Klau keinem Worte! Und zieh dir etwas anderes an!

Ich mache mir langsam Gedanken, ob die Zeit gekommen ist, meinen Kleidungsstil zu wechseln und die Sprechweise zu ändern. Was halten Sie von der Idee, auch gleich etwas langsamer und leicht gebeugt zu gehen?
Vermutlich bin ich momentan etwas sensibilisiert für die Sache mit den ewig jungen Alten im Lande, die sich irgendwie nicht adäquat benehmen. Sich zumindest nach althergebrachtem Verständnis nicht altersgemäß verhalten und damit – so hat es den Anschein – Probleme verursachen. Langsam steigt in mir die Sorge auf, dass ich zu diesen lästigen Querulanten gehöre, die jungen Menschen übel mitspielen. Ach was, so wie sich das mehrheitlich liest, gefährde ich deren Seelenleben und ruiniere demnach höchstwahrscheinlich die Zukunft einer ganzen nachwachsenden Generation!

Wollen Sie eigentlich tatsächlich weiterhin mitlesen? Hier im Blog?
Entschuldigen Sie die Frage, doch dieses ganze Gedöns um das Thema, was darf ein reiferer Mensch im fortgeschrittenen Alter ohne bittere Konsequenzen oder Schuldkomplexe, verunsichert mich in der Tat. Nicht nur das! Es macht mich ganz wuschig!
Kann ich z. B. überhaupt noch unbehelligt und ohne schiefe Blicke zu ernten bloggen oder sollte es komplett den Jüngeren vorbehalten bleiben? Sie wissen, der Knackpunkt ist der, dass sich das Jungvolk schließlich noch irgendwomit gegenüber der Eltern- oder Großelterngeneration abgrenzen können oder lassen muss.
Mein momentanes Aufhorchen und die heutige Aufmüpfigkeit mögen darin begründet sein, dass ich seit kurzem – rein nominal, versteht sich – wieder ein Jahr älter bin. Nach Ansicht des Werbevolks und gemäß der Einstellung vieler Firmen bewege ich mich mittlerweile komplett außerhalb jeder interessanten oder wirtschaftlich relevanten Altersklasse. Bin jenseits von Gut und Böse. Da kann man nichts machen. C’est la vie. Ich hatte damit bisher kein Problem.
Falls Sie allerdings jünger sind …? Es lässt mir gerade keine Ruhe!
Es könnte doch durchaus der Fall sein, dass Sie auch Artikel zur tragischen Lage der Jungen gelesen haben und sich inzwischen irgendeine Bloggeraltersakzeptanzgrenze (Schluss bei 45, 55, 75, 90 Jahren etc.) gesetzt haben, die Sie nicht überschreiten möchten.
Ich möchte Sie lediglich darauf hinweisen, dass ich unter Umständen darüberliege!
Wenn Sie also die Meinung vertreten, Reifere sollten sich irgendwann aufs Altenteil zurückziehen und vor allem die Finger von Dingen lassen, die die nachfolgende Generation ebenfalls gern tut bzw. hat oder bei denen diese womöglich sogar einst Vorreiter war und Vorrechte besäße, dann sollten Sie besser an dieser Stelle schnell und unauffällig den Rückzug antreten.

Sie bleiben? (Moment, ich muss mich kurz schnäuzen. Die Rührung, Sie verstehen.)
Lassen Sie uns fortfahren …

„Ältere erschweren jungen Menschen deren Abgrenzungsmöglichkeiten und nehmen ihnen ihre Identifikationsmerkmale.“
„Silbergeneration kleidet sich unbekümmert wie Teens und Twens.“
„Fast-Senioren nutzen vermehrt ursprünglich verpönte oder unbekannte Begriffe aus dem Sprachschatz Jugendlicher.“
„Internet wird zum Treffpunkt für alle. Senioren entdecken die sozialen Netzwerke.“
„Jugendliche haben es immer schwerer, sich von vorangehenden Generationen zu unterscheiden.“

Lesen Sie in den letzten Wochen auch so häufig über die dreisten Alten, die sich einfach nicht in Hauskittel und mausgraue Jerseyhose mit Dehnbund pressen wollen?
Über die Mittfünfziger bis Mittsechziger, die bei H&M den jungen Leuten die letzte Krumpellook-Zipfelbluse oder hautenge Leggings wegschnappen? Die Fastrentner, die sich die Haare ungeniert asymmetrisch schneiden lassen und ihre neue, weithin leuchtende Haarfarbe auch noch lautstark geil finden? Die Faltengeneration, die täglich, Sporttasche schwenkend und mit Schweißband ausgerüstet, zum Workout ins Fitnessstudio verschwindet? Hypermoderne Brillengestelle, hautenge Jeans, Haarverlängerungen und Bauchnabelpiercings ihr Eigen nennt?
Mit anderen Worten, haben Sie auch von den Leuten vernommen, die keine Lust auf vermeintlich altersgerechte Ausstaffierung, reine Seniorenhobbys oder auf vielleicht früher einmal diesem Alter entsprechendes Verhalten verspüren?

Die Jungen hätten es heutzutage nicht leicht, so der Tenor in vielen Artikeln. Wie sollen sie sich bloß von ihrer Eltern- und Großelterngeneration abheben? Womit können sie noch demonstrieren, dass sie die nächste Truppe und völlig anders sind, wo doch Alt und Jung die gleiche Kleidung bevorzugen, sich generell ein ähnliches Styling zulegen, keine übermäßig großen Abweichungen bei Hobbys und sonstigen Interessen bestehen und sogar eine gewisse Sprachanpassung zur Regel zu werden scheint?
Gibt es denn rein gar nichts, was sich zur Unterscheidung oder auch Abgrenzung eignen könnte? Selbst mit Tattoos kommen die Jungen nicht zum Zug. Mit etwas Pech hat sich Opa bereits vor ihnen ein Motiv in den dank eifrigen Hanteltrainings weiterhin muskulösen Oberarm stechen lassen.

Was ist los? Warum sind wohl die Älteren so, wie sie sind? Warum verweigern sie heutzutage das Tragen der Einheitsschnitt-Plünnen von früher? Warum sehen sie partout nicht ein, warum sie sich auf einmal aus allem ausklinken sollen? Warum lehnen sie es ab, dass ihr Leben fortan aus Kaffeefahrten, Musikantenstadl schauen, Boulevardpresse lesen, Kreuzworträtsel lösen und Häkeln bestehen soll? Nichts gegen die letztgenannten Dinge, nur das Leben kann sich nicht allen Ernstes allein darauf beschränken. Es kann einem doch nicht aufgezwungen werden, nur weil just eine ominöse, willkürlich festgelegte Altersgrenze überschritten wurde!
Glaubt denn allen Ernstes jemand, das bei ihrem Erreichen sich selbstredend augenblicklich das Gehirn verändert, das Wesen mutiert, die Mumienentwicklung startet? Wenn nicht das, dann die Person zumindest jeglichen Schwung verliert, Farben fortan Kreischanfälle verursachen, Fitness zum Fremdwort und Attraktivität über Nacht ausgeknipst wird?
Klack! Schalter umgelegt. Steht jetzt in der Kippposition ALT. Grau, braun, dezent ist angesagt. (Halt dich gefälligst daran! Oder willst du die Jungen auf dem Gewissen haben?)

Sie merken, ich mokiere mich ein wenig. Übertreibe bewusst. Nein, ich bin wirklich nicht ganz überzeugt von der These der Vereitelung der Generationenabgrenzung durch falsche Seniorenkleiderwahl.
Für andere kann ich nicht sprechen, aber für mich. Beleuchten wir doch meine Situation, in der sich andere vielleicht wiederfinden:
Ich werde rein zufällig und ungefragt jedes Jahr ein Jahr älter. Klar, es kommen Falten dazu, die eine oder andere Körperzone hat auch schon straffere Zeiten gesehen. Mal merke ich das zusätzliche Jahr, mal scheint sich nicht groß etwas getan zu haben.
Was sich in all den Jahren keinesfalls grundlegend geändert hat, sind persönlicher Geschmack mit Vorlieben und Abneigungen, Lebenseinstellung, Ausdrucksweise, Interessen etc. Selbst solche Dinge wie Gewicht, Haarfarbe – ja, selbst Frisur! – weisen keine großen Abweichungen zu früher auf.
Kleidung, die ich als Teenager trug, passt mir theoretisch heute noch. Farben, die mir früher standen, stehen mir weiterhin. Formen und Schnitte, die ich damals nicht mochte, kann ich auch heute noch nicht ausstehen. Eben weil sie an mir unverändert unvorteilhaft oder lahm wirken.
Modische Neuerscheinungen nehme ich daher zwar zur Kenntnis, entscheide jedoch ganz allein, ob sie etwas für mich sind oder nicht. Ich mache mich jedenfalls nicht zum Affen, nur weil etwas gerade im Trend liegt und angesagt ist, mich jedoch wie eine Wurstpelle umwickelt oder alternativ wie ein kragenloser Raumfahrtanzug schmückt.
Ich unterliege absolut nicht dem Modediktat, was logischerweise ebenfalls bedeutet, dass mich auch keiner dazu bringt, mich in gefühlt völlig ungeeignete Klamotten zu zwängen, nur weil ein Mensch oder eine Gruppe behauptet, dass sie für die Frau ab 40, 50 oder 60+ Jahren modisch korrekt, kleid- und ratsam und im Hinblick auf nachfolgende Generationen komplikationsfrei und daher empfehlenswert wären!

Mal ganz unter uns: Ist das nicht gelinde gesagt alles überhaupt ein ziemlicher Beschiss? Verzeihen Sie die drastische Ausdrucksweise, doch mich würde wirklich interessieren, wie Sie die Entwicklung beurteilen!
Über Jahre, nein, jahrzehntelang versuchte die Wirtschaft, allen voran die Modeindustrie – an Umsatz- und Gewinnsteigerung interessiert – die Älteren zu überzeugen, dass sie modebewusster sein sollten und ebenfalls flotte Jeans, Farbenfrohes, Figurbetontes, Ausgeschnittenes, kürzere Rocklängen etc. tragen könnten. Man produzierte Konfektionsware zusätzlich in größeren Größen, so dass selbst Menschen jenseits der Teenagerjahre und ohne dünne Spargelbeine hineinpassten. Man schaffte es, frauliche Merkmale wie Handtaschenliebe und Schuhfaible auszunutzen und allen einzureden, dass Zufriedenheit mit steigender Stückzahl und großer persönlicher Auswahl steigen würde. Man umcircte die durchaus solvente Generation und schaffte einen Bedarf, der bis dahin gar nicht existierte!
Die Kosmetikindustrie schmiss sich bereits an die Frauen heran, wenn sich deren Alter noch im Twen-Bereich bewegte. Malte Horrorszenarien aus, was passieren würde, wenn sie nicht schon ab 25 starteten, böse Falten im Zaum zu halten und die Straffheit ihrer Haut mittels dauerhaften Einsatzes von Cremes, Gels und Lotionen zu sichern. Immer wurde eingeimpft: Oder willst du etwa alt aussehen? So gefällt es dir doch auch besser!
Sie wissen, wohin das führte. Die Gesellschaft verjüngte sich optisch schon – nur Äußerlichkeiten gewannen auch immer mehr an Wichtigkeit. Gutes Aussehen, Jugendlichkeit und Frische wurden mit Erfolg, Glück und Zufriedenheit gleichgesetzt.
Nach Mode und Kosmetik gesellten sich die Fitnessbranche sowie der Wellnessbereich unterstützend hinzu. Neues offizielles, ehrenwertes Ziel (neben der schnöden Konsumankurbelung und der Schaffung gewisser Abhängigkeiten): Fitness herstellen und erhalten, Gesundheit fördern.
Stopp! Wir haben die Diäten vergessen!
Der Mensch mittleren Alters sollte Gewicht verlieren, Fett verbrennen, die Figur formen. Wenn eine Diät nicht ausreichte notfalls mithilfe von Schönheitsoperationen. Dort, wo all das ausartete, entstanden Jugend- und Schlankheitswahn. Irgendwo hier befand sich auch die erste Keimzelle für die Magersucht. Denn als Nebeneffekt schnappten immer mehr jüngere Mädchen diese fragwürdigen Avancen auf und gerieten ebenfalls in den Sog.
Jede Branche schlug in die gleiche Kerbe. Zielgruppe umgarnen und weichklopfen. Alle wollten sie ja nur das Beste. Mit uns geht es dir gut, mit uns wirst du schön. Willig war das anvisierte Individuum – denn jede Form von gefühltem Attraktivitätszuwachs steigerte das Selbstbewusstsein. Wer will das nicht? Die Fische zappelten freiwillig an der Angel, als sie nach den ausgelegten Ködern schnappten.

Der Rest passierte im Grunde von ganz alleine. Sobald ein genügend großer Prozentsatz einer Generation bereit war, sich auf Veränderung einzulassen und diese lebte, wurde das Neue zum normalen Bild im Alltag. Nach und nach infizierte sich auch der Rest. Die, die sich zuerst nicht trauten, die, die stets länger für alles brauchen, selbst die, die es zu Beginn ablehnten und schlichtweg unmöglich fanden.
In der Folge kam es zur Abkehr von der Tradition, zur Auflösung bisheriger Normen. Oma heute sah nicht mehr aus wie Oma gestern. Das ondulierte Haar im altersgerechten Grau mit leichtem Lilastich wurde seltener und seltener, nahezu ausgerottet auf einmal die formlose Kittelschürze und der Blockabsatz. Stattdessen Modebewusstsein, das Verfolgen neuester Trends, das Heraustreten aus der Unscheinbarkeit. Nach all den Mühen, die man sich mit der eigenen Person und ihrer Erscheinung gegeben hatte, nach all den Verlockungen, die der Handel vor einem ausgebreitet hielt, strebte man nach anderem. Unterstrich seinen Typ, betonte seine Reize, fühlte sich noch nicht zum alten Eisen gehörend.

Gleichzeitig passierte noch etwas anderes: Die Gesellschaft befand sich im Wandel! Und zwar nicht nur äußerlich! Die Zahl der Geburten ging zurück, die Berufstätigkeit der Frau stieg rasant, Emanzipation, Gleichberechtigung … Sie kennen das. Funktionen, Rollen- und Aufgabenverteilung – alles erfuhr eine Veränderung. Gesellschaftliche Umbrüche traten ein, neue Strukturen entwickelten sich, ein andersgearteter Lebensstil entstand.

Und heute werden nun Stimmen laut, die so klingen, als hätten sie es am liebsten, wenn wieder etwas zurückgeschraubt würde, damit jede Generation durch das, was sie anzieht, bitte wieder eindeutig zugeordnet werden kann?
Stimmen der Mahner, die fürchten, eine Kleidung ähnlichen Stils bei den Eltern brächte die Jugend in Identifikationsnot? Solche Äußerlichkeiten?

Entschuldigung, aber ich glaube, die Jungen wurschteln sich gerade durch ganz andere Probleme! Fehlende Unterstützung, Bildungsmisere, Schulstress, Konkurrenzkampf, Notendruck, Schwierigkeiten bei der Ausbildungsplatzsuche, fehlende Studienplätze, Behördentrouble, finanzielle Not bereits im Elternhaus, Scheidung der Eltern, Auswirkungen der Wirtschaftssituation und sonstiger Weltkrisen, Arbeitsplatzsorgen, Zeitverträge, Stellenabbau, Wohnungsknappheit, hohe Mieten, Umweltprobleme … und dann noch obendrein dieses fürchterliche Unwohlsein wegen der Kleiderfrage! Meine Güte!

Identifikation ist wichtig, doch bin ich der felsenfesten Überzeugung, dass junge Leute andere Wege entdecken und ihnen weitere Möglichkeiten zur Verfügung stehen, sich und ihre Generation zu repräsentieren. Sie sind mit Sicherheit nicht darauf angewiesen, zur Kenntlichmachung ein Exklusivrecht auf bestimmte Konfektionsteile zu erhalten! Wenn sie es sogar mit links schaffen, sich selbst innerhalb ihrer eigenen Generation über die wohl doch nicht so gleiche Kleidung und das Tragen anderer Marken bestens voneinander abzugrenzen, dürften sich gegenüber einem dreißig oder vierzig Jahre älteren Menschen nicht unbedingt mehr Probleme auftun.

Lassen wir die Kleidung einen Moment außer Acht. Wodurch unterscheiden sich Jung und Alt und die Umstände denn sonst noch?
Ein junger Mensch bewegt sich anders, ist im Allgemeinen neugieriger, häufig spontaner, flexibler, körperlich belastbarer. Handhabt als Digital Native (unbewusst) vieles anders, als die Generationen vor ihm.
Während seiner Entwicklung dominieren andere Themen die Schlagzeilen als bei seinen Eltern oder Großeltern und wirken auf sein Tagesgeschehen. Schule und Arbeitswelt haben sich verändert. Das, was ihn bewegt und prägt, wird nicht selten etwas anderes sein, als das, was seine Eltern in Wallung brachte, in Entzücken versetzte oder in irgendeiner Form nachhaltig beeinflusste und mit Gleichaltrigen verband.
Das, wofür oder wogegen er kämpft, existierte in der Generation davor eventuell noch gar nicht. Im Guten wie im Schlechten. Seine Prioritäten wird er folglich anders setzen. Vielleicht stellt er nach Informationen über fragwürdige Tierhaltung und bedenklichen Medikamenteneinsatz die Ernährung auf vegetarisch oder sogar vegan um, richtet sich aus welchen Gründen auch immer völlig anders ein. Die Zeiten bringen für ihn andere berufliche Tätigkeiten, bedeuten andere Arbeitszeiten und dadurch möglicherweise einen anderen Wach- und Schlafrhythmus.
Wenn solche Zeichen der Zeit und deren Einflüsse viele Menschen einer Altersgruppe betreffen, werden die sichtbaren Auswirkungen zum Erkennungszeichen einer gesamten Generation. Es drückt sich sowohl im Verhalten als auch in der gesamten körperlichen Haltung dieser Menschen aus.
Mir scheint immer mehr, dass all diese Dinge hinreichend zur Abgrenzung und Identifikation einer Generation ausreichen dürften.

Wie sehen Sie es: Wirkt so ein junger Mensch in einer Jeans und einem Shirt, in Kleidung, die auch sein Vater oder seine Mutter zu tragen pflegen, nicht dennoch völlig anders? Bleibt eine andere, die nächste Generation? Und nicht nur dann, wenn er andere Accessoires dazu verwendet und verwegener kombiniert?
Mensch und Kleidung zusammen ergeben doch erst das komplette Bild.

War es mit den Jungen und den Alten nicht eigentlich schon immer so, dass der Nachwuchs eine ganze Weile gut fand, was die Eltern machten, sagten oder trugen und sich den Stil entweder im Kindesalter klaglos verordnen ließ oder sogar bewusst nachahmte? Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich der eigene Geschmack mit Macht herauskristallisierte und einfach altersbedingt Protest auf dem Tagesplan stand? Es von heute auf morgen enorm auf Kontrast und Anderssein ankam?
Da war alles erlaubt! Und seien Sie sicher: Gefunden hat bisher noch jeder sein Kontrastprogramm!
Bei der herrschenden Vielfalt der Formen, Schnitte, Längen, Farben und Materialien in der Mode, ist das auch heute kein wirkliches Problem! Für mich ist es sowieso der große Vorteil der jetzigen Zeit, dass es nicht mehr nur jeweils eine einzige Stilrichtung gibt. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, weiß ich ziemlich genau, dass zu der Zeit Hochwasserhosen Stress verursachten und ein Drama waren, genauso wie Röhrenjeans, wenn mittlerweile ein weiter Schlag modern geworden war. Heute ist das egal. Zu kurz ist eben 7/8-Länge und fertig. Ob von vornherein oder irgendwann geworden spielt keine Rolle. Die Wahl der Hosenbeinform richtet sich mittlerweile auch eher nach dem Beinformat des Trägers. Das alles erzeugt so viele Variationsmöglichkeiten, dass sowieso keiner völlig gleich herumläuft. Auch nicht innerhalb eine Generation!

Nein, nein, ich gelange immer mehr zu der Überzeugung, dass mehr als alle äußerlichen Erkennungsmerkmale einer neuen Generation, es die Veränderungen im Denken und Handeln sind, die zu Unterschieden und Abgrenzung voneinander führen. Bereits innerhalb einer einzigen Generation (in dieser Zeitspanne) entsteht heute eine Art neues Modell, eine neue Zeit, die neue Fähigkeiten erfordert, neue Erkenntnisse bringt, andere Reaktionen hervorruft, Anpassung an neue Gegebenheiten vorsieht.
Denken Sie nur an die ständige Erreichbarkeit! Oder die überall geforderte Mobilität! Was wurden dadurch nicht schon Familienleben durcheinandergeschüttelt und ganz nebenher entstand dabei ein neuer Typ Mensch! Wir werden ein Nomadenvolk, das Wurzeln schlägt und ebenso kappt, in der Weltgeschichte herumgurkt und von dort wieder neue Inspirationen, Trends, Sitten und Gebräuche mitbringt. Und andere Kleidung …
Globalisierung, Wandel, die so unterschiedlichen Umstände und Voraussetzungen bringen ganz neue Angebote, Aufgaben, Herausforderungen und Ziele mit sich. Neue Wünsche. Sie lassen Ideen entstehen, die komplett abweichen können von allem, was die Generation vorher im Sinn hatte!
Wieder etwas, was für überaus deutliche Abgrenzung zur Eltern- oder Großelterngeneration sorgt.

Trotzdem glauben einige fest an Schwierigkeiten und psychische Schäden durch Verzicht auf strikte Outfittrennung …
Warten Sie! Es kann natürlich sein, dass … Vielleicht meinen die die schwarzen Schafe!
Ich muss der guten Ordnung halber anmerken, dass es sie selbstverständlich gibt. Die Kandidaten unter den Älteren, die es eindeutig übertreiben mit dem nicht älter werden wollen und dem unerträglichem, jugendlichem Gehabe. Geht es darum, dass die sich einfach zur jungen Generation herübermauscheln und eine Abgrenzung vereiteln?
Ist das nicht eher die Ausnahme?
Im Grunde ist es doch so, dass alle als Eltern immer noch die gleichen Personen bleiben und die Art Kleidung weitertragen, die sie bereits vorher wählten (lediglich pflegeleichte Materialen werden jetzt bevorzugt). Sie beginnen nicht erst nachträglich und aufgrund von Jugendneid und abrupt auftretender Panik vor dem Alter damit, den blutjungen Nachbarn aus dem Nachbarhaus oder das eigene Kind in Kleidungsfragen zu kopieren.

Wissen Sie, wenn nicht gerade ein Elternteil wie ein Klon seines Nachwuchses auftritt, gegen den Willen der Kinder im Partnerlook auftaucht oder in einen offenen, kindischen oder – noch schlimmer – verbissenen Konkurrenzkampf zu Tochter bzw. Sohn tritt – was soll denn groß Schlimmes aus der Tatsache, dass beide sich ähnlich kleiden und eine beiden verständliche Sprache sprechen, resultieren?
Was kann es schaden, aktuelle Begriffe nicht nur zu kennen, sondern – wenn sie sich als praktisch und treffend erweisen – auch zu verwenden?
Wenn die Jungen ihre Ruhe haben oder sich generell distanzieren und unterscheiden wollen, werden sie es schon sagen bzw. einen Weg für sich finden. Abkürzungen und Sonderzeichen beim digitalen Schriftverkehr, Anwesenheit in mehreren bzw. Abwanderung in andere Netzwerke, wenn die ursprünglichen von den Älteren bevölkert werden, Schaffung neuer Trends, Bevorzugung anderer Idole aus Musik- oder Filmszene, Entdeckung neuer Sportarten, Spezialisierung, Engagement für Dinge, die allein ihnen am Herzen liegen, Rückzug in den Freundeskreis der Gleichaltrigen … und, und, und.

Was heißt das nun im Endeffekt für mich? Wozu ringe ich mich durch?

Ich gelobe feierlich, dass ich keinen Stil Jüngerer kopiere und schwöre, dass ich schon immer so war und nicht auf jung mache.
Ich versichere, dass ich mir nicht haargenau die gleichen Modelle und ganz speziell nie ebenfalls das besondere Lieblingsteil meiner Tochter/meines Sohnes anschaffen und tragen werde!
Ich gebe mein Ehrenwort, dass ich – sobald ein gewisser Faltenwurf (der Haut, nicht des Stoffes!) zu erkennen ist – auf das leicht bauchfreie Top im Hochsommer freiwillig verzichte und Orangenhaut nur im Dunkeln freilege.
Ich bitte um Nachsicht, wenn relativ hohe Absätze mein Leben weiterhin begleiten. Ich verzichte hingegen freiwillig auf Märchen- und Disneyfigurenaufdrucke.
Ich klaue auch keine „jungen“ Worte. Ich leihe sie mir höchstens von Fall zu Fall, spucke dafür aber auch ganz viele andere „alte“ zur uneingeschränkten allgemeinen Verwendung aus.

Ich vertraue ansonsten darauf, dass die Jugend ihrer Phantasie freien Lauf lässt. Diese Generation ist kreativ! Sie wird etwas finden, was stilmäßig haargenau passt. Zu jedem einzelnen wohlgemerkt! Was seine einzigartige Persönlichkeit unterstreicht, sie unverwechselbar macht!
Darauf kommt es hauptsächlich an, nicht darauf, eine Schublade zu finden, in die man die nächste Generation zwecks Unterscheidung hineinpacken kann. Damit ist überhaupt keinem gedient. Den Jungen schon gar nicht! In dem Fall machte man sie lediglich zu einer zusammengepferchten, völlig gesichtslosen Menge von Menschen zufällig eines Alters. Im anderen Fall jedoch wird jede dieser Personen sich unterscheiden, sowohl unter denen der eigenen Generation, als auch inmitten einer Horde sturer, älterer Herrschaften, die von Jeans, Spaghetti-Top, Cowboystiefeln, Stretchkleid oder Korsage auch zukünftig vermutlich nicht ablassen werden.

PS:
Mich hat übrigens noch nicht ein einziger junger Mensch selbst darauf angesprochen und jammernd erklärt, dass er sich unbehaglich fühle, weil ich mich so kleide wie ich mich kleide. Und er nicht wüsste, wer er sei … oder was er jetzt bloß tun solle …
Noch nie!

©Februar 2015 by Michèle Legrand
Michèle Legrand - freie Autorin - ©Fotograf Andreas Grav

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  1. #1 von Urquell - Naturcoach am 26/02/2015 - 20:05

    Als 50 plus kleide ich mich so wie ich mich wohl fühle und trage mein graues Haar offen zur Schau. Und die jugendlichen finden das „cool“. Ich bin authentisch als Maria und keine Frau wie sie die Werbung, Modeindustrie oder sonst jemand darstellt. Das mag die junge Generation.
    Sei die, die du bist – das machst du ja ohnehin.

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    • #2 von ladyfromhamburg am 27/02/2015 - 15:07

      Maria, vielen Dank für deine Zeilen! Genauso kenne ich es auch! Keine merkwürdigen Reaktionen der Jungen, eher das Gegenteil. Ein eigener, authentischer Stil, der irgendwie auch zeitlos oder generationslos ist. Er muss einfach zur Person passen, und sie muss darin sie selbst sein. Dass Kleidungsteile und Stilelemente enthalten sein können, die auch der Jugend zugeschrieben werden, ist wirklich ungeplant und gleichzeitig absolut normal. Ich sehe heute auch oft den Mix aus moderner Kleidung, aber altmodischen Accessoires. Oder sportliches Outfit, moderne Elemente, jedoch – wie du es auch machst – Verzicht auf künstliche Nachhilfe bei der Haarfarbe. Grau ist schön! Nur das insgesamt zur „grauen Maus“ werden im Alter (im Verhalten, bei der Kleidung, was Aktivität angeht) von früher hat erfreulicherweise mächtig nachgelassen. – Und ja, ich bin schon die Person (auch der äußerliche Typ), in der (dem) ich mich selbst wiedererkenne. ^^

      Liebe Grüße!
      Michèle

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  2. #3 von menschentalent am 27/02/2015 - 06:35

    Großartig :-) Am Anfang macht ich mir doch etwas Sorgen, die mir dann im Fortschreiten des Textes wieder genommen wurden. So dass es dann schließlich zu einem versöhnlichen Ende fand .

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    • #4 von ladyfromhamburg am 27/02/2015 - 15:13

      Harald, Sorgen sollten sich nun nicht dazugesellen! ^^ Was bin ich beruhigt, dass du zwar den ersten Hintergrund der Sache gesehen hast, aber doch auch die Unernsthaftigkeit gewisser eingestreuter Anmerkungen.
      Danke schön für deinen Kommentar und ebenso für die Linkverbreitung!

      LG Michèle

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  3. #5 von mannigfaltiges am 27/02/2015 - 08:23

    Also, verehrte Madame,
    ich habe meine Halbwertszeit schon länger überschritten, aber ich blogge noch, also bin ich noch.
    Wenn ich mir die Hipster so ansehe, denk ich mir – mensch vor zig Jahren biste auch so rumgelaufen, mit Bart und so. Und vorher warste Hippie (da haben es die Haare noch hergegeben). Eine kurze Punkepisode nicht zu vergessen. Zur Demo biste mit nem BW-Parka gelaufen. Und jetzt…mache ich und trage ich was mir Spass macht. Und irgendeine höhere Macht bewahre mich vor hellbeiger Popeline…oder wie das Seniorenoutfiuniformzeugs heißt.
    Und, verehrte Madame, ich bitte Sie, bewahren Sie die Lust auf Heels solange es die Knochen mitmachen.
    lg.e.

    Gefällt 1 Person

    • #6 von ladyfromhamburg am 27/02/2015 - 15:32

      Schau mal einer an! Schon aus Ihrem doch im Grunde noch recht kurzen Statement, dem Rückblick in die eigene Jugend oder dem Vergleich mit der heutigen Erscheinung der Jugend, lassen sich schon reichlich Unterschiede festmachen, werter Monsieur! Wie interessant! Die Art des Haarbewuchses, mit oder ohne Bart, bestimmte Phasen, die durchlaufen wurden, die Auswahl sehr spezieller Kleidungsstücke! Stimmt! Parka und auch das Palestinensertuch waren eine Zeitlang sehr eindeutig. Und angesagte, sehr spezifische Produkte oder gefragte Marken gibt es kontinuierlich auftauchend in jeder Generation! Converse-Schuhe, Ugly Boots, bestimmte SMART-Uhren, „Kassenbrillen“ (zumindest wirken die Gestelle so), Loom-Armbänder etc.

      Dann machen Sie doch bitte auch weiterhin gern einen großen Bogen um das früher übliche Serionenoutfit und ignorieren ebenso hartnäckig das ungebliebte Popeline. Ich werde sehen, dass mich meine Absätze (trage sie letztendlich ja auch nicht ausschließlich) noch ein Weilchen erfreuen und wie gehabt heil an meine Ziele bringen.

      Vielen Dank für den Kommentar und ein schönes Wochenende!
      LG Michèle

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      • #7 von mannigfaltiges am 27/02/2015 - 17:40

        Ihnen auch ein schönes Wochenende und zum „recht kurzen Statement“ sei noch gesagt: so viel schreibe ich eigentlich eher selten. ;-)
        lg-e.

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      • #8 von ladyfromhamburg am 27/02/2015 - 18:09

        Oh, ich bitte um Entschuldigung! :-) Ich fürchte, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. Ich meinte, ein relativ kurzes Statement im Vergleich zu meinem ganzen, langen Text! So gefühlt kurz und knackig und gleichzeitig so aussagekräftig! Können Sie mir noch mal vergeben, werter Herr Mannigfaltiges? Ich weiß Ihre ungeheure Schreibtätigkeit beim Kommentar selbstverständlich gebührend zu schätzen und finde es nicht wirklich kurz geraten! ^^

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      • #9 von mannigfaltiges am 27/02/2015 - 18:26

        Ach Madame, Ihnen vergebe ich doch (fast) alles! :-D

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  4. #10 von kowkla123 am 27/02/2015 - 12:46

    ich werde durch meine Gattin schon sehr geführt, was das betrifft, beste Grüße zum Wochenende, Klaus

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    • #11 von ladyfromhamburg am 27/02/2015 - 15:15

      Dann kannst du ja allem ganz gelassen entgegensehen, Klaus. Notfalls gibst du die Verantwortung dann an deine liebe Gemahlin ab. :-)
      Danke für deinen Kommentar – und auch meine besten Wochenendgrüße!
      Michèle

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  5. #12 von marliesgierls am 27/02/2015 - 19:55

    Ich bin eigentlich immer dafür, dass jeder tun und lassen sollte, was er/sie für richtig/schön/….. hält. Natürlich freue mich, wenn das dann auch meinen ästhetischen Ansprüchen genügt, was leider selten der Fall ist. Aber! Da ich nun auch schon im weisen Alter bin, kann ich damit ganz gut umgehen, ohne „bösartige“Gedankengänge zu haben. Für mich selber frage ich mich natürlich auch manchmal,: “ tut man das noch in Deinem Alter?“ wie sehen Dich die anderen? Aber im Großen und Ganzen bin ich frei davon. Und Geschmack hat ja mit Alter nichts zu tun, entweder man hat, oder man hat ihn nicht, Liebe Grüße Marlies

    Gefällt 1 Person

    • #13 von ladyfromhamburg am 27/02/2015 - 21:45

      Hallo Marlies, deine Richtung der Gedanken hinsichtlich der ästhetischen Ansprüche habe ich natürlich auch (zumindest im Hinterkopf) gehabt. Nur ich habe wie du unterschieden; es geht nicht darum, Dinge (speziell Kleidung) nach Alt und Jung zu selektieren und zuzuordnen. Das schützt nämlich letztendlich überhaupt nicht vor Fehlgriffen und unästhetischen Resultaten. Es hat einfach mehr mit dem Vorhandensein von Geschmack und ästhetischem Gefühl zu tun, ob etwas auch im Alter noch „geht“.
      Doch nicht nur die ältere Person sollte sich das fragen, sondern Menschen jedes Alters täten gut daran, für sich zu entscheiden, ob das, was sie tragen möchten, außer der Tatsache, dass sie sich darin wohl fühlen, auch soweit präsentabel ist, dass kein andere beim Hinschauen „leiden“ muss.^^

      Liebe Grüße
      Michèle

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  6. #14 von Pyrolim am 28/02/2015 - 09:38

    Liebe Michèle, lebt es sich nicht jenseits jeder werberelevanten Zielgruppe ganz ungeniert? Haben wir mit der 4 oder 5 vorne im Lebensalter nicht das Recht, einfach wir zu sein? Als wir jung waren, haben wir uns von unserer Elterngeneration abgegrenzt, warum sollen wir uns jetzt von den Jungen abgrenzen? Einmal abgrenzen im Leben reicht doch. Ich jedenfalls bleibe wie ich bin, und mir ist schnuppe, was andere davon halten. Auch diese Abgeklärtheit ist ein Privileg höheren Lebensalters.
    Was das Bloggen, überhaupt den Umgang mit dem „Neuland“ angeht: Das ist einfach eine Fertigkeit wie auch das Autofahren. Niemand wäre auf die Idee gekommen, unseren Eltern das Autofahren abzusprechen, nur weil sie nicht mehr 20 waren. Also gibt es auch keine Blogger-Altersgrenze, zumal körperliche Einschränkungen beim Bloggen weniger gefährlich sind als beim Autofahren.
    Liebe Grüße,
    Susanne

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    • #15 von ladyfromhamburg am 28/02/2015 - 19:15

      Liebe Susanne,
      interessant, das Abgrenzungsverhalten von dieser Seite zu betrachten. Als Generationenprinzip. Ich grenze mich als Jugendlicher ab und habe dann später keine Verpflichtungen mehr. Es erinnert mich ein kleines bisschen an das ursprüngliche Prinzip der Rente … Dort funktioniert es heute auch nicht mehr so einwandfrei, und irgendwie ist letztendlich auf einmal doch Generation mit dem Thema beschäftigt und daran beteiligt.
      Dass mit der Bloggeraltersgrenze war nicht wirklich bierernst gemeint, doch es ist schon eigenartig, wo überall die Tendenz zum Eingrenzen, in Schubladen packen, reglementieren etc. zu finden ist.
      Danke für deinen Kommentar und das Beispiel des Autofahrens! Sehr anschaulich!

      Liebe Grüße,
      Michèle

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  7. #16 von ernstblumenstein am 12/03/2015 - 20:15

    Ich glaube, Männer ticken in dieser Hinsicht anders, ich auf alle Fälle habe deinen Bericht mit viel Freude und Schmunzeln gelesen, Du hast diesen Bericht wie immer mit einigen Augenzwinkern „Made by Michèle“ geschrieben. Scheinbar habe ich mit JG 42 alles richtig gemacht, trage nach wie vor lockere nicht angepasste Klamotten und sehr lange Haare usw. Ein schöner Bericht, Chapeau.
    Ernst

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    • #17 von ladyfromhamburg am 13/03/2015 - 18:49

      Was habe ich hier denn für einen völlig ungenierten Mitleser, hm? Lange Haare, nicht angepasste Kleidung … :-D Lieber Ernst, wie bitte schön soll dich denn jetzt jemand in eine Schublade packen oder altersmäßig zuordnen? Mein lieber Schweizer, so geht das aber nicht!
      Schaff dir bitte etwas Dezentes an und sorge für einen akkuraten Haarschnitt. (Das musst du alles erst in dem Moment, in dem ich mit Hauskittel und Blockabsatz ankomme. Also nie.^^)

      LG Michèle

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Herz & Verstand

Ein Gemeinschaftsprojekt aus dem Blog für den Blog - ein Mitmach-Projekt

Meine Art

Meine Werke, sowie die Ausstellungen an denen ich Teilnehme sind in diesen Blog zu sehen.

Gesellschaft, Politik, Schule, Reisen und mehr

ideas, thoughts, innovations, visions, fears ....

törichtes Weib --- das Leben geht weiter

PRIVATES Tagebuch /// Geschriebenes & Geknipseltes & mehr... so ein 365 Tage Dings von Follygirl

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