Nun endlich auch draußen: Wärme und anderes tanken …

Kaum sind wir offiziell am sommerzeiten, frühlingt es mit Macht. Unter uns, ich würde darauf wetten, wir hätten diesen netten Zwischenwärmeschub auch ohne vorherige Umstellung der Uhren abbekommen. Glauben Sie mir, Petrus hat das nicht erfunden, und er läuft da oben äußerst selten mit einer Rolex am Handgelenk von Wolke zu Wolke! Die braucht er höchstens alle Jubeljahre zum Protzen. Nein, Jahreszeiten hat er im Gefühl, das Wetter bastelt er nach Stimmung. Und weil er eben auch nur ein Petrus ist, kommt er mit allem gelegentlich ein wenig durcheinander, stellt die Schalter nicht um oder befindet sich im MPM, im missglückten Probiermodus.

Die Sonnentage sind ihm allerdings prima gelungen, finden Sie nicht auch? Wie ist es schön, endlich einmal die Winterjacke unbekümmert in die Ecke pfeffern zu können! Selbst wenn es lediglich für wenige Tage ist. Ein strahlend blauer Himmel motiviert. Zu allem möglichen! Alles sprießt, steckt voll Energie, zeigt Leben.

Bei mir im Garten komme ich bei den frühlingshaften Temperaturen endlich flott und guter Dinge voran! Ohne Frostfüße, die einen zum Abbrechen der Arbeit zwingen – und sogar mit einem herrlich angewärmten Rücken, da die Sonnenstrahlen beim Buddeln und Ordnung schaffen genau dort hinzielen. Eine Kraft haben die mittlerweile!
Es vermittelt so ein kleines Gefühl von Infrarotlicht-Bestrahlung im Grünen.

Quittenblüte (Chaenomeles japonica), lachsfarben mit gelben Forsythienblüten im Hintergrund

Quittenblüte (Chaenomeles japonica)

Hat es Sie auch hinausgelockt? Zum Spaziergang, zum Sonne genießen, Rad fahren, im Garten werkeln?
Man braucht wieder eine Sonnenbrille! Ich dachte schon, die käme in meiner Gegend gar nicht mehr zum Einsatz.
Untersuchungen haben ergeben, dass bei den meisten Menschen – speziell nach diesem grauen Winter – der Vitamin-D-Speicher gähnende Leere aufweist. Der Körper konnte lange Monate mangels Licht und Sonne kaum Nachschub produzieren. Nun frage ich mich gerade, wie viel Vitamin D (ich nehme gern gleich richtige Kilos als vernünftige persönliche Vorstellungs- und Recheneinheit) ein Mensch wohl im Laufe der vielen Schönwetter-stunden zwischen Freitag und Montag neu getankt hat. Nach meiner Rechnung 47,3 kg. Mindestens. (Sagen Sie es aber besser so nicht weiter, es wirkt auf andere verwirrend.) Wie auch immer – der  Speicher dürfte sich auf jeden Fall gefreut haben, und der aktuelle Wert sollte schon ein wenig gesitteter aussehen.

Hornveilchen, blau-violett blühend

Hornveilchen

Man konnte in den letzten Tagen einen mächtigen Entwicklungsschub in der Natur feststellen und förmlich dabei zuschauen, wie Blattknospen an Sträuchern und Hecken innerhalb von Stunden geradezu dramatisch an Umfang zulegten und sich einige vorwitzige Blättchen oder sogar Blüten bereits verschämt zu entkrumpeln begannen.
Sieht es nicht immer phantastisch aus, wenn eine gar nicht mal sonderlich große Knospe aufreißt, ein leuchtender Farbtupfer erscheint und etwas in der Form noch Undefinierbares Stück für Stück hervorquillt, sich entfaltet und am Ende ein unerwartet großes, bildschönes und überhaupt nicht mehr zerknicktes Blatt ergibt? Oder eine sagenhafte Blüte?

Marienkäfer auf gerade ausgetriebenen roten Haselnussblättern

Er mag die gerade ausgetriebenen roten Haselnussblätter als Sonnenplatz …

Ich bin immer völlig begeistert, wenn im Mai die großen Türkenmohnblüten (später auch Island- und Klatschmohn) diesen Prozess durchmachen und ihren kugeligen Knospen entfleuchen. Die riesigen roten Blütenblätter sind darin winzig klein zusammengefaltet … Sagenhaft. Das ist hohe Kunst!
Ich möchte schon gern wissen, wer die so genial eingepackt bekommt …

Scilla in Blüte (Blausternchen)

Scilla in Blüte (Blausternchen)

Himmel blau, Sonne anwesend, Temperatur frühsommerlich, was lösen diese Umstände gern aus?
Richtig, es fördert die Entstehung einigen Lärms. Menschenlärms, weil jeder plötzlich draußen lebt, über drei Zäune hinweg lautstark mit umliegenden Anwohnern palavert, motorbetriebene Geräte anwirft oder seine Harley reaktiviert und tierischen Lärms, dessen Ausdrucksform auf mich stets um einiges natürlicher wirkt. Doch die Viecher sind ja allesamt auch kleiner als der Mensch und kommen ohne technische Effektverstärkung aus.

Bei Frühlingstemperaturen erklingt mit einem Mal in der Luft das Sirren von Insekten, meist noch bevor man sie zwischen Zweigen überhaupt optisch wahrnimmt. Sie vernehmen kaum zu stoppendes Gezwitscher aus der Vogelwelt und Rabatz vom Eichhörnchen. Ein Taubenpaar hier bei mir gurrt dermaßen, dass es anstrengt. Mich mit! Ich spreche nicht so sehr von der Lautstärke, es ist mehr die Art, wie die Gurrer diese Töne fabrizieren! Es hört sich so ungesund kurzatmig, asthmatisch an.
Mir geht die Puste bereits nach kurzer Zeit aus Solidarität mit aus!

Bergprimel, Blüte pink-rosa mit gelber Mitte - (Primula pruhoniciana)

Bergprimel (Primula pruhoniciana)

Was ich vom Empfinden und der Dezibelzahl her fast mit der Lautstärke eines Rasenmähers vergleichen würde – zumindest, wenn es direkt neben einem stattfindet – ist Hummelgebrummel!
Ich sage nur: Resonanzkörper und Flugtechnik! Ein beachtlich tiefer Ton, der durch die niedrige Frequenz bei Hummels Flügelschlaggeschwindigkeit (nur 80 Hertz!) zustande kommt.
Weil diese kleinen Schwergewichte grundsätzlich nicht aggressiv sind und auch vom weichen, rundlichen Aussehen her sympathisch wirken, haben ihre Anwesenheit und selbst dieses gleichmäßige, intensive Motorengeräusch zunächst eher einen beruhigenden als alarmierenden oder störenden Einfluss.
Das Empfinden ändert sich, wenn die Hummel beschließt, als Langzeitgartenhelfer direkt neben Ihnen zu bleiben. Mir geht ihr ruppeliger Brummton nicht nur ins Ohr, sondern irgendwann so durch und durch, dass es mir vorkommt, als würden zusätzlich Schwingungen entstehen und alles zusammen meine Knochen zum Vibrieren und Mitsummen bringen.
In so einem Fall verziehe mich für eine Weile aus der bevorzugten Hummelregion. Die war vor kurzem noch im Krokusbereich, doch da es nahezu während der gesamten Blütezeit zu kalt für Insektenausflüge blieb, haben die Hummeln davon nicht ganz so viel mitbekommen. Momentan zieht es sie in die Ecke, wo sogar jetzt im April noch meine Schneeheide (Erica carnea) blüht. Sie ist sehr beliebt bei den pelzigen Riesenbrummern und ebenfalls bei jahreszeitlich besonders früh aktiven Bienen. Ebenso bei Marienkäfern!

Hummel auf der weiß blühenden Schneeheide (Erica carnea)

Hummel auf der Schneeheide (Erica carnea)

Bei den Vögeln ist eine neue Phase zu beobachten. Vor einigen Wochen waren das Suchen nach und Werben um den Partner dran, es folgte die aufwendige und äußerst kritische Nistplatzsuche mit anschließender Platzverteidigung, daran an schloss sich die Nestbauphase. Wenn während solcher Wochen ausgeflogen wird, geschieht es vergleichsweise lässig. Wirkt nicht gescheucht. Überall ist Zeit für eine Pause samt akustischem Intermezzo. Zur Reviermarkierung, zum Werben. Die Melodien für das Anlocken der Herzensdame sind besonders melodiös und variantenreich, sie sollen schließlich überzeugen.
Haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie intensiv sich bei einigen Vogelarten dabei hin und her geantwortet wird? Man bleibt dazu selbstverständlich nicht immer auf demselben Zweig hocken! Das wäre ein sehr langweiliger Flirt. Nein, er fliegt unternehmungslustig weiter zu einem anderen Busch, ruft und antichambriert von dort erneut. Sie missachtet ihn kurzzeitig, das ist aber alles Kalkül und Taktik. Zappeln lassen oder so etwas in der Art. Sie hält es nur nicht durch, sondern macht sein Spiel einen Moment später doch mit. Madame zieht nun ebenfalls um – jedoch zur Tanne, nicht zu ihm – und trillert verführerisch zurück. Was ihn wiederum fast vom Ast fegt. So geht das weiter, bis man sich einig geworden ist.

In der Nestbauphase ab etwa Mitte März wurde es plötzlich extrem leise. Aber zwitschern Sie mal, wenn Sie ständig den Schnabel voller Moos und Halme haben …
Jetzt bei den warmen Temperaturen reagieren die gefiederten Gesellen prinzipiell euphorisch und trällern ihre Lebensfreude lautstark heraus, allerdings muss bei einigen Pärchen mittlerweile schon die Brut geschlüpft sein. Dort ist keine Zeit für ewige Ständchen, während man sich entspannt auf dem höchsten Zweig der Weide, der im Wind leicht hin- und herschwingt und seinen musikalischen Gast dabei sanft schaukelt, sonnt.
Bei manchen muss die Kraft gut eingeteilt werden. Freizeit ist bei all denen ein Fremdwort, die Sie momentan nur noch noch atemlos hin- und herzischen sehen. Ununterbrochen! Ein sicheres Zeichen dafür, dass sie bereits Elternpflichten nachkommen müssen und irgendwo der nimmersatte Mininachwuchs mit den aufgerissenen Riesenschnäbeln permanent um Nahrung bettelt.

Vinca minor (Kleines Immergrün) in Blüte ... (blau-violett)

Vinca minor (Kleines Immergrün) in Blüte …

Haben Sie in dieser Saison schon Sommervögel entdeckt?
Lassen Sie sich jetzt nicht durch den Begriff ins Bockshorn jagen. Wer nicht gerade Schweizer oder Däne ist oder den Blog von mannigfaltiges  liest (sein Sommervogel heißt Manni), überlegt vielleicht, welche besondere Vogelart sich dahinter verbirgt. Lebt da eine etwa nur im Sommer? Und wenn … gibt es womöglich auch den Wintervogel? Moment! Wintervögel, klar, schon gehört …!
Stopp! Grübeln Sie nicht weiter. Sie driften ab. Sommervögel zwitschern nicht, sie flattern still. Sommervögel sind nichts anderes als Schmetterlinge. Mein sommerfugl (wie es im Dänischen tatsächlich für Schmetterling heißt) am Sonntag im Garten war ein Zitronenfalter, der durch seine gelb leuchtenden Flügel sofort auffiel. Bunt und farbintensiv war ja monatelang eine Seltenheit draußen. Sein Flugstil wirkte übermütig, die Richtungswechsel kamen unvermittelt und ohne wiederkehrendes Muster, was es unmöglich machte, ihn zu fotografieren. Wahrscheinlich war auch er schwer begeistert vom Wetter und dem lauen Lüftchen.

Es geht also los. Der Frühling hat es geschafft! Und selbst wenn noch einmal die Kälte zurückkommt (was sie gerade wieder versucht), man weiß jetzt, unser Freund Lenz kann noch immer den Winter austreiben, Sonne anschleppen und Thermometer pushen.
Sehr beruhigend …

Vergissmeinnicht (Myosotis) in Blüte

Vergissmeinnicht (Myosotis)

Ich müsste nun langsam wieder hinaus in den Garten … Obwohl, eines noch!

Man soll sich auf seiner Seite oder seinem Blog gemäß ernstgemeinten Empfehlungen von Oberbloggurus und Social-Dingsda-Leuten stets nur versiert, intelligent und fähig präsentieren. Unbesiegbar, unfehlbar, unüber-trefflich, allwissend, so, dass Bewunderung gewiss ist und im Idealfall jeden zumindest im Ansatz der Neid packt. Auf diese schillernde Persönlichkeit, diese Unfehlbarkeit und Kompetenz in allen Lebenslagen (will auch!). Mit anderen Worten, man soll zum Sein noch eine ordentliche Portion Schein drauftürmen und ordentlich auf die Kacke hauen.
Ich behaupte nun allerdings seit Anbeginn hartnäckig, es verursacht eine sehr unschöne Blase, die irgendwann platzt. Und im heutigen Falle wäre es sehr schade, würde ich mich an diese Regeln halten, denn dann dürfte ich Ihnen das, was gleich zum Abschluss kommt, überhaupt nicht erzählen!
Nichts gegen Kompetenz, Intelligenz und Brillanz, doch man ist nun einmal ein störanfälliger, reflexbehafteter,  gefühlsbetonter, oft eben unlogisch und etwas unberechenbar agierender Mensch. Keine Maschine, kein Roboter. Es wird einem nicht das Genick brechen, wenn man erwähnt oder zugibt, dass eine Reaktion nicht die allerhellste war oder eine Handlung ziemlich stümperhaft ausfiel. Ich weiß nicht, wie es Ihnen ergeht, nur ich habe wesenlich lieber eine authentische Person als eine Kunstfigur.
Imageschaden erleidet ja nur der, der ein künstliches Bild aufbaut, das nicht mit ihm und der Realität konform ist.

Wie kam ich gleich darauf? Richtig, es ging zuletzt um Gartenarbeiten, die ich flugs nach dem Blogpost fortsetzen wollte. Ich muss mich sputen. Drücken Sie mir also ruhig die Daumen, dass ich nicht wieder solchen Blödsinn verzapfe wie am vergangenen Sonnabend …

An diesem Tag habe ich zunächst Massen von Maulwurfshaufen abgetragen und die verwertbare feuchte Erde, von Steinen befreit, in einer Schubkarre zwischengelagert. Man kann sie nämlich nicht lange irgendwo auf dem Boden deponieren, dann wächst Grünzeugs von unten in den Erdhaufen hinein und durchwuchert ihn langsam aber sicher. Kriechendes Unkraut, Efeuranken etc. kennen in dieser Hinsicht kein Vertun.
Nachdem die Maulwurfshinterlassenschaften vom Rasen entfernt waren, stand Rasen mähen an – was vorher aufgrund der gut 40 Erdhaufen zu einem Slalomlauf mutiert und insgesamt gesehen auch nichts gebracht hätte.
Während des Mähens blockierte mir irgendwann die Schubkarre den Weg. Proppevoll und schwer wie Blei. Anheben funktionierte gerade noch so, doch der Versuch, sie zu verschieben, ging in die Hose. Da der Rasen großflächig untergraben wurde und einer Buckelpiste gleicht, blieb das Rad in der nächsten leichten Kuhle hängen. Die Karre geriet ins Schwanken und bekam prompt Schlagseite. Ich versuchte, das Ding zu halten, doch es war aussichtslos. Das Gefährt kippte, ein Großteil der Erde aus der Wanne landete mit Schwung im Beet. Zarte Blumen verschwanden darunter. Ich hatte ein Hügelgrab für sie geschaffen.
Ich kippte übrigens ebenfalls, weil ich die Griffe der Schubkarre natürlich nicht losließ! Der Mensch kann ganz schön hartnäckig sein. Als ob es noch etwas helfen oder retten würde!
Also landete auch ich im Beet – und meine Schulter im rabiaten Feuerdorn. Sie wissen, das Ding heißt nicht ohne Grund so! Die Dornen sind extrem angriffslustig und stabil. Der Pflanzensaft, der in Hautkratzer und -verletzungen hineingerät, ist obermies! Brennt lang, hinterlässt rote Striemen und recht ausgedehnt entzündete Areale. Ehe die Haut danach wieder richtig hell aussieht bzw.  einheitlich gefärbt scheint, vergehen Wochen.
Mein Feuerdorn steht nach unserem intimen Zusammentreffen natürlich wie eine Eins, meine Schulter hingegen … Die Blessur könnte locker als Kampfwunde durchgehen.

Was mich nicht davon abhält, weiter in der Erde zu wühlen. Sie kennen ja das Problem: Von nichts kommt nichts. Und kompetent wühlen kann ich immerhin. ^^

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© by Michèle Legrand, April 2016
Michèle Legrand ©Foto Andreas Grav (Ausschnitt)

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  1. #1 von Heartafire am 05/04/2016 - 17:57

    Gorgeous offering today, stunning photos and words, lady from Hamburg!

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    • #2 von ladyfromhamburg am 05/04/2016 - 19:05

      Thanks for your kind comment! Glad that you liked the photos as well as today’s story.
      Have a nice week!

      Michèle

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      • #3 von Heartafire am 05/04/2016 - 19:06

        Thanks Michele, you as well!

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  2. #4 von mannigfaltiges am 05/04/2016 - 18:09

    Oh, welche Ehre.
    Mein Sommervogel Manni wird es noch weit bringen. Dank Dir. Allerdings hat er sich bis jetzt noch nicht blicken lassen. Naja, flatterhaft war er ja schon immer.
    Dein Beitrag: wie immer sehr lehrreich und unterhaltsam (vor allem der letzte Teil – nein, ich kichere nicht schadenfroh – das liegt mir sowas von fern… ;-) )
    Aber für Deine Verwundungen im Kampf gegen die Natur hast Du Dir natürlich den großen Gärtnerorden am Pflaster mit Wundsalbe verdient. Respekt vor soviel Engagement.
    Gute Besserung und herzliche Grüße,
    Erich

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    • #5 von ladyfromhamburg am 05/04/2016 - 19:10

      Hallo Erich, dein Manni wirkte in der Erzählung von vor einiger Zeit aber sehr sympathisch. Mal schauen, wann der flatterhafte Jung wieder auftaucht. Es hörte sich so an, als wäre es nicht sein einziger und letzter Auftritt gewesen.
      Und du bist nicht schadenfroh am kichern? :-)) Dein Glück! *schaut bemüht streng*
      Ich danke herzlich für deine Zeilen und auch das ambitionierte Einspringen mit Pflaster, Wundsalbe und Orden! ^^
      Liebe Grüße auch von mir!
      Michèle

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  3. #7 von absengeralois am 05/04/2016 - 19:06

    Wenn ein Licht dich lockt,folge ihm vielleicht ist es dein Garden.

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    • #8 von ladyfromhamburg am 05/04/2016 - 19:11

      Das ist schön ausgedrückt. Und diese Empfindung gibt es tatsächlich!
      Vielen Dank für deinen Kommentar, Alois!

      LG Michèle

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  4. #9 von leonieloewin am 05/04/2016 - 19:10

    Es freut mich, dass er Frühling auch bei Euch angekommen ist. Dann kann ich ja auch kommen :-). Wunderschöne Frühlingsimpressionen – das durftet ja regelrecht Frühjahr. Liebe Grüße Leonie

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    • #10 von ladyfromhamburg am 05/04/2016 - 19:14

      Hallo Leonie, er verdrückt sich gerade wieder in die Büsche, und eben kam ein Platzregen herunter, das war schier unglaublich! Doch ich denke, generell ist die lästige Kaltperiode ausgestanden, und du kannst so langsam dein Köfferchen richten. ^^
      Liebe Grüße!
      Michèle

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  5. #12 von marliesgierls am 05/04/2016 - 20:42

    Liebe Michèle, Du bist nicht die erste,die mit der Schubkarre erst in Schräglage und dann zu Fall kam. Bei uns kommt das des öfteren vor, wenn zuviel Pferdemist drauf ist, der Boden uneben (ist er immer) und dann noch ein neugieriges Pferdlein einen Anstupser gibt, da ist kein Halten mehr. Aber Du hast unbedingt Recht, das gehört auch zum Alltags-Leben dazu und ich kann auch darüber (über mich, nicht über Dich!) lachen.
    Ansonsten kann man fast stündlich Veränderungen in der Natur beobachten, es geht voran und es ist wie immer wunderschön, trotz Regen!
    Liebe Gruß Marlies

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    • #13 von ladyfromhamburg am 06/04/2016 - 16:59

      Liebe Marlies,
      schon fühle ich mich nicht mehr so allein bei meinen Schubkarre-umkipp-Aktionen. ^^ Und bei dir kommt noch Unterstützung in Form von Pferdedrängeleien? Das ist ja ein Ding! :-)) Aber beim wieder Einsammeln helfen sie dir natürlich nicht, oder? Tja, Pferd kann eben nicht alles …
      Marlies, ich beobachte auch mit Wonne, wie schnell sich alles im Moment im Garten entwickelt. Der ansonsten etwas ungeliebte Regen zwischendurch hat einen nicht ganz unerheblichen Anteil daran. Das milde und gleichzeitig ausreichend feuchte Wetter sorgt für diesen schnell sichtbaren Fortschritt.
      Bald ist meine Hecke an der Terrasse richtig grün und damit auch dicht. Dann kann man auch um diese Jahreszeit schon häufiger draußen sitzen, denn der Sitzbereich ist von da an windgeschützt, und mit der von der Sonne aufgeheizten Hauswand im Rücken hält sich die Wärme auch recht gut.

      Einen lieben Gruß auch von mir!
      Michèle

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      • #14 von marliesgierls am 06/04/2016 - 18:04

        Ganz so weit ist es bei uns noch nicht, die Austriebe sind doch noch recht zart, aber es kommt! Ich bin bereit.
        Lieben Gruß Marlies

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  6. #15 von Hinnerk und Henrikje am 06/04/2016 - 14:32

    Da hast du den Frühling aber schön eingefangen:-).Liebe Grüße Andrea

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  7. #18 von Silberdistel am 07/04/2016 - 16:57

    Wenn ich nicht schon immerzu im Garten herumgewerkelt hätte, dann wäre Dein Beitrag, liebe Michèle, jetzt sicher der letzte Anschubser für ein wenig Körpertraining im Freien gewesen, so schmackhaft hast Du uns das Draußen und den Garten gemacht. Nur der Zusammenstoß mit Herrn Feuerdorn war etwas unerfreulich. Meiner schlägt auch immer hart zurück, wenn ich mich einmal mit ihm anlege. Ich hoffe aber, Pflaster, Wundsalbe und Orden von Erich werden die Wunden, die der angriffslustige Gartenbewohner geschlagen hat, schnell heilen lassen, damit Du Dich wieder voll und ganz und vor allem beschwerdefrei dem Wettstreit mit der Maulwurfsfamilie widmen kannst ;-)
    Dankeschön für diesen humorvollen, lehrreichen und schön bebilderten Frühlingsbeitrag. Es hat mir viel Spaß gemacht, Dir bei der Gartenarbeit zuzuschauen ;-)
    Liebe Grüße von der Silberdistel

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    • #19 von ladyfromhamburg am 07/04/2016 - 18:07

      Liebe Silberdistel, es freut mich sehr, dass du – als ein ebenso aktiver Garten“mensch“ (Nutzer, Genießer, Herumwerkler) wie ich – Spaß daran hattest, virtuell hier bei mir im Grünen mit von der Partie zu sein.
      Meine Schulter macht sich inzwischen recht gut. Am Anfang ist es nur erstaunlich, wie oft man mit sich mit irgendeinem unpassenden Gegenstand an der verletzten Schulter ins Gehege kommt und diese dann höllisch rebelliert. Der Fahrersicherheitsgurt im Auto läuft genau darüber, ich trage den Riemen der Handtasche auf dieser Seite über die Schulter, ja selbst der sonst überhaupt nicht spürbare BH-Träger ist schon zu viel des Guten und muss immer extrem zur Seite verpflanzt werden. Doch die Zeiten sind ja bald wieder vorbei.
      Ich hoffe, du hattest bei Zusammenstößen mit deinem Feuerdorn etwas weniger heftiger Reaktionen bzw. auch bei dir heilte dann alles gut wieder ab.
      Danke schön fürs Vorbeischauen und für deine Zeilen!
      LG Michèle

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  8. #20 von finbarsgift am 07/04/2016 - 17:34

    Schön war’s zusammen mit dir durch deinen schriftlichen Frühling zu gehen…
    Walking through Spring :-)
    Thanks for it, Lu

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  9. #23 von ernstblumenstein am 08/04/2016 - 14:48

    Ein wie immer sehr gekonnter, feiner Text über die ersten warmen Tage, die uns hinaus in die Natur, in den Garten gedrängt hatten. Doch wir wissen, der Monat macht, was er will – im April. Es ist immer sehr schön, bei einer Naturliebhaberin, wie Du eine bist, zu lesen und zu verweilen. Ich mag es.

    Der Gemüsegarten ist bereit, muss sich aber bis Ende Monat gedulden, bis er die ersten Salate und Gemüsepflanzen zur Betreuung erhält. Dann werde ich die Beete mit Mischkulturen bepflanzen; Alles, was sich als Nachbar/in sehr gut mag und gegenseitig stärkt und hilft, wird ins Beet gepflanzt.

    Was jetzt ansteht, ist neben dem ‚Pétanquespielen‘ Zwiebeln und Schalotten, die ich bald ins Erdreich stecken werde. Ebenfalls wollen demnächst die Kerne vom Kürbis „die Rote Warze“, einer uralten Sorte, in Töpfe gesteckt und angezogen werden. Sie kommen erst nach den Eisheiligen in den Garten.
    Herzlichen Dank und eine gute Zeit. Ernst

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    • #24 von ladyfromhamburg am 08/04/2016 - 20:41

      Lieber Ernst, vielen Dank für deinen Kommentar!
      Zunächst freue ich mich natürlich, dass dir die Garten-/Naturblogposts gefallen und du dann stets gern mit von der Partie bist!
      Genauso freue ich mich wiederum, wenn du mir im Gegenzug ein bisschen von deinem grünen Reich berichtest und erzählst, was dort gerade so anliegt. Ich sah ja kürzlich deine sagenhafte Frühjahrspracht im aktuellen Blogbeitrag und kann mir vorstellen, was du dort an Einsatz zeigst. Mischkulturen finde ich auch ideal! Richtig kombinieren, auf eine natürliche Weise gärtnern. Mit all den Vorteilen, die du erwähnst.
      Gerade bei Gemüse, das zum Verzehr gedacht, wäre es ja sowieso undenkbar chem. Mittel einzusetzen, die Krankheiten oder Schädlinge fernhalten sollen (verwende ich generell nicht, es macht auf Dauer das natürliche Gleichgewicht total kaputt und vernichtet das vormals gesunde Bodenleben komplett.)

      Ich drücke die Daumen, dass die Nachtfröste bald vorbei sind, so dass du deine Zwiebeln und Schalotten in den Boden bringen kannst. Und auch die dann schon etwas vorgezogenen Kürbispflänzchen! Klasse, dass du so eine alte Sorte verwendest! Machst du davon (Pflanze/Blüte oder auch Frucht) vielleicht später einmal ein Foto?

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende! Liebe Grüße, Ernst!
      Michèle

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      • #25 von ernstblumenstein am 09/04/2016 - 11:39

        Vielen Dank Michèle für deine Ausführungen, die ich schätze. Tja, wir gärtnern seit 30 Jahren biologisch, somit bin ich mit dir d’accord, dass „Chemie“ in der Natur“ aber auch gar nichts zu suchen hat.

        Du hast mich mit deiner Frage nach einem Foto grad auf die Idee gebracht, dieses Jahr einen Beitrag über die Rote Warze zu machen, danke für diese Eingebung. Wir werden sehen.
        Ich wünsche dir einen sonnigen Sonntag. Hab’s gut.
        Grüess Ernst

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      • #26 von ladyfromhamburg am 09/04/2016 - 20:53

        Es freut mich sehr, dass du inzwischen über die alte Sorte (Rote Warze) separat einen Post planst! Ich bin gespannt! Natürlich zu gegebener Zeit. ^^

        LG Michèle

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  10. #27 von kowkla123 am 15/04/2016 - 13:37

    Liebe MIchelle, ein schönes Wochenende wünsche ich

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  11. #29 von anyone4curryandotherthings am 16/05/2016 - 05:35

    Gruesse aus dem ferner Sued Indien – ich freue mich immer Deine Bilder von Hamburg zu sehen – kriege jedesmal ‚Heimweh‘ Gefuehle. Habe 3 herrliche Jahre mit meinem Mann an der herrlichen Aussenalster gelebt – kannst Du Dir vorstellen wie sehr wie das vermissen? Und jetzt sehe ich die Bluemchen, die auch in unserem Garten waren – Danke. Carina

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    • #30 von ladyfromhamburg am 16/05/2016 - 18:56

      Ich freue mich sehr über Grüße aus dem fernen Südindien! Hallo Carina! ^^ Und ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ein bisschen Heimwehgefühl hochkommt, wenn man einmal ein gewisse Zeit in Hamburg verbracht hat (noch dazu an der schönen Außenalster) und nun Fotos entdeckt, die Erinnerungen wecken! Wie wäre es mit einem Besuch? Lässt es sich irgendwie einschieben und generell bewerkstelligen, Orte von früher wieder einmal zu besuchen?
      Ich danke dir für deinen Blogbesuch und die Zeilen!
      Liebe Grüße aus einem vorher sommerlichen, nun aber wieder richtig frisch gewordenem Hamburg. Wenn ich an die hohen Temperaturen denke, die jetzt bei dir in Indien herrschen, würdest du es hier wahrscheinlich schon fast als halbe Eiszeit empfinden.
      Michèle

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