Boberger Dünen – Schafe, Segelflieger, Sonnenanbeter …

Na, möchten Sie einmal einen Tipp abgeben, in welcher Region ich mich beim Fotografieren aufgehalten habe? Sie müssen jetzt überhaupt keine superakkurate Ortsbestimmung vornehmen, ich hatte mehr eine allgemeine Aussage à la in den Bergen, in der Stadt, am Meer oder so im Sinn.
Nun? Das Wasser spürt man doch förmlich hinter den Bäumen!
Oder etwa nicht?
Boberg - Dünenlandschaft

Klar, Dünenlandschaft. Steht doch auch im Titel! Was will sie eigentlich …?
Muss die Nordseeküste sein, womöglich eine Insel! Wahrscheinlich Amrum oder Sylt.
Oder irgendwo an der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste …

Waren das Ihre Gedanken?
Also in Deutschland muss es sein, denn schließlich habe ich Boberg irgendwo schon einmal gehört …
Ja? Oder doch nicht?
Doch, doch – nur in welchem Zusammenhang war es noch gleich gewesen?
Boberg - Dünenlandschaft ...

Tja. Keine Insel, kein Küstenort. Das Meer können Sie lange suchen. Selbst die Elbe lässt sich nicht erspähen, obwohl sie immerhin weiter südlich vorbeifließt. Allerdings beträgt die Distanz zum Fluss Luftlinie gerechnet ca. 13 km.
Das Nicht-Seebad Boberg ist vielmehr ein Ortteil des Hamburger Stadtteils Lohbrügge, im Südosten der Stadt gelegen, und aus zwei bis drei Gründen könnte Ihnen dieses Boberg etwas sagen:
Zum einen gibt es hier ein sehr bekanntes Unfallkrankenhaus, das oft auch überregional in den Nachrichten erwähnt wird, wenn Verkehrsunfallopfer in die Boberger Chirurgie geflogen werden, wenn es um die Behandlung Querschnittgelähmter geht oder wenn schwerste Verbrennungen versorgt werden müssen.
Zum anderen fällt der Name im Zusammenhang mit dem Segelflugsport, und möglicherweise ist Ihnen auch das Naturschutzgebiet Boberger Niederung ein Begriff. Das ist nämlich sehr speziell in seiner Art!

Genau in dem war ich, weil ich nach einer recht regnerischen Herbstwoche am ersten trockneren Tag ein wenig Sehnsucht nach Strandgefühl, aber auch nach Heidelandschaft hatte und die ganz typischen Ziele dafür in der Kürze der Zeit nicht in Frage kamen.
Strandfeeling entsteht jedoch wirklich auch in Boberg, denn hier befindet sich eine große Wanderdüne! Sand en masse!

Boberger Dünen - Dazu Heidelandschaft und Birken ....

Boberger Dünen – Dazu Heidelandschaft und Birken ….

Es sind im Grunde die Reste einer früher viel größeren Dünenlandschaft, die einst vom Zentrum (Berliner Tor) bis nach Bergedorf (im Osten Hamburgs) reichte. Sie war vor Urzeiten entstanden, als sich – simpel ausgedrückt – Sand durch stetige Winde am Nordufer des Elburstromtals absetzte. Genau im Übergangsbereich von Marsch zu Geest.
Im Verlauf langer Jahrhunderte wurde das Gebiet unterschiedlich genutzt. Einst wurde beackert, später Sand abgetragen. Anfang des 20. Jahrhunderts füllte man mit diesem Sand z. B. die Marschflächen in Billwerder und Hammerbrook künstlich auf. Auch für Bauzwecke hielt der Sand aus den Dünen her und genauso profitierte der Ausbau des Eisenbahnnetzes von eben diesem Sandvorkommen.
Heute kann man von Glück sagen, dass man sich 1927 über den Sandpreis nicht einig wurde und das Abtragen einstellte. Sonst wäre jetzt gar nichts mehr von der einst ungefähr 16 km langen (Berliner Tor bis Bergedorf) Pracht übrig!

Boberg - Dünenlandschaft ...

Boberg – Dünenlandschaft …

Bevor möglicherweise noch mehr verloren geht, wollte ich Sie einmal dorthin entführen. Es ist ein eigenartiges, nichtsdestotrotz ein großartiges Gefühl, innerhalb einer Großstadt auf Sanddünen und Strandhafer zu stoßen! Genauso merkwürdig und doch höchst erbaulich ist es, wenn der Eindruck entsteht, man sei auf seinem Wanderweg eben kurz in die Lüneburger Heide abgedriftet.
Das Gebiet der Boberger Niederung ist heute Naherholungs- und Naturschutzgebiet in einem. Es gibt sogar einen Badesee (Baggersee)!

Boberger Dünen (NSG Boberger Niederung)

Boberger Dünen (NSG Boberger Niederung)

Sie dürfen direkt auf die Dünen, müssen sich aber ansonsten drumherum auf den gekennzeichneten Wegen und erlaubten Pfaden bewegen, um bodenbrütende Vögel oder beispielsweise Eidechsen nicht zu gefährden und um ganz generell das Rückzugsgebiet für zahlreiche Insekten, Vögel (z. B. Wachtelkönig, Heide- und Feldlerche), Kleintiere (u. a. Kreuzkröten) und Pflanzen (neben vielen anderen fünf Orchideenarten) nicht zu zerstören.
Reguläre Fahrradwege führen ebenfalls hindurch, sogar Reitern sind Teilbereiche erlaubt.

Boberger Niederung (Boberger Dünen) - Zu Fuß, per Rad oder mit dem Pferd - alles ist möglich.

Boberger Niederung (Boberger Dünen) – Zu Fuß, per Rad oder mit dem Pferd – alles ist möglich.

Herbsttag in den Boberger Dünen ... (Wanderweg im NSG zwischen Birken)

Herbsttag in den Boberger Dünen …

Die Segelflieger zweier Vereine (Hamburger Verein für Luftfahrt (HVL) und Hamburger Aero Club (HAC) Boberg) sind hier aktiv! In der Boberger Niederung liegt ein Segelflugplatz, dessen Flugfeld mit seiner 1,3 km langen Grasbahn größtenteils von Schafen kurzgehalten wird.
Sie sind im gesamten Naturschutzgebiet mit ihrem Schäfer von April bis Oktober unterwegs und kümmern sich vorrangig um die Heidelandschaft. Dazu erzähle ich Ihnen gleich etwas, nur ich möchte vorher noch etwas zu den Seglern loswerden.

Falls Sie Boberg wegen der Segelflieger anstreben, wählen Sie möglichst das Wochenende, denn dort herrscht bei entsprechendem Wetter reger Betrieb. Ich war an einem Freitagnachmittag mit geringerer Aktivität dort und hielt ich mich immer wieder einmal entlang des Flugfelds auf, um Segler zu sehen.
Natürlich immer im falschen Moment!
Zunächst bemerkte ich vom regulären Hauptweg aus relativ spät ein landendes Flugzeug. Ehe ich den Abzweig zum Flugfeld hatte, hatte man die Maschine schon in ein Gebäude weggeschoben. Ich blieb also weiterhin in Flugplatznähe. Kam ein Flugzeug? Nein. Startete ein Flugzeug. Nein.
Doch als ich schließlich wieder woanders spazierte, was wurde von mir gerade noch aus dem Augenwinkel an einer lichten Stelle wahrgenommen? Eine abhebende Maschine!

Boberger Niederung (Boberger Dünen) - Ein Segelflugzeug über den Köpfen der Schafe ...

Boberger Niederung (Boberger Dünen) – Eine Maschine startet über die Köpfe der Schafe hinweg …

Ich denke mir also, die wird einen Rundflug machen und ist in einer halben bis vollen Stunde wieder zurück. Diese Landung bekommst du mit! Und? Natürlich kommt sie nicht!
Doch als ich zu meinem Auto zurückkehre, was fliegt über meinen Kopf? Der Segelflieger!

Boberger Niederung (Boberger Dünen) - ... leise angekommen und plötzlich über einem! (Segelflugzeug)

Boberger Niederung (Boberger Dünen) – … leise angekommen und plötzlich über einem!

Ich fühlte mich doch ein klein wenig veräppelt. Also, wählen Sie einen Wochenendtag mit mehr Flugaktivität und haben Sie Geduld. Dann wird das auch was.

Boberger Niederung (Boberger Dünen) - Heidelandschaft

Boberger Niederung (Boberger Dünen) – Heidelandschaft

Die Heidelandschaft, die ebenfalls Part der Niederung ist, wird hier einerseits kontinuierlich durch die Schafe, aber zusätzlich auch durch menschliche Helfer gepflegt.
Kennen Sie Kusseln, bzw. das Entkusseln? Nie gehört?
Wollen Sie wieder tippen? Kusseln – vielleicht ein neugeschaffener Begriff entstanden aus Kuscheln und Küssen? Entkusseln demzufolge das Auseinanderwirren nach Zärtlichkeiten?
Aber was hätte das mit Besenheide …?
Genau! Geben Sie lieber auf! ^^
Als Kusseln bezeichnet man Bäume, Sträucher und Gräser, die versuchen, zwischen der Heide hochzukommen und die diese langsam aber sicher überwachsen und verdrängen würden. Entkusseln ist dementsprechend das Entfernen und somit auch Freihalten der Heidefläche. Hier in Boberg sind es vor allem Birken und Zitterpappeln, die sich ohne Hackeneinsatz massiv ausbreiten würden. Im Laufe der Zeit gäbe es nur noch einen Laubwald.
Gelegentlich wird die Heide auch abgeschlägelt, d. h. sie wird ganz tief abgemäht. Es passiert dann, wenn die Vergreisung der Altpflanzen einsetzt (nach 20-30 Jahren) und Luft, Platz und Licht für die aufkeimenden neuen Heidepflanzen benötigt wird.

Boberger Dünen (Boberger Niederung) - Besenheide mit einer Restblüte ...

Boberger Dünen (Boberger Niederung) – Besenheide mit einer Restblüte …

Die Schafherde habe ich an diesem Tag direkt auf dem Flugfeld angetroffen.

Boberger Dünen (Boberger Niederung) - Segelflugplatz (mit Schafen und Hinweisschild)

Boberger Dünen (Boberger Niederung) – Segelflugplatz

Wissen Sie, Schafe sind ulkige Wesen, d. h. ihr Verhalten ist es – und es ist dem Verhalten von Menschen in größeren Ansammlungen von Artgenossen nicht unähnlich. Haben Sie schon einmal darauf geachtet, was sich bei den Wesen im Wollgewand – nennen wir es gesprächsmäßig – innerhalb einer Herde tut?
Es herrscht eine Weile Ruhe. Bis ein Schaf blökt. „Mäh!“ Prompt ertönt ein „Mäh!“ aus einer anderen Ecke zurück. Gut. Die zwei sind vielleicht Freunde … Doch es geht weiter. Auf das zweite „Mäh!“ folgen mindestens drei neue, drei gleichzeitige Blöklaute unterschiedlicher Herdenmitglieder und spätestens nach diesen Synchronmähs gibt es kein Halten mehr. Der Schneeballeffekt. Nach 20 Sekunden blökt also die ganze Herde. Es rauschen die Mähs durch die Luft wie beim Abgang einer Lawine. Doch es ebbt auf diese Art auch allmählich wieder ab, bis schließlich das letzte Schaf ein einzelnes Endmäh ausgestoßen hat, Ruhe einkehrt und alle friedlich grasen. Stille.
Aber wehe, jemand startet wieder!

Boberger Niederung - Schafe auf dem Flugfeld des Segelflughafens ...

Boberger Niederung – Schafe auf dem Flugfeld des Segelflughafens …

Boberger Niederung (Boberger Dünen) - Auch ein paar Ziegen gehören zur Herde - wie diese "gemusterte" ... (schwarze Ziegel mit regelmäßigen, hellen Flecken)

Boberger Niederung (Boberger Dünen) – Auch ein paar Ziegen gehören zur Herde – wie diese „gemusterte“ …

Ich erwähnte, dass Sie auf den Wegen bleiben sollten. Wegen der Rückzugsgebiete. Sie erinnern sich?
Ich bin ein einziges Mal ein kleines Stück vom Hauptweg abgewichen und habe einen deutlich erkennbaren Trampelpfad hinauf auf einen Hügel benutzt, weil ich so gern von dort über die Landschaft schauen wollte.
Tun Sie das nie! Hören Sie! Niemals!
Ich bin dabei prompt in das Rückzugsgebiet eines Wesens geraten! Ich will nicht sagen, dass es akut gefährdet war, sein Leben durch mich massiv bedroht. Es ist eher so, dass es fast sehr peinlich geworden wäre. Es war ein menschliches Wesen, welches sämtliche Kleidung von sich geworfen hatte und sich mit seinem Astralkörper dort oben von der Septembersonne bescheinen ließ. (Nein, davon gibt es kein Foto!)
Zum Glück hatte es den Kopf von mir weggedreht, und so konnte ich noch rechtzeitig den überaus flotten Rückzug antreten …

Boberg - Dünenlandschaft - Auf dem Rückweg: Die Sonne wirft schon lange Schatten ...

Boberg – Dünenlandschaft – Auf dem Rückweg: Die Sonne wirft schon lange Schatten …

Boberg - Dünenlandschaft ...

Boberg – Dünenlandschaft …

Sie sehen, die Boberger Dünen sind abenteuerlich. Vielleicht werden sie einmal Ihr Ziel? Dann erzählen Sie mir doch bei Gelegenheit, was Sie dort so erlebt und getrieben haben. So ein Blog lebt ja schließlich auch vom Austausch, nicht wahr? ^^

Boberger Dünen - Meer! Strandnähe! Zumindest gefühlt ...

Boberger Dünen – Meer! Strandnähe! Zumindest gefühlt …

Ich wünsche weiterhin eine angenehme Woche! Bis zum nächsten Mal!

© by Michèle Legrand, September 2015
Michèle Legrand - freie Autorin - ©Fotograf Andreas Grav

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  1. #1 von Patrick am 22/09/2015 - 06:59

    Schön geschrieben und sehr interessant. Und ja, es ist, obwohl es fehlt, wie ein Kurzurlaub am Meer. Hamburg, meine Perle ;-)

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    • #2 von ladyfromhamburg am 22/09/2015 - 17:24

      Geht’s dir auch so? ^^ Wir haben in Hamburg ja nun bereits das Elbufer mit Sandstreifen – sind also schon ein gewisses Strandgefühl gewohnt, allerdings in Verbindung mit Blick aufs Wasser – doch diese Düne so mittendrin ist schon etwas ganz Spezielles. Ich bin mit Blick auf die Füße bzw. auf den Strandhafer hinaufgestiegen, dabei im Sand tief eingesackt, die Sonne schien, ein leichter Wind wehte oben, und prompt kam ich mir für einen Moment wirklich wie an die Küste versetzt vor.

      Danke schön fürs Hereinschauen und für deinen Kommentar, Patrick!
      LG Michèle

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      • #3 von Patrick am 22/09/2015 - 17:33

        Ist eigentlich wie Dänemark/Nordsee, leider bei gutem Wetter auch etwas überlaufen…

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      • #4 von ladyfromhamburg am 22/09/2015 - 17:45

        Das ist halt schon ein begehrtes Fleckchen in der Nähe. Ich sah, wie nahe gelegen auch die dicht besiedelten Wohngebiete (z. B. Mümmelmannsberg) sind. Kein Wunder, dass es sich am See oder in den Dünen schnell füllt. Wenn dann noch die Interessenten des Segelflugsports dazukommen, die Radler etc. … Dennoch schön, dass es so etwas auf Stadtgebiet gibt.

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  2. #5 von mannigfaltiges am 22/09/2015 - 07:44

    Wieder mal viel gelernt.
    ;-)
    LG Erich.

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  3. #7 von leonieloewin am 22/09/2015 - 08:46

    Wunderschöne Natur und für mich ganz neu. Danke fürs Zeigen. Liebe Grüße nach Hamburg, Leonie

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    • #8 von ladyfromhamburg am 22/09/2015 - 17:27

      Freut mich, wenn’s dir gefallen hat, Leonie. Um so besser, wenn es dazu noch etwas ganz Neues war!
      Vielen Dank für deine Zeilen!
      Ich sende liebe Grüße zurück, diesmal ja wieder nach Teneriffa.
      Michèle

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  4. #9 von Plietsche Jung am 22/09/2015 - 10:28

    Muss man kennen.

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    • #10 von ladyfromhamburg am 22/09/2015 - 17:28

      Ist nie verkehrt! ^^

      LG Michèle

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      • #11 von Plietsche Jung am 22/09/2015 - 17:31

        Ich fahre dort ab und zu mit dem Rad durch. Ist schön dort.

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      • #12 von ladyfromhamburg am 22/09/2015 - 17:40

        Kann ich mir als Radtour auch gut vorstellen. Ich sah Schilder, die anzeigten, dass es von dort Richtung Öjendorfer See 6,5 km sein sollen. Und in die die andere Richtung auch nicht mehr so weit bis Lohbrügge und Bergedorf. Eine schöne Strecke, speziell, wenn man sowieso diese Ziele hat und dafür nicht immer entlang der großen Straßen fahren muss.

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      • #13 von Plietsche Jung am 22/09/2015 - 17:42

        Von Wandsbek bis Kirchwerder und zurück gibt es wunderbare Radwege abseits der Hauptstraßen.

        Versuch’s mal.

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      • #14 von ladyfromhamburg am 22/09/2015 - 17:47

        Werde ich mir vormerken! Kirchwerder dann als Ziel (fast) direkt an der Elbe wäre ja auch echt schön … Danke für den Tipp!

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      • #15 von Plietsche Jung am 22/09/2015 - 19:04

        Kirchwerder ist für mich der Zollenspieker. Ein schönes Ausflugsziel.

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  5. #16 von Isa Schikorsky am 22/09/2015 - 16:37

    Sehr schön, ich liebe solche Heidelandschaften.

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    • #17 von ladyfromhamburg am 22/09/2015 - 17:34

      Ich auch, Isa! Es war mit ein Grund, dass ich mir dieses Ziel ausgesucht hatte. Ich hatte seit Mitte August eigentlich vor, während der diesjährigen Hauptblütezeit einen Ausflug Richtung Lüneburger Heide zu machen. Erst wurde es nicht, dann spielte das Wetter absolut nicht mit, und auf einmal war fastEnde September, und ich hatte noch nicht eine Heidepflanze gesehen. Die Boberger Niederung hat mich entschädigt und mir auch gleich gezeigt, ob es vom Stand der Blüte her noch sinnvoll ist, den Weg Richtung Wilsede oder Schneverdingen einzuschlagen. Wenn, dann muss ich mich sehr sputen. Die Farbpracht nähert sich jetzt enorm schnell dem Ende!

      Danke schön fürs Vorbeischauen und kommentieren, Isa!
      LG Michèle

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  6. #18 von gsharald am 22/09/2015 - 19:54

    Nun habe ich so viel geschrieben und dann war der Kommentar weg. Dann halt noch einmal.

    Liebe Michele,

    das war wieder ein interessanter und informativer Bericht. Es ist schön, dass es solche Kleinode noch gibt.

    Es ist erstaunlich, was die Natur zustande bringt – Dünen mitten im Festland.

    Ich glaube gern, dass es ein bekanntes Ausflugsgebiet ist. Man kann nur hoffen, dass die Einschränkungen durch die Belange des Naturschutzes auch beachtet werden.

    Bei uns setzen sie auch Tiere zum Freihalten der Flächen ein. Neben den Schafen werden vereinzelt auch Rinder oder Auerochsen eingesetzt. Da kann es schon mal sein, dass einem beim Wandern plötzlich eine Kuh gegenüber steht. Die Gebiete sind zwar eingezäunt aber manche Wanderwege führen hindurch.

    Ist das Freihalten der Flächen eigentlich richtig? Das Zuwachsen ist doch von der Natur gewollt.

    Die Natur hat ihre eigene Energie. Das kann man gut im Schwarzwald sehen. Dort gibt es einen „Lotharpfad“ der nicht nach dem männlichen Vornamen so heißt. Er hat seinen Namen von dem Orkan „Lothar“ der an Weihnachten 1999 hier gestürmt und weite Flächen des Schwarzwaldes verwüstet hat. Noch heute sieht man die Schneisen, die der Sturm in den Wald geschlagen hat. siehe HIER .

    An vielen Ecken ist ein Bannwald entstanden. Im Bannwald wird alles so gelassen wie es ist. Der Mensch greift nicht ein und die Natur bleibt sich selbst überlassen. So ist es auch beim Lotharpfad. siehe HIER

    Es ist schon interessant, wenn man über die Wege und Brücken wandert und sieht, wie neue Pflanzen und Bäume heranwachsen. Es dauert seine Zeit aber irgendwann wird man von den Sturmschäden nichts mehr sehen.

    Nacktsonner sieht man auch bei uns. Wir waren beim Wandern an einem See unterwegs und nicht auf der Seite wo der breite Weg läuft, sondern auf der anderen Seite, wo der Weg nur ein Pfad ist. Da haben wir wohl, ohne es zu wissen, den FKK-Strand (Wald) erwischt. Unter Bäumen im Schatten sahen wir mehrere FKK-ler. Das war uns peinlich. Ich habe mich gewundert, als wir eine Frau im besten Alter trafen, dass sie sich ganz zwanglos mit uns unterhalten hat.

    Liebe Grüße nach Hamburg
    Harald

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    • #19 von ladyfromhamburg am 23/09/2015 - 18:50

      Lieber Harald,

      zunächst einmal ein ganz dickes und herzliches Dankeschön für diesen ausführlichen und wirklich hochinteressanten Kommentar von dir! (Ganz zu schweigen davon, dass du ihn offenbar auch noch doppelt eingeben musstest, weil er sich heimlich verkrümelte.)
      Ich möchte gern auf deine Zeilen eingehen, muss nur kurz zu Beginn erwähnen, dass deine Links leider aus irgendeinem Grund nicht mit übertragen wurden und ich hinter dem „Hier“ nichts aufrufen kann. Wenn du magst, schick die beiden entsprechenden Angaben noch einmal als Originallangversion des Links bzw. der Seite, die du meinst (den entsprechenden Text in der Browserzeile) und ich mache daraus direkt hier den entsprechenden Link im Kommentar.

      Bei euch werden also auch tierische Helfer eingesetzt. Sogar Auerochsen! Die habe ich hier noch nicht entdeckt – jedenfalls noch nicht in der Funktion, dass sie Flächen freihalten. Ich würde mich auch schwer wundern, wenn mir ein ausgewachsenes Rind plötzlich gegenüberstände. ^^
      Bei uns ist hingegen diese Kombination aus Schafen und einigen Ziegen oft anzutreffen. Die Ziegen beißen nämlich noch intensiver auch die jungen Triebe von (in diesem Fall) Birken und Zitterpappeln, als es die Schafe tun.

      Es hat mich sehr interessiert, was du über die Sturmschäden im Schwarzwald und den „Lotharpfad“ berichtet hast und in diesem Zusammenhang (Bannwald) war natürlich auch deine Frage höchst berechtigt, ob und inwieweit man überhaupt in die Natur eingreifen sollte.
      Es lässt sich immer alles aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten:
      Wenn ich bei deinem Bannwald beginnen sollte, dann sehe ich dort, dass sozusagen von Grund auf neue Vegetation entsteht, denn der Sturm hat Schneisen geschlagen und Freiflächen gebildet. Nun ist der Startschuss für sämtliche Pflanzen gleichzeitig gefallen und in der ersten Zeit können alle loslegen und gedeihen. Man erfreut sich der Vielfalt der Arten und ihres Wachstums.
      Nur lass die Bäume wieder wachsen, vielleicht stehen Keimlinge aus Samen sogar wesentlich dichter als früher, die Wurzeln der aufstrebenden Neubäumchen durchziehen mehr und mehr den Boden, mit zunehmender Höhe geht das Licht in Bodennähe zunächst zurück, irgendwann herrscht Dauerschatten. Und spätestens dann werden diverse kleine Pflanzen und einige Arten aus der Anfangszeit keine Überlebenschance mehr haben.
      Das muss nicht in jedem Fall negativ sein – solange nämlich das Hauptaugenmerk auf der Entstehung eines Waldes liegt.
      Nur wenn sich in den ersten Jahren zu der bestehenden Flora die entsprechende, vielfältige Fauna entwickelt hat, wird auch diese wieder geringer, was sich auf die Artenvielfalt und die Bewohner (Gattung, Anzahl) des Gebiets generell auswirkt. Vielleicht kommen dafür verstärkt andere, die Baumbewohner, die Insekten, die nicht von Blüten abhängig sind, Wildtiere … Doch insgesamt würde ich einen Rückgang und ein Aussterben bestimmter Arten befürchten.

      Wenn ich speziell die Heidelandschaft nehme, die man ja zu erhalten versucht, dann sehe ich in diesem Bestreben auch eher ein Sichern des Überlebens bestimmter Tierarten und einer besonderen Flora, als ein Vernichten bestimmter anderer Pflanzen durch menschliches Eingreifen. Du schriebst: „Das Zuwachsen ist doch von der Natur so gewollt.“ Darauf kann man auch nur halbherzig antworten: „Ja, aber …“ Es heißt immer, der Stärkste überlebt. Wenn immer nur die Birken, Zitterpappeln, Kiefern etc. die Oberhand haben, wäre es recht eintönig und das Nahrungsangebot sehr beschränkt. Wenn z. B. auch invasive Pflanzenarten alles überwuchern, hat das dann die Natur tatsächlich so gewollt, oder läuft etwas aus dem Ruder, weil eine Pflanzenart am falschen Ort aufgetaucht ist und plötzlich durch ihren Ausbreitungsdrang alle unter ihrer Fuchtel hat?

      Über 300 Tierarten, allen voran Insekten, aber auch Zauneidechse, Feld- und Heidelerche leben in so einer Heidelandschaft wie der bei Boberg. Das ist gewaltig! Ich würde es schade finden, wenn ihnen allen der Lebensraum dadurch entzogen würde, dass man die Hacke wegstellt und der Natur ihren Lauf lässt.
      Wie gesagt, ein sehr kontroverses Thema und je nachdem, von welcher Seite man es betrachtet, auch mit unterschiedlichem Empfinden der Situation.

      Um kurz noch auf deine FKK-ler zurückzukommen. Mir wäre nichts peinlich, wenn es FKK-Gebiet wäre, denn dann würde mein Gegenüber damit rechnen, nackt gesehen zu werden. Nur so erschien mir die Lage etwas prekär … ^^

      Liebe Grüße!
      Michèle

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  7. #20 von marliesgierls am 22/09/2015 - 20:19

    Ich kenne zwar Boberg, aber die Dünenlandschaft habe ich nie gesehen, obwohl ich meine erstes halbes Jahr in Hamburg in Bergedorf gewohnt habe, da habe ich wirklich was verpasst, kann es aber nachholen. Die gemusterte Ziege sah schon ulkig aus, trotz Brille stutze ich, und dachte erst das wäre irgend ein angemaltes, nicht lebendiges Tier, solche Zeichnung habe ich bei Ziegen auch noch nicht gesehen. Das war ein schöner Ausflug, Michèle!
    Liebe Grüße Marlies

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    • #21 von ladyfromhamburg am 23/09/2015 - 17:54

      Hallo Marlies, die Düne liegt ja auch mitten im NSG und ist von den Hauptwegen im Ortsteil so nicht zu erahnen. Schau sie dir bei Gelegenheit einmal an, die Landschaft ist wirklich speziell. Dich würde wahrscheinlich obendrein die Vegetation interessieren! Was im Moment gerade ins Auge fällt, sind unheimlich viele halbhohe Weißdornsträucher oder -bäumchen entlang der offiziellen Wegführung, die über und über mit roten Früchten behangen sind. Sieht richtig schön aus!

      Die Ziege hat’s mir irgendwie besonders angetan.^^ Ich musste aber auch zweimal hinsehen angesichts des Fellmusters. Die anderen Artgenossen hatten mehr dieses helle ocker-kuhbraun. Ein Exot also unter Seinesgleichen …

      Danke schön fürs Hereinschauen und kommentieren!
      LG Michèle

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  8. #23 von Susan Sommerfeld am 22/09/2015 - 21:45

    Da ist meine Freundin auch immer zum Fotografieren… Ist wohl recht beliebt

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    • #24 von ladyfromhamburg am 23/09/2015 - 17:45

      Es gibt wirklich viele, die auf Boberg und die Dünen schwören. Susan, das mit den schönen Motiven zum Fotosgrafieren würde ich als den netten Nebeneffekt bezeichnen. Die Gegend mit ihren Besonderheiten (Flora, Fauna) verführt dazu, diese auch im Bild festzuhalten. Ansonsten ist für mich allerdings eindeutig die Anwesenheit bzw. die Entspannung in der Natur der Hauptgrund fürs Kommen.

      Danke für deinen Kommentar!
      LG Michèle

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  9. #25 von Stefan am 22/09/2015 - 23:13

    Danke liebe Michèle für diesen in Wort und Bild lustvollbeschwingten Ausflug und besonders für die wunderschönen Wörter wie „Kusseln“, „Entkusseln“ und „abgeschlägelt“.
    Dabei hatte ich vor kurzem Besuch von auswärts und dachte mir, ein Ausflug zum Naturschutzgebiet Boberger Niederung würde sich sehr gut ausgehen. Leider wurde daraus nichts. Und nun kommt dieser Beitrag. Das passt perfekt.
    Liebe Grüße
    Stefan

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    • #26 von ladyfromhamburg am 23/09/2015 - 18:01

      Freut mich, wenn es dir gefallen hat und du dich dabei gut unterhalten gefühlt hast, Stefan. ^^ Vielleicht lässt sich ein Abstecher ins Naturschutzgebiet mit deinem Besuch (oder dem nächsten, der daran Freude haben könnte) bald nachholen.
      Es gibt mehrere Rundwege, aus denen man wählen kann – je nach Interesse (Moorflächen, Segelflugplatzumrundung, Heide/Dünen etc.) und Lust (unterschiedlich lang). Ich persönlich würde immer einen der Wanderwege mit natürlichem Bodenbelag wählen. Der Hauptweg ist geteert – wohl auch, weil es gleichzeitig der Weg der Radfahrer ist.

      Danke schön für deine Zeilen und liebe Grüße!
      Michèle

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  10. #27 von kowkla123 am 24/09/2015 - 14:05

    Liebe MIchelle, das hat mir mit deiner schönen Erzählweise wieder ganz toll gefallen, beste Grüße von mir für dich

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  11. #29 von kowkla123 am 26/09/2015 - 13:19

    schöne Grüße

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  12. #30 von FOTOGRAFIKUM® am 26/09/2015 - 20:33

    einer meiner Lieblingsorte in Hamburg. außerhalb der Ferien habe ich da schon öfter mit einer Decke im Sand die Nachmittagssonne genossen.
    LG Ernst

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    • #31 von ladyfromhamburg am 27/09/2015 - 16:13

      Kann ich mir auch gut vorstellen, Ernst. Schönes Ziel und sehr entspannend – gerade, wenn nicht so viel Andrang ist.

      LG Michèle

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  13. #32 von kowkla123 am 29/09/2015 - 13:17

    Liebe Grüße von der Müritz nach Hamburg, wünsche einen super schönen Tag

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  14. #35 von bodyguard4you am 29/09/2015 - 21:14

    toller beitrag … sehr schöne bilder … man riecht förmlich die gute luft und bekommt lust … direkt wieder mal loszufahren …

    lg André

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    • #36 von ladyfromhamburg am 01/10/2015 - 17:18

      Freut mich sehr, wenn es Gefallen gefunden hat! Vielleicht führt dich der Weg ja mal dorthin – oder in eine andere Ecke mit guter Luft und inmitten schöner Natur!
      Danke für deine Zeilen, André!
      LG Michèle

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      • #37 von bodyguard4you am 01/10/2015 - 20:53

        bis vor kurzem bin ich eigentlich ziemlich regelmäßig zur nordsee gefahren … wenn mal ein wenig zeit war … aber durch die „fussballkarriere“ meines kleinen MINNIMESSI … komm ich kaum noch dazu …

        schade eigentlich … weil um mal eben etwas SEELUFT zu atmen … gibt es nichts besseres … und die strecke ist recht „flott“ zu fahren …

        avec plaisir,Michéle

        lg André

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  15. #38 von ernstblumenstein am 05/10/2015 - 13:45

    eine faszninierende Naturlandschaft zeigst Du uns liebe Michèle! Also der Nordseeküste hätte ich als Binnenland-Ausländer ohne Wenn und Aber zugestimmt.
    Aber Sylt? Nein, das kenne ich ganz wenig – das kann es nicht sein, dazu ist diese imposante Dünenlandschaft oder Dünenheide viel zu weitläufig. Und erst noch ein Stadtteil von Hamburg, für einen Schweizer kaum vorstellbar. Auch deine Schilderung über die Entstehung der Boberger Dünen fand ich sehr interessant. Hab Dank für die wunderbaren Landschaftsbilder.
    Ich wünsche dir frohe Tage. Ernst

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    • #39 von ladyfromhamburg am 06/10/2015 - 21:20

      Hallo Ernst,
      hat es dich also auch überrascht, diese Landschaftsform im Binnenland und dann noch auf Stadtgebiet (gut – etwas außerhalb) anzutreffen? Eigentlich jeden – denn Dünensand wird zuallernächst mit Stranddünen assoziiert. Diese Wanderdünen gibt es jedoch noch an einigen Stellen in Deutschland mitten im Land!
      Die Boberger Dünen wandern tatsächlich – allerdings nur etwa 10 cm pro Jahr, so dass uns in unserem Leben deren Verschiebung nicht mehr wirklich auffallen wird … ^^

      Vielen Dank fürs Dabeisein und deinen Kommentar! Freut mich, wenn dir die Fotos zusagten!
      LG Michèle

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  16. #40 von Silberdistel am 23/10/2015 - 19:33

    Bei Klein Schmölen, nicht weit von Dömitz entfernt, gibt es auch so eine Dünenlandschaft. Leider haben wir sie noch nicht angeschaut, obwohl wir im Sommer in Dömitz waren, um dort die Festung anzuschauen. Ich habe erst nach unserem Dömitzbesuch von der Existenz der Düne erfahren. Aber wer weiß, vielleicht zieht es uns ja noch einmal in die Gegend und dann werden wir es nicht versäumen, uns diese Landschaft fernab der See einmal anzuschauen.
    Liebe Grüße und danke für Deinen interessanten Bericht sagt die Silberdistel

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    • #41 von ladyfromhamburg am 24/10/2015 - 18:40

      Ich danke dir für deinen Kommentar und freue mich, wenn es Interesse fand!
      Bisher hatte ich auch keine Ahnung davon, dass dort auch eine Binnendünenlandschaft existiert! Und dabei ist die Düne mit 2 km Länge und 600 m Breite (wie ich gerade herausfand) wirklich nicht winzig und unscheinbar. Ich stelle mir die Landschaft auch sehr ähnlich der von Boberg vor.
      Also, liebe Silberdistel, wenn dich dein Weg wieder einmal in die Gegend führt, dann lass es dir nicht entgehen, es ist bestimmt schön! (Und zück ruhig deinen Fotoapparat und hinterlasse für eine neugierige Hamburgerin etwas darüber im Blog. ^^)

      Liebe Grüße, Michèle

      Gefällt 1 Person

  17. #42 von Sartenada am 03/02/2016 - 10:00

    Those dunes are spectacular. I love it. I am glad that You presented again of wonders in Germany.

    Thank you.

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    • #43 von ladyfromhamburg am 03/02/2016 - 13:46

      In a similar way as you try to show your awesome Finnish landscape and all the characteristics or regional distinctions, I try to do so when travelling or walking around in my own country and my home town, Matti. Nice to hear that you enjoyed the post about the inland dunes situated directly in the Hamburg area.
      Thanks for visiting and commenting!

      Gefällt 1 Person

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