Federn, Fell und Fernsicht … Der Stadtgarten Karlsruhe!

Karlsruhe, Stadtgarten - Zwergflamingos (Titel)
Ein weiteres Mal geht es heute nach Karlsruhe. Vielleicht erinnern Sie sich, Fakt war, es gibt dort richtig schöne Ecken, nur leider – besonders im Innenstadtbereich – auch zuhauf die wenig attraktiven, anstrengenden Baustellen. Oh ja, das haben mir nach dem ersten Blogbeitrag doch zahlreiche leidgeprüfte Bürger dieser Stadt noch einmal bestätigt!

Verzeihen Sie mir die etwas respektlose Formulierung, aber Karlsruhe könnte man zurzeit an einigen Stellen als Karlsradau bezeichnen, und bis sich der Anlass irgendwann erledigt hat, ist es nicht verkehrt, Örtlichkeiten zu kennen, an denen Sie ihr Ohropax herausnehmen, ein bisschen den Baustellenstaub abklopfen und sich entspannen können.

Keine Frage, solche Plätze hat die Stadt auch zu bieten! Der Schlossgarten nebst Wald oder der Botanische Garten aus dem vorangegangenen Blogpost sind bereits solche staubarmen und baggerfreien Oasen der Ruhe, doch es gibt noch ein weiteres Areal, welches – obwohl es sich wirklich mitten in der Stadt unmittelbar am Hauptbahnhof befindet – wunderbar lärmabgeschottet liegt und äußerst beruhigend wirkt. Es ist deshalb nicht zwangsläufig ein langweiliger Ort! Nein, er bietet gleichzeitig Abwechslung und hält viel Sehenswertes bereit!
Wenn Sie auf dem Bahnhofsvorplatz stehen, haben Sie dieses vielseitige Objekt (und auch einen der drei Eingänge) direkt vor sich, den Zoologischen Stadtgarten von Karlsruhe.

Stadtgarten und Zoo Karlsruhe - Äquatorial-Sonnenuhr (Eingang Hauptbahnhof)

Stadtgarten und Zoo Karlsruhe – Äquatorial-Sonnenuhr (Eingang Hauptbahnhof)

Wussten Sie, dass es diesen Stadtgarten samt seinen Tieren schon seit 1865, also urlange gibt? Dass er als einer der ältesten Zoos Deutschlands zählt?
Vielleicht haben Sie schon einmal über die Entstehungsgeschichte von Tierparks im Allgemeinen und über derer Gründer im Speziellen gelesen. Zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in einigen weiteren deutschen Städten zoologische Gärten eröffnet. Gar nicht so selten kommt beim Studium von Biographien zu Tage, dass die Tierparkgründer vorher als unerschrockene Reisende in entfernten Ländern unterwegs waren. Sie kamen dort mit hier gänzlich unbekannten, exotischen Tieren in Kontakt und manch einer, gern etwas idealistisch veranlagt, hegte den Traum, diese entweder daheim einem bewundernden Publikum zu präsentieren oder – je nachdem wie ausgeprägt das Ego war – für sich allein eine lebende Sammlung anzulegen. (Will ich haben!)
Es war durchaus ein Zeichen von Wohlstand, Weltgewandtheit und auch ein Beweis dafür, dass man tatsächlich weit herumgekommen war. Etwas, was noch kein anderer hatte, was fremd und neu war, reizte besonders. Es war ausgefallener als nur das Sortieren toter Schmetterlinge oder das Horten von Briefmarken, Münzen, Büchern etc.
Und es gab weiterhin eine bescheidenere Anzahl von wirklichen Biologen und (Natur-)Forschern, die neben der reinen Tierliebe und Neugier ein wissenschaftliches Interesse an fremden Tierarten und –rassen vorweisen konnten und deshalb den Traum vom Zoo in der Heimatstadt zu verwirklichen suchten.

Was traf denn im Fall von Karlsruhe und seinem Stadtgarten zu? Gab es damals einen forschen, schneidigen Kerl, der in Indien auf einem Elefanten geritten war, dem Sibirischen Tiger ins Auge geschaut oder der gierigen Umschlingung einer Tigerpython knapp entkommen war und daheim gern auch diesen Kick gehabt hätte? Oder einen, der das nicht brauchte, aber dem in Afrika „putzige“ Affen die Idee mit dem Karlsruher Zoo einimpften?
Ich verrate Ihnen, wer dafür zuständig war: Der Badische Geflügelzuchtverein! Jetzt schauen Sie bitte nicht so enttäuscht! Er startete alles mit der Präsentation von – ganz genau! –  einer sehr überschaubaren Anzahl von Vogelarten, hinzu gesellten sich etwas Wild und Ziegen.

Karlsruhe, Stadtgarten - Die Alpakas im Freigehege ... und auch hier kann man Baustellen und Gerüsten nicht komplett ausweichen (siehe hinten)

Karlsruhe, Stadtgarten – Die Alpakas im Freigehege … und auch hier kann man Baustellen und Gerüsten nicht komplett ausweichen (siehe hinten)

Wie die Stadt, so feiert auch der Zoo im nächsten Jahr ein Jubiläum. Er schaut dann auf 150 Jahre Geschichte zurück und wird 2015 somit genau halb so alt sein wie Karlsruhe selbst.
Wobei sich vielleicht noch ein paar Jahre dazumogeln ließen, wenn man nicht die offizielle  Gründung 1865 durch eben den Geflügelzuchtverein heranzöge, sondern auch das Nutzen des Geländes durch einige Bauern aus Beiertheim, die ihre Schweine zum Zwecke der Mast und für ein Bad im kleinen See auf das heutige Zoogebiet trieben, mitzählte und dies schon als erste Anfänge eines dort entstehenden Tiergartens betrachtete.
Oder man könnte genauso gut zwölf Jahre klauen und abziehen, denn nach genau dieser Anfangszeit konnte der Gründerverein nicht mehr für Gehege, überhaupt das gesamte Inventar und vor allem die Versorgung der Tiere aufkommen. Finanzielle Spritzen hatte es in dieser Zeit schon gegeben, doch die reichten nicht aus. So übernahm die Stadt 1877 alles in ihren Besitz und startete eine Erweiterung. Jetzt erst entstand der eigentliche Tierpark, denn sie investierte in den Landschaftsbau, in weitere Tiere und deren Unterkünfte und mit dem sich verändernden Bild und der Entwicklung, die Zoos im Laufe der Jahrzehnte und bis zum heutigen Tag durchmachen (neue Aufgaben!), wurde ein wunderschönes, weitläufiges und landschaftlich ansprechend gestaltetes Areal erschaffen.

Heute liegt der Schwerpunkt bei den Tieren auf der Erhaltung und Zucht der besonders vor dem Aussterben bedrohten Tierarten. Ein Tierpark von heute stellt nicht einfach Tiere wie Objekte zum Anschauen aus, sondern forscht und vermittelt gleichzeitig Wissen über die Lebensbedingungen bzw. –umstände der betreffenden Lebewesen. Er nimmt an internationalen Programmen teil und versucht natürlich, im Zoo ein möglichst artgerechtes Umfeld zu schaffen!

Karlsruhe, Stadtgarten - China-Leopard (Aus Nordchina, hochbedrohte Art)

Karlsruhe, Stadtgarten – China-Leopard (Aus Nordchina, hochbedrohte Art)

Der Karlsruher Stadtgarten ist eine Mischung aus großer Parkanlage mit Skulpturen, üppigen Blumenbeeten, einer Platanenallee sowie einer kleinen Seenlandschaft und beherbergt dabei auf einem nicht unerheblichen Teil des Geländes seine tierischen Bewohner.
Der Unterschied zu vielen anderen Zoos mag das Größenverhältnis von reiner Parkanlage zu Zoobetrieb mit all seinen Gehegen und Gebäuden sein. In Karlsruhe wirkt der Gartenanteil überaus großzügig und lädt zum Flanieren, zum Erkunden, aber auch zum Ausruhen ein.

Karlsruhe, Stadtgarten - Am See ...

Karlsruhe, Stadtgarten – Am See …

Karlsruhe, Stadtgarten - Platanenallee (Ahornblättrige Platana, Platanus x hispanica)

Karlsruhe, Stadtgarten – Platanenallee (Ahornblättrige Platana, Platanus x hispanica)

Karlsruhe, Stadtgarten - Unterhalb der Karl-Birkmann-Brücke, die den Zoo überquert, befinden sich die "Bremer Stadtmusikanten", ein Relief von Emil Sutor.

Karlsruhe, Stadtgarten – Unterhalb der Karl-Birkmann-Brücke, die den Zoo überquert, befinden sich die „Bremer Stadtmusikanten“, ein Relief von Emil Sutor.

Es kann sich dem Schach, aber auch Dame und Mühle mit großen Spielfiguren und am Boden eingelassenen bzw. vorgezeichneten Spielfeldern hingegeben werden, es gibt eine stille Zone im Bereich des japanischen Gartens, einen von hohen Hecken umgebenen Platz mit Büchervitrine(!), an dem gelesen werden kann und ein Streichelgehege, das Kinder – abgesehen vom Kinderspielplatz – besonders anzieht.

Karlsruhe, Stadtgarten - Leseecke mit Büchervitrine ...

Karlsruhe, Stadtgarten – Leseecke mit Büchervitrine …

Karlsruhe, Stadtgarten - Entspannen bei Mühle und Dame. Im Sommer herrscht hier Andrang ...

Karlsruhe, Stadtgarten – Entspannen bei Mühle und Dame. Im Sommer herrscht hier Andrang …

Karlsruhe, Stadtgarten - Im Japanischen Garten, der bereits 1918 gestaltet wurde

Karlsruhe, Stadtgarten – Im Japanischen Garten, der bereits 1918 gestaltet wurde

Karlsruhe, Stadtgarten - Japanischer Garten mit  13-stöckiger Pagode. Links eine blühende Zaubernuss (Hamamelis)

Karlsruhe, Stadtgarten – Japanischer Garten mit 13-stöckiger Pagode. Links eine blühende Zaubernuss (Hamamelis)

Karlsruhe, Stadtgarten - Schmiedeeisernes Tor als Zugang zu von Hecken eingefassten "Zimmern"

Karlsruhe, Stadtgarten – Schmiedeeisernes Tor als Zugang zu von Hecken eingefassten „Zimmern“

Auch wenn jetzt in der kalten Saison eher Kahlheit vorherrscht, lassen sich Schönheit und Reiz des Gartens durchaus erkennen und sein Anblick im Sommer erahnen. Auf der Seebühne finden während der Saison Veranstaltungen statt und auf dem Wasser fahren Boote, die sog. Gondolettas, die an zwei Stellen ihre Anlegezone haben und somit nicht nur für einen Rundkurs, sondern auch als eine kleine „Fährverbindung“ von einer zur anderes Parkseite genutzt werden können.
Diverse Vögel unterschiedlichster Rassen laufen auch in dieser Jahreszeit im Stadtgarten frei umher.

Karlsruhe, Stadtgarten - Entspannt flanierendes Federvieh ..

Karlsruhe, Stadtgarten – Entspannt flanierendes Federvieh ..

Karlsruhe, Stadtgarten - Auch er zieht gelassen seines Weges ... Pfau beim Spaziergang

Karlsruhe, Stadtgarten – Auch er zieht gelassen seines Weges … Pfau beim Spaziergang

Selbst die Flamingos sind jetzt im Winterhalbjahr draußen, allerdings im Gehege (große Flamingos) und ihrer naturnah nachempfundenen Wasserlandschaft (Zwergflamingos)

Karlsruhe, Stadtgarten - Zwergflamingos aus dem südlichen und östlichen Afrika (Phoeniconaias minor)

Karlsruhe, Stadtgarten – Zwergflamingos aus dem südlichen und östlichen Afrika (Phoeniconaias minor)

Haben Sie schon einmal gesehen, wenn Flamingos, die prinzipiell gern und lange auf einem Bein stehen, sich plötzlich dazu bequemen, das zweite herunterzunehmen und beginnen, abwechselnd mit ihrem linken und rechten Fuß schnell und ausdauernd auf dem Boden herumzutrampeln? In der Art wie Sie es vermutlich zum Warmhalten machen würden, wenn Sie im Winter frierend an der Straßenbahnhaltestelle ständen.
Bei den Vögeln hat es jedoch einen anderen Grund. Sie schrecken damit Insekten im Boden auf und locken sie mit ihrem kleinen Erdbeben an die Oberfläche. So ist das Suchen und Verspeisen unkomplizierter und ergiebiger.

Karlsruhe, Stadtgarten - Ein Reiher auf Besuch. Zwischenlandung, ehe es wieder Richtung Rhein geht ...

Karlsruhe, Stadtgarten – Ein Reiher auf Besuch. Zwischenlandung, ehe es wieder Richtung Rhein geht …

Man erkennt, in welchen Bereichen des Parks in den letzten Jahren besonders gearbeitet wurde. Verbessert, neu gestaltet, möglichst natürlich nachgebildet. Die Außenbereiche für die Tiere sind mehrheitlich sehr schön.
Was mich – wenn ich ehrlich bin – ein bisschen irritiert und nicht so begeistert, sind die nackten Betonfußböden in einigen Innengehegen, in den Gebäuden. Es mag leicht zu säubern und somit vielleicht auch hygienisch sein, doch Tiere auf Beton …?

Wer sich ganz offensichtlich draußen enorm wohlfühlt, sind die Seelöwen und die Seerobben, besonders an einem sonnenreichen Tag. Dann lädt der Felsen zum Sonnenbad ein …

Stadtgarten und Zoo Karlsruhe - Strahlender Sonnenschein am 28.01.2014 - Sonnenanbeter ...

Stadtgarten und Zoo Karlsruhe – Strahlender Sonnenschein am 28.01.2014 – Sonnenanbeter …

Sie vermuten vielleicht aufgrund der zunehmend felsigen Umgebung, dass nicht alles nur flach sein kann im Stadtgarten. Völlig richtig! Es gibt sogar einen (kleinen) Berg. Sein Gipfel liegt in stolzen, schwindelerregenden 39 m Höhe.

Karlsruhe, Stadtgarten - Der Lauterberg ...(davor ein Teil der 2009 neu gestalteten Küstenlandschaft für Seelöwen und Seehunde)

Karlsruhe, Stadtgarten – Der Lauterberg …(davor ein Teil der 2009 neu gestalteten Küstenlandschaft für Seelöwen und Seehunde)

Alles eben, aber mittendrin plötzlich ein Berg?
Mal unter uns: Geht es Ihnen auch manchmal so – meist wenn Sie gerade gar keine Ahnung haben –  dass Sie sich diese berühmte Henne-oder-Ei-Frage stellen?
Ich stand vor dem Hügel und sann darüber nach, ob man ganz am Beginn so ein höllisches Glück hatte, dass sich zufällig der einzige kleine Berg weit und breit gerade dort befand, wo der Tierpark entstand. Oder hatte man schwer gesucht und den Platz bewusst danach ausgewählt, gerade weil der Hügel dort existierte? Oder war es eher so, dass es den Hügel womöglich noch gar nicht gab? Dass er später angelegt wurde, weil man ihn landschaftlich reizvoll und für die Außengestaltung wichtig fand?
Was war zuerst? Gab es unter Umständen noch weitere Gründe völlig anderer Art für seine Existenz?
Gibt es Hinweise? Verrät der Name etwas?
Lauterberg, so heißt der Hügel. Lauter … Klingt fast wie der Name eines kleinen Flüsschen. An der Lauter gelegen …
Oder ist das neue Rechtschreibung?
Muss es eher Lauter Berg heißen, weil dort die Eisbären brüllen und die Seehunde bellen?
Sie merken, es nützt nichts. Alles wildes Gerate. So kommt man nicht weiter. Interessieren tut’s trotzdem, und darum erzähle ich Ihnen, was es damit auf sich hat.
Wenn Sie in ihrem Garten einen Teich anlegen wollen, was müssen Sie machen?
Genau, Sie müssen ein großes Loch ausheben.
Und weiter?
Sie haben zwar jetzt einerseits Ihr Loch, aber Sie haben andererseits auch einen Berg.
Den Erdaushub …!
Und wenn Sie auf ihrem Grundstück gleichzeitig etwas Potthässliches hätten, was Sie nicht leiden könnten und verstecken wollten?
Richtig, dann könnten Sie jetzt mit Ihrem vorhandenen Erdvorrat sehr geschickt agieren und zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. So war das auch in Karlsruhe.
1893 wurde der Schwanensee angelegt. Der Aushub war beachtlich und ergab bereits für sich einen veritablen Hügel, doch es galt zusätzlich noch ein in den Jahren 1889-1893 entstandenes Wasserhochreservoir (Ausgleichsbehälter zur Sicherung eines gleichmäßigen Wasserdrucks in mehrgeschossigen Häusern der Stadt, die seit 1871 eine zentrale Wasserversorgung besaß) zu kaschieren. So wurde das Ungetüm ummantelt und der komplette Hügel aufgeschüttet. Lauterberg heißt er nur, weil damals der Oberbürgermeister, der all diese Pläne hatte, Herr Lauter hieß.
Hätte er Huber und der Berg dementsprechend Huberberg geheißen, hätte man sich die Herleitung (personenbezogen) leichter denken können, dann wäre ich wohl nicht erst zum Flussnamen abgedriftet.
Der Hügel hat einige idyllische, schmalere Stufenwege an seinen Hängen, doch ein gut ausgebauter Hauptgang, der sich in Windungen bis zum Gipfel emporschlängelt, ist unbedingt – zumindest für eine Richtung – empfehlenswert, da er gleichzeitig Vogellehrpfad ist.

Karlsruhe, Stadtgarten - Lauterberg - Einer der idyllischen Wege, die zum Gipfel führen ...

Karlsruhe, Stadtgarten – Lauterberg – Einer der idyllischen Wege, die zum Gipfel führen …

Egal auf welchem Weg letztendlich, Sie sollten sich auf jeden Fall nach oben begeben, denn die Aussicht von der Plattform über Karlsruhe ist traumhaft!

Karlsruhe, Stadtgarten - Blick vom Lauterberg hinab auf Karlsruhe

Karlsruhe, Stadtgarten – Blick vom Lauterberg hinab auf Karlsruhe

Man sieht bis zum Schwarzwald, der Pfalz und bei guter Sicht bis zum Odenwald. Diese Tatsache und auch wo überhaupt was liegt, hat mir ein weiterer Besucher dort oben erklärt. Und dieser Ortskundige fand interessanterweise genauso wie ich Fremdling, dass es schön gewesen wäre, wenn es dort oben Tafeln gegeben hätte, die einem Auskunft darüber geben könnten, was der Betrachter in welcher Himmelsrichtung erspähen kann. Ich alleine konnte mit Sicherheit nur den Hauptbahnhof und das Schloss als Anhaltspunkte erkennen, hätte bezüglich der Wälder oder Berge tippen müssen, denn der Rhein als Orientierungshilfe war nicht zu sehen.
Ich hätte liebend gern mit Hilfe von Tafeln mehr identifiziert!
Was nicht ist, kann ja noch werden …

Karlsruhe, Stadtgarten - Karlsruhe zu Füßen. Blick vom Lauterberg Richtung Norden mit Schloss.

Karlsruhe, Stadtgarten – Karlsruhe zu Füßen. Blick vom Lauterberg Richtung Norden mit Schloss.

Karlsruhe, Stadtgarten - ... zur entgegengesetzten Seite. Ausblick vom Lauterberg auf die vom Hauptbahnhof kommenden Gleise und den Schwarzwald im Hintergrund.

Karlsruhe, Stadtgarten – … zur entgegengesetzten Seite. Ausblick vom Lauterberg auf die vom Hauptbahnhof kommenden Gleise und den Schwarzwald im Hintergrund.

Was? So spät schon?
Abstieg und Schluss für heute! Es wurde wieder einmal länger. Der Stadtgarten Karlsruhe hat ganz offenbar etwas recht Fesselndes. Schauen Sie doch selbst einmal vorbei, wenn Sie in der Gegend sind! Oder zu seinem Jubiläum!
Für mich heißt es auch diesmal wieder: das muss ich mir alles unbedingt ein weiteres Mal im Sommer ansehen!

Ein Foto der ganz anderen Art habe ich übrigens für Sie noch aus Karlsruhe:
Falls Sie mit der Straßenbahn zum Stadtgarten am Hauptbahnhof fahren und am Mendelssohnplatz vorbeikommen, das Renaissance Hotel rechterhand vor sich, dann achten Sie einmal auf die Wegweiser an der Hauswand.
Sie kommen in Karlsruhe nicht nur zum Bundesverfassungsgericht, sondern auch zu Ihrem Bundeslieblingsgericht …

Karlsruhe am Mendelssohnplatz:  Zum Bundesverfassungsgericht oder lieber zum Bundeslieblingsgericht?

Karlsruhe am Mendelssohnplatz: Zum Bundesverfassungsgericht oder lieber zum Bundeslieblingsgericht? ^^

Quellen:
Daten zur Entstehungsgeschichte lieferte die Informationsbroschüre des Zoos.
Informationen zum Lauterberg fand ich im Stadtführer DUMONT direkt „Karlsruhe“ auf den Seiten 61 bzw. 62.

Sonstige Eindrücke, Anmerkungen, Gedankensprünge, Thesen und Vergleiche wurden durch den Besuch inspiriert und sind wie immer eine Eigenproduktion.

©Februar 2014 by Michèle Legrand
Michèle Legrand  ©Foto Andreas Grav (Ausschnitt)

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  1. #1 von ernstblumenstein am 09/02/2014 - 18:15

    Chapeau, liebe Michèle für diese informative und spannend geschriebene Reportage. Ich war gerne mit dir hier unterwegs. Liebe Grüsse Ernst

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    • #2 von ladyfromhamburg am 09/02/2014 - 19:16

      Via Blogtour warst du ja zum Glück mit von der Partie, lieber Ernst. ;) Ich freue mich, dass es dir gefiel und sehe dich gern wieder bei einem der nächsten Ausflüge.

      Liebe Grüße
      Michèle

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  2. #3 von marliesgierls am 09/02/2014 - 18:50

    Liebe Michèle,
    da hast du uns ja wieder was ganz Interessantes geboten. Die Entstehung durch den Geflügelzuchtverein ist bemerkenswert, und ich bin die ganze Zeit mit dir durch den Park gelaufen, schön! So sollte es ein, kommt aber leider nicht so oft vor. Ich danke dir für deine Mühe, denn ich denke, du wirst auch immer ein Weilchen mit den Texten beschäftigt sein.
    Einen schönen Sonntagabend wünsche ich dir, liebe Grüße Marlies

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    • #4 von ladyfromhamburg am 09/02/2014 - 19:29

      Liebe Marlies, es ist die Mühe aber wert. Diese Art zu schreiben (hier im Blog) dient bei mir oft auch der Entspannung, insofern profitieren nicht nur meine Leser, sondern ich selbst ebenfalls. Es braucht seine Zeit es vorzubereiten – speziell wenn viele Fotos geplant sind – doch im Grunde entsteht der Text hauptsächlich nebenher (über mehrere Tage hinweg) im Kopf und will dann zu einem bestimmten Moment in ziemlich fertiger Form heraus.

      Auch dir noch einen netten Sonntagabend!
      Lieben Gruß zurück
      Michèle

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      • #5 von marliesgierls am 09/02/2014 - 20:00

        Ja die Bilder einbauen dauert manchmal länger als den Text schreiben, vor allem, wenn das Programm nicht so wie ich will. Aber jetzt habe ich schon ein paar Tricks, um das Dilemma zu umgehen, Learning by Doing! lg Marlies

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  3. #6 von kowkla123 am 10/02/2014 - 14:41

    Sehr, sehr ausführlich und schön, nun kenne ich Karlsruhe ja fast, wie mein schönes Zuhause, wünsche eine gute Woche

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  4. #9 von kowkla123 am 11/02/2014 - 14:07

    superschönen Tag wünsche ich dir, Klaus

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  5. #10 von Sartenada am 31/08/2014 - 08:21

    Excellent report about Karlsruhe. This town is unknown to me in Germany. It is natural because there is so much to see in Your beautiful country,

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    • #11 von ladyfromhamburg am 02/09/2014 - 14:26

      Thanks, Matti. It’s not the typical, well-known city to visit. But should you ever decide to travel to the federal state of Baden-Wuerttemberg in Germany, perhaps to have a look at the castle of Heidelberg (castle) or at Speyer Cathedral you could add a visit to Karlsruhe as well as the distances between all these cities are not extremely large.

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  6. #12 von luentje am 27/01/2015 - 19:15

    Das ist ein sehr schönes Fleckchen, liebe Michèle! Ich war auch schon dort! Deine Beschreibung und die Bilder sind sehr treffend und schön!

    LG Ahlrich

    Gefällt mir

    • #13 von ladyfromhamburg am 27/01/2015 - 21:47

      Vielen Dank, Ahlrich! Freut mich, dass du es in meiner Beschreibung wiedererkennst! Inzwischen (nachdem ich einige Kommentare gelesen habe umso mehr) bin ich der Ansicht, ich sollte in der wärmeren, grünen Jahreszeit wirklich noch einmal einen längeren Rundgang starten. ^^

      LG Michèle

      Gefällt 1 Person

      • #14 von luentje am 28/01/2015 - 20:55

        Das ist sehr empfehlenswert, Michele! Im Sommer ist es in Baden und der Kurpfalz sehr schön!

        LG Ahlrich

        Gefällt 1 Person

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