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Ach, könnte ich Ihr Wischerdings mal kurz haben …?

Michèle Legrand (WordPress)Heute finden Sie hier ein kleines Bloghäppchen – nur kurz etwas über den … SCHNEE!
Allerdings den Schnee von gestern.
Neuschnee von gestern ist quasi der Altschnee von heute.

Ich wollte mich jetzt eigentlich nicht über das Chaos auslassen, das immer einsetzt, sobald der erste Schnee besonders in einer Großstadt fällt. Das kennen Sie sowieso, haben es erlebt, waren eventuell mittendrin.
Sie kennen die Dramen, die sich abspielen, weil es immer so völlig überraschend kommt! Entweder total verblüffend, da nach zehn nicht eingetretenen Ankündigungen der Meteorologen, beim elften Mal keiner mehr daran glaubte oder dadurch bedingt, dass die Wetterfachleute es selbst diesmal nicht kommen sahen und es über uns alle hereinbricht wie ein Sommergewitter oder wie überkochendes Nudelwasser.
Unvermutet!
Unberechenbar!
Man weiß nur, irgendwann passiert es wieder …

Stopp, ich wollte mich nicht damit beschäftigen! Das ist Stoff für einen kompletten eigenen Blogpost. Kommen wir stattdessen zum gestrigen Tag.
Oft ist es so, dass der Mensch in einem solchen Moment der „Naturkatastrophe“ eben nicht bestens präpariert ist! Sein Outfit lässt zu wünschen übrig! Die Schuhe, die Kleidung … Das Auto ist für den Wintereinbruch meist besser gerüstet – zumindest seit wettertaugliche Reifen bei winterlichen Verhältnissen vorgeschrieben sind. Sie haben sich durchgesetzt – hauptsächlich aus versicherungstechnischen Gründen.
Reicht das schon? Winterreifen und fertig?

Wir sind nun an dem Punkt angelangt, an dem ich Ihnen von gestern Abend erzählen kann, als ich selbst noch mit dem Auto unterwegs war. Um halb sechs herrschte tiefste Dunkelheit. Auf der Hinfahrt war es  lediglich kalt, die Fahrbahn war jedoch trocken. Kein Niederschlag. Alles lief ohne besondere Vorkommnisse. Ich kam an, fand einen Parkplatz in der Nähe, stellte den Wagen ab und huschte nach kurzem Fußweg  schnell wieder ins Warme.

Als ich um kurz nach sieben Uhr das Haus verließ, umfing mich wüstes Schneegestöber, und es herrschte übelste Glätte. Ich schlich vorsichtig Richtung Auto, das sich irgendwo in diesem Treiben verbarg. Hinter einem Vorhang aus Schnee ließ es sich schließlich ausmachen, und ich war erstaunt, wie dick es eingeschneit war – nach nur einer guten Stunde, die es dort gestanden hatte!
Im Seitenfach der Fahrertür steckt immer ein Fensterwischer. Ein Exemplar, wie Sie es von der Tankstelle kennen. Ein Wischer, mit dem man die Nässe abziehen kann, der aber auch ein Schwammteil besitzt, mit dem sich lockerer Schnee recht gut herunterschieben lässt.
Einmal rund ums Auto hieß, wenn ich fertig war, konnte ich im Grunde schon wieder von vorne anfangen. Bis dahin hatte sich erneut eine beachtliche Schicht abgesetzt.  So fuhr ich noch ein zweites Mal nur kurz über die Windschutzscheibe, als der Fahrer des längs neben mir abgestellten Wagens an sein Fahrzeug trat.
Er fluchte unterdrückt über die Schneepracht und darüber, dass er nichts dabei hatte, um die Berge zu entfernen. Nach kurzem Stocken kam die Frage:
„Ach, könnte ich vielleicht Ihr Wischerdings mal haben …?“
Nun, warum denn nicht.
Ich gab es ihm, schüttelte mir die Schneeflocken aus den Haaren und setzte mich, derweil er putzte, bei geöffneter Tür in mein Auto. Wenigstens ein Dach über dem Kopf …
Er war schnell fertig und machte Anstalten, mir meinen Wischer wiedergeben. In dem Moment fiel ihm allerdings auf, dass mein Auto in der Wartezeit erneut zugeschneit war.
„Nein, nein, das geht jetzt aber nicht, dass Sie zweimal …!“
Sprach’s und wischte bei mir. Richtig sorgfältig!
Nur – Sie ahnen es vermutlich – in der Zeit schneite sein Auto wieder ein!
Ich musste mir ein Lachen sehr verkneifen. Das hätte jetzt die ganze Nacht so gehen können, bzw. zumindest bis zum Ende des Schneefalls.
„Es reicht, wenn Sie mir am Ende, wenn Sie bei sich fertig sind, nur noch einmal ganz kurz vorne über die Stellen gehen, die der Scheibenwischer nicht erreicht“, beruhigte ich ihn. „Danach sollte auch Ihr Auto immer noch recht frei und startbereit sein.“
So geschah es. Der Fensterputzer flog ein letztes Mal von links nach rechts über meine Windschutzscheibe, wechselte dann blitzartig, dennoch gekonnt, wie ein Staffelholz den Besitzer, und ich schloss meine Tür. Er sprang in seinen Wagen.
Motor an, Scheibenwischer an, Licht an und los.
Los? Fast …
Er wollte mich partout zuerst rückwärts aus der Lücke fahren lassen, während ich froh gewesen wäre, wenn er den Anfang gemacht hätte. Er parkte recht dicht und dann diese Glätte.
Es half nichts, gegen einen Gentleman kommt man nicht an. Ich musste, sonst wären wir beide dort angewachsen.
Sein Motor röhrte ziemlich. Ich setzte zurück. Inzwischen wehte der Schnee von der Seite, und kaum hatte ich seinen Wagen nicht mehr als Schutz neben mir, war mein Fahrerfenster weiß, und ich konnte nichts mehr sehen.
Zugeschneit!
Also Fenster runter.
Und da hörte ich es. Der Lärm kam gar nicht von seinem Motor!
Ganz in der Nähe hatte jemand ein lautes Gerät gestartet.
Wo …?
In einer Einfahrt schräg gegenüber, lief eine leicht vermummte Gestalt im hellen Anorak herum.
Mit einem Laubbläser!
Zum Schneeräumen!
Ob schon mehr Menschen auf diese glorreiche Idee kamen? Ich war so froh, dass der Lärm mit dem Ende des Laubfalls aufgehört hatte, jetzt ging das wieder los!
Doch, wo ich ihn dort gerade so blasen sehe … da fällt mir fällt etwas ein!

Wissen Sie, was ich mir überlegt habe?
Das nächste Mal könnte ich ihn eigentlich fragen, ob er mir damit mein Auto freipustet!

Ich habe heute noch ein Foto für Sie.  Aus dem Bestand, denn Sie erinnern sich – meine Kamera starb kürzlich, und ich muss hinsichtlich einer neuen nun auf den Weihnachtsmann vertrauen. Daher kein Bild von gestern oder direkt zur Geschichte, aber eindeutig winterlich: Eisblumen!

Eisblumen - Ausschnitt

Dies ist ein Ausschnitt aus einem Eisblumenbild, das im Winter 2010 entstand. Sind solche natürlichen Kunstwerke nicht wunderschön?

©Dezember 2012 by Michèle Legrand

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Hamburg – Zeit: später Nachmittag – Zustand: weihnachtlich / Zum Advent ein kleiner Streifzug durch die City

Sonntag, 02. Dezember 2012. Der erste Advent!
Wir haben diesen November tatsächlich herumgekriegt!
Es ist geschafft, erledigt, vorbei!
In der letzten Woche gab es allerdings noch ein Ableben.
Nein, nicht was Sie denken!
Kein Mensch, es handelt sich lediglich um meine Kamera, an der ich jedoch hing. Das gute Stück kränkelte schon länger. Nun ist sie verstorben, letztendlich doch unerwartet, recht abrupt  und überaus stilecht im November. Am Totensonntag! Da sag noch einer,  ein Fotoapparat hätte kein Gefühl für Timing.
Zumindest aus der Sicht der Apparats.
Aus meiner Sicht ein eher bescheidenes Timing, denn hätte sie nicht noch bis Weihnachten durchhalten können? Nein, natürlich nicht …!
Ja, wie? Und hier? Die Fotos heute …
Ein Glücksfall! Ich habe eine Kamera ausgeliehen bekommen für meinen Streifzug durch die Stadt.

Ich hatte am Freitag einen Termin in der City. Leider relativ früh, als es noch hell war. Nichtsdestotrotz habe ich die Gelegenheit genutzt, um im Anschluss eine Ausstellung im Rathaus zu besuchen und ein wenig die Stadt in ihrer vorweihnachtlichen Pracht zu erleben. An vielen Stellen haben in der vergangenen Woche die Weihnachtsmärkte geöffnet und mit zunehmender Dunkelheit erwartet den Flaneur überall ein Lichtermeer bestehend aus beleuchteten Girlanden, Tieren, Tannen, Pyramiden u. a.

Das ist bei Ihnen sicher auch so, oder?

Was mir im November noch zu viel war, was nicht recht zur Zeit, zur Gemütslage und zum Wetter passen wollte – jetzt wirkt es tatsächlich anders. Der Advent ist inzwischen wirklich da!
Offenbar bringt das für einen Teil des Handels noch nicht genug Action mit sich. Das Einkaufzentrum „Hamburger Meile“ (U-Bahn Mundsburg), das generell schon sagt: Wir shoppen nicht, wir kaufrauschen!, dieses EKZ spricht jetzt auch nicht vom Advent sondern von Adventure!
Es ruft bei mir Bilder von rasanten Fechtduellen um den Adventskranz hervor …

Schauen Sie einmal, wie die Innenstadt Hamburgs am Nachmittag bei erst leichter Dämmerung aussieht:

Hamburg - Weihnachtliche City - Ein Blick vom Jungfernstieg in den Neuen Wall

Hamburg – Weihnachtliche City – Ein Blick vom Jungfernstieg in den Neuen Wall

Hamburg - Weihnachtliche City - Der Hingucker im Dunkeln: Der "Hamburger Hof" wünscht Frohe Weihnachten in mehreren Sprachen!

Hamburg – Weihnachtliche City – Der Hingucker, wenn es ganz dunkel geworden ist: Der „Hamburger Hof“ wünscht Frohe Weihnachten in mehreren Sprachen!

Hamburg-Weihnachtliche City - Selbst um 16 Uhr schon gut zu erkennen: Die Rehe bei Juwelier Wempe

Hamburg-Weihnachtliche City – Selbst um 16 Uhr schon gut zu erkennen: Die Rehe bei Juwelier Wempe

Hamburg - Weihnachtliche City - die Märchenschiffe am Anleger Jungfernstieg

Hamburg – Weihnachtliche City – die Märchenschiffe am Anleger Jungfernstieg

Hamburg - Weihnachtliche City - Die umgestylten Alsterdampfer ...

Hamburg – Weihnachtliche City – Die umgestylten Alsterdampfer …

Es herrscht momentan lebhaftes Treiben am Anleger Jungfernstieg. Die Alsterdampfer haben festgemacht, sind „umgestylt“ zu Märchenschiffen und bieten z. B. Backen für Kinder an. Ich begegnete einer Gruppe kleiner Mädchen und Jungen, die gerade mit ihren Eltern eine Dampferbackstube verließen. Eine aufgeregte Stimme verkündete: „Ich habe einen großen Schneemann gemacht!“
Nein, nein, es hat nicht geschneit!
Es ging um Riesenkekse. Alle Jungkeksproduzenten hatten noch rote Bäckchen und teilweise Mehlstaub im Gesicht sowie verräterische Kekskrümel um den Mund. Hüpfend entfernten sie sich …
Die Kinder, nicht die Krümel!
Sie verstehen schon.

Wenn Sie den Neuen Wall bis zur Kreuzung Poststraße vorgehen und dort nach rechts abbiegen, erreichen Sie das Haus 2-4, in dem sich die Parfümerie Sahling befindet. Sie hat in diesem Jahr eine besondere Schaufensterdekoration. Eine Winterlandschaft mit erstaunlich viel Bevölkerung, die zahlreichen Aktivitäten nachgeht. Eine Art Diorama. Faszinierend, wenn man erst einmal genauer hinschaut.
Eine Amerikanerin stand wie ich davor. Wir kamen uns unbeabsichtigt etwas ins Gehege, als wir beide fotografieren wollten. Natürlich die gleiche Szene im Fenster! Minimales Handgemenge, leichte Verlegenheit, und jeder wollte daraufhin den anderen vorlassen. So kam es überhaupt zum Gespräch.
Sie stammt aus Lancaster  (westlich von Philadelphia) im Staat Pennsylvania.  Auf meine Frage, was sie nach Hamburg führt, antwortete sie:
„Christmas shopping!“
Es stellte sich heraus, dass Hamburg nicht die einzige Station ihrer Tour ist. Sie war schon in Kopenhagen, will weiter nach München und Rom. Danach Paris und über London wieder heim. Sie sagte das so entspannt, als würde ich erzählen, dass ich heute den Weihnachtsmarkt in Hamburg besuche, morgen nach Lüneburg fahre und übermorgen Itzehoe anpeile.
Sie fühlte in anderen Dimensionen. Verständlich, denn in Anbetracht der Entfernung zwischen Hamburg und Pennsylvania, liegen die Städte, die sie sich hier ausgesucht hat, nur einen Katzensprung voneinander entfernt.
Um noch einmal auf das Diorama zurückzukommen: Sie fand die Szenen rührend.
„How lovely! I never saw anything like this! It’s amazing!“
Sie entdeckte immer wieder neue Kleinigkeiten und rief jedes Mal aufgeregt:
„Dear, did you see this? Look here! Did you see it?“
Es ist wirklich mit unheimlich viel Liebe zum Detail gemacht. Einige Gegenstände bewegen sich tatsächlich! Menschen kurven auf dem Eis, fliegen in den Sitzen des Kettenkarussells … – und die, die still stehen, wirken trotzdem aktiv! Sie sind mitten bei einer Schneeballschlacht, mit einem Luftgewehr am Schießstand, tanzend im Ballsaal …

Hamburg - Weihnachtliche  City - Winterliche Szenen im Schaufenster der Parfümerie Sahling in der Poststraße 2-4 - ein sich drehendes Kettenkarussell

Hamburg – Weihnachtliche City – Winterliche Szenen im Schaufenster der Parfümerie Sahling in der Poststraße 2-4 – ein sich drehendes Kettenkarussell

City - (Bewegte) winterliche Szenen im Schaufenster der Parfümerie Sahling in der Poststraße 2-4Hamburg - Weihnachtliche

Hamburg – Weihnachtliche City – (Bewegte) winterliche Szenen im Schaufenster der Parfümerie Sahling

Hamburg - Weihnachtliche City - (Bewegte) winterliche Szenen im Schaufenster der Parfümerie Sahling in der Poststraße 2-4 - Trubel auf der Eisbahn ...

Hamburg – Weihnachtliche City – (Bewegte) winterliche Szenen im Schaufenster der Parfümerie Sahling in der Poststraße 2-4 – Trubel auf der Eisbahn …

Sehr lustig zu beobachten: Wenn sich zwei vor dem Fenster unterhalten und mit Fingerzeig auf Dinge aufmerksam machen, noch dazu fotografieren – dann bleiben andere Passanten sofort stehen.
Was ist da los? Gibt es was umsonst? Was fotografieren die denn …?
Plötzlich herrscht Gewimmel vor dem Geschäft und Sie haben mindestens acht bis zehn Leute um sich, die Ihr Handy oder eine Kamera für Fotos zücken und mitdiskutieren.
Ich habe mich dann verdünnisiert …

Wie sieht es aus? Sind Sie inzwischen wieder mit dabei?
Dann kommen Sie doch noch ein Stückchen weiter mit!

Hamburg - Weihnachtliche City - Auch die Alsterarkaden sind mit Girlanden geschmückt ...

Hamburg – Weihnachtliche City – Auch die Alsterarkaden sind mit Girlanden geschmückt …

Wir sind einerseits recht früh dran (noch Tageslicht), andererseits zu spät. Der Weihnachtsmann schwebt dreimal täglich (um 16, 18 und 20 Uhr) mit seinem historischen Schlitten über den Rathausplatz.
Es ist kurz nach vier Uhr. Wir erwischen ihn vielleicht gerade noch …

Hamburg - Weihnachtliche City - Der Weihnachtsmann im Schlitten über dem Rathausmarkt ...

Hamburg – Weihnachtliche City – Der Weihnachtsmann im Schlitten über dem Rathausmarkt …

Lassen Sie uns heute nicht ausschließlich auf den Rathausplatz gehen, um den Weihnachtsmarkt dort zu besuchen, sondern kommen Sie vorher mit in die Diele des Rathauses.
(Vielleicht ist es danach auch schon so dunkel, dass die Dekoration draußen noch schöner leuchtet!)

Hamburg - Weihnachtliche City - Ein Blick in die Diele des Rathauses mit der geschmückten Tanne  ...

Hamburg – Weihnachtliche City – Ein Blick in die Diele des Rathauses mit der geschmückten Tanne …

Ich möchte Ihnen im Rathaus gerne eine Ausstellung vorstellen und empfehlen, die sich
„Auch Hände können sehen!“
nennt. Sie läuft noch bis zum 13. Dezember 2012 und zeigt Werke von
Horst W. Müller.
Der Maler stellt besondere, reliefartige, dreidimensionale Bilder her, denn er möchte, dass auch Nichtsehende oder Sehbehinderte seine Werke erfühlen und ertasten können.
Anfassen zum Erfassen, auf diese Art eine Vorstellung von der Darstellung erhalten!
Sehende selbstverständlich auch!
Kunst sei eine Weltsprache, sie dürfe doch nicht Blinde und Sehbehinderte aufgrund dieser Behinderung ausschließen!

Wenn Sie mehr darüber lesen möchten, folgen Sie gern den folgenden Links.
http://www.mueller-artroom.com/
http://www.hamburg.de/ausstellung-hamburg/3695982/auch-haende-koennen-sehen.html
In den vergangenen acht Jahren hat der in den USA lebende Maler Horst W. Müller auch schon in London, Miami, Stuart/Florida, in Toronto, Moskau und Berlin ausgestellt.

Hamburg - Weihnachtliche City - In der Diele des Rathauses zurzeit die Ausstellung "Auch Hände können sehen" mit Kunstwerken von Horst W. Müller

Hamburg – Weihnachtliche City – In der Diele des Rathauses zurzeit die Ausstellung „Auch Hände können sehen“ mit Kunstwerken von Horst W. Müller

Ich habe es sehr genossen, mit geschlossenen Augen einige der Bilder zuerst zu ertasten. Ich bin merkwürdigerweise anfangs mit einer etwas anderen Vorstellung bezüglich der Themen der Bilder in diese Ausstellung gegangen.
Ich nahm an, für Nichtsehende wären es eher realistische Motive, die so tastend nachempfunden werden könnten. Doch hier finden Sie (überwiegend) abstrakte Motive, die genauso interessant sind beim Befühlen.
Was mich jedoch als Sehenden zusätzlich besonders fasziniert, das sind die Farben! Und in diesem Moment bedaure ich unheimlich, dass sich zwar Formen, aber nicht diese Farben und Farbharmonien für Blinde darstellen lassen …

Fertig?
Dann lassen Sie uns das Rathaus verlassen und über den Weihnachtsmarkt gehen. Es riecht nach Glühwein, nach Bratwurst und Kartoffelpuffern. Es gibt viel Gelächter, und eben liefen vier Damen leicht fortgeschrittenen Alters vorbei, die alle rosa Hasenplüschohren auf ihrem Kopf trugen. Hochaufragend!
Ich nehme an ein Erkennungszeichen, etwas zum Wiederfinden, falls man sich hier verlieren sollte …

In der Handwerkergasse gibt es viel zu sehen:
Zwei junge Damen, die rote Mützen wie Rotkäppchen tragen, präsentieren modische Stulpen in allen Varianten. Es gibt Schmuck, Fossilien, …

Hamburg - Weihnachtliche City -  ... netter Empfang auf dem Rathausmarkt (Bilder vom Vorjahr in absoluter Dunkelheit siehe Link unten)

Hamburg – Weihnachtliche City – … netter Empfang auf dem Rathausmarkt (Bilder vom Vorjahr in absoluter Dunkelheit siehe Link unten)

Hamburg - Weihnachtliche City - Interessante Fossilien und Mineralien beim Steinkauz auf dem Rathausmarkt

Hamburg – Weihnachtliche City – Interessante Fossilien und Mineralien beim Steinkauz auf dem Rathausmarkt

Hamburg - Weihnachtliche City - Speiseuhus, Körnerkauze, Futtereulen ... wie auch immer. Auch auf dem Rathausmarkt zu finden.

Hamburg – Weihnachtliche City – Speiseuhus, Körnerkauze, Futtereulen … wie auch immer. Sie sind auf dem Rathausmarkt zu finden.

Und es gibt Holzskulpturen. Tiere!
Ich habe mich von einem Hund hereinlegen lassen! Dieser Lump!
Er saß regungslos aufrecht zwischen den anderen Skulpturen eines Holzbildhauers, und ich dachte, er wäre ein besonders gelungenes Werk!
Wahrscheinlich hielt er sogar die Luft an!
Als ich knipsen wollte, wurde es ihm anscheinend zu blöd. Er ging plötzlich weg!
Hinterließ mich derart verdutzt, dass ich im ersten Moment vergaß, auf den Auslöser zu drücken …

Hamburg - Weihnachtliche City - Holzschnitzereien ... und der echte Hund (siehe Text)

Hamburg – Weihnachtliche City – Holzschnitzereien … und der echte Hund (siehe Text)

Hamburg - Weihnachtliche City - Holzschnitzereien auf dem Rathausmarkt

Hamburg – Weihnachtliche City – Holzschnitzereien auf dem Rathausmarkt

Auch das machen manche Besucher des Weihnachtsmarktes: sie lassen sich wahrsagen!

Hamburg - Weihnachtliche City - ... Sie können sich auch wahrsagen lassen! - Rathausmarkt

Hamburg – Weihnachtliche City – … Sie können sich auch wahrsagen lassen! – Rathausmarkt

Geht es Ihnen vielleicht auch  so, dass es Ihnen ab einem bestimmten Punkt einfach zu voll wird? Ja?
Bei mir ist der Punkt gerade erreicht.
Wir laufen lieber weiter Richtung Mönckebergstraße, zur Petrikirche. Denn auch dort ist ein kleiner Weihnachtsmarkt.

Hamburg - Weihnachtliche City - die Weihnachtsstände an der Petrikirche

Hamburg – Weihnachtliche City – die Weihnachtsstände an der Petrikirche

Ein Stück voran auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich der Gerhart-Hauptmann-Platz – ebenfalls mit einem Weihnachtsmarkt.

Hamburg - Weihnachtliche City - Der Weihnachtsmarkt am Gerhart-Hauptmann-Platz

Hamburg – Weihnachtliche City – Der Weihnachtsmarkt am Gerhart-Hauptmann-Platz

Wenn Sie jetzt Richtung Hauptbahnhof schauen, dann liegen Mönckebergstraße und Barkhof/Spitaler Straße vor Ihnen. Gut besucht, überall herrscht Jubel und Trubel.

Hamburg - Weihnachtliche City - ... immer wieder etwas verwegen: Die Lichterketten in den Laubbäumen der Mönckebergstraße ...

Hamburg – Weihnachtliche City – … immer wieder etwas verwegen: Die Lichterketten in den Laubbäumen der Mönckebergstraße …

Hamburg - Weihnachtliche City -  ... ein Blick auf die Weihnachtstanne, -pyramide und in die Spitaler Straße hinein.

Hamburg – Weihnachtliche City – … ein Blick auf die Weihnachtstanne, -pyramide und in die Spitaler Straße hinein.

Hamburg - Weihnachtliche City - Die geschnitzten Figuren der Pyramide

Hamburg – Weihnachtliche City – Die geschnitzten Figuren der Pyramide

Hamburg - Weihnachtliche City - Weihnachtskrippe (hinter Glas, Barkhof-Beginn Spitaler Straße)

Hamburg – Weihnachtliche City – Weihnachtskrippe (hinter Glas, Barkhof/Beginn Spitaler Straße)

Hamburg - weihnachtliche City - gut besucht auch die Spitaler Straße ...

Hamburg – weihnachtliche City – gut besucht auch die Spitaler Straße …

Zum Abschluss unserer kleinen Tour, möchte ich Sie gern noch einmal mit zum Levantehaus in der Mönckebergstraße nehmen. Blogstammgäste waren schon mit mir dort und haben sich den Tierfries von Barry Baldwin angeschaut (Link zum Post siehe unten).
Heute besuchen wir die Einkaufspassage, weil u. a. die große Weihnachtstanne auf eine besondere Art geschmückt wurde.
Das Levantehaus feiert 100. Geburtstag (1912 war das Jahr der Fertigstellung), und aus diesem Grund wurde es im Stil dieser Zeit dekoriert! Historischer Schmuck nicht nur an der Tanne, sondern im ganzen Haus. Insgesamt 1.800 Dekorationsteile heißt es …

Hamburg - weihnachtliche City - Der Eingang zur Einkaufspassage im Levantehaus, welches in diesem Jahr 100 Jahre alt wird (Bj. 1912)

Hamburg – weihnachtliche City – Der Eingang zur Einkaufspassage im Levantehaus, welches in diesem Jahr 100 Jahre alt wird (Bj. 1912)

Hamburg - weihnachtliche City - Der im Stil von vor 100 Jahren (Geburtstag) geschmückte Weihnachtsbaum. Oben der Tierfries von Barry Baldwin (siehe Link unten für mehr Fotos)

Hamburg – weihnachtliche City – Der im Stil von vor 100 Jahren (Geburtstag) geschmückte Weihnachtsbaum im Levantehaus. Oben der Tierfries von Barry Baldwin (siehe Link unten für mehr Fotos)

Ein Blick auf die Uhr.
SO SPÄT?
Tut mir leid, ich muss mich los!
Ich habe einen älteren Herrn daheim, den ich füttern muss. Er hat Zahnprobleme. Drücken Sie mir bitte die Daumen, dass der acht Jahre alte Kaninchenbock bald wieder fit ist. Brei mit der Spritze zu füttern und ständig nach Hause zu flitzen, ist nicht die ideale Dauerlösung.

Nett, dass Sie wieder dabei waren!
Ich wünsche Ihnen einen schönen und geruhsamen ersten Adventssonntag!

Link zum letztjährigen Weihnachtsmarktbummel:
https://michelelegrand.wordpress.com/2011/11/24/richtig-tollen-%E2%80%9Eschrott-gesehen-weihnachtsmarkte-in-hamburgs-city/
Link zum Levantehaus (u. a.):
https://michelelegrand.wordpress.com/2011/12/17/hamburg-eindrucke-aus-der-city-heute-drinnen/

©Dezember 2012 by Michèle Legrand

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Bis in alle Ewigkeit …

Michèle Legrand  - Michèle. Gedanken(sprünge) - BLOGViele Menschen haben bereits erlebt, wie es ist, einen Menschen gehen lassen zu müssen.
Endgültig.
Sie möglicherweise auch …
Manchmal kam es erwartet, in vielen Fällen auch völlig überraschend.
Was ist geblieben?
Nur der Stein auf dem Grab, der ausdrücken soll „Ich war hier“?
Nur Schmerz um den Verlust, womöglich sogar Groll? Die Angst vor Künftigem, vielleicht sogar die vor dem eigenen Gehen müssen?
Oder ist da auch Dankbarkeit? Für gemeinsame Erinnerungen, einfach dafür, dass man einen Teil seines Lebens mit diesem Menschen verbringen durfte?
Ihm überhaupt über den Weg lief!

Ich habe eine Geschichte bei mir im Blog, die ich 2010 veröffentlichte. Die wahre Geschichte einer Freundschaft.
Heute am Totensonntag, der auch Ewigkeitssonntag genannt wird, möchte ich Ihnen den Link dazu hier hinterlassen.
Manche Menschen werden einem immer fehlen und bleiben einem gleichzeitig bis in alle Ewigkeit nahe …

Sie – Die Geschichte einer Freundschaft
-> https://michelelegrand.wordpress.com/2010/11/21/sie/

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Den „Wandsbeker Winterzauber“ hier einmal als Beispiel genommen: Was braucht es, um Zauber zu entfalten?

Wandsbeker Winterzauber 2012  - Abteilung Süßes direkt am Abgang zur U-Bahn

Wandsbeker Winterzauber 2012 – Abteilung Süßes direkt am Abgang zur U-Bahn

Er ist gut gemacht … Doch … Nein, wirklich! … Nur …

Genau dieses zögerliche Beurteilen ist heute an der Reihe. Warum gefallen einem Dinge, die vordergründig reizvoll sind, auf einmal nicht so richtig?
Warum scheint es ihnen an Ausstrahlung zu fehlen? Wo versteckt sich ihr angekündigter Zauber? Gibt es ihn? Ist man nur blind oder zu verwöhnt?

Vorweg: Mir liegt es fern, Sie zu verwirren! Es geht im Endeffekt zu einem großen Teil um den Wandsbeker Winterzauber. Und ich bin durchaus pro eingestellt! Doch es geht nicht um ihn ausschließlich!
Ich möchte ihn heute vielmehr als Beispiel nutzen, um die Fragen oben – aber auch andere – ein wenig zu beleuchten. Es gibt folglich eine kleine Anlaufkurve auf dem Weg zum Winterzauber, und wer nur Eindrücke von vor Ort sucht, der scrolle doch bitte einfach zu den Fotos weiter und achte auf die hinweisenden Zwischenüberschriften.
Alle anderen, die mit mir ein paar Gedanken austauschen möchten, bleiben bitte an meiner Seite.

Zauber und zauberhaft
Wann und ob wir etwas als zauberhaft empfinden, hängt nicht allein von dem Hauptbestandteil einer Sache ab.
Ein Beispiel:
Angenommen, Sie würden Ihren Sommerurlaub am Nord- oder Ostseestrand verbringen. Was brauchen Sie, was ist wichtig?
Man könnte denken, der maßgebliche Hauptbestandteil wäre der Urlaub. Gut, Sie müssen frei bekommen, aber ansonsten? War es das?
Nein? Was dann?
Der Ort?
Für den Zauber spielt auch er nicht die alles entscheidende Rolle.
Doch wann ist die Chance am größten, dass Sie von einem idealen Urlaubsort, einem Traumstrand, von einem rundherum zauberhaften Sommerurlaub schwärmen würden? Und das selbst angesichts der Tatsache, dass es eigentlich ein kleines, unscheinbares Kaff ist – ebenso der Strand und alles andere wirklich durchschnittlich, unauffällig. Nicht weltbewegend oder aufregend.
Richtig! Wenn Sie für Ihren Sommerurlaub auch die Sommermonate wählen und Sie dabei entsprechendes Sommerwetter genießen!
Wenn es warm ist, die Sonne Ihre Nase kitzelt, Sie barfuß mit den Zehen den feinen Sand am Strand umgraben, sich leicht nach Luft schnappend (das Wasser ist halt doch etwas frisch) in die Fluten stürzen, Sie aufgrund der herrschenden Hitze den Speiseeis- respektive Mineralwasserabsatz ankurbeln und wenn Sie Ihren Strandkorb als Sonnen- und nicht als Regen- oder Kälteschutz benutzen.
All das hebt ihre Stimmung, schafft eine schöne Atmosphäre und lässt Sie positiv bewerten. Selbst wenn Ihnen ein Urlaubstag dazwischen nicht alles erfüllen kann, bleibt die positive Einstellung erhalten.

Nehmen Sie bitte außerdem an, Sie durchquerten auf dem Heimweg von der Ostsee Hamburg, pausierten und spielten mit dem Gedanken, sich die legendäre Reeperbahn anzusehen.
Wann ist hier die Chance am größten, dass Sie Atmosphäre spüren, die Luft ein bisschen knistert und Sie die bunten Leuchtreklamen beeindrucken? –
Also die Leuchtreklamen Sie, nicht Sie die Leuchtreklamen …
Richtig! Höchstwahrscheinlich abends, nachts – auf jeden Fall bei Dunkelheit!
Da entfaltet sich auf einmal der Zauber.

Und Ihre Weihnachtsdekoration?
Die kilometerlangen Lichterketten, beleuchteten Elche und Schlitten? Der sich abseilende Weihnachtsmann mit Lichtschlauch, der an Ihrem Balkon baumelt? Die Fensterbilder?
Wann wirken die?
Am Tag, wenn Sie den ganzen Kabelsalat und sonstiges Plastik sehen?
Falsch!
Richtig ist, auch hier warten Sie auf den Moment, in dem das Tageslicht sich verabschiedet und all die Lampen, Lichter und Kerzen die Vorherrschaft übernehmen, dafür sorgen, dass Ihre Umgebung gleich ganz anders wirkt.
Zauberhaft.

Was hat das alles mit dem Wandsbeker Winterzauber zu tun?
Mit ihm ist es im Grunde ganz genauso.  Auch bei ihm braucht es bestimmte Voraussetzungen, damit sich sein Zauber entfaltet. Es gilt dasselbe Prinzip.
Alles hat seine Zeit!

Die Entwicklung: Wandsbeker Winterzauber – das war doch früher …
Entwickelt hat sich der Wandsbeker Winterzauber aus dem ehemaligen, dem traditionellen Weihnachtsmarkt, der ursprünglich immer zur Adventszeit startete, wenn Volkstrauertag und Totensonntag hinter uns lagen, der Nebel trüber Novembertage vergessen war und alles langsam festlich wurde.
Sobald der Countdown lief, nämlich das Anzünden der Adventskerzen, öffnete der weihnachtliche Markt als Adventszeitbegleiter.
Nur mit jedem Jahr entdeckte die Wirtschaft (nicht nur in Wandsbek!) mehr und mehr, wie zauberhaft es wäre, wenn das Geschäft schon eher liefe, gierte, dass der Rubel früher rollte.
Die Dominosteine und Stollen tauchen jede Saison zeitiger auf. Irgendwann wird es sie zeitgleich mit den Osterhasen geben.
Die Glitzerbäume und Girlanden in den Läden entwickeln sich allmählich zum Halbjahresschmuck, lediglich kurzzeitig unterbrochen von baumelnden Valentinsherzchen, bunten Ostereiern oder Plastikkürbissen.
Anfangs waren die Proteste gewaltig, später immer noch erheblich und heute? Langsam haben wir uns offenbar daran gewöhnt und sind es einfach leid, uns ständig wieder aufzuregen. Der Boykott von Printen im September war vergebens, ebenso das Ignorieren des Stollens im Oktober. Hartnäckig wird die Ware weiterhin bei noch sommerlichen Temperaturen zu Pyramiden aufgestapelt, und irgendwann hat man uns weichgekocht.
Steter Tropfen höhlt den Stein.
Resignation.
Bringt ja doch nichts …
Ein letztes, halbherziges Murren über das Lametta, das einem im Oktober am Eingang durchs Gesicht wischt – Ende des Aufbäumens.

Dieses Verhalten ermuntert dummerweise gleich wieder den nächsten forschen Unternehmer dazu, sein Rentier noch einige Tage eher als im Vorjahr ins Fenster zu stellen.
Und sein Vorpreschen?
Seine Aktion ist Freibrief oder Startschuss für die Restlichen seiner Zunft!
Man sieht förmlich den Fingerzeig auf das schwarze Schaf und hört sie aufgeregt haspeln:
Der hat ja auch schon …! Wir hätten doch sonst nie!
Jedes Jahr wird wahrscheinlich einer auserwählt, der den Buhmann spielen darf. So wie die Tankstellen als Preisvorreiter sich auch ablösen …

Wir halten fest:
– alles beginnt immer eher
– der Handel macht ziemlich, was er will
– alles vermischt sich
– das Timing stimmt nicht mehr

Der Wandsbeker Winterzauber ist eine schöne Idee. Darüber gibt es keinen Zweifel, und ich möchte ihn, seine Existenz, überhaupt nicht in Frage stellen!
Ich stelle mir nur gelegentlich die Frage, was es oder er genau sein soll. Immer noch eine Art Weihnachtsmarkt in ausgedehnter Form unter Verzicht auf diese Bezeichnung, weil man sich wenig um die wirkliche Weihnachtszeit schert? Weil es sich so neutraler anhört, sich unbekümmert mehr dazumixen lässt? Stellt die neue Variante möglicherweise ein multifunktionales November-Dezember-Januar-Potpourri dar?
Oder kann man sich vielleicht nicht entscheiden? Möchte man möglichst von allem etwas haben und anbieten?
Ist es etwa so, dass man etwas anderes tun muss, um sich abzuheben? Um Publikum anzuziehen?
Was zieht denn Publikum an?

Der Wandsbeker Winterzauber speziell in diesem Jahr …
Es entstand wie im Vorjahr wieder eine Art Bergdorf aus Holzhütten, aufgebaut auf dem Wandsbeker Marktplatz, schön geschmückt, mit vielfältigem Angebot. Die abwechslungsreiche Verköstigung ist gesichert (in allen möglichen Varianten von süß bis deftig), es gibt zahlreiche kalte und heiße Getränke für fast jeden Geschmack, für Groß und Klein.

Es wird auch für Unterhaltung gesorgt, denn die etwa 400 qm große Schlittschuhbahn („Like-Ice“, umweltschonend) wurde erneut aufgebaut. Mit täglicher Disco on Ice ab 10.00 Uhr vormittags oder der Aktion After Work on Ice von Montag bis Freitag ab 17.00 Uhr.

Wandsbeker Winterzauber - Ein Blick auf die Like-Ice-Schlittschuhbahn mit dem abgeteilten Bereich fürs Curling. Links schließt sich die Panorama-Terrasse an.

Wandsbeker Winterzauber – Ein Blick auf die Like-Ice-Schlittschuhbahn mit dem abgeteilten Bereich fürs Curling. Links schließt sich die Panorama-Terrasse an.

Für die Kinder gibt es ein Kinderkarussell mit vielen Fahrzeugen sowie das Haus des Nikolaus. Sogar die Zahl der Buden wurden in diesem Jahr erhöht. Es gibt zusätzlich jeweils einen Stand mit Kerzen, Gewürzen, Mützen und eine Hütte mit etwas skurrilem Kunstgewerblichen.

Wandsbeker Winterzauber - Kinderkarussell - Blick Richtung ZOB Wandsbek

Wandsbeker Winterzauber – Kinderkarussell – Blick Richtung ZOB Wandsbek

Wandsbeker Winterzauber - Kinderkarussell

Wandsbeker Winterzauber – Kinderkarussell

Wandsbeker Winterzauber - Neu in diesem Jahr: Mr. Magorius Wunderladen mit teilweise recht skurrilen Dingen ...

Wandsbeker Winterzauber – Neu in diesem Jahr: Mr. Magorius Wunderladen mit teilweise recht skurrilen Dingen …

Ein weiteres großes Plus: Der von mir oft kritisierte Gestank durch die Räucherschwaden des sonst mitten auf dem Platz befindlichen Schwenkgrills wurde fast ausgeschaltet, indem die Schwenkbraterei  diesmal eine eigene Holzhütte am Ende des Platzes Richtung ZOB bekam.
(Dort hat er gefühlt jedoch weniger Kundschaft)

Wandsbeker Winterzauber - Die Schwenkbraterei mit dem Schwenkgrill erstmalig mit Hütte direkt am ZOB zu finden ...

Wandsbeker Winterzauber – Die Schwenkbraterei mit dem Schwenkgrill erstmalig mit Hütte direkt am ZOB zu finden …

Es gibt noch mehr hervorzuheben, vor allem die Kunst, alles besonders eindrucksvoll zu benennen.
Das ist freundlich gemeint, nicht gehässig!
Bekannt ist von früheren Veranstaltungen natürlich die Almhütte, in der ausgekühlte Winterzauber-Besucher einkehren und auftauen können.
Sie wird gut angenommen.

Wandsbeker Winterzauber - Am Abend füllt es sich - Die Almhütte

Wandsbeker Winterzauber – Am Abend füllt es sich – Die Almhütte

Seit letztem Jahr haben Sie als Besucher auch einen sagenhaften Rundblick. Wenn sie waghalsig ein bis zwei hölzerne Stufen nahe der Schlittschuhbahn erklimmen, sind Sie nämlich auf dem Unterdeck der sogenannten Panorama-Terrasse, die selbstverständlich auch ein Oberdeck hat!
Was können Sie da nicht alles sehen!
Wenn Fernsicht herrscht in den Wandsbeker Bergen …
Oder zumindest freie Sicht, denn meistens steht jemand neben Ihnen oder Sie sehen – dort wo sie stehen – nur in eine Richtung, da ein Hüttenaufbau Ihnen im Weg ist.
Sie haben somit ein halbhohes Teilpanorama.
Über weite, vereiste Felder … Nein, Korrektur, über die überschaubare „Like-Ice“- Schlittschuhbahn.
Ist aber auch schön!
Ich liebe nur diese Begriffe …

Wandsbeker Winterzauber - Ein Blick am Tage über den Platz Richtung EKZ QUARREE. Gut zu erkennen, die Panorama-Terrasse mit Unter- und Oberdeck.

Wandsbeker Winterzauber – Ein Blick am Tage über den Platz Richtung EKZ QUARREE. Gut zu erkennen, die Panorama-Terrasse mit Unter- und Oberdeck.

Wie läuft es beim Wandsbeker Winterzauber? Wie ist der Eindruck? Herrscht Andrang? Wie kommt der frühe Start an? Wer kommt zum Winterzauber?
Es startete mit einer schwungvollen Eröffnungsfeier am 09. November, zu dem u. a. hübsche Mädchen (die Ice Girls) auf der Eisfläche auftraten. Man bereitete sich und die Besucher auf ca. acht Wochen zauberhaften Winter vor.
Es sieht – besonders am Abend – sehr ansprechend aus. Und trotzdem …
Mein Weg führt quasi jeden Tag am Wandsbeker Marktplatz vorbei. Egal zu welcher Zeit, der Zulauf war anfangs eher zaghaft.
Wurde es besser?
Ich habe zwei Wochen mit meinem Blogpost gewartet, um einen besseren Eindruck zu bekommen . Ich bilde mir wirklich ein, der November kann bisher hinsichtlich des Besucheraufkommens als recht mau bezeichnet werden.

Woran mag es liegen?
Während der Errichtungsphase Ende Oktober hatten wir anfangs noch sehr milde Tage. Wer sich erinnert: Am 19. Oktober herrschten sommerliche Temperaturen, die höchsten im Oktober seit Aufzeichnung!

Wandsbeker Winterzauber - Der Wegweiser: Weihnachtsmann mit Laden im unteren Bereich

Wandsbeker Winterzauber – Der Wegweiser: Weihnachtsmann mit Laden im unteren Bereich

So wurde hier und da Protest laut über die extrem frühen Aufbauaktionen und vor allem das arg verfrühte Auftauchen des meterhoch gen Himmel ragenden Riesenweihnachtsmannes, der mittlerweile zum ständigen Wahrzeichen des Winterzaubers erkoren wurde und – sehr nützlich – den Besuchern schon von weitem den Weg weist.
Was alle empfinden, nämlich, dass Weihnachtsdekoration im Oktober verfrüht ist und sich einfach noch kein Christmas-Feeling einstellt, dieses Empfinden tritt beim Anblick des eindeutigen Weihnachtssymbols besonders zu Tage. Während Lichterketten bereitwillig toleriert werden, wurde über diesen bärtigen Genossen im roten Mantel wirklich gemurrt!
Die Folge: er bekam kurzerhand für die restlichen Tage bis zur Eröffnung eine weiße Hülle über sein Haupt gestülpt …

Die überschaubare Anzahl von Schlittschuhläufern, insbesondere Kindern, hängt weniger mit der aus Kunststoff nachempfundenen Eisfläche zusammen (die immer noch nicht alle mögen), als vielmehr damit, dass durch die langen Unterrichtszeiten in den Schulen, heute fast gar kein schulpflichtiges Kind mehr am frühen Nachmittag zum Laufen kommen kann. Sie haben als Schlupfloch die Zeit zwischen Schulende und Dunkelheit und verlegen ihre Aktivitäten häufig auf das Wochenende. Ausnahmen bilden Klassen, die dort gemeinsam einen Besuch planen – während der Unterrichtszeit. Doch das ist nicht der Regelfall.

Bisher nutzen auch relativ wenige Erwachsene das Eisvergnügen. Ich sehe eher ab und zu Besucher, die Curling spielen, als welche, die sich Schlittschuhe umschnallen. Wenn, dann sind es Väter oder Mütter in Begleitung ihres jüngeren Nachwuchses.

Man sieht weiterhin extrem wenig ältere Menschen dort verweilen. Wenn ich jemanden begegne und frage, wie es ihm gefällt, folgt als Reaktion der Hinweis, dass die Bänke fehlen. Sie sind nicht zugänglich im Moment.  Und man fühle sich etwas fehl am Platz. Es wäre ja sonst keiner da (in dem Alter). Man ginge einmal hin und zurück – das war es. Und abends spät schon gar nicht …

Gegen Abend und am Wochenende wird es belebter. Gut besucht sind dann die Stände mit Getränken und Essbarem. Das Angebot wird gern angenommen, der Marktplatz ist zudem um diese Zeit Treff für Freunde oder Bekannte. Grüppchenbildung ist zu erkennen.

Warum trotzdem das Gefühl, früher war mehr? Mehr Flair, mehr Seele, mehr Leute!
Mir kommt es fast vor, als würde die Tatsache, dass der Winterzauber über so viele Wochen läuft, nicht wenige Menschen davon abhalten, sofort hinzugehen.
Es ist ja noch viel Zeit …

Für die Veranstalter werden sicher viele Argumente eine Rolle gespielt haben oder der Auslöser gewesen sein, sich für diese Dauer zu entscheiden – abgesehen von dem Wunsch, das Weihnachtsgeschäft zu verlängern.
Einige Vermutungen:
Der Aufwand (Aufbau!) muss sich lohnen. Je länger etwas genutzt werden kann, desto besser rechnet es sich. Es wird profitabler.
Nur richtig profitabel wird es erst dann, wenn es auch genutzt wird …
Die Bevölkerung soll länger eine Attraktion vorfinden, länger ihr Vergnügen haben.
Nur über eine Dauer von gut acht Wochen ist auch hier zu bedenken, dass Menschen sich dann gern bereits wieder langweilen – wenn nicht immer neue kleine Highlights den weiteren Ablauf begleiten.
Wir schaffen schon im November ein Programm! Ein Kontrastprogramm zu den traurigen Tagen. Zur Ablenkung. Gegen das trübe Wetter, gegen den Hang zu Depressionen, etc. …
Sollte dies zutreffen, so ist es äußerst löblich. Es erfordert allerdings auch ein wirkliches Programm neben dem Hinstellen und acht Wochen später wieder Abbauen von Dingen. Und es gibt eine Sache, die nicht unterschätzt werden darf, die immer wieder enormen Einfluss darauf hat, ob etwas eher als Erfolg oder Nichterfolg wahrgenommen wir – und zwar unabhängig davon, wie sorgfältig und einfaltsreich die sonstige Planung verlief:
Man wird immense Schwierigkeiten haben, für konstante Zufriedenheit zu sorgen, wenn ein Event unter einem Namen an den Mann gebracht wird, der schwer halten kann, was er verspricht.
Winterzauber!
Erinnern Sie sich an den Anfang des Blogposts?
Den gelungenen Sommerurlaub?
So wie Sie dort Sonne und Wärme brauchen und beides im Zusammenhang mit dem Begriff Sommer erwarten, so sieht ihre Hoffnung auch aus, wenn Sie zum Winterzauber gehen.
Es soll gefälligst Winter sein!
Genau davon hängt letztlich der Zulauf ab. Solange der Umstand nicht eintritt, kann sich der Zauber nicht erfüllen.
„Zum Winterzauber gehe ich erst, wenn Winter ist!“
Das sagte mir mehr als nur einer, und das Verhalten der Menschen ist tatsächlich entsprechend!
Sobald die Temperaturen sinken, der Himmel klar wird, die Sonne sich durchmogelt – schon sind sie da.
Zeigen sich zusätzlich leise rieselnde Schneeflocken, nähert sich Weihnachten wirklich, ist die Zeit gefühlt reif für Weihnachtslieder aus quäkenden Lautsprechern … ja, dann beginnt in der Tat der Winterzauber.

Nun ist selbst der beste Veranstalter nicht in der Lage, das Wetter zu beeinflussen. Er kann nur bestmöglich planen.
Er muss grundsätzlich von den schlechtesten Bedingungen ausgehen und Möglichkeiten schaffen, sich beispielsweise vor schlechter Witterung zu schützen. Missliches Wetter darf den Besucher nicht von vornherein davon abhalten zu kommen!
Beim Winterzauber hat man (im Gegensatz zum Sommerevent) daran gedacht – die Möglichkeiten sind gegeben.
Er sollte ebenfalls über ein Bündel an Alternativen nachdenken, Programmpunkte berücksichtigen, die selbst bei trübem Wetter, Regen und Matsch machbar sind und nicht etwa buchstäblich ins Wasser fallen.
Vielleicht ließen sich Aktivitäten einbauen, die in den Hütten (vorhandenen wie z. B. der Almhütte oder auch einer zusätzlichen) ausgeführt werden können. Spiele, Quiz-Runden, Lesungen/Märchenstunde, Kinderstunde/Malen, Kaffeezeit für Ältere, Podium für junge Künstler, Themenabende u. v. m.
Ich höre schon die Proteste:
Ja, aber die Kosten!
Kosten entstehen auch, wenn keiner kommt!
Man kann nicht nur etwas hinstellen. Es muss auch mit Leben erfüllt werden!

Fazit:
Wir haben in Wandsbek eine im Prinzip schöne Veranstaltung, die den sonst leeren Marktplatz in der etwas trostlosen Jahreszeit bunter und freundlicher wirken lässt, die Menschen anzieht. Ein Angebot, das auf seine Art besonders ist, weil es nicht überall mitten in der Stadt ein Hüttendorf mit der Möglichkeit zum Eislaufen gibt!
Aber:
Selbst wenn die Like-Ice-Schlittschuhbahn aufgrund ihrer Beschaffenheit umweltschonend und nicht wetterabhängig ist – das Event ist es (wie auch der Beachclub im Sommer!) sehr wohl!
Wer als Veranstalter einen derart frühen Start plant, ist nicht immer gut beraten! Weder wenn er versucht, Weihnachten künstlich vorzuziehen, noch wenn er die Adventszeit nach eigenem Gutdünken wie Kaugummi in die Länge zieht.
Nicht immer ist es sinnvoll, zwei derart grundverschiedene Monate wie November und Dezember  (Trauer/Gedenken und Weihnachtsvorfreude)  in einem Aufwasch zu behandeln und abhaken zu wollen.
Wer überdies so früh vor Ort ist, muss mit ungünstiger Witterung rechnen. November ist kontinuierlich der Monat der Nässe, des Nebels, der Trübheit. Es ist keine nicht zu ahnende Ausnahme!
Das Risiko des Nichtübereinstimmens der Erwartungen mit den tatsächlichen Gegebenheiten erhöht sich eklatant, wenn einfach die Jahreszeit eigenmächtig umbenannt wird.
So enttäuscht, wie sie über Nicht-Sommer während ihres Strandurlaubs wären, so ernüchtert reagieren Sie auch auf Nicht-Winter beim Winterzauber.
Werden ganz gezielt und konkret Vorstellungen durch Ankündigungen und Bezeichnungen vermittelt, die ein ganz bestimmtes Bild vorzeichnen und dieses sich danach nicht erfüllt oder bestätigt, produziert es Enttäuschung – trotz vieler positiver Aspekte!

Was tun?
Da Sie wenig Einfluss auf das Wetter oder  die Planung nehmen können und zudem das Empfinden – das ist mir durchaus bewusst – subjektiv ist, geht es Ihnen so wie bei einem verregneten Sommerurlaub. Da hilft Ihnen auch kein Klagen.  Es liegt immer in Ihrer Hand, was Sie dennoch daraus machen. Ob Sie es weiterhin als faulen Zauber empfinden oder als trotzdem zauberhaft – nur auf eine völlig andere Art.

Wissen Sie was?
Warten Sie nur noch auf einen knackig kalten Tag (im Moment sieht es doch schon gut aus!), hüllen Sie sich in ihre Winterjacke, ziehen die Kapuze hoch und wickeln den Schal dreimal um den Hals.
Gehen Sie los, besuchen Sie den Wandsbeker Winterzauber, gönnen Sie sich einen heißen Kakao, Kaffee, Glühwein –  oder wonach immer Ihnen ist!
Schnappen Sie sich doch ein Kind dazu (eigenen Nachwuchs oder suchen Sie sich ein bis vier freiwillige Leihkinder aus der Verwandt- oder Bekanntschaft) und dann veranstalten Sie Ihren eigenen, persönlichen, lebendigen Zauber.
Treffen Sie sich mit anderen! Verabreden Sie sich!
Überhaupt: Gehen Sie auch einmal abends, wenn die ganze Illumination ihren eigenen Reiz hat.
Oder schnallen Sie sich selbst die Schlittschuhe an! Und reicht Ihnen der Anblick des Kunstbodens nicht zur Verzauberung, dann schauen Sie eben auf die Lichter-Bäumchen am Eisflächenrand mit ihren tausenden, leuchtenden LED-Lampen.
Winken Sie jemandem hoch oben auf der Panorama-Terrasse zu, äußern Sie Ihre Bewunderung über die  Schwindelfreiheit  und spielen Sie miteinander Unterhaltung mit Echo!
Es gibt so viele Möglichkeiten!

Wann kommen Sie?

Sie haben noch bis zum 06. Januar 2013 Zeit. Die Chancen stehen gut, dass Ihnen bis dahin auch das nötige Winterfeeling beschert wird.
Familientag ist jeden Mittwoch von 10-18 Uhr (ermäßigte Preise bei der Eisbahn und am Karussell), die Ladies‘ Night montags von 18-22 Uhr (halber Preis an der Schlittschuhbahn sowie halber Preis für den ersten Glühwein).

Viel Spaß in Wandsbek!

Weitere Fotos vom Vorjahr (Fast identischer Aufbau der „Bergdorfes“) finden Sie in diesem Artikel:
https://michelelegrand.wordpress.com/2011/11/11/nun-aber-richtig-der-wandsbeker-winterzauber-ist-eroffnet/

©November 2012 by Michèle Legrand

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Gefühlt wie …

Wann sind Sie das erste Mal darüber gestolpert, haben bewusst diesen Ausdruck wahrgenommen?

Gefühlt echt ... (Bronze Mann auf Giraffe von Stephan Balkenhol, 2000)

Gefühlt echt … (Bronze „Mann auf Giraffe“ von Stephan Balkenhol, 2000)

Gefühltes Etwas. Gefühlt wie …
War es in einem Zeitungsartikel, der die gefühlte Inflation erwähnte?
War es beim Wetterbericht, der Ihnen verkündete, die Temperatur läge am Morgen bei 0°C, aber gefühlten -4° Celsius?
Geschah es im Frühjahr nach der Umstellung von Winterzeit auf Sommerzeit? Als Sie morgens aufstehen mussten bei gefühlter noch Nacht?
Oder fiel es Ihnen eher kürzlich Ende Oktober auf, als Ihnen die Stunde zurückerstattet wurde? Wie war das?
Gefühlt wie geschenkt?
Vielleicht erlebten Sie die Bekanntschaft mit diesem Begriff nach unheimlich anstrengenden Tagen, wenn der Kopf gefühlt wie leer war.
Nein! Ich tippe auf eine ausgiebige Party mit durchzechter Nacht, nach der Sie sich vorkamen wie gefühlt 100.
Oder gefühlt tot.
Ein Gefühl, welches häufig in derartigen Situationen erwähnt wird, dessen genauen Zustand jedoch die wenigsten wirklich kennen dürften.

Merkwürdig, merkwürdig …

Derartiges ist relativ häufig im täglichen Sprachgebrauch zu finden. Warum, dazu kommen wir gleich.
Es gibt Unterschiede.
Sie finden  zum einen Weniges, was gefühlt vom tatsächlichen Zustand, Wert, o. a. abweicht und  sich  physikalisch oder auf andere Art erklären lässt – oder  sich gelegentlich zumindest den Anschein gibt, etwas zu sein, was auf irgendeine Weise wissenschaftlich fundiert und nachvollziehbar wäre.
Die schon erwähnte gefühlte Inflation gehört dazu. Sie ergibt sich aus der Tatsache, dass Dinge Ihres täglichen Gebrauchs im sogenannten Warenkorb, der zur Berechnung der Inflationsrate herangezogen wird, nicht verteten sind. Diese – dummerweise gerade Ihre speziellen Einkäufe – sind im Schnitt teurer geworden als das errechnete Mittel, was Ihnen das Gefühl beschert, die Inflationsrate sei viel höher. Es trifft Sie im Grunde aber nur (zufällig) stärker.
Sie kaufen aber auch seltsame Artikel!
Was die gefühlten Temperaturen angeht, gibt es tatsächlich eine Formel, nach der kalkuliert wird, wie exakt (wahrscheinlich) der Mensch die tatsächliche (=gemessene) Gradzahl empfindet.
Sie ahnen es vermutlich, es gibt einen Zusammenhang zwischen Ihrem Empfinden, Ihrem Körperbau, der realen Gradzahl und vor allem den ansonsten noch vorherrschenden anderen Witterungseinflüssen.
Bei feuchter Kälte (Luftfeuchtigkeit spielt eine große Rolle), ungemütlichem Dauerniederschlag und gleichzeitigem Wind (entscheidend ist die Windgeschwindigkeit) sowie entsprechend trostlosem, grauem Himmel (auch die optische Wahrnehmung beeinflusst), kühlt Ihr Körper enorm schnell aus. Prompt sackt die Gefühlt-wie-Gradzahl rasant in den Keller, und der Bibbereffekt tritt schon ein, obwohl Sie sonst gerade erst in sich gehen, ob Sie Ihre Daunenjacke nun bis oben schließen sollen oder nicht.
Umgekehrt bringen ein bisschen Sonnenschein, eine aufgelockerte Wolkendecke, Trockenheit und Windstille eine reguläre Temperatur von 0°C locker auf gefühlte +5°C. Also Daunenjacke wieder auf …
Wenn Sie zufällig an solch einem Tag obendrein noch über ein intensiv hüpfendes Herz und in Wallung geratene warme Gedanken verfügen, wird für Sie aus November im Nu gefühlt Frühling.

Gefühlt gefährlich ... (Warnung vor dem Pinguin)

Gefühlt gefährlich …!

Was stellen wir fest?
Handelt es sich um Themen wie Zeit, Alter, Temperatur, Geschwindigkeit, Gewicht, Geschmack, Lautstärke, Geruch, etc., begegnet uns überall dieses gefühlt wie – allerdings dort in vergleichender und beschreibender Form.
Ohne jeglichen Anspruch auf wissenschaftlich korrekte Auslegung, Berechnungen oder Ergebnisse.
Es ist schlicht und einfach unsere Art der bildhaften Darstellung dessen, was wir empfinden. Ursprünglich unser Bedürfnis, dieses ganz persönliche Empfinden anderen mitzuteilen und vor allem verdeutlichen zu wollen. Plastisch darstellen. Und diese zweite Variante des Gefühlt wie-Ausdrucks, kommt ständig vor. Die meisten Menschen nutzen sie täglich im Gespräch mit anderen.

Diese Ansichten!
Gefühlt wie im Mittelalter!
Die Ausstattung ist ziemlich rückständig.
Gefühlt 60er Jahre.
Sind Sie bereits zur Tagesschau müde?
Ja, gefühlt wie um 23.00 Uhr.
Es ist so heiß und stickig hier!
Gefühlt wie in der Sauna.

Hamburg: Gefühlt asiatisch ...

Hamburg: Gefühlt asiatisch …

Wie benimmt sich denn der?
Gefühlt wie ein Fünfjähriger.
In dem Kleid komme ich mir steinalt/unscheinbar vor.
Gefühlt wie Uroma/Aschenputtel.
Brr, ist das kalt hier!
Gefühlter Kühlschrank.
Es geht überhaupt nicht voran mit der Schlange.
Gefühltes Schneckentempo.
So kriege ich das nicht hoch! Zu schwer!
Gefühlt wie Blei.
Die Haut ist spröde und rau.
Gefühlt wie Sandpapier.
Es schmeckt extrem sauer.
Gefühlt wie Essig.
Den Lärm hält doch keiner aus!
Gefühlte 100 Dezibel.
Mensch, das dauerte wieder!
Gefühlt ewig.
Zu der Vernissage kam kaum jemand.
Gefühlt allein.
Das kriege ich nicht auf die Reihe/Ich weiß es nicht.
Gefühlt doof.
u.s.w.

Es liefert uns eine Vorstellung. Eine nicht allgemeingültige, objektive Einschätzung, sondern ausschließlich die Wahrnehmung des Menschen, der sie verkündet.
Sie kann mit unserer übereinstimmen, muss es aber nicht automatisch! Sie muss überhaupt nicht stimmen!
Gefühlt wie ist nicht Tatsache, gefühlt wie ist es kommt mir so vor.

Alles, was wir mit den Sinnen wahrnehmen – und wie sollte man es auch sonst tun – ist immer und überall eine sehr subjektive Empfindung. Wir hören unterschiedlich, unser Geruchssinn arbeitet verschieden, uns fallen andere Dinge ins Auge, unser Reaktionsvermögen weicht kolossal voneinander ab!
Die logische Folge ist, so verschieden, wie Menschen auf alles und jedes reagieren, so unterschiedlich fällt selbstredend auch das Gefühlt wie aus.
Daher bringt es uns überhaupt nichts, auf dieses Gefühlt wie eines anderen zu pochen, darauf zu verweisen, es gar auf uns zu übertragen! Es muss sich bei uns überhaupt nicht so äußern, es kann für uns das pure Gegenteil bedeuten!

Kräftige Menschen werden lange brauchen, ehe sie etwas gefühlt als schwer wie Blei empfinden.
Wer nicht leicht friert, wundert sich über den Kühlschrankvergleich und würde an gleicher Stelle vielleicht von wie erfrischend – gefühlt wie Abendluft reden.
Ob etwas als lange andauernd empfunden wird, ist immer auch eine Frage des Mögens. Wenn kein Interesse vorhanden ist oder geweckt wird, zieht sich die Zeit endlos in die Länge. Für den einen gefühlt ewig, für den, der sich dafür begeistert, scheint sie zu rasen – gefühlt wie ein Lidschlag.
Krachresistente, lärmgewöhnte Menschen erleben die 100 Dezibel möglicherweise wie gefühltes Gemurmel, genauso wie diejenigen, die Enge und Menschenmassen um sich herum gewöhnt sind, eher von gefühlt belebt, aber kaum jemals gleich von gefühlt wie in der Sardinenbüchse oder wie fast totgetrampelt sprechen würden.

Gefühlt schlafend ...

Gefühlt schlafend …

Und was sagen Sie hierzu?
Ist der Zustand auf dem Schreibtisch ihres Chefs oder Kollegen eher  gefühlt kreativ oder gefühlt chaotisch?
Welches Gefühl überkommt jemanden, der ausnahmsweise einmal den Lift sausen lässt und die Treppe hochstiefelt?
Gefühlt sportlich? Gefühlt berstende Lunge?
Wie ist das, wenn man zum ersten Mal diese merkwürdigen Muscheln vertilgt?
Gefühlt mutig?
Und das Resultat?
Gefühlt wie Glitsche
?
Wie Ihr Beschluss danach?
Gefühlt nie wieder?
Was bewirkt eine Schönheits-OP?
Gefühlt wie neu? Gefühlt sexy? Gefühlt nun arm? Oder gefühlt künstlich?
Was noch?
Ach ja, die Einschätzung des Regenwetters:
Gefühlt leicht feucht oder eher gefühlter Weltuntergang?

Womit wir den Kreis schließen und wieder zum Anfang kommen. Nämlich zum Wetter und den Temperaturen!

Gestern am Morgen war es neblig und kalt.
Gefühlte Minusgrade!
Gefühlt Winter!
Genau das Gefühl suche ich gerade händeringend, denn ich beabsichtige, ein bisschen über den diesjährigen Wandsbeker Winterzauber zu schreiben. Vor einer Woche, am 09. November, war die Eröffnung, aufgebaut wurde alles schon Ende Oktober –  beginnend so um den Dreh, als gerade der wärmste Oktobertag seit Aufzeichnung der Daten seinen Auftritt hatte!
Gefühlt im Sommer!

Gefühlt Sommer ... (19. Oktober 2012 - Wärmster Oktobertag überhaupt)

Gefühlt Sommer … (19. Oktober 2012 – Wärmster Oktobertag überhaupt)

Es tut mir leid, aber da konnte ich einfach noch nicht über Eisbahn, Weihnachtsmann und Grog schreiben!
Gefühlt unfähig.
Aber jetzt könnte es klappen.
Gutes Gefühl.
Vielleicht lesen wir uns dann wieder?
Gefühlt möglich

Bis dahin Ihnen allen ein schönes Wochenende!
Ja, heute ist erst Freitag!
Gefühlt ist es aber schon so weit!

©November 2012 by Michèle Legrand

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Alles eine Frage der Gewöhnung: Die neue Haustür (und der Text übrigens auch!)

Michèle Legrand - Der Bloghinweis im November 2012 - "Die Haustür ..."Hallo, schön, dass Sie da sind!
Ich bin gerade noch am überlegen, ob … Anleitungen sind langweilig, oder?
Warum ich das frage?
Eine Anleitung wäre heute die Alternative zu ich lasse Sie so auf den Text los.
Wie bitte? Sie hätten einen Vorschlag?
Eine Vorwarnung möchten Sie stattdessen?
Und wie soll die aussehen?
Nein, nein, lieber Bloggast, nichts vorab. Im Grunde haben Sie ja jetzt Ihre Vorwarnung, denn Ihnen ist mittlerweile klar, dass es heute anders laufen wird.
Also gut, passen Sie auf! Kleiner Tipp:
Lesen Sie einfach flüssig durch! Widerstehen Sie dem Verlangen, Pausen zu machen.
Ja, Satzzeichen sind Mangelware! Wundern Sie sich nicht!
Lesen Sie unverzagt weiter!

Die neue Haustür

Anfang der Woche habe ich eine neue Haustür eingebaut bekommen Sie auch immer Bedenken und fragen sich ob Sie sich an etwas Neues schnell gewöhnen werden Sie nicht auch meist eines Besseren belehrt und begreifen mit Erstaunen hilft Ihnen da aber auch nicht dass Sie meinen ich würde diese Reaktion nicht auch schon gehabt haben wir es schließlich alle schon mal so oder so ist das Leben eben.
Es beginnt im Grunde schon beim Aussuchen Sie sich nicht oft erst fürchterlich einen ab und an hat man natürlich auch Glück und läuft direkt auf etwas zu teuer sind viele Modelle freilich so dass sie von vornherein ausscheiden tut immer weh wenn die alte vertraute Haustür ausgemustert wird nicht gelegentlich den alten Dingen zu wenig Beachtung geschenkt?

Die alte Tür von 1956 war schief und verzogen wir also los eine neue auszusuchen und Finden ist nicht einfach aufgrund der großen Auswahl und der gegebenen Umstände nicht der Altbau schon dort würde man natürlich völlig unbefangen Sie nie an zu grübeln ob der Stil passen tut es sowieso nicht allen kann man es nicht recht machen Sie sich deshalb keinen Kopfschmerzen sind nämlich wirklich nicht das Gelbe vom Eiderdaus wir weichen vom Thema ab!

Die Entscheidung fiel dementsprechend nicht leicht macht man sich das ja nie sollten Sie so eine Tür im letzten Moment bestellen Sie sich vor es hat acht Wochen gedauert bis sie tatsächlich fertig war mir nicht so als hätte der Verkäufer  vier bis sechs Wochen versprochen wird selbstverständlich viel doch im Endeffekt warten sie deutlich länger wäre echt blöd gewesen weil langsam Frost kommt und das Haus während des Aus- und Einbaus lange offen ist das dann aber auch saukalt!

Die Handwerker brauchten zusammen mit dem Anbau eines ebenfalls neuen Vordachs immerhin sechs Stunden über Stunden wurde gebohrt und leise geflucht weil der alte Rahmen windschief gewickelt sind Sie immer dann wenn Sie meinen etwas würde auf Anhieb funktionieren tut es selten einwandfreilich kommt es auf die Handwerker an. Nun irgendwann ist es geschafft Sie das auch so wenn die Instruktionen dann im Schnelltempo erfolgen können sie kaum hat man das eine begriffen folgt schon das nächste Mal soll der mir das doch bitte gemütlicher erklären!

Mit der neuen Spezialtür habe ich jetzt ein wenig das Gefühl in Fort Knox zu wohnen lässt es sich recht nett wäre nur nicht die Umgewöhnung an diesen verzwickten Hochsicherheitstraktmechanismus(s) ich mir das antun oder lassen ist immer die Frage. Schön und gut das Ding ist da haben wir den Salat. Ich werde es lernen kann man nie genug Schlüssel habe ich jedenfalls zum Schließen Sie daraus nur nicht dass das ausreicht. Der Vorsatz daran denken zu wollen bringt überhaupt nichts solange nicht ein Automatismus entsteht die Tür plötzlich offen. Die Klinke brauchen Sie überhaupt nicht mehr herunterzudrücken Sie einfach alles ran dann ist sie zu spät ist es allerdings wenn sie zugezogen haben und merken dass Sie keinen Schlüssel dabeihatten wir erst neulich dass sich jemand selbst aussperrte. Und das bei vier Grad sagte ich noch, ich würde ungern erfrieren ist kein schöner Tod und Teufel fürchten ist da nie verkehrt.

Ich muss jetzt insgesamt viermal den Schlüssel herumdrehen Sie zusätzlich an dem Extraknauf in Augenhöhe legt sich noch ein Riegel vor allem der kann Probleme verursachen gibt’s! Wenn jemand draußen steht und der Sperrriegel ist von drinnen zu gibt es einen Trick wie man ihn von außen öffnet Ihnen das nicht auch ihr gutmütiges Herzrasen entsteht immer dann wenn Sie vergessen haben wie es geht doch irgendwie allen so ein Mist!

Momentan komme ich raus bzw. rein theoretisch ist es das dachte ich jedenfalls Sie auch der Meinung waren sei Ihnen gesagt man muss sich auch noch auf andere Lichtverhältnisse und neue Geräusche umpolen haben da sicher genau die gleichen Schwierigkeiten.
Und diese Tür verfügt nicht mehr über den vertrauten Briefschlitzaugen brauchten Sie früher nie um Ihre Post zu entdecken. Sie lag einfach im Hausflur auf dem Bodenlose Frechheit dass das Gedächtnis sich noch nicht einprägen konnte dass fortan ein Briefkasten neben dem Eingang hängt der Haussegen deshalb schief ist das nervig und überflüssig ist man nach dem Kauf einer solchen Tür-/Vordachkombination auch nicht mehr hätten sie auch nicht verlangen dürfen die das überhaupt? Nun irgendwofür geht das Geld ja immer weg damit also.

Anstelle des Schlitzes habe ich jetzt besagten schnieken Briefkasten den man die ersten Tage gern vergisst und sich wundert dass die Pöstler nichts austragen Sie es mit Fassung. Es wird besser Sie sind sich bewusst dass der Mensch ein Gewohnheitstierisch schwer sich umzustellen Sie sich doch nicht so an!

Am fünften Tag hingegen ist schon fast alles gut dass hier alles zur Sprache kam es Ihnen sehr schwierig vor Begeisterung über Ihr Durchhaltevermögen möchte ich Ihnen gebührend danken Sie mir nicht dafür dass ich Ihnen ihre Zeit gestohlen habe n Sie nichts Besseres vor?

Erholen Sie sich am Wochenende davon geht die Welt nicht unter Umständen kommt so ein vertrackter Text auch nie wieder vor. Ich brauchte nach den Massenfoto-Blogposts (Model Contest) nur etwas Zeit für Spielereien, bevor ich wieder mit Ihnen (bebildert) Kontorhäuser anschaue n Sie nicht so entgeistert …!
Doch, die kommen auch wieder dran!
Sobald ich nicht mehr bildgeschädigt bin. Das ist so ein Gefühl wie früher, wenn Sie den Schuhkarton mit Bildern endlich mühsam sortiert und in stundenlanger Fleißarbeit die Fotos beschriftet und in Alben eingeklebt haben. Danach wollten sie vorerst keine Aufnahmen mehr sehen wir uns trotzdem wieder hier können Sie echt was erleben lasse ich Sie aber alle.
Versprochen!

©November 2012 by Michèle Legrand

PS Das obige Foto habe ich diesmal ausgewählt, weil wir hier heute wirklich einen sehr typischen (und gravierenden)  Fall von Gedanken(sprüngen) haben … ;)

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Der Schenkelklopfer

Michele Legrand  @Wordpress.comHatten Sie auch schon einmal einen wiehernden Schenkelklopfer drei Meter von sich entfernt? Erlebt … oder überstanden? Ich brauchte ihn heute auch nur von hinten und halb seitlich zu ertragen, denn er hat sich nicht umgedreht.
Dunkel gekleidet, hager, einen Elbsegler auf dem Kopf, auf die 70 zugehend und Radfahrer. Vermute ich – obwohl er drinnen sein Rad natürlich nicht dabeihatte! Ich schließe es lediglich aus dem hochgekrempelten rechten Hosenbein.
Herrschaftszeiten! Das war ein …
Stopp! Sie waren ja nicht dabei! Also von Anfang an:

Es ist beruhigend, dass der Mensch einige Begebenheiten, deren unfreiwilliger Zeuge er im Laufe seines Lebens wird, einfach nur aus relativ sicherer Entfernung miterlebt. Merkwürdige Szenen, seltsame Zusammentreffen – was auch immer.
Er braucht sich in diesem Moment nur still zu wundern, kann als Unbeteiligter vielleicht sogar darüber schmunzeln und vor allem – das ist sehr vorteilhaft und der krasse Gegensatz zu der prekären Lage der direkt beteiligten Personen – er muss sich überhaupt keine Gedanken darüber machen, wie er aus der Situation herauskommt!
Aufstehen und gehen reichte völlig aus – keiner würde ihn daran hindern.

Allerdings – vielleicht haben Sie das auch schon bemerkt, das Gefühl, dies jederzeit zu können – verhindert im Endeffekt, dass wir es auch tun. Weggehen.
Es läuft immer so. Können wir einfach verschwinden, ist alles in Butter und wir bleiben. Jetzt gerade!
Doch sobald direkter Druck da ist, sobald eine unmittelbare Einengung vorliegt, wir in etwas hineingezwungen sind, uns eingefangenen fühlen in einem unsichtbaren, jedoch äußerst stabilen Netz oder auch dem berühmten goldenen Käfig (der keinen Deut besser ist) – in diesem Moment wollen wir nichts als weg, zerren an den Seilen, rütteln am Gitter. Wir müssen unbedingt Ketten sprengen, haben Fluchtgedanken, empfinden Genervtheit, Unwohlsein bis hin zu Stress oder Panik. Es kommt darauf an, welche Geschütze das Gegenüber gerade beliebt aufzufahren …

Ich bin nur Zuschauer. Genüsslich einen Cappuccino trinkend und Zeitung lesend. Tisch am Gang, der nächste Tisch ist dadurch etwa drei Meter entfernt. Ein älteres Ehepaar hat dort Platz genommen. Ich habe ausgelesen, mache Anstalten, die Zeitung, die im Café zum Ausleihen ausliegt, zurückzutragen. Doch der Herr hätte sie jetzt gern und hält mich an. Wir kommen ins Gespräch. Alle drei, denn seine Frau beteiligt sich auch daran, allerdings zurückhaltend. Im Moment ist eindeutig er der Wortführer und durchaus redselig.
Nach zwei Minuten ist unter Fremden alles gesagt und Schweigen kehrt wieder ein. Nun lesen sie und ich schreibe. Friedlich.
Bis plötzlich besagter Radfahrer (s. oben) die Bühne betritt. Er kommt mit der Rolltreppe, die an diesem Tisch quasi endet, hochgefahren, schaut, stutzt und los geht es:

„NEIN! Das gibt es doch nicht! Sie! Also wirklich!“
Seine Stimme dröhnt Richtung Ehepaar, er bricht in lautes, stakkatoartiges, sehr gekünstelt wirkendes Gelächter aus (HA-HA-Ha-ha-ha-ha-haaa!) und schlägt sich beim letzten Haaa! krachend auf den Schenkel.
Himmel! Hab ich mich erschrocken!
Das Ehepaar auch. Der lesende Herr schaut perplex auf. Er wirkt ratlos, weiß nicht, wer sich vor ihm aufgebaut hat. Sie hingegen meint, den Schenkelklopfer eventuell zu erkennen und reagiert zögerlich:
„Ach, das ist ja ein Zufall …“
Hinter ihrer Stirn rattern die Gedanken:
Woher kenne ich den bloß? Ist das vielleicht …? Mensch, wie hieß der noch …? Was will der jetzt …?
Er legt schon nach:
„Ich denk’, das sind sie doch! Und sach zu mir: Georg, sach ich, das sind sie, geh hin und wünsch ´nen Guten Tag.“ HA-HA-Ha-ha-ha-ha-haaa! Leicht nach vorne übergebeugt erfolgt der schallende Schenkelklopfer.
Sie zuckt zusammen und fragt etwas verschüchtert:
„Wohnen Sie noch immer da?“

Ich finde diese neutralen Fragen sehr gekonnt. Das kann man jeden fragen, auch wenn man noch keinen blassen Schimmer hat, wer der andere ist.

„Ja, fast. Ein Stück um die Ecke, weil, die haben da paar Häuser abgerissen. Und die Haspa haben sie auch dicht gemacht.“ HA-HA-Ha-ha-ha-haaa!
Und richtig: Krawumm! Der obligate Klopfer auf das Oberbein.
Sie hat offenbar eine Ahnung und will jetzt Nägel mit Köpfen machen:
„Wie lange ist das jetzt her? Elf Jahre?“
„Also Joschi ist 2002 gestorben, da waren Sie schon weg.“ HA-HA-Ha-ha-ha-haa! Rumms!

Auffällig ist, dass die bessere Hälfte der Dame sich hinter die Zeitung zurückgezogen hat und im Gegensatz zu vorhin kein Interesse an Konversation zeigt. Er gibt vor, intensiv zu lesen und bemüht sich, beim Klatscher nicht zu zucken.
Sie ahnt nun halbwegs, wer der Tischgast ist, antwortet auch höflich, doch möchte ihn eindeutig loswerden.

„Nun, das ist ja nett, dass wir uns hier quasi über den Weg gelaufen sind. Wir wollen auch gleich weiter … Nicht wahr, Jens? JENS?“
Jens brummelt zustimmend.
Der Radfahrer ist allerdings noch nicht fertig. Es folgen geschlagene zehn Minuten, in denen  er lauthals  Infomationen zu seinem Privatleben (ja, auch die Krankengeschichte) preisgibt und von besonderen Geschehnissen der vergangenen elf Jahre berichtet.
Alle halbe Minute kracht es und – Sie ahnen es – alles wird begleitet von : HA-HA-Ha-ha-ha-haaa!
Sein rechter Oberschenkel müsste blaue Flecken aufweisen.
Georg ist in seinem Element.
„Wie hieß eigentlich die Bedienung dort?“ HA-HA-Ha-ha-ha-ha-haaa! ……… Rums!
„Die Praxis hat jetzt der Dr. … übernommen. Finde ich schon schade, dass der Dr … nicht mehr da ist!“ HA-HA-Ha-ha-ha-ha-haaa! … Wusch!
(Sie merken, man lacht auch, wenn man etwas nicht mag. Schreiben Sie sich das bitte auf!)
„Nein, 1958 gab es so etwas noch nicht. Wir hatten ja später einen Opel Rekord.“ HA-HA- … (Und noch eins auf den Schenkel …)
„Ne, der ist doch schon lange unter der Erde!“ HA-HA-Ha-ha-ha-ha-haaa!Klatsch!
Irgendwann fällt ihm auf, dass seitens des Ehepaars doch relativ wenig zurückkommt.
„Na, ich muss auch mal wieder los, aber wissen Sie …“
Und weiter geht es, denn irgendwie war er doch noch nicht fertig.
HA-HA-Ha-ha-ha-ha-haaa! Zack!

Weitere acht bis zehn Minuten darauf. Alles geht einmal zu Ende.
Er verschwindet tatsächlich – mit einem letzten Krawumm.

Der Ehemann taucht hinter der Zeitung auf.
„Meine Güte, noch fünf Minuten, und ich hätte den gekillt! Wer war denn das nun eigentlich? Ich kenne den nicht …“
„Doch Jens, den kennst du!“, antwortet sie. „Das war der aus Rahlstedt, der über dem Bäcker wohnte. Der mit dem dicken Hund. Dem Joschi. Als wir Tessa hatten, haben wir den manchmal beim Ausführen gesehen.“
„War der nicht größer?“
„Na ja, wir schrumpfen doch alle …“, meint sie.
„Und wie heißt der sonst? Georg wie?“, will Jens wissen.
„Du, ich habe keine Ahnung!“, gesteht sie, „ich hoffe, ich ordne den jetzt überhaupt richtig zu.“
Er grinst.
„Ach, du hast im Grunde nur so einen Verdacht? Du unterhältst dich mit ihm auf bloßen VERDACHT?“
Er ahmt den anderen nach.
„HA-HA-Ha-ha-ha-haaa!“
Sie fährt zusammen.
„Hör bloß auf, du!“, entfährt es ihr erbost.
Er kann es nicht lassen. Er muss sich auch noch kräftig auf die Schenkel kloppen und erträgt mannhaft den folgenden Schmerz …

Und ich genieße. Das nur Zusehen. Das nicht involviert sein. Das enorm Lebendige.
Manchmal höre ich jetzt noch die enervierende Lache und zucke vor nachklingenden Klatschern zusammen.
Sie auch?

©November  2012 by Michèle Legrand

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Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – … und alles endet mit einem grandiosen Finale!

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Alexander Strauß im Gespräch mit Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi - Foto ©Gregor Szielasko

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Alexander Strauß am 25.10.2012 nach Show III des Tages im Gespräch mit Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi – Foto ©Gregor Szielasko

Wie schön!
Nein, schade …!
Ach was, es ist doch gut …!
Oder …?
Haben Sie das auch manchmal?
Diese Unentschlossenheit! Zum Beispiel, wenn Sie ihr letztes Magnum Eis aus dem Gefrierfach holen? Einerseits dieser Genuss beim Schlecken, und gleichzeitig dieses wehmütige Gefühl, weil jetzt keins mehr da ist?
Alles alle. Aus. Schluss.Vorbei.
So ist das im Prinzip auch mit dem Model Contest. Acht Monate großen Anteil genommen – mitgeschleckt sozusagen – und nun ist nichts mehr da!
Was würden Sie sagen? Ist das jetzt schön oder schade?
Vermutlich ein bisschen von jedem …

Liebe Leser!
Vorab ein kleiner Führer durch den heutigen umfangreichen Blogpost, damit sie manches besser auffinden können:

Der Zeitungsartikel
Für diejenigen unter Ihnen, die mehr ergebnisorientiert sind, gab es schon im letzten Blogpost einen Link zu meinem Bericht über den Ausgang des Finales beim Model Contest QUARREE GESICHTER 2013, den eine hiesige Zeitung übernahm. Der Artikel war gedacht für alle, die schnell wissen wollten:
Wann und wo fand alles statt?
Wer hat gewonnen?
Ist jemand gestürzt? Irgendwelche besonderen Vorkommnisse, noch alle am Leben?
Gibt es ein erstes Foto der Gewinner?
Mit dem Bericht haben wir all das  abgedeckt und die erste wilde Neugier befriedigt.
Wer es übersah -> hier geht es lang:
http://www.hamburger-wochenblatt.de/marienthal/unser_hamburg/grandioses-finale-beim-model-contest-das-sind-die-neuen-quarree-gesichter-2013-d5937.html

Nur – wenn Sie das alles schon wissen, was erwartet Sie nun heute hier?
Heute ist der Tag für die Stammgäste im Blog, die alles von Anfang an mitverfolgt haben, die mir mehrfach Mails schickten, um mir mitzuteilen, dass sie das Gefühl hatten, sie wären trotz Abwesenheit dabei gewesen. Sie alle nehme ich heute – zum Abschluss des Wettbewerbs – ein letztes Mal mit durch das Quarree in Wandsbek.

Ich möchte mit Ihnen anfangs ein Stück zurückblicken, Sie mit den Umständen vor dem Finale vertraut machen, einen Blick werfen auf die räumlichen Gegebenheiten mit all ihren Schwierigkeiten und Tücken für die Organisation und Ihnen dann ein wenig von den Shows, der Stimmung beim Finale, der Wartezeit während der Tagung der Jury und von der Kür der Sieger berichten.
Sie werden einige Zwischenüberschriften fettgedruckt finden, so dass sie leichter den Überblick behalten und Passagen, die Sie interessieren, schneller finden.
Außerdem hinterlasse ich erneut eine Vielzahl von Fotos. Ich habe diesmal das große Glück, zusätzlich zu meinen eigenen auch mehrere Aufnahmen von zwei Profifotografen verwenden zu dürfen. Deren Fotos habe ich entsprechend gekennzeichnet und sage auf diesem Weg noch einmal vielen Dank an Gregor Szielasko und Andreas Grav!

Der Stand vor dem Finale
Nach ganzen acht (!) Monaten stand im Model Wettbewerb QUARREE GESICHTER 2013 am 26. Oktober 2012 das Finale an.
Von ursprünglich 813 Bewerbern beim Casting im Februar, qualifizierten sich am Ende noch 49 Kandidaten für die Teilnahme an den finalen Modenschauen und durften vor der Jury antreten.

Übersicht aller Finalisten im Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Foto EKZ Quarree Wandsbek

Übersicht aller Finalisten im Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Foto EKZ Quarree Wandsbek

Erinnern Sie sich?  – Zurückgeblickt
In diesen acht Monaten gab es mehrere, aufeinander aufbauende Workshops mit zahlreichen Trainingseinheiten und unzähligen Trainingsstunden. Es gab in dieser Zeit gute Momente, in der Begeisterung vorherrschte, eine hohe Motivation vorhanden war, und es gab ebenso die Momente des Frustes, der Lustlosigkeit, der Enttäuschung. Nicht nur bei denen, die nach und nach ausschieden, sondern bei fast allen. Es ist anstrengend, sich über diesen langen Zeitraum immer wieder neu zu motivieren, bei der Stange zu bleiben, Termine zu koordinieren, zu üben, obwohl man erschöpft ist und doch viel lieber die Bein hochlegen würde. Es erfordert eine gehörige Portion Durchhaltevermögen und Disziplin. So wurde bei denen, die durchhielten und sich nicht entmutigen ließen, in vielen Fällen die Wohnung zum Trainingslager mit Backstage Bereich, der Flur zum Laufsteg und der Spiegel zum Kontrollinstrument, um Posen für das nächste Shooting zu überprüfen oder auch, um sich auf das Living Doll Event vorzubereiten.
Apropos Event.
Was gab es nicht in dieser Zeit alles für mitreißende Veranstaltungen im EKZ Quarree Wandsbek, bei dem die Titelanwärter immer wieder ihre Fortschritte und ihr Können demonstrierten! (Siehe auch hier im Blog –> Startseite –> Kategorie: MODE)
Oft vor Heimpublikum, denn ein Teil der Teilnehmer und Teilnehmerinnen kommt direkt aus Hamburg oder sogar aus einem der östlichen Stadtteile, die zum unmittelbaren Einzugsgebiet des Einkaufszentrums gehören.
Mit jedem Event standen auch Veränderungen an, denn nach jeder Veranstaltung wurde gefiltert. Bei wem waren die Leistungen so gut, dass einem Weiterkommen und einer Teilnahme am nächsten Workshop nichts im Wege stand? Bei wem reichten sie nicht aus, wer musste die Gruppe verlassen?
Einige Kandidaten gaben von sich aus auf. Nicht immer ganz freiwillig. Jeder Teilnehmer hat allerdings auch ein Leben abseits des Contests, hat Verpflichtungen, und da der Aufwand und die einzuhaltenden Termine im Zusammenhang mit dem Wettbewerb nicht weniger, sondern eher mehr wurden, wurde mancher unsanft vor eine Entscheidung gestellt und musste Prioritäten setzen.
Schule, Klausuren, Vorbereitung auf das Abitur.  Jeder Punkt zählt! Living Doll oder Leistungskurs-Klausur? Laufsteg-Training oder mit der Lerngruppe das Englisch-Referat fertigbekommen? Termin morgen …
Ähnliche Überlegungen im Job. Noch einmal den Arbeitgeber vergrätzen, der sich nach einigen Monaten Model Contest schon nicht mehr ganz so verständnisvoll zeigt? Job riskieren für den Model-Traum?
Manchmal gab es auch das Risiko, sich einen Anpfiff von beiden Seiten zu holen. Vom Chef, weil man etwas eher weg wollte, bei der abgehetzten Ankunft im Fitnessraum erneut, da man es trotz der Sprinterei (mal wieder) nicht pünktlich zum Training geschafft hatte.
Prioritäten …
Bitte?
Aber die Workshops waren doch am Wochenende, sagen Sie?
Sicher, doch glauben Sie nicht, die jungen Leute würden alle nur von Montag bis Freitag arbeiten!
Und vergessen dürfen Sie auch nicht die Events!
Sie waren häufig schon am Freitag, jetzt beim Finale sogar zusätzlich auch am Donnerstag, und vor jedem einzelnen Event der vergangenen Monate standen zusätzliche Termine an für Extratraining, Anproben, Generalprobe, etc.
Das ist alles nicht so einfach unter einen Hut zu bekommen …

Aber diejenigen, die es bis in den letzten Workshop IV geschafft hatten, wollten natürlich auch am vergangenen Donnerstag und Freitag bei den finalen Shows dabei sein, kämpften weiter und machten sich allesamt berechtigte Hoffnungen auf den Titel in ihrer jeweiligen Kategorie (Damen, Herren, XL-Model ab Gr. 42) sowie einen Sieg beim Online-Voting, bei dem separat über den Publikumsliebling aus jeder der drei Kategorien abgestimmt wurde.

Der Countdown läuft …
Wenn Sie es ganz genau nehmen, lief der Countdown seit Beginn des Wettbewerbs. Doch was das Finale angeht, so ging es vor etwa zwei, drei Wochen in die ganz heiße Phase. Termine, Termine, Termine …
Und langsam sah auch der Besucher des Einkaufszentrums, dass es ernst wurde. An den Glastüren hingen Ankündigungsplakate, in einigen Geschäften lagen bunte Faltblätter aus. Model Contest! … Finale! … Late Night Shopping! … Lange Öffnungszeiten! … Ladies Night bei Karstadt!
In der Nacht zu Mittwoch entstand er. Der Laufsteg. Das untrügliche Zeichen für den Fortgang im Contest. Nach Geschäftsschluss kam der Aufbautrupp, am nächsten Morgen gab es nur noch wenige Stolperritzen zwischen den einzelnen Platten des Catwalks– dort, wo auch noch ein kleines Stück der weißen Plastikfolienbespannung fehlte.

Finale - Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Aufbau des Laufstegs in der Nacht zu Mittwoch ...

Finale – Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Aufbau des Laufstegs in der Nacht zu Mittwoch …

Wer sich über den überdimensionalen Büstenhalter wunderte, der an der Decke der großen Veranstaltungshalle hing, dem sei gesagt, dass das Hard Rock Café Hamburg (ein weiterer Partner des Model Contests beim Finale) im Moment zum wiederholten Mal die jährliche Oktober-Aktion „Pinktober“ veranstaltet (sie läuft noch bis zm 31.10.2012), mit der der Kampf gegen den Brustkrebs unterstützt wird. Unter anderem wurden alte BHs gesammelt, gewogen und entsprechend dem erreichten Gewicht (pro kg € 2,-) eine gewisse Summe gespendet. Am Finaltag verkaufte man zudem Gutscheine für Getränke, die sog. Pinktober-Dollar, deren Erlös ebenfalls als Spende an die Brustkrebs Deutschland e. V. ging.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Aktion Pinktober - Kampf gegen den Brustkrebs

Aktion „Pinktober“ – Das Hard Rock Café spendet für den Kampf gegen den Brustkrebs

Die Tücken mit den Räumlichkeiten …
Alexander Strauß’ Organisations-Team im Hintergrund Nina Stevens, Anne Paul und Claudia Igel traf bereits an diesem Mittwoch im Quarree ein, um für die insgesamt sieben Shows am Donnerstag und Freitag den Backstage Bereich vorzubereiten. Gebraucht hätten Sie einen Riesensaal, zur Verfügung stand ein eher kleiner Raum mit danebenliegenden Waschräumen/Toiletten.

Stellen Sie sich bitte einmal folgendes vor:
Denken Sie sich insgesamt 49 Personen, die in ihrer eigenen Kleidung kommen – die sie irgendwo lassen müssen – und die dann während der Modenschauen in Windeseile mehrere Outfits, bestehend aus diversen einzelnen Kleidungsteilen, finden und wechseln sollen. Models, die auf die Sekunde genau fertig, korrekt gekleidet und komplett (als Gruppe vollzählig startbereit) sein müssen. Junge Leute im Stress, die sich direkt in diesem Backstage-Kleiderlager-Garderoben-Raum zudem auch noch umziehen, obwohl die Fläche bereits durch die Kleiderständer und Kleidertüten mehr oder wenig gefüllt ist und kaum freie Standfläche übrig lässt. Wie Störche oder Flamingos staksen gutaussehende Menschen  umher und versuchen meist einbeinig, sich bei aller Hektik nicht zu verheddern.
Vielleicht sind Models deshalb so dünn. Wenn immer so wenig Platz zur Verfügung steht, wäre es reiner Selbsterhaltungstrieb …
Ja, und obendrein handelt es sich bei der präsentierten Kleidung um von den Geschäften des EKZ Quarree ausgeliehene Ware, die entsprechend sorgsam zu behandeln ist – in diesem enormen Gewühl!
Der Raum reicht hinten und vorne nicht. Im Flur stehen Tüten mit Accessoires, Schuhwerk, Mützen und kleine Zettel an Tüte oder der Wand darüber verraten, was sich darin verbirgt.
Es darf jetzt nur bitte keiner etwas umstellen oder Zettel entfernen!
Es darf keiner irgendetwas woanders ablegen!
Dann bricht das Chaos aus …
49 Personen mit angenommenen drei Outfits und ihrer eigenen Kleidung. Pro Outfit gibt es natürlich ab und zu Überschneidungen. Die Schuhe bleiben vielleicht einmal die gleichen, die Unterwäsche … Da jeder ein Outfit jeweils am Körper trägt, ziehen wir fürs Rechnen eines wieder ab. Dazu Elektrogeräte, da man auch MEDIMAX präsentiert. Staubsauger, Bügeleisen, etc.
Überschlagen Sie das bitte einmal ganz grob im Kopf!
Ob platzsparende Dessous und ein kleines Schmuckstück oder dickste Winter-Daunenbekleidung und voluminöse Boots – es kommt alles in allem einfach unheimlich viel zusammen!

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Beengte Verhältnisse im Backstage Bereich

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Beengte Verhältnisse im Backstage Bereich

Irgendwo findet auch noch das Styling statt. Geschminkt und frisiert wird an diesen Tagen von Schülern der Beruflichen Schule Burgstraße (W 8). Die W 8 in Hamburg-Borgfelde bildet Friseure, Maskenbildner und Kosmetiker aus.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Auch Ugur wird abgepudert ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Auch Ugur wird abgepudert …Foto: ©Gregor Szielasko

Donnerstag – Der erste Finaltag

Drei Shows standen an diesem Tag an. Wie bisher übernahm Nina-Marlisa Lenzi die Moderation, die „Hamburg Showtechnik“ war zuständig für das Tontechnische.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi am Donnerstag

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi am Donnerstag

Präsentiert wurde von allen 49 Finalisten die Mode der im EKZ Quarree ansässigen Geschäfte. Die Shows dieses Tages waren  für die Kunden des Zentrums nicht nur eine sehr abwechslungsreiche, farbenfrohe, unterhaltende Darbietung und  ein „Appetizer“ für das Finale am Freitag, sondern dienten den Kandidaten auch dazu, den Ablauf der unterschiedlichen Shows, einzelne Choreographien und letztendlich die eigene Performance zu perfektionieren. Sie konnten vor ihrem Lauf vor der Jury zusätzliche Sicherheit auf dem Laufsteg bzw. erneut vor großem Publikum gewinnen.

Für Sie jetzt in Bildform  Eindrücke der Doppelshow, die um 14 Uhr startete:

1_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - 25.10.2012 - für Probild

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – 25.10.2012 – für Probild

1a_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show 25.10.2012 - für Probild

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show 25.10.2012 – … für Probild

 

2_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 25.-26.10.2012 - Soccx Präsentation

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 25.-26.10.2012 – Soccx Präsentation

3_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Soccx

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Soccx

4_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Aust

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Aust

5_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Aust

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Aust

6_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Colloseum

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outfit: Colloseum

7_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Jack Jones

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outft: Jack Jones

8_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - XL-Models für C&A

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – XL-Models für C&A

9_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - XL-Models für C&A

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – XL-Models für C&A

11_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - XL-Models für C&A

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – XL-Models im Outfit von C&A

10_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale Show I - 25.10.2012 - für Hunkemöller

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale Show I – 25.10.2012 – Outfit: Hunkemöller

12_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale Show I - 25.10.2012 - für Hunkemöller

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale Show I – 25.10.2012 – Outfit: Hunkemöller

13_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale Show I - 25.10.2012 - Outfit:Hunkemöller

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale Show I – 25.10.2012 – Outfit:Hunkemöller

14_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für Camp David

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Die Herren im Outfit von Camp David

15_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale Show I - 25.10.2012- für Camp David

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outfit: Camp David

16_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale Show I - 25.10.2012 - für Camp David

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale, Show I – 25.10.2012 – Outfit: Camp David

17_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Schmuck Bijou Brigitte, Outfit Paparazzi

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Schmuck: Bijou Brigitte, Outfit: Paparazzi

18_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Schuhe Love Boots, Outfit Paparazzi

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Schuhe: Love Boots, Outfit: Paparazzi

19_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Schuhe Love Boots, Outfit Paparazzi

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Schuhe: Love Boots, Outfit: Paparazzi

20_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Herren 20_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Herren für

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Die Herren im Outfit von Tom Tailor

21_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Herren für Tom Tailor

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outfit: Tom Tailor

22_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Die Damen für Tom Tailor

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Die Damen für Tom Tailor …

23_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Tom Tailor

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Tom Tailor

24_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für Paparazzi

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outfit: Paparazzi

25_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für TE

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Die Damen präsentieren Mode von TE

26_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für TE

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outfit: TE

26_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Outfit: Karstadt sports

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outfit: Karstadt sports

28_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale Show I - 25.10.2012 - für Karstadt sports

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale Show I – 25.10.2012 – Präsentation der Mode von Karstadt sports

29_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 -Schuhe Ecco, Outfit Signum

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 -Schuhe: Ecco, Outfit: SIGNUM

30_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Schuhe Ecco, Outfit Signum

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Schuhe: Ecco, Outfit: SIGNUM

31_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - ... und die Mädchen mit ihren Schuhen von Ecco

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – … und die Mädchen mit ihren Schuhen von Ecco

32_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Die XL-Models laufen für HAGEL, das Outfit ist von C&A

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Die XL-Models laufen für HAGEL, das Outfit ist von C&A

33_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für HAGEL, Outfit C&A

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – für HAGEL, Outfit C&A

34_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Präsentation des Schmucks von Juwelier ZERO, Outfit: Paparazzi

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Präsentation des Schmucks von Juwelier ZERO, Outfit: Paparazzi

35_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Fitness First

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Fitness First

36_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Hard Rock Café Hamburg

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Hard Rock Café Hamburg

37_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Hard Rock Café Hamburg

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Hard Rock Café Hamburg

38_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für MEDIMAX, Outfit C&A

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – für MEDIMAX, Outfit: C&A

39_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Steffi-Moden

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – das Outfit stammt von Steffi-Moden

40_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für Steffi-Moden

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outfit. Steffi-Moden

41_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - ... die Herren präsentieren Steffi-Moden

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – … die Herren präsentieren Steffi-Moden

42_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für Triumph

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Dessous von Triumph

43_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für Triumph

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – … für Triumph

44_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für Triumph

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – .. noch einmal Dessous von Triumph

45_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für Karstadt

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – … für Karstadt

46_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Marco präsentiert Kleidung von Karstadt

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Marco präsentiert Kleidung von Karstadt

47_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Die Damen im Outfit von Karstadt

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Die Damen im Outfit von Karstadt

48_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Laufen für Karstadt und die Ladies Night

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Laufen für Karstadt und die Ladies Night …

49_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - für Ulla Popken

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – … für Ulla Popken

50_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 -Tally Weijl

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Das Outfit stammt von: Tally Weijl

51_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Outfit: Tally Weijl

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outfit: Tally Weijl

52_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Im Outfit vom Underground Store

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Die Herren im Outfit von: Underground Store

53_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Underground Store

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outfit: Underground Store

54_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Schmuck CHRIST, Outfit Colloseum

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Schmuck: CHRIST, Outfit: Colloseum

55_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Die Herren laufen für Anson's

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Die Herren laufen für Anson’s

56_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Tanzchoreographie und Präsentation für ONLY

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Tanzchoreographie und Präsentation für ONLY

57_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Schick im Strick von C&A

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Schick im Strick von C&A …

58_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Schuhe Gabor, Outfit C&A

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Schuhe: Gabor, Outfit: C&A

59_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Outfit C&A

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Outfit: C&A

60_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Show I - 25.10.2012 - Die Aktion Pinktober vom Hard Rock Café Hamburg, Outfit Mixkini Beachwear

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Show I – 25.10.2012 – Die Aktion „Pinktober“ vom Hard Rock Café Hamburg, Outfit: Mixkini Beachwear

61_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Verteilen von Gratis-Pinktober-Dollarscheinen an das Publikum (Hier in Show II am 25.10.2012)

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Verteilen von Gratis-„Pinktober“-Dollar-Gutscheinen an das Publikum (Hier in Show II am 25.10.2012) – Outfit: Mixkini Beachwear

62_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale Show I - 25.10.2012

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale, Show I – 25.10.2012

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Nach der Show ist vor der Show - 25.10.2013 Gleich beginnt die zweite Modenschau des Tages ... Sammeln hinter der Bühne

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – 25.10.2013 – Nach der Show ist vor der Show: gleich beginnt die zweite Modenschau des Tages … Sammeln hinter der Bühne.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Letzter Blick in den Spiegel_Sitzt alles (Bikinis von Mixkini Beachwear)

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 25./26.10.2012 – Letzter Blick in den Spiegel neben der Rolltreppe:Sitzt alles? (Bikinis von Mixkini Beachwear) Foto: ©Gregor Szielasko

Freitag – der große Tag des Finales startet …
Nach einem bei einigen stimmungsmäßig doch als relativ unruhig und stressig empfundenen Donnerstag, an dem es manchmal etwas rau zuging, Kritik laut wurde,  an dem der Ehrgeiz groß war, noch vieles zu verbessern und sich jedoch gleichzeitig nicht verrückt zu machen, einem Tag, an dem sich mit den räumlichen Gegebenheiten, den sonstigen Umständen und Erfordernissen erst arrangiert werden musste, startete der Freitag entschieden ruhiger.
Trotz des Wissens um die Juryentscheidung am Abend, hielt sich die Aufregung in Grenzen, und jeder wollte sich als Titelanwärter noch einmal von seiner allerbesten Seite zeigen. (Negative) Kritik erfuhren die meisten nur noch äußerst spärlich, entsprechend hob sich die Allgemeinstimmung und die Vorfreude auf den Abend gewann langsam aber sicher die Oberhand.
Manchmal können auch andere Menschen die Situation entschieden entkrampfen, indem sie von sich auch unerwartet Hilfe anbieten. Eine Gruppe der XL-Models, die Mode von Ulla Popken präsentierte, berichtete, dass ihr von den Angestellten gestattet wurde, anstelle des beengten Backstage-Raumes die Kabinen des Geschäftes zum Umkleiden zu nutzen und auch dort ihre Sachen zu lassen. Und es gab Saft zur Erfrischung!  Ein überaus freundliches Entgegenkommen!

Das QUARREE füllt sich …
Es herrschte großer Andrang am Freitag im EKZ QUARREE Wandsbek und so richtig strömten die Zuschauer, als die Zeit für die Finalshow um 19.30 Uhr sich näherte. Reguläre Kunden, die sowieso einkauften, blieben, Besucher, die speziell dieses Event nicht verpassen wollten, stießen hinzu, und natürlich ließen es sich Angehörige und Freunde der Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nehmen, persönlich zu erscheinen, die Daumen zu drücken und anzufeuern.  Jeder versuchte, sich einen Platz mit möglichst guter (unverbaubarer) Sicht zu ergattern.
Eine neu eintreffende Dame schob sich vor mich. Nachdem ich sie freundlich darauf hingewiesen hatte, dass sie mir so im Weg steht, verlagerte sie ihren Körper nach rechts und landete prompt vor meinen beiden Nachbarinnen. Entsprechend begeistert war deren Reaktion:
„Sie können sich doch jetzt nicht einfach davorstellen!“
„Wieso?“
Solche Fragen liebe ich! Sie auch?
Fürchterlich sinnlos und unergiebig …
„Na, ich stehe schon länger hier!“
„Und?“
Luftschnappen.
„Na, Sie können doch nicht später kommen und sich nach vorne drängeln! Sie sind viel größer als ich! Ich sehe rein gar nichts!“
Ein leicht schnippischer Blick der so Angesprochenen lässt Böses erwarten, doch letztendlich gibt sie kommentarlos die Sicht wieder frei und versucht woanders ihr Glück.
Es entstanden noch einige kleine Dispute im Umkreis. Manch einer musste seinen Platz wieder aufgeben, weil die Kameraleute einen bestimmten Bereich freigehalten haben wollten, und die Treppe zur Galerie (sehr schöner Blick von dort) durfte als möglicher Fluchtweg wie üblich nicht dauerhaft belegt werden.
Direkt vor mir hatten sich drei kleine Mädchen platziert. Kinder an vorderster Front werden von allen toleriert. Sie behindern aufgrund ihrer Größe nicht das Sichtfeld, und ich selbst finde es angenehm und erfrischend, ihre Reaktionen bei einer Modenschau zu beobachten. Im letzten Jahr war  u. a. ein kleiner, spanischer Junge neben mir, der bei der Präsentation von Dessous fasziniert zusah und dabei völlig vergaß, weiter an seinem Eis zu schlecken sowie ein Mädchen von vielleicht sechs Jahren, das bei eben dieser Dessous-Präsentation aufkommende Wärme verspürte und sich ihres Pullovers entledigte. Ihrer nicht begeisterten Mutter erklärte sie, dass „die da“ (die Models) schließlich auch nicht viel anhätten …

Letztendlich hatte jeder seinen Platz. Ich erfuhr von den Umstehenden, dass sie teilweise aus Lübeck und Heide und aus dem Raum Soltau anreisten. Weiter vorne, auf den weißen Stühlen entlang des Laufstegs, fieberte jetzt schon eine Gruppe von sechs Personen, die alle tatkräftig eine der Kandidatinnen unterstützen wollten. Ein älterer Herr zückte sein Handy zum Fotografieren und äußerte plötzlich Besorgnis über den Ladestand seines Akkus. Tja, zu spät, denn just in diesem Moment erschienen die Jurymitglieder und nahmen am Ende des Catwalks auf fünf Ledersesseln Platz. Es konnte losgehen …

Die Jury
In diesem Jahr setzte sich die Jury zusammen aus:
1) Oliver Reetz, Fotograf
2) Rüdiger Mues, Werbeagentur CG-Partner
3) Frank Klüter, Center Manager EKZ QUARREE Wandsbek
4) Model Daniel (auf Facebook Daniel Inked) sowie
5) Anna-Marie Röbbing, Vorjahressiegerin (QUARREE GESICHTER 2012)

Die finale Show vor der Juryentscheidung …
Ein letzte Anmoderation von Nina-Marlisa Lenzi, ein Blick nach oben zum Tontechniker.
Alexander Strauß, Chef dieses Wettbewerbs, der übrigens seit Wochen rotierte, um alles für ein perfektes Finale vorzubereiten, war an beidenTagen verkabelt und stand so mit jedem jederzeit  in direktem Kontakt.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Alexander Strauß - Foto ©Gregor Szielasko

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Alexander Strauß – Foto: ©Gregor Szielasko

Ob mit Assistentin Priscilla Kuhlmann, die oben am Ausgang des Backstage Bereiches oder mit Ablaufplan hinter der Bühne dafür sorgte, dass die richtigen Models zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren oder mit dem Mann vom Ton – und wenn nötig mit weiteren Personen.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Priscilla Kuhlmann

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Priscilla Kuhlmann

Die Finalisten, alle sorgfältig gestylt (traumhafte Frisuren!) erwartungsfroh und aufgeregt, waren  startbereit. Die Gruppe, die die erste Präsentation laufen sollte, wartete bereits hinter dem weißen Vorhang am Aufgang zur Bühne.
Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi interviewte  die Jurymitglieder, die es sich bereits auf den Ledersesseln bequem gemacht hatten und stellte ihnen einige kurze Fragen  zum Wettbewerb und ihren Erwartungen an das zukünftige QUARREE GESICHT 2013:
Vorjahressiegerin  und Mitjurorin Anna-Marie Röbbing stand ihr auf der Bühne Rede und Antwort.

1_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale - Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi mit Vorjahressiegerin Anna-Marie Röbbing

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale – Moderatorin Nina-Marlisa Lenzi mit Vorjahressiegerin Anna-Marie Röbbing

2_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Die Jury (hier von vorne nach hinten) Frank Klüter, Oliver Reetz und Rüdiger Mues

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Die Jury (hier von vorne nach hinten): Frank Klüter, Oliver Reetz und Rüdiger Mues mit dem Mikrofon in der Hand

4_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Jurymitglied und Model Daniel, der auf dem vorherigen Foto nicht zu sehen war

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Jurymitglied und Model Daniel (er war auf dem vorherigen Foto nicht zu sehen)

… und schließlich setzte die Musik ein.

Die Finalshow in Bildern!

5_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - ... und der Halt ist erst direkt vor der Jury

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – … und der Halt ist erst direkt vor der Jury!

6_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - ... vor belegter Halle und dicht gefüllten Rängen ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – … vor belegter Halle und dicht gefüllten Rängen

7_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - ... gute Stimmung, und die Models geben alles

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – … gute Stimmung und die Models geben alles!

8_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Es ist warm im Quarree, doch die Schals gehören zum Outfit ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Es ist warm im Quarree, doch die Schals gehören zum Outfit …

9_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Konsequent top vorbereitet und immer gute Laune verbreitend ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Konsequent top vorbereitet und immer gute Laune verbreitend …

10_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Man sieht, auch der männliche Nachwuchs am Laufsteg ist gefesselt ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Man sieht, auch der männliche Nachwuchs am Laufsteg ist gefesselt …

11_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 -Auftritt und Action für Camp David ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 -Auftritt und Action für Camp David …

12_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - vorne im Bild der spätere Sieger der Herren Rafael Khan

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – vorne im Bild der spätere Sieger der Herren Rafael Khan

13_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - ... ganz locker und gelöst. Sie machen es gut

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Tippelnd und tänzelnd verlangte es die Choreographie. Und sie waren ganz locker und gelöst, machten es gut!

14_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Vorne die aufmerksame Jury, auf der Treppe (ausnahmsweise) Alexander Strauß, Nicki Hodolik und Ferik Matic

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Vorne die aufmerksame Jury, von der Treppe aus (ausnahmsweise^^) zuschauend: Alexander Strauß, Nicki Hodolik und Ferik Matic

15_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Im Vordergrund rechts Publikumssieger Damian Qipo

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Im Vordergrund rechts Publikumssieger Damian Qipo

 

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 -

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012

 

17_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Im Vordergrund links Yasemin Cec, die in der Kategorie XL-Model gewann und zudem Publikumssieger wurde

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Im Vordergrund links Yasemin Cec, die in der Kategorie XL-Model gewann und zudem darin ebenfalls Publikumssieger wurde

18_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - ... und jeder gibt alles

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – … und jeder gibt alles!

19_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Wenn diese Herren auftreten, dann tobt der Saal ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Wenn diese Herren auftreten, dann tobt der Saal …

20_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Die jungen Damen der XL-Gruppe wieder sehr schick ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Die jungen Damen der XL-Gruppe wieder sehr schick …

21_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Die Damen haben schon für ihren nächsten Auftritt die pinken Bikinis an

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Die Damen tragen schon für ihren nächsten Auftritt die pinken Bikinis unter ihrer dunklen Kleidung.. Offenbar rutschen trägerlosen Oberteile sehr leicht auf dem Bikinistoff … ^^

22_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - ... für Fitness First (In deren Räumen fanden in all den Monaten die Workshops statt)

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Präsentation für Fitness First (In deren Räumen fanden in all den Monaten die Workshops statt)

23_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 -Coole boys and girls ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 -Coole boys and girls …

24_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - .. nur noch ein wenig Ordnung schaffen vor dem großen Finale

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – .. nur noch ein wenig Ordnung schaffen vor dem großen Finale

25_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Noch einmal für Triumph präsentieren ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Noch einmal für Triumph präsentieren …

26_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012

27_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - ... wie soll man sich bloß entscheiden

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – … wie soll man sich bloß entscheiden?

28_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - ... oder auch hier!

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – … oder auch hier!

29_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - ... lieber nur zuschauen, als entscheiden müssen

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – … lieber nur zuschauen, als entscheiden zu müssen.

30_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012

31_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012

31_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012

33_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012

34_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Ein weiteres Mal für die Aktion" Pinktober", den Kampf gegen den Brustkrebs, laufen ... (Mixkini Beachwear)

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Ein weiteres Mal für die Aktion“ Pinktober“, den Kampf gegen den Brustkrebs, laufen … (Outfit: Mixkini Beachwear)

35_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Für die Aktion Pinktober und das Hard Rock Café ist Drag Queen Barbara Fox zu Gast

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Für die Aktion „Pinktober“ und das Hard Rock Café ist Drag Queen Barbara Fox zu Gast

 

Die Reaktion des Publikums …
Das Publikum war begeistert. Gelegentlich bemerkten Sie als Zuschauer schon, welcher der Contest-Teilnehmer seinen eigenen Fanclub dabeihatte. Wenn auf einmal in einem Block geballt geklatscht und anerkennend gepfiffen wird, ist das schon auffällig. Andere Fans hatten sich anderweitig präpariert. Sie hatten ein herzförmiges Plakat mitgebracht. Die Aufschrift:  Rafael, ich will ein Kind von dir …!
Ein anderes übernahm das Kürzel der Fernsehshow: GNTM – Raffi (plus Herzchen)

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 25.-26.10.2012 - Plakate der Fans ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 25.-26.10.2012 – Plakate der Fans …

Doch insgesamt waren die anwesenden Gäste allen gegenüber überaus applausfreudig. Sie ließen sich zu spontanen Beifallsbezeugungen hinreißen und waren sehr angetan von schönen Models, geschmackvollen Outfits, flotter Musik und einfalls- sowie abwechslungsreichen Laufchoreographien bzw. sehr sportlichen Tanzeinlagen. Die Stimmung war konzentriert-ausgelassen.
Doch, das gibt es!
Es war  eine Mischung aus aufmerksamem Verfolgen und gelöster Party-Atmosphäre. Entspannt beim Zuschauen, jedoch gleichzeitig gespannt auf Kommendes. Am Abend mit bunten Strahlern und Lichtreflexen in den Schaufenstern der die Halle umgebenden Geschäfte, wirkte der Ort der Modenschauen besonders festlich.
Die Show kam sehr gut an! (Lesen Sie hier bitte auch den Bericht aus dem Blogpost davor)
Die kleinen Mädchen vor mir machten viele Bewegungen nach, waren grundsätzlich äußerst ernsthaft bei der Sache. Nur wieder diese Dessous! Sie sind ihnen noch nicht ganz geheuer. Wildes sich gegenseitig Anstoßen mit den Ellenbogen und nicht enden wollendes Gekicher, das tatsächlich erst endete, als die nächsten – üppiger verhüllten Models – auftraten.
Da reagieren einige erwachsene Männer auf Dessous doch etwas anders.
Am Nachmittag hatte ich  einen Herrn um die 40 direkt neben mir. Er war allein gekommen. Der gute Mann fotografierte ausschließlich bei der Präsentation von Hunkemöller und Triumph. Nur weibliche Models in Dessous …!
Jaja, verteidigen Sie ihn nur! ^^
Klar, bestimmt ein Talentsucher oder Erbe eines Dessous-Imperiums auf Bildungsurlaub. (Ich frage mich wirklich, was der mit seiner Foto-Ausbeute jetzt anstellt).

Pause und Juryberatung …
Später, in der Pause nach dieser allerletzten Show, während die Jury sich zur Beratung zurückzog, sprach ich mit einem Ehepaar, das voll des Lobes war. Ich fragte beide:
„Wenn Sie sich eine dieser Präsentationen anschauen, einen Auftritt aus der Show ins Gedächtnis holen – worauf achten Sie am meisten?
Auf das Model, weil es doch um die Wahl des GESICHTS 2013 geht, auf die Kleidung, die vorgestellt wird, auf die Choreographie – oder auf alles?“
Die Antwort von zwei Menschen ist nicht repräsentativ, das möchte ich betonen! Sie allerdings sagten einstimmig:
„Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, wenn acht oder zehn Models zu fetziger Musik so toll tanzen, dann sehe ich nur das! Gut, ich habe dabei vielleicht noch ein oder zwei der Models besonders im Blick. Aber ich könnte Ihnen hinterher nicht sagen, wie die Kleidung war.“
„Denken Sie, es wäre für Sie einfacher, wenn alle dasselbe anhätten?“ (Die Models trugen unterschiedliche Kleidung)
„Könnte sein … Ja, ich glaube schon.“
„Und wann würden Sie Ihr Hauptaugenmerk auf die Kleidung legen?“
Die beiden überlegen und besprechen sich.
„Ich glaube, wenn jede oder jeder einzeln auf dem Laufsteg ginge …“
„Welche Variante ist Ihnen denn lieber?“, hake ich nach.
„Die mit dem Tanzen …!“
„Weil es kurzweiliger ist? Munterer, fesselnder, mitreißender?“
„Ja, genau.“

Diese Pause, in der die Jury sich beriet, wurde dem Zuschauer etwas dadurch verkürzt, da auf der Bühne  währenddessen die Band „Paint Me Picasso“ live ein Charity-Konzert gab.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale - Live in der Pause die Band "Paint Me Picasso"

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale – Live in der Pause die Band „Paint Me Picasso“

Der QUARREE-Besucher konnte sich am Warsteiner-Stand mit Getränken versorgen, und bis dahin hatten auch noch die Geschäfte des Zentrums durch das besagte Late-Night-Shopping geöffnet.
Nur was half das alles den Hauptakteuren des Abends? Den Finalisten, die jetzt alles gegeben hatten und nichts anderes mehr tun konnten, als irgendwie die Wartezeit bis zur Verkündung der Juryentscheidung zu überstehen?
Sie lösten es sehr gut. Es standen nämlich nach der letzten Show viele Touren in die umliegenden Geschäfte an, um vor Schließung alle ausgeliehenen Kleidungsstücke zurückzubringen. So huschten immer wieder – oft barfüßige – Models (… hinfort mit den hochhackigen Pumps!) bepackt mit Tüten und behängten Bügeln durch die Gänge.  Alexander Strauß schob eine proppevolle, rollbare Kleiderstange zurück zu ihrem Eigentümer, und der Mitarbeiter von Steffi-Moden kam netterweise entgegen, ließ sich auf eigenen Wunsch beladen wie ein Packesel, um  halb vergraben unter bunten Kleidungsstücken zurück zum Geschäft zu ziehen.
Schön anzuschauen: Einige der Models, die keine fremde Kleidung, die fleckenfrei  bleiben sollte, mehr zu transportieren hatten, hatten irgendwoher Kuchen ergattert und liefen selig kauend mit den braunen Krümelstücken von dannen. Nervennahrung …

So hieß es schon bald:
Die Zeit ist um! Die Jury hat zu Ende getagt!
Schnell wurden die Schuhe wieder übergestülpt, die letzten Krümel heruntergeschluckt. Aufstellung in langer Reihe zum letzten Einmarsch auf die Bühne! Die Minute der Wahrheit rückte näher und näher …

37_Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale 26.10.2012 - Aufstellen hinter der Bühnen für die letzten Einmarsch - Die Entscheidung steht an

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale 26.10.2012 – Aufstellen hinter der Bühnen für die letzten Einmarsch – Die Entscheidung steht an!

Die Entscheidung
Um kurz nach 22 Uhr hatte die Jury wieder die Plätze eingenommen und stand applaudierend auf, als die ersten Teilnehmer einzogen. Die Mienen verrieten noch nicht, wer der bzw. die Gewinner sein würden.

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale - Kurz vor der Siegerehrung - Die Jury begrüßt die Kandidaten stehend und applaudierend zurück auf der Bühne

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale – Kurz vor der Siegerehrung – Die Jury begrüßt die Kandidaten stehend und applaudierend zurück auf der Bühne

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Finale - Die Jury wird gleich die Sieger verkünden. Zuerst die Gewinner des Online-Votings ...

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Finale – Die Jury wird gleich die Sieger verkünden. Zuerst die Gewinner des Online-Votings …

Als alle versammelt waren, erfolgte die Verkündung der Gewinner des Online-Votings. Publikumslieblinge und Sieger in ihrer jeweiligen Kategorie wurden Denise Baumann bei den Damen, Yasemin Cec bei den XL-Models und Damian Qipo bei den Herren!
Herzlichen Glückwunsch!

Publikumssieger Denise Baumann, Yasemin Cec sowie Damian Qipo (von l. nach r.) - Foto EKZ Quarree /©Andreas Grav

Publikumssieger Denise Baumann, Yasemin Cec sowie Damian Qipo (von l. nach r.) – Foto EKZ Quarree /©Andreas Grav

Bei der nachfolgenden Siegerehrung, wurden als Gewinner des Juryentscheids die folgenden Kandidaten die neuen QUARREE GESICHTER 2013 (neu in diesem Jahr ist die Vergabe eines 2. und 3. Platzes bei den zahlenmäßig stark vertretenen Damen):
Damen:
1. Platz – M.
2. Platz – Denise Baumann
3. Platz – Alina Mariam
XL-Models:
1. Platz – Yasemin Cec  (hier deckten sich Publikums- und Juryentscheidung)
Herren:
1. Platz – Rafael Khan

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 - Die Gewinner Rafael, Denise, Mariam, Alina und Yasemin. Mit freundlicher Genehmigung des EKZ QUARREE - Foto: ©Andreas Grav

Model Contest Quarrée Gesichter 2013 – Die Gewinner Rafael, Denise, M. , Alina und Yasemin. Mit freundlicher Genehmigung des EKZ QUARREE – Foto: ©Andreas Grav

Leider, leider  konnten nicht alle Gewinner sein. Und dabei hatten wir so viele aussichtsreiche Bewerber um den Titel, was die Entscheidung in diesem Jahr besonders schwer machte!
Ich freue mich sehr für die Sieger, gratuliere noch einmal sehr herzlich, wünsche aber natürlich allen weiterhin viel Glück und bedanke mich meinerseits für die schöne und interessante Zeit. Acht Monate diesen Contest, seine Ausrichter und  seine Teilnehmer zu begleiten, war eine besondere Erfahrung. Dadurch sind viele nette Bekanntschaften entstanden, viele dieser Verbindungen werden weiter via Facebook bestehen.
Ich hätte allerdings vorab nicht gedacht, wie arbeitsintensiv und zeitraubend die Geschichte werden würde …^^

Nur was sagen Sie?
Ist es nicht manchmal die Mühe wert, über etwas ausführlich zu berichten? Zu zeigen, dass auch in diesem berühmt-berüchtigten Model Business zwischen Wettbewerb hier und Wettbewerb dort Riesenunterschiede bestehen? Ganz zu schweigen von den Welten, die zwischen einem solchen Wettbewerb wie QUARREE GESICHTER 2012 und 2013 und beispielsweise einem themenmäßig vergleichbaren Fernsehformat liegen.

Ein Dankeschön daher an Alexander Strauß für seinen Wettbewerb der anderen Art, seinen Einsatz, die Kreativität und die zahlreichen Events mit seinen Kandidaten im Quarree! Vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr wieder.
Dem EKZ Quarree Wandsbek wiederum vielen Dank für die Kooperation und Unterstützung! Toll, das so etwas möglich ist, und die Beschreibung der beengten Verhältnisse soll keine herbe Kritik sein. Die Räumlichkeiten sind einfach nicht immer gegeben!

Und jetzt zu Ihnen, liebe Stammleser!
Es hat mich riesig gefreut, Sie hier immer wieder zu entdecken!
Vielleicht schauen Sie auch bei anderen Themen gelegentlich wieder vorbei.
Sie wissen, Sie sind immer willkommen!

©Oktober 2012 by Michèle Legrand

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Vorabankündigung: Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Das FINALE demnächst im Blog!

Lieber Bloggäste,

es herrscht grad ein wenig Zeitnot, Fotos wollen gesichtet und bearbeitet werden, der Text ist im Werden – kurz es dauert noch ein klein wenig mit dem  umfangreichen, bebilderten Blogbeitrag über das grandiose Finale.
Doch für alle , die Ihre Neugier nur ganz schwer im Zaun halten können, folgt heute vorab der Link zum Bericht fürs Hamburger Wochenblatt und ein erstes Foto der Gewinner des Contests!

Bitte lesen Sie heute schon hier:
http://www.hamburger-wochenblatt.de/marienthal/unser_hamburg/grandioses-finale-beim-model-contest-das-sind-die-neuen-quarree-gesichter-2013-d5937.html

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Das offizielle Siegerfoto mit freundlicher Genermigung des EKZ QUARREE Wandsbek -- Fotograf: ©Andreas Grav

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Das offizielle Siegerfoto mit freundlicher Genermigung des EKZ QUARREE Wandsbek — Fotograf: ©Andreas Grav (PixelWERK andreasgrav.com)

Von links nach rechts die Gewinner: Rafael (1. Platz Herren), Denise (2. Platz Damen), Mariam (Siegerin, 1. Platz Damen), Alina (3. Platz Damen) und Yasemin Cec (1. Platz XL-Models)

Wenn Sie mögen, lesen wir uns in Kürze noch einmal und schauen uns genauer bei den finalen Shows der Models um.

Bis dahin machen Sie es gut!

©Oktober 2012 by Michèle Legrand

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Kalenderkontrolle! Model Contest QUARREE GESICHTER 2013: Das Finale naht …!

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 - Das Finale!

Model Contest QUARREE GESICHTER 2013 – Das Finale steht bevor!

Nennen Sie es Kundendienst, Leserservice oder von mir aus auch ganz neudeutsch Blogreminder.
Fakt ist:
Ich muss Sie einfach dran erinnern!
Wenn Sie bisher im Blog den Modelwettbewerb QUARREE GESICHTER 2013 (-> siehe auch Startseite, Kategorie MODE) mitverfolgt haben, dann finden Sie beim Durchblättern Ihres Kalenders wahrscheinlich am 25. und 26. Oktober 2012 fett angestrichen den Eintrag:
Finale! Model Contest! – Nicht verpassen!

Sie haben es sich nicht eingetragen? Nanu?
Fahrlässigkeit nehme ich an. Anders lässt sich das gar nicht erklären. Sie waren abgelenkt, Ihr Bleistift abgebrochen, die Kulimine am Ende. Oder wenn Sie elektronisch unterwegs sind: akutes Handydesaster und Akkufail, als Sie es notieren wollten.

Nun, dafür haben Sie ja mich!

Gut acht Monate sind seit Beginn des Wettbewerbs vergangen.
Erinnern Sie sich noch?
Im Februar 2012 startete dieser Model Contest nun schon zum zweiten Mal. Wie im Vorjahr ausgerichtet, veranstaltet und umgesetzt von Alexander Strauß in Kooperation mit dem EKZ QUARREE Wandsbek. Gesucht wird für die Werbekampagnen des kommenden Jahres im EKZ das Gesicht 2013. Daher ist im Titel auch nicht das laufende Jahr 2012 genannt, sondern das Jahr, in dem der oder die Sieger auf Werbefotos zu sehen sein werden.
Als seinerzeit zum Casting aufgerufen wurde, meldeten sich 813 Bewerber, zum nachfolgenden Recall Anfang März wurden immerhin noch 320 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zugelassen. Verteilt auf die Kategorien Männer, Frauen und XL-Models. Zusätzlich entstand bei den Damen eine Gruppe „Best Ager“ im Alter von 30-45 Jahren.
Nach und nach kristallisierte sich heraus, welche Kandidaten das Zeug dazu haben würden, es bis zu den finalen Modenschauen im Oktober zu schaffen, um dort vielleicht als Sieger aus diesem (Nachwuchs-)Model Contest hervorzugehen.
Lesen Sie gern in den vorherigen ausführlichen Berichten hier im Blog nach, welche Herausforderungen die Wettbewerbsteilnehmer bisher erwartete, welche mitreißenden Events schon stattfanden bzw. welche Workshops veranstaltet und absolviert wurden.
Denn hierin unterscheidet sich dieser von Alexander Strauß gestaltete Model Contest entschieden von vielen anderen!
Es geht nicht um einen Schönheitswettbewerb, bei dem ein kurzes Fotoshooting und eine Hauruck-Wochenendaktion darüber entscheiden, wer sich gerade in dem Moment am gescheitesten präsentiert hat, sondern hier werden in vielen Trainingseinheiten junge Menschen auf das Model Business vorbereitet, und es werden ihnen die dafür erforderlichen grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt.
Wer tatsächlich vorhat, in diesem Bereich der Modebranche Fuß zu fassen, kann nach acht Monaten einiges vorweisen und dient nicht nur dazu, dem Veranstaltungsort (Einkaufszentrum, City, Handelskette, o. ä.) für ein Wochenende Kunden zu bescheren und dabei ein wenig Glanz zu verleihen. Bei einigen anderen Veranstaltungen, die in diesem Jahr auch in Hamburg stattfanden, konnte man ein wenig den Eindruck gewinnen, hier ginge es hauptsächlich um den schnellen Effekt und Promotion ohne viel Selbsteinsatz und Kümmern.

Unsere QUARREE GESICHTER 2013 wurden trainiert und ziemlich gefordert. Profieinsatz ist gewünscht, und anders schafft es auch keiner ins Finale! Die Messlatte hängt hoch, da schon die Qualität der finalen Modenschauen des Vorjahres-Wettbewerbs  äußerst beachtlich war! Natürlich ist der Ehrgeiz vorhanden, es in diesem Jahr noch zu toppen.
Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, dass ein paar nett anzuschauende Menschen einfach nur den Catwalk auf- und abmarschieren!
Das läuft ganz anders! Damit würde heute niemand auch nur einen Blumentopf gewinnen oder die Massen fesseln können!
Das Zauberwort heißt Komplettprogramm. Mehr bieten und damit berühren und packen! Laufchoreographien, Flexibilität, Variantenreichtum, Synchronität, Musikalität, Persönlichkeit/Ausdruck, Tanz. Den Überblick behalten, Feintuning vornehmen. Im Team agieren. Präsenz zeigen. Auf den Punkt genau da sein. Die Kunst einer gewissen Perfektion mit der gleichzeitigen Fähigkeit, es dabei jedoch verdammt natürlich aussehen zu lassen.
Und am besten, man gibt jedem Zuschauer das Gefühl, man laufe nur für ihn … (Du, die/der hat mich eben angeschaut …!)

Momentan sind sowohl Veranstalter als auch Kandidaten bei den letzten Vorbereitungen.
Das EKZ QUARREE Wandsbek erhält in der großen glasüberdeckten Halle wieder den langen Laufsteg und die Bühne.
Es geht in dieser Zeit  durchaus auch einmal  hektisch und stressig zu. Termine zu koordinieren ist nicht einfach. Es gibt für die Teilnehmer schließlich auch noch ein Leben neben dem Contest. Mit „lästigen“ Arbeitgebern, hartnäckiger Schule, Verpflichtungen aller Art.
Alexander Strauß schließlich könnte gut ein paar Klone gebrauchen, so viel wie er noch zu arrangieren, besorgen, bewerkstelligen und beaufsichtigen hat. Ihn und einzelne Teilnehmergruppen trifft man dieser Tage im EKZ an. Anprobetermine in den Geschäften.
Welche Outfits trägt wer bei welcher Show …?
Nur letztendlich dreht sich nicht alles ausschließlich um die Frage, ob die Kleidung sitzt, sondern auch darum: sitzt die Choreographie?
Sitzt alles, was sie gelernt haben? Ist alles abrufbereit, schon automatisiert?
Wer schafft es am Ende am besten?
Wer gewinnt?

Die Teilnehmer stellen sich einer Fachjury, die am Freitag, den 26.10.2012 nach der letzten Show, die um 19.30 Uhr startet, die Sieger jeder Kategorie verkünden wird. Wird der Spitzenkandidat der Jury auch Ihr Favorit sein?

Und hier kommen jetzt Sie ins Spiel!
Inzwischen läuft seit einigen Tagen das Online-Voting. Sie haben die Möglichkeit, in jeder der drei Kategorien abzustimmen und auf diese Art Ihren Kandidaten zu unterstützen. Diese separate Abstimmung dient zur Ermittlung des Publikumslieblings bei den Damen, Herren und XL-Models.
Machen Sie mit?
Es sind noch insgesamt 27 junge Frauen, 13 junge Männer und weitere acht ebenso junge Damen der XL-Kategorie im Rennen, die auf Ihre Stimme hoffen.
Sie können via nachstehendem Link direkt zum Voting gelangen oder klicken sich über die Homepage des Einkaufszentrums weiter und finden so zur Abstimmung.
Online-Voting: ->
https://www.facebook.com/QUARREE/app_170413959756947
Homepage EKZ Quarrée Wandsbek: ->
www.quarree.de/
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind ohne Namensnennung aufgeführt, so dass Sie wirklich alleine anhand des jeweiligen Fotos entscheiden können.

Wenn Sie meinen, dass diese Fotos Ihnen für eine Entscheidung nicht eindeutig genug sind, dann besuchen Sie am kommenden Donnerstag oder Freitag eine der Modenschauen im Quarrée (jeweils 14.00, 16.00 und 18.00 Uhr, am Freitag zusätzlich um 19.30 Uhr Finale) und machen sich selbst ein Bild. Bis Freitag können Sie dann immer noch online voten.

Wenn Sie nicht die Chance haben, selbst nach Hamburg zu kommen, helfen Ihnen für das Voting unter Umständen die vielen Aufnahmen in den Artikeln über den Model Contest, die hier seit Februar im Blog erschienen sind. Stöbern Sie ein bisschen und entscheiden dann.

Übrigens, noch schnell nebenbei erwähnt:
Am 26. Oktober, dem Tag des Finales, findet im Einkaufszentrum als zusätzliche Attraktion ein Late Night Shopping statt, d. h. die Läden öffnen länger als üblich, so dass Sie bis 22 Uhr sämtliche Geschäfte aufsuchen können.
QUARREE-Nachbar Karstadt bietet an diesem Abend seine Ladies Night bis 22 Uhr an.
Sie sehen, Sie haben vielfältige Möglichkeiten … ^^

Haben wir alles?
Nein!
Kalenderkontrolle! Steht der Termin jetzt bei Ihnen drin?
Ja?
Sehr gut!

Nun? Wen von Ihnen sehe ich demnächst?
Ich würde mich freuen, auch Sie im Quarrée zu entdecken!

©Oktober 2012 by Michèle Legrand

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