Neues vom Bodensee (1) – Flughafen Friedrichhafen, Luftschiffe und eine Erstfliegerin

Ich war weg. Geben Sie es ruhig zu, Sie haben bisher gar nichts davon gemerkt. Die Lückenlänge beim Posten gilt noch als unauffällig.
Einige Tage verbrachte ich in der Bodenseeregion etwa zwischen Konstanz und Lindau, und es könnte gut sein, dass ich Ihnen davon im Laufe der Zeit wieder ein paar Eindrücke hinterlasse. Aus Friedrichshafen, Lindau, Meersburg, Konstanz
Letztes Jahr waren Sie weiter westlich am See bei den Pfahlbauten mit von der Partie, bei der Storchenkolonie und den Berberaffen von Salem, der Insel Mainau, der Rheinfahrt nach Schaffhausen und vielem mehr. Diesmal nun ist das östliche deutsche Ufer Schwerpunkt.

Für mich ging es von Hamburg auf dem Luftweg nach Friedrichshafen und retour. Intersky, eine österreichische Regionalluftfahrtgesellschaft, bietet diese Direktverbindung an. Sie fliegt mit Turboprop-Maschinen (Typ Bombardier Dash 8 Q300 für 50 Personen). Alternativ im Einsatz ist bei dieser Linie noch das leiseste Turboprop-Flugzeug, das gebaut wurde – der Typ ATR 72-600, welcher sogar zwanzig Passagiere mehr aufnehmen kann.

Mit Intersky von Hamburg nach Friedrichshafen ... (Turboprop-Maschine auf dem Rollfeld)

Mit Intersky von Hamburg nach Friedrichshafen …

Sind Sie schon einmal mit einer Propellermaschine geflogen? Nicht?
Ich vorher auch nicht. Selbst mein lang zurückliegender erster Flug im Jahre 1977 fand mit einer de Havilland Comet statt, einem Flugzeug mit Düsentriebwerk, und bei dieser Antriebsform blieb es. Im Laufe der Jahre sind lediglich die Maschinen immer größer geworden. Stehen Sie nun mit einem Mal vor einem Hüpfer von nur knapp 26 m Länge, ist das reichlich ungewohnt, und auch der Anblick von Propellern versetzt ein wenig zurück in vergangene Zeiten.

Diese kleinen Luftfahrtgesellschaften haben nicht das Riesenaufgebot an Personal, das Lufthansa, KLM oder Air France für die Abfertigung ihrer Flugzeuge besitzen. Sie brauchen es auch nicht. Während Sie bei den „Großen“ auf Ihrem Weg vom Einchecken bis zum Platznehmen in der Maschine diverse Angestellte kennenlernen, ist das bei den „Kleinen“ anders. Sie treffen beim Einchecken – nennen wir ihn – David Mantoff, und er erklärt Ihnen, dass Ihr Gepäck vorläufig auf „stand by“ bleibt.
Nicht, dass man sich sorgen müsste, womöglich nicht mitzukommen! Nein, nein. Es wäre ja alles gebucht und die Maschine sei von der Passagieranzahl her auch noch gar nicht ausgelastet. Es ginge vielmehr um die Trimmung.
Bei den kleinen Maschinen muss alles ordentlich gestaut, die Passagiere müssen korrekt verteilt werden. Wenn der Ballast nur auf einer Seite ist, entsteht womöglich Schlagseite. Nicht auszudenken, dass der Vogel bereits auf dem Rollfeld umkippt …
Sie bekommen deshalb zu diesem Zeitpunkt unter Umständen auch noch keinen Sitzplatz zugeteilt. Sie verstehen, man muss ja erst einmal schauen, wo Ihre persönlichen Körperkilos noch benötigt werden! Rechts hinten, links vorne … Vielleicht müssen Sie auch Ihr Bein während des gesamten Fluges in den Gang ragen lassen – wegen der Balance.
David sagt Ihnen also während der Gepäckaufgabe, dass Sie sich, sobald das Boarding beginnt, beim Personal melden sollen, damit Sie Ihre endgültige Sitzplatznummer erhalten. Gut, wird gemacht.
Wer kommt nach Schließung des Check-In-Schalters oben herbeigeeilt, um im Abflugbereich unten das Boarding zu erledigen? David Mantoff. Er regelt auch die Sache mit der Busanforderung. Der muss heute offenbar ausnahmsweise eingesetzt werden, da die Maschine wohl weiter weg parkt als gewöhnlich und nicht zu Fuß erreicht werden kann. Und wer taucht obendrein draußen am Bus auf, um noch etwas vor Abfahrt zu klären? David Mantoff. Soll ich Ihnen etwas verraten?
Es hätte mich überhaupt nicht gewundert, wenn in der Maschine folgende Durchsage über Lautsprecher erklungen wäre:
„Guten Morgen, verehrte Fluggäste, hier spricht Ihr Kapitän. Ich begrüße Sie recht herzlich an Bord zu unserem heutigen Flug von Hamburg nach Friedrichshafen. Mein Name ist David Mantoff, und ich …“
Der fliegt doch garantiert auch noch selbst!

Die Maschine ist nicht ganz voll. Einen Sitzplatz habe ich mittlerweile, einen neuen Nachbarn dazu. Beim engagierten Trimmen hat man mich kurzerhand vom Gemahl getrennt. Der sitzt nun zwei Reihen weiter vorne auf der anderen Seite und hat ebenfalls einen fremden Sitznachbarn. Gewogen hat man uns vorher nicht. Menschengewicht unbekannt, demnach irrelevant. Warum wir trotzdem anders zusammengewürfelt wurden, dürfen Sie mich nicht fragen. Ich habe keine Ahnung!
Ansonsten läuft alles reibungslos. Der Grundton, dieses beständige Brummen während des Fliegens, wirkt beruhigend. Jedenfalls solange es gleichmäßig bleibt. Sobald es irgendwie hakelt, schauen Sie automatisch hinaus zum Propeller … Nein, alles okay, und die Entfernung zum Schwäbischen Meer schrumpft schnell.
Praktisch – so eine Direktverbindung an den Bodensee.

Der Flughafen Friedrichshafen ist klein, aber fein. Er hat jetzt gerade am Sonnabend (10. Oktober 2015) sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Das Dornier Museum für Luft- und Raumfahrtgeschichte befindet sich gleich nebenan. Bei der Anfahrt zum Flughafen sehen Sie bereits zwischen dem eigentlichen Museumsgebäude und dem Rollfeld des Flughafens einige der dort ausgestellten Flugzeuge.
Nicht diese Flugzeuge, aber die unmittelbare Umgebung und das Geschehen am Flugplatz hat man im Blick, wenn man die Aussichtsterrasse des Airports besucht. Da vor dem Rückflug etwas Wartezeit entstand, nutzte ich diese Gelegenheit. Die Dachterrasse hat der Flughafengröße entsprechende Abmessungen und befindet sich in der schwindelerregenden Höhe eines ungefähr zweiten Geschosses. Ich frotzele etwas herum, aber in Wirklichkeit finde ich sie schön und Sie sind dort sehr nah dran am Geschehen!

Der enorme Andrang auf dem Rollfeld von Friedrichshafen ... Blick von der Dachterrasse - und in der Ferne erklingt Eselgeschrei.

Der enorme Andrang auf dem Rollfeld von Friedrichshafen … Blick von der Dachterrasse – und in der Ferne erklingt Eselgeschrei.

 

Dachterrassenatmosphäre ... Metall trifft auf Dachbegrünung

Dachterrassenatmosphäre … Metall trifft auf Dachbegrünung

Sportflugzeuge und kleine Privatmaschinen nutzen einen Teil des Geländes, starten und landen dort. Die Zahl der sonstigen Abflüge ist verhältnismäßig überschaubar, doch neben einigen innerdeutschen Kurzstreckenverbindungen mit den erwähnten kleineren Propellermaschinen, gibt es durchaus auch große Maschinen, die Richtung Istanbul oder Las Palmas starten. Wenn Sie in Friedrichshafen in der Stadt oder an der Uferpromerande flanieren, fällt es richtig auf, wenn eines dieser Düsenflugzeuge startet oder landet. Der Lärm ist so selten und in geringer Höhe direkt über Ihnen so herausragend, dass Sie es wahrnehmen müssen! (Und froh sind, wenn der Flieger Höhe erreicht hat bzw. gelandet ist und das Röhren der Triebwerke nachlässt.)

Dachterrasse Flughafen Friedrichshafen - Schatten-Selfie auf der Dachterrasse ...

Dachterrasse Flughafen Friedrichshafen – Schatten-Selfie auf der Dachterrasse …

Ein kleiner Flughafen wie dieser bietet den Vorteil, dass im Terminal keine langen Wege anfallen, Sie überall an den Schaltern schnell fertig sind, Ihr Gepäck bei Ankunft im Nu bereitsteht – und Sie ansonsten alles aus nächster Nähe mitbekommen. Kein kilometerlanges Rollfeld, dessen Ende Sie nicht mehr erblicken. Keine angrenzenden Areale mit interessanten Aktivitäten, die Sie nur bedauerlicherweise aus Entfernungsgründen kaum erkennen.
Und das mit der Nähe trifft sich gut!
Sie wissen, dass Friedrichshafen die Zeppelinstadt ist. Ferdinand Graf von Zeppelin gründete hier 1908 seine Luftschiffbau Zeppelin GmbH.

Ferdinand Graf von Zeppelin - Friedrichshafen (F. Muller-Belecke, Hemmoor , 2000)

Ferdinand Graf von Zeppelin – Friedrichshafen (F. Muller-Belecke, Hemmoor , 2000)

In heutigen Zeiten fliegen über dem See Zeppeline vom Typ Zeppelin NT, die in den 1990er Jahren entwickelt wurden. Es sind halbstarre Luftschiffe, die Passagierflüge unternehmen. In ihren Gondeln bzw. der Kabine ist Platz für zwei Piloten und bis zu 14 Mitreisende. (Falls Sie keine zahlenmäßig zu große Verwandtschaft haben, die unbedingt mit dabei sein und in der Gondel Platz finden muss, können Sie mit Ihrer Gesellschaft sogar während eines Zeppelinflugs heiraten!)
Diese modernen Luftschiffe starten und landen am Flughafen, was Sie durch Ihren Logenplatz auf der Dachterrasse prima mitverfolgen können!

Friedrichshafen Flughafen - Start- und Landeplatz der Zeppeline

Friedrichshafen Flughafen – Start- und Landeplatz der Zeppeline

 

Startender und landender Zeppelin in Friedrichshafen

Startender und landender Zeppelin in Friedrichshafen

Zeppelin aus Friedrichshafen (über dem Bodensee fliegend)

Zeppelin aus Friedrichshafen

 

Auch er verlässt den Flughafen zu einem neuen Rundflug ... (Zeppelin NT in Friedrichshafen)

Auch er verlässt den Flughafen zu einem neuen Rundflug …

 

Am Flughafen startender Zeppelin vom Hafen aus betrachtet ... (Friedrichshafen)

Am Flughafen startender Zeppelin vom Hafen aus betrachtet …

 

Mein Rückflug verlief technisch gesehen genauso ruhig und unspektakulär wie der Hinflug. Nur hatte ich auf der Heimreise hinter mir eine siebenjährige Erstfliegerin. Eine Stunde und vierzig Minuten Action pur mit Dauerton! Anstrengend, doch ich mochte nichts dagegen unternehmen, denn die Lütte war einfach nur extrem aufgeregt und wohl generell ein Kind der recht lebhaften Sorte. Start und Landung wurden jedenfalls von panikfreiem Kreischen begleitet, einem Kreischjuchzen. Dauergeplapper im Wechsel mit Gesängen folgte während des Flugs.
Anfangs – sie war halt in froher Erwartung – ging es ihr nicht schnell genug mit dem Start.
„Mama, wann hebt das Flugzeug ab?“
„Gleich. Wir rollen erst einmal zur Startbahn.“
Diskussion über die Funktion einer Startbahn. Die Maschine setzt sich in Bewegung.
„Mama, fliegt der jetzt los?“
„Nein, noch nicht. Wir sind noch zu langsam. Der muss erst noch viel schneller werden.“
Drei Sekunden später:
Jetzt?“
„Nein, noch nicht.“
Das Flugzeug verliert stattdessen an Geschwindigkeit und biegt in eine Kurve.
„Mama, der wird aber langsamer!“
„Ja, der muss jetzt diese Kurve nehmen. Dann steht er am Anfang der Startbahn und kann durchstarten.“
Die Kurve ist geschafft, das Kind fiebert. Stillstand. Nichts passiert.
„Der steht aber immer noch!“
„Der Pilot muss warten, bis er starten darf.“
„Warum?“
„Weil die Bahn frei sein muss, sonst stößt er noch mit einer anderen Maschine zusammen.“
Kreisch.
Beruhigung. Sekundenstille. Kritischer Blick hinaus.
„Mama, aber da ist doch keine andere Maschine!“
Glücklicherweise rollt das Flugzeug an. Der Pilot gibt Gas …
Kreisch.
„Mama“, brüllt sie gegen den Startlärm an, „fliegen wir schon?“
„Noch nicht, aber gleich. Du merkst das, wenn das Flugzeug vorne hochgeht.“
„Nur vorne? Hinten nicht?“
„Doch, auch!“
Das Flugzeug ist in der Luft.
„Wie hoch fliegt das denn noch?“
„Bis über die Wolken.“
Pause. Gesang.
„Mama, der ist aber schon hoch. Kommt der auch wirklich wieder runter?“
„Ja, kommt er.“
„Guck mal, wie klein alles ist!“
„Ja, wie Spielzeug, nicht wahr?“
„Mama, haben wir was zum Spielen mit?“
Assoziationen.
Wir haben die ersten Wolkenpakete erreicht, und es wird etwas ruppig beim Durchfliegen. Ein kleiner Zwischenkreischer, der aber nach einer Erklärung der Mutter sofort stoppt.
Und dann startet mit unverminderter Wucht ein kaum endender Begeisterungsausbruch, als wir aus der Wolkendecke auftauchen, die Sonne strahlt und sich eine weiße Pracht unter uns wie ein flauschiger Teppich ausbreitet. (Ich möchte den sehen, der dann einem kleinen Mädchen sagt, es solle jetzt bitte schön leiser sein und seine Begeisterung bremsen …)

Wolkenmeer ... Wolkengebirge ... (Blick aus dem Flugzeug bei langsam sinkender Sonne)

Wolkenmeer … Wolkengebirge …

Wir sitzen in Tragflächennähe und haben Blick auf einen der Propeller. Das Mädchen hat ihn zuletzt im Stillstand auf dem Rollfeld beachtet.
„Mama! Wir haben keine Propeller mehr!“
Kreisch.
„Joana, die drehen sich nur zu schnell. Du kannst sie nicht sehen.“
„Nein, die sind weg!!“
„Nein, sind sie nicht!“
Es geht über in Gesänge. Englischsprachig. Jedenfalls hört sich ein Teil danach an. Ich würde auf Slang eigener Kreation tippen. Die Flugbegleiterin hat eben Kekse und einen Apfel verteilt. Für eine kurze Zeit ist es stiller. Dafür rüttelt die junge Dame leidenschaftlich an meiner Rückenlehne. Übt wohl auf ihrer Seite, das Tischchen auf- und zuzuklappen. Jetzt wird es mir und vor allem meinem Rücken doch etwas zu anstrengend. Doch als ich mich umdrehe und mich mit ihr darüber verständigen will, hat die Mutter gerade selbst eingegriffen.
„Mama, kann man auf den Wolken laufen?“
„Nein, da fällst du durch.“
„Ich bin doch leicht!“
„Trotzdem.“
„Das ist aber doof …“

Ich habe den Spätflug nach Hamburg gewählt und genieße den Sonnenuntergang. Ich kreische zwar nie so los wie Joana hinter mir, aber jedes Mal bin ich innerlich, still begeistert von dem, was ich sehe. Sind Sie auch so hin und weg beim Hinausblicken aus dem Flugzeugfenster? Für Aufnahmen müsste man natürlich kurz das Bullauge öffnen können … Ach, leben wir einfach mit dem leichten Schleier auf dem Foto, oder?

Blick hinaus bei untergehender Sonne ... (Sonnenübergang aus dem Flugzeug gesehen)

Blick hinaus bei untergehender Sonne …

Mit Gesang von hinten erreichen wir Hamburg, das schon in tiefer Dunkelheit liegt. Noch einmal ertönen Juchzer und zahlreiche Begeisterungsrufe von meiner Mitfliegerin, die die vielen Lichter der Stadt unter sich voll cool findet. Und vor allem gefällt ihr ein grün leuchtendes, hell angestrahltes Fußballfeld. Sie hat tausend Fragen zu dem, was sie entdeckt.
„Wir kommen vom Land …“, erklärt die Mutter anderen Passagieren, als die Aufregung nicht abebben will.
Die Piste ist erreicht, das Flugzeug fliegt dicht über dem Boden. Die Erregung hinter mir steigert sich erneut spürbar. Sie verschluckt sich, ein Hustenanfall behindert leicht ihre folgende Frage:
„Mama, stürzen wir jetzt ab?“
„Nein, wir landen.“
Das Aufsetzen fällt recht hart aus und wird dementsprechend von einem hohen weiblichen Quietschen begleitet. Die nachfolgende Vollbremsung löst das bereits bekannte Kreischen aus. Die Bremsen kreischen auch.
„Sind wir jetzt da?“
„Ja, wir sind da.“
Die Mutter klingt erleichtert, doch ihre letzte Antwort war nicht mehr durchdacht. Sie löst bei Joana augenblicklich Hektik aus. Sie will sich viel zu früh abschnallen, hat Sorge, nicht rechtzeitig aus dem Flieger zu kommen. Gedanklich erfolgte bereits eine Umschaltung. Der Flug ist abgehakt. Es beschäftigt sie nun Onkel Horst, der sie abholen wird. Alles ist eilig, eilig, eilig …
Ich lasse sie vor mir hinaus, hole tief Luft und genieße die Ruhe. Wundere mich über den Hamburger Großflughafen, der mir plötzlich still vorkommt.

Hamburg. Daheim! Das eigene Bett wird es heute auch wieder sein.
So schön es unterwegs ist, ich freue mich immer wieder enorm auf Zuhause.
(Denken Sie sich hier bitte ein leises Begeisterungskreischen.)

 

© by Michèle Legrand, Oktober 2015
Michèle Legrand - freie Autorin - Michèle. Gedanken(sprünge) @wordpress.com

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  1. #1 von leonieloewin am 12/10/2015 - 06:56

    Danke für das Mitnehmen auf den interessanten Flug. Den Bodensee habe ich in diesen Sommer auch wieder besucht, aber nur auf dem Landweg. Propellermaschine bin ich in den 90ger Jahren einmal von Rostock nach München geflogen. Schon etwas anderes :-). Liebe Grüße zu Dir nach Hamburg, Leonie

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    • #2 von ladyfromhamburg am 12/10/2015 - 18:26

      Dann hattest du vielleicht auch dieses leicht nostalgische Gefühl in der Propellermaschine? ^^ Ich muss gestehen, mir gefiel es. Auf dem Hinweg war der Himmel recht wolkenlos, und die Maschine flog lange Zeit in einer Höhe, von der aus man sehr schön die Landschaft unter sich sehen konnte. Das hat es mir sehr angetan.
      Und du warst auch am Bodensee, Leonie? Schöne Ecke, oder? Egal wo am See. Es sind sowohl das große Schwäbische Meer selbst samt seiner Uferzonen, seiner Schiffe und Seepromenaden als auch die Weinberge und Obstanbaugebiete und nicht zu vergessen, die wirklich gepflegten Orte und Städte mit den hübschen Altstadtvierteln.
      Eine Sache habe ich bisher entdeckt, die mir nicht behagt: Ich bin kein so großer Fan von dichtem Nebel, speziell dann nicht, wenn er – wie am See – manchmal ewig dort hängenbleibt …

      Liebe Grüße auch in den Süden! Dort hast du ja einen sehr großen „See“ um dich herum. ^^
      Michèle

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  2. #3 von mannigfaltiges am 12/10/2015 - 08:48

    *Kreisch*
    Ich fliege gern mit Propeller, den Mechanismus verstehe ich noch.
    *Gesang*
    Bin gern am Schwab. Meer, darum freue ich mich auf die Fortsetzungen
    *Ausgeplappert*
    LG Erich

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    • #4 von ladyfromhamburg am 12/10/2015 - 18:34

      Da hast du dich mit deiner Ausdrucksweise sehr schnell und formschön angepasst, lieber Erich! :-) Freut mich, wenn du dem Bodensee auch so viel abgewinnen kannst. Mal schauen, was ich mir von diesem Aufenthalt noch herauspicke. Ansonsten gibt es rechts bei den Kategorien eine Sparte „Auf Entdeckung … am Bodensee“. Dort sind einige Einträge von vorherigen Besuchen. Falls es dich irgendwann ganz fürchterlich überkommen sollte … ^^

      LG Michèle

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      • #5 von mannigfaltiges am 12/10/2015 - 18:52

        Ach my Lady, die hab ich doch schon gelesen….. ;-)
        Und den einen oder anderen auch schon „abgeliked“ (kann man das so sagen – ret.-frag.?)
        Und wenn es mich überkommt…dann fahr ich halt schnell mal hin (für’n Tagesausflug ;-) )
        LG Erich

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      • #6 von ladyfromhamburg am 12/10/2015 - 21:43

        Ah, du hast schon! Ich sehe natürlich, dass mir Likes gemeldet werden, habe aber nicht so generell in Erinnerung, für welche älteren Beiträge von wem noch diese nette Anerkennung (Ablikung? Geht, oder? ^^) eingetrudelt ist. Also danke schön für die Beachtung des Archivs!
        Und du lebst gar nicht so enorm weit entfernt vom See? Das war mir noch gar nicht bewusst! Ich hoffe, du siehst ihn bald mal wieder!

        LG Michèle

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      • #7 von mannigfaltiges am 12/10/2015 - 21:53

        Bin halt ein Gebirgsmatrose
        :-) ;-)
        LG Erich

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  3. #8 von kowkla123 am 12/10/2015 - 14:09

    bin wieder begeistert von deiner Erzählweise, super und danke, wünsche eine gute Woche

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  4. #11 von finbarsgift am 12/10/2015 - 17:08

    Herrliche Erzählung, liebe Michèle, von einem Flug in meine ehemalige zweite Heimat sozusagen, wohin ich mit dem Auto von der Kesselstadt aus wohl länger brauche als du mit dem Turboprop *g*

    Herrliche Generationengespräche über Start und Landung *schmunzel*

    Liebe Herbstsonnengrüße vom Lu

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    • #12 von ladyfromhamburg am 12/10/2015 - 18:41

      Hallo Lu, danke für deine netten Zeilen! Freut mich sehr, dass dich die Unterhaltung zwischen Mutter und Tochter wohl auch amüsierte. Ich musste während des Flugs auch immer wieder grinsen – obwohl ich wirklich etwas geschlaucht war angesichts so viel Aktivität und Dauerbeschallung. ^^

      Wenn man jetzt die reine Fahrzeit mit dem Auto für dich und die reine Flugdauer für mich nimmt, dann bin ich wohl schneller dort, aber da das Drumherum bis zum Flughafen inkl. Einchecken, Boarding etc. ganz schön zusätzliche Zeit einfordert, wärst du wahrscheinlich im Endeffekt doch vor mir dort. :-)

      Auch für dich sonnige Grüße aus dem herbstlichen Norden Richtung Kesselstadt!
      Michèle

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      • #13 von finbarsgift am 13/10/2015 - 01:16

        Stimmt, das „vergesse“ ich immer zu bedenken *lächel*
        Das Boarding beim Auto geht ja zumeist etwas lockerer ohne großen Safety-Check vonstatten *g*
        Liebe Grüße zur Nacht vom Lu

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  5. #14 von Stefan am 12/10/2015 - 18:49

    Liebe Michèle,
    danke für diesen unterhaltsamen Ausflug. An die Propellermaschinen erinnere ich mich nur zu gut, da ich früher u.a. beruflich in Lindau zu tun hatte und von Hamburg meist über Köln/Bonn und dann nach Friedrichshafen weiter geflogen bin. Beim allerersten Mal startete nur ein Propeller und mein Kollege meinte lakonisch, ein Propeller würde für den Flug auch reichen. Bevor ich in Panik geriet sprang der zweite Propeller glücklicherweise auch an und der Flug war angenehm. Doch immer hatte ich stets dabei ein, sagen wir, spezielles Gefühl. Trotzdem verbinden mich mit dem Bodensee schöne Erinnerungen, da ich auch abseits der Touristensaison dort war. Danke für die aktuelle Auffrischung.
    Liebe Grüße,
    Stefan

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    • #15 von ladyfromhamburg am 12/10/2015 - 21:55

      Hallo Stefan, nun, wenn ich nur einen tätigen Propeller bemerken würde, wäre mir auch etwas unwohl … ^^ Schön, dass dann doch alles gut funktioniert hat und du die Flüge doch in guter Erinnerung behalten hast. Wie auch den See.
      Du sprichst die Touristensaison bzw. die Zeit außerhalb der Saison an. Im Oktober ist hier schon merklich weniger Andrang – allerdings fahren auch die Boote seltener, die Zahl der Veranstaltungen nimmt ab, einige Lokale und Geschäfte haben nur noch in reduziertem Umfang geöffnet … Doch ich fand es schön so, zumal sich das Wetter besser hielt als angekündigt.
      Lindau ist schön, oder? Die Altstadt auf der Insel? Ich hoffe, du konntest damals neben deinen geschäftlichen Terminen auch ein wenig durch die Gassen streifen.

      Danke für deine Erinnerungen und deinen Kommentar hier, Stefan!
      LG Michèle

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      • #16 von Stefan am 12/10/2015 - 23:07

        Hallo Michèle,
        auch wenn ich anfangs nicht begeistert war, habe ich dennoch schöne Erinnerungen. Da ich von den Kollegen vor Ort, quasi an die Hand genommen wurde, bin ich durch viele Gassen gegangen, in Weinlokale eingekehrt usw. Wenn die Ströme an Touristen weg waren, entfaltete Lindau einen besonderen Charme. Ich hatte mir die Termine seiner Zeit gut gelegt ;) So blieb immer etwas Zeit übrig. Und der Dialekt ist auch speziell. Lindau habe ich in bester Erinnerung. Trotzdem habe ich mich nie so ganz an diese Propellermaschinen gewöhnt und war immer froh und dankbar, wenn alles glatt ging.
        LG Stefan

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  6. #17 von marliesgierls am 12/10/2015 - 18:52

    Über den Wolken….. habe ich im Kopf gesummt , das geht heute bestimmt nicht mehr raus. Ich bin gerne mit geflogen, wunderbar, ohne Reisetabletten, die brauche ich immer noch, als Kind hat mir die keiner gegeben, wäre besser gewesen, so brauchte ich immer die Tüten. Als alte Berlinerin bin ich schon früh geflogen, auch Propeller, da gab es erst nichts anderes. Aber später musste ich einmal mit Propeller in den Rockys fliegen, da wollte ich eigentlich wieder aussteigen, ging aber verhältnismäßig gut, ich habe gesungen, geplappert…..
    Liebe Grüße Marlies

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    • #18 von ladyfromhamburg am 12/10/2015 - 22:06

      Mensch, Marlies, da war ja was los bei dir! ^^ Und du hast alles überstanden! Freut mich natürlich, dass du hier und heute das risikolose Vergnügen beim Mitfliegen hattest.
      Ich habe nicht im Flugzeug, sondern im Auto als Mitfahrer bei einer bestimmten Fahrweise (wild anfahren und gleich bremsen, enge Kurven mit Schwung nehmen etc.) so meine Probleme und bekam als Kind deshalb einmal von einem Arzt (Vermieter der Ferienwohnung) eine Reisetablette für die Heimfahrt aus dem Urlaub. Das ging ja wohl komplett nach hinten los. Ich sollte sie am Vorabend der Fahrt einnehmen und die Folge war, dass ich in der Nacht schon über der Schüssel hing. Mir war dermaßen übel von dem Mittel! Nie wieder! Immerhin wurde es auf der Fahrt nicht schlimmer. Und im Magen war ja nix mehr …

      Liebe Grüße auch zurück und sing ruhig noch ein bisschen weiter …
      Michèle

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      • #19 von marliesgierls am 12/10/2015 - 22:26

        Mach ich Michele, die Reisetablette, die ich heute nehme, ist vollkommen ohne Begleiterscheinungen, nicht einmal müde macht sie und hat mir schon gute Dienste erwiesen, bei solch einem Fahrstil wird mir auch anders!
        Liebe Grüße MArlies

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  7. #20 von Rainer Franke am 12/10/2015 - 19:15

    Ich bin vor Jahren mit solch einer Maschine von Frankfurt nach Kiel und zurück geflogen, je 1,5 Stunden Flugdauer! Beim Rückflug war es „etwas“ windig, die Maschine sackte dauernd durch. Mir war kotzübel, als wir nach harter Landung wieder in Frankfurt waren. Hätte ich noch Autofahren müssen, … Ich bin mit dem Taxi gefahren und war froh, nicht selbst lenken zu müssen. Mein Kollege, der die nächste Maschine nahm, sagte am folgenden Tag „Oh Gott, war mir schlecht!“
    Trotzdem: Solche alten Maschinen haben etwas Besonderes. Die sehen nicht so identisch aus, wie die heutigen Flieger. Genau wie die Autos von früher und heute. Und ob wir 20 Minuten früher oder später am Ziel sind, ist doch völlig egal. Na gut, wenn es nach Amerika, Australien oder zum Mond geht, dann summieren sich diese 20 Minuten. Trotzdem!

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    • #21 von ladyfromhamburg am 12/10/2015 - 22:14

      Bei Sturmböen hin und her geworfen zu werden oder so wie du mit der Maschine durchzusacken, ist keine schöne Sache, Rainer! Das sagen selbst Passagiere großer Düsenflieger, wenn es dort ruppig wird. Bei den kleinen Propellerhüpfern leidet man um vieles mehr. Sei froh, dass es gut ausging. Die Piloten erleben es ja öfter und kommen in den meisten Fällen gut mit der Situation klar. Nur diese anhaltende Übelkeit ist … übel. Übelst.

      Soso, es summiert sich … :-) Ja, das stimmt wohl, Herr Franke.
      Danke, dass du vorbeigeschaut hast und von deinem Abenteuer erzählt hast!

      LG Michèle

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  8. #22 von ernstblumenstein am 13/10/2015 - 12:34

    Oh ich mochte die Propellermaschinen Michèle sehr, flog 1969 mit einer uralten DC 3 von Mombasa am indischen Ozean im Tiefflug über die Savannen nach Nairobi, hatte dabei eine Höllenangst, weil wir so weit und tief flogen. Ich mit der Tante JU (Sternmotoren) bin ich als junger Offizier der Armee von Bern nach Dübendorf geflogen. Die JU 52 ist das Flugzeug, das am langsamsten aller Flugzeuge fliegen kann.
    Gratuliere dir zum hervorragenden Flugbericht, bin sehr gerne mitgeflogen.
    Liebe Grüsse nach Hamburg Ernst.

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    • #23 von ladyfromhamburg am 13/10/2015 - 22:03

      Hallo Ernst, das stelle ich mir schon sehr beeindruckend vor, in geringer Höhe über die Savanne zu fliegen! Zu tief allerdings würde es bei mir auch Beklemmung bzw. Furcht auslösen.
      Du bist ja sehr erfahren, was Flüge in Propellermaschinen angeht. Die JU 52 höre ich manchmal über Hamburg kreisen, wir haben hier ja eine Maschine die gelegentlich Rundflüge über der Stadt absolviert und bei maritimen Veranstaltungen wie z. B. „Hafengeburtstag“ oder „Cruise Days“ oder solchen Events wie den „Airport Days“ verstärkt im Einsatz ist. Man hört sie sofort heraus. ^^

      Freut mich sehr, dass du wieder gern mit dabei warst! Danke für deinen Kommentar!

      Liebe Grüße aus dem Norden nun Richtung Tägerig!
      Michèle

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  9. #24 von Sartenada am 14/10/2015 - 09:05

    Wonderful flying post. I enjoyed it very much. My first propel air plane was DC-3 and then Convair Metropolitan CV 440. Later DC-6. It was in Lindau when I saw my first Zeppelin. I started my job in Finnair at Helsinki airport in 1966, so I know propel air planes.

    Have a great week.

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    • #25 von ladyfromhamburg am 14/10/2015 - 21:54

      Thank you Matti, great that you liked the post! I see that a wide range of propel air plane types is well known to you.
      Nice to read that you had a look at a Zeppelin above Lindau. I recently spent some days at the Lake Constance again and visited this town, too. And a Zeppelin came along … They are doing a lot of scenic flights across the sea.
      Thank you for your comment! Best regards, Michèle

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  10. #26 von gsharald am 14/10/2015 - 14:16

    Liebe Michelle,

    herzlichen Dank für die Mitnahme auf diesen Flug. Köstlich wie Du die Geschichte erzählt hast. Ich meine gerade ich wäre dabei gewesen.

    Am Bodensee war ich schon öfter hab’s aber nur bis Konstanz oder Meersburg geschafft.

    Friedrichshafen hat ja den großen Glanz verloren seit dem die Luftschiffproduktion eingestellt wurde. Die Ausflugs-Luftschiffe sind da wirklich kein Ersatz. Ich stelle mir das schön vor in so einem Koloss eine Rundfahrt zu machen. Dazu braucht man aber einen großen Geldbeutel.

    Die Wolkenbilder gefallen mir besonders. Ich habe das im Flieger noch nicht oft erlebt, weil ich noch nicht so oft geflogen bin. Auf hohen Bergen kann man das aber auch sehen. Wir haben das mal am Tegelberg bei Füssen erlebt. An der Talstation dicke Suppe. Leute, die herunterkamen haben von herrlichem Sonnenschein an der Bergstation berichtet. Also sind wir mit der Seilbahn hoch und sind irgendwann durch die Wolken gestoßen. Hier oben strahlte die Sonne und unter uns lag der Nebel. Einfach herrlich.

    Liebe Grüße und eine gute Woche
    Harald

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    • #27 von ladyfromhamburg am 14/10/2015 - 22:10

      Hallo Harald, danke für deine netten Zeilen und das positive Feedback! Die Preise für die Flüge sind wirklich nicht ohne. Unterwegs erzählte mir jemand etwas von 150 Euro für einen Miniflug, die Preise auf der Website liegen bei 220 Euro für einen halbstündigen Flug. Das ist viel.

      Die Wolken sprechen mich auch immer enorm an. Dein Erlebnisbericht von der Bergstation hat bei mir auch eine Erinnerung wachgerufen. Wir haben das einmal – so wie du es auch schilderst – in Graubünden bei der Seilbahnfahrt auf das Rothorn erlebt. Unten grau und klamm, dichte Wolken, kein Schnee, oben strahlender Sonnenschein und weiße Pracht. Ich war auch ganz begeistert!

      Ich sende herzliche Grüße zurück!
      Michèle

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  11. #28 von kowkla123 am 18/10/2015 - 13:20

    alles Gute, liebe Michelle, schönen Sonntag

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  12. #29 von Zeitreisender am 20/10/2015 - 09:58

    Herzlichen Dank, dass du uns auf diese faszinierende Reise mitgenommen hast, liebe Michèle.
    Diesmal waren es nicht nur Gedanken(sprünge), sondern auch Luft(sprünge)…
    Mit einer Propellermaschine bin ich noch nicht geflogen, das muss ich unbedingt noch nachholen.
    Ich liebe auch Wolkenbilder, immer wieder ein wunderschöner Anblick und man fühlt sich vogelfrei.
    Ich habe vor einiger Zeit die Blu-Rays von pilotseye.tv entdeckt und die Folgen San Francisco, La Palma und die neue AIRLOUNGE ONE gekauft. Faszinierende Aufnahmen und chillige Musik.
    Wenn du Lust hast, schau mal vorbei auf: http://pilotseye.tv/
    Aber besonders gut hat mir dein Schatten-Selfie gefallen :-)
    Liebe Grüße
    Volker

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    • #30 von ladyfromhamburg am 21/10/2015 - 13:45

      Hallo Volker, vielen Dank für deine sehr positive Rückmeldung und auch für den Link zu Pilots Eye. Ich bin durch deinen Blog schon einmal generell darauf aufmerksam geworden. Ich entsinne mich, dass ich auch schon Landeanflüge ansah, die glaube ich von dir gepostet wurden. Da hat man natürlich eine sehr schöne Position als Betrachter! Ich schaue mal wieder hinein!

      Propellermaschinen vermitteln schon ein etwas anderes Fluggefühl. Vielleicht gar nicht so sehr durch wirklich abweichendes Flugverhalten, als vielmehr durch die anderen Geräusche, die geringere Zahl der Mitreisenden, die niedrigere Flughöhe oder auch das Gefühl, etwas langsamer in den Lüften unterwegs zu sein als sonst. Letzteres ist sicher Einbildung. Das Tempo ist zwar durchaus geringer, aber ich denke, man spürt den Unterschied dort oben nicht wirklich. Das laute Brummen wirkt angestrengter – als könnte dieses Flugzeug gar nicht so schnell. :-)
      Vielleicht ergibt sich für dich irgendwann einmal die Gelegenheit, eine Strecke mit einer solchen Turboprop-Maschine zu fliegen. Ich wäre gespannt zu erfahren, wie es dir vorkam und dabei erging.
      Mein Schatten-Selfie hat es dir angetan? Danke! ^^ Es wirkt nur komischerweise als Foto ganz anders und viel diffuser, als mir das Bild des Schattenwurfs in dem Moment in natura erschien. Aber man ahnt, dass ich es bin. Das ist schon einmal was …

      Liebe Grüße auch zurück!
      Michèle

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  13. #31 von Meine Art am 26/10/2015 - 08:04

    …geflogen bin ich noch nie an den Bodensee immer nur mit Auto oder Zug. Deine Geschichte macht Lust darauf es auszuprobieren. ;)

    LG
    Astrid (Bergmann)

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    • #32 von ladyfromhamburg am 26/10/2015 - 17:08

      Nur zu, Astrid, es ist ein Erlebnis. Das Gefühl ist schon ein anderes als im Düsenjet. Es ist auch eine Alternative, wenn einmal die Zeit für oder auch Lust zu einer langen Auto- oder Zugfahrt fehlt oder sonst bei langer Anreise die Zeit des Aufenthalts in keinem Verhältnis zur Gesamtzahl der Urlaubstage steht.
      Danke schön fürs Hereinschauen und den Kommentar!

      LG Michèle

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  14. #33 von kowkla123 am 06/11/2015 - 15:31

    Liebe Michele, einen super Tag wünsche ich

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