Beiträge getaggt mit Eisschollen

Wieder auf Entdeckungstour: Teil 2 – Gefiederte Hamburger und Quiddjes / Die Scherben an der Rathausschleuse

Hamburg - Kleine Alster mit Blick auf die Reesendammbrücke (Jungfernstieg)

Kleine Alster mit Blick auf die Reesendammbrücke (Jungfernstieg)

An der Alster, sei es Außenalster oder Binnenalster, trifft man auf eine sehr große Anzahl und auch Vielfalt von Wasservögeln. Vogelarten, die hier ständig leben und auch über den Winter bleiben, sind Sturmmöwen, Stockenten, Blässhühner (Blässrallen), Wildgänse/Graugänse,  einige Lachmöwen, weitere Entenarten … – mit anderen Worten, vieles, was ich gar nicht genau identifizieren kann. Gelegentlich taucht ein farbenfroher Fremdling auf, der sich von der Elbe (oder der Nordsee) aufgemacht hat, und der Hamburg für einen Kurzbesuch attraktiv findet. Wenn ich die Namen der gefiederten Wesen nicht kenne, dann sind es meist Quiddjes. Das ist hier ein Ausdruck für Zugereiste oder Fremde. Die anderen sind bei mir folgerichtig die geborenen Hamburger. Bei denen gehe ich auch immer davon aus, dass sie sich untereinander wahrscheinlich  „op Platt“ verständigen ;).
Richtige Hamburger sind die hier so typischen Alsterschwäne, die den Winter allerdings in ihrem Ausweichquartier, dem Eppendorfer Mühlenteich verbringen und dort ggf.  auch Futter erhalten.
-> siehe auch:  https://michelelegrand.wordpress.com/2011/11/22/bootsfahrt-im-november/

Wie kommen die anderen mit den kalten Temperaturen und dem Eis klar?
Sie sind findig, und sie passen sich an. In einer Stadt bleibt viel liegen, was zum Verzehr geeignet ist. Die Möwen sind in den letzten Jahren zudem bei ihrer Nahrungssuche frecher geworden. Obwohl in Hamburg das Füttern von Wasservögeln (bei Androhung einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro) verboten ist, halten sich nicht alle daran. Dadurch empfinden viele Vögel den Menschen nicht nur als ungefährlich, sondern als regelrechten Futterspender. Hat er was, soll er es gefälligst auch herausrücken!
Zur Zeit der Weihnachtsmärkte ging es schon so weit, dass den Besuchern der Gastro-Stände die Brötchen und andere Speisen im Sturzflug dreist aus den Fingern gerissen wurden. Es ist also ratsam, bei Besuchen des Jungfernstiegs, der Alsterarkaden, des Rathausmarktes und anderer Plätze an der Alster, möglichst keine Nahrungsmittel in der Hand zu haben. Es ist oftmals nämlich nicht nur ein einzelnes Federvieh, das sich nähert, sondern eine ganze Truppe, und die Szene erinnert dann eher an Hitchcocks „Die Vögel„.
Ich hatte also nichts bei mir am Mittwoch. Trotzdem hatten mich die Kollegen sehr genau im Blick!

Reesendamm - gegenüber Alsterarkaden. Die Möwen hoffen auf Essbares ...

Reesendamm – gegenüber Alsterarkaden. Die Möwen hoffen auf Essbares … Im Hintergrund die Rathausschleuse

Sie sitzen vorzugweise auf den Brückengeländern, auf Duckdalben (eingerammten Pfählen) oder zurzeit auf den immer noch herumtreibenden Eisschollen der Kleinen Alster. So heißt dieser Wasserabschnitt, der von der Binnenalster durch den Jungfernstieg und die Reesendammbrücke getrennt wird. An diesem Becken liegen auf der einen Seite die Alsterarkaden, und gegenüber ist die große Freitreppe am Reesendamm. Das Wasser wird direkt zur Schleusenbrücke geführt, unter der sich die Rathausschleuse befindet (Das Rathaus selbst ist ebenfalls in unmittelbarer Nähe)

Hamburg, Kleine Alster, Rathaus mit Stele und Relief von Ernst Barlach

Kleine Alster vor der Schleusenbrücke. Links Rathaus mit Stele/Relief von Ernst Barlach zum Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkrieges. Errrichtet 1932

Die Alsterarkaden entstanden nach dem großen Stadtbrand von 1842. Das Gebäude hat einen weißen Anstrich sowie einen Arkadengang mit Rundbögen. Es wirkt sehr südländisch. (Vielleicht ist es meinen „Followers“ bei Twitter aufgefallen: Ich habe die Alsterarkaden seit Beginn als Hintergrundbild).

Hamburg, City. Die Alsterarkaden (ein Sommerfoto)

Die Alsterarkaden (ein Sommerfoto)

Das dunkle, schmiedeeiserne Geländer hat schöne, goldfarbene Motive eingearbeitet

Hamburg, Alsterarkaden, Geländerverzierung

Alsterarkaden: Geländerverzierung

Möwen nutzen diese Geländer gern als Ausguck, als Spähposten. Wo ist die nächste Beute …?  Von hier aus haben sie einen guten Überblick darüber, was sich auf und auch neben der Kleinen Alster tut.

Hamburg:  Kleine Alster, Auf dem Geländer der Alsterarkaden haben Möwen ihren Ausguck

Ausguck: Das Geländer der Alsterarkaden. Blick auf die Kleine Alster

Hamburg, Kleine Alster - an den Alsterarkaden - Die bunte Vielfalt an Wasservögeln

An den Alsterarkaden – Eine bunte Vielfalt an Wasservögeln ist hier vertreten

Hamburg, Alster. Blässhuhn auf Eisscholle und Stockente am "Eistauchen"...

Auch ein Blässhuhn hat sein Floß, die Stockente übt „Eistauchen“ …

Während ich Fotos von den Alsterarkaden aus hinüber Richtung Rathaus schieße, hat eine der Möwen etwas entdeckt. Gegenüber auf der Freitreppe stehen zwei junge Männer mit einer McDonald’s Tüte. Von hier sieht es aus, als hätten sie Pommes Frites in der Hand. Die Möwe startet, zischt über das Wasser, dreht haarscharf bei und – zack! Sie war erfolgreich und kehrt mit Pommes im Schnabel zurück. Die Jungs sind am Wettern! Und ich werde misstrauisch beäugt, ob ich eventuell etwas streitig machen könnte …

Hamburg - auf der Kleinen Alster. Möwen auf Eisschollen treiben todesmutig auf die Schleuse zu

Kleine Alster: Die Möwen treiben auf ihren Eisflößen todesmutig auf die Schleuse zu …

Die Eisschollen der Binnenalster treiben unter der Reesendammbrücke hier herein. Sämtliche Vögel nehmen sie als Landepunkt und – wie es aussieht – als Floß. An der Schleuse, die geöffnet ist, rauscht das Wasser im freien Fall abwärts. Die eisigen, schon recht dünnen „Eisscherben“ werden davon angezogen. Die Tiere jedoch harren auf ihnen aus.
Es erinnert mich auf einmal an Filme, in denen unschuldige, nichtsahnende Touristen mit dem Boot oder Floß unterwegs sind. In Richtung der Niagara-Fälle, was sie selbstverständlich nicht wissen und natürlich erst kurz vor dem Absturz dahinter kommen, was dieses merkwürdige, ständig lauter werdende Rauschen zu bedeuten hat. Aufkommende Hektik, Panik, runter vom Floß, rette sich, wer kann …

Kleine Alster mit Eisschollen. Die Wasservögel treiben auf die Schleuse zu ...

Kleine Alster mit Eisschollen. Die Wasservögel immer noch auf dem Weg Richtung Schleuse, doch die ersten heben ab …

Genauso halten es die Vögel. Erst kurz bevor das Wasser sie mitreißen würde, wirken  sie leicht überrascht und bequemen sich wegzufliegen. Manchmal reagieren sie etwas verdutzt und minimal panisch, wenn sie merken, dass der Untergrund glatt ist und dies den Start erschwert. Es klappt jedoch immer alles noch im letzten Moment.
Ansonsten, würde ihnen dies hier blühen:

Hamburg, City. An der Rathausschleuse werden die ankommenden Eisschollen gehäckselt

An der Rathausschleuse werden die ankommenden Eisschollen gehäckselt …

Hamburg, City. An der Rathausschleuse werden die ankommenden Eisschollen gehäckselt ..

Einmal von der anderen Seite gesehen …

In der Schleuse werden die Eisscherben gehäckselt und kommen doch sehr verkleinert auf der anderen Seite wieder zum Vorschein.

Hamburg Rathausschleuse: Die zertrümmerten Reste der Eisschollen gleiten in das Alsterfleet sterflee

Ein Blick in das dahinterliegende Alsterfleet, in dem nun die zertrümmerten Eisplatten gelandet sind …

Hinter der Rathausschleuse befindet sich der Alsterfleet, der weiterführt Richtung Baumwall und dort in den Hamburger Binnenhafen (letztendlich die Elbe) mündet.

Ich fand es nach dem Besuch der Außenalster und der Binnenalster auch hier außerordentlich schön und entspannend. Blieb mir nur noch, mich von den neuen Möwenfreunden zu verabschieden und mich langsam wieder auf den Rückweg Richtung Hauptbahnhof zu machen. Zwischen Hauptbahnhof und Alster gibt es ein paar Dinge, die ich im dritten Teil der kleinen Blogserie gern zeigen möchte.

In Kürze:
-> Teil 3: Entdeckt! Zwischen Hauptbahnhof und Binnenalster! Von Spinnen, Zyklopen und Nackten …

©Februar 2012 by Michèle Legrand

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Wieder auf Entdeckungstour: Teil 1: Hamburg – Wintersonne an der Binnenalster

Hamburg, Eis auf der Binnenalster, Jungfernstieg, Alsterschiffe am Anleger

Hamburg – Die Binnenalster am Jungfernstieg. Alsterschiffe im Resteis

Ich ließ es schon durchblicken: es ist Zeit, wieder auf Kennenlern- und Erkundungstour in Hamburg zu gehen! Wer schon Gast in meinem Blog war, weiß, dass ich in lockerer Folge über meine Heimatstadt berichte und gern Freiwillige auf einen Streifzug durch schöne und/oder interessante Ecken der Hansestadt mitnehme.
Im Dezember waren es – dem Wetter damals angemessen – Dinge, die drinnen zu finden sind. Am Mittwoch dieser Woche hingegen schien traumhaft die Sonne. Was war also naheliegender, als sich auf den Weg zur Alster zu machen. Vorgehabt hatte ich es bereits am letzten Wochenende. Die zugefrorene Außenalster war offiziell zum Betreten freigegeben, ein Ereignis, das nicht oft vorkommt. Nur leider kam mir zeitlich etwas dazwischen.
Ich wollte es am 15.02. nachholen, und ziemlich unbekümmert dachte ich mir: Nun kannst du das Eis wenigstens noch sehen, wenn auch nicht mehr überqueren. Die Behörden warnten und untersagten mittlerweile, dies zu tun.
Auf meinem Weg vom Hauptbahnhof zur Alster gab es schon viel zu entdecken, und so erwartet Sie jetzt ein Mehrteiler. Chronologisch geordnet wäre schön und sinnvoll gewesen, doch heute ist ein regnerischer, trüber Tag, und daher setze ich einfach die Sonnenfotos an den Anfang.

Teil 1: Hamburg – Rund um die (Binnen-)alster bei strahlend sonnigem Winterwetter
Teil 2: Gefiederte Hamburger und Quiddjes / Die Scherben an der Rathausschleuse
Teil 3: Entdeckt! Zwischen Hauptbahnhof und Binnenalster! Von Spinnen, Zyklopen und Nackten

Die Alster. Beginnen wir für Auswärtige mit der Information, dass es in Hamburgs City die Alster in Seeform gibt.
Superschön!
Die Quelle der Alster liegt in Schleswig-Holstein (Henstedt-Ulzburg), der breiter werdende Fluss nähert sich Hamburg von Norden und bildet hier schließlich die Außenalster (ca. 164 ha) sowie die Binnenalster (ca. 18 ha), bevor er später – durch Schleusen und Fleete geleitet –  in die Elbe mündet. Wem die Hektarangaben kein Bild von den Ausmaßen vor Augen produzieren, dem hilft eventuell dieser Vergleich:   Die Wasserfläche entspricht einer Größe von ca. 365 bzw. ca. 40 Fußballfeldern!
Die Trennung von Außen- und Binnenalster verläuft an der Lombardsbrücke bzw. der Kennedybrücke (die beiden Brücken liegen hintereinander).

Ich wollte gestern meinen Augen nicht trauen, als ich auf das Ufer der südlichen Außenalster stieß. Kaum zu glauben, aber das meiste Eis war schon wieder verschwunden! Sonntag eine 20cm dicke Eisschicht, die Hunderttausende trug, heute fröhlich vor sich hin plätscherndes Wasser in weiten Bereichen. Nun, ich habe glücklicherweise ein Foto von meiner Tochter bekommen, das am vorigen Freitag entstand. Ich bitte, den kleinen Unterschied zu beachten …

Hamburg, Außenalster am 10.02.2012, zugefroren, betretbar, im Hintergrund der "Fernsehturm"

Außenalster am 10.02.2012, zugefroren, betretbar, im Hintergrund der „Fernsehturm“

Hamburg: Außenalster am 15.02.2012 - Das Eis vom Wochenende ist fast verschwunden

Drei Tage nach dem Wochenende ist von dem Eis nicht mehr viel übrig …

Hamburg, Außenalster, Blick von der Kenndybrücke nach Norden, Resteis 15.02.2012

Blick auf die Außenalster (von der Kenndybrücke nach Norden)

Der Wind blies recht frisch um die Außenalster, so dass ich nach einer guten halben Stunde beschloss, mich mehr dem Bereich der Binnenalster zuzuwenden.

Hamburg, Hotel Atlantic, mit Granit-Skulptur von Max Bill im Vordergrund (Rhythmus im Raum)

Das bekannte Hotel Atlantic mit der Granit-Skulptur von Max Bill im Vordergrund

Auf dem Rückweg ein Blick auf das Hotel Atlantic. Im Vordergrund steht die Granit-Skulptur “Rhythmus im Raum“ von Max Bill. Über diesen Titel wurde oft diskutiert. Warum …? Wieso …? Oder auch: Nun, … irgendetwas wird er sich schon dabei gedacht haben …! Er hat (hauptsächlich) Formen entwickelt, die es so in der Natur nicht gibt.  Manche erinnert dieses Werk allerdings an einen Totenschädel.

Etwas später ein weiterer Blick von der Kennedybrücke in Richtung der Straße „Alsterufer“ und zum Ruderclub.

Hamburg, Blick von der Kennedybrücke Richtung Straße 'Alsterufer' mit Ruderclub

Blick von der Kennedybrücke auf die Außenalster. Richtung Straße „Alsterufer“ mit Ruderclub

Auch das gibt es. Auch in einer Stadt wie Hamburg ist es leider so, dass Obdachlose unter Brücken hausen müssen (Lombardsbrücke)

Hamburg, Obdachlose in ihren Zelten unter der Lombardsbrücke

Hamburg: Obdachlose in ihren Zelten unter der Lombardsbrücke …

Nimmt man den langen, schmalen Tunnel, der durch das Mauerwerk der Lombardsbrücke zur Binnenalsterseite führt, erwartet einen am Ende plötzlich ein sehr schönes Panorama.

Hamburg: Blick von der Lombardsbrücken-Seite über die Binnenalster Richtung Jungfernstieg

Blick von der Lombardsbrücken-Seite über die Binnenalster Richtung Jungfernstieg

Der Blick geht hinüber zum Jungfernstieg mit dem Anleger für die Boote der Alsterschifffahrt. Die Silhouette Hamburgs mit seinen markanten Kirchtürmen (St. Jacobi-Kirche, St. Petri, St. Katharinen (fast verdeckt), Rathaus, St. Nikolai-Turm) taucht auf, und die Sonne lässt alles blitzen und glänzen.

Hamburg. City. Binnenalster, Silhouette mit Kirchtürmen (St. Jacobi-Kirche, St. Petri, St. Katharinen (fast verdeckt), Rathaus, St. Nikolai-Turm)

Hamburg: Markante Kirchtürme der Hansestadt ->St. Jacobi-Kirche, St. Petri, St. Katharinen (fast verdeckt), Rathaus, St. Nikolai-Turm

Die Skulptur, die hier direkt am Ufer steht heißt Windsbraut und stammt von dem Hamburger Hans-Martin Ruwoldt, eigentlich bekannt als Tierbildhauer und Porträtist. Vielleicht braucht es deshalb hier einen zweiten und dritten Blick, um die Braut richtig zu erkennen und zu  würdigen. Als ich am Mittwoch dort war,  war es zufällig der Tag seines Geburtstags, der 15. Februar. Er wäre 121 Jahre geworden, starb allerdings schon 1969. Der Bildhauer lehrte zweitweilig an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

Hamburg Binnenalster Blick Richtung Jungfernstieg - Die Windsbraut von Hans-Martin Ruwoldt (1986)

Binnenalster: Blick Richtung Jungfernstieg – vorne die „Windsbraut“ von Hans-Martin Ruwoldt (1986)

Von ihm gibt es insgesamt ca. 10 Skulpturen (Tiere und Figuren) in Hamburg. Geparde und Panther sind ein bei ihm beliebtes Motiv, jedoch  auch Kraniche und weitere menschliche Figuren wie die Schreitende (bei den Grindel-Hochhäusern) und die Liegende (vor dem Bezirksamt Hamburg-Nord).

Bleibt man auf dieser Seite der Binnenalster, befindet man sich am „Neuen Jungfernstieg“, der Straße, in der auch das Hotel Vierjahreszeiten liegt. Am Ufer der Binnenalster dümpeln Einsschollen, doch so dünn, dass ich sie als ‚Scherben’ bezeichne.

Hamburg, Binnenalster. Neuer Jungfernstieg, Kaum Eisschollen, nur noch "Scherben" am 15.02.2012

Die Binnenalster am Neuen Jungfernstieg. Kaum Schollen, nur noch „Scherben“ am 15.02.2012

Auf einer wirklich noch etwas dickeren Scholle, die noch keine Sonne abbekommen hat, begegnen einem die übriggebliebenen Reste der letzten Tage  (wobei dieser Teil der Alster nie zum Betreten freigegeben war!).

Hamburg, Binnenalster am 15.02.2012, Die Überbleibsel auf dem Eis ...

Die Überbleibsel auf dem Eis …

Dort wo die Straße wieder auf den ‚richtigen’ Jungfernstieg trifft, stehen Menschen in der Mittagssonne und blinzeln auf das glitzernde Wasser. Die Mienen sind überaus freundlich. Es fehlt nur noch das Schnurren …

Hamburg, City, Jungfernstieg, Menschen genießen die Sonne

Am Jungfernstieg (Anleger) genießen die Menschen den Sonnenschein …

Natürlich ist es trotzdem noch kalt! Der frühere „Alsterpavillon“, der vor längerer Zeit umgebaut wurde und sich nun „Alex“ nennt, hat sämtliche Sommermöbel draußen – aber zusammengeschoben und die Schirme geschützt. Der hauseigene „Beachclub Georgia“ ist noch „closed“.

Hamburg, Jungfernstieg, das ALEX - Das Außenmobiliar ist noch eingepackt

Jungfernstieg und das ALEX – alles noch eingewickelt …

Hamburg, Jungfernstieg. Der hauseigene Beachclub des ALEX - "Georgia" ist noch geschlossen

Beachclub „Georgia“ beim ALEX – CLOSED wegen Winterfrische

Die Alsterdampfer nehmen sicher bald wieder die Fahrt auf. Hier liegen sie allerdings zwischen eiskalten „Scherben“. Im Hintergrund am Ballindamm ist das Gebäude von Hapag Llyod zu erkennen.

Hamburg, Jungfernstieg, Anleger der Alsterschiffe, Blick auf das Hapag LLoyd Haus

Alsterdampfer auf der Binnenalster am Jungfernstieg, rechts zu sehen das Gebäude von Hapag Lloyd (dunklere Flaggen)

Ich habe mich stundenlang in der sonnigen Kälte herumgetrieben. Dies war ein kleiner Eindruck rund ums Wasser. Im nächsten Teil  geht es Richtung Alsterarkaden und Schleuse. Eine Szene erinnerte mich an die Niagara-Fälle …, und wir widmen uns kurz dem Thema, was  hier in der City auf welche Art „gehäckselt“ wird ;).

-> Teil 2: Gefiederte Hamburger und Quiddjes / Die Scherben an der Rathausschleuse -> Folgt kurzfristig!

©Februar 2012 by Michèle Legrand

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