Der Gloria-Rufer und andere Ereignisse …

Das interne Tauziehen um den Blogpost dieser Woche endete gestern mit einem Sieg für den Gloria-Rufer über den dritten Bodensee-Teil. Meersburg wäre es diesmal gewesen. Es kann rein gar nichts für seine Niederlage!  Zeitaufwand und Ruheerfordernis beim Fertigstellen sind für einen See-Serienteil höher – und genau an der verfügbaren Zeit hapert es im Moment. So erwartet Sie stattdessen im Verlauf einer kleinen, entspannten Sonntagnachmittagskaffeeplauderei ein Einblick in Vorkommnisse der zurückliegenden Tage.

Wissen Sie, es gibt immer wieder einmal so gar nicht recht zusammenpassen wollende Dinge. Aktionen, Bilder, Eindrücke, die gefühlt in der präsentierten Kombination irgendwie misslungen wirken. Falsch erscheinen.
In anderen Momenten entstehen unter Menschen komische bis leicht bizarre Situationen. Auf ihre Art ebenfalls leicht daneben … Nur falsch erscheinen sie deshalb nicht automatisch.
Und es gibt selbstverständlich im Leben die ganz besonderen Augenblicke! Die wirken dann wiederum vollkommen und goldrichtig.  Keine Spur von daneben …
Die letzte Woche hatte von allem etwas parat.

Sollen wir loslegen? Stichwort Handel und Weihnachten.
Verzichten wir einfach auf eine grundsätzliche Diskussion über den frühen Verkauf von Schokoweihnachts-männern, das Augustangebot an Lebkuchen, schmelzenden Dominosteinen und Konsorten, das enorm zeitige Dekorieren von Lichterketten, Weihnachtsgirlanden, Tannenbäumen etc. Das Ergebnis einer solchen Debatte ist nämlich sowieso von vornherein klar: Alle beklagen die Vorgehensweise des Handels, aber an dessen Verhalten ändert sich darum noch lange nichts.
Wo Profit lockt …
Sich nur aufzuregen bringt also nicht weiter. Der Ärger macht nur hässliche Falten. Ehrlicherweise müssten wir uns eingestehen, dass wir als Kunden nicht konsequent genug im eigenen Handeln sind. Wir ziehen nicht an einem Strang. Wir werden weich vorm Regal. Wir akzeptieren die Umstände zwar noch nicht, aber wir tolerieren sie. Wir meckern doch im Vergleich zu früheren Jahren mittlerweile bereits deutlich weniger, murren immer leiser, und irgendwann werden sie uns vermutlich komplett ruhig bekommen.
Die Gewöhnung macht’s. Steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein.
Ihre Urenkel werden später überhaupt nicht mehr nachvollziehen können, was Ihren Puls beim Thema Adventszeit und Septemberstollen einmal hat losrattern lassen.

Was mich allerdings erstaunt, ist, dass bisher kein Ende in Sicht scheint mit der immer weiteren Vorverlegung der früher auf die echten Adventswochen beschränkten Vorweihnachtszeit. Stattdessen wird Jahr um Jahr immer noch ein bisschen eher mit Lichtern, Folie, Glitzerzeugs und erschlagenden Mengen an Weihnachtsmännern und anderen Süßigkeiten die Lieblingssaison des Handels eingeläutet.
Glauben Sie mir, nur die Tatsache, dass inzwischen Halloween zum Glücksfall für die Wirtschaft geworden ist und bis zum Gehtnichtmehr als weitere Einnahmequelle ausgeschlachtet wird, beschert uns bis zum
1. November noch ein wenig Ruhe vor weihnachtlicher Dekoration. Dass liebreizende Engel, Weihnachtskugeln und Goldhaar mit Gerippen, fies grinsenden Kürbissen und Kunstblut nicht so harmonieren, ist wohl für hartgesottene Verkaufsstrategen eine bittere Erkenntnis.

Wenn ich von Dingen spreche, die für mich nicht zusammenpassen wollen, dann ist z. B. dieses Weihnachten
im Spätsommer gemeint. In meinem Stadtteil gibt es von jeher Weihnachtsbuden sowie eine besondere Beleuchtung entlang der Straße. Vor zehn Jahren entstand aus diversen ursprünglich an der Straße platzierten Buden ein richtiger, ein kompakter Weihnachtsmarkt an einem zentralen Platz.
Als man damals zunächst damit begann, klammheimlich an der weihnachtlichen Straßenbeleuchtung etwas zu verändern, gab es Proteste. Wegen des früheren Zeitpunkts, aber auch deshalb, weil es Verzicht bedeutete. Es war eine Abkehr von der Tradition! Es gab nämlich plötzlich keine herkömmliche Beleuchtung mit Stern- und Tannenzweigmotiv oder sonst einem weihnachtlichem Bezug, stattdessen bekamen sämtliche Straßenlampen große Acrylzylinder übergestülpt, in deren Säulen LED-Leuchten ein Licht in wechselnden Farben produzierten.
Was tat man, um die leidige Diskussion zu stoppen?
Man nannte es nicht mehr Weihnachtsbeleuchtung sondern Winterlicht.
Wen wundert es, im Laufe der Jahre setzte die Gewöhnung auch hier ein und ja, es sieht in der Dunkelheit attraktiv aus! Wesentlich schöner und freundlicher an einem kalten Abend als ohne bunte Beleuchtung!
Nur  – es verströmt keine weihnachtliche Atmosphäre mehr.

Der Weihnachtsmarkt mit seinen durch viele Lämpchen beleuchteten Holzhütten und der (unechten) Eisbahn, ist am Abend stimmungsvoll, nur machte auch er eine seltsame Entwicklung durch.
Gab es in den Anfangszeiten noch diese besonderen Tage, Volkstrauertag und Totensonntag, jene Tage, die man abwartete, bevor buntes Licht, Trubel und das große Geschäft im Advent begann, erfolgte der Startschuss für diese Aktionen immer früher im November. Natürlich wurde Protest laut!
Kann man doch nicht machen! Geht gar nicht! Vorweihnachtszeit ist erst im Advent!
Was tat man, um diese neue Diskussion zu ersticken?
Sie ahnen es. Man nannte es eben nicht mehr Weihnachtsmarkt, sondern Winterzauber. Der darf nun ohne Skrupel eher beginnen. Man gibt sich auf Organisatorenseite nun jeden November der leisen Hoffnung hin, dass es winterlich wird …

Der diesjährige Winterzauber wurde am 6. November, am Freitagmittag, eröffnet.  Keine Ahnung, warum am Mittag. Wesentlich mehr Atmosphäre würde am Abend bei Beleuchtung herrschen. Es hätten auch mehr Menschen Zeit und Gelegenheit teilzunehmen. Der Zulauf wäre entsprechend höher.
Wie auch immer, man kann sich nun stolz rühmen, den ersten Weihnachtsmarkt in ganz Hamburg zu haben, der in dieser Saison seine Tore öffnet. Moment! Weihnachtsmarkt?
Ertappt! Es ist doch nur pro forma ein Winterzauber! Reine Verschleierungstaktik.

Das Wetter fällt gerade wieder gnadenlos in den Rücken. Das Thermometer zeigte am Freitag +16 °C an. Ein milder, sehr feiner Sprühregen benetzte die Haare der Ice Girls. Die Cheerleader-Truppe der Freezers tanzte aus Anlass der Winterzauber-Eröffnung in ihren bauchfreien Trikots auf der Like-Ice-Fläche. Spätsommergefühle machten sich breit, und die wenigen Gäste, die dort außer geladener Presse (Fotografen) sowie prominenten und eher unbekannten Eröffnungsmitwirkenden erschienen waren, wären mit einem kühlen Cocktail anstelle des Glühweins vermutlich glücklicher gewesen. Bei Vogelgezwitscher zeigte sich der Herbst von seiner milden Seite.
Winterzauber! Pustekuchen! Tja, so läuft es halt, wenn man kurz nach dem Abbau des Oktoberfestzelts schon wieder die Weihnachtsbuden errichtet!
Nichtsdestotrotz ist die Existenz des Weihnachtsmarkts grundsätzlich absolut begrüßenswert, und natürlich ist es eine schöne Einrichtung für Wandsbek – sobald die richtige Zeit gekommen ist!

Worüber sprachen wir noch? Komische, bizarre Situationen erwähnte ich anfangs!
Ich empfand eine als solche.
Irgendwann in diesen Tagen befand ich mich auf einem belebten Gehweg in meinem Viertel. Lief dort nichtsahnend. Nach einer Weile hörte ich ein Stück weit hinter mir jemanden rufen.
„Gloria!“
Was macht man, wenn man einen fremden Namen hört? Richtig, gar nichts. Man geht weiter und achtet nicht näher darauf. Das Rufen wiederholte sich allerdings mehrfach.
„Gloria!“
Mensch, hoffentlich hat er sie bald eingeholt! Oder sie bemerkt ihn endlich und bleibt stehen!
So oder ähnlich ging es mir durch den Kopf. Die männliche Stimme klang inzwischen durchdringend laut und zunehmend ungeduldig. Es fiel mir schwer, das Gebrüll weiter zu ignorieren.
„Gloria! Jetzt warte doch mal!“
Die energische Stimme ertönte diesmal direkt hinter mir, und einen kleinen Moment später tippten mir zwei Finger auf die Schulter. Ich drehte mich erstaunt um.
Der Gloria-Rufer in den Vierzigern schaute verdutzt.
„Oh, du … Sie sind es ja gar nicht!“
„Nein.“
„Sie sehen aber von hinten wirklich genauso aus!“
„Aha …“
„Überhaupt sind Sie sich ähnlich. Sie sind verwandt, oder?“
„Nein, bin ich nicht.“
„Nicht? Sie kennen Gloria gar nicht?“
„Nein!“
„Ach, das ist aber schade!“
Ich war verblüfft über diese fast schon wehmütige Feststellung. So fragte ich zurück:
„Kennen Sie Jonas?“
Welchen Jonas denn?“
(Ach, kannte er zwei?)
„Den anderen …“, erwiderte ich ernsthaft.
„Also ich kenne gar keinen Jonas …“, stammelte er.
Ich hatte den Mann heillos verwirrt. Mein Mitgefühl erwachte, ein minimal schlechtes Gewissen meldete sich kurz darauf. Außerdem musste ich lachen, was eine weiterhin ernste Miene und ein Fortsetzen der kleinen Veräppelei verhinderte.
„Schauen Sie, ich kenne keine Gloria, Sie keinen Jonas. Es schadet uns jetzt aber nicht so dermaßen, oder?“
Keine Antwort. Die Überlegung dazu war offenbar noch nicht abgeschlossen.
„Tja, ich muss weiter. Sie sehen übrigens ein bisschen aus wie Peter.
Peter?“
„Ja. Von hinten. Kennen Sie Peter nicht?“
Er begriff und grinste nun ebenfalls.
(Reitet Sie auch manchmal so ein kleines Teufelchen?)

Ich bin weitergegangen und musste spontan an eine andere Begebenheit denken. Damals hatte sich in einer Schlange ein etwas älterer Herr zu mir gesellt, der nicht aufschaute, mir dafür aber eine ganze Weile etwas erzählte, weil er dachte, er stünde neben seiner Frau. Ich ließ ihn gewähren. Seine Gemahlin befand sich inzwischen drei Leute weiter vorne, was mir klar wurde, als sie sich irgendwann suchend nach ihrem Angetrauten umdrehte. Sie entdeckte ihn, wirkte irritiert und unterzog mich anschließend mittels kritischem Blick einer sehr genauen Prüfung.
Ich zog leicht die Schultern hoch, was meine Unschuld und leichte Hilflosigkeit demonstrieren sollte.
„Bernd, mit wem unterhältst du dich denn …?“, schallte es pikiert hinüber.
Beim Klang ihrer Stimme schaute er endlich auf. Blickte zunächst sie an. Dann mich. Mit der Erkenntnis kam postwendend eine überaus frische Gesichtsfarbe …
Das soll Männern und selbst Frauen gar nicht so selten passieren, wenn sie pärchenweise unterwegs sind! Der eine schaut hier, der andere hält dort, einer läuft unbeirrt weiter, der andere jedoch bremst oder biegt ab und irgendwann läuft man einem Fremden nach oder steht unbemerkt neben einem neuen Partner und unterhält sich angelegentlich – zumindest, bis der Irrtum auffliegt.
Ich sag’s Ihnen: Sie können unterwegs echt was erleben!

Eines möchte ich Ihnen heute am Schluss gern noch in eigener Sache mitteilen. Am Montag habe ich nichts Verrücktes, nichts Bizarres, aber dafür etwas Unvergleichliches erlebt. An dem Tag kam meine kleine Enkelin zur Welt. Eine wundervolles Menschenkind …
Im Gegensatz zu Gloria kenne ich sie. Darüber hinaus ist sie tatsächlich mit mir verwandt! Vielleicht ist sie mir sogar in irgendeinem Punkt ähnlich?
Jetzt. Später. Innerlich? Äußerlich?
Also von hinten ganz bestimmt!

.

© by Michèle Legrand, November 2015
Michele Legrand - freie Autorin - Blog Michele. Gedanken(spruenge)

Advertisements

, , , , , , , , ,

  1. #1 von absengeralois am 08/11/2015 - 08:27

    ….wie recht du hast.

    Gefällt mir

  2. #3 von Plietsche Jung am 08/11/2015 - 11:55

    Schön, dass du wieder da bist.

    Gefällt mir

  3. #5 von kowkla123 am 08/11/2015 - 17:48

    Glückwunsch zur Enkelin, liebe Michele und ein super schöner Beitrag, schönen Sonntag

    Gefällt mir

  4. #8 von FOTOGRAFIKUM® am 08/11/2015 - 20:41

    Wieder ein Beitrag zum Schmunzeln. Sehr schön!
    Glückwunsch zur Enkelin. Leider leben meine beiden Enkel 2 und Enkelin 6 in der Nähe von Aachen, also ziemlich weit weg von hier. Es ist aber immer sehr schön, wenn ich bei ihnen sein kann.

    Gefällt mir

    • #9 von ladyfromhamburg am 09/11/2015 - 16:23

      Danke schön, Ernst. Das ist wirklich schade, dass deine beiden nicht einfacher erreichbar sind. Bis Aachen ist es ein ganzes Stück, zu weit für eine mal eben spontan eingeschobene kurze Wochenendvisite. Ich kenne das noch von meinen Verwandten in Süddeutschland. Das Patenkind häufiger zu sehen, war auch nicht gerade leicht zu managen.
      Dann hoffe ich sehr für dich und auch für deine Enkel, dass du ihnen bald wieder einen Besuch abstatten kannst.

      LG Michèle

      Gefällt mir

  5. #10 von marliesgierls am 08/11/2015 - 20:49

    Gratuliert habe ich zwar schon an anderer Stelle Michèle, aber ich mache es gerne noch einmal: ich wünsche der ganzen Familie alles, alles Gute und gratuliere der stolzen „Oma“, Gloria wäre doch auch ein schöner Name für die Enkelin, wie heißt sie denn?
    Der immer frühere Weihnachts-Rummel störte mich früher, jetzt ignoriere ich ihn, was allerdings hier auf dem Land etwas einfacher ist. Tapfer widerstehe ich allen Versuchungen, was als Veganer nicht schwer ist, da fast alles im Supermarkt so wie so nicht vegan ist. Ich selber habe mir vorgenommen, mein erstes Früchtebrot Mitte November zu backen, allerdings auch erst, wenn die Temperaturen fallen, jetzt ist einfach Frühlingsstimmung im Garten, bis auf die gewaltigen Laubaktionen, die Vögel singen um die Wette, aber sie müssen auch nicht harken. Ich nehme es ,wie es kommt, mach mal meine EInkaufsliste fürs weihnachtliche Backen, das muss ich leider rechtzeitig bestellen, aber sonst warte ich ab.
    Liebe Grüße Marlies

    Gefällt 1 Person

    • #11 von ladyfromhamburg am 09/11/2015 - 16:41

      Hallo Marlies,
      danke schön für deine Glückwünsche und auch deinen Kommentar zum Weihnachtstrubel-Thema. Um noch deine Frage zu beantworten: Die Kleine führt namentlich die französiche Linie weiter. ^^ Sie heißt Milou.
      Ja, ich glaube schon, dass sich dieser arg vorzeitige Weihnachtsaktionismus auf dem Land nicht in diesem Maß auswirkt wie in der Stadt. Das muss angenehm sein! Sicher, es ist auch hier jedem selbst überlassen, ob er sich schon vorher an typischen Weihnachtsartikel gütlich tut, doch man kann dem ganzen Drumherum und der Fülle leider überhaupt nicht ausweichen.
      Ich freue mich trotzdem auf die richtige Adventszeit und werde im Dezember auch ganz sicher wieder ein bisschen bei den Weihnachtsmärkten in der Stadt vorbeischauen.

      Frühlingshaft! Das ist gut gesagt, genauso kam es mir die letzten Tage auch vor. Durch das milde Wetter ist das Laub auch noch nicht komplett gefallen. Jeden Tag kann man hier wieder Mengen von den Wegen rund ums Haus und Grundstück fegen und harken. Auf den Beeten kann ja glücklicherweise vieles liegen bleiben.
      Bei euch auf dem Land müssen es Massen an Laub sein! Ihr macht sicher auch drei Kreuze, wenn die Laubasterei erst einmal durch ist.

      Ich bin nun schon gespannt, was du im Laufe der Zeit vielleicht bei dir im Blog von deinen weihnachtlichen Backaktionen noch vorstellst. ^^ Wird bestimmt wieder etwas sehr Leckeres!

      Liebe Grüße
      Michèle

      Gefällt 1 Person

      • #12 von marliesgierls am 09/11/2015 - 17:11

        Oh, Milou ist ein hübscher Name, besser als „Gloria“!
        Heute musste ich auch wieder an Deinen Artikel denken, meine Freundin die mir im Haus hilft, hatte letzte Woche angekündigt, in der Küche werde sie Montag, heute, die fenster putzen, damit ich dann alles sauber fürs Advents-Dekorienen habe, ich war entsetz, was jetzt schon, nein daran denke ich noch nicht. Dann kam Dein Artikel, und irgendwie bekam ich Panik, dass ich noch gar so Weihnachts-Unwillig war. Als sie nun heute kam, war ich so positiv auf ihre Aktion eingestellt, dass sie mir erzählte, sie hatte es mir schon anders schmackhaft machen wollen, indem sie sagt, bald kommt der Frühling, da müssen die Fenster sauber sein, oh was haben wir gelacht.
        Jetzt habe ich wirklich das Gefühl, die Zeit läuft mir weg!
        Also kurz durchatmen und weiter machen, mit dem Laub, wie Du richtig erkannt hast, es sind Massen , wir haben so viele große alte Bäume, Eichen, Buchen, Ahorn und einen Eichenwald. Heute tut mir der Rücken weh.
        Liebe Grüße Marlies

        Gefällt 1 Person

  6. #13 von ernstblumenstein am 08/11/2015 - 22:12

    Gratuliere dir ganz herzlich zur Enkelin Michèle! Ich danke dir für deine witzig und originell geschriebenen „Der Gloria-Rufer und andere Ereignisse…“ Geschichten.

    Da ich auf dem Land wohne habe ich die Möglichkeit, dem „Rummel“ aus dem Weg zu gehen.
    Ich wünsche dir eine frohe Woche. Ernst

    Gefällt mir

    • #14 von ladyfromhamburg am 09/11/2015 - 16:53

      Vielen Dank, Ernst! Ich glaube, du kannst ganz froh darüber sein, dass du auf dem Land diesem vorzeitigem Gedöns, dem Massenangebot und Trubel nicht so ausgesetzt bist. Der Handel vergisst dabei leicht, dass Zeitpunkt und Atmosphäre wichtig sind und Stimmung nicht allein dadurch entsteht, dass man noch eine bunte Lichterkette mehr anbaumelt. Vielleicht ist es auch der Unterschied in der Interpretation des Wortes Stimmung. Es entsteht eher etwas stressige Partylaune als Besinnlichkeit.

      Auch dir eine gute Woche!
      LG Michèle

      Gefällt mir

  7. #15 von wol am 09/11/2015 - 10:38

    Christliche Namen werden durch weltliche ersetzt. Viele sehen dies auch als Notwendigkeit, damit sich Neubürger anderer Religionen in Deutschland wohler fühlen.

    Gefällt mir

    • #16 von ladyfromhamburg am 09/11/2015 - 22:13

      Stimmt! Das ist ein Faktor, der auch eine immer wichtigere Rolle zu spielen scheint!
      Danke für deine absolut zutreffende Anmerkung dazu!

      LG Michèle

      Gefällt mir

  8. #17 von Ulrike Sokul am 10/11/2015 - 19:57

    Liebe Michèle,
    Deine „vorweihnachtliche“ Geschichte hat mich sehr amüsiert.
    Von ganzem Herzen gratuliere ich Dir und Deinen Lieben zum Enkelkind. Das ist doch wirklich das schönste Geschenk, zusammen mit einem Kindlein Weihnachten feiern zu können.
    Lächelnde Grüße von
    Ulrike

    Gefällt mir

    • #18 von ladyfromhamburg am 10/11/2015 - 23:02

      Vielen Dank, Ulrike, ich habe mich über deine netten Zeilen sehr gefreut! Ja, das wird sehr schön und auch sehr spannend, wenn die Kleine nun mit von der Partie ist. ^^ Ich bin neugierig, was sie dann schon wahrnimmt.

      Liebe Grüße von mir zurück!
      Michèle

      Gefällt 1 Person

  9. #19 von Silberdistel am 10/11/2015 - 20:55

    Liebe Michèle, erst einmal meine herzlichsten Glückwünsche zur kleinen Enkelin und herzlich willkommen in der Oma-Fraktion und somit im neuen Lebensabschnitt ;-)
    Über Deinen Post musste ich herzlich lachen, besonders über den Teil mit den sich verlierenden Paaren. Mich nahm einmal ein Mann, wir standen beide vor einem Schaufenster und schauten die Auslagen an, bei der Hand und zog mich weiter. Ich blickte ihn etwas verwirrt an und ließ mich natürlich nicht ziehen. Als er meinen Widerstand spürte, sah er mich an und ließ meine Hand plötzlich ganz verwirrt los. „Oh Gott, Sie sind ja gar nicht meine Frau!“ sagte er entsetzt und dann mussten wir beide loslachen. Unsere beiden Ehehälften waren bereits ein ganzes Ende weiter und mein Mann amüsierte sich später köstlich darüber, dass ich fast entführt worden wäre.
    Ja, Du hast schon recht, so etwas in der Art scheint öfter einmal vorzukommen.
    Lachende Grüße von der Silberdistel

    Gefällt mir

    • #20 von ladyfromhamburg am 10/11/2015 - 23:08

      Liebe Silberdistel, herzlichen Dank für die lieben Glückwünsche und die Aufnahme in die Oma-Fraktion! :-D Ich bin begeistert mit dabei!

      Es freut mich, wenn dich der neueste Blogpost erheitert hat und du durchaus auch schon solche Situationen erlebt hast, in denen der Partner ein wenig „fremdging“. Auf harmlose Art und Weise. ^^ Solange man sich wiederfindet, hält sich die Aufregung ja in Grenzen.
      Ich danke auch herzlich für deine lustigen Erinnerungen! Da steht man reichlich verdutzt da, oder? Gut, dass dich dein lieber Gatte sofort zurückgenommen hat … :-D

      Liebe Grüße zurück – auch an die anderen Silberdistels – , und ich hoffe, es gab keine neue Joghurt-Klauerei in der Zwischenzeit.
      Eine schöne Woche wünscht Michèle

      Gefällt mir

  10. #22 von Silberdistel am 10/11/2015 - 23:32

    Pardon – mein Tablet hatte es etwas zu eilig ;-) Also, hier der Rest des Kommentars: Hinterher war es natürlich doch recht lustig. Ich könnte mich heute immer noch darüber vor lauter Lachen ausschütten, was einem doch alles so für seltsame Dinge passieren können.
    Einen lieben Gruß und gute Nacht wünscht die Silberdistel

    Gefällt 1 Person

  11. #23 von lunarterminiert am 20/11/2015 - 13:24

    Hallo Gloria …ähhh Michele (sry, die Tastatur hier will nicht alle Zeichen so wie ich setzen ;-) ).

    Also jetzt soll es ja wenigstens kalt werden und Santa Pauli ist dann seit gestern auch eröffnet. Wie meinte ein guter Kumpel auf FB: „das kleine Wacken der Bürofachangestellten“
    …ist mir trotzdem noch zu früh. Deine Schlagfertigkeit hat in mir einen spontanen Lachanfall ausgelöst, gibt ja einige, die für diese Art von Witz etwas länger brauchen – ich liebe es :-) .

    Viel Freude und die besten Wünsche zum Enkelkind sowie schöne Freitagsgrüße von
    Andrea

    Gefällt mir

    • #24 von ladyfromhamburg am 20/11/2015 - 18:00

      Hallo Andrea! Herzlichen Dank für deine nette (und amüsante) Reaktion hier auf den Blogartikel. Weißt du, merkwürdig ist, inzwischen würde ich tatsächlich auch auf den Namen Gloria hören. Wenn man einmal gemeint war, scheint es danach keine große Rolle mehr zu spielen, ob man tatsächlich so heißt … ^^
      Freut mich sehr, dass es dir gefallen hat und du diese Art von Reaktion und Humor gut leiden kannst!
      Vielen Dank obendrein für die netten Wünsche! Die Kleine gedeiht mächtig.

      Liebe Grüße auch zurück und ein schönes Wochenende!
      Michèle

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

törichtes Weib --- das Leben geht weiter

PRIVATES Tagebuch /// Geschriebenes & Geknipseltes & mehr... so ein 365 Tage Dings von Follygirl

Joesrestandfood

Der Restaurant-Test und mehr. Hier werden Restaurants, Events und außergewöhliche Lokationen vorgestellt und bewertet.

Linsenfutter

Naturbeobachtungen aus Hamm und dem Rest der Welt ~~~~~~~~~~ mit über 1000 Beiträgen und unzähligen Fotos.

Deine Christine!

...mein altes, neues Leben mit MS...

%d Bloggern gefällt das: