Kolosskippen …

Ich war eben im T-Shirt draußen. Im Norden! Mitte Oktober! „Ophelia“ über dem Atlantik sorgt tatsächlich gerade  dafür, dass ungewöhnlich laue Mittelmeerluft selbst bis hinauf zu mir und weiter nach Schleswig-Holstein vordringt. Während der Hurrikan heranzieht, die Iren sorgenvoll besonders den Süden ihrer Insel im Auge be-
halten und das, was da näher rückt, speziell auch an der portugiesischen Küste Unruhe aufkommen lässt, genießen wir diesmal den vorteilhaften Nebeneffekt der frühlingshaften Temperaturen. Sogar die Sonne, die sich zuletzt reichlich rar gemacht hatte, lässt sich wieder sehen.

„Xavier“, vor etwa zehn Tagen, hat sich dafür ordentlich ausgetobt. Kurz, kräftig, krawallig. Seine Attacken erfolgten statt flächendeckend eher punktuell, nur dort richtig massiv. Er hat Schneisen geschlagen. Seine Windhosen vorgeführt. Orkanböen in Nullkommanichts aus dem Ärmel geschüttelt. Hossa! Hier bin ich! – Zack! Nein, hier! – Wende. Zwusssssch!
Sie habe es sicher mitbekommen, in Norddeutschland kam der Bahnverkehr komplett zum Erliegen. Obwohl der Sturm nicht mehr als zwei Stunden randalierte! Es ging – was außergewöhnlich und selten ist – aufgrund seiner Unberechenbarkeit die ernste Warnung heraus, sein Haus nicht zu verlassen.
Ich hoffe, es ist bei Ihnen glimpflich verlaufen. Alle unversehrt? Die Bäume noch an ihrem Platz?

Als ich am nächsten Tag durch mein Wohnviertel ging, sah es stellenweise wüst aus. Wären die Bäume schon laubfrei gewesen, hätte „Xavier“ wesentlich weniger Angriffsfläche gehabt. Die Folgen seines Wütens wären sicher geringer ausgefallen. So hat er jedoch einige alte, große Bäume mühelos flachgelegt. Was nicht Tief- oder vielleicht noch Herzwurzler war, hatte ganz schlechte Karten. Fichten, Douglasien, Birken, Grauerlen, Hainbuchen oder auch z. B. Apfelbäume wurden als Flachwurzler mühelos angehoben und entwurzelt. Wo-
anders brachen beachtliche Teile aus Baumkronenmitten heraus, was manchmal sogar die Spaltung eines Stammes nach sich zog.
Auf allen Straßen, sämtlichen Gehwegen und in Einfahrten lag Geäst. Dicht an dicht. Von klein bis mittelgroß, mit oder ohne Laub. Auf dem Boden Blättermassen. Teilweise kompakte Schichten, wo Nässe den zunächst losen Teppich verklebte. Viele Siele waren kurzzeitig verstopft, die entstandenen Pfützen auf den Straßen beachtlich.

Inzwischen wurde fast alles geräumt und entsorgt. Gerade die Deutsche Bahn hatte natürlich sofort Trupps losgeschickt, damit die Gleisstrecken wieder befahrbar wurden. Angesichts der vielen Streckenkilometer und diversen Einsatzorte eine nicht ganz einfache Sache. Irgendwann fehlen einem schlichtweg die Leute. Für die Straßen beschloss die Hamburger Stadtreinigung kurzerhand, zusätzlich zum Sturmeinsatz die jährlich fix geplante Herbstlaubentfernung terminlich eine Woche vorzuverlegen, um so der ganzen Sache schneller Herr zu werden.

Die Behörden warnen immer davor, direkt nach einem solchen Sturm Parks aufzusuchen oder in den Wald
zu gehen. Der Grund ist klar, es kann immer noch etwas von oben heruntergerasselt kommen. Herausge-
brochenes, das sich anfangs im Geäst verfangen hat – oder es kann ein Baum in seiner Standfestigkeit erschüttert sein, der nun beim nächsten kleinen Lüftchen doch noch kippt. Etwas ganz Ähnliches ist bei uns im Garten vor einer Reihe von Jahren passiert!

In einer Ecke an der Grundstücksgrenze wuchs auf unserer Seite eine Traubenkirsche (Prunus padus).
Ein Gehölz mit recht dunklem Stamm und Geäst und mit schönem, kräftig grünem Laub, das erfreulich früh austreibt. Obendrein blüht die Traubenkirsche traumhaft! Ende April bis in den Mai hinein zeigt sie sich in Weiß. Dann stehen Millionen kleiner Einzelblüten dicht an dicht, bilden immer in gewisser Zahl eine Art Traube und diese kleinen Einzelwölkchen lassen wiederum trotz Masse alles sehr luftig und zart wirken. Es duftet dezent und ungemein angenehm. Gleichzeitig sind die Blüten beliebt bei Insekten. Auch im weiteren Verlauf des Jahres sind ständig Vögel, Schmetterlinge und Insekten in der Traubenkirsche unterwegs.
Wenn Sie einen Zweig schneiden oder überhaupt die Rinde anritzen, riecht es auf einmal nach Bittermandel. So als hätten Sie einen Marzipanbaum im Garten. Im Herbst trägt er kleine, kugelartige, schwarze Früchte – quasi die Marzipankartoffeln. Vögel sind ganz gierig hinter diesen Leckerbissen her.

Das Gehölz stand schon bei unserem Einzug dort, hatte sich mittlerweile zu einem riesigen, überhaushohen Baum entwickelt. Ein Merkmal dieser Baumart ist, dass sie oft gleich mehrstämmig austreibt. Diese Trauben-
kirsche war dreistämmig. Jeder Stamm mit einem Durchmesser von ca. 40 cm, was einem Umfang von jeweils etwa 1,25 m entspricht. Insgesamt ein ordentlicher Koloss.

Natürlich entsteht Schatten durch einen solchen Baum, was den Nachbarn am hinteren Ende des Grundstücks störte. Der Schattenwurf betraf ihn zwar gar nicht wirklich, aber alles was größer ist als ein Meter, hat bei ihm generell wenig Überlebenschance. Um ihm entgegenzukommen, ließ ich regelmäßig im unteren Bereich den einen oder anderen dicken Ast herausnehmen. Bis in vier Meter Höhe war alles frei. Wie bei einem teilweise entasteten Baum am Straßenrand, unter dem LKW durchpassen sollen.
Man darf natürlich nicht einfach drauflos säbeln. Der Durchmesser der Stämme verlangt, dass die Behörden auch für das Aussägen eines einzelnen Astes eine (kostenpflichtige) Genehmigung ausstellen. Dazu kommt vorab ein Mitarbeiter persönlich vorbei, begutachtet alles, auch den Gesamtzustand des Baumes, und wenn man Glück hat, erhält man die Erlaubnis. Schriftlich. Nach einiger Zeit. Ausgelichtet wird später in den Wintermonaten.

Wir hatten im Frühjahr den Herrn vom Naturschutzreferat da gehabt. Die Genehmigung zum Entfernen zweier Äste lag für den Spätherbst vor. Wir wurden darauf hingewiesen, dass Traubenkirschen keine übermäßig lange Lebensdauer hätten, im Alter bei Sturm gelegentlich kippten, daher vorher gefällt werden sollten. Aber, dieser Baum hier sehe ja noch „extrem vital“ aus.
Im Spätsommer gab es einen Sturm mit Orkanböen. Mit der neuen Information bezüglich der Lebensdauer, schauten wir diesmal etwas sorgenvoll auf mächtig schwankende Zweige und Stämme, die sich in der oberen Baumhälfte schwer hin- und herwogen. Doch es ging alles gut. Vitaler Baum eben …

Zwei Tage darauf komme ich nachmittags nach Hause, und die Feuerwehr steht in unserer Straße. Ein Teleskopkran ist ausgefahren. Männer in Uniform flitzen durch die Gegend. Nachbarn stehen draußen. Ein Polizeiwagen parkt weiter hinten. Mir stockt der Atem, als ich sehe, dass der Kran hinüber zu unserem Grundstück geschwenkt wurde.
Die sind bei uns!

Den ach so vitalen Baum hat es erwischt. Der dickste der drei Stämme ist umgestürzt. Er liegt schräg nach hinten gefallen zum größten Teil auf dem Grundstück des Nachbarn, der den Schattenwurf beklagte. Bisher habe ich glücklicherweise keinen Rettungswagen entdeckt, und im Gespräch kurz danach wird bestätigt, dass es keine Verletzten gab. Es war allerdings verdammt knapp!
Die Nachbarin hatte sich im Garten aufgehalten und ihre Wäschespinne mit nasser Kleidung behängt. Sie hatte sich gerade wieder abgewandt und war maximal zehn Meter zurück Richtung Haustür gegangen, als es – wie sie später sagte – „einen Knacks und ein seltsames Sirren in der Luft“ gegeben hätte. Dem folgte ein Vibrieren der Erde. Danach hätte eine nahezu gespenstische Ruhe geherrscht.
Der Stamm war umgefallen. Er begrub die Wäschespinne unter sich und kam dort auf, wo sie kurz zuvor gestanden hatte. Ein Schock!

Ansonsten gab es Sachschäden auf beiden Seiten und auch noch Auswirkungen bei unseren direkten Nach-
barn. Das Anheben bzw. Herausreißen von Baumwurzeln hier, hatte auf ihrer Seite ebenfalls die Wurzeln von zwei großen Sumpfzypressen gelockert, die es aber wohl überleben würden.

Sie können sich vorstellen, dass der Vorfall für Aufregung sorgte. Dass kein Mensch zu Schaden kam war die Hauptsache, doch regeln musste man schon noch einiges – was erhebliche Kosten verursachte und ein paar unliebsame Überraschungen bereithielt!
Zumindest die Feuerwehr übernahm letztendlich die Kosten für ihren Einsatz selbst, weil sie sich darauf beschränkte, die Seite, die an einen öffentlichen Gehweg grenzte, freizuräumen und die noch stehenden beiden Stämme mit Stahlseilen übergangsweise zu sichern. Diese Entwicklung war eine enorme Erleichterung, denn das wäre doch sehr ins Geld gegangen. Sie berechneten uns auch deshalb nichts, weil uns keine Fahrlässigkeit zu unterstellen war. Im Gegenteil, ein „Fachmann“ hatte ja erst den Baum begutachtet und nichts Verdächtiges entdeckt.

Tatsache allerdings war, dass der Baum von innen her morsch geworden war. Regenwasser sammelte sich regelmäßig im unteren Bereich, dort, wo die drei Stämme eng zusammenstanden und mit zunehmendem Umfang regelrecht zusammengewachsen waren. An dieser Stelle konnte es nie ausreichend abtrocknen und fing irgendwann an zu gammeln. Von außen sah weiterhin alles tipptopp aus. Üppiges Laub deutete ebenfalls nicht auf  Schwachstellen oder Krankheit hin.
Das Ausmaß der Schäden, das jetzt sichtbar wurde, zeigte, dass die anderen beiden Stämme keineswegs besser dran waren und umgehend gefällt werden mussten. Das übernahm die Feuerwehr natürlich nicht.
Nun finden Sie einmal in der Gartenhochsaison von jetzt auf gleich einen Gartenbaubetrieb, der Zeit hat, Bäume zu fällen. Und zwar an einer für schwere Maschinen und Hubwagen unzugänglichen Stelle. Sie brauchen je-
manden, der mit der Klettertechnik vertraut ist und dafür die Ausführerlaubnis besitzt. Der Arbeitsschutz ist in dem Fall sehr streng.
Wir haben es nach unzähligen Telefonaten geschafft, dass am nächsten Tag ein Unternehmen die Arbeit aufnahm. Riesige Mengen Astwerk und Laub mussten zunächst heruntergeholt werden. Ein ganzer LKW war allein dafür für den Abtransport nötig. Dann das Abtragen der Stämme. Stückchenweise von oben nach unten. Alle paar Minuten rumste es, und ein weiterer schwerer Block landete auf dem Boden. Die Erschütterung war noch in mehreren Metern Entfernung zu spüren.
Hatte der umfallende Baum vom Vortag schon viel kaputtgedrückt und mit sich gerissen, so war es jetzt der Umkreis, der durch die Fällarbeiten litt.

Die Kosten, die diese Fällaktion verursachte, waren hoch. Die Versicherung war nicht bereit, irgendetwas zu zahlen. Der Haken an der Sache war, dass der Baum nicht während des Sturms umgekippt war, sondern erst danach. Versicherungen springen nur ein, wenn beim Sturz nachweislich eine bestimmte Mindeststurmstärke herrschte.
Die Schäden des Nachbarn sollte eigentlich unsere Haftpflichtversicherung übernehmen, was sie aber nicht tat, weil sie der Ansicht war, dass der Nachbar keine Ansprüche geltend machen konnte. Wir hätten den Schaden nicht verhindern können und haben ihn nicht verursacht. Höhere Gewalt. Das mag zwar richtig sein, aber für das Verhältnis unter Nachbarn ist das nicht gerade die günstigste Entscheidung. Wir haben uns dann u. a. an einer neuen Wäschespinne beteiligt und natürlich alles aus seinem Garten entfernt, was nicht dorthin gehörte.
Unsere Hausratversicherung wiederum sträubte sich vehement, unsere eigenen Schäden an Gartenmobiliar, Zaun  etc. zu übernehmen.
Sie sehen, Versicherungen haben bedeutet nicht, dass man im Schadensfall auch etwas bekommt.

Meinen Nachbarn nebenan mit den Sumpfzypressen war nur eine kurze Verschnaufpause vergönnt. Beim nächsten Sturm hat es die beiden Bäume doch umgerissen. Dadurch, dass unsere Traubenkirsche fehlte, hatte sich eine Art neue Windeinfallschneise gebildet, an deren Ende die Zypressen standen und zur Zielscheibe wurden.

Selbst wenn alle Schäden beseitigt sind und keine Gefahr mehr droht, Sie haben danach im Garten eine Baustelle und bekommen gleichzeitig von der Behörde die Auflage, für den gefällten Baum Ersatz zu pflanzen. Einen neuen Baum. Grundsätzlich richtig, nur auf so kleinen Reihenhausgrundstücken in der Stadt sind riesige Bäume völlig ungeeignet. Sie können sich in freundlicher Diskussion auf mehrere Gehölze kleinerer Natur einigen, was ich auch gemacht habe.
Was spricht dagegen, sofort mit der Pflanzaktion loszulegen?
Die Tatsache, dass der Untergrund im besagten Bereich komplett durchwurzelt ist und dass die Fällaktion den Boden zusätzlich verdichtet hat. Mein Grundstück besteht zudem unterirdisch überwiegend aus aufgeschütteten Ziegelresten, die von im zweiten Weltkrieg zerbombten Villen stammen. Damals hat man die Schuttberge der Einfachheit halber einfach plangeschoben und als Untergrund für die Neubebauung verwendet. Ein paar Zentimeter Mutterboden obenauf, fertig.
Immer wenn ich im Laufe der Jahre irgendwo ein Beet oder eine Rabatte neu angelegt habe, musste ich mich durch Steinschichten hacken und zig Kubikmeter Ziegel herausbrokeln.
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Nach Umsturz eines Baumes Ausgraben der Wurzeln und vieler im Boden vorhandener Ziegel

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Ich erinnere mich noch lebhaft an die Aktion damals und was mich das für Tage, nein Wochen der Ackerei gekostet hat. Beindicke Wurzeln im Erdreich freilegen und zersägen, sonstigen Wurzelfilz durchdringen, Ziegel mit der Spitzhacke lösen oder sogar ganze, noch zusammenhängende Mauerreste ans Tageslicht befördern. Boden lockern, Boden organisch verbessern, sacken lassen, nachfüllen … Hätte man für all das auch einen Fachbetrieb beauftragt, wäre ich arm geworden.
Heute ahnt man nichts mehr von alledem. Die Neupflanzungen sind eingewachsen und müssen inzwischen ständig in ihrem Ausbreitungsdrang bzw. Höhenwuchs gebändigt werden.

Seit damals habe ich mächtig Respekt speziell vor Frühherbststürmen, vor sich biegenden Bäumen, knirschenden Zweigen, wildem Laubrauschen und vor sogenannten Spätfolgen. Sie werden mich daher auch
in den nächsten Tagen noch nicht in einem Wald antreffen. Ein Kolosskippen zu erleben hat mir gereicht.

Durch die Straßen streife ich natürlich. Und ich habe von unterwegs etwas mitgebracht. Kämpferisch. Enorm schuppenbehaftet. An einem Ding, das gut einen Meter lang ist. Hört sich verdächtig nach Schlange oder sonstigem Reptil an. Schuppen? Auch das Bild eines fliegenden Fisches taucht auf. Ungewollt gestrandet während des Orkans, weil es ihn im Flug in die falsche Richtung trieb. „Xavier“ und der verendete Flugbarsch?
Unsinn. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen. Ich nutze bestimmte Begriffe manchmal lediglich für mich, um mir z. B. den botanisch korrekten Namen einer Pflanze merken zu können. Sprachliche Merkwürdigkeiten und haften bleibende Bilder als Gedächtnisstütze. So fällt das Erinnern entschieden leichter.
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Zweig einer Jap. Lärche (Larix kaempferi) mit sehr vielen reifen Zapfen

Reife Zapfen an der Larix kaempferi …

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Ich habe diesen Zweig einer Lärche gefunden (auch so ein Sturmopfer), der über und über mit Zapfen bestückt ist. Am Anfang sind sie laubfroschgrün und fest geschlossen, werden jedoch mit zunehmender Reife braun und öffnen sich oben ein wenig. Auf dem Foto können Sie erkennen, dass sich der obere Rand der Schuppen leicht nach außen rollt. Das zeigt, dass es sich nicht um eine Europäische Lärche handelt, denn deren Zapfen bleiben geschlossen. Diese hier sind von einer Japanischen Lärche, deren lateinische Bezeichnung Larix kaempferi  lautet.  Larix ist kurz und simpel. Das lässt sich so merken. Über das Bild eines kämpferisch veranlagten Schuppenwesens prägt sich mir jedoch ebenfalls der Namenszusatz dauerhaft ein …

Mit diesem Zapfengruß möchte ich mich für heute von Ihnen verabschieden und Sie in das sonnige Herbstwetter entlassen. Ich werde es ganz sicher auch noch etwas genießen.
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Bis demnächst!

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© by Michèle Legrand, Oktober 2017
Michèle Legrand

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  1. #1 von Sven Meier am 15/10/2017 - 08:39

    Moin. Stimmt. “Ich war eben im T-Shirt draußen. Im (echten) Norden! Mitte Oktober!” Also ich auch. Und wir hatten wahrlich schon schlimmere Tage im Oktober. Allerdings haben sich die Sturmschäden hier an der Lübecker Bucht zum Glück in Grenzen gehalten.
    Einen schönen Sonntag noch!

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    • #2 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 15:57

      Hallo Sven, die Orkanböen haben sehr unterschiedlich zugeschlagen, und ich hatte den Eindruck, dass es beim Weiterziehen Richtung Osten langsam nachließ mit der Heftigkeit. Insofern ist die Lübecker Bucht zum Glück wohl kein Hauptziel von „Xavier“ gewesen – oder er hat, bis er dort ankam, schon ein wenig schlapp gemacht.
      Selbst in Hamburg gibt es Stadtteile, in denen die Bewohner erstaunlich wenig von dem Orkan mitbekommen haben. War sehr merkwürdig diesmal.
      Heute ist’s herrlich hier. Dir also auch noch einen sonnigen Nachmittag und vielen Dank für deine Zeilen!

      LG Michèle

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  2. #3 von Plietsche Jung am 15/10/2017 - 08:46

    Sonntagmorgen, 11°, T-Shirt Wetter stelle ich mir etwas anders vor 😋

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    • #4 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 16:07

      Nee, nee. Ich habe doch Sonnabend spät den Beitrag geschrieben, war jedoch am frühen Vormittag auf der Terrasse. Zu dem Zeitpunkt zeigte mein Thermometer gestern im Schatten in der Küche bereits 18 °C an, und auf der Terrasse schien Sonne. Gefühlte 23 °C. Also reichte das T-Shirt. Dass sich der Sonnenschein nach 20 min. gleich wieder für den Rest des Tages verabschiedete, ist eine andere Sache.
      Nachdem für heute so warmes Wetter angekündigt wurde (es ist ja auch herrlich!), habe ich es textlich so belassen, denn es trifft ja immer noch zu, auch für einen am Sonntag lesenden Bloggast. Aber du bist da ja etwas *hüstel* pingelig … :-).
      Gebe dir allerdings absolut recht, dass es heute morgen zunächst fix frisch war, bis sich der leichte Nebel verzog und die Sonne durchbrach.

      LG Michèle

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  3. #5 von Siebeninseln am 15/10/2017 - 08:48

    Hallo Michèle, nicht nur in Hamburg macht das Wetter was es will und zur Lärche habe ich wieder etwas dazu gelernt. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag, Dagmar

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    • #6 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 16:11

      Hallo Dagmar, danke fürs Hereinschauen! Wir haben herrlichsten Sonnenschein heute und – ich habe gerade nachgesehen – im Schatten sogar schon 20 °C. Das muss man echt nutzen und genießen, hier ändert sich das Wetter bekanntlich sehr schnell wieder in die andere Richtung.
      Liebe Grüße auf die Insel!

      Michèle

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  4. #7 von Der Thomas am 15/10/2017 - 09:36

    Das Wetter können wir nicht beeinflussen. Der Mensch sorgt eigentlich nur dafür, dass es extremer wird…
    Das mit der Versicherung höre ich von so vielen. Leider.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüsse
    Thomas

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    • #8 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 16:19

      Den wünsche ich dir auch, Thomas, und danke für deine Zeilen. Dass heftige Wetterkapriolen mittlerweile zum nicht unerheblichen Teil hausgemacht sind, ist äußerst bedenklich. Allerdings haben wir heute einen sturmfreien und traumhaft milden Herbsttag mit viel Sonnenschein. Ich nehme ihn jetzt einfach ohne Wenn und Aber als positiv, auch wenn mir klar ist, dass das Orkantief über dem Atlantik eine Rolle spielt und dessen Entstehen wiederum Anlass zur Sorge geben sollte.

      LG auch zurück!
      Michèle

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      • #9 von Der Thomas am 15/10/2017 - 16:24

        Genießen. Ja!
        Ich bin auch eben zurück gekommen und es einfach nur herrlich draußen.
        Hab noch nen schönen Nachmittag Michèle

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  5. #10 von mannisfotobude am 15/10/2017 - 10:43

    wir haben von dem Sturm so gut wie nichts mitbekommen ausser im Fernsehen ! Die Extremwettersitiuationen sind schon lange angekommen und auch wir werden den Klimawandel zu spüren bekommen. Das mit den Versicherungen ist schon ärgerlich. Prämie bezahlen Ja für Schäden aufkommen ist ein riesen Akt !!! LG Manni

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    • #11 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 16:29

      Freut mich, dass der Sturm bei euch nicht auch noch herumgetobt und Schäden angerichtet hat, Manni. Diese Stürme nehmen bedenklich an Heftigkeit und auch an Häufigkeit zu. Auch wenn beim Thema Klimawandel gern abgewiegelt wird, er ist da und vieles gerät aus dem Gleichgewicht.

      Im Fall unseres umgestürzten Baumes haben sich die Versicherungen wirklich nicht mit Ruhm bekleckert, bzw. gnadenlos die Klauseln der Einschränkung hervorgezogen und sich darauf berufen. Zum Glück gibt es auch noch andere Fälle. Ich hatte einen Schadensfall für die Reiserücktrittsversicherung. Die fing zunächst auch an, sich sehr merkwürdig aufzuführen, obwohl der Fall glasklar war. Das hat sich später zum Glück alles geregelt und sie bezahlten. Oder die Autoversicherung. Da hat es nie Probleme gegeben.

      Ich schicke einen Gruß hinüber und sage vielen Dank für deinen Kommentar! Schönen Restsonntag!
      Michèle

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      • #12 von mannisfotobude am 15/10/2017 - 18:54

        Danke und ich kann jetzt nur noch einen schönen Sonntag Abend wünschen ! Wird ja auch schon langsam dunkel !

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  6. #13 von kowkla123 am 15/10/2017 - 12:53

    wir nehmen es wie es kommt, schönen Restsonntag und guten Start in die neue Woche, Klaus

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    • #14 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 16:31

      Hallo Klaus, danke fürs Hereinschauen! Den schönen Restsonntag wünsche ich ebenfalls. Ich hoffe, die Sonne ist auch bei dir ordentlich am strahlen.

      LG Michèle

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  7. #15 von Stefanie am 15/10/2017 - 12:58

    Liebe Michèle, interessante Geschichte. Was ganz gut dazu passt: Als mein Freund mich vergangenen Freitag vom Zug abgeholte, kam er mit einem Bahnbediensteten ins Gespräch. Der erzählte, eine Menge der Bäume, die auf der HH-Berlin-Strecke zu Fall gekommen sind, hätten auf Privatgrund gestanden. Und seien schon lange von Bahn als “zu fällen/beschneiden” gekennzeichnet gewesen. Ich weiß nicht, ob es stimmt. Aber der Herr von der DB meinte, das könnte jetzt sehr, sehr teuer für die Grundbesitzer werden. Liebe Grüße, Stefanie (PS.: Dein Zweig sieht aus wie ein Herz.)

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    • #16 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 16:43

      Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass es jetzt zu Diskussionen um die Kostenübernahme für die Beseitigung der umgestürzten Bäume kommt bzw. dass es um die Schadensregulierung ganz allgemein Streitpunkte geben wird. Als Grundbesitzer bist du ja verpflichtet, Sorgfalt walten zu lassen und deine Bäume im Auge zu behalten. Sollte tatsächlich offiziell festgestanden haben, dass Bäume nicht mehr ausreichend standsicher sind oder zu ausladende Äste haben, heißt das, dass die Eigentümer jetzt schlechte Karten haben. Nun kommt es darauf an, wie die genaue Rechtslage aussieht, wenn seitens der Bahn Bäume auf privatem Grund markiert werden. Ob es als Empfehlung gilt oder als Auflage (mit Frist). Ich möchte nicht so gern an deren Stelle sein …

      Ja, dieser Lärchenzweig ist tatsächlich recht flexibel. Je nachdem, wie man ihn hinlegt oder aufgerichtet anlehnt/aufhängt, hat er immer wieder eine andere Form. Es sah ganz nett dort bei dem herabgefallenen Laub des roten Schlitzahorns aus. Ein kleiner Farbtupfer dazu … Und zur Herzform passt es auch. ^^

      Dir noch einen schönen Restsonntag und danke für deine Anmerkungen!
      LG Michèle

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  8. #17 von Silberdistel am 15/10/2017 - 16:13

    Wir haben von Xavier nur die Randgebiete mitbekommen. Es war hier demzufolge relativ entspannt, wenn auch trotzdem etwas stürmischer als gewohnt und auch recht feucht. Dafür haben wir Silberdistels den stürmischen Vorgänger in der Rhön erleben dürfen – in einem Ferienhaus mitten im Wald. Das war mir schon ein bisschen unheimlich mit den vielen schwankenden Bäumen rundherum. So kannten wir die Rhön noch gar nicht. Wieder eine neue Erfahrung hinzu gewonnen. Zum Glück waren die Bäume dort alle sturmerprobt und standfest. Nur etliche Äste hat es so manchen Baum gekostet.
    Das Ereignis mit Eurer Traubenkirsche war sicher sehr aufregend. Gar nicht auszudenken, wenn die Nachbarin etwas später mit dem Aufhängen der Wäsche fertig geworden wäre. Wie gut, dass manchmal doch der Schutzengel im rechten Moment zur Stelle ist.
    Unser Grundstück ist übrigens auch mit Bauschutt unter“kellert“. Das ist der reinste Kraftakt, wenn man doch einmal etwas tiefer graben muss. Ich kann also Deine damalige Aktion ein wenig nachempfinden.
    Liebe Grüße und einen genussvollen Rest vom schönen T-Shirt-Oktober-Wochenende wünscht die Silberdistel

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    • #18 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 16:59

      Heftiger Sturm in der Rhön und ein Ferienhaus mitten im Wald – das ist mit Sicherheit nicht ohne! Freut mich, dass es keine Bekanntschaft mit umgestürzten Bäumen gab und euch auch von den herunterkommenden Ästen nichts direkt traf. Liebe Silberdistel, schade, dass es gerade in eurem Urlaub so arg nass, windig und ungemütlich war. Aber es ging vielen Regionen in dieser Zeit so, die Sonne hatte sich recht rar gemacht.

      Ihr habt auch Steine bzw. Bauschutt im Boden? Das ist wohl oft eine kostengünstige Lösung gewesen, um nicht nur Schutt loszuwerden, sondern auch, um Zeit zu sparen und den Grund damit gleichzeitig zu befestigen.
      Wenn wenigstens eine richtig dicke Schicht Erde (oder Mischung aus zuerst einer Sandschicht und darüber Mutterboden) darauf gegeben worden wäre! Aber so stößt man bei Pflanzversuchen und jeglicher Gartengestaltung sofort auf in sich verkeilte Ziegel, die äußerst mühsam zu entfernen sind. Mehrere Container habe ich im Laufe der Zeit bestellt und gefüllt abholen lassen, weil ich nicht mehr wusste, wohin mit all den ausgegrabenen Schuttbergen.
      Unser Nachbar erzählt immer, dass seine Eltern, die direkt nach Bau der Häuser einzogen, 50 Schubkarren Erde auf ihr kleines Reihenhausgrundstück fuhren, damit sie pflanzen konnten und sich zumindest teilweise das Ziegel klopfen ersparten.

      Danke fürs Hereinschauen und für deine Zeilen! Euch allen im Hause Silberdistel noch einen schönen, sonnigen Restsonntag.
      LG Michèle

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  9. #19 von gsharald am 15/10/2017 - 17:31

    Hallo Michelle,
    da hattest Du ja einiges an Arbeit und Ärger in der letzten Zeit. Xavier ist bei uns ohne Schaden vorbeigezogen. Das ist aber oft so, dass ein Straße betroffen ist, während die andere Straße ohne Schäden davonkommt. Vor Jahren hatten wir mal ein Hagelunwetter, das bei uns alles Rollläden, einschließlich der auf den Dachfenstern, durchlöchert hat. Das war nur eine Schneise von ca. 700 Metern und wir waren dabei. Pech gehabt. Die Versicherung war damals rechts großzügig und hat uns auch einen Teil der Kosten für neue Fenster bezahlt. Die Alu-Rollläden auf den Dachfenstern gab es für unsere Fenster nicht mehr. Nachdem die Versicherung an den Kosten beteiligt hat, haben wir neue Dachfenster einbauen lassen.
    MIt Bäumen haben wir kein Problem. Auf unserem Reihenhausgrundstück stehen nur größere Büsche und die können wir selber stutzen (zur Not ganz unten). 😉
    Auch wir haben viele Dachziegel im Boden. In unserem Ort befand sich früher die größte Dachziegelfabrik in Deutschland und wir haben die Überreste.
    Ich hoffe der Ärger hat sich gesetzt und es wird wieder ruhiger bei Dir.
    Ich wünsche Dir einen schönen Restsonntag.
    Liebe Grüße
    Harald
    Wie geht es Deinem Mann?

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    • #20 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 18:13

      Hallo Harald, danke für deinen Kommentar! Der Ärger hält sich in Grenzen, denn diese Baumsache in unserem Garten geschah nicht jetzt, sondern vor einer Reihe von Jahren. Das ist also glücklicherweise zur Zeit kein Thema, das für Aufregung sorgt.
      Die Schäden, die ihr nach dem Hagelunwetter seinerzeit hattet, waren aber gewaltig! In diesen Eisgeschossen steckt eine unheimliche Wucht und Kraft. Wie erfreulich, dass die Versicherung in dem Fall für alles aufkam.
      Und Dachziegel sind bei euch die Beigabe im Grund? ^^ Da haben sie es sich mit der Entsorgung der Überreste offenbar auch etwas leichter machen wollen. ^^ Aber man wühlt sich durch, nicht wahr?
      Mein Mann hat gute und schlechte Tage und die Therapie läuft noch über eine sehr langen Zeitraum. Es wird zwar langsam wieder weniger gegeben, doch wie sich das auswirkt oder überhaupt weiterentwickelt, ist noch die (bange) Frage.

      Kolosskippen ein schwedisches Wort? Das könnte natürlich auch gut sein! :-) Oder etwas was mit den Resten von Zigaretten zu tun hat? ^^
      Ich freue mich, dass sich dir der Begriff dann doch noch erschlossen hat.

      Nochmals ein Dankeschön für dein Hereinschauen und die netten Zeilen!
      LG Michèle

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  10. #21 von gsharald am 15/10/2017 - 17:40

    Übrigens: Ich habe eine Weile gebraucht bis ich mit dem Wort “Kolosskippen” etwas anfangen konnte. Im ersten Moment kam mir das Wort schwedisch vor. Schließlich habe ich dann die Lösung doch noch gefunden. 🙂

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  11. #22 von E am 15/10/2017 - 19:06

    Ich kenne das nur allzugut. In der letzten Woche sind auf meinem Grundstück auch wieder zwei große Bäume umgefallen. Derer gibt es auf einem Waldgrunstück zweifellos viele. Jetzt sind in den letzten vier Jahren allerdings sieben Riesen gefallen. Bislang gab es nur Sachschäden aber bei jedem Sturm werde ich unruhiger.
    LG Elke

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    • #23 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 21:23

      Hallo Elke,
      es hinterlässt aber auch ein sehr ungutes Gefühl, wenn in recht kurzen Abständen gleich mehrere große Bäume Opfer eines Sturmes werden. Da nützt das Wissen um die Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit eines Umsturzes aufgrund der Lage und der in größerer Anzahl vorhandenen Exemplare größer ist, zur Beruhigung auch nicht so sehr viel. Das Dumme ist wirklich, dass oft durch eine neu entstandene Lücke beim nächsten Mal die Böen ganz andere Wege durch den Baumbestand finden als vorher und weitere Bäume auf einmal in exponierter Lage stehen.
      Ich drücke sehr die Daumen, dass es bei kommenden Stürmen keine weiteren Riesen bei dir erwischt!

      Liebe Grüße
      Michèle

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  12. #24 von marliesgierls am 15/10/2017 - 20:16

    Ja das war schon heftig und ein leicht mulmiges Gefühl hatte ich, wenn ich in unseren schwankenden Wald schaute, aber nix passiert, Glück gehabt. Meine Mutter in Berlin leider nicht, Dach beschädigt durch einen riesigen Kiefernast und als ich Donnerstag dahinfuhr Sahnesauce zwischen Dannenberg und Ludwigslust ganz furchtbar aus. Ist immer schwierig vorher genau vorherzusehen, welcher Baum wirklich gefällt werden muss, wenn sie äußerlich noch so gut aussehen.
    Nun genießen wir erstmal die Stille nach dem Sturm, die meisten Motorsägen sind verstummt und freuen uns über den späten Sommertag.
    Lieben Sonntagsgruß Marlies

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    • #25 von ladyfromhamburg am 15/10/2017 - 21:30

      Marlies, ich hoffe, der Schaden, der durch den heruntergekommenen Kiefernast am Dach entstand, konnte inzwischen behoben werden, so dass kein Regen eindringt oder sonst irgendwelche Folgeschäden zu erwarten sind. Das war für deine Mutter keine so nette Situation.
      Es stimmt, man sieht es den Bäumen oft noch gar nicht an, dass etwas im Busch ist. Es kommt doch auch keiner auf die Idee, wenn alles noch saftig wirkt, das Laub kräftig und gsund wächst oder die Blüte besonders üppig ausfällt.
      Wie erfreulich, dass bei euch wenigstens alles stehengeblieben ist!

      Ich hoffe, ihr habt den heutigen milden und sonnigen Sonntag noch ordentlich genießen können. Das Hoch scheint sich ja noch ein bisschen zu halten, bevor die Tiefausläufer uns dann wieder anderes Wetter bescheren. Man muss das unbedingt nutzen und noch Sonne tanken. ^^

      Liebe Grüße und eine schöne Woche.
      Michèle

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      • #26 von marliesgierls am 15/10/2017 - 22:32

        Dauert wohl noch, bis die Dachdecker Zeit haben und dann muss die Versicherung auch nachbläst Ok geben, sonst zahlt sie nachher womöglich nicht.
        Wir haben für die Pferde ein Weidezelt aufgebaut, quasi als Offenstall für den Winter, ich hoffe das klappt, für mich weniger Arbeit,für die Tiere mehr Bewegung, im T-Shirt, das war wärmer als im Sommer, so könnte es noch ein wenig bleiben.
        Dir auch eine gute Woche.
        Marlies

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  13. #27 von wholelottarosie am 13/11/2017 - 15:24

    Immer wieder bin ich schockiert und erstaunt, wieviele Bäume dem jeweiligen Sturm zum Opfer fallen. Wie oft sind sogar Menschenleben zu beklagen! Von Autos, Gartenmobiliar, Fensterscheiben etc. ganz zu schweigen. Bäume, insbesondere alte Bäume vermitteln mir eigentlich immer den Eindruck, stark,dick, fest und solide zu sein. Ich erinnere mich noch sehr gut an Kyrill, der vor einigen Jahren hier in meiner Gegend ganze Wälder kahl geschlagen hat. Nun, diese sind mittlerweile zum großen Teil wieder aufgeforstet, aber es wird Jahrzehnte dauern, bis wieder ein dichter Mischwald entstanden sein wird..
    Ein Glück, dass bei euch außer einen defekten Wäschespinne nicht viel zu beklagen ist.
    Sonnige Novembergrüße aus dem Bergischen Land
    von Rosie

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    • #28 von ladyfromhamburg am 14/11/2017 - 21:58

      Rosie, man sieht den Bäumen oft wirklich lange Zeit nicht an, dass sie gefährdet sind. Sie stehen gut im Laub, sie wirken stabil und doch modert’s bereits irgendwo. Oder eine Pilzerkrankung legt die Wasserversorgung lahm (verstopft die „Leitungen“), lässt jedoch zunächst nur einzelne Äste absterben. Das kaschieren dann die restlichen Zweige eine ganze Weile.
      An diesen Winterorkan Kyrill erinnere ich mich auch noch. Der hat ganz schön gewütet!

      Gestern hatten wir mal wieder einen dieser in diesem Jahr (im Norden) sehr seltenen Sonnentage mit blauem Himmel. Das ist heute schon wieder vorbei, und es schaut auch nicht so aus, als würde es sich so schnell wieder zum Besseren ändern. Daher vielen Dank für die Sonne aus dem Bergischen Land und liebe Grüße auch zurück!
      Michèle

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      • #29 von wholelottarosie am 14/11/2017 - 22:12

        Heute hatte ich noch einmal das Glück, nach einem Nebelmorgen dann doch wieder wunderbare Sonne und blauen Himmel bei angenehmen Temperaturen geniessen zu können!

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  14. #30 von kowkla123 am 23/12/2017 - 12:33

    freue dich auf Morgen und viele Geschenke, Klaus von der Müritz

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