Bei manchen ist es ein graziöses Gleiten, bei einigen ein Stöckeln, gelegentlich kommt jemand, der die Füße nur minimal vom Boden abhebt oder läuft, als würde er eine Verfolgung fürchten. Alles anfangs jedoch mit einem gewissen Selbstvertrauen.
Ich habe ja geübt …

Das Selbstvertrauen schwindet in dem Moment, in dem die Profis Tipps für einen aufrechtere Haltung, einen abweichenden Schritt oder ein anderes Tempo gegeben werden. Sobald Anregungen und neue Instruktionen kommen (Hüfte vor!), ist die Vorbereitung über den Haufen geworfen. Dann werden Temperaments- und Charakterunterschiede sehr deutlich. Von nach vorne geschürzter Unterlippe bis hin zu Händen, die zu Fäusten geballt werden, von vor Konzentration gerunzelter Stirn oder gelangweiltem Desinteresse bis hin zur Begeisterung, zum freudigen Annehmen und Lachen (selbst bei Nichtgelingen). Es wird eisern geschwiegen oder diskutiert.
Menschliches Verhalten ist spannend!
Wie läuft es hingegen bei den Kandidaten, die unvermutet hineinplatzen? Die von ihrem Schicksal und Tun zehn Minuten vorher nicht die leiseste Ahnung hatten…
Sie kommen zwanglos. Ihnen fehlt die Zeit, sich Sorgen und Gedanken zu machen. Sie hatten nicht schon eine schlaflose Nacht. Sie kommen in den dicken, bequemen, flachen Wintertretern. Überhaupt keine Frage, dass sie jetzt auch in diesen laufen werden! Sie sind vielleicht gestylt. Aber nicht bewusst für ein Casting. Sie haben eine gewisse Lässigkeit. Ihnen hat man gerade gesagt, sie seien für ein Casting geeignet. Das ist doch was! Und sie haben nicht groß etwas zu verlieren. Es weiß ja keiner davon. Und wenn schon. Grund zur Nervosität wegen Erfolg oder Misserfolg beim Casting? Im Gegenteil, sie haben die besten Begründungen, warum es eventuell nichts geworden ist:
DER (Alexander Strauß) hat ja gesagt, ich soll mitmachen! Ich wäre doch selbst nie auf die Idee gekommen …
Ich habe mich auch gar nicht vorbereiten können.
Ich hatte überhaupt nicht die richtigen Sachen dafür an …
etc.
Wer es trotz dieser Widrigkeiten schafft, ja der … der bringt sicherlich ein gewisses Talent mit.

Lassen wir sie also weiter vor, die vielen noch unentdeckten Talente. Wie viele mögen es wohl am Ende der Anmeldefrist werden?
Wir werden den Fortgang dieses Wettbewerbs einfach weiter verfolgen! Nur eine Woche liegt zwischen dem Abschluss des Castings und dem Recall am 02. und 03. März.
Wer wird sich dort durchsetzen können?

Für heute endet der Bericht, doch wenn Sie mögen, schauen Sie sich abschließend noch einige zusätzliche Bilder des 5. Tages an.

Quarrée Gesichter 2013 - Casting am 24.02.2012

Eine sehr, sehr schlanke Kandidatin stellt sich vor …

Quarrée Gesichter 2013 - Casting am 24.02.2012

Anleitung hinsichtlich Haltung und Fußstellung beim Laufen auf dem Catwalk

Quarrée Gesichter 2013 - Casting am 24.02.2012

Eine Teilnehmerin, der sich Priscilla angenommen hat. Schafft sie es in den Recall?

Quarrée Gesichter 2013 - Casting am 24.02.2012

Bei dieser jungen Dame kann man wirklich von einem Nachwuchsmodel sprechen …

Quarrée Gesichter 2013 - Casting am 24.02.2012

Diese Kandidatin wurde von Alexander Strauß gesichtet und kurz darauf erfolgreich ‚überzeugt‘ teilzunehmen … ;)

Quarrée Gesichter 2013 - Casting am 24.02.2012

Warum soll Sebastian nur Fremde fotografieren? Hier nimmt er sich stattdessen Priscilla vor …

Quarrée Gesichter 2013 - Casting am 24.02.2012

Zwischendurch ist eine kleine Verschnaufpause auch nicht zu verachten … Priscilla, Alexander Strauß und Sebastian

… Fortsetzung folgt!

©Februar 2012 by Michèle Legrand


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