Ein bisschen Paradies, ein bisschen Arbeitslager … Der Natur- und Gartenpost

Soll ich Ihnen etwas verraten? Wenn ich während der ganz extrem heißen Wochen zum Fenster hinaussah und die Dürre zuletzt durch immer mehr und größere braune Flächen oder in Form von viel zu früh vertrocknetem und herabrieselndem Laub zutage trat, dachte ich ein ums andere Mal:
Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden hier Pflanzen wie Palmen, Kakteen oder Agaven die heutige Vegetation erst ergänzen, in der Folge sogar mehr und mehr ersetzen. Dass es bisher nur mit recht wenigen Exotenarten gelang, sie hier erfolgreich ganzjährig zu kultivieren, lag meist an unzureichender Anpassung an anhaltende winterliche Staunässe sowie an fehlender Frost- und ganz speziell Winterhärte. Zwischen diesen beiden Bezeichnungen besteht tatsächlich ein Unterschied. Einige Kameraden aus dem Süden können gewisse Minusgrade durchaus noch tolerieren, doch das viele Hin und Her zwischen Frost, milden Phasen mit Starkregen und wieder knackigem Frost – meist ohne schützenden Schnee – , das killt. Was bei uns in den Wintermonaten nicht den Erfrierungstod stirbt, verfault meist.

Brennt zukünftig die Sonne nicht nur in den Sommermonaten wochenlang, sondern steigt zusätzlich die Durchschnittstemperatur im Winterhalbjahr und fallen in unseren Breiten harte Frostperioden komplett aus, dann haben mediterrane und subtropische Gewächse alle Chancen, hier heimisch zu werden und ganz entscheidend das Bild zu prägen.
Es ist gut vorstellbar, dass in einigen Jahren in den Gärten statt Malven, Phlox, Margheriten, Sonnenhut und vielen anderen Stauden, Sukkulenten ihren Platz finden, weil alles andere die Trockenheit nicht überleben würde. Genauso erginge es bisher heimischen Baumarten.

Eine Palme im Vorgarten, Feigenkakteen unter dem Küchenfenster, Agaven, die sogar blühfreudig wären und teilweise meterhohe Blütenstängel ausbildeten, an der Terrasse. Drumherum ein paar niedrige Sukkulenten, ansonsten Schotterwege, weil keine Grünfläche das Klima durchhielte.
Was das für gravierende Auswirkungen hätte! Mit allen Konsequenzen für Natur und Mensch, denn die ganze europäische Insekten-, Vogel und sonstige Tierwelt würde in kürzester Zeit drastisch an Arten verlieren. Andere würden ihren Platz einnehmen …

Wussten Sie, dass es eine Fledermausart gibt, die genau die Agavenart bestäubt, aus der Tequila gemacht wird? Gäbe es diesen fleißigen Bestäuber nicht, kein Mensch hätte je Agavenschnaps kennengelernt. (Was mich jetzt nicht treffen würde.).
Auch die Erfindung und Verfeinerung von Schokolade wäre ohne gewisse Flattermänner vielleicht anders verlaufen. (Halte ich persönlich für tragischer als die Sache mit dem Tequila.) Tatsächlich bestäuben einige Fledermausarten ganz gezielt Kakaopflanzen.

Sind Sie den kleinen Nachtgeistern schon begegnet? Ich habe die ersten und bis vor Kurzem einzigen bei einem Besuch der Kalkberghöhlen in Bad Segeberg kennengelernt. Bad Segeberg in Schleswig-Holstein ist Ihnen sicher ein Begriff durch die Karl-May-Festspiele, die dort jeden Sommer direkt an den Kalkfelsen stattfinden. Doch erstaunlicherweise bietet auch eine Großstadt wie Hamburg viele Plätze, an denen Fledermauskolonien entstehen können.
Man sagt, dass es in Deutschland etwa 25 Fledermausarten gibt, in Hamburg sind immerhin 14 davon vertreten, die natürlich etwas voneinander abweichende Nistgewohnheiten haben. Die einen hausen lieber unterirdisch in Kellern, Bunkern oder Hohlräumen, die anderen ziehen in Baumhöhlen oder unters Dach. Und einige freuen sich über extra aufgestellte Fledermausnistkästen.
Neulich, als die Mondfinsternis angekündigt war und sich dieser sagenhafte Blutmond am Himmel präsentieren sollte, war ich am Abend draußen, um das Ereignis hautnah mitzubekommen. In der Hoffnung auf bessere Sicht stand ich in der Dunkelheit auch auf dem Balkon. Wer weiß, was ein drei Meter höherer Stand ausmacht. Zumindest überragt man so einige Büsche, die sonst im Blickfeld sind.
Der Mond ließ auf sich warten, doch plötzlich sausten Fledermäuse umher! Ich habe nie gewusst, dass sie auch hier aktiv sind!

Der Grund könnte zum einen die günstige Witterung sein, aber auch, dass in diesem Jahr ihr gedeckter Tisch zugenommen hat. Es heißt, Fledermäuse leiden gar nicht so unter mangelnden Nistmöglichkeiten, sondern sind gefährdet durch ein zu geringes Nahrungsangebot, sprich: es gibt wenig Insekten. Und die gewünschten – und davor ihre Raupen – zeigen sich natürlich erst, wenn auch sie das entsprechende Futter für sich finden.

Mittlerweile gehen zum Glück schon viele Gartenbesitzer dazu über, bewusst Futterpflanzen zu setzen – vorrangig für die farbenprächtigen Tagfalter unter den Schmetterlingen, für Hummeln und Bienen. Das ist schön fürs eigene Auge, hilft die Bestäubungstruppe zu stärken und zu vermehren, und es freuen sich die Vögel.
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Tagpfauenauge auf Eisenkraut (Verbene bonariensis „Lollipop“)

Tagpfauenauge auf Eisenkraut (Verbene bonariensis „Lollipop“)

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Bläuling im Fingerstrauch (Potentilla fruticosa)

Bläuling im Fingerstrauch (Potentilla fruticosa)

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Nur wenn auch noch die nachtaktiven Fledermäuse etwas davon haben sollen, dann braucht es Pflanzen, die Nachtfalter locken können. Sobald das ganze „Mottenzeugs“ mit von der Partie ist (Gammaeule, diverse Schwärmer etc.), lassen sich irgendwann auch die kleinen Draculas im Garten blicken.

Während lauer Abende ohne Regen öffneten sich seit Anfang Juni bis jetzt in den August mehr Blüten von Nachtgewächsen als üblicherweise, Schwärmer kurvten von der gelben Nachtkerzenblüte zum Jasmin, zum Phlox, der durch seine weiße Strahlkraft auch in der Dunkelheit noch anziehend wirkt, zu Lichtnelken, Wegwarten, zum Schnittlauch und Borretsch und vielem mehr.
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Taubenschwänzchen auf Phlox

Das erste Mal im Garten erwischt: Taubenschwänzchen auf Phlox

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Beliebt und begehrt sind ebenfalls Gewächse wie Haselnuss, Schneeball, Wildrosen oder Birken, Schlehen, Holunder und Weiden. Falls Sie mehr Getier anlocken möchten, achten Sie zudem im Garten auf weiche Übergänge! Viele der kleinen Lebewesen draußen mögen es einerseits nicht, ungeschützt „Lücken“ zu überwinden, andererseits verleitet ein Aneinanderreihen und Spicken mit attraktiven Nährpflanzen dazu, durch den gesamten Garten zu ziehen und sich ausgiebig dort zu versorgen, statt nach dem Besuch einer Pflanze davonzuflattern.
Und „gewohnt“ wird selbstverständlicher ebenfalls lieber dort, wo die Nahrung nicht zu knapp ist.
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Lockt im Dunkeln: Weißer Phlox (Flammenblume, Phlox paniculata)

Lockt im Dunkeln: Weißer Phlox (Flammenblume, Phlox paniculata)

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Ich erzählte im Frühjahr hier im Blog, dass ich eine arbeitsreiche Gartensaison vor mir hätte. Geschädigte Pflanzen einer durch Pilzbefall wie verdorrt aussehenden Wildhecke entfernen, vieles an Stauden teilen oder umsetzen, weil es durch größer gewordene Gehölze daneben mittlerweile im Schatten darbte.
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Durch Pilzbefall verdorrte Hecke lichten ...

Durch Pilzbefall verdorrte Hecke lichten …

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Es ging darum, ein abschüssiges Stück Pflanzfläche neu zu gestalten (terrassieren und bepflanzen) und darum, eine Heckenlücke an der anderen Grundstücksgrenze, die durch einen – nennen wir es wohlwollend nur über-
eifrigen – Anrainer verursacht wurde, als Sofortlösung zunächst mit mehreren Pflanzkübeln und Vorgezogenem zu schließen.
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Abschüssiges Staudenbeet, die Morgensonne erreicht die Schattenbereiche (Kugeldisteln, Fingerstrauch, Salbei, Sonnenhut u. a. )

Abschüssiges Staudenbeet, die Morgensonne erreicht die Schattenbereiche

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Ich hatte hohe Gehölze einzukürzen, was nicht nur einmalig, sondern generell anfällt …
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Stutzen der Büsche zum Nachbarn links - Terrasse. Arbeitsgeräte zum Schneiden und Aussägen, Schnittgut etc.

Stutzen der Büsche zum Nachbarn links

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Als weiteres plante ich, Rabatten in den Rasen hinein in ihrer Tiefe erweitern, um weitere Pflanzfläche für insektenfreundliche Stauden zu schaffen und musste dazu mehr als 500 würfelartige Einfassungssteine aus Granit auszugraben und neu setzen.Teilweise waren sie durch unermüdliche Grabeaktionen und Hügelbauten des Maulwurfs sowie unterirdische Tobereien einer Wühlmausrotte gesackt und halb verschüttet. Oder sie
waren überwachsen, und ich musste sie erst einmal wiederfinden! Die Waldmarbel hatte sie verschluckt.

Die Waldmarbel, manche sagen auch Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica), ist eine Waldgrasart mit relativ breiten, etwas dunkleren Blättern. Die Marbel blüht sogar im Mai und Juni, ganz zart und bräunlich auf langen Stielen. Das Gras macht sich gut unter Gehölzen, die es kalkarm mögen, passt prima zu Farn, Funkien oder Bergenien und bleibt im Winter grün. Doch das Zeug hat einen Ausbreitungsdrang, es ist nicht zu fassen! Es sät sich nicht nur gern aus, es treibt auch Ausläufer. So etwas also nur dort hinsetzen, wo genau das – nämlich ein Teppicheffekt – erwünscht ist! Nicht als Füllsel zwischen Stauden! Ich habe allein von der Waldmarbel einen Sack mit Herausgerissenem gefüllt, weil sie den Nachbarpflanzen inzwischen zu sehr auf die Pelle gerückt war.
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In der Gehölzecke: Waldmarbel (Luzula sylvatica) mit Bergenien im Frühjahr

In der Gehölzecke: Waldmarbel (Luzula sylvatica) mit Bergenien im Frühjahr

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Aktion Schattenrabatte erweitern, Waldmarbelanteil reduzieren, Steine ausgraben und neu setzen

Aktion Schattenrabatte erweitern, Waldmarbelanteil reduzieren, Steine ausgraben und neu setzen

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Fast alle Vorhaben vom Frühjahr habe ich tatsächlich umsetzen können. Es fehlt noch ein kleines Stückchen Rabattenerweiterung mit entsprechend zu versetzenden Granitsteinen. Nur dazu bräuchte ich zusätzliche, stoße mit dem Bestand an die Grenze des Machbaren. Ich bekomme die Steine in kleiner Zahl leider gerade nirgends nach. Kommt Zeit, kommt Rat. Oder Granitstein.
Ich habe mich zwischenzeitlich eben dem umfangreichen Heckenschnitt gewidmet und bin nun gerade dabei, erneut die Rank- und Kletterpflanzen in Schach zu halten, eine Arbeit die wohl nie endet. Wenn ich hinten gerade fertig bin, geht es vorne wieder los!
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Wo sich die Insekten gern herumtreiben ... Blick auf en Stück Blütenwiese und Lavendel in Pflanzgefäßen, Holzhütte im Hintergrund

Wo sich die Insekten gern herumtreiben …

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Ein Stück Rasenfläche mittendrin musste dieses Jahr dran glauben! Ich habe das Gras entfernt, den Bereich umgegraben, geschaut, dass der Boden etwas magerer wurde und dort probeweise einen Flecken bunte Blumenwiese integriert. Vorerst einjährig, da es für den Fall der mehrjährigen Lösung besser ist, mit der An-
pflanzung bzw. Aussaat im Herbst zu starten. Vielleicht lasse ich es aber auch noch ein Weilchen dabei, denn die Blütenvielfalt der jetzigen Mischung gefällt mir durchaus.
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Kleiner Ausschnitt der Blütenwiese im frühen Blühstadium

Kleiner Ausschnitt der Blütenwiese im frühen Blühstadium

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Kohlweißling unterwegs

Kohlweißling unterwegs …

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So ungefähr können Sie sich vielleicht jetzt vorstellen, dass ich selten aus der Erde herausgekommen bin. Die Stunden und Tage verflogen, der anfängliche Muskelkater verschwand bald durch das ständige Training. Oberarmmuskeln zeigten sich wie nach regelmäßigem Besuch eines Fitnessstudios. Täglich sägen, schneiden, graben, Gewichte heben … Ich habe Abfall (Geäst, Ranken und anderen Schnitt, Wurzelreste, Unkraut, Staudenabfälle, aber auch Steine, Ziegel etc.)  angehäuft, dass sich die Säcke nur so stapelten. Irgendwann können Sie – auch noch so zerkleinert – derartige Massen an Bioabfall nicht mehr auf eigenem Grund unterbringen, und durch Pilz befallene Pflanzenteile müssen sowieso komplett eliminiert werden, ansonsten werden Sie den elenden Kram nie wieder los.
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Der Ziersalbei (Salvia nemorosa) blüht ...

Der Ziersalbei (Salvia nemorosa) blüht …

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Juni: Rambler "Lykkefund" und Waldgeißbart in Blüte

Juni: Rambler „Lykkefund“ und Waldgeißbart in Blüte

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Wenn man Blumenrabatten neu anlegt oder auch lediglich aufwendiger umgestaltet, sind oft in den ersten beiden Jahren die Abstände zwischen den frisch gesetzten, kleinen Stauden recht auffällig. Enger zu setzen wäre jedoch ungünstig, weil sich in den Folgejahren alles gegenseitig in der Entfaltung behinderte.
Ich hatte deshalb geplant, die noch kahlen Stellen mit einjährigen, bienen- und insektenfreundlichen Blüh-
pflanzen zu füllen. Auszusäen. In meinen Beständen befanden sich u. a. zwei Saattütchen, deren aufgedruckte Fotos sehr ähnlich ausfielen. Im Garten griff ich – unbebrillt – statt zu der beabsichtigten niedrigen „Jungfer im Grünen“ (Nigella damascena) zur Tüte mit dem „Bienenfreund“ (Phacelia tanacetifolia) und wunderte mich bereits ein wenig, als nach der Keimung das erste Grün spross … Da beide zunächst sehr luftig, fein gefiedert daherkommen, dauerte es jedoch weitere Tage, bis ich definitiv erkannte, die „Jungfer“ war ganz offensichtlich weiterhin in der Samentüte.

Die Aussaat des „Bienenfreunds“ fanden ein paar Wochen später bei Blüte die Hummeln zwar extrem klasse, doch Phacelia ist zu hoch, zu ausladend, um als Füller kleiner Freistellen zu taugen. Die Folge: Die Stauden daneben begannen zunehmend unter Licht- und Nährstoffmangel zu leiden und traten im Wachstum auf die Bremse. Mein „Bienenfreund“ hatte drei, vier Wochen später ausgeblüht hat, und da er im weiteren Verlauf bei der Hitze nur braune, brüchige und wegkippende Strünke hinterließ, habe ich die Reste bald entfernt. Prompt hatte das pikierte Mickern der Nachbarn ein Ende. Die Stauden legten los.
An anderer Stelle werde ich Phacelia auf jeden Fall wieder verwenden. Am geeigneten Ort entfaltet sich großflächig eine Pracht, und die Pflanze ist der Insektentreffpunkt schlechthin!
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Hummeln auf der Phacelia (Büschelschön, Bienenfreund)

Hummeln lieben Phacelia (Büschelschön, Bienenfreund) …

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Erinnern Sie sich noch an den kalten Start des Jahres? Den Frosteinbruch Anfang März mit Minusgraden im zweistelligen Bereich? Selbst Anfang April war das Wetter keinesfalls frühlingshaft. Es erforderte jedes Mal eine Portion Überwindung, im kalten und nassen Boden zu arbeiten oder noch dick vermummt Äste auszusägen. Daher freute ich mich zunächst sehr, als es beständiger und milder wurde und ich endlich meine Umgestaltung richtig anpacken konnte.
Hätte ich allerdings geahnt, dass uns allen diese wochenlange Trockenheit und Hitze bevorsteht, hätte ich mich mit diversen Pflanzaktionen doch etwas zurückgehalten und zumindest einen Teil davon in den Herbst verscho-
ben. Neuanpflanzungen sind nun einmal wesentlich empfindlicher gegen Trockenheit als Alteingewachsenes. Aber wem sage ich das. Sie kennen die Chose …
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Salbei, Buschmalve blau und Schleierkraut (im Hintergrund beschnittener Buchsbaum)

Salbei, Buschmalve blau und Schleierkraut

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Mir blieb nur teilweise gar nichts anderes übrig, als weiterzumachen, denn wenn Sie Pflanzen aufgrund von Krankheit herausnehmen müssen und sich beträchtliche Lücken auftun, oder wie bei meinem Japanischen Ahorn (Acer japonicum aconitifolium) meterhohe abgestorbene Stämme entfernt werden müssen, um vielleicht auf diese Art wenigstens den Rest des Baumes zu retten, dann wirkt der Restbestand in dem Bereich plötzlich fürchterlich unharmonisch. Die Proportionen sind auf einmal unpassend. Alles daneben wirkt zu hoch, die entstandene Lücke zu breit, der Übergang der Farben und Strukturen merkwürdig, die Staffelung ungünstig: Passt man seitlich etwas an, tanzt prompt der darauffolgende Nachbar aus der Reihe.
Das ist wie bei der Renovierung in der Wohnung: Wenn Sie irgendwo anfangen, dann zieht es einen Rattenschwanz nach sich!
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Den Jap. Ahorn (Acer aconitifolium) hat es auch erwischt. Entfernen der abgestorbenen Triebe ..

Den Japanischen Ahorn (Acer aconitifolium) hat es auch erwischt. Entfernen der abgestorbenen Triebe am Morgen, solange noch Schatten dort ist …

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Man könnte sich schönreden, dass sich bei der Dürre Zeit und Geld durch z. B. weniger Rasen mähen oder seltener Hecke schneiden sparten lässt, nur dieser Effekt wird sofort durch den dafür erheblichen Zeitaufwand fürs Gießen und die Kosten für den erhöhten Wasserverbrauch aufgehoben.
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Goldfelberich (Lysimachia punctata) kommt zum Glück mit Trockenheit klar ...

Goldfelberich (Lysimachia punctata) kommt zum Glück mit Trockenheit klar …

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Staudenbeet in der Sonne (vorne rote Cosmea im Bild)

Staudenbeet in der Sonne

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Rasselblume (Catananche caerulea) ), dahinter Blutweiderich (Lythrum)

Rasselblume (Catananche caerulea) ), dahinter Blutweiderich (Lythrum)

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Es sah wirklich wunderschön aus im Juni und Juli. Nun ist vieles verblüht, der Rest aufgrund der Dauerhitze mitgenommen und nicht willig, unnötig Energie zu verbrauchen. Die Tage werden wieder kürzer, der Blühwille geht generell zurück. Selbst Gießen ist kein Jungbrunnen und verhindert nicht das Ausklingen der Hochsaison im Garten. Es hilft allen Pflanzen momentan nur beim Durchhalten.
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Kohlweißling an der Katzenminze

Kohlweißling an der Katzenminze

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Kugeldistel (Echinops bannaticus)

Kugeldistel (Echinops bannaticus)

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Kaum tröpfelten immerhin drei kleine Regenschauer, wer kommt schon wieder aus der Ecke gekrochen? Das Nacktschneckenvolk! Wochen nicht gesehen. Wie haben die bloß überlebt! Ich treffe sie kaum persönlich an, doch ich sehe es an den typischen Schleimspuren, am radikal weggeraspelten „Mädchenauge“ (Coreopsis lanceolata, Coreopsis verticillata  hingegen wird nicht angerührt!) und an vielen Fraßspuren an meinen neu gepflanzten Stauden im lichten Schattenbereich. Kein Wunder! Dort ist es kühler und gegossen habe ich natürlich auch, damit alles gut anwächst. Und wofür? Um mir jetzt die traurigen Reste einer einst üppigen Glockenblume anzusehen, die nackten Strünke der Sterndolde (Astrantia major), die Schäden an den Funkien (Hosta), die nur noch zur Hälfte da sind … Oh, diese schleimigen Vielfraße!
Ich bin dennoch froher Hoffnung, dass die Stauden es überleben und spätestens im nächsten Jahr, wieder austreiben. Hauptsache, der Wurzelstock schafft es durchzuhalten.
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Große Sterndolde (Astrantia major)

Große Sterndolde (Astrantia major) vor dem Schneckenfraß …

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Irgendwann kam allerdings der Zeitpunkt, da konnte ich es bei der Hitze im Garten nicht mehr länger aushalten, geschweige denn körperliche Anstrengungen über Stunden wegstecken. So kehrte Mitte Juli etwas Ruhe ein.
Doch die beschauliche Zeit ist vorbei! Ich habe jetzt zum zehnten Mal in diesem Jahr – neuer Rekord! – den Blauregen (Wisteria) am Balkon gebändigt.
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Blauregen (Wisteria, Glyzinie) hat ständig Ausbreitungsdrang ... Es bilden sich im Nu neue meterlange Triebe, die sich um alles wickeln, was ihnen in den Weg kommt.

Blauregen (Wisteria, Glyzinie) hat ständig Ausbreitungsdrang …

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Dazu die vorwitzigen Ranken vom Wilden Wein (Parthenocissus tricuspidata) an der Wand, der wieder beschlossen hat, die Rolllädenkästen zu heiraten. Auch hier ist es erstaunlich: Kaum gibt es minimal Regen, schießt bei sommerlichen Temperaturen sofort alles wieder ins Kraut. Norddeutscher Dschungel.
Nur was wäre die Alternative, um weniger tun zu müssen? Alles herausreißen und den Garten zupflastern?
Nein, da könnte man mich dann gleich drunter begraben. Alles steril? Fürchterlich!
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Nach dem ersten Regen neulich .... Hortensie mit rosa Blütenbällen, davor Bergenien

Nach dem ersten Regen neulich ….

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Meine Aralie (Aralia elata) blüht jetzt im August und bis in den September hinein.
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Aralie (Aralia elata) - Mitte August öffnen sich immer mehr cremefarbene fünfzählige Einzelblüten an den Blütenrispen der Trugdolden

Aralie (Aralia elata) – Mitte August öffnen sich immer mehr fünfzählige Einzelblüten an den Blütenrispen der Trugdolden

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Wenn es ginge, würde ich Ihnen die Geräusche übermitteln, die hier momentan im Umkreis des Baumes zu hören sind. Mit Beginn der Blüte fiel der Startschuss für wochenlange Besuche und begeisterte Fressorgien von Bienen, Schwebfliegen, Hummeln und Konsorten.
Wenn Sie die Augen geschlossen halten, empfinden Sie das tiefe Brummen über sich entweder als Motoren-
geräusche und wähnen sich an einer vielbefahrenen Straße oder aber meinen, Sie ständen wirklich direkt neben einem Bienenstock und der Imker hätte eben ein Riesenvolk freigelassen. Dezibelmäßig sollte es locker an den Geräuschpegel eines startenden Sportflugzeugs heranreichen.
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Gut besucht von Insekten: Die Blüten der Aralie (Aralia elata)

Stets gut besucht: Die Blüten der Aralie (Aralia elata) – Hummeln fliegen sogar bei Regen!

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Und wissen Sie was? Diese Insektenhorden haben nicht nur Hunger! In diesem heißen Sommer hängen die Truppen auch manchmal wie ein Schluck Wasser in der Kurve, und jede gebotene Trinkmöglichkeit wird genutzt. Ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich tatsächlich über Wochen gleich mehrere kleine Tränken im Garten verteilt habe, die auch immer wieder angesteuert werden. Sowohl von den Insekten, als auch von Vögeln und dem Eichhörnchen. Obwohl ich täglich frisch einfülle, wirkt das Wasser bei der Hitze im Nu gammelig. Es fliegen Staub und Blütenreste herum, die sich auf der Wasseroberfläche absetzen. Ein Teil schwimmt, ein Teil versinkt und bildet am Boden einen Schmierfilm. Die Hälfte des Wassers verdunstet, der Rest heizt sich in den flachen Schalen ruckzuck auf. Bereits nach kurzer Zeit bilden sich obenauf erste grüne Schlieren, die zwei Stunden später wie die Tentakel eines Tintenfisches im Schälchen herumwabern. Man kann sich gut vorstellen, wie das im Großen funktioniert und wie schnell das Wasser in Flüssen und besonders in stehenden Gewässern diese Entwicklung durchmacht (Blaualgen und Bakterien).
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Auch das Eichhörnchen hat Durst ... Eichhörnchen beugt sich gierig über eine flache Wasserschale

Auch das Eichhörnchen hat Durst …

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Hoffen wir, dass die Extremhitze hinter uns liegt.  Es muss nicht gleich nahtlos in trüben Herbst mit wochen-
langen Nebelzeiten und ununterbrochen fallenden Regen ausarten, doch so ein wenig Nass, das den Boden tränkt und bis in tiefere Schichten vordringt, wäre wunderbar.
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Die sonnenliebenden Stauden legen los .... Verbenen, Mädchenauge, Katzenminze, Spornblume und Goldrute

Die sonnenliebenden Stauden legen los …. Verbenen, Mädchenauge, Katzenminze, Spornblume und Goldrute

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Ich werde jetzt mit der Gießkanne herummarschieren, denn selbst bei fast moderaten 22-25 °C, die aktuell herrschen, ist alles staubtrocken, und was bis jetzt nicht eingegangen ist, hängt äußerst traurig herunter.

Ich sehe eben, dass die Efeuranken hier auch schon wieder zum Fenster herein wollen. Die muss ich etwas in ihre Schranken weisen. Hatte ich das nicht gerade erst? Mich überkommt ein Déjà-vu-Gefühl.
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Gartenparadies trotz langer Trockenheit ...

Gartenparadies trotz langer Trockenheit …

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Garten ist schon Paradies und Arbeitslager zugleich, oder?
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Tagpfauenauge auf der Goldrute (Solidago)

Tagpfauenauge auf der Goldrute (Solidago)

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Doch der Anblick entschädigt oft für manche Anstrengung im Vorfeld. Und was ist schon ein weiterer kleiner Arbeitseinsatz, wenn es um den Paradieserhalt geht …
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© by Michèle Legrand, August 2018
Michèle Legrand, Blog ->Michèle. Gedanken(sprünge)

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  1. #1 von Linsenfutter am 21/08/2018 - 06:28

    Sehr viel Arbeit kann man in Deinem wunderbaren Beitrag erkennen. Aber es hat sich gelohnt. Ein wahres Paradies. Die Tiere können das Ergebnis genießen. Ganz wunderbar.
    LG Jürgen

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    • #2 von ladyfromhamburg am 21/08/2018 - 15:25

      Hallo Jürgen, die Tiere honorieren den zusätzlichen Aufwand tatsächlich. Aufgrund der extremen Hitze und Trockenheit wächst und gedeiht nicht alles so, wie es sonst der Fall wäre und nach Umgestaltung braucht es eigentlich auch ein gutes Jahr, bis es wieder „unordentliche“ Stellen gibt und keine Lücken mehr nacktes Erdreich bescheren. Das Rotkehlchen hat sich deshalb rar gemacht, ich hoffe jedoch, es kehrt zurück in der nächsten Saison. Der Igel ist immerhin da, aber dem habe ich auch extra wieder seine Ecke geschaffen. ^^
      Die anderen Vögel kommen jetzt schon vermehrt, da das Insektenangebot tatsächlich zugenommen hat und sie ausreichendd Wasser und passende Zufütterung während der Brutzeit offenbar sehr schätzten.

      Freut mich, dass es dir gefiel! Danke für deine posititive Rückmeldung!
      LG Michèle

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      • #3 von Linsenfutter am 21/08/2018 - 20:16

        Sehr schön. Das liest sich alles sehr gut. Mir fällt auf, das Du von Zufütterung während der Brutzeit schreibst. Umfangreiche wissentschaftliche Ergebnisse empfehlen Zufütterung während des gesamten Jahres. Das empfiehlt auch Dr.Peter Berthold einer der bekanntesten Deutschen Ornitholgen.
        LG Jürgen

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      • #4 von ladyfromhamburg am 21/08/2018 - 21:00

        Ich füttere seit letztem Jahr ganzjährig, Jürgen. Ich habe die Brutzeit nur speziell erwähnt, da mir auffiel, dass die Alttiere speziell dann und zusätzlich während der gesamten Aufziehphase besonders regelmäßig auftauchen und sich selbst stärken, während sie ihrem Nachwuchs eiweißreiche Lebendnahrung suchen. Das, was du von Dr. Berthold berichtest, habe ich auch von ihm und noch von weiteren Ornithologen und Tierschutzverbänden gelesen.
        LG Michèle

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  2. #5 von finbarsgift am 21/08/2018 - 07:26

    Tatsächlich: ein Gartenparadies muss durch viel Arbeit gewartet werden. Dankeschön für deine mannigfaltigen Einblicke …
    toller, interessanter Bericht!
    Liebe Morgengrüße vom Lu

    Gefällt 1 Person

    • #6 von ladyfromhamburg am 21/08/2018 - 15:29

      Lieber Lu, ein Hallo südwärts und vielen Dank für deine Zeilen! Freut mich, wenn’s dir gefiel!
      Tja, mit Arbeit ist der Garten verbunden, aber ich gestehe, es ist immer noch freiwillig, und nur wenn es arg geballt kommt (möglichst noch bei absolutem Mistwetter), blitzt mal etwas Widerwillen auf.
      Erstaunlich ist nur, wie schnell etwas verwildert. Und zwar so, dass es nicht einfach nur nett natürlich und so bleiben könnte, sondern in einer Form, dass ein paar Gewächsarten völlig überhand nehmen und alles andere unter sich begraben. Abgesehen davon, dass bei Gehölzen sowieso das meiste höher hinaus will, als es die Baumschule und einschlägige Literatur vorher verkünden.^^

      Liebe Grüße hinunter! Ich hoffe, die große Hitze hat auch bei dir etwas nachgelassen.
      Michèle

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      • #7 von finbarsgift am 22/08/2018 - 13:45

        Sie sollllllll heute endlich für dieses Jahr aufhören, solllllll… 😎
        Hab’s fein…
        Herzlich Lu

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  3. #8 von siebeninseln am 21/08/2018 - 07:39

    Liebe Michèle, wenn dein Garten ein Arbeitslager sein sollte. Dann aber ein sehr schönes, buntes oder voller beeindruckender Natur. Dank Deines großen Arbeitseinsatzes. Danke für den so schön bebilderten Artikel, aus dem ich wieder viel gelernt habe. So habe ich auf meiner Reise durch Mexiko kürzlich Tequila gesehen, wusste jedoch nichts von der Entstehung. Liebe Grüße zu Dir nach Hamburg, Dagmar

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    • #9 von ladyfromhamburg am 21/08/2018 - 15:45

      Hallo Dagmar, ich gebe zu, ich habe schon beim Schreiben lange mit dem Begriff „Arbeitslager“ gerungen, es aber doch – zumindest nach dieser Saison – als zutreffend so stehen lassen. Die Arbeit wurde mir nur nicht von außen aufgezwungen, sondern von mir selbst.
      Zwischendurch habe ich tatsächlich an manchen Tagen kurzzeitig keine Lust mehr gehabt. Das nahm und nahm kein Ende, und es gab oft unverhofften Mehraufwand, wenn ich wieder beim Graben auf kompakte Steinflächen stieß. Im Boden sind noch haufenweise größere Mauerteile aus roten Ziegeln, die von Villen stammen, die hier früher standen und im Krieg zerbombt wurden. Man hat danach den Schutt nur plan gemacht, etwas Erde darauf verteilt und neue Häuser gebaut.
      Mittlerweile habe ich containerweise herausgeholt, doch immer, wenn ich Rabatten aufkosten der bestehenden Rasenfläche vergrößere, komme ich in Bereiche, die ich mir vorher noch nicht vorgenommen habe – und stehe vor neuen Ziegelherausforderungen. ^^

      Und du hast in Mexico also die Tequila-Agave angetroffeen? Na, vielleicht wächst die Blaue Agave (Agave tequilana Weber) ja irgendwann auch hier. Dann heißt es: Tequila made in Germany. ^^

      Liebe Grüße auch von mir! (Schon zurück aus DK?)
      Michèle

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  4. #10 von mannigfaltiges am 21/08/2018 - 08:34

    Allumfassende Informationen, da kann man sich manches Buch sparen 😉
    LG (von der „Fron“ gesendet) Erich

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    • #11 von ladyfromhamburg am 21/08/2018 - 15:54

      Hallo Erich, dein Frondienst beschert dir aber gute Ernte! Bei dir gedeiht das Gemüse offenbar auch prima.
      Ja, du kennst das mit dem Garten. Schön isses – und gleichzeitig muss man schon einiges für sein grünes Reich tun. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich finde, das dieses Gewerkel an der frischen Luft und zwischen „ruhigen“ Pflanzen etwas Entspannendes hat. Die normale Gartenarbeit. Körperlich schwer schuften ist etwas anderes, das macht nicht ewig Spaß, sondern erschöpft schon. Doch ich stelle fest, dass ich mich hinterher sehr über das Erreichte freue, gerade wenn es den gewünschten Effekt hat und der Garten auch langsam wieder zur reinen Erholung (Liege mit Buch im Schatten) nutzbar wird.

      Lieber Gruß hinüber!
      Michèle

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      • #12 von mannigfaltiges am 21/08/2018 - 18:09

        Bin auch den ganzen Nachmittag draussen gewesen, aber nur zum Ernten, ansonsten sitze ich einfach da und schaue den Vögel und den Schmetterlingen zu. Das ist das schöne und erholsame am Garten, da hast du unbedingt recht. Für gröbere Arbeiten ist es jetzt zu heiß. Im Herbst weht dann wieder ein anderer Wind. Aber irgendwie sind die Jahreszeitläufte auch ein schönes Ritual. Alles hat seine Zeit.

        LG Erich

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  5. #13 von Werner am 21/08/2018 - 08:45

    Einen tollen Garten, mit Lebensraum für viele Tierarten hast du . Gartenarbeit ist eine schweißtreibende Angelegenheit, die sich aber lohnt. Ich habe selbst einen Garten und Werkzeuge die bei dir zum Einsatz gekommen sind, sind mir nicht fremd. Wenn ich nach langen Touren zurück komme, ist erst einmal für mehrere Tage Gartenarbeit angesagt. Eine Arbeit die mir aber Spass macht und mich zufrieden auf das Tagewerk blicken lässt. Liebe Grüße und erholsame Tage in deinem wunderschönen Garten, wünscht dir Werner

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    • #14 von ladyfromhamburg am 21/08/2018 - 16:00

      Hallo Werner, so wie du es beschreibst, ergeht es mir auch. Es ist im Moment zwar anstrengend, aber die körperliche Aktivität tut auch gut. Das Arbeiten im Freien, im Grünen und an frischer Luft, hat wirklich einen positiven Effekt. Ich kann danach herrlich schlafen und fühle mich auch schon beim Herumhantieren sehr entspannt. Manche Aktionen strengen mich mittlerweile allerdings mehr an als noch vor ein paar Jahren. Ewig lange Hecken schneiden zum Beispiel. Das Führen der elektrischen Heckenschere ist nicht schwierig, aber die Zeitdauer macht’s. Fehlendes Feingefühl in der Motorik danach, schmerzende Oberarme etc. Diese Sachen muss ich mir etwas einteilen und in Etappen durchführen.

      Du schreibst, das immer Großeinsatz ist, wenn ihr länger weg gewesen seid. Das kenne ich auch. Man kehrt zurück und hat einen Urwald. ^^ Doch da merkt man nach der Arbeit besonders den Unterschied – und was man geschafft hat!

      Danke für deinen Kommentar! Liebe Grüße!
      Michèle

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  6. #15 von Silberdistel am 21/08/2018 - 19:02

    Mein Gärtchen ist ja wohl wesentlich kleiner als Dein Garten, liebe Michèle. Trotzdem war ich mit meiner Umgestaltung auch mächtig beschäftigt. Im Grunde genommen war ich fast ein wenig froh, dass es so trocken war. Da ist wenigstens das eher unliebsame Kraut nicht auch noch gewachsen. So bin ich mit meiner Umgestaltung ganz gut fertig geworden. Viel Zeit hat es trotzdem alles in Anspruch genommen. Aber letztendlich macht es auch ein wenig glücklich, wenn am Ende alles so klappt, wie man es geplant und sich vorgestellt hat, oder? Mir geht es jedenfalls immer so.
    Nach Deinen Fotos zu urteilen, hast Du mit Deinem Garten in der Tat ein kleines Paradies. Ich hoffe, Du hast in Zukunft auch ab und zu etwas Muße, um das Paradies auch mal einfach nur genießen zu können. Dazu sollte es ja eigentlich da sein 😉 und nicht nur zum Arbeiten.
    Dein Gartenbericht hat mir sehr gefallen und mein Kopf hat die eine und andere Anregung gespeichert. Danke dafür und ganz herzliche Grüße von der Silberdistel, die gleich noch einen kleinen Gießrundgang im Garten machen muss – pflanzenlebenserhaltende Maßnahmen. Leider ist es immer noch viel zu trocken, auch hier – trotz einiger kleiner Regenschauer in den letzten Tagen, aber eben nur sehr kleiner 😦

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    • #16 von ladyfromhamburg am 21/08/2018 - 22:07

      Hallo, liebe Silberdistel! :) Ach, ich gönne mir auch schon Ruhemomente im Garten oder streif an den Pflanzen entlang, schnuppere hier und dort und fühle Blätter. Die haben ja so unterschiedliche Strukturen und Aderverläufe! Und reagieren auf Fingerdruck! Ich will jetzt nicht den Eindruck erwecken, ich würde mit Pflanzen richtig kommunizieren, das ist es nicht, aber mich fasziniert das Leben in jedem Gewächs.

      Übrigens ist mein Garten auch gar nicht so sonderlich groß. Ich habe allerdings ein Eckgrundstück, und zum einen außen herum überall Hecken, teilweise aber auch noch in zweiter Reihe eine Buschreihe oder an der Terrasse einen Teilsicht-/Windschutz aus Sträuchern. Bin also mit einigen Metern zum Schneiden versorgt (Schnitthecke) oder entsprechend damit beschäftigt, die nicht so formalen Anpflanzungen (Blühgehölze, wilde Hecke) auszulichten und einzustutzen.
      Und habe – auch wieder bedingt durch das Eckgrundstück – gleich eine Vielzahl von Nachbarn, die irgendwo zumindest mit einer Ecke an meine Grundstücksgrenze anschließen und gern mal mit Abhack-Ideen daherkommen, die sich mit meiner Vorstellung von natürlicher Gartenpflege nicht so decken.

      Aber ich merke die schönen Aspekte des Gartens immer wieder und mir würde ohne das alles schon etwas fehlen. ^^

      Ich schicke liebe Grüße Richtung Ostsee und hoffe, die Gießrundgänge in deinem Garten werden bald weniger. Die Niederschläge bisher haben wirklich nicht viel gebracht oder vorgehalten, doch ich hörte heute, dass es nun spätestens zur nächsten Woche wirklich abkühlen soll. Da auch der Vollmond im Werden ist, könnte ich mir den Umschwung und einen generellen Wetterwechsel gut vorstellen. Sicher wird dann der Regen auch nicht mehr lang auf sich warten lassen.

      Danke fürs hereinschauen und für deine Zeilen!
      Michèle

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      • #17 von Silberdistel am 22/08/2018 - 18:54

        Oh, damit bist Du nicht allein, einfach mal so an den Pflanzen und Blättern entlangzustreifen. Mich faszinieren auch die unterschiedlichen Gerüche, Düfte und Strukturen. Wir waren jetzt von Kurzem noch einmal mit unseren Enkeln im „Miniland MV“. Anschließend landeten wir nicht weit davon, auf der Suche nach Kaffee und Kuchen, in einem privaten Heilpflanzengarten, den man anschauen konnte. Ich war ganz hin und weg und musste natürlich überall Duftproben nehmen, indem ich die Blätter berührte und leicht zwischen den Fingern rieb. Herrlich war das :-) Und der Garten an sich wirklich toll angelegt – quasi nach einzelnen Anwendungsgebieten. Das war ein schöner Abschluss unseres Ausflugs. Kaffee und Kuchen gab es natürlich auch. Hier, falls Du schauen möchtest, der Link zu diesem herrlichen Garten: http://heilpflanzengarten-mv.de/
        Liebe Grüße von der Silberdistel

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      • #18 von ladyfromhamburg am 23/08/2018 - 15:11

        Ich danke dir ganz herzlich für den Hinweis auf den privaten Heilpflanzengarten! Ich weiß ja nicht, ob und wann ich je wieder irgendwo hinkomme, doch das merke ich mir einfach einmal vor. Ich sah, dass es nur zwei Wochenenden gibt, an denen generell der Zugang möglich ist, aber es möglich ist, jederzeit Kontakt aufzunehmen bzgl. einer anderen Gelegenheit. Hast du gesehen, auf der Seite „Über mich“ ist auch ein Link zu einem nicht weit davon entfernten (Wild-)Staudengarten, der ebenfalls besichtigt werden kann. Sogar mit Führung! Ich merke schon, die Ecke dort bei dir lohnt sich für uns Gartenliebhaber, die obendrein noch immer riechen und fühlen wollen. ^^
        Nochmals danke schön, liebe Silberdistel!
        LG Michèle

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      • #19 von Silberdistel am 23/08/2018 - 16:24

        Ja, wir hatten Glück, dass wir genau an dem einen Wochenende dort waren. Aber wie Du ja auch gelesen hast, kann man je nach Bedarf einen Termin vereinbaren. Das mit dem Wildstaudengarten war mir auch aufgefallen. Ich habe mir den Link weggespeichert. Ich könnte mir vorstellen, dass es sich durchaus lohnt, auch dort einmal reinzuschauen.
        LG schickt die Silberdistel

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  7. #20 von rejekblog am 21/08/2018 - 19:19

    Hallo Michèle,
    vielen, vielen lieben Dank für deinen wahrlich wahnsinns Beitrag. Uff, ich oute mich jetzt einmal, ich habe mich in deine Sprache und deinen unübertrefflichen Humor verliebt.
    Garten ist mir eine absolut fremde Welt. Hatte mal einen. Lebte in einer sehr gutbürgerlichen Gegend mit wirklich netten Nachbarn. Leider verstand dort niemand, dass ich der heimliche Naturgartenoberpräsident und für mich Unkraut eine äußerst schutzwürdige Wildpflanze war. Ich gebe es zu, es war mir zu viel Arbeit.
    Aber durch deine ganz eigene Erzählart überlege ich gerade, ob und wie ich den Beton-Hof mit Mühl-Containern pflanzlich umgestalten könnte. Da lese ich das erste wie das letzte Wort mit Begeisterung und fange an zu planen. Dank dir, sehe ich mich schon morgen in aller Herrgottsfrühe mit Spitzhacke, zum Leidwesen, mal wieder, meiner Nachbarn, den Beton aufstemmen. Und der kleine Kinder-Plastik-Pool weicht dann einem Teich.
    Ich danke dir für all die schönen Gedanken, die gerade auf mich zuströmen.
    Liebe Grüße, Peter

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    • #21 von ladyfromhamburg am 21/08/2018 - 22:18

      Hallo Peter,
      lass dich nur nicht abhalten von deinem Drang zur Umgestaltung! :) Eigeninitiave ist nie verkehrt. Man kann auch mit kleinen Dingen einerseits bereits etwas optisch bewirken und andererseits erstaunlich leicht generell etwas damit anstoßen. Einen Prozess, eine neue Sicht, eine Aktion. Das bezieht sich nicht nur auf die eigene Person, sondern die Tatsache, dass stets erst etwas ins Rollen kommen muss, damit mehr aufmerksam werden und mitmachen. Wenn einer den ersten Stein in Bewegung setzt (hier beispielsweise Peter, der einen Pflanzkasten aufstellt, zeigt, wie viel freundlicher es mit Grün wirkt, Insekten anlockt, Nachbarn aufmerksam und süchtig danach macht etc.), dann tut sich was. Im positiven Sinne.

      Ich wollte mich noch bedanken für das nette Lob, und natürlich freue ich mich zu lesen, dass du mit meinem Schreibstil und meiner Art von Betrachtung und Humor so gut klarkommst. Wenn es dich also zukünftig wieder zum Weiterstöbern her zieht, dann lass dich nicht bremsen. ^^

      Liebe Grüße Richtung Ruhrpott!
      Michèle

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  8. #22 von Eberhard Heyne am 22/08/2018 - 14:26

    Liebe Michèle,

    ich habe bei Twitter einen ganz frischen Eintrag gelesen, und dann sofort zu Deinem Blog geschaltet – zu den Anfangsgedanken: Diese Versuche, Lebensram neu zu nutzen, sind in der Natur sehr verlustreich, immer wieder ziehen viele Jungtiere los und nur wenige davon erfolgreich.
    ansonsten: Dein Garten ist wunderschön.

    Liebe Grüße
    Eberhard

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    • #23 von ladyfromhamburg am 22/08/2018 - 15:30

      Hallo Eberhard, danke für dein promptes Interesse und auch deine Anmerkung. Ich muss einmal nachfragen, ob ich das richtig verstanden habe.
      Gehst du davon aus, dass Nutzen und damit schon das Schaffen neuen Lebensraumes gar nicht den beabsichtigten und gewünschten Zweck erfüllt? Hält es nicht, was es verspricht?
      Mein Gedanke vor Umgestaltung war weniger die Neuschaffung anders gearteten Lebensraumes, als vielmehr einen Ausgleich zu schaffen für hier im Umfeld abhanden gekommene Futterquellen und Nistmöglichkeiten. Durch Bahntrasse und Lärmschutzwandbau fielen Bäume der Säge zum Opfer, Gebüsch verschwand, Wildstauden wurden radikal gerodet. Der Tierbestand (Vögel, Insekten) ging spürbar zurück. Jetzt finden sich einige wieder ein. Ist das riskant und zum Nachteile der Jungtiere? Oder hattest du einen anderen Aspekt im Sinn?

      Liebe Grüße auch zurück!
      Michèle

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  9. #24 von Eberhard Heyne am 24/08/2018 - 00:28

    Liebe Michèle,
    ich dachte daran, wieviele Tiere sich jedes Jahr auf den Weg machen, um in Gebieten das Überleben zu versuchen, in denen es im Jahr davor für Artgenossen nicht geklappt hat. Es sieht so aus, als würde die Natur immer wieder Tiere losschicken, bis das Besiedeln einer Ökologischen Nische endlich gelingt. Dieselben Zusammenhänge sehe ich auch für Pflanzen.
    Mein Gedanken bezogen sich auf den Klimawandel und die Frage, wie es Palmen, Kakteen usw. bei veränderten Bedingungen im Freien geht. Die starken Regenfälle dieses Jahr in einigen Gegenden lassen da einige Fragen offen, ob an das Wetter in anderen Gegenden angepasste Pflanzen sich bei uns draußen wohlfühlen und überwintern können.
    Ich hatte bei meinem Kommentar weniger an die konkrete Umgestaltung des Gartens als auf mein Gefühl beim Lesen reagiert: „kann man diese Schönheiten aus dem Urlaub in ein paar Jahren auch bei uns haben?“, ich sage nicht, Du hättest es geschrieben.

    Danke für Deine Antwort, liebe Grüße
    Eberhard

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  10. #25 von House of Heart am 24/08/2018 - 12:16

    Beautiful article, photos!

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  11. #28 von ernstblumenstein am 24/08/2018 - 15:44

    Wow, du hast aber in deinem großen Garten heuer viel gearbeitet, Michèle. Deine Arbeit war sicher nicht umsonst, hast du doch den Lohn in Form von Entspannung, Erholung, Zufriedenheit und Freude am Gelingen erhalten.

    Ich bin äußerst beeindruckt von deinem vernetzten Wissen über Flora und Fauna respektive der Flatter- und Insektenwelt. Die Vielfalt deiner Blumen-, Stauden- und anderen Pflanzen ist Grundlage eines natürlichen Lebensraumes und den hast du dir geschaffen. Toll. Herzlichen Dank für diesen interessanten Gartenbericht und die vielen informativen Gartenbilder mit den deutschen und lateinischen Pflanzennamen.

    Man merkt deine Liebe und Hingabe zum Garten und zur Natur, Michèle.
    Ein lieber Gruss nach Hamburg. Ernst

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    • #29 von ladyfromhamburg am 25/08/2018 - 16:17

      Hallo Ernst,
      vielen Dank für die netten Zeilen und deine Anerkennung bezüglich meiner diesjährigen Gartenbemühungen! Freut mich natürlich sehr zu lesen, dass dir mein grünes Reich zusagt. Welches übrigens gar nicht so groß ist! Es ist nur von der Grundstückslage her (Ecke, zahlreiche Nachbarn dadurch) und der darauf abgestimmten Anpflanzung (Hecken, Sichtschutz, von jeher vorhandene Bäume, Wandbewuchs) ein wenig arbeitsintensiv, was ich aber nicht ändern kann, ohne nicht einen erheblichen Teil dessen aufzugeben, was das kleine Paradies gerade ausmacht.

      Es ist tatsächlich so, wie du sagst, dass die Gartenarbeit mit gleichzeitiger Entspannung einhergeht. Ich bin daher grundsätzlich richtig gern am werkeln im Grünen und an der frischen Luft. In diesem Jahr hatte ich allerdings mehr als einmal abends das Gefühl, dass es (mir) langte. Ich habe natürlich immer versucht, mich während des Tages möglichst unterschiedlich zu bewegen und dadurch Muskeln, Sehnen und Gelenke gleichmäßig zu beanspruchen bzw. zu fordern. Doch manche Vorhaben strengen einfach einseitig an. Es lässt sich nicht umgehen. Je länger es dann dauert, um so härter kommt’s einem vor.

      Jetzt aber darf alles anwachsen, und wenn der feuchtere Herbst den Pflanzen dabei hilft, dann freut’s mich. Ich wünsche mir momentan sehr, dass die Vogelwelt nicht durch den sich rapide ausbreitenden Usutu-Virus angesteckt wird und dieser hier für große Verluste sorgt! Ich habe zwar noch keine infizierten oder verendeten Vögel (speziell natürlich Amseln) entdeckt, nur seit etwa drei Wochen tauchen keine Amseln mehr auf. Vorher waren hier regelmäßig mind. sechs von ihnen, und es wurden Junge aufgezogen.

      Ich schicke dir einen lieben Gruß hinunter und hoffe, Dir und den Deinen geht es gut!
      Michèle

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  12. #30 von kowkla123 am 25/08/2018 - 12:21

    welch eine Pracht, liebe Michelle, viel Spaß und schöne Momente für den Tag.

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  13. #34 von restless-roots am 27/08/2018 - 18:26

    Hallo liebe Michele,

    was fuer ein toller Bericht !
    Die Bilder sind der Hammer und was fuer ein schoener Garten!
    Die Insektenwelt muss begeistert sein……da sieht man mal, wie ein „aktiver“ Garten fuer einen Beitrag an die Natur leisten kann!
    Aber auch……was fuer eine Arbeit fuer Dich !!

    Da Gartenarbeit fit haelt, musst Du in Bestform sein :-)

    Auch wieder sehr informativ…..das mit den Fledermaeusen haette ich noch nicht mal im Ansatz geahnt …. das ist das tolle an Blogs wie Deinem….man lernt immer dazu.

    Freue mich schon auf den Naechsten und bis dahin, viele liebe Gruesse von ueber’m Teich

    Manuela

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    • #35 von ladyfromhamburg am 28/08/2018 - 22:10

      Ich freue mich, dass es dir gefallen hat, Manuela, und dass du auch weiterhin gern mit von der Partie sein willst!

      Ich in Bestform? ^^ Es ist erstaunlich, aber die antrainierten Muskeln wie auch die erworbene Kondition lassen echt schnell wieder nach. Ich ließ es, als es ganz extrem heiß war, ruhiger angehen und dazu hatte mein Stepptanz-Training Sommerpause. Ich dachte bereits nach etwa zwei Wochen „ohne“, ich müsste unbedingt wieder etwas tun und mich körperlich betätigen. Nun ging letzten Donnerstag wenigstens die Tanzerei wieder los, und die kühleren Temperaturen lassen Gartenarbeit mittlerweile nicht nur wieder zu, es bleibt mir gar nichts anderes übrig, als wieder aktiv zu werden: alles sprießt!

      Danke nochmal für deine liebe Zeilen!
      LG Michèle

      PS: Ich hoffe, eure sehr erwartete Lieferung trifft bald ein!

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  14. #36 von Sartenada am 28/08/2018 - 08:31

    Hello Michèle.
    I am very glad when seeing photos of Your small paradise. Your flowers are very beautiful. It must have been „hard job“ this summer to water all those flowers and plants. Maybe I have to show photos of Anja’s small flower garden someday.
    All the best to You and Yours,
    Matti

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    • #37 von ladyfromhamburg am 28/08/2018 - 22:19

      Hello Matti, indeed, it was quite a lot of work this time but I think I already can see some tiny fruits of my labour. ^^ It seems the great heat wave came to an end and perhaps the autumn will help the garden to recover a bit from the extreme drought.
      I’m pleased to read that you liked the photos! Thanks for your kind words!
      Don’t hesitate to show a bit of Anja’s flower garden! Photos would be highly appreciated! :)
      Best regards – Michèle

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  15. #38 von kowkla123 am 16/09/2018 - 11:48

    ein super schöner Beitrag wie gewohnt, liebe Míchelle, Entspannung ist angesagt zur Vorbereitung auf die nächste Woche.

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  16. #39 von kowkla123 am 19/09/2018 - 12:39

    Liebe Michelle, bei dir sieht es wie Paradies aus, beste Grüße von mir zu dir.

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  17. #41 von kowkla123 am 21/09/2018 - 12:17

    Liebe MIchelle, passe auf dich auf, es wird stürmisch, freu mich, wenn es dir gut geht.

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  18. #42 von kowkla123 am 18/10/2018 - 12:35

    genieße den Tag, auch wenn es heute wettermäßig nicht so toll ist.

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