Salut! (2) – La Bretagne! Die kleinen Tücken auf dem Weg dorthin …

Himmel, wo bitte muss man jetzt hin? Da fahren Sie gerade erst ein Stückchen auf einer französischen Autobahn und werden schon durch das Schild „péage“ darauf hingewiesen, dass Sie gleich an eine Mautzahlstelle gelangen. Gleich ist gut!
Ehe man sich versieht, ist sie direkt vor einem; das Bild der Straße hat sich rasant verändert!
Mon Dieu! Und nun …?

Darf ich kurz unterbrechen?
Ich werde Ihnen wie versprochen im weiteren Verlauf dieser Artikelserie noch zahlreiche sehenswerte Stellen der beeindruckenden Bretagne zeigen, wie zum Beispiel die Granitküste

Bretagne - 01. Nov. 2014 - Granitküste bei Ploumanac'h

Bretagne – 01. Nov. 2014 – Granitküste bei Ploumanac’h

… jedoch heute vorab von Unterschieden erzählen. Zwischen Frankreich und Deutschland. Denn
das, was wir gewohnt sind, ist nicht unbedingt bei unseren Nachbarn gang und gäbe. Umgekehrt genauso.
Sicher, in vielerlei Hinsicht haben wir uns mittlerweile angenähert, bis zu einem gewissen Punkt sogar einander angeglichen, doch manche Eigenart oder länderspezifische Gegebenheit ist eben anders und dementsprechend anfangs fremd.
Dann kommt er, dieser Moment, in dem der Nichtlandsmann die Premiere erlebt. Da müssen alle irgendwie durch. Die Franzosen hier, die Deutschen drüben.
Dass es auch mich traf (davor schützten weder die seit frühester Jugend frankophile Haltung noch meine französischen Vorfahren väterlicherseits) ergab sich aus der Tatsache, dass vor einer Ankunft in der Bretagne zunächst eine recht lange Fahrt aus Norddeutschland via Belgien und Nordfrankreich unumgänglich ist. Die Entscheidung für eine Reise per Auto wiederum fiel, als sowohl Deutschlands Piloten als auch seine Lokführer immer wieder Streiks ausriefen, der Gemahl und ich jedoch gern sicher zu einem bestimmten Zeitpunkt ankommen wollten. So warteten gut 1200 Kilometer Strecke, davon ein gar nicht so geringer Teil in Frankreich mit seinen besagten kleinen Eigenheiten und Ungewohntem – wie z. B. diesen Mautstellen

Die bisher zweispurige Fahrbahn verbreitert sich unvermittelt dramatisch wie ein Flussdelta. Sie stehen mit einem Mal zwölf Schaltereinfahrten gegenüber, in deren weiterem Verlauf sich zwölf geschlossene Schranken befinden. Es erinnert ein bisschen an diese Boxen, in die man Hochleistungszuchtpferde vor einem Rennen hineinpfercht. Bis der Startschuss ertönt und sich vorne das Gitter öffnet.
Sie, als Ankömmling, schauen zunächst perplex, kurz danach hochkonzentriert, was Ihnen die Leuchtanzeigen über den zahlreichen Einlässen so zu bieten haben!
Oha! Es variiert.
Haben Sie schon den Überblick? Überlegen Sie flott, wohin Sie wollen, denn Sie können hier absolut nicht länger im Schneckentempo herumkrauchen oder noch drei- bis sechsmal unschlüssig umschwenken.
Zack! Entscheidung bitte! Wo müssen Sie sich jetzt einordnen?
Bei einer der Symbolanzeigen scheint es, als könnte nur mit Münze bezahlt werden, bei einem anderen Leuchtbildchen wirkt es eher, als sei dort Kartenzahlung vorgesehen. Oh, es gibt sogar beides in einem!
Bei zwei Schaltern erscheint gar keine Anzeige! Geschlossen scheinen sie dennoch nicht zu sein … Darf man die überhaupt anfahren? Wie ist das zu deuten?
Bei manchen Durchlässen leuchtet ein auffälliges „t“. Einzeln oder zusätzlich mit anderen Symbolen. „t“ wie Ticket? Bekommt man nur dort sein Streckenbillet? Und das andere sind reine Kassen? Vielleicht fürs Bezahlen schon hinter sich gebrachter Strecken, also nur für diejenigen, die gleich von der Autobahn abfahren?
Moment! Da gibt es offenbar kleine Angestelltenhäuschen an den Schranken. (Hörten Sie gerade, wie der Stein vom Herzen plumpste?) Wenn dort jemand sitzt, kann man wenigstens fragen.
Und falls das Kabuff leer ist …? (Es ist tatsächlich meist unbesetzt.)

Mir gefällt absolut nicht der Gedanke, am falschen Schalter vor einer Schranke zu halten, einer, die sich niemals öffnen wird – und über den Rückspiegel eine sich am Autoheck in Windeseile kilometerlang aufbauende Schlange wahrzunehmen. Nie, nie kommen Sie rückwärts wieder heraus!
Sie blockieren, sind allerdings selbst gefangen und alle müssen warten … Ruhig atmen. Franzosen sollen recht charmant sein. Sein können zumindest! Allerdings auch recht temperamentvoll. Es ließe sich bei der Gelegenheit herausfinden …
Diejenigen unter Ihnen, die schon oft in Frankreich unterwegs waren, vielleicht sogar nahe der Grenze leben und ständig hinüberhuschen, lachen. Maut zahlen. Nichts leichter als das! Ja, ja, so langsam kann ich es auch! Übung macht den Meister. Aber als Neuling?
Ich kannte lediglich die praktischen Jahres-Vignetten aus anderen Ländern. Kaufen, an die Windschutzscheibe kleben, fertig. Die vorherigen Autofahrten in Frankreich liegen ewig zurück. Ich entsinne mich überhaupt nicht, damals gezahlt zu haben. Da die Nachbarn ihren Wegzoll aber schon 1955 beschlossen haben, muss es eher an meinem löcherigen Gedächtnis liegen.
Nach mehreren Mautstellen und kleineren Zitterpartien, bin ich mir nach meiner Rückkehr in die Heimat immer noch nicht ganz sicher, ob ich das Prinzip verstanden habe oder nicht. Bei immerhin elf unterschiedlichen Betreibergesellschaften in Frankreich und abweichender Optik an den Zahlstellen, darf man zwischendurch kurz ins Schleudern kommen. Man wurschtelt sich eben bestmöglich durch.
Entweder Sie ziehen nur ein Ticket, das es in diesem Fall offenbar an jedem der Schalter gibt und bezahlen zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts, oder Sie bezahlen einen einheitlich festgesetzten Betrag vorab – und falls kein Geldschlitz dort ist, funktioniert es immerhin mit der EC-Karte. (Obwohl im Internet vielfach mitgeteilt wird, dass keine EC-Karten sondern Kreditkarten nötig sind, hat es damit bestens geklappt.)
Alternativ bringen Sie bereits ein Ticket von der vorherigen Mautstelle mit und treffen diesmal auf eine reine Bezahlstelle. Der Automat liest das Ticket aus, sieht, wie viele Kilometer Sie schon auf Frankreichs Autobahn zubrachten, rechnet ab und zeigt Ihnen sehr eindeutig, was und womit Sie blechen müssen. Falls Sie beim Einfahren einen Zugang mit reinem Kartensymbol erwischten, können Sie eben nur mit Karte zahlen, ansonsten halten Sie Bargeld bereit.
Was mich verblüfft hat, ist, dass Sie beim bargeldlosen Verfahren Ihre Karte lediglich einstecken und die Abbuchung läuft. Sofort! Von wegen PIN eingeben! Ich bitte Sie! Wer braucht denn so etwas …
Tja, Sie können nur mitmachen, sich wundern und hoffen, dass alles hinterher seine Richtigkeit hat oder Sie kommen dort nicht weiter. Versauern an der Schranke.
Fahrstreifen mit dieser ominösen „t“-Anzeige sollten Sie eher meiden, außer Sie verfügen über so etwas wie ein Abonnement bzw. ein Gerät, das die automatische Mauterhebung möglich macht und alles elektronisch erfasst.

Gefühlt ist man ständig am bezahlen. Gerade fielen wieder zusätzlich 5,40 Euro für die Nutzung der „Pont de Normandie“ an …

Bretagne - Maut auch für die Überquerung der Seine-Mündung zwischen Le Havre und Honfleur (Pont de Normandie)

Bretagne – Maut auch für die Überquerung der Seine-Mündung zwischen Le Havre und Honfleur (Pont de Normandie)

Doch so langsam rückte die Bretagne näher und das Schöne ist – eine absolute Seltenheit in Frankreich! – dort ist die Fahrt auf den Straßen bzw. über Brücken und durch Tunnel mautfrei!

Der nächste Knackpunkt – für Norddeutsche und Hamburger sicher ganz speziell – ist Frankreichs Kreiselliebe.
Meine Güte, in Süddeutschland und in ländlichen Gebieten haben sich Kreisel etabliert und vermehrt wie die Kaninchen, aber wir haben hier in der Stadt kaum welche und wenn, dann solche mit einer einzigen Fahrspur innerhalb des Kreisels. Und wenn sie tatsächlich mehrere Spuren haben (Horner Kreisel, Hamburg), erhalten sie zusätzlich Ampeln. Die sollen zwar gerade durch den Kreisel vermieden werden – doch so sind wir Deutschen.

Die Franzosen haben kaum überhaupt noch irgendwo eine Ampel. Überall sind die „rond-points“ und französische Autofahrer können etwas, worüber ich nur staunen kann: Sie kommen bei dreispurigen Kreiseln nebst sechs Zu- und Abfahrten mit traumwandlerischer Sicherheit hindurch! Ihnen gelingt es blendend und filmreif, mit diagonalem Fahren durch alle Spuren von innen nach außen zur Wunschabbiegung zu gelangen – temporeich und vor allem schadlos durch den dicksten Verkehr! Das funktioniert ebenso beim Spurwechsel von außen nach innen. Nur wie?

Woher wissen die Fahrer auf der Mittel- und Außenspur, die sich auch erst sortieren, wann wieder einer von innen in einem Winkel von 45 bis 70 Grad spontan Richtung Ausfahrt will und quer durchschießt? Ungeniert die eigene Spur respektive den Kühler schneidet?
Woher ahnt der Mittelspurfahrer, ob die neu in den Kreisel einfahrenden Wagen auf die Außen-, Mittel- oder Innenspur möchten? Der Blinker zeigt bestenfalls links und rechts, aber nichts linkser und rechtser.
Wo wird bei dem Gewusel nun vorsichtshalber eher gebremst, wo tritt man hingegen aufs Gas? Ich konnte keine Regel erkennen. Die Einfahrt in den Kreisel ist machbar, klar – die Lösung für ein lebendiges wieder Hinausgelangen bereitet mir allerdings weiterhin Sorgenfalten.

Und wenn Sie endlich alles geschafft haben, die Anreise hinter Ihnen liegt, begegnen Ihnen im Hotel Gegebenheiten, die – zumindest in sehr vielen Fällen – in Frankreich anders sind als bei uns daheim.
Attention s.v.p.! Prudence est de mise.
Vorsicht ist tatsächlich angesagt, denn französische Toiletten sind wesentlich niedriger als deutsche! In der ersten Zeit sackt man beim Platz  nehmen durch, hängt zuerst immer irgendwie einen Moment in der Luft, um letztendlich die letzten Zentimeter Richtung WC-Sitz eigentlich mehr zu fallen. Der Mensch ist schon so ein Gewohnheitstier. Seine innere Umstellung auf die geringere Höhe dauert!
Ich z. B. hatte mich exakt am Tag der Abreise damit arrangiert und zu Hause prompt Schwierigkeiten bei der Rückgewöhnung. Was meinen Sie, was ich anfangs hier mit Schwung auf die Brille krachte! Der französische Abstand war weiterhin einprogrammiert. Ich bin halt davon ausgegangen, es sei noch massig Platz bis es ernst würde.
Noch eine Sache: Sie werden vergeblich nach Stöpseln für den Auslauf des Waschbeckens suchen.

Sekunde, lassen Sie mich einmal kurz auf die Uhr schauen …
Oh, là, là!
Wissen Sie was?
Genug für den Moment. Machen wir Schluss für heute. Wir werden uns beim nächsten Mal in Rennes umsehen. Die Hauptstadt der Bretagne ist überaus schön! Anziehend! Es wird also entsprechend bildreich zugehen!

Bretagne - Rennes - Altstadt mit Fachwerkbauten

Bretagne – Rennes – Altstadt mit Fachwerkbauten

Kennen Sie den Unterschied zwischen Crèpes und Galettes? Dazu kommen wir im dritten Teil ebenfalls.
Vielleicht sind Sie wieder mit dabei! Es würde mich freuen!

Salut et à bientôt!

©November 2014 by Michèle Legrand
Michele Legrand - freie Autorin - Blog Michele. Gedanken(spruenge)

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  1. #1 von Ulrike vom Bambooblog am 19/11/2014 - 08:26

    Herrlich! Interessant, dass es in Zeiten der Globalisierung schon solche gravierenden Unterschiede zwischen nahen Nachbarn gibt! Bin schon gespannt auf weitere Berichte! Die Altstadt von Rennes sieht ja entzückend aus! LG Ulrike

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    • #2 von ladyfromhamburg am 19/11/2014 - 15:33

      Danke für deine Zeilen, Ulrike. Ja, jedes Land hat seine „Spezialitäten“. Man gewöhnt sich im Endeffekt relativ schnell an das Neue. Ein paar weitere Eigenheiten oder Abweichungen von deutschen Gegebenheiten und typisch deutschem Verhalten werde ich noch in den nächsten Teilen erwähnen, nebenbei.
      Und was Rennes angeht, so kannst du dir in Salut (3) bald ein umfassenderes Bild machen. Die Altstadt ist durch den hohen Anteil an Fachwerkhäusern wirklich äußerst charmant, doch auch der Rest kann sich sehen lassen.

      LG Michèle

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  2. #3 von marliesgierls am 19/11/2014 - 11:55

    Danke liebe Michèle für Deine wieder sehr plastischen Schilderungen, die mir immer ein Schmunzeln entlocken. Ich war jetzt schon länger nicht mehr in Frankreich, aber das alles ist mir trotzdem noch bekannt und genau wie Du, habe ich immer den Horror gehabt, an der Peage einmal festzukleben. Die Kreisel sind Adrenalinstoß pur, bloß bei mir getoppt durch einen Achterkreisel (zwei Kreisel aneinander, wie eine Acht) und das im Linksverkehr in GB, da dreht sich mir das Hirn um. Ich warte schon auf die Fortsetzung, liebe Grüße marlies

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    • #4 von ladyfromhamburg am 19/11/2014 - 15:41

      Hallo Marlies, ich entsinne mich auch an Kreisel in GB, die gleich gehäuft auftraten. Innenkreisel und außen herum extra welche. Da bin ich allerdings nie selbst gefahren, sondern war stets nur Beifahrer.
      Es ist wirklich anders mit der „Kreiselei“ in Frankreich. Ich kenne es aus der Schweiz, aus Süddeutschland, den Niederlanden und Belgien und eben aus GB – doch nirgends war das Gewühl derart heftig und (für mich) unkoordiniert. Es muss aber eine Logik geben, eine Art Regel, denn es hat nie gescheppert! Und ich habe gefühlt 2.643 Kreisel erlebt.

      LG Michèle

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  3. #5 von kowkla123 am 19/11/2014 - 13:11

    danke dir für die Bilder und deine humorvolle Art, es darzustellen, alles Gute, Klaus

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  4. #7 von Zeitreisender am 19/11/2014 - 14:12

    Sehr interessante und plastische Schilderung der Mautstellen.
    Das habe ich im Dezember 2013 in Florida auf der Fahrt nach Cape Canaveral erlebt, allerdings mit höchstens jeweils sechs Schaltereinfahrten. An der ersten Mautstelle wurde mir dann mitgeteilt, dass noch 4 weitere Mautstellen auf dem Weg nach Cape Canaveral kommen würden, bei denen ich dann jeweils 1-2 Dollar zahlen musste. Auf der Rückfahrt natürlich dasselbe nochmal. Aber in Frankreich scheint das noch etwas ausgeprägter zu sein :-)
    Kreisverkehr war mir immer schon suspekt…
    Freue mich schon auf Rennes! Bis dahin!
    LG Volker

    Gefällt 1 Person

    • #8 von ladyfromhamburg am 19/11/2014 - 15:52

      Volker, ich muss zugeben, dass gleich die erste Mautstelle dieser Schocker mit den vielen Einfahrten war. Die nächsten waren häufig auch nur mit 5-7 Schrankendurchlässen versehen. Hätte es damit begonnen, wäre der Einstieg sehr viel „sanfter“ ausgefallen.
      Der schnelle Blick für den richtigen (für einen zutreffenden) Durchlass fehlt zu Anfang, und es irritiert zudem ungemein, wenn man nicht weiß, WAS an der nächsten péage überhaupt anfällt. Nur Ticket ziehen und nichts bezahlen, Ticket ziehen und gleichzeitig Vorauskasse, weil der Betrag fix ist, am Automaten bar zahlen oder mit Karte – oder gibt’s wider Erwarten Personal? Immer wieder eine Überraschung.^^
      Beim nächsten Mal klappt es mit Sicherheit sehr viel leichter.
      Finde ich ja nett, dass die Amerikaner dir gleich zu Beginn deiner Fahrt nach Cape Canaveral darüber Auskunft gaben, wie es weiterläuft! Beruhigt doch irgendwie, wenn man weiß, was auf einen zukommt.

      LG Michèle

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  5. #9 von ernstblumenstein am 19/11/2014 - 17:02

    ich bin glücklich im Fond eures Autos ab der Mautgrenze mitgefahren und habe mich köstlich amüsiert. Vielen Dank für deinen informativen und schönen Reisebericht.

    Ich könnte auch ein Liedlein über die ersten Mautbegegnungen „singen“, bin ebenfalls einmal von Paris kommend bei Honfleur über die Pont de Normandie Richtung Süden eingebogen.
    Grüess Ernst

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    • #10 von ladyfromhamburg am 20/11/2014 - 23:13

      Das ist ja nett, dass du hinten mitgefahren bist! ;) Du hast demnach auch Mauterlebnisse? Vielen Dank für deine Zeilen, Ernst und steig gern nächstes Mal wieder ein! Spätestens aber, wenn es Richtung Île de Bréhat geht … ^^

      LG Michèle

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      • #11 von ernstblumenstein am 25/11/2014 - 09:41

        oh ja, ich musste einige Male die Mautspur wechseln wie die Hamburgerin auch, liebe Michéle. Schlimm war jeweils, wenn ich das Münz nestelnd i Nirgendwo suchte und die Autos hinter dem CH-Schild zahlreicher wurden, lach…
        Ich freu mich so auf Bréhat !!! Ernst

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  6. #12 von kowkla123 am 20/11/2014 - 13:08

    Liebe Lady, möge dein Tag schön werden, Klaus

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  7. #15 von Silberdistel am 20/11/2014 - 19:37

    Herrlich, Dein Bericht, liebe Michèle. Ich bin also gewarnt für meinen nächsten Frankreichbesuch. Bisher hatten wir in kurzen Ausflügen über die Grenze in der Beziehung keine Probleme und ansonsten waren wir immer wandernd, also zu Fuß, unterwegs, querten auch die Grenze auf diese Weise. Vielleicht sollten wir es weiterhin bei den Ausflügen auf den eigenen zwei Beinen belassen :roll:
    Dein Betrag war wieder sehr amüsant zu lesen. Bei der Toilettenstory musste ich lauthals lachen. Tja, andere Länder, andere Sitten :-D
    Liebe Grüße von der Silberdistel, die bereits sehr auf die Fortsetzung gespannt ist

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    • #16 von ladyfromhamburg am 20/11/2014 - 23:22

      Dich hat meine „harte Landung“ amüsiert? Tztz … Nein, alles gut. ^^ Ich freue mich ja, wenn es fröhliche Reaktionen auslöst!
      Liebe Silberdistel, man kann Frankreich trotz allem uneingeschränkt empfehlen und kommt auch irgendwie klar. Es ist halt manchmal nur ein bisschen anders und dann braucht es eine Eingewöhnungsphase.
      Macht weiter eure Ausflüge über die Grenze und tastet euch langsam vor. Das klappt schon!

      LG Michèle

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  8. #17 von Sartenada am 21/11/2014 - 10:08

    Very interesting road trip story / description! We have driven in both countries in Germany and France although from our France road trip there are years. Driving culture in both countries has differences, I see it so. Anyway, I love more driving culture in Germany and Germany is to me „Traumland des Autofahrens“.

    Thank You for this great report.

    Gefällt 1 Person

    • #18 von ladyfromhamburg am 21/11/2014 - 23:23

      Thanks for your kind words and your interesting view as far as driving in Germany is concerned! I know, many (foreign) drivers are so happy to be without a speed limit and feel rather comfortable on German streets – which is surprising as my own compatriots are always stressed out by the traffic, the construction zones and all the traffic jams.^^
      When driving in France I really enjoyed (after accustomed myself to this busy roundabout traffic and the way to pay the car toll) that people didn’t rip along like devils. We had a lot of heavy rain during the car trips (not during the stay). In case of rain France limits the speed even to 110 km/h instead of 130 km/h. Here – instead – some still use to „fly“ across the autobahn – which always makes it rather dangerous as well as stressful and exhausting for the rest of us. ^^

      Thanks again for commenting and have a nice weekend!
      Michèle

      Gefällt 1 Person

  9. #19 von finbarsgift am 24/11/2014 - 20:18

    IIIIIIIIIICH kenne natürlich den Unterschied zwischen Crêpes und Galettes, erstere sind leckere Flädle und letztere herrliche Butterkekse :) :) :)

    In Plou-dingens war ich auch mal, sind da nicht diese großen Felsen an Land aufgetürmt?
    Leider war ich immer noch nicht in Morlaix (siehe Teil 1) — muss ich wohl noch nachholen?!

    Und jaaaaaaaaaaa, wie recht du doch hast! Als Autofahrer/in bist du fast andauernd am zahlen, diese megaspurigen Péage-Mautstellen, die sind immer der absolute Horror für mich!!!

    Während ich die Kreisel ja liebe, und hier im Ländle werden es auch immer mehr, das ist wundervoll, denn das Warten vor den Ampeln ist doch so was von beknackt!

    Schön deine Reihe :)
    Wann kommt Teil 3?! :roll:

    Bonsoir, chère Michèle
    Lu

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    • #20 von ladyfromhamburg am 25/11/2014 - 19:57

      Hallo Lu, du sprudelst ja förmlich heute! :-D Danke schön für deinen lebhaften Kommentar! Zu den Galettes gibt es dann im Bericht noch einen kleinen Zusatz. Kreisel ist nicht Kreisel – zu diesem Schluss bin ich mittlerweile gekommen. Manche mag ich, manche sind zu wühlig. Oder erfordern mehr Übung.
      Ich kann dir noch keinen genauen Veröffentlichungstermin nennen, denn hier kommt mir momentan dauernd etwas beim Schreiben in die Quere. Termine, Familiäres, der nahende Advent, Pflichten jeglicher Art. Ich bin dabei, und es kann nicht mehr ewig dauern. ^^

      Liebe Grüße und bis demnächst bei Salut (3)!
      Michèle

      Gefällt 1 Person

      • #21 von finbarsgift am 26/11/2014 - 08:07

        Kreisel ist nicht Kreisel, liebe Michèle, da gebe ich dir vollkommen recht, vor allem en France!

        Dort gibt es zum Teil bei Kreiseln so ein hohes Verkehrsaufkommen, dass du „ewig anstehen“ musst, um überhaupt hinzukommen,
        DAS ist natürlich fatal, finde ich — dort MUSS dann wieder eine Ampelanlage hin; insbesondere erlebte ich das mal in Quimper auf dem Weg zum Phare d’Eckmuehl…

        Liebe Morgengrüße
        vom Lu

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