Zwischendurch hereingeschaut …

Die Zeit geht rasant ins Land. Ich muss mich einfach einmal zwischendurch bei Ihnen melden.

Sie haben es ja selbst gemerkt, die Vögel haben ihren Rucksack umgeschnallt und ziehen in Scharen in den Süden, man wird beim Spazieren ungeniert mit Kastanien beworfen, ALDI hat Laubsauger im Angebot der Woche (hoffentlich kaufen nicht so viele diese Lärmkisten), Frühnebel hängt zwischen den Bäumen … Herbst! Und meine Armbanduhr zeigt an, dass seit dem letzten Post hier mehr als zwei Wochen vergangen sind. Jaha, die kann das! Die hangelt sich von Beitrag zu Beitrag und zählt penibel mit. P+18 steht dort. P für Post, +18 für die verstrichenen Tage.
(Jetzt glauben Sie doch nicht alles! ^^)

Dieses Jahr verläuft bei mir einfach anders. Andere Umstände ziehen andere Abläufe und ein anderes Verhalten nach sich. Wollte ich warten, bis ich Ihnen durch Touren und Erkundungen wieder umfassend Neues präsentieren kann, würde der Stift zwischenzeitlich eintrocknen und Sie begännen mit den Füßen zu scharren. In den Fingern juckt es mich trotzdem, die Frage ist nur, wie schaut in einem solchen Fall der Alternativpost für Sie aus?
Bloggerkollegin Donna vom Blog Garden Walk Garden Talk sprach gerade in ihrem sehr interessanten Beitrag Why so trivial?  über das Phänomen, dass einem beim Bloggen – ganz speziell bei einem eng eingegrenzten Themenbereich und sich dadurch unweigerlich wiederholenden Anlässen und Fotomotiven – mitunter manches Selbstgeschriebene auf einmal so trivial erscheint.
Zu trivial, um es zu posten?
Meine Ansprüche an Beiträge sind prinzipiell auch anders, liegen höher, über der Trivialstufe. Diese Vorstellung vom fertigen Artikel wiederum katapultiert Ansammlungen von Trivialem automatisch hinaus in die Wüste.
Trotz oder gerade im Fall umfangreicher Texte, versucht ein Schreiber, nichts doppelt und dreifach und nur
in anderen Worten wiederzukäuen. Es liegt einem sehr daran, Unwichtiges zu eliminieren und „gefühlte“ Belanglosigkeiten sehr kritisch zu betrachten.
Ist es tatsächlich belanglos oder trägt es doch zum Verständnis bei?
Für wen erscheint es überhaupt trivial? Für den, der schreibt? Oder für den Leser?
Was ich selbst als trivialen Einwurf empfinde, weil mir die Details bereits bestens bekannt sind, muss am anderen Ende noch lange nicht als ein solcher Inhalt empfunden werden. Ich wage fast zu behaupten, dass mitunter ein bewusst platzierter trivialer (im Sinne von anspruchsloser) Einschub innerhalb einer die ganze Aufmerksamkeit erfordernden Abhandlung fast so etwas wie eine kurze Erholungsphase für den Geist darstellt, bevor er erneut ernsthaft bei der Sache ist und weiter aufnimmt. Ziel ist es, für den Leser so zu schreiben, dass er zwischendurch Entlastung hat. So, wie beim Sporttraining Lockerungsübungen für die Muskeln eingeplant sind. Dann läuft es unangestrengt und hinterlässt keinen abschreckenden Muskelkater.
Ich denke mir folglich, so unterschiedlich, wie die Themen hier stets sind, so verschieden darf auch die Form sein. Vielleicht dient ein Beitrag wie der heutige insgeheim eher meiner eigenen Entspannung, wer weiß das schon – nur Sie werden vermutlich nicht gleich zusammenbrechen, wenn es für Sie alternativ um völlig unspektakuläre Dinge geht.
Sie kennen außerdem die Taste und wissen um die Freiheit, einfach etwas wegzuklicken …

Es fiel das Wort Entspannung. Mir ist schon allein deshalb danach, weil die Stadt sich gerade sehr laut präsentiert. Geht es Ihnen auch so, dass Dauerlärm Sie mürbe macht? Manche können es gut ab, aber ich werde davon fix und foxi. Baustellen in der Nähe, meine Straße nebenan als Umleitungsstrecke mit ewig langem Rückstau und laufenden Motoren vor geschlossener Bahnschranke, eine Halbmarathon-Veranstaltung am vergangenen Wochenende fast vor der Tür, das Oktoberfest, das bis Anfang Oktober jeden Abend bis in die Puppen zu hören ist, der Verkehr auf der Bahnstrecke sowie für zwei Wochen zusätzlich Fluglärm, weil eine Start- bzw. Landebahn am Flughafen überholt wird und sämtliche  Flugzeuge nun meinen Stadtteil überfliegen.

Großveranstaltungen mit entsprechend weiträumigen Sperrungen sind auch im Innenstadtbereich Hamburgs mehr geworden. Bei meiner Hausbank wird das dazugehörige Parkdeck saniert, das Betongefräse tönt seit einer gefühlten Ewigkeit. Ebenso wird eine komplette Parkebene im Einkaufszentrum saniert. Fehlen die Abstellmöglichkeiten dort, wirkt sich das sofort auf die eh schon kritische Parksituation im Umfeld aus. Was ich zu Fuß oder mit dem Rad erledigen kann, mache ich daher lieber auf die Art, nur neulich ließ sich etwas nicht ohne Auto bewerkstelligen.
Es hatte sich endlich eine Parkmöglichkeit ergeben, als eine Frau in ein am Straßenrand abgestelltes Auto
stieg und Anstalten machte wegzufahren. Also Blinker an und dahinter gewartet. Nur leider setzte sich so ein dazukommender Oberrüpel dazwischen und klaute mir den Platz. Tat zunächst so, als hätte er mich nicht gesehen, hielt es aber selbst danach nicht für nötig, die Lücke wieder zu räumen oder sich zu entschuldigen.
Es nützt ja nichts sich anzulegen, denn es ändert meist nichts am Fakt des besetzten Platzes. Ich revanchiere mich eher in anderer Form, fahre gern das Seitenfenster herunter, warte bis derjenige aussteigt, schaue ihn sehr ernst und besorgt an und sage:
„Sie wissen schon, dass so etwas Pech bringt … Unglück anzieht?“
Ich versichere Ihnen, es hängt alles davon ab, wie überzeugend Sie dabei wirken. Man muss Ihnen abnehmen, dass Sie quasi der Abkömmling eines Voodoo-Meisters sind.
Wenn so etwas wie „Pffft!“ oder „Haha!“ zurückkommt, sollten Sie nachlegen.
„Es ist natürlich Ihre Sache, ob Sie heute vorsichtig sind oder nicht. Mein früherer Nachbar ist damals ein paar Stunden später von der Leiter gefallen. Komplizierter Bruch. Langwierige Sache. Der hatte übrigens auch MIR den Platz geklaut …“

Selbst wenn Ihr Gegenüber sehr cool und überlegen tut, Sie können sicher sein, dass ihn das den ganzen
Tag beschäftigen und leicht verunsichern wird. Wenn er sich abends am Herd die Finger verbrennt, schiebt
er das auf den Parkplatzklau, der Pechgedanke nistet sich ein und das nächste Mal lässt er es sein.
Ich kann so stets sehr gut mit dem Verlust der Lücke und meinem ersten Ärger fertig werden.

Hamburg - Straßenfest am Mühlenkamp (Winterhude) - 11.09.2016 (Stände und Luftballons)

Hamburg – Straßenfest am Mühlenkamp (Winterhude) – 11.09.2016

 

Ansonsten war ich kürzlich mit meiner Stepptanztruppe für einen Auftritt beim Straßenfest im Mühlenkamp (Hamburg-Winterhude) eingeladen. Bei uns ist die kleine Herausforderung, dass wir nicht in einer festen Gruppe auftreten, sondern uns anlassbezogen oder nach Terminmöglichkeiten unterschiedlich zusammen-
mischen. Uns allen ist gemein, dass wir die gleiche Trainerin haben, jedoch die einzelnen Kurse an völlig unterschiedlichen Standorten üben. Die Choreographie kennen alle, nur je nachdem, wer und wie viele bei einem Auftritt teilnehmen, variiert die Aufstellung und die Verteilung der einzelnen Parts. So treffen wir uns etwas eher vor Ort, besprechen letzte Details und gehen möglichst einmal alles praktisch durch.
Bei der letzten Probe war der Fußboden wahnsinnig glatt, worauf ich überhaupt nicht vorbereitet war. Es war
ein gebohnerter Parketttanzboden, der für normale Tänze mit herkömmlichen Tanz- oder Turnschuhen taugt, aber nicht unbedingt gedacht ist für Schuhe mit Metallsohlen. Sie kommen sich vor, als liefen Sie mit Gleitschuhen auf einer vereisten Pfütze. Man muss sich sagenhaft konzentrieren, darf die Schritte nicht zu schwungvoll und ausladend machen, was einen im Ablauf natürlich irritiert. Es funktioniert nicht wie sonst …
Den anderen ging es nicht viel anders als mir. Wir trösteten uns damit, dass dafür der Bühnenboden bestimmt stumpf sein würde. Dort werden meist irgendwelche Platten zusammengesteckt, und dann ist mehr das Problem, dass gelegentlich zu breite Spalte gelassen werden.
Als wir hinkamen – Überraschung! Auch der Untergrund der Bühne entpuppte sich als spiegelglatt. Immerhin konnte es einen nicht mehr erschüttern. In dem Moment war ich ungemein froh, dass mich das kurze Training zuvor präpariert hatte. Dennoch gar nicht einfach, auf der Bühne nicht rückwärts in das dort stehende Schlagzeug zu flutschen.

Ich hätte Ihnen gern etwas von der Stepperei gezeigt, doch der USB-Stick mit einem Handyvideo, das ein Zu-
schauer aufnahm, kursiert noch in der Gruppe. (Und da wäre ebenfalls noch die Frage zu klären, ob alle ihre Zustimmung zur Veröffentlichung geben. Wir werden sehen …)

An dem Tag herrschte herrliches  Spätsommerwetter, so bin ich in der Wartezeit vor dem Auftritt ein wenig herumspaziert. Von einer Brücke am Beginn des Mühlenkamps kann man auf den Langen Zug schauen. Das ist keine Waggonansammlung auf einem Abstellgleis, sondern so nennt sich etwas, das wie ein schmaler Arm der Außenalster wirkt, der in Höhe Bellevue in östlicher Richtung abzweigt. In Wirklichkeit verbirgt sich dahinter jedoch die Osterbek, die zur Alster hinfließt und auf dem letzten Stück, bevor sie dort mündet, den Namen Langer Zug trägt. Wie dem auch sei, Sie werden vermutlich auch sagen, Wasser ist Wasser.

Hamburg - Blick vom Mühlenkamp (Brücke) auf den Langen Zug (Richtung Außenalster) mit Kanus

Hamburg – Blick vom Mühlenkamp (Brücke) auf den Langen Zug (Richtung Außenalster)

 

Hamburg - Blick von der Brücke im Mühlenkamp auf den Langen Zug (andere Seite)

Hamburg – Blick von der Brücke im Mühlenkamp auf den Langen Zug (andere Seite)

 

An warmen Tagen ist hier viel los, Spaziergänger biegen auf ihrem Weg um die Außenalster hier spontan ein, mit dem Alsterdampfer kommen Gäste zum gemütlichen Kaffeetrinken mit Blick aufs Wasser …

Hamburg - Langer Zug mit Alsterausflugsboot und Tretboot in Schwanenform

Hamburg – Langer Zug mit Alsterausflugsboot

 

… es wird gepaddelt, gerudert, Tretboot gefahren und direkt an der Ecke Mühlenkamp/Körnerstraße lassen sich sogar Bretter für das Stehpaddeln ergattern. Ein SUP-(Stand Up Paddling)Verleih hat dort seinen Sitz.

Hamburg - Blick vom Mühlenkamp auf den Langen Zug. Die Stehpaddler sind unterwegs ...

Hamburg – Blick vom Mühlenkamp auf den Langen Zug. Die Stehpaddler sind unterwegs …

 

Schon schön, solche anziehenden Punkte und Freizeitmöglichkeiten mitten in einer großen Stadt vorzufinden. Diese Ecken mit viel Grün und Wasser entschädigen immer für steigenden Straßenlärm, Baustellen oder Beton-ansammlungen anderenorts.

Mit diesen optischen Eindrücken verabschiede ich mich zunächst und wünsche Ihnen einen entspannten Ausklang des Wochenendes!
Haben Sie eine schöne Zeit!

.
© by Michèle Legrand, September 2016
Michèle Legrand

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  1. #1 von Plietsche Jung am 25/09/2016 - 19:51

    Du warst lange weg ….
    Schöne Fotos und eine tolle Geschichte. Straßenfeste hatte ich dieses Jahr nicht im Programm, ich war einfach zu oft weg aus Hamburg. Aber soviel ändert sich hier auch nicht. Ich bin immer gern in der Osterstrasse, in der Jarrestrasse oder am Hofwegfest. Die Schanze ist mir zu laut und zu prollig und der Rest steht noch aus :)

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    • #2 von ladyfromhamburg am 26/09/2016 - 10:17

      Kam dir die Abwesenheit tatsächlich schon lang vor – trotz deines Urlaubs dazwischen? Na, sowas. Bei mir schoben sich ein paar andere Dinge hinein, und im Nu ging der September schon wieder auf sein Ende zu. Danke für deine Zeilen! Beim Hofwegfest zwei Wochen zuvor am 27.8. sollten wir als Steppeinlage auch dabeisein, aber das ließ sich für mich terminlich nicht einrichten.
      Ich schlendere auch gern mal auf dem einen oder anderen Straßenfest herum, muss aber aufpassen, dass ich etwas sorgfältiger auf die Termine achte und nicht erst hinterher davon erfahre.^^

      Ich hoffe, du hattest einen netten Urlaub und kannst dich jetzt wieder an die Arbeit gewöhnen. Guten Start!
      LG Michèle

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      • #3 von Plietsche Jung am 26/09/2016 - 20:06

        Die Termine stehen auf Hamburg.de. Zur Erinnerung gibt’s doch diese neuen tollen Telefone 😁

        Mein Tag war lang und nicht so dolle…

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      • #4 von ladyfromhamburg am 28/09/2016 - 15:44

        Danke für den Hinweis mit dem Online-Termincheck und den „dezenten“ Hinweis auf mein feines Smartphone. :-) Ich bin da einfach nicht so hinterher. Bessere mich. Vielleicht. ^^
        Dir wünsche ich, dass sich die Woche noch etwas anders darstellt …

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      • #5 von Plietsche Jung am 28/09/2016 - 16:02

        Du kommst schon dahinter 👍

        Die Woche ist schon fast vorbei…

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  2. #6 von leonieloewin am 25/09/2016 - 19:52

    Danke sehr fürs Mitnehmen durch Hamburg – wie immer – interessant geschrieben. Und ich lerne ein bisschen dazu :-). Liebe Grüße, Leonie

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  3. #10 von juckplotz am 25/09/2016 - 20:56

    Das mit dem Parkplatz ist super. Musste echt schmunzeln.

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    • #11 von ladyfromhamburg am 26/09/2016 - 10:24

      Einen Schmunzler kann man immer gebrauchen, oder? ^^ Ich komme einfach so besser durch, als wenn ich mich aufrege und Zoff starte. Es ist ein Kompromiss. Der andere hat zwar in dem Moment den Parkplatz, aber ich habe es nicht kommentarlos hingenommen und amüsiere mich später noch.

      Danke fürs Hereinschauen!
      LG Michèle

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      • #12 von juckplotz am 26/09/2016 - 17:53

        Ich habe es gleich einer Kollegin empfohlen, dass sie mal den Blogbeitrag liest, da sie sich über solche Zeitgenossen den ganzen Tag aufregen kann und sich damit ihren Tag „versaut“

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      • #13 von ladyfromhamburg am 26/09/2016 - 18:07

        Ich würde mich für sie freuen, wenn sie es einfach als kleine Anregung oder einen Anstupser empfinden würde, solche Vorkommnisse etwas anders anzugehen und so ihre eigenen Nerven zu schonen. Es ist ein kleiner, recht harmloser und doch wirkungsvoller Trick, der darauf beruht, dass man nicht stillschweigend herunterschluckt. Man gibt schon Paroli. Statt Säbelrasseln ist es allerdings mehr Florettfechten. ^^ Der Ärger ist im Nu vorbei, eine gewisse Genugtuung bleibt.
        Anmerken dabei möchte ich schnell noch, dass dein aktueller Beitrag (vorhin gerade gelesen!) „Sumsi mit Po“ dabei auch recht hilfreich ist. :-)

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      • #14 von juckplotz am 26/09/2016 - 22:43

        Danke. Und „Florettfechten“ gefällt mir gut. Habe ich auch zehn Jahre gemacht – ziemlich erfolglos ;-)

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      • #15 von ladyfromhamburg am 28/09/2016 - 15:41

        Das richtige, sportliche Fechten mit dem Florett? Nicht nur mit Worten? Hat es dir aber trotz eigener Einschätzung („ziemlich erfolglos“) gefallen und Spaß gemacht? Zehn Jahre sind eine recht lange Zeit … Hör mal, Jörg, so schlecht kann dein Fechten nicht gewesen sein. Du lebst ja noch! :-)

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      • #16 von juckplotz am 29/09/2016 - 11:30

        Doch war sehr schlecht. Bin jedes Mal für tot erklärt worden. Ja, hat Spass gemacht. Ich mag keine Mannschaftssportarten, bin lieber alleine schlecht

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  4. #17 von finbarsgift am 26/09/2016 - 06:49

    Was wie ein philosophischer Meta-Blogeintrag begann, liebe Michèle,

    übrigens seeeeehr interessant, ähnliche Gedanken habe ich auch oft,

    entwickelte sich dann doch noch weiter zu konkreten Erlebnissen im zauberhaften Hamburg, für mich immer mehr zum Venedig Norddeutschlands werdend! :-)

    Liebe Morgengrüße vom Lu

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    • #18 von ladyfromhamburg am 26/09/2016 - 10:28

      Hallo Lu, guten Morgen in die Kesselstadt! Danke für deinen netten Kommentar. Der Vergleich mit Venedig ist definitiv nicht an den Haaren herbeigezogen, wenn wir auch nicht so enorm viele Wasserstraßen durch die Stadt haben wie das Original in Italien. Dafür können wir brückenmäßig nicht nur mithalten sondern trumpfen in der Hinsicht mächtig auf. Am Wetter wird noch geübt … ^^

      Ich sende liebe Grüße zurück! Komm gut in die neue Woche!
      Michèle

      Gefällt 1 Person

      • #19 von finbarsgift am 26/09/2016 - 10:32

        Genau, Michèle, da ist gegenüber dem Original noch etwas Feinschliff angebracht *lacht*
        Have a pleasant day and week, too, lots of greetings from Lu

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  5. #20 von marliesgierls am 26/09/2016 - 18:31

    Hatte schon gedacht, ich habe Dich verpasst, weil ich so lange nichts von Dir gelesen habe. Nun bin ich beruhigt. Ja mit dem Trivialen ist das so eine Sache, ich mache mir darüber auch regelmäßig Gedanken und meine auch – wie DU – was für mich zutrifft, muss ja nicht für alle Leser stimmen, und für wen schreibe ich? für mich? für einen kleinen Teil der Blogleser, oder für alle… da muss ich Kompromisse machen, darf mich mit Themen auch abgewandelt wiederholen, denn was ich vor 3 Jahren geschrieben habe, kennen nun wirklich nicht alles Leser, außerdem ändert sich auch mein Blickwinkel. Fällt mir zwar auch schwer, aber ich denke, dass darf ich (man) nicht so eng sehen, das gesunde Mittelmaß, wie immer.
    Der Satz mit der Parklücke war grandios, könnte ich aber nicht so ruhig rüber bringen, aber bestimmt sehr wirkungsvoll.
    Die Außenalster liebe ich ja bekanntlich, habe wir sie gerade erst mit dem DB-Rad umfahren, da erinnere ich mich gerne.
    Lieben Gruß zum Wochenstart,
    Marlies

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    • #21 von ladyfromhamburg am 26/09/2016 - 19:29

      Hallo, liebe Marlies, nein, hier ist alles in Ordnung, nur fürs Schreiben hat’s nicht immer gereicht.
      Was du ansprichst bezüglich des erneuten Aufgreifens eines Themas und der Tatsache, dass nicht jeder Leser auch schon vor Jahren mit von der Partie war, ist völlig richtig. Nur man denkt eben immer auch an die, die tatsächlich schon ewig Stammbesucher im Blog sind. Nach einigem Hin- und Herüberlegen betrachte ich es (gefühlt recht realistisch) so, dass es das A & O ist, keine alten Posts komplett zu übernehmen oder aufzuarbeiten und mit einem neu ergänzten Einleitungssatz wieder unterzujubeln (würde mich selbst einschläfern), sondern es ist Voraussetzung, dass ein aktueller und interessanter Anlass besteht, erneut auf das Thema einzugehen. Und dieser Beitrag für den Blog wird völlig neu angegangen. Vermutlich wird sich etwas herauskristallisieren, was früher schon anders ausgedrückt erwähnt wurde (nämlich dann, wenn ich im Laufe der Jahre selbst vergessen habe, dass ich es schon einmal schreibend hinterließ), doch es sollte noch genügend frischer Nachschub dabei sein.
      Um überhaupt bei mir ein weiteres Mal in die Auswahl zu kommen, muss es einen gehörigen Reiz ausgeübt haben, was sicherstellt, dass der nächste Beitrag sich nicht zur Schlaftablette für andere entwickelt.

      Ich freu mich, dass du wieder hereingeschaut hast, hoffe, dich zieht es auch gelegentlich (wenn die Zeit und die Umstände es denn erlauben) wieder nach Hamburg und an die Alster und schicke liebe Grüße hinüber.
      Michèle

      Gefällt 1 Person

      • #22 von marliesgierls am 26/09/2016 - 22:55

        Ja, schon in 2 Wochen steht wieder Zahnarztbesuch in HH an, leider ist da dann die Zeit meist etwas knapp.
        Mich schläferst Du auf keinen Fall ein, es gibt wirklich immer so viel zu Lernen, neu zu Entdecken und Auffrischen ist manchmal auch notwendig.
        Lieben Gruß Marlies

        Gefällt 1 Person

  6. #23 von ernstblumenstein am 27/09/2016 - 20:17

    Ich wäre froh, könnte ich so souverän wie Du im Falle der „Parkplatzlücke“ reagieren. Ich wäre wahrscheinlich explodiert. Keine Angst, wäre auch sofort wieder „heruntergefahren“, weil ich weiss, dass es nichts bringt. Die Aufnahmen von der Brücke auf den Langen Zug haben wir sehr gefallen, habe ich doch vor vielen Jahren mir noch das Kanu fahren beigebracht und das notabene auf einem wilderen Fluss als der „lange Zug“ ;-). Meine beiden Töchter hingegen üben das Stehpaddeln auf einem nahegelegenen See.
    Deine Bilder und Gedanken haben bei mir Fernweh nach Hamburg ausgelöst.
    Einen lieben Gruss zu dir. Ernst

    Gefällt mir

    • #24 von ladyfromhamburg am 28/09/2016 - 15:58

      Hallo Ernst, danke du du wieder hereinschaust und etwas hier hinterlässt! Freut mich!
      Du explodierst also spontan und ultrakurz. Ich explodiere mit langem Anlauf, der dabei oft noch unterwegs abstirbt. :-) Lange, feuchte Lunte sozusagen.

      Wenn ich mir den Langen Zug und überhaupt unsere Fleete (Kanäle) oder kleinen Flüsschen, die Richtung Alstersee streben, anschaue, dann ist da nix mit Wildwasser. Auf der großen Außenalster können heftige Windböen durchaus schon einmal für „gekräuseltes“ Wasser sorgen und nicht ganz so geübte Segler oder Surfer geraten in die Bredouille. Aber bei deiner Kanuerfahrung würdest du nur verschmitzt grinsen. Für dich müssten wir extra ein bisschen Wellengang fabrizieren. ^^
      Das Stehpaddeln ist demnach auch bei euch verbreitet, hier setzt es sich jetzt mehr und mehr durch. Deinen Töchtern noch viel Spaß dabei!

      Ich sende auch einen lieben Gruß zurück und wünsche dir schöne und noch milde Herbsttage im Garten!
      Michèle

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  7. #25 von kowkla123 am 01/10/2016 - 13:21

    liebe Grüße von mir, hatte gestern bis Hamburg von Hannover aus über eine Stunde Stau, aber Hamburg trotzdem erreicht,

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    • #26 von ladyfromhamburg am 02/10/2016 - 13:29

      Oh, du bist im Moment in Hamburg? Ich wünche dir einen schönen Aufenthalt, Klaus, und drücke die Daumen, dass sich das Wetter hält.

      LG Michèle

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      • #27 von kowkla123 am 03/10/2016 - 11:32

        war, nun wieder zu Hause, danke, wünsche eine gute Woche

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