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Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Nach der Sommerpause: Vorbereitung auf das „Living Dolls“ Event

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Sommerpause vorbei - Es geht wieder los ...!

Quarrée Gesichter 2013 – Die Sommerpause ist vorbei – Es geht wieder los …!

Es gab eine völlig neue Erfahrung für mich beim Schreiben eines Blogposts:
Ich habe zum ersten Mal dabei leise (später vielleicht auch lauter) geflucht!
Drei Versuche und dabei heraus kam jeweils ein vom Inhalt und Stil her völlig anderer, neuer Artikel.
a) Ein umfassender Bericht. Fotos inklusive.  Das Positive stark betont. – Unzufrieden!
b) Ein kurzer Report. Ebenfalls mit Fotos. Bewusst nüchtern. – Unzufrieden!
c) Ein mittellanger Blogpost. Fotos reduziert. Relativ harter Ton. – Unzufrieden!
Alles unbrauchbar!
Woran lag es?
Mich hatte Erlebtes irritiert. Ich musste mich entscheiden, ob ich beim Verfassen eine wohlwollende Selektion betreiben, mich auf das Positive konzentrieren oder aber einen ehrlichen, umfassenden Eindruck wiedergeben wollte. Die Entscheidung fiel auf Letzteres.
Deshalb die Anmerkung vorweg, dass heute im ersten Part dieses Artikels Beobachtungen vom Wochenende auch Anlass zu kritischen Bemerkungen, zumindest aber zum Nachdenken gaben.
Der Untertitel des heutigen Blogbeitrags über die QUARREE GESICHTER 2013 könnte lauten:
… und Sommerpausen haben ihre Tücken!

04. und 05. August 2012
Die Hamburger Schulferien sind zu Ende, die richtige, wirklich spürbare Urlaubssaison hier im Norden Deutschlands liegt ebenfalls hinter uns. Auch für die noch im Wettbewerb QUARREE GESICHTER 2013 stehenden Teilnehmer ist die offizielle Sommerpause vorbei.
Wenn wir ganz genau sind, hat es für sehr viele gar keine komplette Pause gegeben.
Wer wollte, konnte in den gut sechs Wochen, die zwischen dem letzten wichtigen Termin (den Walking Acts Mitte Juni im EKZ Quarrée Wandsbek) und dem Beginn des neuen regulären Workshops III lagen, an einem freiwilligen Sommertraining teilnehmen, das einmal wöchentlich wie üblich bei Fitness First stattfand.
Ein Angebot, um Erlerntes zu festigen, Schwächen anzugehen, eventuell Versäumtes nachzuholen oder noch nicht Verinnerlichtes vermehrt zu üben. Eine Möglichkeit, regelmäßig mit anderen zusammen und unter Anleitung sein Können zu stabilisieren und zu verbessern.
Freiwillig dennoch – denn irgendwann ist Urlaubssaison und jeder hat das Recht, auch einmal einige Wochen ohne den über mehrere Monate laufenden Wettbewerb zu verbringen.
Ganz ohne?
Hier ist der Haken, d. h. etwas müssen sich angehende Models – wie auch jeder andere Mensch in einer vergleichbaren Situation – überlegen:
Ich nehme an einem Wettbewerb teil, bei dem ich unbedingt dabei sein wollte!
Dieser Wettbewerb läuft weiter!
Ich habe mittlerweile viele für mich neue Dinge erlernt.
Diese neu gewonnenen Fähigkeiten werden auch nach der Pause von mir erwartet!!
Gleich!
Ich kann nicht wieder bei Null anfangen (bzw. Alexander Strauß kann es genauso wenig)!
Ich bin weiterhin interessiert. Und zwar nicht nur daran, mich in diesem Wettbewerb irgendwie durchzumauscheln, mich haarscharf am Ausscheiden vorbeizuhangeln!
Ich habe Elan und ich möchte gut sein!
Ich habe den Ehrgeiz, in die Finalrunde einzuziehen!
Ich gebe mein Bestes!
Mein Traum ist es zu gewinnen …

Kann ich es mir leisten, überhaupt nicht beim Sommerworkshop zu erscheinen?
Vielleicht.
Kann ich es mir leisten, sechs Wochen rein gar nichts zu tun?
Nein. Definitiv nicht!

Wie bei allem, was neu erlernt wird, braucht es mehr oder weniger lange, bis das Gehirn die Informationen nicht nur entgegengenommen, sondern auch verarbeitet hat. Bis es sie dauerhaft gespeichert hat. Wenn wir sie nur rein theoretisch kennen, heißt das noch lange nicht, dass wir sie jederzeit verfügbar haben und prompt abrufen können, dass Nerven, Muskeln etc. ebenfalls sofort wissen, was von Ihnen gewünscht wird.
Von dem Wissen im Kopf allein bewegt sich noch nicht einmal der kleine Zeh!
Verknüpfung ist erforderlich, Reaktion, Informationsweitergabe, Aussendung von Botenstoffen, Befehlserteilung. Das Umsetzen, das Verbinden, das Kombinieren von Bewegungen, der gleichzeitige Ablauf mehrerer Prozesse und das Beachten vieler Details stellt die wirkliche Herausforderung an uns dar.
Bei neu erlernten Fähigkeiten sind die hilfreichen und erleichternden Automatismen häufig noch gar nicht vorhanden oder bildlich gesprochen: sie sind nur locker irgendwo auf den Schreibtisch geworfen, statt ordentlich im Ordner abgeheftet.
Ich habe mir da doch mal etwas gemerkt …
Der verschmierte, herumfliegende Spickzettel verblasst kontinuierlich, reicht selten auf Dauer aus und ist prinzipiell nicht die Lösung.
Sie kennen es aus anderen Situationen sicher selbst: Wer drei Fahrstunden hatte und danach geraume Zeit aussetzt, wer zwei Stunden Tango geübt hat und versucht, nach ein oder zwei Monaten akkurat zu wiederholen, wer ein neues Instrument erlernt oder ein neues Lied einstudiert und es dann ewig ignoriert oder wer sechs Wochen seinen Modeltraum samt (Basis-)Wissen komplett ausblendet – der steht fast wieder am Anfang!
Dumm. Und ärgerlich.
Denn in der Zeit haben einen andere überholt.
Die Konkurrenz ist besser!
Man könnte sich selbst in den Hintern beißen …
Warum habe ich bloß nichts gemacht?
Im Ausreden erfinden sind wir alle ziemlich gut.
Hatte Urlaub, es ging nicht, es sieht blöd aus am Strand … (das Laufen üben), war ja ständig unterwegs, wollte doch immer, aber …
Natürlich gibt es leichter nachzuvollziehende, besser klingende Begründungen fürs Nichtstun.
Musste mich auf Prüfungen vorbereiten, hatte so viel Arbeit, war zwischendurch krank …
Durchgehend sechs Wochen?
Die bessere Ausrede ändert nichts am Resultat. Wer ganz ehrlich zu sich ist, wird sich eingestehen, dass die Faulheit siegte, dass er es einfach für nicht so wichtig hielt und es beim ersten Anflug von schlechtem Gewissen zur eigenen Beruhigung „zeitlich nur hinausschob“.
Ich mache es noch! Kommt schon …  Ist ja noch ein Weilchen hin …
Huch, die Zeit ist herum!
Vielleicht merkt es keiner… Genau! So schwer ist das alles doch auch nicht, oder?

Schwer? Schwer ist relativ. Menschen sind unterschiedlich in Bezug auf ihre Motorik, ihr Körpergefühl, ihre Auffassungsgabe, ihre Wahrnehmung etc. und benötigen somit durchaus unterschiedlich lange für dieselbe Aufgabe. Reicht dem einen ein fünfminütiges Rekapitulieren, braucht der andere eine halbe Stunde oder mehr.
Kann der eine Anweisungen zügig und ohne große Anstrengungen umsetzen, bedeutet es für den anderen erhebliche Anstrengungen, und der Zeitpunkt bis es Klick gemacht hat, wird demzufolge auch ein späterer sein.
Übung ist das Zauberwort. Konsequent dranbleiben. Wie exakt und in welchem Umfang ist sicher verschieden. Nur ganz ohne?
Ganz ohne ist nicht nur gedankenlos und einfältig, ganz ohne ist unprofessionell. Zeigt wenig Respekt. Behindert zudem andere.
Ganz ohne ist kräftig am eigenen Ast sägen, sich selbst ausbooten.
Von nichts kommt nichts!

Warum ich darüber so ausführlich schreibe?
Der Workshop III als Vorbereitung für ein neues Event im EKZ Quarrée Wandsbek hat begonnen. Beide Abende, bei sämtlichen Gruppen, die noch im Wettbewerb vertreten sind, habe ich mich dazugesellt und eben dies festgestellt.
Und ja! Es hat mich irritiert! Ein Teil der anscheinend trotzdem weiterhin durchaus hoffnungsfrohen Teilnehmer,  gräbt relativ blauäugig kräftig an der eigenen Grube. Die, die zu sehr Pausen pflegen. Die, die Hausaufgaben ignorieren. Die, deren Durchhaltevermögen wenig ausgeprägt zu sein scheint.
Da sei die Frage gestattet, wie ernsthaft denn wirklich der Wunsch nach einem guten Abschneiden beim Wettbewerb ist …

Schluss mit Kritik.

Der andere Teil, nämlich die Teilnehmer, die entweder beim Sommerworkshop ganz oder teilweise präsent waren und/oder auch daheim geübt und wiederholt haben, sind deutlich souveräner, weit voraus!
Einige Kandidaten haben sich nebenher Jobs erarbeitet. Laufen auf Modenschauen, haben das ein oder andere Shooting, ergatterten sich einen Model-Auftrag.
Eine Gruppe wird Ende September mit Alexander Strauß für ein mehrtätiges Event nach Friedrichshafen an den Bodensee reisen. Zahlreiche Auftritte bei der Interboot stehen an. Modepräsentation mit vielen Tanzeinlagen. An den Choreographien wird zurzeit schon heftig geübt! Neben dem normalen Wettbewerb und seinen Workshops!

An diesem Wochenende wurde einzeln vorgelaufen. Die Prüfung für das endgültige Weiterkommen. Die Bestätigung für Workshop III.

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Vorlaufen auf dem imaginären Laufsteg ...

Workshop III – Vorlaufen auf dem imaginären Laufsteg …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Vorlaufen auf dem imaginären Laufsteg gilt selbstverständlich auch für die Herren

Vorlaufen auf dem imaginären Laufsteg gilt selbstverständlich auch für die Herren

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Alexander Strauß entscheidet über das Weiterkommen im Wettbewerb ..

Alexander Strauß beobachtet und entscheidet über das Weiterkommen im Wettbewerb …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Vorlaufen, um weiter dabei zu sein ...

Quarrée Gesichter 2013 – Vorlaufen, um im Workshop III weiter dabei zu sein …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Guter Dinge  ... sie sind weiter dabei!

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 – Guter Dinge … sie sind weiter dabei!

Faires, hilfreiches, sehr differenziertes Feedback von Alexander Strauß für jeden einzelnen, allerdings auch berechtigte (negative) Kritik und Ermahnungen. Oft wird noch einmal ein Auge zugedrückt. Wirklich die allerletzte Chance. Drei Wochen Galgenfrist, um zu zeigen, dass es einem doch ernst ist. Allerdings ist der gleichzeitige Hinweis, dass die momentane Leistung auf keinen Fall finalreif sei, mehr als deutlich …
Ist er angekommen …?

Was ist es wirklich, worauf ein Model beim Laufen achten muss – bzw. was kann es alles falsch machen? Hinweise, die Aufschluss darüber geben:
Denk an die Füße! Setze sie voreinander!
Du lässt den Kopf viel zu weit nach vorne hängen!
Schlenkere nicht so mit den Armen!
Achte auf deine Körperspannung!
Du wippst zu viel!
Streck die Knie durch!
Deine Hibbets sind nicht sauber ausgeführt!
Achte auf die Musik!
Lass dich nicht ablenken!
Du sollst nicht federn!
Mach dich doch nicht klein!
Wo ist deine Hüfte?
Nicht so viel Nachdenken! (Wer zu viel nachdenkt, schaut verkrampft)
Aus dem Song kannst du mehr herausholen!
Sei selbstbewusster! Komm mehr aus dir heraus!
Lauf nicht so abgehackt! Lauf fließend!
Größere Schritte …
langsamer …
schneller …

Oder entsprechend:
Sehr gut gemacht!
Saubere Fußarbeit!
Schöne Wenden/Hibbets
Song toll umgesetzt!
Super Kontakt mit dem Publikum hergestellt!
Prima Körperspannung!
Viel selbstbewusster!
Sehr natürlich gelaufen!
Alles Gelernte angewendet!
Das war sehr souverän und gelassen!
Knoten geplatzt …

Erstaunlich ist, wie oft offenbar ganz persönliche Erlebnisse, die gar nichts mit dem Wettbewerb zu tun haben, sich dennoch (häufig positiv) auf die Motivation und den Laufstil auswirken können. Sehr bemerkenswert an dieser Stelle wiederum die diesbezügliche Menschenkenntnis eines Alexander Strauß …

Am vergangenen Sonnabend und Sonntag wurden mehr als 50 Kandidaten offiziell für Workshop III zugelassen. Urlaubsbedingt stoßen einige weitere Kandidaten erst am kommenden Wochenende wieder dazu, werden ebenso eine Prüfung zu absolvieren haben und mit etwas Glück (hauptsächlich jedoch natürlich aufgrund ihres derzeitigen Könnens) beim nächsten Event dabei sein.
Bei den Living Dolls.
Der Darstellung von (lebendigen) Schaufensterpuppen!
Was für die Zuschauer ein großer Spaß ist und immer wieder Erstaunen, Begeisterung sowie verrückte Situationen hervorruft, stellt in der Vorbereitung für die Teilnehmer des Wettbewerbs gleichzeitig ein Training für zukünftige Fotoshootings dar. Dort ist die Fähigkeit gefragt, eine Pose lange halten zu können. Ein Model muss ggf. eine halbe oder dreiviertel Stunde auch in einer etwas merkwürdigen Haltung ausharren können, wenn es für das Zustandekommen des perfekten Fotos notwendig ist. Ehe mit leichten Variationen, geringfügigen Veränderungen an einer Pose oder am Gesichtsausdruck das eine Motiv entstanden ist, welches dieses optimale Bild ergibt, kann viel Zeit vergehen.

Schaufensterpuppen und  Living Dolls (die lebende Ausführung)
Haben Sie einmal darüber nachgedacht, was das Charakteristische einer Schaufensterpuppe ist?
Bitte? – Ja, natürlich, sie ist leblos.
Doch Sie müssen zugeben, dass sie trotz der Leblosigkeit weit davon entfernt ist, eine Leiche zu sein. Sie repräsentiert den Menschen im Schaufenster, weil sich keiner wochenlang dort selbst aufbauen würde. Sie ist ein Möchtegern-Lebewesen.
Wie ist ihre Körperhaltung?
Wie werden die Gliedmaßen gezeigt und ausgerichtet?
Wie ist ihr Blick? Wohin geht ihr Blick?
Steht sie realistisch? Lässt es sich mit der natürlichen Haltung eines wirklichen Menschen vergleichen?
Das ist durchaus nicht selbstverständlich. Nehmen Sie z. B. Comic-Figuren, die Menschen darstellen. Ihnen ist sicher auch schon aufgefallen, dass sie oft nur vier Finger haben, der Kopf relativ groß ausfällt. Der besseren Optik wegen, sagt man. Es sei „realistischer“!
Aha.
Ich habe mir daraufhin unterwegs Schaufensterpuppen angesehen und leicht misstrauische Blicke eingehandelt, als ich mehrmals meist deren Hände fotografierte. In diesem Fall hilft immer ein sehr offener, aber leicht irritierter Blick an mein Gegenüber. Und die Andeutung eines Lächelns. Es wirkt harmlos (bin ich ja schließlich auch …) und lädt denjenigen dazu ein, einfach nachzufragen. Wer den Grund fürs Fotografieren wirklich wissen will, tut es – den anderen reicht es letztendlich wohl so. Ich finde, sie dürfen denken, was sie gerne möchten.

Alexander Strauß hatte es bereits während des Workshops erwähnt: die Hände sind speziell. Oftmals wirken sie durch ihre Haltung bzw. die der Finger besonders schmal. Die Hand selbst wird gern abgespreizt positioniert, zumindest im Handgelenk geknickt.

Schaufensterpuppe: Haltung, egal was man übergezogen bekommt. (Beispiel gesehen bei Steffi-Moden, EKZ Quarree Wandsbek, im Juli 2010)

Schaufensterpuppe: Haltung, egal was man übergezogen bekommt. (Beispiel gesehen bei Steffi-Moden, EKZ Quarree Wandsbek, im Juli 2010)

QUARREE GESICHTER 2013 - Schaufensterpuppen - Die Haltung der Hände ...

Schaufensterpuppen – Die Haltung der Hände …

QUARREE GESICHTER 2013 - Schaufensterpuppen - ... oder auch so.

… oder auch so.

QUARREE GESICHTER 2013 - Schaufensterpuppen - ... so geht es natürlich auch.

… so geht es natürlich auch.

QUARREE GESICHTER 2013 - Schaufensterpuppen  - ... très élégant!

Schaufensterpuppe – … très élégant!

Das hier ist eine sehr aufgelöste Living Doll. Merke: immer alle Teile zusammenhalten!Nichts kopflos machen.

Das hier ist eine sehr aufgelöste Living Doll. Merke: immer alle Teile zusammenhalten und nichts kopflos machen!

Meine Schaufensterpuppen-Inspektion ergab heute für mich ein weiteres interessantes Resultat: Hautfarbene Körper sind offenbar out, und es gibt sehr starke Qualitätsunterschiede bei den Figuren!
Es gibt welche, die komplett in einem Stück aus irgendeinem Kunststoff gegossen sind. Weißlich, hohl und folglich leicht durchscheinend. Sie sieht man z. B. bei SIGNUM und promod.
Die nächste Stufe ist ebenfalls mit nicht abnehmbaren Händen und Füßen, aber recht massiv, blickdicht und mit leicht glänzendem Überzug. Emailleartig.
Edler wirkt Stufe drei mit abnehmbaren bzw. drehbaren Extremitäten. Immer noch sehr ebenmäßig, jedoch in verschiedenen Farbvarianten sowie glänzend oder dezent matt. Das Material erinnert optisch an Porzellan.
Die natürlichste (auf die Formgebung bezogen, nicht auf die Farbe) und vermutlich teuerste Variante entdeckte ich bei Steffi-Moden. Gold/Bronze glänzend, komplett zerlegbar und somit sehr flexibel. Arme, Beine, Hände, Kopf – überall kann gedreht und verändert werden. Die Hände sind absolut naturgetreu mit nachgebildeten Knöcheln, Fältchen sowie gepflegten, längeren Fingernägeln!
Doch das nur am Rande. Es geht wieder um den Contest.
Drehbare Gelenke, Knöchel, Fältchen und schicke Fingernägel haben unsere Models auch. Sie als Living Dolls sind folglich ebenfalls die (nur sehr lebendige) Edelvariante einer Schaufensterpuppe.
Das Aussehen dürfte die wenigsten Schwierigkeiten bereiten.
Wie sieht es mit der Haltung aus?
Manche Pose wirkt gut nachstellbar.
Ist sie auch haltbar?
Kann ein Mensch in einer Pose minutenlang verharren, ohne dass sein Bein einschläft, seine Hand blutleer läuft, leichte Genickstarre eintritt, der Arm zu zittern beginnt, Krämpfe einsetzen oder Ohnmachtsanfälle drohen?
Wie lang sind fünf Minuten?
Ich frage deshalb, weil die Kandidaten fünf lange Minuten in ein und derselben Pose verharren müssen. Danach ist nicht Schluss! Es wird nur die Pose gewechselt. Pause ist erst nach einer halben Stunde.
Ich beschließe kurzerhand einen Selbsttest und stelle mich vor den Spiegel.
Mein Wecker ist gestellt. Ich wähle eine – wie ich denke – simple Pose:
Kopf leicht schräg nach links gedreht, rechte Hand an der Hüfte, linke Hand in Brusthöhe, den Ellenbogen leicht angewinkelt mit nach oben geöffneter Hand. Die Belastung ist auf beide Beine verteilt, der Blick geht leicht in die Ferne …
Apropos Blick!
Die nächste Hürde, die es zu überwinden gilt: zwinkern Sie bloß nicht mit den Augen!
So etwas macht eine Schaufensterpuppe einfach nicht!
Test läuft.
Minute eins:
Es geht mir gut. Stehe still. Kein Zittern. Augenlider … na ja.
Minute zwei:
Wie? Wir sind erst bei Minute zwei?
Minute drei:
Die Hand an der Hüfte hat es gut. Die andere findet es mittlerweile doof.
Minute vier:
Ich halte nie wieder den Kopf schräg.
Minute fünf:
Durchhalten. Unterarm zittert minimal. Ich lenke mich damit ab, dass ich mir eine neue Pose ausdenke, in die ich – sobald der Wecker klingelt – hinübergleiten will.

Der Wecker schrillt ziemlich plötzlich.
Ach, schon vorbei?
Das ist es! Man braucht Ablenkung!
Ich versuche es ein zweites Mal und gehe in Gedanken das am Vortag gelesene Kapitel eines Buches durch. Die Zeit erscheint mir wesentlich kürzer, doch die Pose ist sicher verbesserungswürdig. Es lahmt wieder ein Arm.
Das war gestern Abend.
Heute habe ich lokalen Muskelkater, den ich mit Tippen auf der Tastatur wirksam bekämpfe.
Fazit:
Es wird eine Herausforderung für die angehenden Models!
Momentan bereiten sie sich im neuen Workshop III auf ihren Schaufensterpuppen-Einsatz vor. Es bleiben ihnen nur noch drei Wochen Zeit, denn die Auftritte der Living Dolls finden bereits Ende des Monates  im EKZ Quarrée Wandsbek statt.
Im letzten Jahr hatten die Besucher schon sehr viel Freude daran. Bei der diesjährigen Veranstaltung werden die Kandidaten nicht nur im Schaufenster stehen, sondern mit einer zusätzlichen Überraschung aufwarten …

Hier weitere Fotos vom Training:

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training am 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training am 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – 04.08.2012

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Workshop III - 04.08.2012 - Living Dolls (erste Übungen)

Workshop III – 04.08.2012 – Living Dolls (erste Übungen)

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Da diese Kandidatin leider nicht mit auf den  Gruppenfotos (Living Dolls Training) zu sehen ist, aber supergut lief, erscheint sie hier einmal separat.

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Da diese Kandidatin leider nicht mit auf den Gruppenfotos (Living Dolls Training) zu sehen ist, aber supergut lief, erscheint sie hier einmal separat.

QUARREE GESICHTER 2013  - Workshop III, 04.08.2012 - Living Dolls - erste Übungen

QUARREE GESICHTER 2013 – Workshop III, 04.08.2012 – Living Dolls – erste Übungen

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training  05.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training 05.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training vom 05.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training vom 05.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Noch einmal die Herren am 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Noch einmal die Herren am 04.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Training 05.08.2012 -  Erste Übungen für "Living Dolls" - Auf Priscilla Kuhlmann achten ...

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Training 05.08.2012 – Erste Übungen für „Living Dolls“ – Auf Priscilla Kuhlmann achten …

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III - Ein weiteres Foto vom Samstag (04.08.2012)

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Ein weiteres Foto vom Samstag (04.08.2012)

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop III -  Erste Übungen für "Living Dolls" für die Gruppe vom 05.08.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Workshop III – Erste Übungen für „Living Dolls“ für die Gruppe vom 05.08.2012

Es macht definitiv Lust auf mehr!
Wir werden – wenn Sie möchten – Ende August gemeinsam dabei sein.
Wir werden auch schauen, wer so überzeugt, dass er in die Finalrunde einziehen darf. Insgesamt überzeugt wohlgemerkt!
Beim Laufen und als Living Doll!

Wünschen wir allen Teilnehmern viel Glück für ihre nächste Aufgabe und lassen uns überraschen, wer unter ihnen möglicherweise auch ganz klar und deutlich vermittelt, dass mit ihm immer und auf jeden Fall zu rechnen ist! Bis zur letzten Minute!

Bitte vormerken:
Die Living Dolls im EKZ QUARREE Wandsbek am 31.08. und 01.09.2012!

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Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Die Frühjahrs-Modenschauen

Quarrée Gesichter 2013 - Finale Show II - 27.04.2012

Quarrée Gesichter 2013 – Finale Show II – 27.04.2012

„Sag mal, wird das hier auch irgendwann noch mal Grün?“
Die Herrschaften vor mir, ein Ehepaar Mitte vierzig, steht an der roten Fußgängerampel. Offenbar schon länger und in der Hoffnung, dass sich ampelmäßig von alleine etwas tut. Der Ärger ist, dass zwar die Autos Rot bekommen und halten, aber trotzdem kein grünes Männchen erscheint, wenn – ja, wenn nicht jemand gedrückt hat.
Der Herr ist grummelig. „Ich will noch einen Sitzplatz!“
Er sieht, dass ich den Knopf an der Ampel drücke.
„Der geht wohl nicht. Ich habe auch gedrückt.“
Nach einer kleinen Pause folgt der Zusatz:
„Ach, das muss rot leuchten …?“
Seine Frau kommentiert die Szene mit der Bemerkung:
„Siehst du? Habe ich dir doch gesagt! Und auch, dass draufkloppen nichts bringt …“

Es ist Freitag, der 27. April 2012. Die Uhr zeigt 13.40 h, und ich bin auf dem Weg zu den drei ersten Modenschauen von insgesamt sechs, die heute im EKZ Quarrée Wandsbek stattfinden. Jeweils um 14.00, 16.00 und 18.00 Uhr treten sie an, die noch verbliebenen Kandidaten des Wettbewerbs QUARREE GESICHTER 2013. Für sie ein entscheidendes Wochenende im Verlauf dieses Contests. Einerseits wird für sie die Veranstaltung – wie auch für die Zuschauer – ein Highlight in diesem Frühjahr – andererseits ist es ein Wochenende der Entscheidung. Nicht alle werden danach weiter mit dabei sein. Nur diejenigen, die hier komplett überzeugen können, erreichen die nächste Stufe: den weiteren Verbleib im Wettbewerb und die Teilnahme am nächsten Workshop unter Anleitung von Alexander Strauß und seinem Team.
Die letzten beiden Wochen waren anstrengend. Mehr Termine für die Nachwuchsmodels, vor allem aber Tag- und Nachtarbeit für die Organisatoren. Besonders der Chef des Wettbewerbs, Alexander Strauß, könnte einen Klon gebrauchen. Der Arbeitsaufwand für derartige Shows ist enorm, das Koordinieren eine Kunst für sich. In einer Nacht- und Nebelaktion erfolgte am Mittwoch nach Ladenschluss bis in die frühen Morgenstunden der Aufbau des Laufstegs, der Bühne und der technischen Anlagen. Die Generalprobe für alle erfolgte am Donnerstag – wiederum nachdem die Läden ihre Türen geschlossen hatten. Anproben standen bis zur letzten Minute auf dem Terminplan.
Immerhin sind zu diesen Modenschauen 149 Teilnehmer einzukleiden, die in verschiedenen Laufgruppen auftreten und vielfältige Styles zeigen. Selbstverständlich tragen sie auch nicht nur ein einziges Outfit! Sie werden in unterschiedlichen Shows mit unterschiedlichem Programm eingesetzt. Dem Zuschauer wird viel geboten (nicht, dass jemand annimmt, hier wird sechsmal ein und dieselbe Show abgespult!).

Als die Ampel endlich auch für die Fußgänger Grün zeigt, überquere ich die Wandsbeker Marktstraße und nähere ich mich mit besagtem Ehepaar der großen, glasüberdeckten Veranstaltungshalle des Quarrées.
„Ne, guck dir das an! Da ist ja schon alles besetzt!“
Der Herr ist verblüfft. Die beiden wollen offenbar auch gezielt die Modenschau miterleben.
Die links und rechts vom Catwalk aufgebauten Stuhlreihen sind belegt. Menschen stehen dahinter, stehen oben auf der Galerie und bevölkern die Treppe, die beide Geschosse miteinander verbindet. Nicht lange, denn der Sicherheitsdienst hat Anweisung, die Wege frei zu halten. Immer wieder werden Besucher freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen.

Quarrée Gesichter 2013 - Zwanzig Minuten vor Beginn der 14.00 Uhr Modenschau - die Sitzplätze sind belegt, die Galerie füllt sich

Zwanzig Minuten vor Beginn der 14.00 Uhr Modenschau – die Sitzplätze sind belegt, die Galerie füllt sich

Ich komme am Eingang zum Center-Management vorbei und entdecke Nina, Anne und Priscilla vom Team, die Gruppen koordinieren und mit bereits fertig gestylten Models dort auf den Beginn der Show warten. Der kleine Gang, der ins Treppenhaus und hinauf zu den Büros des Managements bzw. den Räumen des Wachpersonals führt, quillt über von schönen Mädchen. Ein Durchkommen gibt es hier für mich nicht im Moment. Im Gegenteil, ich würde nur den Weg blockieren. Ich nehme mir vor, mich dort nach der ersten Show ein wenig umzusehen. Vorerst heißt es: hinunter, um sich einen fotografiergünstigen Platz zu sichern.
Meine Wahl fällt auf eine Stelle an der Stirnseite des Laufstegs. Während noch ein paar Minuten Zeit bis zum Beginn der ersten Veranstaltung bleiben, frage ich drei plaudernde Damen in der ersten Reihe ein wenig nach dem genauen Anlass ihres Kommens aus. Ob sie jemanden der Teilnehmer kennen, ob sie zufällig da sind oder extra für die Modenschauen, jedoch ohne jemanden zu kennen … usw.
Es stellt sich heraus, dass die Dreiergruppe eigentlich überhaupt keine Gruppe ist. Man hat sich nämlich eben erst kennengelernt. Eine Dame kennt ein Model, weil es im gleichen Haus wohnt. Die zweite Dame hatte mit ihrer Eiswaffel nur einen Moment sitzen wollen und netterweise der dritten, fremden Dame einen Platz neben sich freigehalten, weil diese zwar gezielt für die Show gekommen war, aber bis zum letzten Moment noch Erledigungen machen wollte.
Wir haben somit die praktische Mischung aus Kenntnis (Model und ein paar Details sind bekannt), Interesse (ich muss die Show sehen) und Zufall (ach, wenn ich hier schon mal sitze …). Kein Wunder, dass sich Gesprächsstoff ergab. Alle sind nun jedenfalls bestens eingestimmt und in freudiger Erwartung.
Die Fotografen haben sich auf dieser Seite ebenfalls eingefunden. Sebastian Labudabi überragt die meisten Zuschauer und ist immer gut zu finden. Daneben entdecke ich Andreas Grav. Weitere Herren stehen dort mit und ohne Stativ oder fotografieren oben von der Galerie.
Es entsteht eine gewisse Bewegung im Publikum, als bemerkt wird, dass sich mehrere Models bereits auf den Weg vom oberen Geschoss in die Halle und dort hinter die Bühne gemacht haben.
„Es geht los“, murmelt ein grauhaariger Herr neben mir und tatsächlich, Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi betritt die Bühne und begrüßt das Publikum.

Quarrée Gesichter 2013 - Nina-Marlisa Lenzi im Gespräch mit Alexander Strauß

Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi im Gespräch mit Alexander Strauß

Wir haben uns schon bei meinem Eintreffen gesehen und uns kurz die Hand gegeben. Wer sich erinnert: mein mangelnder Fernsehkonsum hatte mich vor einiger Zeit fürchterlich auflaufen lassen. Ich kannte ihr Gesicht von den vorherigen Veranstaltungen, aber ihr Name: keine Ahnung! Das war mir schon peinlich. Der eindeutige Vorteil jedoch, wenn einem so etwas passiert, ist: man vergisst den Namen danach bestimmt nie wieder!
Ich wollte Frau Lenzi eigentlich noch erzählen, dass sie eine der meist gesuchtesten und aufgerufenen Personen meines Blogs ist! Unheimlich viele Menschen interessieren sich brennend dafür, was diese nette Dame tut und suchen Fotos aus allen Lebenslagen (mit denen ich dann traurigerweise gar nicht dienen kann ;).  Heute nun hat sie wieder sehr charmant durch das Programm geführt und im Laufe des Nachmittags reaktionsschnell eine unerwartete Pause überbrückt, die durch ein kleines Technikproblem beim Musik abspielen entstand.

Die erste Modenschau hat begonnen. Die Models werden teilweise schon bei Erscheinen auf dem Laufsteg mit Beifall begrüßt. Ein Blick in die Runde zeigt, dass das Publikum vom Alter her sehr bunt gemischt ist. Der Männeranteil ist, wenn man bedenkt, dass es sich hier um Modenschauen handelt, erstaunlich groß. Das Anerkennungs- und Begeisterungspfeifen, das erschallt, bevor der Auftritt beendet ist, kommt mehrheitlich vom extra erschienenen Fan-Club eines jeden Models. Der Applaus am Ende beim Verlassen der Bühne hingegen repräsentiert die allgemeine Begeisterung. Und die ist groß!
Die Frühjahrs- und Sommerkollektion, die hier im Quarrée in den einzelnen Fachgeschäften erhältlich ist, ist zu geschmackvollen und pfiffigen Outfits zusammengestellt und kleidet die Nachwuchsmodels – ganz gleich welcher Kategorie – wirklich gut! Vieles wird offensichtlich als so ansprechend und tragbar empfunden, dass der Blick, außer an den jungen Nachwuchsmodels, auch an diesem oder jenem Teil länger hängenbleibt. Schließlich besteht die Möglichkeit, noch frisch unter diesem Eindruck gleich nach der Show shoppen zu gehen …

Lassen wir doch ein paar Bilder für sich sprechen und einen Eindruck von der Show vermitteln:
Modenschau I – Freitag, 27. April 2012 – 14.00 Uhr

Quarrée Gesichter 2013 - 27.04.2012 - Modenschau I - 14.00 h Mode von Karstadt sports

Die Mädchen in Mode von Karstadt sports …

... und noch einmal von der anderen Seite - Mode von Karstadt sports

… und noch einmal von der anderen Seite – Mode von Karstadt sports

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 - Das Outfit von TE ...

Die Damen im Outfit von TE …

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 -  Die Herren im Outfit von C&A

Die Herren im Outfit von C&A

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 - Die Damen präsentieren Kleidungsstücke von Triumph

Die Damen präsentieren Kleidungsstücke von Triumph

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 - Frisuren von HAGEL, Outfit C&A

Frisuren von HAGEL, Outfit C&A

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 -  Herren-Outfit: Steffi-Moden

Herren-Outfit: Steffi-Moden

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 - Die Herren auch hier ausgestattet von Steffi-Moden

Die Herren auch hier ausgestattet von Steffi-Moden

Vor den Shows heißt es oftmals: Etiketten verstecken ...

Vor den Shows heißt es oftmals: Etiketten verstecken …

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 - Models der XL-Kategorie im Outfit von C&A

Models der XL-Kategorie im Outfit von C&A

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 - Die Herren im Outfit von Camp David

Die Herren im Outfit von Camp David

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 - Hier geht es um den getragenen Schmuck (Juwelier Christ - Jette Joop, Sansibar)

Hier geht es um den getragenen Schmuck (Juwelier Christ – Jette Joop, Sansibar)

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 - OutfitTally Weijl

OutfitTally Weijl

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I - 27.04.2012 - Schuhe von Gabor, die Outfits von C&A

Schuhe von Gabor, die Outfits von C&A_

Quarrée Gesicher 2013 - Show I - 27.04.2013 - Hier alle Damen im Bild: Schuhe von Gabor, die Outfits von C&A

Hier alle Damen im Bild: Schuhe von Gabor, die Outfits von C&A

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I -  27.04.2012 - Finale

Modenschau I – 27.04.2012 – Finale

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I -  27.04.2012 - Finale

Modenschau I – 27.04.2012 – Finale

Sehr herzlicher Applaus beim Finale dieser ersten Show. Allerdings scheinen viele der Besucher den Gang in die Geschäfte kaum erwarten zu können. Nach Verabschiedung durch Nina-Marlisa Lenzi ‚vergessen’ manche, dass die auf dem Laufsteg stehenden Models durchaus auch noch vom Catwalk abgehen und wuseln etwas verfrüht durch die Stuhlreihen …

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I -  27.04.2012 - Finale

Modenschau I – 27.04.2012 – Finale – Abgang

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I -  27.04.2012 - Finale

Modenschau I – 27.04.2012 – Finale – Abgang von Bühne und Laufsteg

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I -  27.04.2012 - Finale - Abgang

Modenschau I – 27.04.2012 – Finale

In der Pause bis zur zweiten Show, beabsichtige ich nach einem Cappuccino im Wiener Caféhaus einen neuen Versuch zu starten,  in den Bereich vorzudringen, in dem die Mädchen gestylt werden. Während ich noch in Sichtweite des Zugangs zum Treppenhaus mit meinem Kaffee sitze, verlassen immer wieder die Mädchen, die an der gerade gezeigten Show teilnahmen, die Räumlichkeiten. Zwei Dinge, die auffällig sind:
a) Erstaunlich, wie viele einen Beutel mit sich herumtragen. Pumps. Sie haben die Schuhe gewechselt.
b) Von 14 Mädchen, die an mir vorbeimarschieren, haben neun ihr Handy in der Hand oder am Ohr. Warum sollte es bei den jungen Damen auch anders sein, als bei allen anderen Menschen im Quarrée. Überall, wo unendliche Sekunden lang Leerlauf herrscht oder sich kurz die Möglichkeit ergibt, folgt der Griff zum Mobiltelefon.
Die Show fängt noch nicht an? Wo ist mein Handy …?
Die Show ist ja nun zu Ende. Muss echt mal wieder aufs Handy gucken …!
Dauert noch ein bisschen. Geht mein Handy eigentlich noch …?
Es ist bei mir genauso. Ich hatte es zwischendurch lautlos gestellt.
Habe ich einen Anruf verpasst? Ist eine SMS gekommen? Schnell mal gucken …

Als ich bezahlen will, um endlich weiterzukommen, werde ich von einem Herrn gestoppt.
„Gehören Sie auch dazu?“
Das ist eine Frage! Sagt man ja oder nein?
„Wozu denn?“, versuche ich es möglichst neutral.
„Na, zu der Modenschau.“
Er hatte mich wohl im kurzen Gespräch mit Andreas Grav, dem Fotografen gesehen, als er selbst zwei Tische weiter seinerseits Kaffee trank oder hatte bemerkt, dass ich einigen Teilnehmern zuwinkte.
„Ich trete nicht in den Shows auf.“ Ich halte mich vage.
„Aber Sie machen da doch was. Ich habe Sie mit denen gesehen!“
Ui! … Privatdetektiv? Los, raus damit, wer lässt mich beobachten …?
Es folgt ein Gespräch von zehn Minuten, währenddessen ich die halbe Lebensgeschichte erfahre. Der Herr hatte ein Einzelhandelsgeschäft im Modebereich, ist immer noch modeinteressiert, schaut bei den Shows sehr genau hin, und ihm scheint auch drumherum nichts zu entgehen. Wir plaudern über Styles, bis ich mich nach einem demonstrativen Blick auf die Armbanduhr entschlossen losreiße.
„Schauen Sie sich die anderen Shows heute auch noch an?“, frage ich ihn abschließend.
„Natürlich! Hatte ich erst gar nicht vor, aber sie sind gut. Ich bleibe!“ Und nach einer kleiner Pause: „Doch, das ziehe ich jetzt durch …!“
Und ich? Es ist zu spät. Ich muss meine Erkundungen auf die nächste Pause vertagen. Show zwei startet in wenigen Minuten.

Modenschau II – Freitag,  27. April 2012 – 16.00 Uhr

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau I -  27.04.2012 - Kleidung von Vero Moda ...

Kleidung von Vero Moda …

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II - 27.04.2012 - Die Herren im Outfit von Jack Jones

Die Herren im Outfit von Jack Jones

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Auch hier das Outfit von Jack Jones

Quarrée Gesichter 2013 – Modenschau II – 27.04.2012 – Auch hier das Outfit von Jack Jones

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Die Damen in Outfits der Firma Karstadt ...

Die Damen in Outfits der Firma Karstadt …

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Ausgestattet von Tom Tailor ...

Ausgestattet von Tom Tailor …

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Die Herren wurden ausgestattet von: Underground (Store)

Die Herren wurden ausgestattet von: Underground (Store)

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Ausgestattet von Steffi-Moden ...

Ausgestattet von Steffi-Moden …

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - ... und von vorne (Outfit_Steffi-Moden)

… und von vorne (Outfit_Steffi-Moden)

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - ... Die Damen präsentieren Mode von Ulla Popken

Die Damen präsentieren Mode von Ulla Popken

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Outfits von Tom Tailor präsentiert von den Damen der Best Ager Gruppe

Outfits von Tom Tailor präsentiert von den Damen der Best Ager Gruppe

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Die Mädchen dieser Gruppe präsentieren Hunkemöller

Die Mädchen dieser Gruppe präsentieren Hunkemöller

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Es geht um die Schuhe von Love Boots (Kleider von C&A)

Es geht um die Schuhe von Love Boots (Kleider von C&A)

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II - 27.04.2012 - Fitness First (Kleidung: Karstadt sports)

Fitness First (Kleidung: Karstadt sports) – Überraschung für die Zuschauer: die mitgebrachten Rucksäcke wurden als Geschenk ins Publikum geworfen …

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 -  In Kleidung von Colloseum

In Kleidung von Colloseum

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 -  Diese Damen präsentierten Schmuck des Juweliers ZERO

Diese Damen präsentierten Schmuck des Juweliers ZERO

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 -  Medimax (die Mädchen tragen Kleidung von C&A)

Medimax (die Mädchen tragen Kleidung von C&A)

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II - 27.04.2012 - Dieses Outfit der Herren stammt von Anson's

Dieses Outfit der Herren stammt von Anson’s

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Mode von Aust (Make Up: Budniknowsky / Make up Künstler: Face Art Academy, Hamburg)

Mode von Aust (Make Up: Budniknowsky / Make up Künstler: Face Art Academy, Hamburg)

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Outfits von TE zeigen diese Damen

Outfits von TE zeigen diese Damen …

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Outfit: Paparazzi

Outfit: Paparazzi

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Taschen und Trolleys von BREE, Kleidung C&A)

Taschen und Trolleys von BREE, Kleidung C&A)

Quarrée Gesichter 2013 - Modenschau II -  27.04.2012 - Probild-Studio (Outfit:C&A)

Probild-Studio (Outfit:C&A)

Quarrée Gesichter 2013 - Finale Modenschau II -  27.04.2012

Finale Modenschau II – 27.04.2012

Quarrée Gesichter 2013 - Finale Modenschau II - 27.04.2012

Finale Modenschau II – 27.04.2012

Bei den Shows treten unterschiedlich viele Kandidaten auf. In der ersten Show waren es um die 100, bei Show II ist das Limit erreicht. Etwa 120 Teilnehmer versuchen beim Finale, noch auf der Bühne Platz zu finden. Trotz der Beengtheit funktionieren Auf- und Abgänge ohne Schwierigkeiten, und auch bei dieser Modenschau treffen die Kandidaten auf ein ziemlich begeistertes Publikum. Die Stimmung ist außerordentlich gut, die Plätze waren wieder lange vor Beginn alle belegt und sobald die Musik startet, bleiben viele, die von der Veranstaltung im Quarrée überrascht wurden, fasziniert stehen  und verweilen, um sich unterhalten und inspirieren zu lassen.

Diesmal mache ich mich nach Ende der Show sofort auf den Weg Richtung Rolltreppe. Die Truppe ist auch gerade auf dem Weg zum Umziehen.

Quarrée Gesichter 2013 - Finale Modenschau II -  27.04.2012 - Nach der Show zum Umziehen wieder aus der Halle ins Obergeschoss ....

Nach der Show zum Umziehen wieder aus der Halle ins Obergeschoss ….

Ich treffe auf Alexander Strauß, der mit der Leistung seiner Model Contest Teilnehmer sehr zufrieden ist. Er zeigt mir den Bereich, in dem sich die Visagisten aufhalten. Während er sich wieder den notwendigen Vorbereitungen für Show III an diesem Tag widmet, lerne ich ein wenig das Team der Face Art Academy, Hamburg kennen.
Wie es manchmal so passiert, entstand zufällig im Internet ein Kontakt zwischen Alexander Strauß und dem Angehörigen eines Mitglieds der Face Art Academy. Man spricht über sein Tun, es entstehen Ideen für eine Kooperation. Lass uns doch mal versuchen …
Die Folge ist, dass erstmalig bei dieser Ausgabe des Wettbewerbs QUARREE GESICHTER vor den Shows Profis zur Verfügung stehen, die die angehenden Models schminken und – je nachdem, wie es die Zeit erlaubt – stylen.
Heute, bei 149 Teilnehmern, verteilt sich die Arbeit auf sechs Damen und einen Herrn. Alle sind kurz vor dem Abschluss Ihrer Ausbildung, die im September endet.
Die Academy lehrt Make-Up, Hairstyling und Masken-Design. Heute sind hier Wendy, Sara, Francesca, Levke, Martha, Ann Kathrin, Jana und Dennis als Visagisten/Make-Up Artists tätig und haben, damit sie überhaupt anwesend sein können, ‚schulfrei’ bekommen. Frei an der Academy, aber viel Arbeit haben sie trotzdem. Selbst wenn wir die männlichen Models abziehen, von denen sich nur zwei Herren zum Abpudern meldeten, und selbst, wenn heute kein Hairstyling auf dem Plan steht – die Zeit ist dennoch knapp bei immer noch mehr als 100 Mädchen, die in jeweils (mind.) zwei verschiedenen Shows pro Tag eingesetzt werden und  das jeweils passende Make-Up brauchen. Sobald sich das Outfit ändert, muss häufig auch das Make-Up neu darauf ausgerichtet werden. Oder ist die Teilnehmerin für Show I und III vorgesehen, ist allein durch die vergangene Zeit, Essen, Schwitzen, Verwischen etc. ein Nachschminken nötig. Mit einmal Make-up ist es somit in den seltensten Fällen getan.
Ich frage Wendy, wie viel Zeit sie pro Mädchen haben. Wendy überlegt und erklärt mir, dadurch, dass die Mädchen Vorarbeit geleistet haben und als Make-Up Grundlage bereits eine Grundierung aufgetragen haben, ginge es etwas schneller. Aber mehr als 15-20 min. hätten sie nicht.

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschauen  27.04.2012 - Profi-Make-Up durch die sechs Damen und einen Herrn der Face Art Academy, Hamburg

Quarrée Gesichter 2013 – Modenschauen 27.04.2012 – Profi-Make-Up durch die sechs Damen und einen Herrn der Face Art Academy, Hamburg

Der Raum, den Wendy und ihre Kollegen sich teilen, ist ein schmaler, quer vor einem liegender Streifen mit großer Fensterfläche. Eine Arbeitsfläche und sieben Schminkplätze befinden sich direkt vor dieser Fensterfront. Die Tischflächen sind belegt. Utensilien wohin das Auge schaut. Viele der Produkte, die dekorative Kosmetik, hat Budnikowsky beigesteuert. Doch vieles, was dort noch liegt, sieht nach Profiwerkzeug aus. Auseinandergefaltete Lederetuis mit Instrumenten, die manchmal fast ein wenig an Zahnarztutensilien erinnern oder an die Tasche für unterwegs eines leidenschaftlichen Handwerkers.

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschauen  27.04.2012 - Professionelles Make-Up

Quarrée Gesichter 2013 – Modenschauen 27.04.2012 – Professionelles Make-Up durch die Experten der Face Art Academy

Es ist ein Kommen und Gehen dort oben. Gelegentlich entsteht Stau im Türeingang, wenn nicht sofort ein Schminkplatz zur Verfügung steht. Die angrenzenden Waschräume, die sonst dem Wach- und Sicherheitspersonal des Quarrées zustehen, werden heute komplett von Models okkupiert.
Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass die letzte Show des Tages nicht mehr lange auf sich warten lässt. Es heißt, sich wieder rechtzeitig einen guten Platz zum Fotografieren zu suchen. Der Andrang ist wirklich beachtlich. Auch an normalen Wochenenden wird Kleidung gekauft, doch es ist schon auffällig, wie viele Besucher des Quarrées mittlerweile mit Tüten von diversen Bekleidungsgeschäften bepackt sind …

Den Startschuss für Show III gibt erneut Nina-Marlisa Lenzi.

Modenschau III – Freitag, 27.04.2012 – 18.00 Uhr

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 - Farbenfrohes Outfit für die Herren von SIGNUM

Farbenfrohes Outfit für die Herren von SIGNUM

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschaue III,  27.04.2012 - Die Gruppe der Best Ager im Outfit von Steffi-Moden

Die Gruppe der Best Ager im Outfit von Steffi-Moden

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 - Ausgestattet von Only ...

Ausgestattet von Only …

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 - Auf dem Laufsteg im Outfit von Tally Weijl ...

Auf dem Laufsteg im Outfit von Tally Weijl …

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 - Die Herren tragen Mode von Tom Tailor ...

Die Herren tragen Mode von Tom Tailor …

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 -  Buntes Outfit von Colosseum

Buntes Outfit von Colosseum

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 -  Diese Outfits sind von Paparazzi

Diese Outfits sind von Paparazzi

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 -  Ein Outfit von Karstadt für die Herren ...

Ein Outfit von Karstadt für die Herren …

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 -  Die Mädchen in Outfits von Vero Moda ...

Die Mädchen in Outfits von Vero Moda …

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 -  Vero Moda ...

Vero Moda …

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 -  ...in bunten Kleidern von Tom Tailor

… in bunten Kleidern von Tom Tailor

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 -  Models der XL-Kategorie präsentieren Mode von C&A

Models der XL-Kategorie präsentieren Mode von C&A

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 -  Outfit von Karstadt sports

Outfit von Karstadt sports

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 - Kleidung von Tally Weijl

Kleidung von Tally Weijl

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 - Kleidung aus dem Underground Store ...

Kleidung aus dem Underground Store …

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 - Modeschmuck von Bijou Brigitte, Kleidung von C&A

Modeschmuck von Bijou Brigitte, Kleidung von C&A

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 - Und ein Outfit von Ulla Popken, das die XL-Model-Gruppe präsentiert ...

Und ein Outfit von Ulla Popken, das die XL-Model-Gruppe präsentiert …

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 - Paparazzi ...

Paparazzi …

Quarrée Gesichter 2013 -  Modenschau III,  27.04.2012 - Paparazzi ... von der Seite

Paparazzi … von der Seite

Quarrée Gesichter 2013 -  Finale Modenschau III,  27.04.2012

Finale Modenschau III, 27.04.2012

Quarrée Gesichter 2013 -  Finale Modenschau III,  27.04.2012

Finale Modenschau III, 27.04.2012

Quarrée Gesichter 2013 -  Finale Modenschau III,  27.04.2012

Finale Modenschau III, 27.04.2012

Quarrée Gesichter 2013 -  Finale Modenschau III,  27.04.2012

Finale Modenschau III, 27.04.2012

Quarrée Gesichter 2013 -  Finale Modenschau III,  27.04.2012

Finale Modenschau III, 27.04.2012

Quarrée Gesichter 2013 -  27.04.2012 - Die letzte Show dieses Tages endet. Hier alle Teilnehmer der dritten Modenschau mit Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi

Quarrée Gesichter 2013 – 27.04.2012 – Die letzte Show dieses Tages endet. Hier alle Teilnehmer der dritten Modenschau mit Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi

Es ist nicht anders, als bei den ersten beiden Modenschauen des Tages: sehr positive Reaktionen aus dem Publikum vor, während und nach den Shows. Oft fallen Sätze wie:
Die haben toll was auf die Beine gestellt!
Das wirkte sehr professionell!
Die Mode fand ich richtig tragbar … (dazu ein fast erstaunter Blick).
Ich finde gut, dass es auch XL-Models gibt.
Geht der Wettbewerb jetzt noch weiter?
Ich konnte mir gar nicht alle merken.
Das würde ich mir auch wieder ansehen …

Ich hatte leider aus Termingründen keine Gelegenheit, die Shows am Nachmittag des Sonnabends (28.04.2012) zu besuchen, doch traf ich an diesem Tag am frühen Mittag einige Teilnehmerinnen im Quarrée, die schon fertig geschminkt waren und die Zeit bis zum nächsten Termin bei einem Getränk im Eiscafé Giovanni L verbrachten.
Doch, sie seien aufgeregt, verrieten sie mir. Positiv aufgeregt, wie mir scheint, Und ich glaube, das ist auch gut so. Lampenfieber gehört dazu. Sie werden es meistern. Dass sie es können, haben sie schon am Freitag bewiesen. Für Alexander Strauß wird es sicher nicht einfach zu entscheiden, welche der jungen Damen und Herren in Zukunft nicht mehr dabei sein wird. Doch seinem geschulten Blick entgeht so leicht nichts. Ihm wird all das aufgefallen sein, was zur Entscheidungsfindung nötig ist. Seien wir gespannt, wem wir demnächst weiter die Daumen drücken dürfen.

Wenn Sie aus der Region Hamburg kommen: Waren Sie dabei? Ich hoffe, Sie haben beherzigt, was ich auch den Online-Lesern des Wochenblattes unverbindlich empfohlen habe: Verlegen Sie einfach an solchen ereignisreichen Tagen immer ihre unvermeidlichen Wochenendeinkäufe und sonstigen Besorgungen ins EKZ Quarrée. Erledigen Sie zwischen den Shows, was erledigt werden muss, und lassen Sie sich die Freude, die so ein spezielles Ereignis vermittelt, nicht entgehen!

Hier im Blog wird selbstverständlich weiterverfolgt, wie sich das Leben der Contest Teilnehmer in den nächsten Wochen gestaltet und auch über neue Veranstaltungen im EKZ Quarrée Wandsbek auf dem Laufenden gehalten.
Walking Acts heißt es dann … Machen Sie sich auf etwas gefasst! ;)

©April 2012 by Michèle Legrand

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Model Contest QUARREE GESICHTER 2013: Workshop I … drei Wochen später

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Laufgruppen Männer

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 – Laufgruppe Männer – Workshop I

Wie steht es eigentlich momentan um unsere Kandidaten des Model Contests QUARREE GESICHTER 2013 ? Und natürlich interessiert auch: Wie geht es Alexander Strauß und seinem Organisationsteam?

Wer hier regelmäßig mitliest, erinnert sich vielleicht an den Bericht von vor drei Wochen.
Muskelkater hatte es gegeben nach dem Training. Bisher unbeanspruchte Muskelpartien murrten noch ein wenig nach der ungewohnten Belastung. Und das zweite Trainingswochenende hatte vielen Teilnehmern leicht rauchende Köpfe verursacht!
So viel Neues, so viele Dinge zu beachten!
Wie schwer es doch ist, an alles gleichzeitig zu denken und Automatismen zu entwickeln. Mir kommt als Vergleich die anstehende Führerscheinprüfung in den Sinn. Das leichte Schwitzen besonders während der ersten Fahrstunden, die geraume Zeit der Angespanntheit und die Unsicherheit, mit der ein Fahrneuling zu kämpfen hat.
Was erfordert es nicht anfangs für eine enorme Konzentration, Regeln prompt abzurufen und umzusetzen, Brems-, Gas- und Kupplungspedal nicht nur grundsätzlich richtig, sondern auch getriebefreundlich zu bedienen, die Hebel für Blinker und Licht zu finden, sämtliche Spiegel zu beachten, den Schulterblick nicht zu vergessen, den Verkehr um sich herum richtig wahrzunehmen, vorausschauend zu agieren, ggf. Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern aufzunehmen, die Aufregung im Zaum zu halten … etc.
Irgendwann wird der Fahrstil gleichmäßiger, flüssiger, sicherer. Ein plötzlich auftauchendes Objekt bringt nicht länger aus der Ruhe, ein Fahrspurwechsel verliert an Schrecken. Beim Bremsen stirbt kein Motor mehr ab, was sich im Weg befindet, wird einfach lässig umkurvt, das Schalten geschieht immer öfter nebenher, und an der roten Ampel ist nun sogar ein kleiner Flirt mit dem Herrn oder der Dame im Nebenauto drin (nach der Führerscheinprüfung!). Die Gesichtszüge können sich entspannen, der verdrängte Charme darf und möchte endlich wieder durchblitzen.
Nicht viel anders erscheint mir das Laufstegtraining. Neulinge auf der Straße (Laufsteg), enorm viel Verkehr (sogar Gegenverkehr), keiner kennt so richtig die Regeln. Das Auto (Körper) ist noch fremd, manchmal kommt Zweifel an den richtigen Reifen auf (Füße). Alle sind ohne Navi, Blinker und Tempoanzeige unterwegs, doch es soll trotzdem funktionieren.
Wie das nicht nur funktioniert, sondern sogar elegant, ästhetisch und obendrein gut gelaunt zu bewerkstelligen ist, versucht Alexander Strauß den Kandidaten zu vermitteln.

31. März 2012. Das zweite Lauftrainings-Wochenende und allen machte es Spaß. Man kannte sich untereinander noch nicht näher, außer Teilnehmer waren schon vorher befreundet gewesen. Es herrschte relative Stille während der Übungen, die gelegentlich durch mehrstimmiges, lautes Zählen der Schritte unterbrochen wurde. Körpergefühl entwickeln (Körperhaltung und -spannung), Gang/Schritte und Wenden standen auf dem Stundenplan. Musikeinspielung gab es hauptsächlich beim Walk through am Ende der Übungseinheit.

21. April 2012. Inzwischen ist das fünfte Wochenende erreicht. Die Highlights – die Modenschauen im Quarrée am 27. und 28. April 2012 – die das Ende des Workshops I markieren, stehen unmittelbar bevor. Präsentation auf dem Catwalk! Wie ist der Fortschritt bei den Teilnehmern? Davon möchte ich mir ein Bild machen.

Ich bin sehr gespannt, als ich mich an diesem Sonnabend Fitness First, dem Ort des Trainings, nähere. Den 18 Uhr Termin der ersten Gruppe (Mädchen bis 1,70m) schaffe ich diesmal leider nicht. Zum nächsten Termin (19 Uhr), komme ich hingegen ein wenig zu früh. Doch nicht nur ich! Um 18.40 h sind schon viele Teilnehmerinnen der nächsten Gruppe (Mädchen ab 1,71m) im Vorraum anwesend und üben bereits eifrig vorab. Der Vorraum wird zum Kleinübungsraum II erkoren.
Mittlerweile  wurden alle noch im Wettbewerb befindlichen Teilnehmer von Alexander Strauß in sogenannte Laufgruppen aufgeteilt. Diese zeigen gemeinsam eine Choreographie auf dem Laufsteg. Es scheinen Schrittfolgen dieser Art zu sein, die hier gerade durchgegangen werden.

Durch die Glasscheiben des großen Übungsraums daneben ertönt schwungvolle und mitreißende Musik. Die 18 Uhr Gruppe beendet gerade ihre Trainingseinheit. Der Wechsel der Kursgruppen läuft zügig, und schon beginnt die zweite Einheit an diesem Abend.
Nach einigen internen Absprachen, die Alexander Strauß noch mit den Mädchen trifft, sehe ich nun die ersten Laufstegauftritte.
In einem Übungsraum gibt es natürlich keinen Catwalk, doch mittels einiger Matten als Begrenzungsstreifen, wird zumindest optisch für ein Laufsteg-Feeling gesorgt. So ergibt sich auch eine Vorstellung von den späteren tatsächlichen Abmessungen des Stegs hinsichtlich seiner Länge und Breite. Die Teilnehmer kennen den Catwalk grundsätzlich schon vom Recall, doch da er beim Workshop fehlt, ist diese Art Orientierung sehr hilfreich. Auch sind in einem Fitness-Center verständlicherweise nur Sportschuhe erlaubt (Boden!). Das Laufen auf High Heels ist erst bei der Generalprobe für die Modenschauen direkt auf dem Laufsteg möglich.

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Auf dem imaginären Laufsteg ...

Auf dem imaginären Laufsteg …

Für Neugierige möchte ich vermelden: es hat sich mächtig was getan! Das Training hat sichtbar Früchte getragen! Es macht Spaß, den jungen Damen zuzuschauen – doch mittlerweile zeigen sich auch deutlicher die Unterschiede! Inzwischen fällt es massiv auf, wenn jemand nicht lächelt! Ansonsten:
Wem fällt es leicht, wem schwerer? Wie werden Instruktionen umgesetzt? Wer hat schon wie viel abgespeichert? Bei wem lässt die Konzentration schnell nach? Wer ist mehr der Typ Durchschummler? Wer läuft die Wenden besonders sauber? Wer hat in der Woche daheim zusätzlich geübt? Wer ist ein Plus für seine Gruppe, wer reißt sie eher nach unten?
Das ist neben dem Fortschritt beim Laufen der Hauptunterschied nach diesen Wochen! Die Einführung bzw. das System und Wesen einer Laufgruppe.
Seitdem ist es lauter geworden beim Training. Die Teilnehmer kennen sich inzwischen besser. Man unterhält sich
a) generell mehr und
b) um Absprachen innerhalb der jeweiligen Gruppe zu treffen.
Es geht dabei um den  Standort eines jeden, Zeichenvereinbarungen, Wechselbesprechungen – eben alles, was notwendig ist, um aus mehreren Individuen eine homogene Gruppe zu machen. In diesem Fall eine Gruppe, die bei ihrem gemeinsamen Auftritt auf den Gleichschritt achtet, synchron Bewegungen performt, ein komplettes Bild liefert, eine Einheit bildet. Eine solche Gemeinschaft ist andererseits aber – hart gesagt – auf Gedeih und Verderb einander ausgeliefert, denn letztendlich ist sie als Gruppe immer nur so gut ist, wie der Schlechteste im Bunde, das schwächste Glied der Kette. Teamwork und Einsatz sind unabdingbar! Es ist Mitreißen erwünscht, es ist voller Einsatz angesagt, denn sonst leiden alle anderen mit darunter.
Bei einigen klappt es sehr gut, bei anderen gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Zum Abschluss wird sich untereinander in den Gruppen Feedback gegeben. Positive Kritik wohlgemerkt!
Wer ist dir besonders positiv aufgefallen? Und warum?
Ich finde diese Art des Feedbacks aus der Teilnehmerrunde unheimlich effektiv. Es gibt oft Menschen, die solches gern vorschnell etwas abfällig als Kuschelkurs abtun.
Man muss doch auch mal Tacheles reden!

Sicher sind auch klare Worte nötig. Doch heißt das nicht automatisch und notwendigerweise, dass alle sich konzentriert das Negative heraussuchen und auf einem Einzelnen herumhacken! Es bedarf gar keines Niedermachens, Suchens nach Fehlern oder geballten Aufzeigens negativer Dinge! Das Positive ist wesentlich entscheidender! Hier heißt es: aufhorchen, verinnerlichen, nacheifern, umsetzen, der Nächste sein, der Lob einheimst …
Die Empfindung bwz. Erkenntnis im Moment des o. g. ‚angenehmen‘ Feedbacks ist etwa diese:
Positives führt für mich zum Lob durch die Gemeinschaft. Werde ich bei diesem Feedback nicht speziell erwähnt/hervorgehoben und gelobt, bin ich offenbar nicht positiv genug aufgefallen. Ich habe im Gegensatz zu der/dem Gelobten, hier noch ein Manko und kann daran arbeiten.
Detailliertere Kritik kommt von Alexander Strauß direkt. Er ist der Fachmann für Technik, Feinheiten, alles. Der Chef. Diese Kritik obliegt ihm. Allein. Klare Verhältnisse.

Hier weitere Fotos von den Damen. Ich bitte zu entschuldigen, wenn nicht alle zu sehen oder Unschärfen im Bild sind. Es geht sehr „bewegt“ zu, was meine Kamera leider nicht besonders mag.

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe Mädchen_1

Auftritt der einzelnen Laufgruppen …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe Mädchen_2

Am Ende des Laufstegs …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe Mädchen_3

Model Contest - Quarrée Gesichter 2013 - Laufgruppe Mädchen_4

… das aufmerksame Auge von Priscilla Kuhlmann ruht auf den jungen Damen …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe Mädchen

Sehr ansprechend gelaufen …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Auf Synchronität achten ...

Auf Synchronität achten …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Anweisungen

Anweisungen, Erläuterungen, ggf. auch Kritik

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Auf Synchronität achten - sehr positives Feedback erhielt die junge Dame vorne in der Mitte

Auf Synchronität achten – sehr positives Feedback erhielt die junge Dame vorne in der Mitte

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Diese Gruppe wartet auf ihr Feedback ...

Auf das Feedback warten …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Auch zuschauen und Feedback geben ...

Auch zuschauen und Feedback geben …

21.04. 2012 –  20.00 Uhr Männer

Bei den männlichen Teilnehmern, die anschließend ab 20 Uhr ihr Training absolvieren, sind die Leistungsunterschiede innerhalb der Gruppen (nach meinem Empfinden) noch gravierender. Eine richtig gute Gruppe bilden die vier Herren rechts:

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Gut gemacht. Besonders die Herren rechts dürfen sich über sehr positives Feedback freuen

Gut gemacht. Besonders die Herren rechts dürfen sich über sehr positives Feedback freuen

Und noch jemand lief heute sehr gut und  fiel positiv auf: Andzejus!

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - 21.04.2012 - Andzejus - fiel sehr positiv auf

Quarrée Gesichter 2013 – Andzejus

Ein Großteil der Teilnehmer zeigt sehr viel Motivation und Einsatz, scheint auch untereinander in der Gruppe gut miteinander auszukommen, doch kämpft im Moment mit dem schon zuvor erwähnten Nachteil, den ein Gruppenauftritt mit sich bringt: Passt nur einer nicht auf, ist unkonzentriert, macht die Wende zur verkehrten Seite, achtet nicht auf Gleichschritt/Synchronität – wird dem gesamtem Team der Auftritt verhagelt.
Etwas was sich alle (Mädchen und Jungen) immer wieder bewusst machen sollten: Die eigene Unaufmerksamkeit, Trägheit/Übungsunwilligkeit (daheim), mangelnde Konzentration oder was auch immer zu Fehlern führt, hat hier nicht nur für die eigene Person und deren Weiterkommen im Wettbewerb Auswirkungen! Man zieht auch andere mit hinab.
Umgekehrt kann ein positives Beispiel in der Gruppe alle anstecken und mitreißen …

Auch von den Herren noch weitere Fotos vom Workshop am Sonnabend:

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe Männer

Der Probelauf auf dem imaginären Catwalk …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I  - Laufgruppen Männer
Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppen Männer

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppen Männer

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Besprechung mit den Herren .

Alexander Strauß: zwischendurch Besprechung mit den Herren …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Besprechung auch mal im Sitzen

Besprechung auch mal im Sitzen …

Am Sonntag, den 22. April 2012 stand der Kurs der XL-Models (ab Gr. 42) und der Best Agers (30-45 Jahre) auf dem Plan. Sie hatte ich bisher noch gar nicht besucht.

Liebe Blogleser, ich verrate es Ihnen, aber auch all Mitteilnehmerinnen und -teilnehmern aus den anderen Gruppen des Model Contests: die Atmosphäre in diesem Kurs ist einfach unvergleichlich! Die Mädels sind klasse!
Sie sind am weitesten, was das Können angeht, sie sind extrem motiviert, sie haben enormen Spaß, sie pushen sich gegenseitig unheimlich und geben einander sehr viel hilfreiches (!) Feedback.
Sie spenden spontan Beifall  – gruppenübergreifend! Sie denken sich selbst für ihre Gruppe choreographische Finessen aus – eine Art Gruppenkennzeichen.
Sie strahlen am konsequentesten und gleichzeitig natürlichsten, und es ist einfach toll, sie auf dem (imaginären) Laufsteg zu sehen.
Ich freue mich riesig darauf, sie – und natürlich alle anderen auch – bei den kommenden Modenschauen im Quarrée zu sehen! In dieser Form,  zusätzlich gestylt und auf hohen Schuhen (Gang!),  werden sie sicherlich einige ins Staunen versetzen …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - XL-Models

Eine der Laufgruppen aus der Kategorie XL-Models übt ihre Choreographie …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - XL-Models

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Die Damen sind Best Ager ...

Diese Damen vertreten die Kategorie Best Ager …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe XL-Models
Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe XL-Models

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Auf dem "Laufsteg" ...

Auf dem „Laufsteg“ …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Ein Nachwuchsmodel schaute heute zu ...

Ein Nachwuchsmodel schaute heute zu …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Trainergespräch ... Hinweise, Wünsche, Anleitung, Kritik

Trainergespräch … Hinweise, Wünsche, Anleitung, Kritik

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Den Best Agers einmal hinterher geschaut ...

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 – Workshop I – Den Best Agers einmal hinterher geschaut …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Zuhören - verinnerlichen - umsetzen ...

Zuhören – verinnerlichen – umsetzen …

Nebenher erwähnenswert:
Es gibt bei den Mädchen eine hervorragend mitlaufende taubstumme Teilnehmerin! Es ist faszinierend zu sehen, wie und dass es klappt!
Bei den Best Agers wiederum, tritt eine enorm sympathische und hinsichtlich des Laufens bombastische Kandidatin an – sie ist schwanger. Ich hoffe, im weiteren Verlauf des Wettbewerbs und mit zunehmenden Bauchumfang Umstandsmode von ihr präsentiert zu bekommen … ;)
Alexander Strauß ist in diesen Tagen nicht nur mit dem Laufstegtraining/Choreographien und der Einteilung seiner Gruppen beschäftigt (immerhin sind noch um die 150 Teilnehmer im Wettbewerb!), sondern ihm obliegt u. a. auch die Musikauswahl. Wenn er nicht am Suchen und Schneiden der Titel ist, stellt er höchst eigenhändig die Styles (Outfits) für seine Schützlinge zusammen. Er koordiniert sein Team von freiwilligen Helfern, die ihm wiederum helfen, wo es nur geht (sich teilweise dafür Urlaub vom Hauptjob nehmen).
Wenn es seine Zeit  erlaubt, wird es noch ein Interview mit ihm geben (nach den Shows).

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Alexander Strauß - alles im Blick und trotz vieler Arbeit noch guter Dinge

Mr. Quarrée Gesichter 2013: Alexander Strauß – alles im Blick und trotz vieler Arbeit (und wenig Schlaf) noch guter Dinge …

Und die folgenden beiden freundlichen Damen vom Team waren am Sonnabend mit dabei:

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Priscilla Kuhlmann vom Team

Quarrée Gesichter 2013 – Priscilla Kuhlmann vom Team

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Nina Stevens vom Team

Quarrée Gesichter 2013 – Nina Stevens vom Team

Die nächsten Tage sind mit Terminen für die Anprobe gefüllt, der Donnerstag für die Generalprobe reserviert, und am Freitag und Sonnabend heißt es:

MODENSCHAUEN IM EKZ QUARREE WANDSBEK
27. und 28.04.2012 – 14.00, 16.00 und 18.00 Uhr

Ich drücke allen Teilnehmern kann herzlich und fest die Daumen!

An Sie, liebe Leser, die Bitte gerichtet: Kommen Sie zahlreich und sagen Sie es gern weiter! ;)

©April 2012 by Michèle Legrand

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Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Der erste Workshop

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Die Workshops

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Workshop-Teilnehmerinnen

„Sie werden irgendwann Panther sein, so wie ihr Meister …“
Ein Gedanke, der mir am Wochenende plötzlich durch den Kopf schoss. Doch halt! Beginnen wir von vorn …

Model Contest. Die Workshops! Sie haben schon begonnen! Und darum gibt es heute an dieser Stelle einen neuen Zwischenbericht vom Fortgang des Model-Wettbewerbs QUARREE GESICHTER 2013. (Vorhergehende Artikel zum Vorjahreswettbewerb, zum diesjährigen Casting sowie Recall, sind hier im Blog leicht unter dem Suchbegriff Quarrée und QUARREE GESICHTER oder über die Kategorie MODE vorne auf der Startseite rechts zu finden)
Der aktuelle Stand:
Alle Kandidaten, die den Recall bestanden haben, erarbeiten und sicherten sich damit die Teilnahme an den jetzt stattfindenden Workshops.
Ihr nächstes Ziel:
Die Mitwirkung an den Modenschauen im Quarrée Wandsbek am 27. und 28. April. Doch vor diesem Event wartet harte Arbeit auf die noch übriggebliebenen Teilnehmer. Arbeit in Form eines regelmäßigen Laufsteg-Trainings. Die entsprechenden Wochenend-Trainingseinheiten (insgesamt fünf) starteten für alle Gruppen (Frauen, Männer, XL-Models (ab Gr. 42) sowie Best Ager (30-45 Jahre) bereits am 24. bzw. 25. März in den Räumen von Fitness First.
Am zweiten Wochenende nutzte ich die Chance, mich auf Einladung als Gast dazu zu gesellen (31.03.2012) – ausgerüstet mit Stift, Papier und meiner Kamera, von der ich im Nachhinein wieder sage: Liebes, du kann ebenso gut zu Hause bleiben, wenn dich Menschen in Bewegung gleich derart überfordern!
Ich griff folglich bei meiner Fotoausbeute auf Aufnahmen von still in einer Position verharrenden Kandidaten bzw. Teilnehmern zurück, die gerade sitzende Übungen absolvierten und freue mich unheimlich, dass Fotograf Sebastian Labudabi (auch auf Facebook und dort zusätzlich mit der Seite LABUDABI vertreten) mir gestattet, Fotos von ihm im Blog mit zu verwenden. Danke schön! Sobald mir diese vorliegen, werde ich sie ergänzen und entsprechend kennzeichnen.
Ein weiterer kurzer Hinweis: Dies ist zwar ein Bericht von den Workshops, doch wird es kein Fernkurs fürs Modeln! Ich möchte ungern die Übungen bis ins kleinste Detail beschreiben, denn ich denke, das ist das kleine Geheimnis der Veranstalter und auch der Kandidaten, die schließlich um die Teilnahme an diesem speziellen Training kämpfen mussten. Ich werde versuchen, die Ziele zu beschreiben, genannte Begriffe aufzugreifen und zu erklären (da nicht nur Teilnehmer des Wettbewerbs diesen Blog verfolgen), werde auf Notwendigkeiten hinweisen. Daher geht es gar nicht ausschließlich um Workshops, sondern es ist etwas breiter gefächert. Das heißt, ich werde auf diese Punkte zu sprechen kommen:
1) Models, die Modebranche, Modenschauen – Jede Medaille hat auch ihre Kehrseite …
2) Die Workshops: Was sollen sie bewirken, was wird vermittelt?
3) Der Vergleich: Männer und Frauen beim Workshop. Was sind die signifikanten Unterschiede im Verhalten? (Doch – sie existieren!) Gibt es geschlechterspezifische Stärken und Schwächen? Männliche und weibliche Reaktionen.
4) Fotos für einen ersten Eindruck, zum Unterstreichen, zum Gespanntsein auf Kommendes …

1) Models, die Modebranche, Modenschauen …
Welches Bild entsteht vor dem inneren Auge bei dem Gedanken an eine Modenschau und dort präsentierende Models? Haben Sie/habt ihr gleich eine eindeutige Vorstellung? Positiv? Negativ?
Durch Fotos und die Berichterstattung in den Medien gewinnt die Öffentlichkeit sehr häufig den Eindruck, Models seien ausschließlich Hungerhaken, dürre Klappergestelle, die nichts essen dürfen (oder alles wieder ausspucken), die grundsätzlich missmutig und gelangweilt dreinzuschauen haben, gern wie der Tod geschminkt werden und Kleider vorführen, die niemals ein Normalsterblicher auf offener Straße tragen würde. Das ist die eine Seite der Medaille, das eine Bild des Model-Business. Fotos, auf denen das Model obercool oder teilnahmslos/leblos blickt, provozierende Outfits, Körpermaße, die Diskussionen in Gang setzen, u. v. m. steigern offenbar eher und effektiver die Auflage einer Zeitung als das, was weniger reißerisch, normaler, menschlicher wirkt.
Die Haute Couture und ihre Macher scheinen trotz entbrannter heftiger Diskussion bis heute an diesem fragwürdigen, ungesunden, insgesamt negativen Bild festzuhalten, es zu bevorzugen, es zu fördern und tatsächlich derartige Ansprüche an ihre Models zu stellen. Auffallen um jeden Preis. Es fiele mir nur ein anderer Grund ein: sie können es nicht anders!

Andererseits gibt es auch das Gegenteil! Models und Modenschauen, die dazu da sind, Mode (und weitere artverwandte Produkte) durch ein charmantes, lebensfrohes, natürliches und gleichzeitig professionell arbeitendes Wesen zu präsentieren. Durch einen Menschen mit Charisma, positiver Ausstrahlung, Körperbewusstsein, aufrechter Haltung, ansteckendem Lächeln. Jemanden, der sympathisch wirkt, mit dem man sich gerne identifiziert, der bei allem, was ihn besonders aussehen lässt, doch weiterhin hinsichtlich Größe, Körpermaßen und Gewicht hinreichend gewöhnlich wirkt, dass es dem Normalbürger realistisch erscheint, die vorgestellte Mode auch selbst zu tragen zu können, in ihr gut, besser auszusehen. Im Grunde doch ideale Voraussetzungen für steigenden Absatz und eine positive Geschäftsentwicklung auf Herstellerseite. Letztendlich ist es doch das Interesse des Erzeugers, dass seine Ware beim Kunden auf Gefallen stößt und die Lust entfacht wird, sie selbst am Körper zu haben, zu besitzen, zu kaufen!

Wenn wir uns jetzt entschieden haben, welches Bild vom Model Business uns besser gefällt, welche Art Model uns vorschwebt, und es stellt sich heraus, dass es die zweite Version ist, dann sind wir bei diesem Wettbewerb goldrichtig. Die Kandidaten, die ich hier heute erneut treffe, sind junge, gesund wirkende, gut aussehende Menschen.
Er/sie sieht gut aus!
Ich verwende bewusst dieses einfache Wort „gut“, denn trotz seiner Einfachheit ist es passend und deutlich. Es enthält die gewünschte positive Aussage, doch ist es gleichzeitig allgemein genug gehalten, um hier alle mit einzubeziehen. „Gut“ legt nicht voreilig eine starre, unabänderbare Form fest. Eine Norm, die es unbedingt haargenau zu erfüllen gilt. Ein vermeintliches, aber fragwürdiges Ideal. Gut auszusehen wird nicht bestimmt durch Alter, Herkunft, Größe, Teint, Haarfarbe, Taillenumfang, o. ä. Gut auszusehen und vor allem gut „rüberzukommen“ ist ein Zustand und auch eine Fähigkeit, die von vielen zusätzlichen Dingen abhängt. Was jeder mitbringen sollte, sind gewisse Grundvoraussetzungen. Und die haben alle diese Menschen, die ich bei jedem der drei Kurse, die heute hier stattfinden, sehe.

Mir fällt wieder auf, wie unterschiedlich und vielfältig sie sind. Wie vielfältig ihre Statur ist – unabhängig von Gewicht und Größe. Wie verschieden die Gesichtsformen und Gesichtszüge, wie abweichend die Haare, die Breite der Schultern, die Größe der Hände und Länge der Finger, die Muskulatur, die Hüfte, die Füße, die Proportionen. Und bei allen stark abweichend – was es mir fast leichter macht, sie im Gewühl und vor allem von hinten wiederzuerkennen – ist der Gang! Ihre Haltung.
Bei diesem Workshop wird ihnen keiner eindringlich anraten, sich die Haare abschneiden zu lassen, den Typ komplett zu ändern, zu einem anderen Wesen zu mutieren. Hier wird keiner am Oberschenkelumfang herumnörgeln oder Diäten vorschreiben. Im Gegenteil, einer extrem schlanken Wettbewerbskandidatin im Recall wurde nahegelegt, bitte etwas zuzunehmen. Es kann aber durchaus passieren, dass der ein oder andere von sich aus auf einmal mehr auf die Figur achten möchte, auf die Gesundheit, die Fitness!
Und das ist es, was ihnen hier vorrangig beigebracht wird!
Das Bewusstsein für den eigenen Körper! Der Umgang mit dem eigenen Körper! Haltung, Körperspannung!
Die heutige Zeit fordert dem Menschen nicht mehr in dem Maße (tägliche) körperliche Tätigkeiten und Arbeit ab, wie es das früher vielleicht der Fall war. Technischer Fortschritt fördert oft Bequemlichkeit, gesellschaftliche Veränderungen (z. B. auch die Schulreform mit Schulstunden bis zum späten Nachmittag) bremsen hier zusätzlich aus. Die Muskulatur ist unterbeansprucht, schlaff. Nicht jeder übt als Ausgleich eine Sportart aus, die diesen Muskelabbau stoppt, geschweige denn beginnt er mit Training, welches sie gezielt aufbaut! Stattdessen wird häufig eine sehr typische Haltung in den gesamten Alltag übernommen: die, die der Mensch über Stunden vor dem Schreibtisch, vor dem Computer einnimmt: gebeugter Rücken, vorgezogene Schultern, das Kinn Richtung Brust gesenkt. Die zweite, weit verbreitete, alternative Fernseh-Hinfläzhaltung ist auch nicht muskelaufbauend, sie ist lediglich entspannter, bequemer und entlastet verkrampfte Schultern.
Ein Model, das derart gebeugt schlurfend um die Ecke kommt, kann gleich einpacken. Denn so wenig es uns bei uns selbst auffällt, wie krumm wir daherkommen, dem Gegenüber fällt es garantiert auf! Dem Zuschauer missfällt so ein vorgesetzter Quasimodo (männlich oder weiblich) maßlos. Auch wenn wir mit uns selbst etwas unkritisch umgehen, mit anderen sind wir nicht so nachgiebig. Manchmal ist im Unterbewusstsein sogar etwas, das uns zuflüstert, dass dieser Quasimodo uns quasi den Spiegel vorhält. Schau her! Bist du nicht auch so?- NEIN! Und was möchten wir stattdessen sehen? Doch bitte schön etwas Positives, Ansprechendes, Lebendiges! Etwas, dass unter Umständen Lust darauf macht, dem Spiegelbild nachzueifern und ihm vielleicht (wieder) ähnlich zu werden.

2) Die Workshops
Was brauchen Models mit einer positiven Ausstrahlung demnach am meisten? Körperbewusstsein! Es ist das A und O, die Grundlage für alles was kommt und soll in den nun folgenden Kursstunden vermittelt werden. Sich seines Körpers bewusst zu sein, bedeutet, auch die Haltung wahrzunehmen und sie ggf. zu korrigieren. Körperbewusstsein zu empfinden, versetzt uns in die Lage, ihn kontrollierter zu bewegen, uns aufrechter zu halten, mehr Körperspannung einzusetzen. All das erfordert jedoch Training. Es ist nicht damit getan, es einmal zu versuchen und darauf zu hoffen, dass sich der Rest von alleine einstellt. Muskeln bauen sich nicht über Nacht auf, ein eingeschleiftes Verhalten korrigiert sich nicht von heute auf morgen. In diesem Training wird versucht, schlummernde Fähigkeiten zu erwecken, neue zu erwerben und sie nach und nach in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Automatismen zu entwickeln. Schritt für Schritt.
Lernbereitschaft, Disziplin, eine gehörige Portion Willen gehören dazu – gepaart mit Ausdauer. Am besten, es ist Feuer da! Am besten, man brennt für diese Sache! Und das tun sie hier alle. Egal, wen ich in den drei Kursen an diesem Abend antreffe, sie alle wollen!
Alexander Strauß versucht ihnen zu verdeutlichen, dass es nicht ausschließlich nur um den Model Wettbewerb geht, sondern dass durch Körperbewusstsein die Körpersprache eine andere wird. Eine, die mehr Selbstbewusstsein ausdrückt und eine völlig andere Präsenz im Umfeld bewirkt. Vielleicht können einem damit konfrontierte Menschen gar nicht auf Anhieb definieren, was es ist, was auf einmal anders wirkt. Vielleicht suchen sie nach der neuen Frisur, einer sichtbaren, äußerlichen Veränderung. Dabei ist es „nur“ der Ausdruck des Körpers …

Ich komme noch einmal auf die Unterschiedlichkeit der Kandidaten zurück. Sie betrifft nicht nur das Äußerliche, sondern selbstverständlich auch die Wesensart.  So unterschiedlich wie ihr Aussehen,  sind auch Temperament, Auffassungsgabe, Konzentration. Nicht jeder ist in der Lage, sich gleich schnell auf etwas Neues einzustellen, etwas Unbekanntes anzunehmen und blitzschnell umzusetzen. Nicht jeder erkennt sofort die Wichtigkeit des regelmäßigen Trainierens. Manch einer meint noch, mit Minimalaufwand käme er vielleicht auch durch. Ich glaube, dass dieses zweite Kurswochenende wieder einigen klar gemacht hat, dass sie am Ball bleiben müssen. Sie wissen, wenn sie zweimal nicht kommen, sind sie raus aus dem Wettbewerb! Das sind klare Regeln. Heute haben sie zusätzlich bemerkt, dass ein Alexander Strauß durchaus merkt, wenn eine Übung, die als Hausaufgabe gestellt wurde, nicht konsequent gemacht wurde. Und dass es keinen guten Eindruck hinterlässt …

Der Begriff Automatismen entwickeln fiel. Warum ist das wichtig?
Während eines Auftritts läuft vieles auf einmal ab.  Es ist aber nicht die Zeit dafür oder die Gelegenheit dazu da, jede Bewegung, die gewünschte Mimik, die Haltung – all dies einzeln mühsam aus dem Gedächtnis hervorzukramen und Stück für Stück nacheinander auszuführen. Verhackstückelt. Stakkatoartig.  Marionettenhaft.  Im Gegenteil: Alles gehört zusammen, geht fließend ineinander über oder wird sogar zeitgleich ausgeführt. Was speziell trainiert wurde, sich verinnerlicht hat, kann abgerufen werden und somit automatisch umgesetzt werden. Daran wird gearbeitet, das wird geübt.
Ist man als Model immer allein auf dem Catwalk?
Natürlich nicht, was im Klartext heiß, ich muss wissen, was um mich herum vorgeht. Bei einer Choreographie muss ich wissen: Wo steht oder geht mein Kollege? Sind wir synchron bzw. haben wir den richtigen Abstand, klappt der Wechsel? Dafür brauche ich eine weitere Fähigkeit, die als der periphäre Blick bezeichnet wird. Ich schaue nicht nur nach vorne, sondern habe einen erweiterten Umkreis im Blick, der etwa der ausgestreckten Armlänge (zu beiden Seiten) entspricht.
Warum wird bereits bei den Workshops nach Körpergröße unterteilt?
Philipp Schumann, ein Finalist des letztjährigen Wettbewerbs, hatte mir während des Recalls bereits erklärt, dass ein wesentlicher Grund des Sortierens nach Größe sei, dass spätere Choreographien, die zusammen erarbeitet werden, einfach harmonischer aussehen, wenn Models etwa gleicher Größe aufeinandertreffen. Heute lerne ich dazu, dass natürlich auch das Schrittmaß ein anderes ist. Größere Mädchen, längere Beine, abweichende Schrittlänge. Eine extreme Abweichung macht ein Synchronlaufen schier unmöglich.

3) Mädchen und Jungen beim Workshop – Wo und wie unterscheiden sich Verhalten und Reaktionen?
Es ist im Kindergarten so, es setzt sich in der Schule fort, greift über in den beruflichen Bereich und lässt einen sein ganzes Leben im Privaten sowieso nicht los: das unterschiedliche Verhalten und die unterschiedlichen Reaktionen von Frauen und Männern. Es zeigen selbstverständlich nicht alle Frauen die gleiche Verhaltensweise, genauso wie nicht alle männlichen Wesen genau nach dem gleichen Muster handeln, doch hier bei den Workshops gibt es ein paar Punkte, die wirklich erwähnenswert sind.

Priscilla Kuhlmann zeigt Haltung und Gang. Teilnehmerinnen der Gruppe Mädchen bis 1,70m Körpergröße.

Priscilla Kuhlmann zeigt Haltung und Gang. Teilnehmerinnen der Gruppe Mädchen bis 1,70m Körpergröße.

Workshops Quarrée Gesichter 2013 - Kurs 2 - Mädchen ab 1,71m Körpergröße

Workshops Quarrée Gesichter 2013 – Gruppe 2 – Mädchen ab 1,71m Körpergröße bei einer Haltungsübung

Gruppe 3 an diesem Tag  - Auch die Herren lernen Körperspannung kennen, nehmen Haltung an.

Gruppe 3 an diesem Tag – Auch die Herren lernen Körperspannung kennen, nehmen Haltung an.

Der Abend beginnt mit 17 Mädchen, deren Körpergröße 1,70 m nicht überschreitet. Kurs 2, der im Anschluss startet, zählt 24 Mädchen, die dieses Maß übertreffen. Den dritten und letzten Kurs an diesem Tag bilden 30 männliche Teilnehmer.
Geleitet wird das Training von Alexander Strauß, dem Mr. QUARREE GESICHTER 2013. Unterstützung erhält er von Priscilla Kuhlmann, einer talentierten Teilnehmerin der QUARREE GESICHTER 2012, die hier ebenfalls als Laufsteg-Trainerin fungiert. Wir haben demnach schon hier Frau und Mann. Unterrichten sie gleich?
Sie agieren sehr unterschiedlich. Alexander Strauß gleichbleibend ruhig mit gleichbleibender Lautstärke, fordernd, nachhakend, erklärend, animierend. Instruktion – Anwendung. Kein Einlassen auf unnütze Diskussionen, der Chef ist er. Er wünscht Aufmerksamkeit, Ruhe und Disziplin und bekommt sie. Er setzt stark auf Körpersprache!

Alexander Strauß demonstriert die Rückwärtswende. Füße bilden zeitweise ein gespiegeltes großes 'L' am Boden.

Alexander Strauß demonstriert die Rückwärtswende. Füße bilden zeitweise ein gespiegeltes großes ‚L‘ am Boden

Priscilla Kuhlmanns (sie ist auf obigem Bild im Hintergrund zu sehen) Auftreten ist profimäßig, jedoch emotionaler. Sie ist einerseits einfühlsam, kommt gezielt zu einzelnen Kandidaten, korrigiert, wo es nötig ist, ist aufmerksam, hilfsbereit. Doch sie ist auch Antreiber, sie hat nicht unendlich Geduld, speziell nicht bei Unaufmerksamkeit. Sie sieht alles, und sie kann deutlich werden. Wohlgemerkt: Nicht verletzend! Doch plötzliche, leicht barsche Kommentare wie: Das war eben grottig! – Hallo! Wir wollten bis acht zählen! Bis ACHAT!! – Hm? Wie lange dauern wohl zwei Sekunden? Hm? … zeigen ihre Missbilligung und die dringende Aufforderung nach mehr Konzentration und Besserung. Bei ihr ist es insbesondere dieser Wechsel zwischen Ruhe und Poltern, der für Aufmerksamkeit sorgt.
Priscilla war mir gegenüber ausgesprochen freundlich, anleitend und hilfsbereit, obwohl sie anfangs durch etwas späteres Hinzukommen nicht wusste, dass ich lediglich zum Beobachten und Schreiben kam. Ich nahm bei ihrem Eintreffen auf Alexanders Vorschlag hin gerade an Übungen teil, so hielt sie mich lange Zeit für eine etwas desinteressierte, überreife Teilnehmerin der Best Ager Gruppe, die es sich herausnahm, hier und da einfach zu pausieren, auf einem Block herumzukritzeln und sogar Fotos zu schießen. Da ihr Boss es jedoch nie monierte, zeigte sie Haltung. Bis zum Kurs der Herren. Es erfolgte meine erneute Vorstellung, und Männer sind in der Hinsicht neugieriger.
Ein Gast? Wie? Was? Wo?
Alexander erklärt erschöpfend.
Ach, sie schreibt? Wie? Was? Wo?
Der Moment, in dem Priscilla lachend ihren Irrtum erkennt …

Die Mädchen haben von Alexander Strauß (wie auch alle Teilnehmer aus den nachfolgenden Kursen) beim letzten Mal eine Hausaufgabe mit auf den Weg bekommen. Es ist das tägliche Absolvieren einer bestimmten Übung, welche die Körperhaltung trainiert. Sie wird heute wieder aufgenommen und verrät, wer die Übung daheim regelmäßig gemacht hat und wer nicht.

QUARREE GESICHTER 2013 - Der Workshop - Körperspannung, aufrechte Haltung, Lächeln ...

QUARREE GESICHTER 2013 – Der Workshop – Körperspannung, aufrechte Haltung, Lächeln …

Es folgt eine Art Spiel, bei dem nach und nach diejenigen aussortiert werden, die diese sitzende Übung (Haltung!) nicht mehr akkurat ausführen, das dabei gewünschte Lächeln vergessen, Erlerntes nicht umsetzen. Die- oder eben derjenige verlässt die sitzende Gruppe und nimmt hinter allen Platz, um dort mit der Übung fortzufahren.
Und hier offenbart sich der nächste große Unterschied im Verhalten von Mädchen und Jungs. Während die Mädchen, auch die des späteren Kurses, dieses Ausscheiden hinnehmen, bestenfalls ein wenig ihre Unterlippe zuckt und ein erleichtertes, fast glückliches Blinzeln der Augen zu entdecken ist, wenn mehr und mehr „Konkurrentinnen“ aus dem Spiel herausgenommen werden, entsteht beim Kurs der Männer schon mal eine Diskussion.
Die Herren sitzen, der Meister kontrolliert und entlarvt den ersten Pfuscher.
Alexander Strauß: „Du bist raus.“
„Nein, wieso?“
„Na, hier“, leichter Knuff in den Rücken, der gewölbt ist.
Nochmalig ertönt ein entrüsteter, aber nur noch halbherziger Konter. „Aber ..!“
Alexander lässt sich auf nichts ein. Der Daumen zeigt wortlos nach hinten. Diskussion Ende.
Nächster Kandidat.
„Mach’ mal gerader!“
„Mach ich doch!“
„Mehr!“
„Das geht nicht!“
„Aufrechter!“
„Ich komme nicht weiter hoch als so!“
„Jetzt hast du es doch!“
„…Ja …! “
Diskussion Ende.

Workshop 31.03.2012 - Herren - Die Körperhaltung schon ziemlich perfekt (der Spiegel hat mich beim Fotografieren in nicht ganz so perfekter Haltung erwischt)

Workshop 31.03.2012 – Herren – Die Körperhaltung schon ziemlich perfekt (der Spiegel hat mich beim Fotografieren in nicht ganz so perfekter Haltung erwischt)

Die Unterschiede sind wirklich frappant. Nehmen wir nun das Hineinkommen in den Übungsraum. Die Mädchen haben schon beim Warten im Vorraum Gruppen gebildet. In lebhafte Gespräche verwickelt treten sie ein. Die Kleidung wird am Rand des Übungsraumes auf dem Boden deponiert. Und genauso, wie sie eintraten, legen sie auch die Sachen ab. Als bunte Gemeinschaftshäufchen. Immer mehrere zusammen. Sie sind weiter im Gespräch, bis Alexander zu ersten Übung ruft. Von diesem Moment an herrscht volle Konzentration, man spürt den Ehrgeiz in der Luft.
Bei den Jungs scheinen sich erst ein paar zusammengefunden zu haben. Zweiwortgespräche – wenn es unbedingt notwendig ist. Sie kommen eher vereinzelt durch die Tür, und so sehen auch ihre Häufchen aus. Einsame Tuffs. Jedes Set Jacke (+ Schuhe) liegt für sich allein. Und nicht bunt, sondern dunkel. In der Mehrzahl schwarz und Leder.

Workshop - Die dunklen Einzelhäufchen der Männer ...

Workshop – Die dunklen Einzelhäufchen der Männer …

Sie sitzen zwar genauso schnell, aber nur, weil es bequemer ist als zu stehen. Noch keine (weil anstrengende) aufrechte Haltung. Es gab ja noch keinen „Befehl“, der aber nun erfolgt. Zwei sind allerdings mental noch nicht so weit. Die Trennung von ihren Smartphones braucht noch ein wenig. Gut, auch das ist irgendwann erledigt. Es folgt die gleiche Haltungsübung, das gleiche Spiel wie bei den Damen. Die ersten sind bereits ausgeschieden. Ich sagte bereits, hier wird eher protestiert, diskutiert. Allerdings nicht von der Mehrzahl der jungen Männer, sondern eher von wenigen „Alphatieren“. Es ist nicht so, dass es bei den Frauen nicht das Äquivalent zum Alphatier gäbe, doch es drückt sich dort in Mimik und Körpersprache aus. Nicht verbal.

Apropos Smartphone. Ein voll motivierter, junger Mann hatte vergessen, sein Smartphone auf lautlos zu stellen. Mitten in der Haltungsübung, die er vorbildlich ausführt, gibt es irgendwo an seinem Körper Töne von sich. Alexander Strauß und auch Priscilla Kuhlmann sind glücklicherweise gerade am anderen Ende des Raumes. Die Übung wird keinesfalls unterbrochen, sondern unter Beibehaltung des Strahlelächelns eiskalt durchgezogen. Man erahnte allerhöchstens den Adrenalinschub und die winzige Schweißperle auf der Stirn. In Gedanken wurde sicher mitgezählt, wie oft dieses dämliche Handy vor dem Verstummen noch scheppert. Endlich. Es ist gestorben. Ende. Aus. Geschafft! Er hat sich wesentlich weniger davon stören lassen, als umsitzende oder bereits ‚ausgeschiedene’ Mitstreiter. Ein Profi, der Prioritäten setzt und beim nächsten Mal sicher das Handy ausgeschaltet hat.

Wie beenden Frauen die sitzende Haltungsübung?
Sobald Alexander sie als für beendet erklärt, lässt die Spannung merklich nach, die Sitzposition wird vorerst weiter beibehalten. Man wartet auf neue Anweisungen.
Und wie beenden Männer diese Übung?
Zwei Drittel der Männer fällt mit einem Stöhnen nach hinten. Die seitlich liegende Strandlaken-Pose. Ein Ellenbogen aufgestützt. Oh, Gott, geht das etwa schon wieder weiter …?
Haben es Männer eigentlich schwerer als Frauen, den richtigen Gang und die richtige Haltung zu lernen?
Weibliche Wesen genießen den kleinen Vorteil, dass sie von Natur aus durch ihre breiteren Hüften einen leicht wiegenden Gang haben. Männer müssen sich dazu erst ein bisschen lockern. Männer laufen gelegentlich so, als seien sie gerade vom Pferd gestiegen. Oder sie wissen nicht wohin mit ihrer Kraft. Das äußert sich häufig in einem eher eckigen, schweren Gang, bei manchen wirkt es sogar stampfend. Tritt akute Kraftlosigkeit auf, wird er schlurfend. Die Füße werden vor Schwäche nicht mehr hochgenommen. Auch Frauen verfallen in dieses Muster des gedankenlosen Herumschliefens, meist in Kombination mit gesenkten Schultern/krummen Rücken.
Lassen sich Männer leicht lockern?
Die heimliche Sorge mancher Männer ist, dass sie einen Gang lernen sollen, bei dem sie sich zum Affen machen. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet. Von Männern wird kein ausgeprägter, affektierter, völlig unmännlicher Hüftschwung verlangt! Doch durch eine spezielle Art des Fußaufsetzens beim Voranschreiten (die Füße kreuzen sich leicht) sowie eines leichten Einknickens (Hüfte), entsteht ein katzenähnlicher, sehr eleganter, fließender Laufstil.
Alexander Strauß drückt deutlich aus, wie er es nicht möchte: Kein Storchengang! Kein Militär-Gedächtnismarsch! Dass er selber es perfekt verinnerlicht hat, entdeckte ich schon vor Wochen, als er einer Casting-Teilnehmerin anschaulich demonstrierte, wie er sich ihren Gang vorstellt. Von da an hieß er bei mir (intern) nur noch: Der Panther.

... Schrittübungen mit Priscilla Kuhlmann und Alexander Strauß

… Schrittübungen mit Priscilla Kuhlmann und Alexander Strauß


Am Beispiel des Erlernens von Schritten und Wenden: Frauen und Männer lernen verschiedenartig

Frauen:
Wenn Mädchen Schritte lernen, und es wird wichtig, das alle dasselbe tun, dann erhalten sie folgende Instruktionen von Trainer Alexander Strauß:
„Wir starten immer mit dem rechten Fuß. Wir machen eine gerade Anzahl von Schritten. Wir zählen zusammen bis acht beim Gehen, danach kommt die Wende.“
Nun, Frauen starten mit dem richtigen Fuß.
Frauen können auch zählen, aber nicht gleichmäßig schnell. Und manchmal vergessen sie mittendrin, ob sie schon bei acht waren oder erst bei sechs …
Ein Blick, der zwei Sekunden gehalten werden soll, wird auch kürzer oder länger und zeigt, dass das bei weiblichen Wesen das  Verständnis von dieser Zeitspanne unterschiedlich ist.
Frauen gucken auf die Nachbarin und achten auf Alexander Strauß oder Priscilla Kuhlmann.
So gern Frauen sonst reden, hier sind sie untereinander nicht sehr gesprächig. -> Hilfe, ich verpasse etwas!
Frauen werden manchmal hektisch, wenn etwas nicht gleich funktioniert.
„Wie geht das? Ich habe das überhaupt nicht gesehen!“
Diese Bemerkung kommt leicht klagend, damit klar ist, dass es auf keinen Fall Begriffsstutzigkeit ist, sondern der Grund das im Weg stehen und Sicht versperren einer anderen Person ist.
Frauen reagieren schneller geknickt oder nervös auf Korrekturen. -> Ich versage!
Frauen verstehen wortreiche Erklärungen. Worte formen bei ihnen Bilder, die sie umsetzen.
Frauen reagieren auf ein Anstupsen mit dem Zeigefinger (beispielsweise um mit einer solchen zarten Berührung auf der Schulter zu demonstrieren, dass es diese Seite ist, die sich jetzt mitdrehen muss).

Männer:
Die gleiche Ausgangslage bei den Herren. Identische Vorabinstruktionen.
Nun, es gibt schon Männer, die ein bisschen nachdenken, wo denn links und rechts ist.
Männer sind definitiv mehr auf sich fixiert.
Männer betrachten gern ihre eigenen Füße.
Männer bemerken nicht unbedingt, dass sie etwas anders machen.
Männer behalten die Ruhe. ->Wird schon!
Männer kommen hier vermehrt mit ihren Nachbarn ins Gespräch. -> Ey, hast du das kapiert?
Männer können besser zweimal bis vier zählen als einmal bis acht.
Männer marschieren sichtlich gern im Pulk gemeinsam auf und ab. Das gibt Sicherheit, und man kommt sich nicht so beobachtet vor.
Männer reagieren auf Korrekturen mit einem recht ungerührten: Echt? Ach so …
Männer scheinen Vergleiche langen Erklärungen vorzuziehen (Alexander Strauß zieht Vergleiche zu Filmszenen, Schauspielern, etc.). Dieser Vergleich gibt ihnen eine Vorstellung von dem, was von ihnen erwartet wird.
Männer reagieren nicht auf Anstupser. Männer müssen mit beiden Händen angefasst und gedreht werden.

Also Jungs, ihr kennt doch sicher noch Grease und John Travolta ... (Alexander Strauß beim Training)

Also Jungs, ihr kennt doch sicher noch Grease und John Travolta … (Alexander Strauß beim Training)

...Schulterblätter nach hinten, Oberarme an den Körper gepresst, spezieller Gang.

…Schulterblätter nach hinten, Oberarme an den Körper gepresst, spezieller Gang – Übungen im Workshop

Sieht doch schon ganz gut aus und wirkt wirklich anders, wenn die Herren eine aufrechte und gestreckte Körperhaltung zeigen

Sieht doch schon ganz gut aus und wirkt wirklich anders, wenn die Herren eine aufrechte und gestreckte Körperhaltung zeigen

Was ist denn gleich?
„Wir laufen jetzt wieder acht Schritte. Zählt mit!“
Beide Geschlechter müssen sich erst auf die Geschwindigkeit des Zählens einstellen. Sich auf ein gemeinsames Zähltempo einigen. Beide zählen daher anfangs im Kanon, um sich dann langsam aber sicher leistungsmäßig sehr stark zu steigern. Die Damen mit heller Stimme, die Herren brummelnd. Am Ende klingt es einheitlich und man erreicht gemeinsam die andere Seite des Raumes.
Beide Geschlechter haben anfangs ihre Mühe beim Einstudieren der Wenden. Doch leider sind Wenden nötig – denn der Laufsteg hat es so an sich, dass er irgendwo endet …
Alle Teilnehmer antworten am Kursende auf die Frage: Na, hattet ihr Spaß? mit einem enthusiastischen: Ja!!

Fazit:
Es ist spannend. Es bleibt spannend! Ich bin sehr neugierig auf die Fortschritte! Ich habe leider das Training am vergangenen Sonntag aus Zeitgründen nicht wahrnehmen können. Liebe Teilnehmer dieser Gruppen (weitere Mädchen einschließlich der Gruppe XL-Models sowie der Gruppe  Best Ager): ich werde auch von euch sicher noch Fotos zeigen und berichten!

Wir kommen zum Ende. Wissen Sie/wisst ihr übrigens, wie ihr in Wandsbek oder im östlichen Hamburg herausfinden könnt, ob ihr gerade hinter einem der teilnehmenden Models geht? Raunt mal ein leises: „Körperspannung!“ von hinten. Wer sich dann schlagartig aufrichtet und strafft, ist definitiv einer der Teilnehmer.

Ich verabschiede mich für heute mit dem Motto, das Alexander Strauß zum Schluss des Trainings mit auf den Weg gab:
Hüfte! Lächeln! Körperhaltung!
Angehende Models! Wettbewerbsteilnehmer! Präsentiert dem Meister eure Gummihüfte! Werdet elegant wie eine Katze. Übt, so dass ihr weiterkommt und ich irgendwann über euch schreiben kann:
Sie sind Panther – wie ihr Meister!

Weitere Bilder vom Sonnabend (31.03.2012):

Einüben der Vorwärtswende (rechtes Bein heranziehen ...)

Einüben der Vorwärtswende (rechtes Bein heranziehen …)

Laufen ... laufen ... laufen ...

Laufen … laufen … laufen …

... und zurück

… und zurück.

...und nach kurzer Zeit  läuft alles schon geordneter.

…und nach kurzer Zeit läuft alles schon geordneter.

Schritte richtig setzen ... Haltung bewahren.

Schritte richtig setzen … Haltung bewahren.

Wurde bei Jungs und Mädchen gleichermaßen als Hilfsmittel eingesetzt, um die Schrittbewegung zu trainieren.

Wurde bei Jungs und Mädchen gleichermaßen als Hilfsmittel eingesetzt, um die Schrittbewegung zu trainieren – Stange auf dem Boden.

Schultern, Mädels! ...

Schultern, Mädels! …

... die Wende einleiten (Fotograf Sebastian Labudabi hat alles im Blick)

… die Wende einleiten (Fotograf Sebastian Labudabi hat alles im Blick)

Einleitung der Rückwärtswende ... stehen die Füße richtig?

Einleitung der Rückwärtswende … stehen die Füße richtig?

Zum Abschluss einer Kurseinheit bilden die Teilnehmer ein Spalier  für den „Walk through“:

Zum Abschluss des Kursabends - Vorbereitung auf den Walk through ....

Zum Abschluss des Kursabends – Vorbereitung auf den Walk through ….

... auch Priscilla Kuhlmann läuft mit.

… auch Priscilla Kuhlmann läuft mit.

... walk through zu zweit

… walk through zu zweit

... auch diese Teilnehmerinnen zeigen ihr Können beim "walk through"

… auch diese Teilnehmerinnen zeigen ihr Können beim „walk through“

Man sieht, wie schwer es ist, auf alles zu achten (Schrittsynchronität)

Man sieht, wie schwer es ist, auf alles zu achten (Schrittsynchronität)

... bis alle einmal dran waren.

… bis alle einmal dran waren.

Auch bei den Herren findet es statt: walk(ing) through ...

Auch bei den Herren findet es statt: walk(ing) through …


Die weiteren Aufnahmen sind leider – wie oben erwähnt – für meine Kamera zu „dynamisch“ und daher zu verschwommen, um sie zu posten. Ich verweise in diesem Fall noch einmal auf Sebastian Labudabi, der bei diesem Workshop als Profi fotografiert hat.

ENDE
(vorerst)

Bis bald!

©April 2012 by Michèle Legrand

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