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Model Contest QUARREE GESICHTER 2013: Workshop I … drei Wochen später

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Laufgruppen Männer

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 – Laufgruppe Männer – Workshop I

Wie steht es eigentlich momentan um unsere Kandidaten des Model Contests QUARREE GESICHTER 2013 ? Und natürlich interessiert auch: Wie geht es Alexander Strauß und seinem Organisationsteam?

Wer hier regelmäßig mitliest, erinnert sich vielleicht an den Bericht von vor drei Wochen.
Muskelkater hatte es gegeben nach dem Training. Bisher unbeanspruchte Muskelpartien murrten noch ein wenig nach der ungewohnten Belastung. Und das zweite Trainingswochenende hatte vielen Teilnehmern leicht rauchende Köpfe verursacht!
So viel Neues, so viele Dinge zu beachten!
Wie schwer es doch ist, an alles gleichzeitig zu denken und Automatismen zu entwickeln. Mir kommt als Vergleich die anstehende Führerscheinprüfung in den Sinn. Das leichte Schwitzen besonders während der ersten Fahrstunden, die geraume Zeit der Angespanntheit und die Unsicherheit, mit der ein Fahrneuling zu kämpfen hat.
Was erfordert es nicht anfangs für eine enorme Konzentration, Regeln prompt abzurufen und umzusetzen, Brems-, Gas- und Kupplungspedal nicht nur grundsätzlich richtig, sondern auch getriebefreundlich zu bedienen, die Hebel für Blinker und Licht zu finden, sämtliche Spiegel zu beachten, den Schulterblick nicht zu vergessen, den Verkehr um sich herum richtig wahrzunehmen, vorausschauend zu agieren, ggf. Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern aufzunehmen, die Aufregung im Zaum zu halten … etc.
Irgendwann wird der Fahrstil gleichmäßiger, flüssiger, sicherer. Ein plötzlich auftauchendes Objekt bringt nicht länger aus der Ruhe, ein Fahrspurwechsel verliert an Schrecken. Beim Bremsen stirbt kein Motor mehr ab, was sich im Weg befindet, wird einfach lässig umkurvt, das Schalten geschieht immer öfter nebenher, und an der roten Ampel ist nun sogar ein kleiner Flirt mit dem Herrn oder der Dame im Nebenauto drin (nach der Führerscheinprüfung!). Die Gesichtszüge können sich entspannen, der verdrängte Charme darf und möchte endlich wieder durchblitzen.
Nicht viel anders erscheint mir das Laufstegtraining. Neulinge auf der Straße (Laufsteg), enorm viel Verkehr (sogar Gegenverkehr), keiner kennt so richtig die Regeln. Das Auto (Körper) ist noch fremd, manchmal kommt Zweifel an den richtigen Reifen auf (Füße). Alle sind ohne Navi, Blinker und Tempoanzeige unterwegs, doch es soll trotzdem funktionieren.
Wie das nicht nur funktioniert, sondern sogar elegant, ästhetisch und obendrein gut gelaunt zu bewerkstelligen ist, versucht Alexander Strauß den Kandidaten zu vermitteln.

31. März 2012. Das zweite Lauftrainings-Wochenende und allen machte es Spaß. Man kannte sich untereinander noch nicht näher, außer Teilnehmer waren schon vorher befreundet gewesen. Es herrschte relative Stille während der Übungen, die gelegentlich durch mehrstimmiges, lautes Zählen der Schritte unterbrochen wurde. Körpergefühl entwickeln (Körperhaltung und -spannung), Gang/Schritte und Wenden standen auf dem Stundenplan. Musikeinspielung gab es hauptsächlich beim Walk through am Ende der Übungseinheit.

21. April 2012. Inzwischen ist das fünfte Wochenende erreicht. Die Highlights – die Modenschauen im Quarrée am 27. und 28. April 2012 – die das Ende des Workshops I markieren, stehen unmittelbar bevor. Präsentation auf dem Catwalk! Wie ist der Fortschritt bei den Teilnehmern? Davon möchte ich mir ein Bild machen.

Ich bin sehr gespannt, als ich mich an diesem Sonnabend Fitness First, dem Ort des Trainings, nähere. Den 18 Uhr Termin der ersten Gruppe (Mädchen bis 1,70m) schaffe ich diesmal leider nicht. Zum nächsten Termin (19 Uhr), komme ich hingegen ein wenig zu früh. Doch nicht nur ich! Um 18.40 h sind schon viele Teilnehmerinnen der nächsten Gruppe (Mädchen ab 1,71m) im Vorraum anwesend und üben bereits eifrig vorab. Der Vorraum wird zum Kleinübungsraum II erkoren.
Mittlerweile  wurden alle noch im Wettbewerb befindlichen Teilnehmer von Alexander Strauß in sogenannte Laufgruppen aufgeteilt. Diese zeigen gemeinsam eine Choreographie auf dem Laufsteg. Es scheinen Schrittfolgen dieser Art zu sein, die hier gerade durchgegangen werden.

Durch die Glasscheiben des großen Übungsraums daneben ertönt schwungvolle und mitreißende Musik. Die 18 Uhr Gruppe beendet gerade ihre Trainingseinheit. Der Wechsel der Kursgruppen läuft zügig, und schon beginnt die zweite Einheit an diesem Abend.
Nach einigen internen Absprachen, die Alexander Strauß noch mit den Mädchen trifft, sehe ich nun die ersten Laufstegauftritte.
In einem Übungsraum gibt es natürlich keinen Catwalk, doch mittels einiger Matten als Begrenzungsstreifen, wird zumindest optisch für ein Laufsteg-Feeling gesorgt. So ergibt sich auch eine Vorstellung von den späteren tatsächlichen Abmessungen des Stegs hinsichtlich seiner Länge und Breite. Die Teilnehmer kennen den Catwalk grundsätzlich schon vom Recall, doch da er beim Workshop fehlt, ist diese Art Orientierung sehr hilfreich. Auch sind in einem Fitness-Center verständlicherweise nur Sportschuhe erlaubt (Boden!). Das Laufen auf High Heels ist erst bei der Generalprobe für die Modenschauen direkt auf dem Laufsteg möglich.

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Auf dem imaginären Laufsteg ...

Auf dem imaginären Laufsteg …

Für Neugierige möchte ich vermelden: es hat sich mächtig was getan! Das Training hat sichtbar Früchte getragen! Es macht Spaß, den jungen Damen zuzuschauen – doch mittlerweile zeigen sich auch deutlicher die Unterschiede! Inzwischen fällt es massiv auf, wenn jemand nicht lächelt! Ansonsten:
Wem fällt es leicht, wem schwerer? Wie werden Instruktionen umgesetzt? Wer hat schon wie viel abgespeichert? Bei wem lässt die Konzentration schnell nach? Wer ist mehr der Typ Durchschummler? Wer läuft die Wenden besonders sauber? Wer hat in der Woche daheim zusätzlich geübt? Wer ist ein Plus für seine Gruppe, wer reißt sie eher nach unten?
Das ist neben dem Fortschritt beim Laufen der Hauptunterschied nach diesen Wochen! Die Einführung bzw. das System und Wesen einer Laufgruppe.
Seitdem ist es lauter geworden beim Training. Die Teilnehmer kennen sich inzwischen besser. Man unterhält sich
a) generell mehr und
b) um Absprachen innerhalb der jeweiligen Gruppe zu treffen.
Es geht dabei um den  Standort eines jeden, Zeichenvereinbarungen, Wechselbesprechungen – eben alles, was notwendig ist, um aus mehreren Individuen eine homogene Gruppe zu machen. In diesem Fall eine Gruppe, die bei ihrem gemeinsamen Auftritt auf den Gleichschritt achtet, synchron Bewegungen performt, ein komplettes Bild liefert, eine Einheit bildet. Eine solche Gemeinschaft ist andererseits aber – hart gesagt – auf Gedeih und Verderb einander ausgeliefert, denn letztendlich ist sie als Gruppe immer nur so gut ist, wie der Schlechteste im Bunde, das schwächste Glied der Kette. Teamwork und Einsatz sind unabdingbar! Es ist Mitreißen erwünscht, es ist voller Einsatz angesagt, denn sonst leiden alle anderen mit darunter.
Bei einigen klappt es sehr gut, bei anderen gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Zum Abschluss wird sich untereinander in den Gruppen Feedback gegeben. Positive Kritik wohlgemerkt!
Wer ist dir besonders positiv aufgefallen? Und warum?
Ich finde diese Art des Feedbacks aus der Teilnehmerrunde unheimlich effektiv. Es gibt oft Menschen, die solches gern vorschnell etwas abfällig als Kuschelkurs abtun.
Man muss doch auch mal Tacheles reden!

Sicher sind auch klare Worte nötig. Doch heißt das nicht automatisch und notwendigerweise, dass alle sich konzentriert das Negative heraussuchen und auf einem Einzelnen herumhacken! Es bedarf gar keines Niedermachens, Suchens nach Fehlern oder geballten Aufzeigens negativer Dinge! Das Positive ist wesentlich entscheidender! Hier heißt es: aufhorchen, verinnerlichen, nacheifern, umsetzen, der Nächste sein, der Lob einheimst …
Die Empfindung bwz. Erkenntnis im Moment des o. g. ‚angenehmen‘ Feedbacks ist etwa diese:
Positives führt für mich zum Lob durch die Gemeinschaft. Werde ich bei diesem Feedback nicht speziell erwähnt/hervorgehoben und gelobt, bin ich offenbar nicht positiv genug aufgefallen. Ich habe im Gegensatz zu der/dem Gelobten, hier noch ein Manko und kann daran arbeiten.
Detailliertere Kritik kommt von Alexander Strauß direkt. Er ist der Fachmann für Technik, Feinheiten, alles. Der Chef. Diese Kritik obliegt ihm. Allein. Klare Verhältnisse.

Hier weitere Fotos von den Damen. Ich bitte zu entschuldigen, wenn nicht alle zu sehen oder Unschärfen im Bild sind. Es geht sehr „bewegt“ zu, was meine Kamera leider nicht besonders mag.

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe Mädchen_1

Auftritt der einzelnen Laufgruppen …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe Mädchen_2

Am Ende des Laufstegs …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe Mädchen_3

Model Contest - Quarrée Gesichter 2013 - Laufgruppe Mädchen_4

… das aufmerksame Auge von Priscilla Kuhlmann ruht auf den jungen Damen …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe Mädchen

Sehr ansprechend gelaufen …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Auf Synchronität achten ...

Auf Synchronität achten …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Anweisungen

Anweisungen, Erläuterungen, ggf. auch Kritik

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Auf Synchronität achten - sehr positives Feedback erhielt die junge Dame vorne in der Mitte

Auf Synchronität achten – sehr positives Feedback erhielt die junge Dame vorne in der Mitte

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Diese Gruppe wartet auf ihr Feedback ...

Auf das Feedback warten …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Auch zuschauen und Feedback geben ...

Auch zuschauen und Feedback geben …

21.04. 2012 –  20.00 Uhr Männer

Bei den männlichen Teilnehmern, die anschließend ab 20 Uhr ihr Training absolvieren, sind die Leistungsunterschiede innerhalb der Gruppen (nach meinem Empfinden) noch gravierender. Eine richtig gute Gruppe bilden die vier Herren rechts:

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Gut gemacht. Besonders die Herren rechts dürfen sich über sehr positives Feedback freuen

Gut gemacht. Besonders die Herren rechts dürfen sich über sehr positives Feedback freuen

Und noch jemand lief heute sehr gut und  fiel positiv auf: Andzejus!

Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - 21.04.2012 - Andzejus - fiel sehr positiv auf

Quarrée Gesichter 2013 – Andzejus

Ein Großteil der Teilnehmer zeigt sehr viel Motivation und Einsatz, scheint auch untereinander in der Gruppe gut miteinander auszukommen, doch kämpft im Moment mit dem schon zuvor erwähnten Nachteil, den ein Gruppenauftritt mit sich bringt: Passt nur einer nicht auf, ist unkonzentriert, macht die Wende zur verkehrten Seite, achtet nicht auf Gleichschritt/Synchronität – wird dem gesamtem Team der Auftritt verhagelt.
Etwas was sich alle (Mädchen und Jungen) immer wieder bewusst machen sollten: Die eigene Unaufmerksamkeit, Trägheit/Übungsunwilligkeit (daheim), mangelnde Konzentration oder was auch immer zu Fehlern führt, hat hier nicht nur für die eigene Person und deren Weiterkommen im Wettbewerb Auswirkungen! Man zieht auch andere mit hinab.
Umgekehrt kann ein positives Beispiel in der Gruppe alle anstecken und mitreißen …

Auch von den Herren noch weitere Fotos vom Workshop am Sonnabend:

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe Männer

Der Probelauf auf dem imaginären Catwalk …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I  - Laufgruppen Männer
Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppen Männer

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppen Männer

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Besprechung mit den Herren .

Alexander Strauß: zwischendurch Besprechung mit den Herren …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Besprechung auch mal im Sitzen

Besprechung auch mal im Sitzen …

Am Sonntag, den 22. April 2012 stand der Kurs der XL-Models (ab Gr. 42) und der Best Agers (30-45 Jahre) auf dem Plan. Sie hatte ich bisher noch gar nicht besucht.

Liebe Blogleser, ich verrate es Ihnen, aber auch all Mitteilnehmerinnen und -teilnehmern aus den anderen Gruppen des Model Contests: die Atmosphäre in diesem Kurs ist einfach unvergleichlich! Die Mädels sind klasse!
Sie sind am weitesten, was das Können angeht, sie sind extrem motiviert, sie haben enormen Spaß, sie pushen sich gegenseitig unheimlich und geben einander sehr viel hilfreiches (!) Feedback.
Sie spenden spontan Beifall  – gruppenübergreifend! Sie denken sich selbst für ihre Gruppe choreographische Finessen aus – eine Art Gruppenkennzeichen.
Sie strahlen am konsequentesten und gleichzeitig natürlichsten, und es ist einfach toll, sie auf dem (imaginären) Laufsteg zu sehen.
Ich freue mich riesig darauf, sie – und natürlich alle anderen auch – bei den kommenden Modenschauen im Quarrée zu sehen! In dieser Form,  zusätzlich gestylt und auf hohen Schuhen (Gang!),  werden sie sicherlich einige ins Staunen versetzen …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - XL-Models

Eine der Laufgruppen aus der Kategorie XL-Models übt ihre Choreographie …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - XL-Models

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Die Damen sind Best Ager ...

Diese Damen vertreten die Kategorie Best Ager …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe XL-Models
Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Laufgruppe XL-Models

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Auf dem "Laufsteg" ...

Auf dem „Laufsteg“ …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Ein Nachwuchsmodel schaute heute zu ...

Ein Nachwuchsmodel schaute heute zu …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Trainergespräch ... Hinweise, Wünsche, Anleitung, Kritik

Trainergespräch … Hinweise, Wünsche, Anleitung, Kritik

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Den Best Agers einmal hinterher geschaut ...

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 – Workshop I – Den Best Agers einmal hinterher geschaut …

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Zuhören - verinnerlichen - umsetzen ...

Zuhören – verinnerlichen – umsetzen …

Nebenher erwähnenswert:
Es gibt bei den Mädchen eine hervorragend mitlaufende taubstumme Teilnehmerin! Es ist faszinierend zu sehen, wie und dass es klappt!
Bei den Best Agers wiederum, tritt eine enorm sympathische und hinsichtlich des Laufens bombastische Kandidatin an – sie ist schwanger. Ich hoffe, im weiteren Verlauf des Wettbewerbs und mit zunehmenden Bauchumfang Umstandsmode von ihr präsentiert zu bekommen … ;)
Alexander Strauß ist in diesen Tagen nicht nur mit dem Laufstegtraining/Choreographien und der Einteilung seiner Gruppen beschäftigt (immerhin sind noch um die 150 Teilnehmer im Wettbewerb!), sondern ihm obliegt u. a. auch die Musikauswahl. Wenn er nicht am Suchen und Schneiden der Titel ist, stellt er höchst eigenhändig die Styles (Outfits) für seine Schützlinge zusammen. Er koordiniert sein Team von freiwilligen Helfern, die ihm wiederum helfen, wo es nur geht (sich teilweise dafür Urlaub vom Hauptjob nehmen).
Wenn es seine Zeit  erlaubt, wird es noch ein Interview mit ihm geben (nach den Shows).

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Alexander Strauß - alles im Blick und trotz vieler Arbeit noch guter Dinge

Mr. Quarrée Gesichter 2013: Alexander Strauß – alles im Blick und trotz vieler Arbeit (und wenig Schlaf) noch guter Dinge …

Und die folgenden beiden freundlichen Damen vom Team waren am Sonnabend mit dabei:

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Priscilla Kuhlmann vom Team

Quarrée Gesichter 2013 – Priscilla Kuhlmann vom Team

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Workshop I - Nina Stevens vom Team

Quarrée Gesichter 2013 – Nina Stevens vom Team

Die nächsten Tage sind mit Terminen für die Anprobe gefüllt, der Donnerstag für die Generalprobe reserviert, und am Freitag und Sonnabend heißt es:

MODENSCHAUEN IM EKZ QUARREE WANDSBEK
27. und 28.04.2012 – 14.00, 16.00 und 18.00 Uhr

Ich drücke allen Teilnehmern kann herzlich und fest die Daumen!

An Sie, liebe Leser, die Bitte gerichtet: Kommen Sie zahlreich und sagen Sie es gern weiter! ;)

©April 2012 by Michèle Legrand

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Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Der erste Workshop

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Die Workshops

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Workshop-Teilnehmerinnen

„Sie werden irgendwann Panther sein, so wie ihr Meister …“
Ein Gedanke, der mir am Wochenende plötzlich durch den Kopf schoss. Doch halt! Beginnen wir von vorn …

Model Contest. Die Workshops! Sie haben schon begonnen! Und darum gibt es heute an dieser Stelle einen neuen Zwischenbericht vom Fortgang des Model-Wettbewerbs QUARREE GESICHTER 2013. (Vorhergehende Artikel zum Vorjahreswettbewerb, zum diesjährigen Casting sowie Recall, sind hier im Blog leicht unter dem Suchbegriff Quarrée und QUARREE GESICHTER oder über die Kategorie MODE vorne auf der Startseite rechts zu finden)
Der aktuelle Stand:
Alle Kandidaten, die den Recall bestanden haben, erarbeiten und sicherten sich damit die Teilnahme an den jetzt stattfindenden Workshops.
Ihr nächstes Ziel:
Die Mitwirkung an den Modenschauen im Quarrée Wandsbek am 27. und 28. April. Doch vor diesem Event wartet harte Arbeit auf die noch übriggebliebenen Teilnehmer. Arbeit in Form eines regelmäßigen Laufsteg-Trainings. Die entsprechenden Wochenend-Trainingseinheiten (insgesamt fünf) starteten für alle Gruppen (Frauen, Männer, XL-Models (ab Gr. 42) sowie Best Ager (30-45 Jahre) bereits am 24. bzw. 25. März in den Räumen von Fitness First.
Am zweiten Wochenende nutzte ich die Chance, mich auf Einladung als Gast dazu zu gesellen (31.03.2012) – ausgerüstet mit Stift, Papier und meiner Kamera, von der ich im Nachhinein wieder sage: Liebes, du kann ebenso gut zu Hause bleiben, wenn dich Menschen in Bewegung gleich derart überfordern!
Ich griff folglich bei meiner Fotoausbeute auf Aufnahmen von still in einer Position verharrenden Kandidaten bzw. Teilnehmern zurück, die gerade sitzende Übungen absolvierten und freue mich unheimlich, dass Fotograf Sebastian Labudabi (auch auf Facebook und dort zusätzlich mit der Seite LABUDABI vertreten) mir gestattet, Fotos von ihm im Blog mit zu verwenden. Danke schön! Sobald mir diese vorliegen, werde ich sie ergänzen und entsprechend kennzeichnen.
Ein weiterer kurzer Hinweis: Dies ist zwar ein Bericht von den Workshops, doch wird es kein Fernkurs fürs Modeln! Ich möchte ungern die Übungen bis ins kleinste Detail beschreiben, denn ich denke, das ist das kleine Geheimnis der Veranstalter und auch der Kandidaten, die schließlich um die Teilnahme an diesem speziellen Training kämpfen mussten. Ich werde versuchen, die Ziele zu beschreiben, genannte Begriffe aufzugreifen und zu erklären (da nicht nur Teilnehmer des Wettbewerbs diesen Blog verfolgen), werde auf Notwendigkeiten hinweisen. Daher geht es gar nicht ausschließlich um Workshops, sondern es ist etwas breiter gefächert. Das heißt, ich werde auf diese Punkte zu sprechen kommen:
1) Models, die Modebranche, Modenschauen – Jede Medaille hat auch ihre Kehrseite …
2) Die Workshops: Was sollen sie bewirken, was wird vermittelt?
3) Der Vergleich: Männer und Frauen beim Workshop. Was sind die signifikanten Unterschiede im Verhalten? (Doch – sie existieren!) Gibt es geschlechterspezifische Stärken und Schwächen? Männliche und weibliche Reaktionen.
4) Fotos für einen ersten Eindruck, zum Unterstreichen, zum Gespanntsein auf Kommendes …

1) Models, die Modebranche, Modenschauen …
Welches Bild entsteht vor dem inneren Auge bei dem Gedanken an eine Modenschau und dort präsentierende Models? Haben Sie/habt ihr gleich eine eindeutige Vorstellung? Positiv? Negativ?
Durch Fotos und die Berichterstattung in den Medien gewinnt die Öffentlichkeit sehr häufig den Eindruck, Models seien ausschließlich Hungerhaken, dürre Klappergestelle, die nichts essen dürfen (oder alles wieder ausspucken), die grundsätzlich missmutig und gelangweilt dreinzuschauen haben, gern wie der Tod geschminkt werden und Kleider vorführen, die niemals ein Normalsterblicher auf offener Straße tragen würde. Das ist die eine Seite der Medaille, das eine Bild des Model-Business. Fotos, auf denen das Model obercool oder teilnahmslos/leblos blickt, provozierende Outfits, Körpermaße, die Diskussionen in Gang setzen, u. v. m. steigern offenbar eher und effektiver die Auflage einer Zeitung als das, was weniger reißerisch, normaler, menschlicher wirkt.
Die Haute Couture und ihre Macher scheinen trotz entbrannter heftiger Diskussion bis heute an diesem fragwürdigen, ungesunden, insgesamt negativen Bild festzuhalten, es zu bevorzugen, es zu fördern und tatsächlich derartige Ansprüche an ihre Models zu stellen. Auffallen um jeden Preis. Es fiele mir nur ein anderer Grund ein: sie können es nicht anders!

Andererseits gibt es auch das Gegenteil! Models und Modenschauen, die dazu da sind, Mode (und weitere artverwandte Produkte) durch ein charmantes, lebensfrohes, natürliches und gleichzeitig professionell arbeitendes Wesen zu präsentieren. Durch einen Menschen mit Charisma, positiver Ausstrahlung, Körperbewusstsein, aufrechter Haltung, ansteckendem Lächeln. Jemanden, der sympathisch wirkt, mit dem man sich gerne identifiziert, der bei allem, was ihn besonders aussehen lässt, doch weiterhin hinsichtlich Größe, Körpermaßen und Gewicht hinreichend gewöhnlich wirkt, dass es dem Normalbürger realistisch erscheint, die vorgestellte Mode auch selbst zu tragen zu können, in ihr gut, besser auszusehen. Im Grunde doch ideale Voraussetzungen für steigenden Absatz und eine positive Geschäftsentwicklung auf Herstellerseite. Letztendlich ist es doch das Interesse des Erzeugers, dass seine Ware beim Kunden auf Gefallen stößt und die Lust entfacht wird, sie selbst am Körper zu haben, zu besitzen, zu kaufen!

Wenn wir uns jetzt entschieden haben, welches Bild vom Model Business uns besser gefällt, welche Art Model uns vorschwebt, und es stellt sich heraus, dass es die zweite Version ist, dann sind wir bei diesem Wettbewerb goldrichtig. Die Kandidaten, die ich hier heute erneut treffe, sind junge, gesund wirkende, gut aussehende Menschen.
Er/sie sieht gut aus!
Ich verwende bewusst dieses einfache Wort „gut“, denn trotz seiner Einfachheit ist es passend und deutlich. Es enthält die gewünschte positive Aussage, doch ist es gleichzeitig allgemein genug gehalten, um hier alle mit einzubeziehen. „Gut“ legt nicht voreilig eine starre, unabänderbare Form fest. Eine Norm, die es unbedingt haargenau zu erfüllen gilt. Ein vermeintliches, aber fragwürdiges Ideal. Gut auszusehen wird nicht bestimmt durch Alter, Herkunft, Größe, Teint, Haarfarbe, Taillenumfang, o. ä. Gut auszusehen und vor allem gut „rüberzukommen“ ist ein Zustand und auch eine Fähigkeit, die von vielen zusätzlichen Dingen abhängt. Was jeder mitbringen sollte, sind gewisse Grundvoraussetzungen. Und die haben alle diese Menschen, die ich bei jedem der drei Kurse, die heute hier stattfinden, sehe.

Mir fällt wieder auf, wie unterschiedlich und vielfältig sie sind. Wie vielfältig ihre Statur ist – unabhängig von Gewicht und Größe. Wie verschieden die Gesichtsformen und Gesichtszüge, wie abweichend die Haare, die Breite der Schultern, die Größe der Hände und Länge der Finger, die Muskulatur, die Hüfte, die Füße, die Proportionen. Und bei allen stark abweichend – was es mir fast leichter macht, sie im Gewühl und vor allem von hinten wiederzuerkennen – ist der Gang! Ihre Haltung.
Bei diesem Workshop wird ihnen keiner eindringlich anraten, sich die Haare abschneiden zu lassen, den Typ komplett zu ändern, zu einem anderen Wesen zu mutieren. Hier wird keiner am Oberschenkelumfang herumnörgeln oder Diäten vorschreiben. Im Gegenteil, einer extrem schlanken Wettbewerbskandidatin im Recall wurde nahegelegt, bitte etwas zuzunehmen. Es kann aber durchaus passieren, dass der ein oder andere von sich aus auf einmal mehr auf die Figur achten möchte, auf die Gesundheit, die Fitness!
Und das ist es, was ihnen hier vorrangig beigebracht wird!
Das Bewusstsein für den eigenen Körper! Der Umgang mit dem eigenen Körper! Haltung, Körperspannung!
Die heutige Zeit fordert dem Menschen nicht mehr in dem Maße (tägliche) körperliche Tätigkeiten und Arbeit ab, wie es das früher vielleicht der Fall war. Technischer Fortschritt fördert oft Bequemlichkeit, gesellschaftliche Veränderungen (z. B. auch die Schulreform mit Schulstunden bis zum späten Nachmittag) bremsen hier zusätzlich aus. Die Muskulatur ist unterbeansprucht, schlaff. Nicht jeder übt als Ausgleich eine Sportart aus, die diesen Muskelabbau stoppt, geschweige denn beginnt er mit Training, welches sie gezielt aufbaut! Stattdessen wird häufig eine sehr typische Haltung in den gesamten Alltag übernommen: die, die der Mensch über Stunden vor dem Schreibtisch, vor dem Computer einnimmt: gebeugter Rücken, vorgezogene Schultern, das Kinn Richtung Brust gesenkt. Die zweite, weit verbreitete, alternative Fernseh-Hinfläzhaltung ist auch nicht muskelaufbauend, sie ist lediglich entspannter, bequemer und entlastet verkrampfte Schultern.
Ein Model, das derart gebeugt schlurfend um die Ecke kommt, kann gleich einpacken. Denn so wenig es uns bei uns selbst auffällt, wie krumm wir daherkommen, dem Gegenüber fällt es garantiert auf! Dem Zuschauer missfällt so ein vorgesetzter Quasimodo (männlich oder weiblich) maßlos. Auch wenn wir mit uns selbst etwas unkritisch umgehen, mit anderen sind wir nicht so nachgiebig. Manchmal ist im Unterbewusstsein sogar etwas, das uns zuflüstert, dass dieser Quasimodo uns quasi den Spiegel vorhält. Schau her! Bist du nicht auch so?- NEIN! Und was möchten wir stattdessen sehen? Doch bitte schön etwas Positives, Ansprechendes, Lebendiges! Etwas, dass unter Umständen Lust darauf macht, dem Spiegelbild nachzueifern und ihm vielleicht (wieder) ähnlich zu werden.

2) Die Workshops
Was brauchen Models mit einer positiven Ausstrahlung demnach am meisten? Körperbewusstsein! Es ist das A und O, die Grundlage für alles was kommt und soll in den nun folgenden Kursstunden vermittelt werden. Sich seines Körpers bewusst zu sein, bedeutet, auch die Haltung wahrzunehmen und sie ggf. zu korrigieren. Körperbewusstsein zu empfinden, versetzt uns in die Lage, ihn kontrollierter zu bewegen, uns aufrechter zu halten, mehr Körperspannung einzusetzen. All das erfordert jedoch Training. Es ist nicht damit getan, es einmal zu versuchen und darauf zu hoffen, dass sich der Rest von alleine einstellt. Muskeln bauen sich nicht über Nacht auf, ein eingeschleiftes Verhalten korrigiert sich nicht von heute auf morgen. In diesem Training wird versucht, schlummernde Fähigkeiten zu erwecken, neue zu erwerben und sie nach und nach in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Automatismen zu entwickeln. Schritt für Schritt.
Lernbereitschaft, Disziplin, eine gehörige Portion Willen gehören dazu – gepaart mit Ausdauer. Am besten, es ist Feuer da! Am besten, man brennt für diese Sache! Und das tun sie hier alle. Egal, wen ich in den drei Kursen an diesem Abend antreffe, sie alle wollen!
Alexander Strauß versucht ihnen zu verdeutlichen, dass es nicht ausschließlich nur um den Model Wettbewerb geht, sondern dass durch Körperbewusstsein die Körpersprache eine andere wird. Eine, die mehr Selbstbewusstsein ausdrückt und eine völlig andere Präsenz im Umfeld bewirkt. Vielleicht können einem damit konfrontierte Menschen gar nicht auf Anhieb definieren, was es ist, was auf einmal anders wirkt. Vielleicht suchen sie nach der neuen Frisur, einer sichtbaren, äußerlichen Veränderung. Dabei ist es „nur“ der Ausdruck des Körpers …

Ich komme noch einmal auf die Unterschiedlichkeit der Kandidaten zurück. Sie betrifft nicht nur das Äußerliche, sondern selbstverständlich auch die Wesensart.  So unterschiedlich wie ihr Aussehen,  sind auch Temperament, Auffassungsgabe, Konzentration. Nicht jeder ist in der Lage, sich gleich schnell auf etwas Neues einzustellen, etwas Unbekanntes anzunehmen und blitzschnell umzusetzen. Nicht jeder erkennt sofort die Wichtigkeit des regelmäßigen Trainierens. Manch einer meint noch, mit Minimalaufwand käme er vielleicht auch durch. Ich glaube, dass dieses zweite Kurswochenende wieder einigen klar gemacht hat, dass sie am Ball bleiben müssen. Sie wissen, wenn sie zweimal nicht kommen, sind sie raus aus dem Wettbewerb! Das sind klare Regeln. Heute haben sie zusätzlich bemerkt, dass ein Alexander Strauß durchaus merkt, wenn eine Übung, die als Hausaufgabe gestellt wurde, nicht konsequent gemacht wurde. Und dass es keinen guten Eindruck hinterlässt …

Der Begriff Automatismen entwickeln fiel. Warum ist das wichtig?
Während eines Auftritts läuft vieles auf einmal ab.  Es ist aber nicht die Zeit dafür oder die Gelegenheit dazu da, jede Bewegung, die gewünschte Mimik, die Haltung – all dies einzeln mühsam aus dem Gedächtnis hervorzukramen und Stück für Stück nacheinander auszuführen. Verhackstückelt. Stakkatoartig.  Marionettenhaft.  Im Gegenteil: Alles gehört zusammen, geht fließend ineinander über oder wird sogar zeitgleich ausgeführt. Was speziell trainiert wurde, sich verinnerlicht hat, kann abgerufen werden und somit automatisch umgesetzt werden. Daran wird gearbeitet, das wird geübt.
Ist man als Model immer allein auf dem Catwalk?
Natürlich nicht, was im Klartext heiß, ich muss wissen, was um mich herum vorgeht. Bei einer Choreographie muss ich wissen: Wo steht oder geht mein Kollege? Sind wir synchron bzw. haben wir den richtigen Abstand, klappt der Wechsel? Dafür brauche ich eine weitere Fähigkeit, die als der periphäre Blick bezeichnet wird. Ich schaue nicht nur nach vorne, sondern habe einen erweiterten Umkreis im Blick, der etwa der ausgestreckten Armlänge (zu beiden Seiten) entspricht.
Warum wird bereits bei den Workshops nach Körpergröße unterteilt?
Philipp Schumann, ein Finalist des letztjährigen Wettbewerbs, hatte mir während des Recalls bereits erklärt, dass ein wesentlicher Grund des Sortierens nach Größe sei, dass spätere Choreographien, die zusammen erarbeitet werden, einfach harmonischer aussehen, wenn Models etwa gleicher Größe aufeinandertreffen. Heute lerne ich dazu, dass natürlich auch das Schrittmaß ein anderes ist. Größere Mädchen, längere Beine, abweichende Schrittlänge. Eine extreme Abweichung macht ein Synchronlaufen schier unmöglich.

3) Mädchen und Jungen beim Workshop – Wo und wie unterscheiden sich Verhalten und Reaktionen?
Es ist im Kindergarten so, es setzt sich in der Schule fort, greift über in den beruflichen Bereich und lässt einen sein ganzes Leben im Privaten sowieso nicht los: das unterschiedliche Verhalten und die unterschiedlichen Reaktionen von Frauen und Männern. Es zeigen selbstverständlich nicht alle Frauen die gleiche Verhaltensweise, genauso wie nicht alle männlichen Wesen genau nach dem gleichen Muster handeln, doch hier bei den Workshops gibt es ein paar Punkte, die wirklich erwähnenswert sind.

Priscilla Kuhlmann zeigt Haltung und Gang. Teilnehmerinnen der Gruppe Mädchen bis 1,70m Körpergröße.

Priscilla Kuhlmann zeigt Haltung und Gang. Teilnehmerinnen der Gruppe Mädchen bis 1,70m Körpergröße.

Workshops Quarrée Gesichter 2013 - Kurs 2 - Mädchen ab 1,71m Körpergröße

Workshops Quarrée Gesichter 2013 – Gruppe 2 – Mädchen ab 1,71m Körpergröße bei einer Haltungsübung

Gruppe 3 an diesem Tag  - Auch die Herren lernen Körperspannung kennen, nehmen Haltung an.

Gruppe 3 an diesem Tag – Auch die Herren lernen Körperspannung kennen, nehmen Haltung an.

Der Abend beginnt mit 17 Mädchen, deren Körpergröße 1,70 m nicht überschreitet. Kurs 2, der im Anschluss startet, zählt 24 Mädchen, die dieses Maß übertreffen. Den dritten und letzten Kurs an diesem Tag bilden 30 männliche Teilnehmer.
Geleitet wird das Training von Alexander Strauß, dem Mr. QUARREE GESICHTER 2013. Unterstützung erhält er von Priscilla Kuhlmann, einer talentierten Teilnehmerin der QUARREE GESICHTER 2012, die hier ebenfalls als Laufsteg-Trainerin fungiert. Wir haben demnach schon hier Frau und Mann. Unterrichten sie gleich?
Sie agieren sehr unterschiedlich. Alexander Strauß gleichbleibend ruhig mit gleichbleibender Lautstärke, fordernd, nachhakend, erklärend, animierend. Instruktion – Anwendung. Kein Einlassen auf unnütze Diskussionen, der Chef ist er. Er wünscht Aufmerksamkeit, Ruhe und Disziplin und bekommt sie. Er setzt stark auf Körpersprache!

Alexander Strauß demonstriert die Rückwärtswende. Füße bilden zeitweise ein gespiegeltes großes 'L' am Boden.

Alexander Strauß demonstriert die Rückwärtswende. Füße bilden zeitweise ein gespiegeltes großes ‚L‘ am Boden

Priscilla Kuhlmanns (sie ist auf obigem Bild im Hintergrund zu sehen) Auftreten ist profimäßig, jedoch emotionaler. Sie ist einerseits einfühlsam, kommt gezielt zu einzelnen Kandidaten, korrigiert, wo es nötig ist, ist aufmerksam, hilfsbereit. Doch sie ist auch Antreiber, sie hat nicht unendlich Geduld, speziell nicht bei Unaufmerksamkeit. Sie sieht alles, und sie kann deutlich werden. Wohlgemerkt: Nicht verletzend! Doch plötzliche, leicht barsche Kommentare wie: Das war eben grottig! – Hallo! Wir wollten bis acht zählen! Bis ACHAT!! – Hm? Wie lange dauern wohl zwei Sekunden? Hm? … zeigen ihre Missbilligung und die dringende Aufforderung nach mehr Konzentration und Besserung. Bei ihr ist es insbesondere dieser Wechsel zwischen Ruhe und Poltern, der für Aufmerksamkeit sorgt.
Priscilla war mir gegenüber ausgesprochen freundlich, anleitend und hilfsbereit, obwohl sie anfangs durch etwas späteres Hinzukommen nicht wusste, dass ich lediglich zum Beobachten und Schreiben kam. Ich nahm bei ihrem Eintreffen auf Alexanders Vorschlag hin gerade an Übungen teil, so hielt sie mich lange Zeit für eine etwas desinteressierte, überreife Teilnehmerin der Best Ager Gruppe, die es sich herausnahm, hier und da einfach zu pausieren, auf einem Block herumzukritzeln und sogar Fotos zu schießen. Da ihr Boss es jedoch nie monierte, zeigte sie Haltung. Bis zum Kurs der Herren. Es erfolgte meine erneute Vorstellung, und Männer sind in der Hinsicht neugieriger.
Ein Gast? Wie? Was? Wo?
Alexander erklärt erschöpfend.
Ach, sie schreibt? Wie? Was? Wo?
Der Moment, in dem Priscilla lachend ihren Irrtum erkennt …

Die Mädchen haben von Alexander Strauß (wie auch alle Teilnehmer aus den nachfolgenden Kursen) beim letzten Mal eine Hausaufgabe mit auf den Weg bekommen. Es ist das tägliche Absolvieren einer bestimmten Übung, welche die Körperhaltung trainiert. Sie wird heute wieder aufgenommen und verrät, wer die Übung daheim regelmäßig gemacht hat und wer nicht.

QUARREE GESICHTER 2013 - Der Workshop - Körperspannung, aufrechte Haltung, Lächeln ...

QUARREE GESICHTER 2013 – Der Workshop – Körperspannung, aufrechte Haltung, Lächeln …

Es folgt eine Art Spiel, bei dem nach und nach diejenigen aussortiert werden, die diese sitzende Übung (Haltung!) nicht mehr akkurat ausführen, das dabei gewünschte Lächeln vergessen, Erlerntes nicht umsetzen. Die- oder eben derjenige verlässt die sitzende Gruppe und nimmt hinter allen Platz, um dort mit der Übung fortzufahren.
Und hier offenbart sich der nächste große Unterschied im Verhalten von Mädchen und Jungs. Während die Mädchen, auch die des späteren Kurses, dieses Ausscheiden hinnehmen, bestenfalls ein wenig ihre Unterlippe zuckt und ein erleichtertes, fast glückliches Blinzeln der Augen zu entdecken ist, wenn mehr und mehr „Konkurrentinnen“ aus dem Spiel herausgenommen werden, entsteht beim Kurs der Männer schon mal eine Diskussion.
Die Herren sitzen, der Meister kontrolliert und entlarvt den ersten Pfuscher.
Alexander Strauß: „Du bist raus.“
„Nein, wieso?“
„Na, hier“, leichter Knuff in den Rücken, der gewölbt ist.
Nochmalig ertönt ein entrüsteter, aber nur noch halbherziger Konter. „Aber ..!“
Alexander lässt sich auf nichts ein. Der Daumen zeigt wortlos nach hinten. Diskussion Ende.
Nächster Kandidat.
„Mach’ mal gerader!“
„Mach ich doch!“
„Mehr!“
„Das geht nicht!“
„Aufrechter!“
„Ich komme nicht weiter hoch als so!“
„Jetzt hast du es doch!“
„…Ja …! “
Diskussion Ende.

Workshop 31.03.2012 - Herren - Die Körperhaltung schon ziemlich perfekt (der Spiegel hat mich beim Fotografieren in nicht ganz so perfekter Haltung erwischt)

Workshop 31.03.2012 – Herren – Die Körperhaltung schon ziemlich perfekt (der Spiegel hat mich beim Fotografieren in nicht ganz so perfekter Haltung erwischt)

Die Unterschiede sind wirklich frappant. Nehmen wir nun das Hineinkommen in den Übungsraum. Die Mädchen haben schon beim Warten im Vorraum Gruppen gebildet. In lebhafte Gespräche verwickelt treten sie ein. Die Kleidung wird am Rand des Übungsraumes auf dem Boden deponiert. Und genauso, wie sie eintraten, legen sie auch die Sachen ab. Als bunte Gemeinschaftshäufchen. Immer mehrere zusammen. Sie sind weiter im Gespräch, bis Alexander zu ersten Übung ruft. Von diesem Moment an herrscht volle Konzentration, man spürt den Ehrgeiz in der Luft.
Bei den Jungs scheinen sich erst ein paar zusammengefunden zu haben. Zweiwortgespräche – wenn es unbedingt notwendig ist. Sie kommen eher vereinzelt durch die Tür, und so sehen auch ihre Häufchen aus. Einsame Tuffs. Jedes Set Jacke (+ Schuhe) liegt für sich allein. Und nicht bunt, sondern dunkel. In der Mehrzahl schwarz und Leder.

Workshop - Die dunklen Einzelhäufchen der Männer ...

Workshop – Die dunklen Einzelhäufchen der Männer …

Sie sitzen zwar genauso schnell, aber nur, weil es bequemer ist als zu stehen. Noch keine (weil anstrengende) aufrechte Haltung. Es gab ja noch keinen „Befehl“, der aber nun erfolgt. Zwei sind allerdings mental noch nicht so weit. Die Trennung von ihren Smartphones braucht noch ein wenig. Gut, auch das ist irgendwann erledigt. Es folgt die gleiche Haltungsübung, das gleiche Spiel wie bei den Damen. Die ersten sind bereits ausgeschieden. Ich sagte bereits, hier wird eher protestiert, diskutiert. Allerdings nicht von der Mehrzahl der jungen Männer, sondern eher von wenigen „Alphatieren“. Es ist nicht so, dass es bei den Frauen nicht das Äquivalent zum Alphatier gäbe, doch es drückt sich dort in Mimik und Körpersprache aus. Nicht verbal.

Apropos Smartphone. Ein voll motivierter, junger Mann hatte vergessen, sein Smartphone auf lautlos zu stellen. Mitten in der Haltungsübung, die er vorbildlich ausführt, gibt es irgendwo an seinem Körper Töne von sich. Alexander Strauß und auch Priscilla Kuhlmann sind glücklicherweise gerade am anderen Ende des Raumes. Die Übung wird keinesfalls unterbrochen, sondern unter Beibehaltung des Strahlelächelns eiskalt durchgezogen. Man erahnte allerhöchstens den Adrenalinschub und die winzige Schweißperle auf der Stirn. In Gedanken wurde sicher mitgezählt, wie oft dieses dämliche Handy vor dem Verstummen noch scheppert. Endlich. Es ist gestorben. Ende. Aus. Geschafft! Er hat sich wesentlich weniger davon stören lassen, als umsitzende oder bereits ‚ausgeschiedene’ Mitstreiter. Ein Profi, der Prioritäten setzt und beim nächsten Mal sicher das Handy ausgeschaltet hat.

Wie beenden Frauen die sitzende Haltungsübung?
Sobald Alexander sie als für beendet erklärt, lässt die Spannung merklich nach, die Sitzposition wird vorerst weiter beibehalten. Man wartet auf neue Anweisungen.
Und wie beenden Männer diese Übung?
Zwei Drittel der Männer fällt mit einem Stöhnen nach hinten. Die seitlich liegende Strandlaken-Pose. Ein Ellenbogen aufgestützt. Oh, Gott, geht das etwa schon wieder weiter …?
Haben es Männer eigentlich schwerer als Frauen, den richtigen Gang und die richtige Haltung zu lernen?
Weibliche Wesen genießen den kleinen Vorteil, dass sie von Natur aus durch ihre breiteren Hüften einen leicht wiegenden Gang haben. Männer müssen sich dazu erst ein bisschen lockern. Männer laufen gelegentlich so, als seien sie gerade vom Pferd gestiegen. Oder sie wissen nicht wohin mit ihrer Kraft. Das äußert sich häufig in einem eher eckigen, schweren Gang, bei manchen wirkt es sogar stampfend. Tritt akute Kraftlosigkeit auf, wird er schlurfend. Die Füße werden vor Schwäche nicht mehr hochgenommen. Auch Frauen verfallen in dieses Muster des gedankenlosen Herumschliefens, meist in Kombination mit gesenkten Schultern/krummen Rücken.
Lassen sich Männer leicht lockern?
Die heimliche Sorge mancher Männer ist, dass sie einen Gang lernen sollen, bei dem sie sich zum Affen machen. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet. Von Männern wird kein ausgeprägter, affektierter, völlig unmännlicher Hüftschwung verlangt! Doch durch eine spezielle Art des Fußaufsetzens beim Voranschreiten (die Füße kreuzen sich leicht) sowie eines leichten Einknickens (Hüfte), entsteht ein katzenähnlicher, sehr eleganter, fließender Laufstil.
Alexander Strauß drückt deutlich aus, wie er es nicht möchte: Kein Storchengang! Kein Militär-Gedächtnismarsch! Dass er selber es perfekt verinnerlicht hat, entdeckte ich schon vor Wochen, als er einer Casting-Teilnehmerin anschaulich demonstrierte, wie er sich ihren Gang vorstellt. Von da an hieß er bei mir (intern) nur noch: Der Panther.

... Schrittübungen mit Priscilla Kuhlmann und Alexander Strauß

… Schrittübungen mit Priscilla Kuhlmann und Alexander Strauß


Am Beispiel des Erlernens von Schritten und Wenden: Frauen und Männer lernen verschiedenartig

Frauen:
Wenn Mädchen Schritte lernen, und es wird wichtig, das alle dasselbe tun, dann erhalten sie folgende Instruktionen von Trainer Alexander Strauß:
„Wir starten immer mit dem rechten Fuß. Wir machen eine gerade Anzahl von Schritten. Wir zählen zusammen bis acht beim Gehen, danach kommt die Wende.“
Nun, Frauen starten mit dem richtigen Fuß.
Frauen können auch zählen, aber nicht gleichmäßig schnell. Und manchmal vergessen sie mittendrin, ob sie schon bei acht waren oder erst bei sechs …
Ein Blick, der zwei Sekunden gehalten werden soll, wird auch kürzer oder länger und zeigt, dass das bei weiblichen Wesen das  Verständnis von dieser Zeitspanne unterschiedlich ist.
Frauen gucken auf die Nachbarin und achten auf Alexander Strauß oder Priscilla Kuhlmann.
So gern Frauen sonst reden, hier sind sie untereinander nicht sehr gesprächig. -> Hilfe, ich verpasse etwas!
Frauen werden manchmal hektisch, wenn etwas nicht gleich funktioniert.
„Wie geht das? Ich habe das überhaupt nicht gesehen!“
Diese Bemerkung kommt leicht klagend, damit klar ist, dass es auf keinen Fall Begriffsstutzigkeit ist, sondern der Grund das im Weg stehen und Sicht versperren einer anderen Person ist.
Frauen reagieren schneller geknickt oder nervös auf Korrekturen. -> Ich versage!
Frauen verstehen wortreiche Erklärungen. Worte formen bei ihnen Bilder, die sie umsetzen.
Frauen reagieren auf ein Anstupsen mit dem Zeigefinger (beispielsweise um mit einer solchen zarten Berührung auf der Schulter zu demonstrieren, dass es diese Seite ist, die sich jetzt mitdrehen muss).

Männer:
Die gleiche Ausgangslage bei den Herren. Identische Vorabinstruktionen.
Nun, es gibt schon Männer, die ein bisschen nachdenken, wo denn links und rechts ist.
Männer sind definitiv mehr auf sich fixiert.
Männer betrachten gern ihre eigenen Füße.
Männer bemerken nicht unbedingt, dass sie etwas anders machen.
Männer behalten die Ruhe. ->Wird schon!
Männer kommen hier vermehrt mit ihren Nachbarn ins Gespräch. -> Ey, hast du das kapiert?
Männer können besser zweimal bis vier zählen als einmal bis acht.
Männer marschieren sichtlich gern im Pulk gemeinsam auf und ab. Das gibt Sicherheit, und man kommt sich nicht so beobachtet vor.
Männer reagieren auf Korrekturen mit einem recht ungerührten: Echt? Ach so …
Männer scheinen Vergleiche langen Erklärungen vorzuziehen (Alexander Strauß zieht Vergleiche zu Filmszenen, Schauspielern, etc.). Dieser Vergleich gibt ihnen eine Vorstellung von dem, was von ihnen erwartet wird.
Männer reagieren nicht auf Anstupser. Männer müssen mit beiden Händen angefasst und gedreht werden.

Also Jungs, ihr kennt doch sicher noch Grease und John Travolta ... (Alexander Strauß beim Training)

Also Jungs, ihr kennt doch sicher noch Grease und John Travolta … (Alexander Strauß beim Training)

...Schulterblätter nach hinten, Oberarme an den Körper gepresst, spezieller Gang.

…Schulterblätter nach hinten, Oberarme an den Körper gepresst, spezieller Gang – Übungen im Workshop

Sieht doch schon ganz gut aus und wirkt wirklich anders, wenn die Herren eine aufrechte und gestreckte Körperhaltung zeigen

Sieht doch schon ganz gut aus und wirkt wirklich anders, wenn die Herren eine aufrechte und gestreckte Körperhaltung zeigen

Was ist denn gleich?
„Wir laufen jetzt wieder acht Schritte. Zählt mit!“
Beide Geschlechter müssen sich erst auf die Geschwindigkeit des Zählens einstellen. Sich auf ein gemeinsames Zähltempo einigen. Beide zählen daher anfangs im Kanon, um sich dann langsam aber sicher leistungsmäßig sehr stark zu steigern. Die Damen mit heller Stimme, die Herren brummelnd. Am Ende klingt es einheitlich und man erreicht gemeinsam die andere Seite des Raumes.
Beide Geschlechter haben anfangs ihre Mühe beim Einstudieren der Wenden. Doch leider sind Wenden nötig – denn der Laufsteg hat es so an sich, dass er irgendwo endet …
Alle Teilnehmer antworten am Kursende auf die Frage: Na, hattet ihr Spaß? mit einem enthusiastischen: Ja!!

Fazit:
Es ist spannend. Es bleibt spannend! Ich bin sehr neugierig auf die Fortschritte! Ich habe leider das Training am vergangenen Sonntag aus Zeitgründen nicht wahrnehmen können. Liebe Teilnehmer dieser Gruppen (weitere Mädchen einschließlich der Gruppe XL-Models sowie der Gruppe  Best Ager): ich werde auch von euch sicher noch Fotos zeigen und berichten!

Wir kommen zum Ende. Wissen Sie/wisst ihr übrigens, wie ihr in Wandsbek oder im östlichen Hamburg herausfinden könnt, ob ihr gerade hinter einem der teilnehmenden Models geht? Raunt mal ein leises: „Körperspannung!“ von hinten. Wer sich dann schlagartig aufrichtet und strafft, ist definitiv einer der Teilnehmer.

Ich verabschiede mich für heute mit dem Motto, das Alexander Strauß zum Schluss des Trainings mit auf den Weg gab:
Hüfte! Lächeln! Körperhaltung!
Angehende Models! Wettbewerbsteilnehmer! Präsentiert dem Meister eure Gummihüfte! Werdet elegant wie eine Katze. Übt, so dass ihr weiterkommt und ich irgendwann über euch schreiben kann:
Sie sind Panther – wie ihr Meister!

Weitere Bilder vom Sonnabend (31.03.2012):

Einüben der Vorwärtswende (rechtes Bein heranziehen ...)

Einüben der Vorwärtswende (rechtes Bein heranziehen …)

Laufen ... laufen ... laufen ...

Laufen … laufen … laufen …

... und zurück

… und zurück.

...und nach kurzer Zeit  läuft alles schon geordneter.

…und nach kurzer Zeit läuft alles schon geordneter.

Schritte richtig setzen ... Haltung bewahren.

Schritte richtig setzen … Haltung bewahren.

Wurde bei Jungs und Mädchen gleichermaßen als Hilfsmittel eingesetzt, um die Schrittbewegung zu trainieren.

Wurde bei Jungs und Mädchen gleichermaßen als Hilfsmittel eingesetzt, um die Schrittbewegung zu trainieren – Stange auf dem Boden.

Schultern, Mädels! ...

Schultern, Mädels! …

... die Wende einleiten (Fotograf Sebastian Labudabi hat alles im Blick)

… die Wende einleiten (Fotograf Sebastian Labudabi hat alles im Blick)

Einleitung der Rückwärtswende ... stehen die Füße richtig?

Einleitung der Rückwärtswende … stehen die Füße richtig?

Zum Abschluss einer Kurseinheit bilden die Teilnehmer ein Spalier  für den „Walk through“:

Zum Abschluss des Kursabends - Vorbereitung auf den Walk through ....

Zum Abschluss des Kursabends – Vorbereitung auf den Walk through ….

... auch Priscilla Kuhlmann läuft mit.

… auch Priscilla Kuhlmann läuft mit.

... walk through zu zweit

… walk through zu zweit

... auch diese Teilnehmerinnen zeigen ihr Können beim "walk through"

… auch diese Teilnehmerinnen zeigen ihr Können beim „walk through“

Man sieht, wie schwer es ist, auf alles zu achten (Schrittsynchronität)

Man sieht, wie schwer es ist, auf alles zu achten (Schrittsynchronität)

... bis alle einmal dran waren.

… bis alle einmal dran waren.

Auch bei den Herren findet es statt: walk(ing) through ...

Auch bei den Herren findet es statt: walk(ing) through …


Die weiteren Aufnahmen sind leider – wie oben erwähnt – für meine Kamera zu „dynamisch“ und daher zu verschwommen, um sie zu posten. Ich verweise in diesem Fall noch einmal auf Sebastian Labudabi, der bei diesem Workshop als Profi fotografiert hat.

ENDE
(vorerst)

Bis bald!

©April 2012 by Michèle Legrand

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