Schiffsbetrieb am Galgenmoor – Das traditionelle Schaufahren der Modellbauer in Cloppenburg

Sollten Sie einmal angesprochen und zu einer Veranstaltung nach Cloppenburg (Niedersachsen) ins Galgenmoor eingeladen werden, dann stellen Sie sich alles darunter vor – nur keine gruselige Angelegenheit.

Glauben Sie mir, auch wenn sich der Teilbegriff Galgen schon reichlich tödlich anhört und der Zusatz Moor die düstere Vorstellung durchaus verstärkt – es ist lediglich ein Name. Einer, der heute mehr für Idylle steht, als für Aufhängen oder Versacken im Morast.
In unserer Zeit handelt es sich um einen im Westen Cloppenburgs gelegenen Ortsteil, und hauptsächlich ist damit der (Bade-)See gemeint. Rund 400 m lang, etwa 90 m breit. Das Ganze eingerahmt von Bäumen und anderem Grün sowie begleitet von allgegenwärtigem Vogelgezwitscher. Um den See führt ein Rundwanderweg. Östlich und nordwestlich weitet sich der Baumbestand noch aus, ansonsten schließt ein Wohngebiet mit vielen Gärten an.
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Cloppenburg - Am Galgenmoor - Blick auf den See im Mi mit frischen Baumgrün und Spiegelungen im Wasser

Cloppenburg – Am Galgenmoor

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Vor urlanger Zeit waren die Bodenbedingungen im Galgenmoor wirklich so, wie man sie sich in einer Moor– bzw. kargen Heidelandschaft vorstellt. Diese damalige Kargheit begünstigte Auswehungen, die wiederum den See entstehen ließen. Attraktiv für alle, die die Natur mochten! So strömten sie heran, die Spaziergänger und die, die ein Bad nehmen wollten. Bei Eis im Winter wurden die Kufen untergeschnallt und ein paar Runden gedreht.
Das Galgenmoor wurde ein Luft- und Lichtbad und 1927 bereits zu einem Naturdenkmal.

Einen Galgenberg gibt es heute noch. Er befindet sich etwas östlich vom See. Sie wissen sicherlich, dass Sie – wann immer die  Bezeichnung Berg in Norddeutschland auftaucht – kein Zugspitzenkaliber erwarten dürfen. Eher ein Hügelchen. Aber da wir auf dem platten Land nun einmal nichts anderes haben, heißt alles, was Maulwurfshaufen überragt, eben Berg.
Der Spitze des Galgenbergs ragt immerhin 187 m über NN auf.  Ziehen Sie jetzt die Höhe ab, die Cloppenburg sowieso über NN liegt, bleiben immerhin noch gut 140 m. Nur, ob hier jemals ein Galgen gestanden hat, darüber streiten sich die Gemüter.
Manche sagen ja. Die letzte Hinrichtung soll danach zum Ende des 18. Jahrhunderts stattgefunden haben. Als Beleg dienen zwei Skelette, die man bei Sandabtragungen entdeckte. Da in einem anderen Bereich in einer Sandgrube weitere Knochenüberreste auftauchten, könnte diese Theorie natürlich stimmen. Ein absoluter Beweis für die Existenz des Galgens sind beide Funde indes nicht.
Und diese anderen ca. 300 Urnen und Grabbeigaben, die ein Bauer auf seinem Land am Nordufer um die Wende des 20. Jahrhunderts entdeckte, die deuten auf eine Begräbnisstätte hin, die allerdings aus vor-
christlicher Zeit stammen muss.

Vielleicht fragen Sie sich, weshalb ausgerechnet das Galgenmoor Ziel des Tages werden sollte. Ich will es
Ihnen gern verraten.
Es findet dort alljährlich Anfang Mai ein Hobbytreffen von Modellbauern statt, die am See zu einem Schaufahren ihrer Marineschiffe zusammenkommen. Dabei geht es nicht um Modelle moderner Schiffe, sondern die meisten Vorbilder waren Schiffe der Kaiserlichen Marine, d. h. die Originale stammen aus der
Zeit 1872 bis 1918.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren der IG Marine auf dem See

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren der IG Marine auf dem See

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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren der Marineboote

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren der Marineboote

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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren der Marineboote_

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren der Marineboote

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Lothar Wischmeyer aus Cloppenburg, selbst ein begnadeter Modellbauer, veranstaltet seit 14 Jahren das jährliche Treffen am Galgenmoorsee. Mitglieder der IG MARINE sowie vom „Arbeitskreis Historischer Schiffbau“ nutzen die Gelegenheit zum Austausch, vor allem aber die eher seltene Chance zum gemeinsamen Fahrbetrieb.
Besucher sind willkommen, Spaziergänger gesellen sich gern spontan dazu. Da mein Mann seit Jahrzehnten Mitglied im Arbeitskreis ist und schon sein ganzes Leben Schiffsmodelle baut, zog es ihn natürlich dorthin.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren der IG Marine auf dem See

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren der IG Marine auf dem See

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Seit es diese Treffen in Cloppenburg gibt, sind die Anreisen zumindest für einige Modellbauer etwas kürzer geworden. Vor dieser Zeit wurden derartige Meetings in Wuppertal (NRW) und Rendsburg (SH) ausgerichtet. Wenn die Veranstaltung im hohen Norden angesagt war, stöhnten alle aus den südlichen Bundesländern über die Entfernung oder blieben gleich daheim. Hieß der Austragungsort Wuppertal, hatte wiederum die nord-
deutsche Teilnehmerschaft das Nachsehen und erschien nur spärlich.
Nun brechen jedes Jahr aus allen Richtungen und Bundesländern die „Schiffseigner“ mit ihrem Modell im Kofferraum zum Galgenmoor auf – oder stoßen auch mal mit leeren Händen dazu, wenn sie einfach nur schauen, sich wiedersehen und fachsimpeln möchten.
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Wir sind am Morgen aus Hamburg Richtung Cloppenburg aufgebrochen. Der erste wirklich größere Tages-
ausflug seit 2016, doch die Tagesform ließ es zu. Die gute Wetterlage feuerte natürlich zusätzlich an.
Wissen Sie, woran mir aufgefallen ist, dass wir uns wesentlich weiter von daheim entfernten als sonst?
Es gab kaum noch Fahrzeuge mit Hamburg-Kennzeichen!
Die Strecke nach Osnabrück und weiter Richtung Ruhrgebiet ist nicht nur gut, sondern auch bunt gemischt befahren. Sie sehen bald so nette Kennzeichen wie DO-G, NOR-M, BOT-E, OD-IN, H-UT oder AUR-A. Mit dem Hamburger Kennzeichen HH können Sie in dieser Hinsicht leider überhaupt keinen Blumentopf gewinnen. Hier aber ließen sich sogar Sätze kreieren: H-AT  NOR-M PI-LZ  AUR-A?  Oder auch: DO-G  H-IT  MA-N.

Als wir ankamen, ging es schon recht geschäftig zu. Die Modellbauer versammeln sich jedes Jahr am Südufer des Sees und nutzen die dortige große Holzplattform am Wasser, die explizit für Veranstaltungen gedacht ist.
Mitte letzten Jahrhunderts drohte der See eine Zeitlang zu versanden, wurde im Abstand von gut zehn Jahren zunächst durch eine Interessengemeinschaft (1974), später durch die Stadt Cloppenburg selbst ausgebaggert und zuletzt 1985 durch Uferbefestigung, Sandfang und eben die Errichtung des richtig großen Holzstegs verschönert.
Zu den Treffen werden dort lange Bänke und Tische aufgestellt, auf denen zahlreiche Modellschiffe auf nähere Betrachtung geradezu warten. Einige sind als reine Standmodelle gebaut, sollen also gar nicht ins Wasser. Die anderen, die am Schaufahren teilnehmen, finden dort vor oder nach ihrem Einsatz einen Ausstellungsplatz.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Blick vom gegenüberliegenden Seeufer auf die Holzplattform mit der Veranstaltung

Cloppenburg – Galgenmoor – Blick vom gegenüberliegenden Seeufer auf die Holzplattform mit der Veranstaltung

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Bei der Umgestaltung 1985 entstand obendrein auf einer kleinen Insel im See ein Schwanenhaus. Heute wird es jedoch nicht von den eleganten, weißen Tieren bewohnt, sondern von einer Kolonie Nilgänse, die sich dort breitgemacht gemacht hat. Wir haben es hier mit Neozoen zu tun, eingewanderten Tieren, die ursprünglich aus Afrika stammen, doch offenbar mit dem hiesigen Klima bestens zurechtkommen.
Nilgänse (Alopochen aegyptiaca) verfügen über einen ziemlichen Dickkopf. Ihr Verhalten ist nicht gerade zimperlich. Eher aggressiv, penetrant, speziell zur Brutzeit. Sie tolerieren kaum Konkurrenz  – und dadurch wird diese Art invasiv. Sie breitet sich unverhältnismäßig aus und verdrängt im Laufe der Zeit vielerorts leider komplett die heimische Wasservogelpopulation. Speziell auf Stockenten haben sie es abgesehen, die werden rabiat vertrieben.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren Modellboote - An der Insel vorbei ....

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren Modellboote – An der Insel vorbei ….

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Haben Sie Nilgänse schon einmal gesehen? Sie laufen auf auffällig hohen, rötlichen Beinen, die Flügel sind mehrfarbig und fast als bunt zu bezeichnen. Auf dem Rücken fällt ein Farbton auf, den ich als Fuchs(rot)braun beschreiben würde, und sie haben einen sehr markanten, braunen Fleck rund ums Auge. Eine Einrahmung. Ich hätte Ihnen gern ein Foto zur Ansicht mitgebracht, nur Nahaufnahmen scheiterten infolge einer recht kuriosen Begebenheit, die mir diese Chance vermasselte.
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Bei unserer Ankunft am See starteten die Teilnehmer des Treffs mit ihren Modellbooten gerade ein Formationsfahren. Selbstverständlich war ich grundsätzlich auch als nicht direkt beteiligter Nur-Angehöriger eines Modellbauers mit dem nötigen Ernst bei der Sache. Doch ich muss unumwunden gestehen, ich konnte trotz bewundernswert akkurater Fahrmanöver ein Lachen bald nicht mehr unterdrücken.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren der Modelle auf dem See - Die Nilgänse starten ebenfalls

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren der Modelle auf dem See – Die Nilgänse (rechts) starten ebenfalls ….

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Während vom Steg aus mehrere Boote in Reihe hintereinander auf den See hinausfuhren, einen kleinen Halbkreis zogen und in eleganter Kurve allesamt Richtung Westen schwenkten, startete die Nilganstruppe von ihrer Insel mit einem ebensolchen Formationszug auf den See. In östlicher Richtung. So fuhren beide Gruppen nach kurzer Zeit direkt aufeinander zu.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Marineschiffe und Nilgänse auf Kollisionskurs ...

Cloppenburg – Galgenmoor – Marineschiffe und Nilgänse auf Kollisionskurs …

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Es war hochspannend! Zu Beginn sah es tatsächlich so aus, als wollten die Nilgänse selbst angesichts einer Flotte grauer Schiffe nicht klein beigeben. Sie hielten unbeeindruckt weiter ihren Kollisionskurs.
Als Modellbauer hätte ich an diesem Punkt ein wenig Sorge um mein Boot gehabt. Nicht so hier. Vielleicht kennen sich die Herrschaften schon vom Vorjahr. Die Herren an ihren Funksteueranlagen öffneten allenfalls
die Reihe minimal zu einem leichten V. Die Gänse glitten in diese Öffnung hinein.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Es scheint zunächst fast, als würden sich Marine und Vogelvolk arrangieren ...

Cloppenburg – Galgenmoor – Es scheint zunächst fast, als würden sich Marine und Vogelvolk arrangieren …

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In dem Moment, als sich Marineboote und Gansgeschwader direkt Seite an Seite befanden und die Tiere sich zusätzlich wohl etwas eingekesselt vorkamen, war es mit ihrer Ruhe vorbei. Verschwunden aller Mut. Auf die vorher zur Schau gestellte Coolness folgte wildes Geschnatter mit teils richtig lauten, erbost klingenden Rufen. Die Vögel richteten sich erregt im Wasser auf, schlugen hektisch mit den Flügeln. Da all ihre Drohgebärden die Schiffe nicht vertreiben konnten, entschied sich das Inselvolk kurzerhand zur Aufgabe und zur gemeinsamen Flucht. Ende des Gefechts. Sieg für die Kaiserliche Marine.

Die Nilgänse kehrten danach bis zum Ende der Veranstaltung nicht zurück. Daher gibt es hier lediglich die herangezoomten Aufnahmen vom Aufeinandertreffen auf der anderen Seeseite.

Nach diesem Manöver kehrten die Boote zunächst ans Ufer zurück oder drehten einzeln weitere Runden …
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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren der Marineboote - Allein auf weiter Flur ... (Einzelnes Fahrmodell zieht seine Bahn auf dem See)

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren der Marineboote – Allein auf weiter Flur …

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Manche Boote starten beim jährlichen Schaufahren ihren Ausflug aufs Wasser in einem kleinen, in Ufernähe angelegten, Hafen …
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Cloppenburg - Galgenmoor - Kleine Hafenanlage in Ufernähe beim Schaufahren der IG Marine

Cloppenburg – Galgenmoor – Kleine Hafenanlage in Ufernähe beim Schaufahren der IG Marine

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… oder ihre Besitzer manövrieren dort ein wenig.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Manövrieren an der kleinen Hafenanlage beim Schaufahren

Cloppenburg – Galgenmoor – Manövrieren an der kleinen Hafenanlage beim Schaufahren

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Andere, gerade diejenigen, die mit sehr großen, schweren und durch diverse Aufbauten zusätzlich sehr unhandlichen Modellen hier vertreten sind, setzen ihre Boote meist vom Holzsteg aus in den See. Das wird durch einen extra tiefer angelegten Teilbereich der Plattform schon einmal generell erleichtert, doch wesent-
lich besser geht es, wenn man dazu eine spezielle Haltevorrichtung für sein Fahrmodell benutzt.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Das Modell des Linienschiffs "HESSEN" in der Haltevorrichtung ...

Cloppenburg – Galgenmoor – Das Modell des Linienschiffs „HESSEN“ in der Haltevorrichtung ….

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In dieses Metallgestänge wird der Rumpf eingelassen, das Ganze – an der oberen Querstange gehalten –
zu Wasser gelassen. Genauso funktioniert es beim Herausnehmen nach der Fahrt. Längs des Stegs anlanden, hinhocken, Halterung eintauchen, Schiff mit dem Tragegestell einfangen und hochhieven.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Modell vor bzw. nach der Fahrt mit seiner "Ein- und Aussteighilfe"

Cloppenburg – Galgenmoor – Modell vor bzw. nach der Fahrt mit seiner „Ein- und Aussteighilfe“

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Cloppenburg - Galgenmoor - Wenn einem fürs Foto die FÜRST BISMARCK einmal aus der Nähe gezeigt wird ...

Cloppenburg – Galgenmoor – Wenn einem fürs Foto die FÜRST BISMARCK einmal aus der Nähe gezeigt wird …

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Auch als Nichtmodellbauer gab es für mich einiges zu entdecken. Mir wurde also keineswegs die Zeit lang am Galgenmoorsee. Ich traf bei der Gelegenheit auch einige Hobbykollegen meines Mannes wieder, die ich ewig nicht gesehen hatte. Sogar einen Bekannten, der vor mehreren Jahrzehnten unser Hochzeitsgast war!
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Cloppenburg - Galgenmoor - Der See, vom Westufer aus blickend

Cloppenburg – Galgenmoor – Der See, vom Westufer aus blickend

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Natürlich habe ich mich zwischendurch doch hin und wieder abgesetzt. Ich bin um den See gelaufen. Hoffte, die Nilgänse noch einmal zu entdecken, doch sie waren wohl noch zu aufgeregt oder schwer beleidigt nach der Störung. Dabei können sie fast von Glück sagen, dass sie in heutiger Zeit hier leben, denn stellen Sie sich vor, wären die Einwanderer bereits Mitte des 19. Jahrhunderts nach Cloppenburg gezogen, hätten sie – statt nur mit der Miniaturmarine – Bekanntschaft mit den seinerzeit am Galgenmoor stationierten Dragonern gemacht.

Damals reichten die Kapazitäten der Oldenburger Kasernen nicht aus. Einige Soldaten des Oldenburgischen Dragoner-Regiments wichen hierher aus, bis sich die Lage besserte und sie 1884 zurückkehren konnten.
Bis dahin aber führten sie im Galgenmoor Schießübungen durch. Damit ihre Kanonenkugeln nicht gefährdeten oder wahllos in der Gegend landeten und Schäden anrichteten, feuerten sie auf die vorhandenen Sanddünen. (Sie erinnern sich? Die karge Gegend mit den Auswehungen …) Einen dieser Kugelfänge sieht man als Spaziergänger heute noch in der nordwestlichen Uferecke des Sees. Er trägt passenderweise den Namen Kugelberg.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren - Ganz hinten am Ufer der Kugelberg

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren – Ganz hinten am Ufer der Kugelberg

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Sie merken, dass auch hier die Bezeichnung „Berg“ wieder heillos übertrieben wirkt. Norddeutsch eben. Kugelhügel oder Kugelfanghäufchen beschriebe die Sache eher.

Was hätten sich die Nilgänse erst über die damaligen Zustände aufgeregt! Kein vernünftiger See zu der Zeit, immer dieser Radau, kein Rückzug ins Schwanenhaus, welches ja noch nicht existierte  – und zu allem Übel auch noch im Visier der Dragoner! Ständig diese herumflitzenden Kanonenkugeln …

Nun, damals hatten sie es am Nil, generell auf dem afrikanischen Kontinent, vermutlich  besser. Hätten die Briten sie nicht mit nach Europa gebracht und seit dem 18. Jahrhundert als Ziergeflügel gehalten, wären sie vielleicht nicht vor knapp 50 Jahren via Holland nach Deutschland eingewandert.
Irgendeinem gelingt es ja immer, aus der Gefangenschaft auszubüxen. Das kennen wir bereits von anderen Tierarten wie Marderhunden, Waschbären, Bisam, Nutria etc. (Selbst von Schildkröten, Halsbandsittichen und Nandus!)
Für die Nilgänse war der Weg von der Insel zum Kontinent jedenfalls kein Hindernis.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Herrliches Wetter, idyllische Umgebung .... (Uferbereich mit herabhängenden Weidenzweigen)

Cloppenburg – Galgenmoor – Herrliches Wetter, idyllische Umgebung ….

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Nachdem der mir angetraute Modellbauer genug gesehen und geplaudert hatte, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Das Auflösen der Gruppe gestaltet sich traditionell bröckelweise. Die Zeit des Aufbruchs jedes Einzelnen ist meist abhängig von der Länge der bevorstehenden Heimfahrt.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren der Modellboote - Guter Blick von der Plattform auf das Geschehen ...

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren der Modellboote – Guter Blick von der Plattform auf das Geschehen …

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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren der Marineboote

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren der Marineboote

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Falls Sie einmal im Mai unversehens Lust auf Modellschiffe, auf Schaufahren, auf einen See, auf Ruhe von der Stadt oder aber auf ein Nilgansgeschwader verspüren, wissen Sie nun, wohin Ihr Weg Sie führen könnte.  Richtung Cloppenburg. Zum Galgenmoor.
Im Frühjahr ist auch mückentechnisch noch alles im grünen Bereich. Planen Sie hingegen im Sommer einen Ausflug an den Galgenmoorsee, sorgen Sie ein bisschen vor, sollten die Viecher Sie besonders gern haben. Neben den Nilgänsen fühlen sich auch die stechenden Plagegeister sehr wohl hier …
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Das war’s für dieses Mal vom Galgenmoor, vom Schaufahren und von den Bewohnern des Sees!
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Hinweis für Modellbau- und Schiffsinteressierte:

Fotos der Veranstaltung vom 5. Mai 2018, auf denen Sie mehrere Modelle aus der Nähe betrachten können, finden Sie z. B. beim Arbeitskreis Historischer Schiffbau.
http://www.arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/termine/veranstaltungen/clop17/

Dort zu sehen sind u. a. Aufnahmen des japanischen Kreuzers SHIKISHIMA, des Panzerkanonenboots SMS WESPE, der HMS MOHAWK, des Zerstörers MÖLDERS (D 186), des englischen Monitors HUMBER von 1914 und eines Monitors aus der M-Klasse von 1915.
Weiterhin Bilder von SMS VON DER TANNSMS GROSSER KURFÜRST, vom Kleinen Kreuzer Emden II sowie dem Leichten Kreuzer EMDEN III.
Des Weiteren die eines französischen Minensuchers und eines Minensuchbootes vom Typ M 35.
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Cloppenburg - Galgenmoor - Schaufahren der Marineboote auf dem See

Cloppenburg – Galgenmoor – Schaufahren der Marineboote auf dem See

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Quellen:
Einzelne Daten und Informationen entstammen:
– Gedenksteinen am See sowie der Informationstafel der Interessengemeinschaft
– Wikipedia-Arikeln (Galgenmoor, Cloppenburg, Nilgänse)
– Einem Bericht der Neuen Zeitung – Ausgabe Cloppenburg KW 29,  Juli 2011 (See)

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©by Michèle Legrand, Mai 2018
Michèle Legrand

 

 

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  1. #1 von siebeninseln am 18/05/2018 - 06:00

    Danke liebe Michèle für diesen interessanten Bericht. Ich habe wieder viel gelernt und war erstaunt darüber wie die Nilgänse in den hohen Norden kamen. Liebe Grüße und ein schönes Pfingstwochenende, Dagmar

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    • #2 von ladyfromhamburg am 18/05/2018 - 16:27

      Hallo Dagmar,
      ja, über die Nilgänse stolpert man jetzt tatsächlich schon an mehreren Orten. Sie sehen interessant aus, doch ihr Vertreibungsdrang ist wirklich überaus ausgeprägt. Das wird – bislang noch lokal – bereits zum Problem …
      Danke fürs Vorbeischauen! Auch dir schöne Pfingsten!

      LG Michèle

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  2. #3 von finbarsgift am 18/05/2018 - 08:05

    Wie interessant, liebe Michèle, der Kampf der eingewanderten Nilgänse gegen die Minimarine im Galgenmoor!
    Dankeschön für’s Zeigen und Präsentieren…
    Liebe Morgengrüße vom Lu

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    • #4 von ladyfromhamburg am 18/05/2018 - 16:40

      Hallo Lu, ich glaube, bei anderen Wasservögeln, den mehr friedliebenden einheimischen Arten, wäre mein Mitgefühl für die Tiere wesentlich ausgeprägter gewesen. Aber es ist einmal im Jahr gemäßigt Fahrbetrieb dort. Da es sonst grundsätzlich die Nilgänse sind, die alle wegscheuchen, schien mir das einmalige Vertreiben durch die Boote nicht ganz so fies. ^^

      Hier in Hamburg habe ich momentan allerdings eine andere Situation, die ich entschieden weniger passend finde. Bei uns in der Nähe befindet sich der Mühlenteich. Der See ist kleiner als das Galgenmoor. Dort treffen sich bei jedem halbwegs guten Wetter Modellbootfahrer, doch in dem Fall mit Rennbooten, die sie mit einem Affenzahn übers Wasser schicken. Dieses andauernde Aufscheuchen sämtlicher Wasservögel und speziell die Art und Weise, wie es geschieht (laut, Panik verursachend durch das „Hineinbrettern“), ist absolut rücksichtslos. Mal sehen, wie das in Zukunft weitergeht …
      Liebe Grüße auch zurück! Schöne Pfingsten!
      Michèle

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  3. #6 von kowkla123 am 18/05/2018 - 13:20

    wieder topp Beitrag, alles gut?
    ab ins schöne Wochenende, Klaus

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  4. #8 von House of Heart am 18/05/2018 - 14:20

    Such s lovely scene! A very beautiful and fun pastime!

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    • #9 von ladyfromhamburg am 18/05/2018 - 17:04

      Indeed, it is! Modelmaking itself, of course – but as this sometimes means to do a rather lonely job – it’s quite nice to get a chance to meet other model builders every once in a while. To exchange ideas, views and news and in order to have a look at their model ships, too.
      Best of all, you can take your boats with you to such quaint and idyllic places. ^^

      Holly, thanks a lot for visiting and commenting! Have a nice weekend!
      Michèle

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  5. #11 von Stefanie am 18/05/2018 - 18:46

    Da habt Ihr Euch aber einen sehr feinen Tag für diesen ersten Ausflug seit langem ausgeguckt. Die Fotos sehen superschön aus. Auf viele weitere Ausflüge und ein wunderbares Wochenende, Stefanie

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    • #12 von ladyfromhamburg am 18/05/2018 - 18:58

      Ich dank dir, Stefanie! Freut mich, dass dir die optischen Eindrücke vom Galgenmoor gefielen!
      Ja, der Tag hat es wirklich gut mit uns gemeint. Es hat auch ein bisschen Mut gemacht, längere Fahrten dieser Art – zumindest im Moment – doch wieder zu riskieren. Danke für deine lieben Zeilen!
      Liebe Grüße und ein schönes Pfingstwochenende!
      Michèle

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  6. #13 von Silberdistel am 19/05/2018 - 09:00

    Ich habe Deinen Beitrag voller Interesse gelesen. Die Schiffsmodelle sind ja die reinsten Prachtstücke. Ich bin auch gerade noch einmal Deinem Link zur Seite des Arbeitskreises gefolgt. Da stecken in so manchem Modell sicher wahnsinnig viele Arbeisstunden. Schon toll, was man alles mit Ruhe und Geduld zusammenzaubern kann.
    Lustig fand ich ja Deine Beschreibung von Aufeinandertreffen zwischen Gänsen und Kaiserlicher Marine. Ich denke, das war sicher für alle Beteiligten und Zuschauer ein spannender Moment. Unter Umständen hätte das Ganze durchaus anders enden können. Ich hätte schon etwas Angst um mein Schiffsmodell gehabt.
    Danke fürs Teilen, liebe Grüße und schöne Feiertage für Dich und Deine Lieben wünscht die Silberdistel

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    • #14 von ladyfromhamburg am 19/05/2018 - 19:53

      Hallo, liebe Silberdistel. Wie lange es dauert, bis ein Schiffsmodell fertig ist, kann sich ein Nichtbastler sicher nur schwer vorstellen. Wenn die Schiffe im Original schon eine „anständige“ Größe haben und dann in 1:100 nachgebaut werden, gibt’s Arbeit. Nimm so ein Großlinienschiff (der Kaiserl. Marine) mit 160 bis 180 m Länge. Bei denen kommt das entsprechende Modell auf ein Maß von 1,60 – 1,80 m. Ehe der Rumpf fertig ist, dauert es schon geraume Zeit und danach warten die diversen Decks, die Aufbauten mit tausend Details und, und, und … Manche Modellbauer wählen ja sogar den Maßstab 1:50! Man hat dann zwar nicht mehr das Problem, dass die Einzelteile unter der Lupe zusammengefummelt werden müssen, aber wie transportiert man das fertige Schiff bzw. wo stellt man es ab? ^^ Die recht kleinen Schiffe wiederum brauchen in 1:100 ein extrem ruhiges Händchen, denn alle Dinge daran sind winzigst …

      Du hättest auch um dein Boot gebangt, wenn Nilgänse gleich im Pulk darauf zugesteuert wären? ^^ Ich bin fast der Überzeugung, dass es für die Modellbauer nicht die erste Begegnung dieser Art war. Sie wären sonst schon nervöser geworden. Aber ich werde bei Gelegenheit mal nachfragen …

      Schöne Pfingsten euch allen im Hause Silberdistel! Und danke für deinen Kommentar!
      LG Michèle

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  7. #15 von kowkla123 am 19/05/2018 - 12:10

    schöne Pfingsten, Klaus

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  8. #17 von Ewald Sindt am 19/05/2018 - 14:55

    Schöner Bericht mir gruseliger Überschrift und tollen Bildern… 😊😊😊
    Lieben Gruß, Ewald

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    • #18 von ladyfromhamburg am 19/05/2018 - 20:00

      Ich denke, dir standen die Nackenhaare aber noch nicht zu Berge, oder? ^^ Hallo Ewald, freut mich, dass dir die Aufnahmen gefielen!
      Ich sage danke schön für deine Zeilen und wünsche frohe Pfingsten!

      LG Michèle

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  9. #20 von gsharald am 19/05/2018 - 16:56

    Hallo Michele,

    das war mal wieder ein sehr interessanter Beitrag. Der See sieht so idyllisch aus und trägt so einen Namen.

    Der Modellbau ist ein schönes Hobby (wie Du es sicher von Deinem Mann kennst). Ich bin kein Bastler freue mich aber auch immer, wenn so eine Vorführung stattfindet. Früher konnte man dies in einer öffentlichen Anlage. Dafür wurde extra ein Modellbootsee mit Sitzplätzen eingerichtet. Anfangs wurde der See genutzt heute verlandet er. Wo die Modellbauer jetzt ihre Boote fahren lassen weiß ich nicht. Solche Benzinraser gibt es bei uns auch. Ich habe sie schon im Hafenbecken des Karlsruher Rheinhafens gesehen. Das war im Rahmen des jährlichen Hafenfestes (der Karlsruher Hafengeburtstag ;-) ganz bestimmt nicht vergleichbar mit dem Hamburger Hafengeburtstag).

    Die Nilgänse machen sich bei uns auch immer mehr breit und bringen die heimische Natur durcheinander.

    Liebe Grüße und ein schönes Pfingstfest.
    Harald

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    • #21 von ladyfromhamburg am 19/05/2018 - 20:12

      Hallo Harald, schade, dass der von dir beschriebene See gar nicht mehr für das typische Modellbootfahren (nicht Herumdonnern) genutzt wird. Es gibt allerdings inzwischen auch immer weniger Menschen, die dieses Hobby des Modellbaus haben. Vielleicht geht die Tendenz eher dahin, sich einen fertigen Flitzer zu kaufen und damit herumzubrettern. Wenn es dafür geeignete Wasserflächen gibt, z. B. einen Hafenbereich, der nicht gerade von Wasservögeln als Brutgebiet genutzt wird, ist das ja noch akzeptabel. Doch auf kleinen Seen/Teichen?
      Was mich an den Rasern zusätzlich stört, ist, dass es automatisch mit Radau verbunden ist. Bei den anderen Modellbooten, die gemächlich durchs Wasser gleiten, hörst du fast gar nichts. Es bringt die Fauna nicht sofort in wilde Panik.

      Ich wusste ja gar nicht, dass ihr auch Hafengeburtstag feiert! Klar, die Größenordnung ist eine andere, aber die Tatsache ist doch schön!
      Und bei euch gibt’s sie tatsächlich auch schon häufiger, diese Nilgans. Irgendwann wird man sich etwas überlegen müssen, wenn die Kolonien der Gänse immer mehr der einheimische Population verdrängen. Bisher wurde eher beschwichtigt und abgewartet.

      Schöne Pfingsten auch für dich und deine Familie! Hat mich gefreut, deinen Kommentar zu lesen!
      LG Michèle

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  10. #22 von restless-roots am 20/05/2018 - 03:55

    Liebe Michele,
    Dank Dir nun wieder etwas gelernt !!
    Toll Deine detaillierten Ausfuehrungen und Erklaerungen, so kommen Fragen erst gar nicht auf und Deine Art zu Schreiben ist auch noch sehr unterhaltend.
    Freue mich immer, wenn ich sehe, dass wieder ein neuer Post von Dir raus ist 🙂
    Schoenes Pfingstwochenende und ganz liebe Gruesse von „ueber’m Teich“
    ela

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    • #23 von ladyfromhamburg am 21/05/2018 - 14:05

      Hallo Manuela, ich muss mich mal kurz zwischendurch hier hereinschummeln, leider ist die Zeit gerade knapp, so dass ich mit dem Lesen bei anderen hinterherhinke. Dein neuer Post steht dadurch bei mir noch aus.
      Freut mich, wenn’s dir wieder gefiel, und so schicke ich ein Dankeschön hinüber und hoffe, ihr habt auch trotz aller Werkelei, die sicher ansteht, ein schönes Pfingstwochenende. Bei euch ist der Montag ja, glaube ich, schon wieder ein regulärer Tag.
      Liebe Grüße nach Neuschottland!
      Michèle

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  11. #24 von notiznagel am 20/05/2018 - 17:32

    Hoffentlich ist kein Schiff abgesoffen. Wäre schade um die vielen Arbeitsstunden.
    Interessante Geschichte zum Ort und dem Moorsee.

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    • #25 von ladyfromhamburg am 21/05/2018 - 14:11

      So weit ich erfahren habe, ist das tatsächlich schon passiert! Es soll versunkene Wracks im Galgenmoorsee geben. Die Chancen stehen wohl sehr schlecht, solche Schiffe zu retten. Es versinkt irgendwo (was man vom Ufer lediglich als groben Bereich eingrenzen kann, nicht als Punkt des Geschehens). Taucher damit zu beauftragen, geht gleich ziemlich ins Geld. Aber du hast recht, es ist unheimlich schade nach all der Arbeit, die darin steckt. Der Modellbauer hängt dadurch natürlich besonders an seinem Werk.

      Liebe Grüße und noch einen sonnigen Pfingstmontag!
      Michèle

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  12. #26 von ernstblumenstein am 21/05/2018 - 12:23

    Danke für die interessanten Ausführungen über den Schiffs-Modellbau und dem idyllischen Moorsee. Ich weiss gar nicht, ob es in unseren Gewässern auch schon Nilgänse gibt, muss mich mal schlau machen. Es ist wahrscheinlich ein schönes Hobby, solch tolle Kunstwerke zu bauen.
    Ich wünsche dir eine gute Zeit. Liebe Grüsse Ernst

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    • #27 von ladyfromhamburg am 21/05/2018 - 14:27

      Hallo Ernst, die, die das Hobby haben, finden es eindeutig schön und die, die nicht so ruhige Finger besitzen und talentiert in dieser Richtung sind, bewundern meist das Endprodukt sehr. Mir persönlich gefallen die Nicht-Marine-Schiffe am besten. Aus Zeiten, in denen die Rümpfe entweder elegant, mit sehr schönen Linien und Decksaufbauten waren oder aber sehr alte (Vorbilder), mit bauchigem Holzrumpf, kunstvoller Heckverzierung, schönen Galionsfiguren und interessanter Takelage. Auch die Farben sind einfach anziehender als bei den Marinebooten. ^^

      Was die Nilgänse angeht, die haben sich den Rhein herunter bis zu dir in die Schweiz gewagt. Auch an euren Seen (Zürichsee, Neuenburger See oder Bodensee) brüten sie bereits. Das geht so seit 2003, doch bisher ist man wohl generell bei euch (wie bei uns) noch zurückhaltend mit Eingriffen. Sogar bei dir im Aargau sind sie, und dort musste man wohl doch schon den Bestand reduzieren.

      Lieber Ernst, freut mich, dass du hereingeschaut und deinen Kommentar hinterlassen hast! Noch einen schönen Pfingstmontag und liebe Grüße!
      Michèle

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  13. #28 von kowkla123 am 22/05/2018 - 12:46

    echt toll wieder, hoffe, du hattest schöne Festtage? Klaus

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    • #29 von ladyfromhamburg am 23/05/2018 - 15:59

      Hallo Klaus, vielen Dank! Ja, die Festtage waren schön, wir hatten nur gestern einige Aufregungen, was sich aber langsam alles wieder beruhigt. Und bei euch?

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  14. #30 von juergen61 am 22/05/2018 - 17:32

    Hallo Michele,
    ein sehr schöner Bericht, ich wusste gar nicht das Cloppenburg so etwas tolles zu bieten hat…normalerweise versuche ich da immer möglichst schnell vorbeizukommen, auf der A1 von Bremen nach Münster 🙂 Modellbauer sind ein eigenes Völkchen…ich baue zwar keine Schiffe , dafür aber an meiner Modelleisenbahn in Spur 0 1:45….was das nun mit Schiffen zu tun hat : nun, 2 meiner alten Dieselloks haben einen Schiffsdieselmotor eingebaut, das war 1938 so mit das stabilste was es gab…und wenn ich die nun losfahren lasse kommt der Originalsound aus einem Lautsprecher in der Lok…passend zur Geschwindigkeit…Musik in meinen Ohren 🙂
    Lieber Gruss, auch kollegial an deinen Mann, von Jürgen

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    • #31 von ladyfromhamburg am 23/05/2018 - 16:08

      Hallo Jürgen, du bastelt an der Modelleisenbahn? Das hört sich ja interessant an mit dem Alter und den Schiffsdieseln!
      Tja, du, die kollegialen Grüße habe ich meinem Mann ausgerichtet. Er sendet welche zurück und zwar besonders, weil er nicht nur Schiffe baut, sondern seine Modellbauaktivitäten je zur Hälfte auf Schiffbau und Modelleisenbahnbau verteilt. Seine ursprüngliche Größe war 1:87 (HOe), doch er konstruiert seit einigen Jahren zusätzlich auch in dem Maßstab, den du verwendest. Nur als Schmalspurvariante (Oe).
      Ich kann mir gut vorstellen, wie sich deine Dieselloks anhören! Hier sind es meist Dampflokomotiven, die per dazugeliefertem Sound auf der Anlage herumschuffeln, doch es gibt auch Triebwagen mit Hintergrundgeräusch.
      Hat mich gefreut, von deinen Bastelaktivitäten zu erfahren! Da sieht man mal, dass es sie doch noch gibt, die Eisenbahnliebhaber. ^^

      LG Michèle

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  15. #32 von Sartenada am 24/05/2018 - 11:05

    Hello Michele.

    How interesting post. Although we have made three road trips in Germany, this place is unknown to us. In next autumn again Germany calling! 🙂 The happening was very interesting in lovely surroundings! I am glad that Your post added our knowledge about Germany. Thank You.

    Have a wonderful day. Matti

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