Mädcheneis, Jungeneis und Geschirr aus ungewohnter Quelle …


Sommer schafft Eiszeit oder anders formuliert, heiße Tage fördern das Eisverlangen und kurbeln den Absatz gehörig an. In meinem hiesigen Eiscafé gibt es einige – taktisch recht geschickt in diese Eishochzeit gelegte – Neueinführungen und Änderungen. Deren Einführung liegt inzwischen schon wieder ein paar Wochen zurück, nur irgendwie beschäftigen sie mich gedanklich weiterhin. Erstaunlich lange …
Ich bin mir immer noch nicht ganz im Klaren darüber, welche der Ideen, die dahinterstecken ich gut, eher un-
nötig oder gar schlecht finden soll. Es brennt mir leicht unter den Nägeln. So greife ich die Sache heute hier auf. Ich überlasse es wie immer Ihnen, ob Sie Stellung dazu nehmen möchten, aber ich gestehe, es würde mich schon interessieren, was Sie davon halten.

Nehmen wir an, Sie sitzen in einem Restaurant. Ihr Ober erscheint mit der Bestellung. Er platziert Teller und Schüsseln vor Ihnen, und – verflixt noch mal! – auf Anhieb gefällt Ihnen das Geschirr. Ganz außerordentlich! Vom Level her liegt die Begeisterung irgendwo zwischen lichterloh brennend und schierer Ekstase.
Oh, traumhaft! Muss ich haben! Für zu Hause. Genau das, unbedingt! Her damit …!
Das Essen ist vergessen, es durchzuckt Sie wild und zwar nicht allein deshalb, weil Sie Form und Dekor optisch vom Hocker hauen, sondern vor allem aus dem Grund, dass der Besitz genau dieses Restaurant-Geschirrs es Ihnen ermöglichen würde, bei zukünftigen Mahlzeiten daheim, à la maison, das besondere Gourmet-Feeling aus dem Restaurant direkt wieder aufleben zu lassen.
Hand aufs Herz: Ist es das, was Sie denken?
Nicht?
Sehen Sie, mir kommen diese Gedanken auch nicht. Bei mir ist es so, dass ein auffallend schönes Service eine Anregung liefern könnte, gerade, wenn das Essen aus irgendeiner besonderen Tassen- oder Schüsselform oder aus einem bestimmten Material und durch spezielle Dicke bzw. Stärke besonders gut schmeckte. Oder wenn die Farben und die Komposition mit dem Essen kolossal gut herüberkämen.
Kann man sich ja mal merken
Mehr aber auch nicht!

Mich erfreut beim Restaurantbesuch das gelungene Gesamtpaket aus schmackhaftem Essen, einer netten Bedienung sowie einer behaglichen Umgebung und Atmosphäre. Das Geschirr – wenn es positiv auffällt – stellt nur einen weiteren Pluspunkt dar. Das letzte, was mir einfiele oder was mir notwendig erschiene, wäre der Kauf des aufgetischten Geschirrs!
Seltsamerweise beschleicht mich sogar das Gefühl, hätte ich tatsächlich ein identisches Service zu Hause, hätte ich fortan höchstwahrscheinlich kaum noch Lust auf einen Besuch gerade jenes Restaurants, das mir mein „Heimgeschirr“ vor die Nase setzte.

Dass sich Geschäftsinhaber oder spezielle Marketingfachleute darüber Gedanken machen, und dass es ab-
weichend von meiner und vielleicht auch Ihrer Einstellung weitere Ansichten dazu gibt und sich Interessenten hierfür finden, bemerkte ich, als ich unterwegs beim Kaffeetrinken das Gespräch eines Mannes am Nebentisch mit der Bedienung des Eiscafés aufschnappte.
Der Gast hatte sein Eis bereits vertilgt, wollte bezahlen, stöberte nichtsdestotrotz weiterhin angelegentlich in der – aufgrund eben diverser Neuerungen – kürzlich überarbeiteten Karte. Er tippte mit seinem Zeigefinger auf ein Bild und meinte:
„Billig ist das ja nicht gerade … Hm. … Obwohl, wenn man … Hm, hm. … Ach, nee, das ist hier auch … Joah, schon schön …“ Er richtete seine Augen auf das Gesicht des Angestellten. „Ist das eigentlich spülmaschinentauglich? Nee, nä? Muss man bestimmt mit der Hand abwaschen.“
„Doch, doch, das kann in die Maschine“, lautete die Antwort. „Machen wir hier auch immer so!“

Ich war verblüfft. Abwaschen?  Eis? Das Eis in die Spülmaschine ?
Manchmal ist man etwas schwer von Begriff. Ich schnappte entschlossen die Karte vor mir, blätterte sie ziemlich weit durch, da der Herr irgendwo hinten aufgeschlagen hatte und entdeckte, es ging um den Eisteller, auf dem auch sein Eis serviert worden war. Er war dort abgebildet.
Golden, nicht aus Metall, sondern aus Keramik oder Steingut. Relativ schwer wirkend. Außen komplett gold bronziert, innen der breite Tellerrand ebenfalls gülden. Kein Vollglanz, eher seidenmatt. Fast ein bisschen wie gewischtes Gold. Sehr edel. Die Vertiefung in der Mitte in einem kontrastierenden Schwarz. Neben dem Bild ein Preis.

Ob Sie es glauben oder nicht, als Kunde des Eiscafés können Sie seit Kurzem vor Ort exakt das dort benutzte Geschirr erwerben! Dass wir uns jetzt nicht missverstehen: Unbenutzt selbstverständlich. Frisch verpackt im Karton.
Einen tiefen, runden „Gourmet-Teller“, ein flaches, rechteckig-längliches Plattenexemplar, ein „Dessert-Schiffchen“ und eine  kleine, runde Dessertschale.
Goldene Löffel in drei Größen ergänzen das Angebot. Die wiederum sind hochglänzend, mit Prägung auf der Griffoberseite, wirken leicht protzig und sind – was die Löffelfläche angeht – völlig überdimensioniert. Mit dem Eindruck stehe ich übrigens nicht alleine da. Ich erhalte die Teelöffel aus dieser Serie schon seit Längerem auch zu meinem Kaffee gereicht und – tut mir leid – ich kann mich einfach nicht an sie gewöhnen.
Die beiden großen Löffelvarianten, die Sie auch im Café, den einen zum Früchtebecher auslöffeln, den anderen zum Spaghetti-Eis wegputzen, vorgelegt bekommen, sind definitiv etwas für Breitmaulfrösche. Nicht nur einmal haben Gäste nachgefragt, ob sie nicht bitte einen „ganz normalen“ Löffel haben könnten. Und unter uns: Ich bin immer froh, wenn Hochbetrieb herrscht, dadurch bei den goldenen Teelöffeln zeitweise ein Engpass herrscht und daher bis die Spülmaschine mit dem Programm durch ist, notgedrungen auf die alten, einfachen Teelöffel zurückgriffen werden muss. Man renkt sich nicht den Kiefer aus, und sie liegen viel besser in der Hand. Ich weiß nicht, wer solche Löffel konstruiert, die derart ungünstig zu handhaben sind und bezweifle, dass derjenige sie jemals selbst in Gebrauch hatte.
Dafür, dass man vorne in der ausgedehnten „Wanne“ fast baden könnte, ist wiederum die Gesamtlänge des Löffels inklusive Griffteil erstaunlich kurz. Zu kurz. Die Riesenmulde macht allein ungefähr 45 % der Gesamtlänge aus. Das beschert ein ganz merkwürdiges Gefühl bei der Benutzung. Als hätten Sie einen Zwitter aus Suppenkelle und Mokkalöffel zu bändigen. Aber vielleicht gibt es Menschen, die dafür schwärmen und meine Empfindungen überhaupt nicht teilen. Wer weiß das schon.

Warum bietet man jetzt Ausstattung zum Kauf an? Jeder, der bei dieser Geschirrofferte zuschlägt, kann zukünftig daheim nachspielen, er wäre in seinem Eiscafé. Kann genauso fürstlich speisen, den Genuss nachempfinden. So die Idee. Ich frage mich nur, was ist, wenn diese Variante dem Kunden so gut gefällt, dass
er sein Eis auf einmal nur noch zu Hause isst? War das die geniale Marketing-Strategie?

Der Gast, der nach der Spielmaschinentauglichkeit fragte, zögerte trotz Gefallen mit seinem Entschluss zur Anschaffung. Ganz billig wird die Angelegenheit nämlich nicht. Selbst wenn Sie lediglich jeweils ein Exemplar von Teller, Platte, Schiffchen und Schale sowie je einen der Löffel kaufen, werden rund 100 Euro fällig. Zwei der länglichen Platten für ein Eisvergnügen zu zweit und Sie sind 60 Euro los. Ohne Löffel. Und ohne Eis.
Keine Frage: Es sieht edel aus, das Eis wirkt darin! Es ist auch schön, es auswärts fast schon luxuriös serviert zu bekommen, doch ich Banause gestehe, daheim schmeckt mir Eis eigentlich viel besser aus Glasschälchen: Und darin lässt es sich auch ganz wunderbar anrichten.

Neue Karte, neues Geschirr … Bei der Gelegenheit wurden die Preise für Eis und Getränke gleich mit erhöht. Ein Aufwasch, und irgendwie müssen die Goldlöffel schließlich finanziert werden …
Fiiies. Ganz fies. Ich weiß. Wo doch auf Frische und Qualität geachtet wird und die Preise für Produkte wie Milch, Gewürze, Kakaobohnen, Erdnüsse, Pistazien u. a. angezogen haben. Sie wissen, gerade von diesem Zeug wird unheimlich viel in den Kaffee gemixt! Doch, doch …! Also, kein Wunder.
Zur Frische habe ich übrigens gelesen, sie wäre kaum zu übertreffen, da die verwendete „Abendmilch heimischer Kühe“ innerhalb von 20 Stunden verarbeitet wird. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Ich sollte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, es ist immerhin seit Jahren mein Stammcafé, auf das ich ansonsten nichts kommen lasse. Ich kann dort herrlich entspannen und werde äußerst zuvorkommend bedient. Die Eisqualität – vergessen Sie jegliche Geschirrlästerei  – ist wirklich gut, keine Farb- und Konservierungs-
stoffe, keine künstlichen Aromen, und es sieht alles oberappetitlich aus! Ich bin leider nur nicht der große Eisesser, jedenfalls kein Oft- oder Massenesser.
Wenn ich im Eiscafé netterweise hin und wieder kleine Proben neuer Sorten zum Testen bekomme, stelle ich fest, dass mir maximal dreimaliges Löffelabschlecken zusagt. Danach wird der Geschmack so durchdringend oder die Mischung ist derart exotisch, dass ich nie und nimmer eine ganze Kugel davon zu Ende schaffen würde. Ich bin eher der Stracciatella-Typ. Alle Jubeljahre eine Kugel, Tasse Kaffee dazu und beides mit Hochgenuss und ganz in Ruhe genießen.

Eissorten und Eiszusammenstellung haben sich im Laufe der Zeit mächtig verändert, oder? Es verblüfft mich immer wieder. Sagt Ihnen Fürst-Pückler-Eis noch etwas? Erdbeere, Vanille, Schokolade. Die Vielfalt in einem Block. Zum Portionieren für daheim oder als Fürst-Pückler-Becher im Eiscafé. Je eine Kugel jeder Sorte, auf Wunsch mit Sahne. Wäffelchen on top.

Die Eisbecher heute sind der Wahnsinn! Ob Optik, Vielfalt, Komposition oder Mengen! Das, was als kleine Portion bezeichnet wird, fällt immer noch üppig aus. Sie müssen wirklich grundsätzlich völlig ausgehungert erscheinen. Der Magen muss maximale Aufnahmefähigkeit vorweisen. Sonst kapitulieren sie einfach zu schnell.
Mich hat es deshalb sehr froh gestimmt zu sehen, dass es endlich die Möglichkeit gibt, nicht nur wie bisher notfalls einzelne Kugeln zu bestellen, sondern es lässt sich jetzt alternativ der eigene Eisbecher zusammen-
stellen – mit kleinsten Eismengen und einer ganz eigenen Auswahl an Beilagen. Zusammengerechnet kostet es – beim reinen Mengenvergleich – letztendlich mehr als der Standardbecher, ist dafür jedoch perfekt auf den einzelnen Geschmack und das persönliche Essvermögen abgestimmt. Dadurch, dass Sie tendenziell weniger nehmen, gleicht es sich beim Preis mehr als wieder aus.

Ich meine mich zu erinnern, dass damals zu Pückler-Eiszeiten eher die Eis-am-Stiel-Sorten ausgefallen waren. Fruchteis in quietschigen Farben, Finger-Eis, Milchspeiseeis gemischt, Eis mit nussigem Schokoladenüberzug, Eis zwischen Waffeln, Eis in Röhrenform, Eis eckig, Eis mit Karamellkern.
Das weiß-rot verquirlte Balla-Eis für Kinder in der Plastikform, die wie eine Eistüte aussah und in deren „Waffelspitze“ unten sich eine Kaugummikugel verbarg, war vermutlich das Verwegenste, was seinerzeit auf dem Markt war.

Und heutzutage? Heute schäumt man förmlich über vor Kreativität beim Stylen neuer Eisgeschmäcker. So ein Créateur de glace ist vielleicht auch etwas unter Druck oder Zugzwang angesichts der Konkurrenz und ständiger Innovationen auf dem Markt. Egal, was der Hauptanlass für die kühne Schaffensfreude ist, ich denke manchmal, wenn so einen beim Eis designen niemand bremst oder festhält, wird hemmungslos der halbe Kühlschrankinhalt in die neu angedachte Eissorte geworfen. Die Mischungen werden immer wilder, die Zugaben immer umfangreicher.

Heimisches Obst und exotische Früchte, verschiedene Soßen gleichzeitig (kalt oder heiß), Goldnuggets, Kokosraspel, Cookie-Crunch, selbst veritable Kuchenstücke finden sich zwischen den Eiskugeln! Heute baut man Schaumküsse und Knisterzeug ein, schwelgt in Sahne und verteilt verschwenderisch Schokolade. Weiß, hellbraun, dunkel, in Stücken, geraspelt, gehackt, geschmolzen, in Plättchenform und verziert als sogenannte Dekoraufleger und, und, und … .Krokant, Pistazien dürfen nicht fehlen, dazu begegnen Ihnen immer wieder Streusel, Marshmallows, After Eight, Waffeln, Amarettini und Fruchtgummi wie auch echte Blätter oder Alkohol der entweder direkt untergemengt wird oder alternativ separat in ein kleines Schokoschälchen, das oben auf dem Eis verstaut ist, eingefüllt wird.

Nachdem das alles zum Inhalt gehört, wird sich bei einigen Sorten noch zusätzlich mit Gewürzen und Kräutern ausgetobt. Salted Toffee Crunch, karamellig mit Kekstückchen, Salzlakritz mit Salmiaksauce, Erdnuss mit Chilischokolade, „mit leicht scharfem Abgang“, Orange-Ingwer mit Kokosnuss, Honig-Lavendel mit Zitrone und Rosmarin

Der Ideenreichtum ist wirklich enorm. Es ist nicht so, dass ich es nicht bewundern und anerkennen würde, was den Eisdesignern alles einfällt. Es endet bei mir nur leider stets damit, dass ich es probieren mag, aber schnell erschlagen werde von der Intensität des Geschmacks.
Manchmal kenne ich etwas als Kuchen, mag die Art, und wenn unter diesem Namen Eis herauskommt, klingt es verlockend und höchst essbar. Limone Cheesecake ist so ein Beispiel. Als Kuchen (Lemon Cheesecake) toll und sogar das nachempfundene Eis schmeckt mir im ersten Moment  – wie gesagt, bis zum maximal vierten Mal Schlecken. Danach brauche ich Wasser zum Neutralisieren. Und wer jetzt meint, es läge nur an der sauren Limone, man müsste halt eine andere Sorte, eine süßere, wählen – nein, mir zieht es genauso den Gaumen zusammen, wenn im Becher das Eis gleichzeitig mit Karamell-  und Nougatsauce getränkt wird. Womöglich auf sowieso gesüßter Schlagsahne. Wasser, bitte! Schnell!
Manchmal träume ich dann sehnsüchtig von Pellkartoffeln mit Quark.

Unter Ihnen sind bestimmt viele, die sehr gerne Eis essen. Auch die genannten Sorten und einen bunten Mix aus allem Möglichen. Lassen Sie es sich hier von mir nicht verderben oder ausreden! Andererseits wäre es auch recht aussichtslos, mich vom Gegenteil überzeugen zu wollen. Jeder hat seinen eigenen Geschmack und soll es so genießen, wie es ihm am besten schmeckt. Vielfalt ist klasse – egal, um wen oder was es geht.
Ich geriet nur gerade darüber ins Rollen und konnte mich schlecht bremsen.

Von einer weiteren Neuerung möchte ich Ihnen zum Schluss noch erzählen. Es gibt mit der neuen Karte des Eiscafés ein geändertes Angebot für Kinder. Man hat ein Kindereis herausgenommen, die sympathische, auf dem Teller kriechende Schnecke. Schade, es war ein Eis, das sich idealerweise weder Jungen noch Mädchen zuordnen ließ, sondern beiden gleichermaßen gefiel und schmeckte.
Abgesehen von einem „Kinder-Burger“, bei dem Eiskugeln nach Wahl zwischen zwei Weichbrötchenhälften geklemmt werden und Fruchtgummisticks die Pommes markieren, gibt es nun die Eisteller „Prinzessin“ (rosa) und „Pirat“ (hellblau).
Nanu, Mädchen- und Jungeneis?
Sollte dieses „tpyisch Mädchen“ und „typisch Junge“ nicht in der Versenkung verschwinden? Ein Rückfall zu Klischees, zu Unterscheidung und Trennung? Hier lebt es jedenfalls gerade munter in Form von Miss-Pinky-Eis mit Kronenverzierung und rosa Marshmallows bzw. als Mr.-Knister-Eis mit Totenkopf–Piratensegel und Goldnuggets wieder auf.
Doch wissen Sie, was Mut macht? Ich habe jetzt schon zweimal erlebt, dass kleine Jungen partout das Eis „Prinzessin“ haben wollten. Die Eltern des einen Jungen haben mit keiner Wimper gezuckt und sofort das entsprechende Eis bestellt. Der Vater des anderen Jungen druckste ein klein wenig herum.

„Das rosa Eis ist eigentlich mehr für Mädchen. Guck, hier steht: „Prinzessin“. Das andere heißt „Pirat“ und ist für
Jungs. Willst du nicht das …?“

„Nein. Das schmeckt mir nicht. Ich mag kein blaues Eis.“
„Okay.“
Der Vater hat ihm das rosafarbene Miss-Pinky-Eis bestellt, jedoch unter Vermeidung des Wortes „Prinzessin“. Gegenüber der Bedienung hieß es nur:
„Ich hätte gern das Kindereis mit den Marshmallows und diesem Himbeerragout.“

Ragout?
Oh, die heutige feinere Bezeichnung für Kompott mit Stückchen …

After-Eight-Eis ist gestorben! Es musste zu Grabe getragen werden. In Ihrem Eiscafé oder Ihrer Eisdiele auch? Der Ersatz hier heißt Royal Minze. Sieht völlig anders aus, schmeckt auch anders. Der Grund, vor allem für die Umbenennung, ist, dass Eis nur dann weiterhin After-Eight-Eis genannt werden darf, wenn es von der Marke After Eight  produziert wurde bzw. wesentliche Bestandteile daraus sind. Das trifft auf eine Kugel Eis nicht zu. Wenn das Eiscafé jedoch einen Becher kreiert und oben in das Minzeeis ein Täfelchen After Eight hineinsteckt, dann darf das Werk After-Eight-Becher heißen.
Alles Feinheiten, die Sie aufschnappen, selbst wenn Sie – wie ich – einfach nur regelmäßig Ihren Kaffee dort trinken.

Feierabend für heute? Ja, oder? Ein schier unerschöpfliches Thema, doch es wird jetzt von mir auf Eis gelegt. Immer noch neugierig, hole ich allerdings meine Frage – jetzt etwas detaillierter – von ganz oben wieder hervor:

Was halten Sie denn von Geschirrkäufen direkt im Restaurant oder Café bzw. wie stehen Sie eigentlich zu extrem kreativ gemixten Eisbechern?
Oder wie sehen Sie das geschlechterspezifische Wiederaufgreifen der Farben Rosa und Hellblau, die Mädchen und Jungen zugeordneten Eissorten Miss Pinky bzw. Mr. Knister und eine so eindeutige namentliche Festlegung wie Prinzessin und Pirat?

So wie ich mich heute recht frei von der Leber weg geäußert habe, möchte ich auch Sie ermutigen, Ihre Ansichten dazu – die durchaus kontrovers sein dürfen – zu äußern. Es interessiert mich sehr!

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Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag! Bis zum Wiederlesen!

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©by Michèle Legrand, Juli 2018
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Michèle Legrand, Blog ->Michèle. Gedanken(sprünge)

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  1. #1 von Linsenfutter am 22/07/2018 - 06:09

    Diese Gedanken könnten mir nicht kommen. In Sachen Geschirr bin ich bestens ausgerüstet. Änderungswünsche hätte ich keine. Ein Eisfan bin ich auch nicht. Deshalb bin ich da sicherlich ein schlechter Gesprächspartner. Um es noch einfacher auszudrücken … Geschirr ist Geschirr und Eis muß nicht unbedingt sein, jedenfalls nicht in solcher Vielfalt. Typisch Mann? Ich weiß nicht.
    LG Jürgen

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    • #2 von ladyfromhamburg am 22/07/2018 - 16:28

      Typisch Mann? Das würde ich auch nicht beantworten können. Hallo Jürgen! Schön, dich zu lesen!
      Auch, wenn es meist den Frauen zugeschrieben wird, dass sie die Weltmeister im Dekorieren seien und die Wohnung samt Esstisch verschönerten, es gibt inzwischen viele Männer, die nicht nur das Kochen für sich entdeckt haben und eine Batterie von Küchenutensilien samt elektrischen Spezialgeräten ihr Eigen nennen, sondern die auch den Tisch hinsichtlich Ausstattung und Dekoration kritisch ins Visier nehmen. Stilvolles Essen mit passendem Geschirr, mit Platztellern, einer Glasauswahl, Stoffservietten und Kerzenhaltern.
      Man kann nicht sagen, dass es nichts hergäbe, aber es erfordert eine Unmenge an unterschiedlichem Geschirr – samt entsprechendem Platz im Schrank! So viel empfinde ich als Ballast, es würde mich erdrücken. Mein vorhandenes Geschirr reicht aus, und solange der Schwund nicht zu groß ist, sehe ich keinen Anlass für Neuanschaffungen.
      Es ist eine Entwicklung zu beobachten, das es immer mehr Dinge gibt – Utensilien, Becher, Teller, Platten, Backformen, Pfannen, Töpfe etc. -, die jeweils nur für einen einzigen speziellen Zweck gedacht sind. Das mag das Optimale für den einen Zweck sein, aber bei mir muss ein Ding für mehreres herhalten.

      Es sieht also so aus, als würden wir als Geschirrkunden im Eiscafé ausfallen. ^^

      Danke für deine Zeilen!
      LG Michèle

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  2. #3 von mannigfaltiges am 22/07/2018 - 08:36

    Fürst-Pückler. Immernoch. In einem dezenten Becher. Ohne Schnickschnack. Und nur daheim.
    Im Eiscafé nur noch einen Espresso.
    LG Erich

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    • #4 von ladyfromhamburg am 22/07/2018 - 16:33

      Auch ein Purist. ^^ Hallo Erich! Wir unterstützen das Eiscafé eben durch Getränkeverzehr.
      Lass dir dein Fürst-Pückler-Eis daheim weiterhin gut schmecken!

      Danke fürs Hereinschauen und deine Stellungnahme dazu!
      LG Michèle

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  3. #5 von juergen61 am 22/07/2018 - 10:16

    Hallo Michele,
    ich denke das ist typisch für unsere Zeit….und was du am- und mit dem Eis festgestellt hast trifft z.B. auch auf Senf, Schokolade oder Marmelade zu….versuche mal einen richtig guten ..Nur….Senf…zu bekommen der auf traditionelle Art hergestellt wurde….kaum zu bekommen, statt dessen 30 Sorten Chilisenf, Orangensenf,Feigensenf…..das kann ja mal ganz lustig sein aber ich mag eher lieber das pure Original, allerdings dieses bestmöglichst hergestellt mit tollem Geschmack der nicht durch Fremdaromen übertüncht wird….aber das ist halt old school Denke !
    Lieber Gruss, Jürgen

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    • #6 von ladyfromhamburg am 22/07/2018 - 16:48

      Hallo Jürgen, deine Beispiele Senf, Schokolade und Marmelade sind absolut zutreffend. Schokolade ist dadurch – für mich – irgendwie keine Schokolade mehr. Ich verweigere mich gern den neuen „Kreuzungen“. Wenn Schokolade, dann genieße ich ein Stück herbe, richtig gute Bitterschokolade und in der möchte ich dann kein Chili oder Pfeffer, kein Getreide, kein Alkohol, keine merkwürdigen Krümel oder Früchte und auch kein Basilikum oder Salmiak herumschwirren haben. Jedes Genannte einzeln für sich ist etwas völlig anderes – aber nicht als furchtbaren Mix. ^^
      Dir drücke ich die Daumen, dass du deinen schlichten, aber qualitativ guten Senf weiterhin ergattern kannst! Ich habe schon Feigensenf und andere probiert. Die Komposition ist für mein Geschmacksempfinden noch recht gut zu ertragen. Aber Orangensenf? Uaah.

      Danke für deine Zeilen! Komm gut in die neue Woche!
      LG Michèle

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  4. #7 von rejekblog am 22/07/2018 - 11:40

    Hallo Michele,

    Ich würde wirklich richtig gerne Ihre Frage beantworten. Mir ist aber gerade aufgefallen, dass ich überhaupt nicht auf das Geschirr achte. Und ich nun eigentlich nicht weiß, warum nicht? Vielleicht, da in meinem Schrank ein kunterbunter Mix aus Tellern, Besteck und Tassen steht, der sich im Laufe der Jahre so ansammelte und ganz und gar meine Bedürfnisse abdeckt. So käme ich nie auf die Idee mir Geschirr in einer Eisdiele zu kaufen.
    Und Eis. Da musste ich grinsen, da ich Fürst Pückler Fan bin. Und noch heute liebend gerne diese Eissorte kaufe. Und sie direkt aus der Verpackung esse. Nun, ich lebe alleine, da darf man das. Besonders Erdbeere hat´s mir angetan. In einer Eisdiele kaufe ich mir immer eine Kugel in einer Waffel. Gerne Joghurt mit Amarena Kirschen. Habe aber erst kürzlich in Köln in der neuen Eisdiele von dem Ex Fußballer Podolski ein Maracuja Eis gegessen ohne zusätzliche „Stoffe“. Ich muss sagen, das beste Eis meines Lebens.
    Und ich muss mich für den herrlichen tollen Bericht bedanken und für die schönen Gedanken und Erinnerungen. Habe das „Plastik-Tüten“ Eis mit der kleinen Kaugummikugel ganz vergessen. Oh, das habe ich als Kind geliebt. Danke vielmals.
    Liebe Grüße aus´m Pott, Peter

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    • #8 von ladyfromhamburg am 22/07/2018 - 17:07

      Hallo Peter, ich lese gerade – durchaus auch mit einem Schmunzeln – Ihre Reaktion auf einige der Punkte und Anmerkungen meines Blogbeitrags und freue mich, dass der kleine Rückblick Richtung Stiel-Eis und Pückler-Zeiten angenehme Erinnerungen ausgelöst hat.
      Sie werden lachen, aber mir war gar nicht bewusst, dass es Pückler-Eis tatsächlich immer noch im Handel gibt! Ich muss an den Eistruhen wirklich darauf achten, mir ist das bisher komplett entgangen! (Ich sah eben beim Kommentar von „mannigfaltiges“, dass auch Erich immer noch das Fürst-Pückler-Eis genießt.)
      Und Herrn Podolski gehört jetzt eine Eisdiele in Köln? Schon wieder etwas gelernt! Prima, dass er bei „seinem“ Eis auf Zusatzstoffe verzichtet und dass Ihnen das Maracuja-Eis so gut gemundet hat!
      Ich gehe davon aus, ich kann auch Sie von der Liste der Geschirrkaufkandidaten streichen, sehe aber, dass Sie das Kerngeschäft einer Eisdiele – den Speiseeisabsatz – durchaus unterstützen mögen. ;-) Das wird Eiscafé oder Eisdiele sicherlich aufmuntern.

      Danke für Ihren Kommentar und die positive Rückmeldung! Freut mich, wenn’s gefiel!
      LG aus Hamburg Richtung Pott!
      Michèle

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  5. #9 von kowkla123 am 22/07/2018 - 11:52

    Liebe Michelle, ein super toller Beitrag wieder, aber das kennt man ja von dir, wünsche einen schönen Ruhetag.

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    • #10 von ladyfromhamburg am 22/07/2018 - 16:35

      Danke, Klaus. Schön, wenn es dir wieder gefiel. Gruß auch zurück und auch dir noch einen entspannten Restsonntag.
      Michèle

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  6. #11 von Susanne am 22/07/2018 - 17:34

    Liebe Michèle,
    was für eine schön geschriebene Geschichte um so etwas schlichtes wie Eis und das Geschirr darunter. Das zeichnet wahre Geschichtenerzähler (und -innen natürlich) aus, dass sie die Details sehen und so beschreiben, dass man sie selbst vor Augen hat.
    Was das Eisgeschirr angeht, so habe ich dabei immer bonbonbunte Presseglasschalen oder -gläser vor Augen, gerne farblich passend gewählt zur Eissorte. Was mir ebenfalls immer auffällt ist die Eiskarte mit ihren poppigen Bildchen und ihre Entsprechung in der Wirklichkeit, samt Schirmchen, gerolltem Keks und einer Eisdielen offenbar eigenen geprägten Serviettenart, die alles andere als tauglich ist. Ich selbst bin eher selten in Eisdielen, bevorzuge Eis im simplen Pappbecher zum Mitnehmen.
    Liebe Grüße, Susanne

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    • #12 von ladyfromhamburg am 22/07/2018 - 18:25

      Liebe Susanne, es freut mich sehr, dass du dich für mein heutiges Eisthema erwärmen konntest. ^^ Danke für die positive Rückmeldung! Prima, wenn du dir beschriebene Details gleich gut und bildlich vorstellen konntest, so soll es sein. Das hinzubekommen ist mir nicht nur für die einwandfrei sehenden Leser immer ein Anliegen, sondern es ist speziell auch für die hier schon länger mitlesenden blinden Bloggäste gedacht und mir wichtig. Ich möchte, dass auch diese möglichst viel miterleben bzw. sofort nachvollziehen können.

      Bunte Gläser für Eis? Stimmt! Das gab es auch eine Zeit, doch das ist hier in meinem Umfeld irgendwie seit mindestes zehn Jahren völlig in Vergessenheit geraten. Es wird Klarglas in unterschiedlichsten Formen verwendet, und es gibt seit einiger Zeit die Tendenz zu Porzellan oder Keramik.
      Im Fall von Eisdielen nehme ich auch gerne die Kugel mit und spaziere damit weiter, in Eiscafés schmeckt mir allerdings Kaffee zum kleinen Eis sehr gut, da mag ich gern richtig sitzen und mir Zeit lassen.

      Liebe Grüße auch zurück!
      Michèle

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  7. #13 von Follygirl am 22/07/2018 - 20:13

    Früher ging ich sehr gern in die Eisdiele und wenns ganz toll lief aß ich AnanasEis mit Maraschino Kirschen Sahne drauf fertig oder auch gerne einen Karamell- oder auch Walnußbecher … so LECKER!
    Nun lebe ich ja schon länger VEGAN ..leider kann ich da eigentlich nie mehr ein Eis draußen essen… schade eigentlich, aber sie sind nicht darauf eingestellt.
    So genieße ich mein veganes Eis zu Hause…kaufen kann ich es inzwischen sogar hier auf dem Lande.
    Teures Geschirr würde ich wohl nicht dort erwerben wollen, hab aber auch mehr als genug …
    LG, Petra

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    • #14 von ladyfromhamburg am 22/07/2018 - 22:01

      Hallo Petra, Ananaseis klingt lecker. Ich glaube, das habe ich hier noch nie im Sortiment gesehen! Aber – *Tusch* – mein Eiscafé könnte dir sogar veganes Eis anbieten und servieren! Die sind in dieser Hinsicht wirklich fortschrittlich. Es begann mit Ersatzangeboten für Milch und Sahne (zum Kaffee) und setzte sich dann konsequenterweise auch beim Eis durch.
      Freut mich, dass du vorbeigeschaut hast und hier etwas hinterlassen hast!
      LG und schöne Urlaubszeit!
      Michèle

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  8. #15 von Katrin am 22/07/2018 - 22:52

    Hallo Michèle, wieder einmal ein schönes Thema. Ich gehe sehr gerne Eis essen. Da ich im Alltag selten dazu komme, freue ich mich immer auf den Urlaub. Da gehen wir doch gerne mal in ein Eiskaffee. Und ich liebe die Klassiker. Schwarzwälder Kirsch oder Bananensplit. Die neumodischen Sorten schmecken mir meist nicht. Zum Beispiel hatte ich unlängst Eierliköreis. Ohne Geschmack, nur süß. Und dann noch im Teller, was mir persönlich nicht gefällt. Viele Becher finde ich zu hoch, da muß man sich echt Mühen, um ans Eis zu kommen. Zu meiner Kinderzeit gab es kleine Eisschalen aus Metall. Die fand ich klasse. Und ans kaufen, würde ich im Café nie denken. Da geht es nur ums Genießen.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und gute Nacht.
    Ich könnte jetzt ein Schokoladen Eis essen.
    Gruß Katrin

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    • #16 von ladyfromhamburg am 23/07/2018 - 18:54

      Hallo Katrin,
      allein vom Eis zu lesen macht schon Appetit, oder? ^^ Gerade bei der Wärme.
      Die kleinen silbernen Alu-Eisschälchen kenne ich auch noch. Mir geht es wie dir, Teller behagen mir nicht so besonders, weil sie mir das Gefühl vermitteln, es ginge um Mittagessen und wegschaufeln, nicht um ein Dessert und genießen. Abgesehen davon rutscht alles auf dem Teller hin und her, und man bekommt Flüssiges schlecht hoch. Flache Teller sind hier allerdings sehr gebräuchlich für sämtliche Spaghettieis-Sorten.

      Schade, dass dein Eierliköreis ein Flop war! Aber manches muss man einfach probieren …, um es dann für die Zukunft wieder zu vergessen. ^^

      Danke schön fürs Hereinschauen und für deinen Kommentar!
      LG Michèle

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  9. #17 von gsharald am 24/07/2018 - 15:58

    Hallo Michele,

    wie immer ein informativer Beitrag. Also mein Geschirr wollte ich jetzt nicht in der Eisdiele kaufen. Was nützt mich ein Teller, wenn ich mehrere Gäste habe. In den Eisdielen sollten sie Eis verkaufen und keine Wohnartikel. „Ich hätte gern zwei Kugeln Schoholade und den Stuhl dort“ das geht garnicht. Das mit dem Eis ist auch so eine Sache. Die klassischen Eissorten bekommst du ja fast nirgends mehr pur. Eis mit Chili usw. Geschmack. Bei uns hat jetzt einer Eis mit Leberwurstgeschmack hergestellt. Vorerst nur für Hund. Man kann nie wissen was diesen Kreativen alles einfällt. Ich finde es jedenfalls schade, dass man immer meint etwas besonderes machen zu müssen. Wenn ich z. B. deutsche Hausmannskost essen will habe ich Probleme. Türkisch, Griechisch, Italienisch, Russisch, Thailändisch, Chinesisch – alles kein Problem. Aber Deutsch???????? Wer will denn sowas. Multi-Kulti ist ja schon gut aber bitte nicht übertreiben. Wahrscheinlich mache ich was falsch. Vielleicht sollte ich ins Ausland um Deutsch zu essen. Würde ich das dort wirklich so breitgefächert bekommen wie ausländisch bei uns???

    Liebe Grüße und einen schönen Tag in den (kühlen??) Norden.
    Harald

    Bei uns hat es im Moment 33° und da kommt noch mehr im Lauf der Woche.

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    • #18 von ladyfromhamburg am 25/07/2018 - 16:16

      Hallo Harald, bei uns ist es auch so warm. Nix mit kühlem Norden. ^^ Ich hoffe, es lässt sich einigermaßen aushalten, denn heute geht es in Karlsruhe sicher noch einmal heißer zu.
      Dass mit dem Essensangebot wird dir sicher gern jemand damit begründen, dass hier eben die Nachfrage auch für all das andere da ist. Die einen kennen das fremdländische Essen aus dem Urlaub und es mundet ihnen auch hier, andere kommen aus dem Ursprungsland und freuen sich, dass etwas für sie Heimisches auftaucht.
      Deutsche Hausmannskost galt lange Zeit als relativ schwere Kost. Mittlerweile hat sich das auch geändert und einfache oder traditionelle Gerichte erfreuen sich wieder einiger Beliebtheit. Vielleicht entsteht so irgendwann wieder ein Run auf Lokale, die typische deutsche Kost anbieten. Hier im Norden ist es so, dass es durchaus Restaurants dieser Art gibt. Manchmal etwas fischlastig oder spezialisiert auf Kartoffelgerichte etc. Aber insgesamt gesehen, ist zumindest meist ein Speisenangebot da, bei dem fast jeder etwas für sich findet. Speziell die italienische Küche scheint den Deutschen nun einmal sehr zu gefallen und hat daher großen Einfluss auf den täglichen Speiseplan bzw. Menüplan in der Gastronomie. Würde das jemand streichen, wäre das Gejammer sicher groß.

      Ich musste schmunzeln, als ich deine Bestellung „mit Stuhl“ entdeckte. Ich frage mich natürlich schon, wie dieses neue Angebot – Geschirrkauf im Eiscafé – sozusagen das Licht der Welt erblickt hat. Warum man es macht.
      Ist es tatsächlich dieses uneigennützige Unterstützen dabei, dass der Gast ein Gourmet-Feeling daheim genießen kann? Oder tritt der Geschirrfabrikant an den Eiscafébesitzer heran und lockt ihn mit einem Deal? Günstigere Preise fürs Geschirr insgesamt, wenn dieser es auch seinen Kunden anbietet? Bekommt er Provision pro Teller? Oder kennen sich Fabrikant und Eishändler einfach schon ewig, und es ist ein Entgegenkommen? ^^
      Alles Mutmaßungen, an denen rein gar nichts dran sein muss.

      Es freut mich, dass du mir hier deinen Kommentar hinterlassen hast. Vielen Dank für deine Ansicht zum Thema!
      LG Michèle

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  10. #19 von Stefanie am 25/07/2018 - 18:00

    Liebe Michèle, ich bin kein großer Eis-Fan, kann daher gar nicht mitreden – im Grunde auch nicht bei Geschirr. Ganz anders als meine Mutter. Die schlägt immer wieder gerne zu. Und einmal war ich mit ihr in SPO in der Seekiste. Dort verkaufen sie Wasserkaraffen mit dem Seekisten-Logo. Ich muss schon sagen: Jedes Mal wenn ich die Karaffe jetzt bei meiner Mutter sehe, denke ich an den Tag an der Nordsee und freue mich. Also irgendwie kann so ein Kauf schon eine Berechtigung haben. Liebe Grüße Stefanie

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    • #20 von ladyfromhamburg am 25/07/2018 - 19:39

      Hallo Stefanie, von der Seite (als Andenken) habe ich es noch gar nicht betrachtet! Es ist in dem Fall mehr das Einzelteil von unterwegs als der alternative und doch ordinäre Haushaltswareneinkauf am Wohnort. Wenn es dich jetzt jedes Mal an euren Ausflug erinnert, war der Kauf wohl goldrichtig. ^^
      Schön, von dir auf diesen Punkt gestoßen zu werden. Vielleicht kaufen es ja auch hier eher die Besucher der Stadt? Es steht nur kein Logo drauf …

      Ich habe mittlerweile auf Facebook, wo ich den Link zum Beitrag hinterließ, auch interessante Blickwinkel und Anmerkungen als Kommentar erhalten. Es ist wirklich eine feine Sache, sich auf diese ungezwungene Art hier (via Blogpostdiskussion) mit einem Thema aus dem Alltag auseinanderzusetzen.
      Danke für deine Reaktion dazu!

      LG Michèle

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  11. #21 von ernstblumenstein am 25/07/2018 - 19:42

    Hoi Michèle, tja, auch von mir kannst du sagen typisch Mann! Ich habe mich durch deine genauen femininen Gedanken über Eis und Geschirr-Service gequält, nicht wegen deinem gekonnten Schreibstil, sondern weil ich die ‚Sache‘ etwas exotisch finde. Solche Marketing-Gägs mögen vielleicht gewissen Konsumentinnen passen, ich kann damit gar nichts anfangen. Und das sagt einer, der früher u.a. im Detailhandel Erfahrungen sammelte. Ich kann mir vorstellen, dass der Geschirr-Lieferant diese erbärmliche Idee ausheckte und dem Café Besitzer eine Provision zusicherte, damit dieser mitzieht. Solche Schnickschnack-Aktionen gab es schon früher im Handel.

    Ich gönne mir manchmal ein schmackhaftes Eis, bezahle gerne auch mehr für eine gute Qualität; aber es muss mir munden. Zudem ist Sauberkeit und eine nette Bedienung wichtig. Auch ich muss mich im Lokal wohl fühlen können. Das sind meine bescheidenen Ansprüche.

    Es freut mich, dass du ebenfalls Hochsommer Wetter geniessen kannst. Meine jüngere Tochter Tina (JG74) besuchte letzte Woche deine Stadt und kam total begeistert nach Hause.
    Ein lieber Gruss zu dir nach Hamburg. Ernst

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    • #22 von ladyfromhamburg am 25/07/2018 - 19:50

      Hallo Ernst, bei dir kann man mit der Idee offenbar auch keinen Blumentopf gewinnen. ^^ Ich muss gestehen, ich habe auch schon solche Vermutungen gehabt bezüglich Provision/Deal etc. Ich äußerte so etwas vorhin gerade sinngemäß gegenüber Harald. Wohlgemerkt, alles natürlich schnöde Mutmaßungen.

      Die Punkte, die für dich von Wichtigkeit sind, spielen auch bei mir die ausschlaggebende Rolle. Und da mein Eiscafé es trotz dieser Geschirridee, die nun bei mir nicht punkten kann, schafft, mir gute Qualität zu liefern, mich nett zu bedienen und ich dort auch gern sitzen mag, gehe ich natürlich auch weiterhin dort hin. Meinen Café au Lait trinken.

      Es freut mich, dass es deiner Tochter in Hamburg gut gefiel! Wie schön, dass sie die Hansestadt bei Sommerwetter und blauem Himmel erlebt hat! Dann sieht alles gleich noch viel schöner aus. Liebe Grüße zurück – unbekannterweise auch an Tina!
      Danke für deine Zeilen!
      Michèle

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  12. #23 von kowkla123 am 28/07/2018 - 13:08

    Liebe Michelle, bleib trotz der Hitze entspannt, aber passe gut auf dich auf.

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    • #24 von ladyfromhamburg am 30/07/2018 - 21:57

      Ich versuch’s. ^^ Ich hoffe, du und deine Familie haltet es gut aus bei diesen hohen Temperaturen.
      Lieber Gruß zurück, Klaus!
      Michèle

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  13. #26 von juckplotz am 29/07/2018 - 20:24

    Geschirr in einem Eisladen zu kaufen, die Idee ist mir noch nie gekommen. Wäre mir wahrscheinlich, neben vielen anderen „Contras“ schlicht und ergreifend zu anstrengend, zu unhandlich, es nach Hause zu schleppen. Wenn ich, selten genug, beim Eis essen bin, habe ich meistens nicht unbedingt etwas dabei, mit dem ich Geschirr transportieren könnte.
    Und dann heimkommen und den Löffel abgeben, nein.
    Ausserdem… dann knalle ich mein Discounter-Eis auf die Schalenbechergläserschüsseln? Und dann? Schmeckt es besser?
    Die Versuche gehen ja schon mit dem Wein aus dem Süden schief, den man an einem lauen Sommerabend mit Meeresrauschen genossen hat und sich zwei Flaschen für „daheim“ mitgenommen hat. Der Wein schmeckt anders, warum auch immer.

    Zum Kindereis: Ja, das Pingu Eis bei mir gibt es auch nicht mehr. War schon eine Überwindung, das als über Funfzigjähriger zu bestellen. Aber ob Pirat oder Prinzessin…. ich glaube, ich lass es
    Viele Grüsse von Süd nach Nord
    Jörg
    (Übrigens: noch 800 Meter weiter südlich, und das Eis wird hier zum Glacé)

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    • #27 von ladyfromhamburg am 30/07/2018 - 21:54

      Hallo Jörg, um kurz auf dein Discounter-Eis einzugehen: Nein, man will wohl nicht vermitteln, dass Billigeis in dem edlen Geschirr eine Veränderung erfährt, man möchte (hier bei uns) vielmehr, dass man auch noch das Orginaleis vor Ort kauft. Es zusätzlich konsumiert, es mitnimmt, wenn mal keine Zeit bleibt, im Café zu verweilen. ^^

      Bezüglich des Weines: Ich stimme deinem Beispiel zu! Es ist wirklich so, dass einige Speisen und Getränke einfach die Originalumgebung und die dortige Atmosphäre brauchen, um zu schmecken. Das gilt selbst für den berühmten Tomatensaft, der offensichtlich nur im Flugzeug mundet.

      Pingu-Eis kannte ich gar nicht! :-) Nachdem ich mir das gerade angeschaut habe, muss ich sagen, es sieht süß aus und schmeckt sicher auch gut! Mit meinen Kindern habe ich häufig die kleinen Pingu-Filme gesehen, doch das mit dem Eis ist völlig an mir vorbeigegangen.
      Ich lasse mich jetzt als Erwachsener kaum davon abhalten, Sorten oder Produkte zu kaufen, die zunächst für Kinder gedacht sind. Im Handel schaut auch keiner misstraurisch, weil in dem Moment nicht feststeht, ob der Käufer auch der Nutzer/Träger/Esser etc. ist. Schwieriger ist es im Restaurant. Dort wird einem z. B. der „Kinderteller“ mit der Portion, die größenmäßig gerade richtig wäre, gern verwehrt. Altersbeschränkung. ^^
      Die Schweiz ist dein unmittelbarer Nachbar? Meine Schwiegereltern wohnten auch einen Steinwurf weg von der Grenze. Der Begriff Glace oder Glacé fiel dort häufig. Mövenpick gab es meist. Lecker. ^^

      Danke für deinen Besuch hier! Hat mich gefreut, von dir zu lesen!
      Lieber Gruß auch zurück von Nord nach Süd!
      LG Michèle

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      • #28 von juckplotz am 02/08/2018 - 21:17

        Hallo Michèle
        Heute schreibe ich mal wieder auf meinem privaten Notebook. Hat den gravierenden Nachteil, dass ich für dein „é“ zwei Tasten drücken muss, während es bei der Schweizer Tastatur meines Frimenrechners bereits „eingebaut“ ist. ;-)

        Klar will die Eisdiele ihr Eis so verkaufen , dass man es zuhause auf dem gekauften Geschirr kredenzen kann. In dem Fall gar nichts für mich. Glacégluschd kommt bei mir unmittelbar und muss sofort befriedigt werden. Da ist nix mit nach Hause nehmen :-D

        Mit der Kinderportion ist es so eine Sache…. Ich freue mich, dass ich bald den Seniorenteller bekomme.
        Wobei, ich finde ja die Bezeichnungen sehr fragwürdig. Im Paprikatopf ist Paprika, was ist dann auf dem Seniorenteller?
        Lassen wir das…
        Ja, ich arbeite in der Schweiz, wohne unter der Woche in Deutschland auf der anderen Rheinseite und am Wochenende in Deutschland im Großraum Stuttgart. So habe ich Schweizer, Badener und Württemberger gleichmässig verteilt.

        Und ja, Mövenpick Glacé ist Klasse
        Viele Grüße aus dem heißen Süden
        Jörg

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  14. #29 von Sartenada am 31/07/2018 - 11:12

    Hello Michèle.

    Very cool discussion theme! We love ice cream and eat it even in winter after sauna while watching TV at the same time. To Anja and to me ice cream is a problem. It fattens us. My wife tries to lose weight few kilos, but it seems to be difficult. I have followed the weather in Germany and noticed that You have had as warm as we have here in Finland. Amazing thing was that in the most northern parts have been hot also, about 33 degrees. This caused many forest fires in Finland as in Sweden. I have to tell, sorry, that we cancelled our road trip planning to Germany and we will make a group travel to Buenos Aires, Paraguay and Rio de Janeiro, also visiting Foz do Iguaçu at the end of next January / beginning of February. Anja will celebrate full years in this autumn and we decided to change our plans.

    Be sure that German roads call us someday.

    All the best to You and Yours. Matti

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    • #30 von ladyfromhamburg am 31/07/2018 - 18:02

      Hello Matti, thanks for your comment! I followed the news about the heat and the large forest fires in your country as well as in Sweden! Terrible! If such prolonged drought is the consequence of the climate change (whose existence is sometimes still denied!), than it will cause a lot of changes in the future. I read about the fact that for example Sweden did not need water spraying planes for firefighting purposes so far. But now … Fortunately they got some help from e. g. Italy and the Netherlands which sent their planes.
      I could imagine that Scandinavia – in the light of this year’s fires – will now try to get own teams and planes to be able to react promptly. The more as within your countries there are such a lot of lakes so that water is always available to fill the tanks up.

      It’s great to learn about your new travelling plans for early next year! (Germany is patiently waiting for you to catch up on the road trip at a subsequent date. ^^) I have to tell you that my daughter went to Brazil last year in autumn. She first met a former school friend who’s living now at some distance from Rio de Janeiro. But later on she continued her travel to the South to see the cascades you mentioned (Foz do Iguaçu). She was overwhelmed and when she sent pictures I could understand her reaction. Absolutely beautiful! You will enjoy it and I think it’s just the perfect (belated) birthday gift for Anja to see this miracle of nature! Paraguay is a stunning place to visit, too. Although we can’t travel ourselves (since my husband became rather sick), I always can follow the reports of my daughter who is a real globetrotter. ^^

      Sending you best regards and have a nice week!
      Michèle

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  15. #32 von kowkla123 am 31/07/2018 - 12:40

    liebe Michelle, beste Grüße von mir zu dir, ansonsten sag ich nur, :“Halte durch bei der Hitze.“

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  16. #33 von siebeninseln am 06/08/2018 - 12:00

    Hallo liebe Michèle, ich bin völlig platt, was du und die Kommentatoren so alles über Eis schreiben können. Das muss ja wirklich recht heiß in Hamburg sein :-). Spaß bei Seite. Habe gerne mitgelesen. Ich selber esse am liebsten weißes Eis. Und in einer Eisdiele war ich wohl im gesamten Jahr nur ein einziges Mal. Ich meine das Geschirr war aus Glas. Das Eis war jedenfalls meine – seit über 50 Jahren – Lieblingssorte (Malaga). Liebe Grüße aus dem kühlen Norden Dänemarks (heute kein Eiswetter), Dagmar

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    • #34 von ladyfromhamburg am 07/08/2018 - 16:28

      Hallo Dagmar, nach Dänemark hat es dich (erneut) verschlagen! Ich glaube, das Wetter hat sich auch bei dir seitdem schon wieder erwärmt, oder? Wir haben es hier am Sonntag als kühl empfunden, als wir Familie in Glückstadt besuchten. Recht dichte Bewölkung, leichter Wind und doch einige Grade kühler als inzwischen gewohnt. Bereits am Montag, als du schriebst, wurde es wieder heiß. Vielleicht ist dieses kleine Wolkenband mit Abkühlung danach nordwärts gewandert und hat dich dadurch mit etwas Verzögerung erreicht.

      Die Eissorte Malaga schmeckt auch sehr gut. Ich habe sie zwar ewig nicht gegessen, habe es aber von früher in allerbester Erinnerung. Bei mir scheitert die Wahl für Malaga immer daran, dass ich im seltenen Fall des Eisessens nur eine Kugel bestelle und letztendlich fast nie an Stracciatella vorbeikomme. ^^
      Danke fürs Hereinschauen! Ich wünsche dir/euch noch eine schöne Zeit in Dänemark!
      LG Michèle

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  17. #35 von restless-roots am 21/08/2018 - 01:33

    Hallo liebe Michele,
    ich weiss gar nicht, ob ich lachen, oder weinen soll…..wie Du das Thema „Eis“ beschreibst…..herrlich 🙂 Und dann bin ich ganz wehmuetig geworden……ja, ich kenne sie noch alle und habe ihnen die erste Hueftrolle zu verdanken 😉 Brauner Baer, Cornetto Nuss, Domino, Capri, dann das tolle Eis, mit dem Kaugummi unten drin und wie sie nicht noch alle heissen…..ach ja….das waren noch Zeiten….und zu einem Preis, wo man auch gar nicht lange ueberlegt hat, ob man sich ein Eis leisten konnte, mit dem man dann in sein Baumhaus gekrabbelt ist und die Welt mit allem drum und dran um sich herum vergessen hat.
    Vielen Dank fuer die Reise in die Vergangenheit …. ich glaub ich muss erstmal an den Kuehlschrank und gucken, ob wir da irgendein Eis drin haben 😉
    Sei ganz lieb gegruesst
    Deine
    Canada Manuela

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    • #36 von ladyfromhamburg am 21/08/2018 - 15:18

      Hallo Manuela, auch du kennst also noch die verschiedenen Eis-am-Stiel-, Eis-in-der-Waffel- und Eis-im-Becher-Varianten. Viele erinnern sich an diese Sorten, die sie in ihrer Kindheit geschleckt haben. Und – genau wie du es schreibst – oft noch genau an den Anlass oder den Ort, bei dem bzw. an dem man es verspeist hat. Heute weiß man dann wohl eher, wo man sein letztes Magnum weggeschlotzt hat oder welcher große „Bottich“ mit Vorliebe für das Gefrierfach herbeigeschafft wird. ^^

      Ich freue mich, dass du wieder hereingeschaut hast! Liebe Grüße auch zurück, bei euch ist es ja momentan ebenfalls reichlich warm und damit perfektes Eiswetter.
      Michèle

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  18. #37 von kowkla123 am 02/09/2018 - 13:13

    melde mich bald wieder, bis dahin alles Gute für dich, Klaus

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  19. #38 von Madddin am 19/11/2018 - 18:43

    Liebe Michèle, wie schön du schreibst! Und wie vortrefflich du beobachtest. Am Anfang dachte ich schon: jetzt klaut sie den Teller. :-)
    Herzliche Grüße
    Martin

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    • #39 von ladyfromhamburg am 20/11/2018 - 21:28

      Ich und Teller klauen? :-) Das ist ziemlich unwahrscheinlich.
      Freut mich, wenn’s dir gefallen hat! Danke für die nette Rückmeldung, Martin!

      LG Michèle

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