Blick von oben …

Es ist soweit: Zumindest ab und zu werde ich wieder bei Ihnen hereinschneien und Sie behelligen. Die
Wochen seit Mai sind gefühlt schnell vergangen, waren und sind aber alles andere als einfach. Ich möchte
das Thema Erkrankung nicht völlig umgehen, die Lage allerdings nur kurz und schnodderig so umreißen:
Es ist alles Grütze. Weiterhin große, ernste, unbarmherzige, verdammte Grütze.

Einen kleinen Lichtblick gab es allerdings am Sonntag. Der Gemahl hatte Freigang! Oder wie heißt das korrekt, wenn man tagsüber raus darf aus dem Bau? Warten Sie … Bin ich gerade auf dem richtigen Dampfer? Nicht, dass wir uns missverstehen, es geht ums Krankenhaus …
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Asklepiosklinik Altona - Am freundlichsten wirkt das Hochhaus in der Abendsonne (20stöckiges Hochhaus, Nordansicht mit Haupteingang)

Asklepiosklinik Altona – Am freundlichsten wirkt das Hochhaus in der Abendsonne …

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Mein Mann muss seit geraumer Zeit erneut stationär behandelt werden. So bin ich seit nunmehr fünf Wochen täglich quer durch Hamburg von Ost nach West bzw. umgekehrt unterwegs und verbringe viele Stunden bei ihm am Krankenbett. Ich werde Sie nicht mit privaten Krankenhausgeschichten zuschütten. Nein, nein. Doch stellen Sie sich darauf ein, dass ich Ihnen momentan logischerweise ausschließlich von Ereignissen, Eindrücken und Menschen erzählen kann, die mir auf dem Weg zum Krankenhaus unterkamen.

Ist Ihnen auch aufgefallen, wie außergewöhnlich oft Hamburg in den Wochen meiner Blogabstinenz aus den unterschiedlichsten, dabei nicht immer schönen, Anlässen bundesweit in den Medien erwähnt wurde? Auf der einen Seite bot der G20-Gipfel mit seinen Ausschreitungen ausreichend Gelegenheit. Dazu Themen wie Bürgermeister Scholz in Nöten, dauerhaft innerstädtische Staus, Wasserrohrbruch mit anschließendem Riesenkrater auf der Amsinckstraße, wochenlange Sperrungen wegen immer neuer Langzeitbaustellen und Bauarbeiten entlang der Autobahn, Brückenerneuerung selbst bei der Bahn mit umfangreichem Schienen-
ersatzverkehr über die gesamten Sommerferien.
Dazu Ereignisse wie die kürzliche Messerstecherei im Supermarkt, Funde von Leichenteilen in Rissen, ein Erschlagener an der Alster oder auch Berichte über die Müllzunahme auf den Straßen, die vielen zu späten
und lauten An- oder Abflüge am Flughafen, das nicht endende Chaos bei der Gepäckabfertigung.
Klar, es gab glücklicherweise auch Positives. Den Gegenpol bildeten ansprechende Fotos einer grünen und wasserreichen Stadt, gute Taten und Aktionen, der friedliche Ablauf zahlloser Events. Bei den Großveran-
staltungen fielen die Triathlon-Tage sowie der jährliche Schlagermove als positiv verlaufen auf. Sogar Kate und William waren bei uns zu Besuch! Nicht bei mir direkt, aber beim Bürgermeister und u. a. in der Elbphilharmonie.
Ja, die jungen Vertreter des Hauses Windsor samt ihrer beiden Kinder … Die Presse hatte wieder einmal aufgepasst und mitgezählt, wie viele unterschiedliche Kleider die Herzogin auf der Reise wo und zu welchem Anlass trug. Man staunt, dass das immer noch Leser hinter dem Ofen hervorlockt … Unter uns: Ich persönlich stehe eher auf Berichte über beispielsweise den Gummistiefelweitwurf bei Veranstaltungen wie der „British Flair“, die am vergangenen Wochenende wieder zum Besuch einlud. Ich habe Ihnen vor zwei Jahren davon erzählt, erinnern Sie sich noch? (Welly throwing – Einmal im Jahr fliegen die Stiefel …)

Nirgends aktiv teilgenommen, habe ich von all dem dennoch eine Sache wirklich intensiv miterlebt: die Auswirkungen des G20-Gipfels. Plötzlich ist eine Stadt tagelang mehr oder weniger lahmgelegt und dabei gleichzeitig in Aufruhr. Straßensperrungen machen jegliches Durchkommen unmöglich, die Umleitungen sind im Nu ebenso verstopft oder funktionieren aufgrund chaotischer Zustände von vornherein nicht. Selbst Taxis geben auf und stellen die Fahrten ein, die Notfallpläne für den oberirdisch verlaufenden öffentlichen Verkehr können nicht umgesetzt werden. Kaufhäuser verbarrikadieren vorab vorsorglich ihre großen Fensterflächen aus Angst vor Randale mit Holzplatten, und in kritischen Ecken bleiben Läden, Betriebe und Praxen geschlossen.
Das Aufeinandertreffen von gewaltbereiten Demonstranten und der Polizei artet teilweise aus, Steine fliegen, Autos brennen, Vandalismus findet statt, Plünderungen passieren, an denen sich erstaunlich viele beteiligen! Und überall sind Menschen im Handumdrehen in Gefahr! Die Polizei, die in einen Hinterhalt gelockt wird, aber selbst Außenstehende, Passanten, Anwohner, die gar nicht aktiv an etwas teilnehmen. Ihre Unversehrtheit, ihr Leben. Ihr Hab und Gut dazu, wenn sie das Pech haben, am „falschen“ Ort zu wohnen, bzw. bereits dann, wenn sie lediglich ihr Auto oder sonstiges Eigentum dort abgestellt haben.

Ich muss Ihnen gestehen, ich habe Hamburg noch nie so erlebt. Ich war wirklich erschüttert! Es mag Anwohner aus anderen Stadtteilen und speziell den Außenbezirken geben, die abwiegeln. Ach, komm, so schlimm war’s nun auch nicht! Vielleicht hat es dann nicht so eindrücklich berührt, wenn vieles nur im Nachhinein verwundert den Medien entnommen wurde, der Mensch jedoch zu weit ab vom Geschehen war. Distanz bewahren konnte.
Wer einmal erlebte, wie völlig egal offenbar einigen gewaltbereiten Demonstranten Menschenleben sind, wie viel Hass auf jeden und alles, wie viel blinde Zerstörungswut sich zeigt, wer sich dem immensen Polizeiaufgebot gegenüber sah mit den schier endlosen Fahrzeugkolonnen, den Wasserwerfern, wer die stundenlang über einem kreisenden Hubschrauber hörte, sehr schwer einzuschätzende Vermummte oder sogar Randalierende plötzlich in seiner Nähe entdeckte, neben wem es knallte, wer mit demolierten Fahrzeugen, eingeschlagenen Fenstern oder verkohlten Resten einer Barrikade unmittelbar konfrontiert wurde, dem war alles andere als wohl zumute.

Ich selbst hätte unter anderen Umständen konsequent einen Riesenbogen um die Innenstadt und die Areale gemacht, die als Korridore für die Fahrten der Delegierten des Gipfels herhalten mussten. Unter normalen Umständen hätten mich keine zehn Pferde aus meinem Viertel im Osten Hamburgs bekommen. Durch den Klinikaufenthalt gab es erzwungenermaßen eine Planänderung: Ich wollte – allen Sperrungen zum Trotz – zum Krankenhaus am anderen Ende der Stadt kommen!
Als sicherste Variante entpuppte sich die in den kritischen Gebieten unterirdisch verkehrende S-Bahn. Sie werden in solch einer Situation ja trickreich. Sie lassen den während der Gipfeltage als unsicher geltenden Bahnhof Altona aus, suchen sich nicht ab dort die empfohlene, praktische Anschlussverbindung, sondern fahren unterirdisch über das eigentliche Ziel hinaus und schleichen sich dann von hinten per Bus wieder an. Wenn jedoch selbst im feinen und vermeintlich sicheren Othmarschen, in Bahrenfeld, in den schmalen Straßen Ottensens, an der noblen Elbchaussee und an weiteren Stellen unerwartet ebenfalls herumrandaliert wird, Scheiben zertrümmert sowie Geldautomaten demoliert werden und Busse sich zum Halten zwischen den Touren auf einmal in Nebenstraßen verdünnisieren, jeglichen Fahrplan über den Haufen werfend … dann hat das Chaos gefühlt allmählich die ganze Stadt erreicht.

Dies alles ist nun einen Monat her, doch erstaunlicherweise ist es präsent, als wäre es gestern passiert. Es beschäftigt gedanklich wieder und wieder.

Bahn- und Busfahren habe ich seitdem beibehalten, denn es ist tatsächlich die schnellste Variante, um auf die andere Seite der Stadt zu kommen. Und die nervenschonendste! Außerdem, das wissen Sie vermutlich aus eigener Erfahrung, sind Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln durchaus lehrreich. Manche Linienbusse hier bei uns haben eine sogenannte „Buchhaltestelle“. Das ist eine Art Leihbücherei für Mitfahrende. Ein Buchregal, aus dem sich während der Fahrt bedient wird und aus dem Bücher auch leihweise entführt werden können. Bis man sie durch hat. Bei einer der nächsten Fahrten stellt man sie einfach ins Bord zurück.
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Hamburg - Die Busbibliothek "Buchhaltestelle" ... (Bücherregal im Fahrgastraum)

Hamburg – Die Busbibliothek „Buchhaltestelle“ …

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Weiterhin lernte ich kürzlich zwischen Othmarschen und Altona, dass die Chance, von einem Hai angegriffen zu werden, geringer ist, als die Chance auf einen Sechser im Lotto. Und ich habe mir sagen lassen, die sei schon extrem winzig. Der Mensch seinerseits  – das hat mich angesichts der Menge sehr erstaunt – murkst jährlich die schier unvorstellbare Zahl von 100 Millionen Haien ab!

Mich verblüffen häufig auch die Gespräche meiner Mitfahrer. Manchmal aufgrund der unerwarteten Wendung, die sie nehmen.
Zwei erhitzte, junge Männer stiegen zu, nahmen mir gegenüber Platz. Der eine meinte mit sehnsuchtsvollem Blick, jedoch akustisch eher resolutem Einschlag:
„Jetzt ´nen Energydrink! Mann, was habe ich grad Bock auf  ‘nen Energydrink!“
Einen Moment herrschte Ruhe.
„Hätte noch Wasser“, sagte der andere. „Willste?“
„Ja, geht auch.“

Oder die Schulklasse auf Ausflug. Davon waren in Hamburg in der zweiten Julihälfte vor der Zeugnisvergabe und dem Beginn der Sommerferien einige unterwegs.
Vier Jungen, zehn, elf Jahre alt, drängten auf zwei einander gegenüberliegende Zweiersitzbänke zu. Die beiden Fixesten belegten die Fensterplätze. Einer der Nachkömmlinge wandte sich schwer empört an den am Fenster:
„Da sitze ich!“
„Nö.“
„Los, mach Platz!“
„Nö.“
„Mir wird aber immer schwindlig am Gang!“
(Man kann es ja wenigstens versuchen.)
„Spinner.“
(Versuch erfolglos, Schwindelkandidat gibt auf.)

Die vier erwähnten im lebhaften Gespräch einige Male den Ausdruck „OP machen“, das Wort „steril“ und weitere Begriffe, die ich in den Bereich Medizin packen würde. Ich vermutete kurzzeitig, vielleicht weil ich momentan etwas vorgeschädigt bin, sie hätten gerade eine Krankenhausbesichtigung hinter sich, aber nein, sie redeten über ein Handyspiel. Einiges klang für mich wie böhmische Dörfer. Zum Beispiel entwickelte sich eine heiße Debatte über einen Stick mit Verbrennung. (Keine Ahnung, ich grüble heute noch darüber nach.) Die Wortwahl anschließend fiel nicht minder kurios aus.
„Du kannst Coins im Shop kaufen.“
„Da bist du ja instant tot!“
(Was?)

Kennen Sie noch das Spiel „Papier, Schere, Stein“ und den dazugehörigen Spruch: „Ching, Chang, Chong“?
Von den Jungen habe ich eine neue Variante kennengelernt. Bei dieser Abart führen Sie die gleichen Hand-
bewegungen aus, die Sie von Papier, Schere, Stein kennen, sagen dabei jedoch laut und vernehmlich: „Ching, Chang, Schmerz.“ Wer verliert, kriegt eine Backpfeife. Keine saftige Ohrfeige, mehr ein gezieltes, jedoch labberiges Tätscheln. Bei den jungen Herren gab es großes Gelächter gratis dazu.
Ich vermute, wenn sich Mädchen etwas Alternatives ausdächten, hieße es „Ching, Chang, Schmatz.“ Und die Verlierer müssten den Gewinner küssen.

Zu erzählen wäre noch einiges, nur meine Zeit für heute ist um. Ihre sicher auch. Ich komme demnächst wieder. Ich hätte Ihnen zum Abschluss jedoch gern noch einen Blick von oben gezeigt.
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Aussicht aus dem 18. Stock des Klinikums Altona (Blickrichtung Süd, Elbe)

Elbblick vom Klinikum Altona …

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Das ist die Aussicht, die Sie aus dem 18. Stock des Klinikums in Altona haben. Ich bin extra einmal hoch-
gefahren. Nur in diesen Höhen kommt selten eine Fensterputzkolonne vorbei. Die Scheibe hat sicher schon einmal sauberere Zeiten erlebt; erkennen können Sie trotzdem ein bisschen.
Der Blick geht Richtung Süden, Richtung Elbe. Da das Gelände am Flussufer schnell ansteigt und Baum-
bestand auf den Anhöhen zusätzlich die Sicht auf den Strom nimmt, können Sie am besten mit Hilfe der Kräne am gegenüberliegenden Ufer erkennen, wo die Elbe verläuft.
Etwa in Bildmitte (Klick aufs obere Foto vergrößert die Aufnahme) lässt sich im Hintergrund sogar die langgezogene, geschwungene Köhlbrandbrücke ausmachen …
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Aussicht vom Klinikum Altona (Blickrichtung Elbe)

Aussicht vom Klinikum Altona (Blickrichtung Elbe)

Wenn Sie sich von unserem Aussichtspunkt eine senkrechte Linie Richtung Elbfluss denken, würde sie etwa in Höhe der recht bekannten „Strandperle“ auf das Ufer stoßen. Die liegt zwischen dem Museumshafen Oevelgönne und dem großen Findling, den man „Alter Schwede“ getauft hat. Gegenüber am Elbufer befindet sich Waltershof mit den erwähnten Kränen, ein Areal, das nahezu ausschließlich aus Hafen- und Industrie-
anlagen besteht. Rechts davon (flussabwärts) liegt Finkenwerder. Dort schließt sich auch das Gelände von Airbus an. Die dicken Transportmaschinen („Beluga“) kommen hier beim Ansetzen zur Landung im Tiefflug vorbei, und sie röhren speziell beim Starten mächtig.

Feierabend. Vorerst. Machen Sie sich bitte darauf gefasst, dass ich Sie gelegentlich mit einem neuen Beitrag behelligen werde. Ich habe es jedenfalls vor. Je nach Lage – und wenn ich die beschreiben sollte, dann am ehesten so: Der Blick schweift in diesen Wochen eher nicht in die Ferne, sondern vorsichtig voraus, immer nur bis zur nächsten Ecke …

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Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit noch einmal recht herzlich für den vielen Zuspruch, die fürsorglichen Nachrichten und überhaupt ihre persönliche Anteilnahme via Kommentar und Mail nach dem letzten Post bedanken!

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© by Michèle Legrand, August 2017
Michèle Legrand

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  1. #1 von Cordula Kerlikowski am 09/08/2017 - 05:35

    Danke für diesen Beittag in einer für dich schweren Zeit. Alles Gute für euch und schnelle Genesung für deinen Mann !

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  2. #4 von Linsenfutter am 09/08/2017 - 07:03

    Was auch immer passiert und passiert ist, nichts ist wichtiger als die Gesundheit, ganz Besonders die eigene Familie und den eigenen Partner meine ich damit. Deshalb auf diesem Wege … gute Besserung für den Gemahl.

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    • #5 von ladyfromhamburg am 09/08/2017 - 20:20

      Ich kann dir nur beipflichten bezüglich der Gesundheit. Vielen Dank für die Wünsche, ich gebe es auch an meinen Mann weiter!

      LG Michèle

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  3. #6 von wol am 09/08/2017 - 07:26

    Schön mal wieder etwas Eloquentes aus Hamburg zu hören. In 3 Tagen haben wir Hamburg mal wieder mit dem Fahrrad erreicht. Inzwischen lassen wir uns von der Landschaft dazwischen beeindrucken….

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    • #7 von ladyfromhamburg am 09/08/2017 - 20:22

      Oh, Hamburg rückt näher? Bzw. ihr der Stadt? ^^ Danke für die netten Zeilen! Ich wünsche gute Weiterfahrt und drücke die Daumen für anständiges Wetter auf der Radeltour. Schönen Aufenthalt in der Hansestadt!

      LG Michele

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  4. #8 von mannigfaltiges am 09/08/2017 - 07:31

    Schön wieder von Dir zu hören!
    LG Erich

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  5. #10 von siebeninseln am 09/08/2017 - 07:49

    Liebe Michèle, ich habe mich sehr gefreut wieder von Dir und über Hamburg zu lesen. Ein spannender Bericht, wenn auch sicher mit einem traurigen Hintergrund. Alles Gute für die Genesung Deines Mannes, liebe Grüße Dagmar

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    • #11 von ladyfromhamburg am 09/08/2017 - 20:26

      Vielen Dank, Dagmar! Schön, dass du gleich gemerkt hast, das etwas aus Hamburg online gegangen ist. ^^ Ich gebe deine guten Wünsche auch weiter. Nochmals danke!

      LG Michèle

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  6. #12 von Zeitreisender am 09/08/2017 - 08:05

    Sehr schön, wieder etwas von dir zu lesen!
    Ich wünsche deinem Mann weiterhin gute Besserung und dir und deiner Familie viel Kraft!
    Liebe Grüße
    Volker

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    • #13 von ladyfromhamburg am 09/08/2017 - 20:27

      Das ist sehr nett, Volker. Kraft und gute Wünsche können wir unheimlich gut gebrauchen. Danke für deine netten Zeilen!

      LG Michèle

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  7. #14 von Ruhrköpfe am 09/08/2017 - 09:13

    schön, dich zu lesen und gut, dass du dieses Chaos unbeschadet überstanden hast!. Alles Gute für deinen Mann und dich, auf bald, Annette 🙂

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    • #15 von ladyfromhamburg am 09/08/2017 - 20:29

      Die Tage rund um das Gipfelereignis waren wirklich recht speziell … Danke für die guten Wünsche, Annette! Ich leite sie gern auch weiter.

      LG und auf bald, Michèle

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  8. #16 von Plietsche Jung am 09/08/2017 - 10:22

    Hamburg ist egal.
    Hauptsache, deinem Mann geht es bald besser. Alles Gute.

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    • #17 von ladyfromhamburg am 09/08/2017 - 20:30

      Es ist momentan wirklich so. Vieles ist so egal oder nebensächlich geworden. Das andere ist (persönlich) so viel wichtiger …
      Danke für deinen Zuspruch!

      LG Michèle

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  9. #18 von Deine Christine! am 09/08/2017 - 10:25

    Hallo!

    Da ich ja auch ein wenig weniger im Netz unterwegs war, muss ich mir erst einmal einen Überblick erlesen. Zuerst wünsche ich viel Kraft für die Krankenhauszeit und herzliche Genesungswünsche.
    Sehr gut kann ich deine momentane Lage nachvollziehen, da ich auch schon ziemlich viele Krankenhäuser erlebt habe und nicht nur mit mir als Patientin. 😉

    Hamburg hatte man eigentlich immer als glücklich, schöne Stadt im Kopf, aber nach dem G 20 Gipfel ist das schöne Bild zerstört. Leider. Die Nachrichten waren erschreckend, zerstörend… es sah aus wie im Krieg und ich glaube kein Mensch wollte dort vor Ort sein.

    Zum Glück ist das vorbei, aber ich glaube auch, so etwas vergißt man nicht so schnell…

    Alles Liebe für EUCH. Deine Christine! ❤

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    • #19 von ladyfromhamburg am 09/08/2017 - 20:35

      Liebe Christine, ich kann mir gut vorstellen, dass du die Umstände rund um Krankheit, Patient/Angehöriger, Krankenhausaufenthalt etc. nur zu gut aus eigener Erfahrung kennst. Danke für deine lieben Zeilen! Und ja, mit Hamburg ist das so eine Sache. Das bleibt jetzt hängen. Nicht nur bei mir.

      Ich schicke liebe Grüße zurück und wünsche auch dir gesundheitlich alles Gute trotz (bzw. gerade mit) der miesen MS.
      Michèle

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  10. #21 von kowkla123 am 09/08/2017 - 13:55

    wichtig, deinem Mann geht es besser, lass es dir gut gehen, alles wird gut, Klaus

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  11. #24 von Cecilia am 09/08/2017 - 15:10

    You are a true ambassador for Hamburg. Ich war vor vielen Jahren mal da und Hamburg hat mir sehr gut gefallen!

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    • #25 von ladyfromhamburg am 09/08/2017 - 20:38

      Thanks a lot for your kind words! Nice to hear that you enjoyed your stay at Hamburg many years ago.

      Best wishes are on the way to you!
      Michèle

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  12. #26 von Achim Spengler am 09/08/2017 - 15:50

    Gute Genesung für deinen Mann, liebe Michèle. Das ist die Hauptsache aller Hauptsachen.

    Liebe Grüße

    Achim

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    • #27 von ladyfromhamburg am 09/08/2017 - 20:40

      Damit hast du so etwas von recht, Achim. Wir warten auf bessere Nachrichten. Und auch darauf, dass vielleicht das Krankenhaus zwischendurch mal wieder von außen betrachtet werden kann, statt von innen.
      Danke für deine Zeilen!
      LG Michèle

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  13. #28 von mannisfotobude am 09/08/2017 - 17:07

    Bin ich froh dass ich auf den Land lebe ! Alles was man aus Städten ect. so hört und sieht würde mich derzeit nicht eine Großstadt in Deutschland reizen dort zu wohnen. Früher hätte mir München gut gefallen aber zwischenzeitlich auch nicht mehr ! Ich möchte nicht wissen wie unsere Städte in 10 Jahren aussehen . Also ich habe „Bammel“ davor ! Ich wünsche dir und deinem Mann auf jeden Fall alles Gute !!! LG Manni

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    • #29 von ladyfromhamburg am 09/08/2017 - 20:47

      Hallo Manni, ich habe in den letzten zwei, drei Jahren mehr und mehr gedacht, dass eine Stadt in der Größenordnung von Hamburg, Berlin, München etc. anstrengend geworden ist. Ich bin nicht sicher, ob es an einem selbst und dem Älterwerden liegt oder aber an einer Entwicklung, die zu schaffen macht. Es kommt zwischendurch durchaus der Gedanke, dass eine nette Kleinstadt als Wohnort reizvoll wäre, aber gerade im Moment zeigt sich ein entscheidender Vorteil Hamburgs: die ärztliche Versorgung und die Spezialisten, die – wenn auch nicht vor der Tür – aber im erreichbaren Umkreis vorhanden sind. Ich wüsste nicht, wie man sonst alles auf die Reihe bekommen sollte.

      Danke für deine guten Wünsche, die ich auch weitergeben werde!
      LG zurück, Michèle

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      • #30 von mannisfotobude am 10/08/2017 - 07:36

        Ich bin in einer Kreisstadt ( ca. 50000 Einwohner ) geboren und aufgewachsen. Als wir uns vor ca. 30 Jahren eine Eigentumswohnung auf dem Land gekauft haben bedarf es viel Überredungskunst meiner Frau. Ich wollte immer in der Stadt bleiben und sie aufs Land. Zweites Auto wurde notwendig ect. Heute war dies die einzig richtige Entscheidung. Ich habe nie bereut dort hinzuziehen und wenn man die Stadt braucht bin ich in 20 Minuten dort. Stuttgart ca. 30 Minuten. Wenn ich jeden Tag die Zeitung lese was in den Städten abgeht möchte ich nicht um alles in der Welt tauschen. Kriminalität an der Tagesordnung. Erst heute morgen habe ich gelesen,dass 2 Jugendliche eine gehbehinderte Seniorin in einem Hochhaus überfallen haben . In welch einer Welt leben wir heute ???? Ich kann mich nicht erinnern dass in den letzten Jahren bei mir auf dem Dorf was passiert ist bis auf einen Wohnungseinbruch vor 1 Jahr. Ich bin auch der Meinung,dass mit dem älter werden die Angst auch zunimmt. Ich gebe dir aber auch recht was die medizinische Versorgung betrifft. OK eine große Klinik haben wir in der Kreisstadt auch, aber Spezialkrankenhäuser natürlich nur in Stuttgart. Man hofft natürlich dass man diese nie in Anspruch nehmen muss, aber steuern kann man es eh nicht ! Ich wünsche dir auf jeden Fall einen schönen Tag und für deinen Mann eine gute Besserung und vielleicht schafft ihr es ja in einen Vorbezirk von Hamburg zu ziehen. Alles Gute Manni

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      • #31 von ladyfromhamburg am 10/08/2017 - 21:16

        Es freut mich, dass du heute sagst, dass der nun schon lang zurückliegende Umzug aufs Land auch für dich das Richtige war. Ich kenne aus meiner Jugend das Leben abseits der Stadt. Damals fühlte man sich vor allem abgeschnitten. Von allem. Die Lage verhinderte, an etwas teilnehmen oder teilhaben zu können (Gesellschaft mit anderen, Kurse besuchen, Veranstaltungen wahrnehmen, spontan treffen). Damals war das nicht so mit Autos vor der Tür. Auch kein Fahrservice der Eltern etc. ^^
        Ich war ganz froh, durch die Arbeitsstelle letztendlich wieder in die Stadt zu kommen. Die Pendelei war einfach zu zeitintensiv (3 Stunden pro Tag). Nur die Stadt ist in den letzten Jahren verdammt laut und unruhig geworden. Wird zugebaut, Grün fällt weg, der Verkehr ist der Wahnsinn. Wir leben noch etwas abseits der Hauptstraßen, planen auch keinen Umzug, weil wir hier Eigentum haben, aber es wird nicht angenehmer werden, denn umfangreiche Bahnstreckenausbauten vor der eigenen Haustür stehen in den nächsten Jahren bevor. Da müssen wir wohl durch …

        Danke für die guten Wünsche, Manni, ich geb’s auch an meinen Mann weiter!
        LG zurück, Michèle

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      • #32 von mannisfotobude am 10/08/2017 - 21:26

        Dann ist es bei dir ja gerade umgekehrt gelaufen ! Jugend auf dem land Alter in der stadt ! Treffe die richtige entscheidung !!! Danke für die Offenheit !! Lg manni

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  14. #33 von Sylvia Kling - Autorin am 09/08/2017 - 21:49

    Liebe Michéle,
    ich wünsche Deinem Mann von ganzem Herzen gute Besserung und mögest auch Du in dieser Zeit mal aufatmen können.
    Auch Deine anderen Berichte habe ich mit Interesse gelesen – es ist für mich wieder ein neues Bild entstanden (ich war zu der Zeit des Gipfels, der auch in einem solchen gipfelte, im Urlaub und konnte es kaum fassen. Als ich die Bilder aus Hamburg sah, glaubte ich, dass seien welche aus Bürgerkriegsorten!).

    Viel Kraft für Dich und Deinen Mann.

    Herzlichst,

    Sylvia

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    • #34 von ladyfromhamburg am 10/08/2017 - 21:01

      Ein großes Dankeschön für deinen Kommentar und vor allem für die guten Wünsche! Was Hamburg an den Gipfeltagen angeht, so kann ich deinen Eindruck beim Anblick der Bilder nur zu gut nachvollziehen. Bürgerkriegsähnlich sah es zumindest in bestimmten Vierteln in einigen Straßenzügen aus. Dort durch die Verwüstung. An anderen Stellen waren es vorwiegend die Umstände beim Zusammentreffen der Fronten … Schlimm.

      Liebe Grüße, Sylvia!
      Michèle

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  15. #35 von Stefan am 09/08/2017 - 22:07

    Liebe Michèle,
    über den Gipfel habe ich ebenso Bilder, Momente erlebt die bleiben werden und zu viele Fragen sind letztendlich immer noch offen. So habe ich Hamburg auch noch nie erlebt.
    Das Altona-Krankenhaus kenne ich auch von innen wie außen. Deinem Mann wünsche ich schnelle und gute Besserung, Gesundheit und Geduld. Dir und der Familie wünsche ich dafür viel Kraft und Zuversicht.
    Liebe Grüße,
    Stefan

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    • #36 von ladyfromhamburg am 10/08/2017 - 21:05

      Dir geben die Auswirkungen des Gipfels in unserer Stadt also auch zu denken … Stefan, ich danke dir fürs Hereinschauen und besonders für die netten Zeilen mit deinen guten Wünschen! Ganz liebe Grüße auch zurück!
      Michèle

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  16. #37 von Follygirl am 10/08/2017 - 05:38

    Wie schön wieder etwas von Dir zu lesen…leider nicht mit wirklich guten Neuigkeiten. Ich hoffe so sehr das es auch für Deinen Mann bald wieder aufwärts gehen möge.
    Was da in den Städten los ist…schrecklich,..beängstigend…bin froh soweit draußen zu leben..hier bekommt man das alles nur im TV mit.
    LG, Petra

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    • #38 von ladyfromhamburg am 10/08/2017 - 21:25

      Manchmal ist es für euch jetzt allerdings auch nicht so leicht gewesen, weil das Leben weit ab von einem Ort oder von der nächsten Kleinstadt – sobald es einem nicht so prickelnd geht – auf einmal eine ganz schöne Herausforderung darstellt. Dann werden die Wege gefühlt gleich dreimal so lang. Es hat alles immer seine Vor- und Nachteile. Solange alles reibungslos seinen Gang geht, ist es mitten in der Natur, weitab von allem, fraglos immer am schönsten, gell? ^^
      Danke für deine guten Wünsche für meinen Mann, und ich wünsche natürlich deinem Mann und momentan vor allem dir mit dem Knie, dass es aufwärts geht und weniger Beschwerden macht. Dass die Schmerzen nachlassen! Alles Gute, Petra!

      LG Michèle

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  17. #39 von juergen61 am 12/08/2017 - 11:04

    Hallo Michele,
    schön mal wieder etwas von dir zu lesen und ich kann deinen Gedanken nur voll zustimmen, ich möchte auch noch nicht raus aus Hamburg selbst wenn Lärm, Verkehr und Enge (Verdichtung durch Wohnungsneubau auf Grünflächen ) zunehmen…und so blöd der G20 Gipfel war…als die Barmbeker Strasse auf einmal gesperrt wurde und die Leute die Stühle nach draussen stellten und sich Kaffee und Kuchen anboten…das hatte was und zeigte wie schön so eine Stadt ohne Autos sein kann…ich wünsche euch weiterhin alles Gute und hoffe das sich die Krankheit zurückzieht und ich bald gute Nachrichten von euch lesen kann . Drücke beide Daumen und tippe das hier mit dem Zeigefinger 🙂
    Lieber Gruss vom Stadtpark her, Jürgen

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    • #40 von ladyfromhamburg am 12/08/2017 - 21:03

      Hallo Jürgen, herzlichen Dank für deinen Kommentar, das Daumendrücken und die Schreiberei auch noch per Zeigefinger-Adler-such-System! :-D Wir hoffen das Beste, und dabei sind die gedrückten Daumen enorm wichtig und höchst willkommen!

      Es gibt in Hamburg tatsächlich immer noch viele positive Momente – und die Stadt hat natürlich weiterhin viele anziehende Ecken! Da irritiert einen zwar eine Entwicklung erheblich, oder es wurmt einen irgendein Ereignis mit seinen Auswirkungen, doch plötzlich bildet sich auf anderer Seite zum Ausgleich ganz unerwartet ein Gegenpol. Dabei entdeckt man, was das eigentlich Schöne ist. Es zeigt sich gern gerade dann, wenn merkwürdige Umstände ungewöhnliche Reaktionen hervorrufen oder Zusammenhalt heraufbeschwören.

      Ich habe mich auch gefreut, dich hier gleich wieder mit zu entdecken und schicke liebe Grüße Richtung Stadtpark retour!
      Michèle

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  18. #41 von gsharald am 13/08/2017 - 10:13

    Hallo Michele,

    schön von Dir zu lesen. Es freut mich, dass Du bei Deiner derzeitigen Belastung Zeit gefunden hast hier zu schreiben.

    Das mit dem G20-Gipfel war wirklich unterirdisch. Das sind Chaoten am Werk die nur auf Randale aus sind. Dabei ist ihnen egal, ob fremdes Eigentum beschädigt wird. Und die Polizei steht dabei und ist überfordert. Auf der anderen Seite müssen die Polizisten Angst haben, dass sie von den Randalieren angzeigt und dann für ihren Einsatz noch bestraft werden.

    Beim Ausblick aus dem Krankenhausfenster habe ich fesgestellt, dass Hamburg ganz schön grün ist. Das kommt einem von unten gar nicht so ins Bewusstsein.

    Bahnfahren ist interessant. Da kann man einiges erleben und berichten. Meistens lese ich auf dem Weg zur Arbeit und bin so konzentriert, dass ich aufpassen muss, meine Haltestelle nicht zu vergessen. Das mit den Büchern finde ich eine gute Idee. So ist für Unterhaltung gesorgt und zu entsorgende Bücher können noch einem Zweck zugeführt werden.

    Stadt/Land? Das ist eine Entscheidung die jeder für sich treffen muss. Ich bin in Karlsruhe (ca. 300.000 Ew.) geboren und aufgewachsen. Mit Hamburg ist Karlsruhe sicher nicht vergleichbar aber auch hier gab es die kurzen Wege die auch Freizeitaktivitäten ohne längere Anfahrt erlaubten. Ebenso ist auch die schnelle Erreichbarkeit von umfangreichen Einkaufsmöglichkeiten sowie die Nähe und Auswahl der Gesundheitseinrichtungen hervorzuheben. Seit ca. 30 Jahren lebe ich auf dem Land in einer kleinen Ortschaft mit etwa 7.000 Einwohnern. Ich fühle mich zwischenzeitlich wohl hier. Etwa 20 km sind es bis Karlsruhe. Allerdings könnte die Bahn ruhig öfter fahren als jede Stunde einmal.

    Das war jetzt viel Text.

    Ich wünsche Dir und Deinem Mann alles Gute und für Dich speziell ab und zu eine kleine Auszeit zum Regnerieren.

    Liebe Grüße
    Harald

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    • #42 von ladyfromhamburg am 14/08/2017 - 23:37

      Harald, vielen Dank für deinen Besuch im Blog und deine Zeilen. 7 000 Einwohner ist ja auch schon mehr als nur ein winziges Dorf. Dort, wo meine Eltern damals bauten, wurde gerade erst Bauland neu zugeteilt. Es gab keinen Ortskern oder ein Zentrum. Ein einzelner kleiner Laden, einen Kilometer weiter hatte ein Schlachter sein Geschäft. Es gab zu uns noch nicht einmal eine Straße in asphaltierter Form. Wir haben zu Beginn jedesmal Pflanzen „flachgelegt“, um mit dem Auto überhaupt zum Grundstück zu kommen. Heute ist das dort ein großes Wohngebiet mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel hat sich auch verbessert. Nicht, dass wirklich mehr Linien verkehrten, aber der Bus fährt merklich häufiger.
      Das Gymnasium war 7 km entfernt in einem Ort, der damals erst allmählich die Mindestzahl an Einwohnern vorwies, um sich Stadt nennen zu können. Die Schule befand sich erst im Aufbau. Ein Gymnasium „im Entstehen“, so lautete der Fortsatz, denn es gab noch gar nicht alle Jahrgänge. Der Zuzug und das Bauen im Umland setzte damals in den 70ern erst ein.
      Deshalb empfand ich es als recht schwierig, sich dort als Kind zu bewegen, teilzunehmen, klarzukommen. Man fühlte sich irgendwie einsam. Es gab aber auch Dinge, die speziell in den ersten Jahren wunderbar waren. Rehe kamen bis ans Fenster, man konnte Pilze suchen, Bäume erklettern und Baumhöhlen bauen. Ein sehr offenes Laubwäldchen ganz in der Nähe war Erkundungsgebiet, in das man auch als Kind damals gehen konnte. Natur hat sich dort das erste Mal eingeprägt – und hat mich geprägt! Heute ist es das, was am ehesten in der Stadt fehlt bzw. mehr und mehr verloren geht. Damit einher geht die Zunahme des Lärms.
      Mal schauen, dass ich immer noch Ecken finde, die einen Ausgleich bieten.

      Danke für die guten Wünsche! Das ist sehr nett. Ich versuche auch, dass zwischendurch immer ein bisschen Zeit zum Verschnaufen bleibt. Manchmal klappt es sogar. ^^ (Ich lese auch unterwegs, das ist sehr entspannend!)

      Liebe Grüße auch zurück!
      Michèle

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  19. #43 von Sartenada am 17/08/2017 - 12:11

    Hello Michèle.

    I am very glad that You had strengh to write this post. Thank You.

    All the best. Matti.

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