Von temporären Dingen und unfolgsamen Wesen …

Ich husche heute kurz ums Eck. Schneie für einen Moment bei Ihnen herein. Dafür müsste die Zeit reichen.
Bei Ihnen, bei mir …
Ich will nicht behaupten, dass ich schon kolossal von Weihnachtsvorbereitungen vereinnahmt werden würde und deshalb Schreibzeitmangel herrschte, doch irgendwie meint das reale Leben auf seine ureigene Art, es hätte nun einmal Vorrechte gegenüber dem virtuellen. Es beschäftigt mich ausgiebig, und so ist das Bloggen auf meiner Yes-I-Can!-Liste momentan leicht nach hinten gerutscht. In solch einer Situation tätschle ich den Blog immer und streiche beschwichtigend über seinen Header – so wie man einem Kind über den Kopf streicht. Dazu murmele ich: „Alles gut. Ganz ruhig, deine Vernachlässigung ist eine temporäre Angelegenheit.“

Irgendwie besetzt die allgemeine, diese bescheidene aktuelle Lage generell den Kopf mit anderen Dingen. Es steht mir jedoch absolut nicht der Sinn danach, darüber zu schreiben! Es hemmt andererseits fraglos das sonst immer auftretende Sprudeln fremder, neuer Gedanken …
Unerwartet standen obendrein Krankenhausbesuche auf der Tagesordnung. Das hat zum Glück schnell ein Ende gefunden. Ein gutes Ende.
Worüber man noch herummuffeln könnte, sind die mistigen Tiefdruckgebiete der letzten ein oder sogar zwei Wochen, die einen mit ihren diversen Ausläufern und vor allem den massiven Luftdruckschwankungen regelrecht lahmlegen! Kollege Vollmond funkt zusätzlich beim Schlafen dazwischen …

Wintereinbruch in Norddeutschland am 22.11.2015 - Garten im Schnee

Tiefdruckgebiete und plötzlich Wintereinbruch im Norden am 22.11.2015

 

Lamentieren ist allerdings – als dauerhafte Einrichtung betrachtet – höchst öde und Sie werden mir nicht weismachen wollen, dass Sie wild darauf sind, so etwas hier nun ständig zu lesen. Ätzend, oder?
Also erzähle ich Ihnen etwas anderes.

Ich habe unterwegs einen Kaffee getrunken. In einer Bäckerei, in der man sich auch setzen kann. Dort ist es pickepackevoll im Moment, besonders seit am Tresen der Stollen mit ins Angebot aufgenommen wurde. Den kann man scheibenweise bekommen, und es gibt neben dem klassischen Dresdner Stollen noch diverse Stollenvarianten. Marzipanstollen, Rosinenstollen, Stollen ohne Orangeat und weitere.
So saß ich mit meiner Tasse dort, nah genug am Verkaufsgeschehen, wo mich Kunden- oder auch Verkäuferverhalten regelmäßig verblüfft und erheitert. Eigentlich überall, wo sich viele treffen, wo gewartet werden muss, wo hin und wieder neue Produkte angeboten werden, ist eine gute Ausgangslage für Gespräche wie diese:
„Haben Sie auch Stollen ohne Rosinen?“
Ohne Rosinen? Ja, der Pistazienstollen hat keine.“
„Aber der hat Pistazien.“
„Sagten Sie nicht, Sie wollten keine Rosinen?“
„Ja, aber Pistazien mag ich auch nicht!“
„Dann nehmen Sie doch Mohnstollen.“
„Also, wissen Sie, das ist irgendwie nicht wie Stollen …“

Achten Sie auch gern auf die Begleitpersonen, die in Warteschlangen ein wenig nutzlos herumstehen und noch schneller genervt sind, als der Einkaufende selbst.
„Müssen wir hier warten? Das dauert ja ewig.“
„Wir sind gleich dran.“
„Ich habe aber langsam Hunger …!“
Und wenn Sie jetzt denken, da spricht jemand mit seinem Kind, dann liegen Sie falsch. Ein Herr im Rentenalter murrt neben seiner Frau, die eine Weile versucht, geduldig mit ihm zu bleiben.
„Wir wollten beim Fischmann zu Mittag essen!“
„Ja, machen wir doch auch noch!“ Sie klingt mittlerweile gereizt. „Aber du wolltest doch gern die Franzbrötchen von hier haben, hast du gesagt!“
Er schweigt.
„Können die nicht mal schneller machen?“, setzt er kurz darauf sein Blubbern fort.
„Lothar, jetzt hör auf zu quengeln, setz dich da hinten hin und warte, bis ich dich hole!“
Zack! So geht das!
Bei einem gewissen Verhalten ab einem gewissen Alter spricht man offenbar wieder genauso wie mit einem störrischen Kleinkind. Oder man lenkt ab. Ich hätte ihm ja gewinnend lächelnd die Stollenproben rübergeschoben.
Ja, probier mal! Hier, die Sorte auch noch! Na, welcher ist besser? Ach, du bist nicht sicher? Hattest du die hier denn überhaupt schon gehabt? Nimm doch noch ein Stückchen …
Da geht schon Zeit drauf. Wahrscheinlich steckt er noch mitten in der Verköstigung, wenn das Franzbrötchen bereits bezahlt ist. Vielleicht ist dann das Problem, ihn von dort wieder wegzubekommen.

Den folgenden Satz habe ich – gerade wenn es voll war – auch schon relativ oft gehört:
„Hier gehe ich nie wieder einkaufen!“
Im Brustton der Überzeugung. Tja, und zwei Tage später trifft man sich dann wieder dort.

Wissen Sie, was ich unterwegs auch leicht amüsiert zur Kenntnis nehme?
Sätze wie: „Wollen wir da nachher jetzt hingehen?“
Gern fällt auch: „Da haben wir manchmal immer Obst geholt.“
Oder jemand wählt diese Kombination: „Du solltest ihn bald gleich anrufen.“
So etwas kommt viel häufiger vor, als Sie ahnen, und es sind keineswegs Sätze, die nur Kinder im Programm haben! Meist manchmal lassen es Erwachsene vom Stapel und merken tatsächlich oft nie, wie widersprüchlich es ihre Aussage macht.

Wo ich gerade Szenen aus dem Einkaufszentrum erwähne: Erinnern Sie sich noch an den Post, in dem mich vor einiger Zeit ein Zebra überholte? Es ging damals um die recht großen, stabilen Plüschtiere, auf denen Kinder hier reiten können und dabei tatsächlich vorwärts kommen. Es gibt neben Pferden, Zebras und einem Einhorn auch eine nette Kuh. Mein heimlicher Favorit!
Gemein ist allen, dass sie Rollen haben und bei Gefälle auch ohne antreibende Reitbewegung eigenmächtig ein bisschen weitergleiten. Sehr zur Irritation der jüngeren Reiter, wenn sie eine etwas gewölbte Brücke überqueren, ächzend den minimalen Anstieg wuppen und nach dem höchsten Punkt ohne eigenes Tun abrupt das Vieh die Kontrolle übernimmt.
So kann es passieren, dass hinter Ihnen plötzlich ein Cowboy leicht panisch brüllt:
„Die Kuh soll endlich bremsen!“
Was Mamas und Papas veranlasst, das unfolgsame Wesen beherzt am Schwanz zu greifen, auch wenn es lediglich  die Geschwindigkeit einer Schnecke hat.

Grad vorhin kam ich noch kurz mit jemandem an einer Ampel in der Nähe ins Gespräch. Die hiesigen 66 Straßenlampen, die ab November Acrylglasrohraufsätze mit LEDs im Innern erhalten und dadurch farbig leuchten können, waren das Thema. Sie sind mit einem Lichtsteuerprogramm einzeln anzusteuern und wechseln in gewissem Zeitabstand ihre Farbe. Es herrscht allerdings stets eine Zeitlang bei allen ein iden-
tischer Farbton, kein wilder, bunter Mix. Vorhin leuchteten alle in Grün.
Bis auf eine. Sie bevorzugte ein blasses Magenta.
Der Herr meinte, das würde das Gesamtbild komplett verhunzen, und man sollte die defekte Lampe schleunigst reparieren. Um gleich noch zu ergänzen, dass sich wahrscheinlich wieder kein Schwein darum kümmern wird.
Was soll ich sagen … Ich sehe es lieber so:
Es gibt eine rebellische Lampe. Das schwarze Schaf, das sich was traut. Und das ist gut so.

Herbstfärbung beim Brombeerblatt

Auch so ein schwarzes Schaf. Ein unverwüstliches Brombeerblatt, das sich selbst bei Schneefall noch am Trieb hält, bunt leuchtet und nicht abfallen will wie alle anderen …

 

Mir wird gerade bewusst, mit kurz um die Ecke kommen und einen Moment hineinschneien habe ich offenbar so meine Schwierigkeiten. Ich hocke hier schon wieder fest. Schluss jetzt.
Und Sie schließen jetzt sofort die Seite! So geht das einfach nicht!

.
Sie können allerdings gern irgendwann wiederkommen …

.
© by Michèle Legrand, November 2015
Andreas Grav (Ausschnitt)

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  1. #1 von Carlheinz Schanzenbach am 26/11/2015 - 19:32

    Ja, temporäre Dinge sollte man genussvoll und dankbar genießen, besonders wenn es dabei um das reale, also wahre Leben geht.

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    • #2 von ladyfromhamburg am 27/11/2015 - 12:43

      So ist es, Carlheinz. Ich genieße (oder vermisse andererseits) auch eher reale Dinge, als etwas aus der virtuellen Welt. Doch mir fehlt sehr häufig deutlich, wenn ich nicht zum Schreiben kommen. Insofern bin im immer äußerst froh, wenn dort nur eine temporäre Unterbrechung eintritt.

      Danke schön für deinen Kommentar!
      LG Michèle

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  2. #3 von wol am 26/11/2015 - 20:57

    Really great your way of writing!

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  3. #5 von Plietsche Jung am 26/11/2015 - 22:37

    Eine kurzweilige Kolumne !

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    • #6 von ladyfromhamburg am 27/11/2015 - 12:55

      So soll es auch sein. (Es steckt durchaus Absicht dahinter. Ich kann es so furchtbar schlecht ertragen, jemanden beim Lesen einzuschläfern.^^)

      Danke für deine Zeilen!
      LG Michèle

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  4. #7 von FOTOGRAFIKUM® am 27/11/2015 - 10:16

    dem Volk aufs Maul geschaut. :-) sehr schön! vielleicht wird das eine oder andere ja bald übernommen.
    Luther hat das schon gemacht
    »(…) man muss die Mutter im Haus, die Kinder auf den Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselben auf das Maul sehen, wie sie reden, und danach dolmetschen; so verstehen sie es denn und merken, dass man deutsch mit ihn‘ redet.«

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    • #8 von ladyfromhamburg am 27/11/2015 - 13:09

      Ich wäre ja froh, wenn manches von dem Gehörten nicht gleich komplett übernommen werden würde, denn sich klarer auszudrücken, hat auch seine Vorteile. Für beide Seiten. ^^
      Danke für die von dir zitierte Passage aus Luthers Hinterlassenschaften! Ich überlege gerade, wer da im Endeffekt wen belehrt und wer von wem etwas gelernt hat. Sprache lebt und manches bekommt einfach seinen festen Platz im Alltag – wider alle Regeln oder Korrektheit. Gesprochenes und geschriebenes Wort sind dabei dann letztendlich aber (glücklicherweise) noch zwei Paar Schuhe.

      Liebe Grüße, Ernst, und danke für deinen Kommentar!
      Michèle

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  5. #9 von Zeitreisender am 27/11/2015 - 12:14

    Hallo Michèle,
    herzlichen Dank für diese amüsanten temporären Begebenheiten und ich wünsche dir ein relaxtes und non-temporäres Wochenende!
    Ab dem 1.12. werde ich dann auch mal etwas Stollen probieren… :-)

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    • #10 von ladyfromhamburg am 27/11/2015 - 13:15

      Danke, Volker! Dann lass ihn dir schmecken. Hast du feste Stollenstarttage? :-)
      Ich wünsche dir bzw. euch einen schöner ersten Advent! Und danke für deinen Blogbesuch hier und das positive Feedback!

      LG Michèle

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  6. #11 von kowkla123 am 27/11/2015 - 14:39

    Liebe Michelle, es macht großen Spaß deine Worte zu verinnerlichen, so toll und unterhaltsam erlebt man es selten, echt schön, wünsche dir noch einen guten Tag

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    • #12 von ladyfromhamburg am 27/11/2015 - 19:25

      Das ist aber eine angenehme Einschätzung! Danke, Klaus! Freut mich, dass du auch wieder mit von der Partie warst, und es dir nicht langweilig wurde.
      Schönen 1. Advent und liebe Grüße!

      Michèle

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  7. #14 von marliesgierls am 27/11/2015 - 16:36

    Das Schöne bei dir Michèle ist, Du brauchst überhaupt kein besonderes Thema, wenn Du zu einem x-beliebigen Thema etwas schreibst, wird es interessant und kurzweilig, man fängt an zu lesen und hört wirklich erst am Schluss auf, das bewundere ich immer wieder an Deinen Posts. So gab es heute auch wieder erfrischendes fürs Wochenende, Dankeschön!
    Ich wünsche Dir ein schönes 1.Advents-Wochenende, ganz liebe Grüße Marlies

    Gefällt mir

    • #15 von ladyfromhamburg am 27/11/2015 - 19:43

      Es ist für mich immer wieder schön zu erfahren, dass diese Art zu schreiben später jemandem auch beim Lesen behagt. Ich versuche eigentlich das umzusetzen, was ich wenn ich selbst irgendwo lese irgendwie erhoffe oder erwarte. ich könnte jetzt superdetailliert ausführen, was das alles ist, aber ich packe es in einen Satz: Man darf sich einfach nicht durch den Text quälen müssen. Und man sollte sich am Ende möglichst nicht schlechter fühlen als vor dem Lesen. ^^

      Ich danke dir für die nette Rückmeldung, Marlies! Da geht mir doch ein bisserl(oder mehr) das Herz auf.
      Liebe Grüße!
      Michèle

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      • #16 von marliesgierls am 27/11/2015 - 21:02

        Das darf es auch Michèle. Ich kenne wirklich niemand, der so über jedes Thema wie Du schreiben kann, eine wirklich seltene Gabe und vielleicht auch hart erarbeitet, von alleine kommt bekanntlich nichts. Trotzdem mancher kann sich noch so mühen und wird es trotzdem nicht schaffen.
        Schön, dass wir durch Deinen Blog davon profitieren dürfen.
        Liebe Grüße Marlies

        Gefällt 1 Person

  8. #17 von gsharald am 28/11/2015 - 07:56

    Hallo Michele,

    auch dieses Mal bin ich gern bei Deiner Tour dabei gewesen. Schön, wie Du Dein Umfeld beobachtest und hier niederschreibst. Das sind Dinge aus dem Alltag, die Du hier beschreibst, die eigentlich jeder von uns sehen kann. Oft hält man sie für alltäglich. Du machst etwas besonderes daraus. Danke dafür.

    Ich wünsche Dir ein schönes erstes Adventswochenende

    Liebe Grüße
    Harald

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    • #18 von ladyfromhamburg am 28/11/2015 - 19:32

      Hallo Harald, ich habe mich sehr über deine positive Reaktion und die Betrachtungsweise gefreut! Vielen Dank!

      Auch von hier aus liebe Grüße und ebenfalls einen schönen 1. Advent!
      Michèle

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    • #19 von ladyfromhamburg am 02/12/2015 - 13:39

      Danke schön, Harald! Das freut mich sehr! Auch dir und deiner Familie noch eine schöne Adventszeit!

      LG Michèle

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  9. #20 von kowkla123 am 29/11/2015 - 17:34

    wünsche einen schönen ersten Advent

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  10. #21 von kowkla123 am 30/11/2015 - 14:54

    ich finde es schade, dass Hamburg Olympia abgewählt hat, wünsche eine gute Woche

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    • #22 von ladyfromhamburg am 01/12/2015 - 17:00

      Hallo Harald, ich hoffe, du hattest auch einen schönen 1. Advent. Tja, ich glaube, die Entscheidung haben sich keiner leicht gemacht. Es war schwierig … Ich wundere mich momentan nur, wie forsch deshalb aufeinander losgegangen wird in den Sozialen Netzwerken und auch in einem Teil der Presse. Das ist befremdlich und beschämend, welche überzogenen und auch unzutreffenden Vorwürfe sich gegenseitig gemacht werden.

      Lieben Gruß!
      Michèle

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      • #23 von kowkla123 am 02/12/2015 - 13:15

        ich hoffe, du hast mich gemeint und ja, ich sehe es auch so

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      • #24 von ladyfromhamburg am 02/12/2015 - 13:37

        Klaus, entschuldige bitte, ich war irgendwie in Gedanken und hatte den Namen gerade vorher gelesen. Ich passe nächstes Mal besser auf …

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  11. #25 von Silberdistel am 30/11/2015 - 17:21

    Solche herrlichen Sätze wie „Wollen wir da nachher jetzt hingehen?“ und ihre weiteren Begleiter haben mir in Deinem Post ganz besonders gefallen. Es ist mitunter schon lustig, was manchmal so daher geschwatzt wird :-) Dein Kurz-um-die-Ecke-schau-Post war sehr unterhaltsam und hat nebenbei sogar noch Appetit auf Franzbrötchen gemacht. Am liebsten hätte ich jetzt gleich eins :roll: Aber diese Gelüste muss ich wohl vertagen, hier ist gerade Ekelwetter und kein Bäckergehwetter ;-)
    Dankeschön übrigens für Deinen Adventsbesuch bei mir. Auch Dir und Deinen Lieben eine schöne Adventszeit und ganz liebe Grüße von der Silberdistel

    Gefällt mir

    • #26 von ladyfromhamburg am 01/12/2015 - 17:03

      Na, das freut mich doch zu lesen, liebe Silberdistel! Ich hoffe nun sehr, Sturm und Niederschläge lassen bald soweit nach, dass die wilden Franzbrötchen-Gelüste gestillt werden können. :-)
      Habt noch eine schöne Woche und liebe Grüße!

      Michèle

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  12. #27 von juergen61 am 02/12/2015 - 20:43

    Hallo Michele,
    ja als Hamburger mit dem temporären …da hast du genau die richtige Woche erwischt….kein tempo mehr für Olympia…es gab nicht nur eine rebellische Lampe sondern deren 52 Prozent…und die anderen machen jetzt das Licht aus ….ich frage mich schon wie man einer Verwaltung Olympia zutrauen kann die nicht mit knapp 10.000 Flüchtlingen klarkommt und wo man als Fussgänger nicht trockenen Fusses seinen Sohn zur Bushaltestelle bringen kann..weil die Stadt denkt Bäume haben Vorfahrt und der Fussgänger muss halt durch das Matschloch davor durchstolpern…selbst Berlin was ja bekanntermassen keine Flughäfen bauen kann bekommt das besser hin…by the way, haben wir schon die Elbmusikdingsdahalle abbezahlt ?….in der Schule regnet es durchs Dach und die Eltern müssen die Klassenräume selber putzen weil die Stadt an Dienstleistern spart..Daruf ein Franzbrötchen damit wenigstens im Bauch ein süsses leckeres Gefühl entsteht !
    :-) Liebe Grüsse vom fleissigen Mitleset, Jürgen

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    • #28 von ladyfromhamburg am 02/12/2015 - 23:09

      Hallo Jürgen, danke fürs Mitlesen und für deinen kleinen, sehr anschaulichen und zutreffenden Einblick in die Hamburger Um- und Zustände. Das Thema Olympiabewerbung und zuletzt die Entscheidung beim Referendum hat wirklich die Gemüter erhitzt. Die Reaktionen waren schon beachtlich … Man muss persönliche Schwerpunkte bestimmen, die einem wichtig bzw. wichtiger erscheinen und danach entscheiden. Jeder hat es getan – und kam zu unterschiedlichem Resultat. Ich bin über das Ergebnis erleichtert.

      Ich sende auch liebe Grüße zurück!
      Michèle

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  13. #29 von kowkla123 am 04/12/2015 - 15:27

    Liebe MIchelle, ein gutes Adventswochenende wünsche ich

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  14. #32 von ernstblumenstein am 05/12/2015 - 23:22

    Ich als Landei-Rentner kann all diese herrlichen Gespräche und Begebenheiten in unserem kleinen Dorf gar nicht mitbekommen, die eine Metropole wie Hamburg bietet. Es gibt kein Restaurant und keine Post mehr, nur noch einen Tante Emma-Laden und einen Friseur. Wir stehen also nirgends an. Ok, wir haben im Umkreis von 10 Autominuten 5 Kleinstädte oder grosse Dörfer mit allem „Drum und Dran“. Ich wünsche dir von Herzen frohe Adventstage. Ernst

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    • #33 von ladyfromhamburg am 07/12/2015 - 12:59

      Manchmal stelle ich mir genaue diese Zustände, die du bei dir im Dorf beschreibst, auch als sehr erholsam vor. Vielleicht nicht komplett ohne alles, aber vielleicht so eine Mischung aus Ort oder sehr kleiner Kleinstadt. Mit nur gelegentlichen Ausflügen dorthin, wo es einem zum Leben manchmal schon zu viel wird.
      Auch dir noch eine schöne Adventszeit, Ernst!

      Herzlichen Gruß aus dem Norden!
      Michèle

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