Jules Pedo, mein neuer Begleiter

Seit einigen Tagen begleitet mich Jules. Ständig! Normalerweise bin ich kein Freund von oberanhänglichen, ununterbrochen Anwesenden. Einen Dauermitläufer? Einen hartnäckigen Schatten? Bloß nicht! „Le Pedo“ stellt die Ausnahme dar. Tja, nun klebt er förmlich an mir – mal schauen, wie wir langfristig miteinander klarkommen.
Warum ich ihn freiwillig akzeptiere, ihn mir sogar gewünscht habe? Das werde ich Ihnen gerne verraten. Es hat ein wenig mit eigener Überlistung zu tun.

Man redet sich sehr häufig etwas schön. Das Verhalten, Pflichten, Aufgaben und Tätigkeiten zum Beispiel. Kennen Sie, oder? Hausarbeit erledigen, Steuererklärung machen, Diät durchziehen, Rauchen aufgeben, Sport treiben, auf Alkohol verzichten, mehr Obst und Gemüse essen … „Ach, geht schon.“ – „Ist doch … toll!“ – „Der/die hat’s auch geschafft.“ – „Wird schon nicht so lange dauern.“ – „Und es ist ja so gesund!“

Das Ulkige ist, es ist dennoch relativ selten das anstehende Ungeliebte, das auf diese Art erträglicher werden soll und damit leichter zu wuppen wäre. Nein, man schönt häufig eher das bisherige, das etwas unzulängliche eigene Verhalten. Auf diese Art verbessert sich sofort – zumindest verbal und gefühlt – sowohl die aktuelle Situation als auch jegliches Tun, das anstelle des doch wohl besser angepeilten Erforderlichen weiterhin erfolgt!
Psychologie vermutlich. So herum wirkt es gefälliger, harmloser. Anders, als würden Sie protestieren und gegen im Grunde Gutes (nur eben Ihnen etwas Abforderndes) aufmucken und es lautstark miesmachen.
Das funktioniert nicht sonderlich gut, weil es von der Logik her nicht zusammenpasst. Auf etwas, das in aller Augen erstrebenswert scheint, dürfen Sie einfach nicht herumknüppeln. Es löst augenblicklich Proteste und Diskussionen aus.

Mit dem Schönreden nur des Gegenwärtigen, aber nicht des Zukünftigen, nähern sich gutes und schlechtes Tun oder vorteilhaftes und unvorteilhaftes Verhalten in der Wahrnehmung einfach ein wenig an. Schlecht mutiert zu halb gut, gut hingegen verliert Punkte und ist nur noch mittel berauschend.
Das eine Verhalten wirkt nun nicht mehr wie Unvernunft, Unterlassung oder gar Blödheit, sondern es bekommt den Charakter einer akzeptablen kleinen Schwäche, die ohnehin (so gibt man es vor) nur temporär auftritt.
Und das andere, das eigentlich erstrebenswerte Handeln? Geht es völlig unter?
Nein, die Dringlichkeit wird vorerst zurückgestuft. Es hat absolut keine Priorität. Mit anderen Worten: Die eigene Schwachheit wird toleriert, doch durch ein bisschen Dekoration kaschiert. Durch das Schönreden.
Sich zu bessern wird selbstverständlich nicht komplett in Frage gestellt, aber der Mensch muss ja jetzt nicht mit Siebenmeilenstiefeln darauf zustürmen. Sonst soll man doch auch immer noch einmal eine Nacht darüber schlafen … (Schon wieder Ausreden. Die nächste Schönrederei.)

Wie Schönreden konkret vonstatten geht, macht das Beispiel Stubenhockerdasein respektive Bewegungs- muffeligkeit deutlich. Ich gestehe, davon war ich zuletzt betroffen. Nehmen Sie bitte folgende Beschreibung nicht komplett wörtlich, es geht mir mehr um das Prinzip. Ich überziehe bewusst, damit die Masche besser hervortritt.
Schauen Sie, ehrlich und ohne Verschönerung hieße es: „Ich bewege mich zu wenig. Jedenfalls im Winterhalbjahr. Das ist ungesund. Ich bin zu lang drinnen. Ich sitze durch die Arbeit zu lang am Laptop und brauche Ausgleich. Ich muss hinausgehen! Häufiger und länger!“
Das ist klar und nicht misszudeuten. Doch was läuft ab?

Couchhockerei und fehlende Bewegung an frischer Luft werden zunächst mit dem Hinweis auf ungünstige Jahreszeit, denkbar schlechtes Wetter, Ausrutschrisiko und frühe Dunkelheit erklärt, dann folgt die Erwähnung der wirklich dummen, dummen Erkältungsgefahr, im nächsten Schritt wird Zeitmangel beklagt und überhaupt das ganze Ausmaß des aktuellen Bewegungsmangels drastisch verharmlost. Die beschwichtigende Ergänzung lautet, dass sich das ja alles sowieso demnächst wieder ändert. Zum Besseren wendet. Wenn es erst einmal Frühling ist, d. h. natürlich nur, wenn es dann auch wärmer wird. Und trocken müsste es sein. Aber dann. Sobald …
Egal, jedenfalls demnächst. Demnächst?
„Morgen ist der Tag, an dem die meisten Diäten beginnen“. Sie kennen den weisen Spruch? Sie können ihn getrost ebenso auf den Vorsatz sich mehr zu bewegen anwenden. Der Mensch ist Meister im Herausschieben von ihm unangenehmen, lästigen, ihn anstrengenden Dingen. Einmal eingefahrene, bequeme Gewohnheiten gibt er nur ganz schlecht wieder auf. Dazu muss – je nach Naturell – erhebliches Geschütz aufgefahren werden!

Doch kehren wir einen kleinen Schritt zurück. Der Punkt zur Umstellungsbereitschaft ist noch nicht erreicht, der Änderungswille nicht ausgeprägt genug. Das bisherige Arrangement, Taktik, Verschleierung und auch die Rechtfertigung, funktionieren schließlich eine Weile relativ gut. Und wenn die mehrfach heruntergeleierten Phrasen tatsächlich eines Tages weder auf andere noch auf einen selbst mehr überzeugend wirken, setzt der Mensch, das schwache, aber findige Wesen, halt eins drauf. Variiert seine Begründungen, baut phantasievoll aus. Bastelt keine Standard- sondern Luxusausreden.
Aufpassen muss man eigentlich nur, dass gemachte Aussagen vage bleiben. Warum? Sie wollen doch wohl nicht festgenagelt werden! Bloß keine verbindlichen Zusagen! Keine Zahlen, keine Daten!
Gummibandangaben. Dehnbar …
Eine richtiggehende Untermauerungs- und Verteidigungsstrategie kommt dann zur Anwendung, wenn Sie – sofern Sie ein Bewegungsmuffel sind – von Zeit zu Zeit mitleidheischend einwerfen, dass Sie heute doch gerade so viel zu tun hatten und immer etwas dazwischen kam. Das enthebt Sie jeder Schuld und Eigenverantwortung. Sonst hätten Sie selbstverständlich schon längst begonnen …!
Sie können auch beleidigte Leberwurst spielen, sobald Sie jemand auf das Thema Bewegung anspricht und mindestens ebenso eingeschnappt betonen, Sie hätten heute die Treppe genommen. Die Treppe!
Oder Sie humpeln demonstrativ ein paar Schritte und verleihen Ihrem Gesicht eine schmerzverzerrte Note. (Mit dem Knie können Sie jetzt echt nicht …)

Meinen Sie, ich hätte das volle Programm durchgezogen, um mich vor Bewegung zu drücken? Nein, denn dreiviertel dieses ganzen Theaters wäre mir viel zu blöd und zu peinlich. Aber mir ist das alles schon oft begegnet, und so befürchtete ich einfach, es käme vielleicht irgendwann auch bei mir dazu.
Vielleicht würde ich auch so abgebrüht! Im Erfinden, im Vermeiden.
Es muss nicht so passieren, es ist typabhängig. Doch selbst wenn man die einzige Person ist, der man etwas vorspielt – das geht alles nur eine Weile. Sie kennen sich ja und riechen den Braten. Es geht genau so lange, bis der Punkt erreicht ist, an dem Ihre Unzufriedenheit mit sich selbst über ein erträgliches Maß hinauswächst. Irgendwann kommt der Moment, da gehen Sie sich selbst so massiv auf den Zeiger, dass Sie Ihre Ausreden nicht mehr ertragen können. Inzwischen – meist zeitgleich – fühlen Sie sich durch den Bewegungsmangel wirklich unwohl. Die Konsequenzen machen Sie mürbe. Konditionsdefizite, schnelleres Frieren, höhere Tendenz zu Kopfschmerzen, schrumpfende Muskeln, schlaffere Glieder, schwere Beine, schlechterer Schlaf, gesunkener Antrieb. Das einzige, was langsam aber sicher wächst, ist das Gewicht. Sitzpölsterchern. Speckröllchenansatz.
Schluss! Ende! Aus!
Mehr Bewegung!
Selbstverständlich sind am Anfang immer die besten Vorsätze da. Nach der Überwindung gilt es allerdings, die Motivation aufrecht zu erhalten, den nötigen Durchhaltewillen zu zeigen! Das Bewegungsprogramm klaut Ihnen Zeit. Täglich ein bestimmtes Pensum zu absolvieren, gestaltet sich schwieriger als gedacht. Was die Leistung angeht, verschätzen Sie sich großzügig. Klar, zu Ihren Gunsten.
Unversehens schleicht sich das Schönreden wieder ein. Sie haben noch gar nicht viel gemacht, meinen aber, dass es heute „doch mal reicht“.  Am nächsten Tag gehen Sie unbekümmert vom abgesackten Bewegungslevel des Vortages aus, so dass der Einsatz kontinuierlich wieder abnimmt. Am darauffolgenden Tag fällt der Entschluss, alles auf das Wochenende zu verschieben, aber da stehen – leider, leider, kann man echt nichts machen  – auf einmal andere Sachen an. Der Elan verfliegt, der Effekt ist gleich Null.

Wenn ich wieder einen Blick zurück auf meine Ausgangslage werfe, so stellte ich fest, dass ich irgendwie keinen vertrauenswürdigen Überblick über das Ausmaß der zustande gekommenen täglichen Bewegung hatte, aber es mir immer schien, als wäre es zu wenig an körperlicher Betätigung.
Gleichzeitig habe ich mich damit beruhigt, dass im Sommer wieder die Gartenarbeit wartet, momentan mein Stepptanz (nur an einem Abend pro Woche) etwas dazu beitragen würde und zusätzlich doch immer einiges an Fußwegen zusammenkäme. Aber in einem ausreichenden Maße?
Wer sollte darüber neutral urteilen, und wer würde antreiben, wenn es zu wenig war?

Das war und ist doch generell der große Haken an der ganzen Sache!
Man braucht feste Vorgaben und eine Kontrolle, aber auch einen Anreiz und eine Art Belohnung! So wie ein Fixtermin (eine ablaufende Frist) oft hilfreich ist, dass Artikel, Angebotserstellungen oder sonst etwas endlich vollendet werden, so wie einzuhaltende Werte und anstehende Labortests beim Arzt einen Patienten dazu veranlassen, sich gesünder und bewusster zu ernähren.

Und hier kommt Jules Pedo ins Spiel!
Er übernimmt die Funktion, die früher das schlechte Gewissen in der Lenor-Werbung hatte. Er ist diese geisterhafte Erscheinung, die sich immer von der Seite heranschleicht. Jules spricht zwar nicht, scheint jedoch permanent über die Schulter zu blicken. Es ist ein kleines, am Körper getragenes Gerät, das kontrolliert. Es zählt sämtliche Schritte, die ich am Tag mache. (Mir ist so ein separater Minizähler lieber als eine Handy-App, bei der ich womöglich online persönliche Werte eingeben muss.)
Jules ist unbestechlich und das, was er im Display anzeigt, gibt Aufschluss darüber, ob mein heutiges Pensum, mein Soll, erfüllt ist oder nicht. Keine Diskussion, keine Ausreden.
Es reicht nicht immer! Mehrmals musste ich dafür am Abend noch zusätzlich durchs Haus hechten, Treppen auf- und absteigen oder auf meinem Stepper trainieren.
Es gibt andererseits ebenso kleine Glücksmomente! Gelegentlich erscheint plötzlich eine unerwartet hohe Zahl. Da Jules sich nicht zu meinen Gunsten verzählt, muss es stimmen. Dann waren Aufwand und Anstrengung zuvor völlig unbemerkt geblieben, was natürlich klasse ist.
Mir macht die Bewegung so definitiv mehr Spaß, es geht mir bereits jetzt schon besser, und es spornt natürlich an, seinen Bestwert immer mal wieder ein bisschen zu steigern. Ich werde also meine Erkundungstouren fortsetzen, ihn mit Vorliebe dort anstecken, denn dabei hat mein „pedomètre“ ordentlich zu tun! Wenn Sie irgendwann einmal eine ominöse fünfstellige Zahl am Ende eines Blogtexts finden, dann könnte es sich um das Schrittergebnis der vorangegangenen Tour handeln.

Ich habe gerade einen Seitenblick auf Jules geworfen. Mir fehlen heute nur noch 200 Schritte. Das ist ein Klacks. Die spaziere ich nebenher beim Geschirr abtrocknen, oder ich übe Steppschritte während des Zähneputzens.

Aber wissen Sie, so schön diese Kontrollanzeige für Schritte ist, über eines bin ich erleichtert: Ich bin sehr froh, dass Jules lediglich die Bewegung über die Schrittanzahl erfasst und nicht synchron permanent auch noch Kalorien zählt. Gestern erhielt ich zum Kaffee netterweise völlig unaufgefordert Gratisproben dreier Eissorten. Saisonale Spezialitäten. Rhabarberquark mit Waldfrüchten, Mokka-Feige und Mandel-Zimt! Sehr lecker!
Was hätte es mich genervt, wenn so ein Toni Controletti mir dann durch in den Mund Zählerei den Genuss vermiest hätte!

Eisproben bei Giovanni L. - Spezialitäten der Saison

Ich wünsche Ihnen einen schönen und sonnigen Sonntag!

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© by Michèle Legrand, Februar 2016
Michèle Legrand - freie Autorin - ©Fotograf Andreas Grav

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  1. #1 von absengeralois am 28/02/2016 - 08:43

    Der Wille ist vorhanden,das Fleisch ist zu schwach….Gruß Alois

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    • #2 von ladyfromhamburg am 28/02/2016 - 14:31

      Nicht umsonst entstand dieser Spruch. ^^ Danke schön für deinen Kommentar, Alois! Schönen Sonntag!

      LG Michèle

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  2. #3 von leonieloewin am 28/02/2016 - 09:16

    Toll geschrieben Michèle. In der einen oder anderen Form betrifft es uns alle – so geht es mit den guten Vorsätzen. Aber wie Dein neuer Freund Pedo zeigt, hilft die für uns individuell richtige Motivation häufig weiter. Ein messbarer Erfolg, den Du individuell beeinflussen kannst. Leider geht das mit Freundin Waage nicht ganz so einfach :-). Liebe Grüße nach Hamburg und viele gemeinsame Schritte mit Pedo wünscht Dir Leonie

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    • #4 von ladyfromhamburg am 28/02/2016 - 14:35

      Danke schön, Leonie! Ja, merkwürdig, dass die Waage als Kontrollfunktion nicht die gleiche Kraft hat oder der Körper trotz Anstrengung nicht unbedingt das gewünschte Gewicht verliert (erreicht). Aber irgendwo kann man anfangen. Mein Gewicht ist zum Glück auch nicht das Problem. Es wäre es nur geworden, wenn ich mich nicht bald aufgerafft hätte.

      Liebe Grüße zu dir auf die Insel! Schönen Sonntag!
      Michèle

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  3. #5 von wol am 28/02/2016 - 12:12

    Wieder mal ein informativer, unterhaltsamer Beitrag! Interessantes Gerät. Wobei ich nicht so gegen die Health App bin, mit Kalorienzähler und auch Aufzeichnung der anderen sportlichen Aktivitäten wie Tennis oder Radfahren. Bei letzterem wird übr. die ganze Tour mit aufgezeichnet mit vielen zusätzlichen interessanten Infos.

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    • #6 von ladyfromhamburg am 28/02/2016 - 14:43

      Freut mich, deine Reaktion auf den Beitrag zu lesen! Danke sehr!
      Ich glaube dir sofort, dass auch die Health App ihre Vorteile hat, sie motivieren bzw. animieren kann und bestimmt noch einiges Interessantes zusätzlich bereithält. Selbst mein kleiner Zähler hat ja noch ein paar andere Funktionen wie einen Trainingsmodus, Angaben zum Kalorienverbrauch (zählt aber eben keine Kalorien mit ^^), man kann kalibrieren etc.
      Doch für mich stelle ich fest, um überhaupt erst einmal in die Gänge zu kommen, muss es einfach sein. Simpel, klar und deutlich. Mich darf nicht die Aussicht auf ein tolles, umfangreiches Trainingsprogramm davon abhalten, überhaupt zu starten. Das kann leicht passieren, wenn man meint, dass die Zeit zum kompletten Absolvieren gerade nicht reicht. Dann macht man plötzlich wieder gar nichts.
      Es hört sich aber gut an, wenn du sagst, dass andere Aktivitäten mit aufgezeichnet werden! Das kommt momentan ein bisschen zu kurz. Manche Bewegungsabläufe registriert mein Gerät nicht. Dann weiß ich nur für mich, dass ich zusätzliche Aktion hatte. Geht auch, macht aber weniger Spaß.

      Danke auf jeden Fall auch für deinen Hinweis auf die App!
      LG Michèle

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  4. #7 von kowkla123 am 28/02/2016 - 14:13

    Ein Problem so toll beschrieben, es wird gelingen, schönen Sonntag

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    • #8 von ladyfromhamburg am 28/02/2016 - 14:45

      Ich denke auch, dass es ein guter Anreiz ist und eine schnelle und für mich effektive Kontrolle. Freut mich, dass dir der Beitrag gefiel, Klaus!
      Auch dir einen schönen Sonntag!
      LG Michèle

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  5. #9 von Hinnerk und Henrikje am 28/02/2016 - 22:57

    Ich hab auch einen Schrittzähler dabei…es ist manchmal schon spannend, wie man sich auch verschätzen, wenn man meint unglaublich viel gelaufen zu sein😉. Liebe Grüße Andrea

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    • #10 von ladyfromhamburg am 28/02/2016 - 23:30

      Das passiert natürlich auch! Andrea, ich habe es ja am Freitag fertiggebracht, das Ding irgendwie mittendrin während einer längeren Tour unabsichtlich zu deaktivieren. Das hat mich natürlich etwas gewurmt, doch im Prinzip war mir ja auch ohne Beweis klar, dass ich dennoch viel herumgelaufen war. Ich muss diese Kontrolle durch den Zähler hauptsächlich an Tagen haben, wenn wenig anfällt. Damit ich eine Extraaktion einlege, so dass ein Minimum immer zustande kommt.

      Danke schön fürs Vorbeischauen!
      LG Michèle

      Gefällt 1 Person

      • #11 von Hinnerk und Henrikje am 28/02/2016 - 23:36

        Das kenn ich auch😃…man weiß es, aber man ärgert sich trotzdem ein wenig. Sehr gerne schaue ich bei dir vorbei, liebe Michèle😊…liebe Grüße

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  6. #12 von Silberdistel am 29/02/2016 - 18:04

    Über so einen ständigen Begleiter habe ich auch schon nachgedacht. Bisher habe ich aber immer noch geschätzt, wie lange ich pro Tag stehe, gehe, laufe etc. Ob ich da allerdings immer ganz richtig liege, das ist eine andere Frage. Der Mangel an Bewegung im Winterhalbjahr stört mich mitunter auch und da wäre ein solcher Begleiter vielleicht ein kleines mahnendes Gewissen.
    Dankeschön für diesen interessanten und unterhaltsamen Post.
    Liebe Grüße schickt Dir und Deinem ständigen neuen Begleiter ;-) die Silberdistel

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    • #13 von ladyfromhamburg am 01/03/2016 - 21:46

      Ich find’s (auch nach weiteren Tagen des Tragens) wirklich praktisch zur eigenen Orientierung. Du kannst es dir ja überlegen. In den Tchibo-Filialen gibt es demnächsten als Aktion einen Schrittzähler(ab dem 09. März). Der kostet dann €12,95.
      Danke fürs Hereinschauen und für deine Zeilen, liebe Silberdistel!
      Liebe Grüße auch zurück!
      Michèle

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  7. #14 von ernstblumenstein am 01/03/2016 - 16:31

    Auch ich habe grossen Mangel an Bewegung im Winterhalbjahr, allerdings spielte ich diesen Winter trotz Kälte an vielen schönen Tagen draussen Pétanque und bewegte mich. Ich habe auch begonnen, mich an den letzten trockenen Tagen wieder mit Vorarbeiten im Garten, mit Bäume schneiden und Holz hacken nützlich zu machen. Ich mag den Frühling kaum erwarten.

    Einen Jules Pedo werde ich mir nicht anschaffen, weil ich das Spiel mit den „Ausreden en masse“, das Du so herrlich und eindrücklich geschildert hast, nicht mache. Ich komme mit meiner eigenen Lebensphilosophie ganz gut zurecht, habe eigene Vorstellungen, die mir oft wichtiger sind als neue Erungenschaften. Bin halt aus einer anderen Zeit geboren, aus einer einfacheren, sperrigeren…
    Liebe Grüsse nach Hamburg. Ernst

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    • #15 von ladyfromhamburg am 01/03/2016 - 21:53

      Ich kann deine Einstellung gut verstehen. Für alles braucht man auch nicht technische Unterstützung, schon gar nicht hochtechnische Apparate. Mir hat es jetzt geholfen, mit einem relativ simplen Gegenstand eine kleine Kontrolle zu haben und überhaupt erst einmal – trotz Kälte und trotz grauen Himmels – ein bisschen in die Gänge zu kommen. Vielleicht kann ich irgendwann darauf wieder verzichten, vielleicht behalte ich ihn dabei. Man wird sehen. Was ich sicherlich nie brauchen werde, ist großer Schnickschnack mit dem ich dann im Riesenstil stundenlang „trainiere“. Das ist gar nicht mein Ziel. Da habe ich schon vorher keine Lust, weil ich draußen in der Natur bestimmt nicht herumhetze. Ich möchte ja was sehen und genießen. ^^

      Ich grüße herzlich zurück! Danke, dass du deine Einstellung dazu hier ein bisschen vermittelt hast, Ernst!
      Michèle

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