Von Stelzenmenschen, Nebelwäldern, Geysiren, rettenden Strohhalmen und begrabenen Ideen – Die IGS in Hamburg: Mehr als Beete gucken …!

IGS 2013 in Hamburg - Mehr als nur Beete gucken ...

IGS 2013 in Hamburg – Mehr als nur Beete gucken …

Es gibt viele Menschen, die würden niemals zu einer Gartenausstellung gehen.
Oh, Gott, bloß nicht!
Sie waren noch nie dort, aber sie haben Vorstellungen. Sie sind felsenfest davon überzeugt, dass Gartenausstellungen sich darauf beschränken, dem Besucher auf sehr begrenztem Raum ein – dadurch bedingt – einerseits geballtes, doch andererseits (Anzahl und Vielfalt betreffend) auch relativ überschaubares Angebot an gerade blühenden Pflanzen zu bieten. Natürlich auch ein paar Besonderheiten. Nett, künstlich arrangiert. Gut, schon etwas fürs Auge … Aber sonst?
Nichts für Anfänger! Nichts für Unwissende! Man erkennt den Kram ja nicht einmal! Blamiert sich womöglich!
Nein, nein!
Eine Gartenausstellung ist der Sammelort für ehrgeizige Hobbygärtner, ein Muss-Treff für absolute Zierpflanzenliebhaber! Ausschließlich! So sieht’s aus.
Ansonsten ist alles eher unattraktiv, langweilig. Beete ablaufen halt. Wenn es ganz dicke kommt, heißt es: Das ist sowieso nur etwas für Ältere. Solche mit grüner Schürze, Gartenzwergkolonie und einem Bin-im-Garten-Schild in Form eines grinsenden Frosches an der Zaunpforte.
Nichts da!
Und denken Sie bitte nicht, was ich eben beschrieb, sei aus der Luft gegriffen! Ich kenne ähnliche Statements und Vorurteile und genauso kenne ich auch großes Erstaunen, wenn sich unerwartet herausstellt, dass alles ganz anders ist.
Sie ahnen, was jetzt kommt?
Richtig! Heute besuchen Sie und ich eine Gartenausstellung.
Halt! Hiergeblieben!
Passen Sie auf, wir klären jetzt das Allernötigste und dann streifen wir übers Gelände.

IGS, Hamburg - September 2013 - Die Int. Bauausstellung (IBA) ist gleich nebenan. Ich schwöre, die Häuser sind nicht schief!

IGS, Hamburg – September 2013 – Die Int. Bauausstellung (IBA) ist gleich nebenan. Die Häuser sind übrigens nicht wirklich schief!

Worum geht’s?
In Hamburg läuft seit April und noch bis in den Herbst hinein die IGS. Da nun aber darüber schon seit einigen Monaten zahllose Sachberichte nebst viel Information durch Presse und Netz geistern und zudem die offizielle Website der IGS wirklich auf sehr viele Fragen und Themen eingeht, verzichte ich auf eine Menge unnötigen Ballaststoff und möchte Ihnen heute stattdessen vorrangig optisch einen Eindruck vermitteln und zudem spezielle Dinge vorstellen, die beeindrucken, verdutzen, amüsieren, ansprechen … in irgendeiner Form Aufmerksamkeit erregen und anziehen.

IGS, Hamburg - September 2013 - Hängt ein Kronleuchter draußen ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Hängt ein Kronleuchter draußen …

Gehen wir auf Entdeckung und Sie werden merken, dass es mit einem eintönigen nur zwischen Beeten Herumschliefen wenig zu tun hat.
Sie kennen herumschliefen?
Es ist nicht die Vergangenheit von herumschlafen. Es heißt so viel wie herumschlurfen. Doch mehr im Sinne von müde und träge herumkriechen. Ich habe das andere Wort daher bevorzugt, weil es an den einschläfernden Charakter einer solchen Tätigkeit gleich passend mit erinnert.

Was ist denn nun anders bei dieser Gartenveranstaltung?
Sie sollten auf eine Feinheit bei der Namensgebung achten, denn diese zeigt Ihnen bereits den Unterschied. Es heißt nicht mehr IGA (A für Ausstellung) sondern IGS. Internationale Gartenschau oder gern auch International Garden Show. Und Show bedeutet etwas anderes als lediglich Ausstellung! Dieser Begriff enthält weitaus mehr. Es heißt, da tut sich etwas! Und es sagt außerdem, Sie können mitmischen.
In 80 Gärten um die Welt lautet das Motto dieser Gartenschau. Achtzig grundverschiedene Ideen, die in insgesamt sieben Erlebniswelten umgesetzt wurden. Es geht um eine Reise durch Kulturen und Kontinente, die Schau zeigt Kontraste, versucht gleichzeitig zu verbinden und führt in verschiedene Vegetations- und Klimazonen. Die Veranstalter und teilnehmenden Gartenbaubetriebe haben sich zudem einiges einfallen lassen, um Themen – besonders Zukunftsvisionen – fantasievoll umzusetzen.

Die IGS mutiert nebenher zum Kulturveranstaltungszentrum. Während der gesamten Zeit finden immer wieder Konzerte auf Freilichtbühnen statt, es gibt viele Mitmachaktionen und einen Bereich, in dem Bewegungsfreudige und speziell auch Familien mit Kindern viele Möglichkeiten haben, sich sportlich zu betätigen und auszuprobieren.
Die Gastronomie ist natürlich ebenfalls vertreten!

IGS, Hamburg - September 2013 - Live-Musik, Dosenwerfen, Rodeo-Reiten ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Live-Musik, Dosenwerfen, Rodeo-Reiten …

Es ist auch beileibe kein kleines, bedrängtes Areal! Auf einer Flussinsel in der Elbe stehen für die Gartenschau insgesamt ca. 100 ha Fläche zur Verfügung.  Falls Sie gern einen Größenvergleich hätten: Auf dem Gelände würden Sie locker 140 große Fußballfelder unterbringen können. Eine Million Quadratmeter! Etwa 1/5 davon ist für den Naturschutz bedeutend und besteht größtenteils aus Wasser- und Uferflächen.

IGS, Hamburg - September 2013 - Parkähnliche Anlage mit Schnitthecken und schönem Uferbereich im Hintergrund

IGS, Hamburg – September 2013 – Parkähnliche Anlage mit Schnitthecken und schönem Uferbereich im Hintergrund

IGS, Hamburg - September 2013 - Auch große Wasserflächen sind auf dem Gelände der Gartenschau anzutreffen ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Auch große Wasserflächen sind auf dem Gelände der Gartenschau anzutreffen …

IGS, Hamburg - September 2013 - Geschickt getarnt zwischen Blättern: Wasservögel entdeckt man erst auf den zweiten Blick

IGS, Hamburg – September 2013 – Geschickt getarnt zwischen Blättern: Wasservögel entdeckt man erst auf den zweiten Blick

Vier Kleingartenvereine, die sich bereits vorher dort befanden, nehmen etwa 50 ha der Fläche ein und sind in vielen Fällen Teil der Ausstellung. Eine große Anzahl von Gartenbesitzern hat ihre Parzellen entsprechend sorgfältig hergerichtet und gewährt den Besuchern Einblick. Ich bewundere die Haltung, denn offen gestanden würde es mich als Schrebergartenbesitzer schon gehörig irritieren, wenn ich auf einmal über Monate mitten im Geschehen wäre. Tausende Besucher täglich, keine ruhige Minute und dazu die Gartenschaubahn, die permanent über oder am Kopf vorbeischwebt.

IGS, Hamburg - September 2013 - Ein Arrangement aus Stauden und Gräsern in herbstlichen Farbtönen - Im Hintergrund eine der integrierten Kleingartensiedlungen

IGS, Hamburg – September 2013 – Ein Arrangement aus Stauden und Gräsern in herbstlichen Farbtönen – Im Hintergrund eine der integrierten Kleingartensiedlungen

IGS, Hamburg - September 2013 - Die Monorailbahn auf ihrer Fahrt direkt entlang des Kleingartenvereins

IGS, Hamburg – September 2013 – Die Monorailbahn auf ihrer Fahrt direkt entlang des Kleingartenvereins

Mitten durch das große Gelände führt die vielbefahrene Wilhelmsburger Reichsstraße, die man sogar zu verlegen gedachte. Es ist zur Schau nichts geworden, das Thema (ganz generell) hat sich dennoch nicht erledigt. Als Lösung für den Moment verbinden Fußgängerbrücken (eine ist barrierefrei) beide Teile der Gartenschau, und es vibriert schon ein wenig, wenn Sie sich darauf befinden …

IGS, Hamburg - September 2013 - Fußgängerbrücken über die vielbefahrene Wilhelmsburger Reichstraße. Vorne einer der sieben Monorailzüge.

IGS, Hamburg – September 2013 – Fußgängerbrücken über die vielbefahrene Wilhelmsburger Reichstraße. Vorne einer der sieben Monorailzüge.

IGS, Hamburg - September 2013 - Ein Blick von unten: Brückenkonstruktion über die Wilhelmsburger Reichsstraße

IGS, Hamburg – September 2013 – Ein Blick von unten: Brückenkonstruktion über die Wilhelmsburger Reichsstraße

Neun Hektar Bahngelände wurden dazugekauft. Heute befinden sich dort Parkanlagen und Veranstaltungsflächen. Auch in Hallen wird ausgestellt – immerhin auf einer Fläche von insgesamt ca. 5.000 m²

IGS, Hamburg - September 2013 - Umpflanztes Fenster einer Halle in Haupteingangsnähe ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Umpflanztes Fenster einer Halle in Haupteingangsnähe …

IGS, Hamburg - September 2013 - In einer der Hallen ...

IGS, Hamburg – September 2013 – In einer der Hallen …

IGS, Hamburg - September 2013 - Ton in Ton bepflanzte weiße Container in der Nähe des Haupteingangs.

IGS, Hamburg – September 2013 – Ton in Ton bepflanzte weiße Container in der Nähe des Haupteingangs (Welt der Häfen)

IGS, Hamburg - September 2013 - Pflanzarrangement in der Halle ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Pflanzarrangement in der Halle …


Wenn Sie das gesamte Gelände zu Fuß erkunden möchten und dabei keine Wege doppelt laufen, warten gut sechs Kilometer Strecke auf Sie, die Ihnen aber wesentlich kürzer vorkommen, weil sie enorm abwechslungsreich sind und Ihnen viele Möglichkeiten geboten werden, mittendrin zu pausieren. Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden und außerdem stehen großzügige Rasenflächen immer wieder zum Platz nehmen zur Verfügung.

IGS, Hamburg - September 2013 - Schöne Stellen, schattiger - mit entsprechendem Bewuchs. Sitzgelegenheit in Höhe der Treppe, dazu Tische aus großen, runden Steinplatten

IGS, Hamburg – September 2013 – Schöne Stellen, schattiger – mit entsprechendem Bewuchs. Sitzgelegenheit in Höhe der Treppe, dazu Tische aus großen, runden Steinplatten. Picknickgerecht.

IGS, Hamburg - September 2013 - Zwischendurch Wege durch alten Baumbestand ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Zwischendurch Wege durch alten Baumbestand …

IGS, Hamburg - September 2013 - Auch das Wurzelwerk erinnert an Sumpf und andere Klimazonen ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Auch das Wurzelwerk erinnert an Sumpf und andere Klimazonen …

IGS, Hamburg - September 2013 -  Efeuberankte Bäume erinnen an Urwald, Lianen (und Tarzan)

IGS, Hamburg – September 2013 – Efeuberankte Bäume erinnern an Urwald, Lianen (und Tarzan)

Wer überhaupt nicht mehr laufen mag, kann die Gartenschaubahn (Monorailbahn) benutzen, die das gesamte Gelände bedient. Sie verschafft einen Überblick und kann mit tollem Ausblick punkten. Alle drei Minuten schwebt ein Zug in bis zu sechs Meter Höhe über der Erde. Insgesamt bis zu 2.000 Gäste können auf diese Art und Weise pro Stunde befördert werden. Insgesamt gibt es drei Haltepunkte, an denen zu- oder ausgestiegen werden kann. Es sieht immer so aus, als müssten Sie – egal an welchem Bahnhof – Stunden Schlange stehen, doch dem ist gar nicht so. In jeden der sieben Züge mit jeweils 13 Waggons passen 80 Besucher. Bei der Häufigkeit der Fahrten wird die Schlange schnell abgebaut. Der Rundkurs per Bahn geht über eine Distanz von 3,5 km.

IGS, Hamburg - September 2013 - Stets großer Andrang an den Kassen und Bahnhöfen der Monorailbahn

IGS, Hamburg – September 2013 – Stets großer Andrang an den Kassen und Bahnhöfen der Monorailbahn

Da die aneinandergekoppelten Waggons für sich gesehen extrem kurz sind und in jeder Biegung einzeln „mitgehen“, scheint es in den Kurven, als wäre es nicht ein Zug, sondern als seien es die sich verschiebenden Glieder eines Raupenkörpers, die sich dort langsam weiterbewegen.

Egal, ob mit Zug oder zu Fuß, Sie kommen irgendwann an speziellen Stellen vorbei oder sehen Sie zumindest von oben.
Besonders – weil völlig anders – sind die Naturwelten, wobei der Begriff leicht irreführend ist. Es ist wohl Natur in Form einer großen, höheren Riedfläche außen herum, doch die eigentlichen Ausstellungsorte sind fünf Gärten in jeweils einer Art oben offenem Container, die die Natur der Zukunft zu interpretieren versuchen. Und die sieht dort mehrheitlich eher pflanzenarm und recht gestylt aus.
Ich habe mich extra von der falschen Seite – vom Ende her – heranbegeben, um die Erläuterungstafeln erst hinterher zu lesen. Mich interessierte:
Was erkennt man selbst, wie deutet man das Gesehene ohne Beeinflussung?
Wäre ich je auf die „richtige“ Interpretation gekommen?
Was fällt Ihnen hierzu ein?

IGS, Hamburg - September 2013 - Naturwelten - hier: Marsgarten

IGS, Hamburg – September 2013 – Naturwelten – hier: Marsgarten

Hintergrund ist die folgende Idee: Angenommen, es gäbe irgendwann eine Art kosmischen Klimawandel, der auch das Klima auf dem Mars so veränderte, dass dort Vegetation und Leben möglich wären. Und weiter angenommen, dies sei ein Prototyp. Der erste Marsgarten. Samenkapseln, die abgeworfen oder ausgebracht würden, könnten durch die neuen, vorteilhafteren Bedingungen keimen und ganz langsam und zaghaft entwickelte sich auf diesem mageren, kargen Boden eine Wiese. Im Verlauf des Weges nimmt die Bepflanzung zu. So, als sei dort bereits mehr von der Saat aufgegangen …

Und dies hier?

IGS, Hamburg - September 2013 - Naturwelten - Der rettende Strohhalm vor Flut und Dürre ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Naturwelten – Der rettende Strohhalm vor Flut und Dürre …

In diesem Fall wird auf die Klimaveränderung mit ihren Folgen eingegangen. Wir haben mehr Hochwasser (Fluten) und gleichzeitig nimmt die Wüstenbildung anderenorts zu. Dürre, Hunger auf der einen Seite, Ertrinken auf der anderen. Strohhalme symbolisieren die Rettung – vor dem Verdursten und ebenso als Halt vor dem Untergehen in Fluten. In den roten Halmen schweben Bilder klimaschädlicher Aktionen, in den grünen verbergen sich die positiven, klimaschützenden und zukunftsweisenden Beispiele. Es findet sich auch noch eine kleine, treibende Rettungsinsel … Für den äußersten Notfall?

Die IGS hat ständig wechselnde Aktionswochen, die sich beispielsweise nach der Blütezeit bestimmter Pflanzen richten. Jetzt, Anfang September, ging gerade die Dahlien-Woche zu Ende.

IGS, Hamburg - September 2013 - Im Südbereich: Dahlien, Sonnenhut und Gräser

IGS, Hamburg – September 2013 – Im Südbereich: Dahlien, Sonnenhut und Gräser

IGS, Hamburg - September 2013 - Dahlienblüte, die in diesem Bereich sehr natürlich wirkt. Der NDR (Hintergrund) ist ständig vor Ort vertreten.

IGS, Hamburg – September 2013 – Dahlienblüte, die in diesem Bereich sehr natürlich wirkt. Der NDR (Hintergrund) ist ständig vor Ort vertreten.

IGS, Hamburg - September 2013 - Dahlienblüte

IGS, Hamburg – September 2013 – Dahlienblüte

IGS, Hamburg - September 2013 - Oder auch in dieser Farbkombination: Dahlien

IGS, Hamburg – September 2013 – Oder auch in dieser Farbkombination: Dahlien

Die Wasserwelten sind hochinteressant! Wenn Sie auf eine kiesbedeckte Fläche mit spärlicher Vegetation (Sedum, Moose) treffen, an einem Findling halt machen und ein Schild entdecken, dass dies hier kein Spielplatz sei und nicht betreten werden sollte, werden Sie vielleicht neugierig. Was hat es damit auf sich? Und wo ist denn hier Wasser im Spiel?

IGS, Hamburg - September 2013 - Hier gibt es Geysire. Nur wann sind sie aktiv? Warten, dass es losgeht

IGS, Hamburg – September 2013 – Hier gibt es Geysire. Nur wann sind sie aktiv? Warten, dass es losgeht …

Bleiben Sie dort!
Es ist das Terrain, auf dem sich Geysire befinden. Inmitten der Steinlandschaft kommt  von Zeit zu Zeit einer von ihnen zum Ausbruch. Dann schießt eine bis zu 12 m hohe Wasserfontäne aus dem Boden. Sehr beeindruckend, spannend (weil Sie nie so genau wissen, wann es losgeht) und definitiv etwas, was alle Generationen fasziniert.

IGS, Hamburg - September 2013 - Achtung: Es geht los! Geysir!

IGS, Hamburg – September 2013 – Achtung: Es geht los! Geysir!

Sie werden immer wieder auf den Fotos entdecken, dass unter den Besuchern der IGS vom Kind bis zum Greis alles vertreten ist. Warum? Weil hier tatsächlich jeder zu seinem Recht kommt!

Was könnte an diesem grünen Fleckchen speziell sein?

IGS, Hamburg - September 2013 - Dunst und Nebel wie im Regenwald?

IGS, Hamburg – September 2013 – Dunst und Nebel wie im Regenwald?

Es ist ein kleines Mini-Wäldchen, in dem gelegentlich Dunst und Nebel herrschen, Regenwaldklima erzeugt wird. Die Bepflanzung ist den feuchten und eher schattigen Verhältnissen angepasst. Sumpfzypressen und Erlen, Japananemonen, Fingerhut, Farne und Kletterpflanzen. Blattschmuckstauden sowie Gräser des Waldes vervollkommnen das Bild. Das absolute i-Tüpfelchen ist das Einschalten von Düsen, die ganz fein Wasser versprühen und auf diese Weise Dunst aufsteigen und Nebelschwaden durch das Unterholz ziehen lassen.

IGS, Hamburg - September 2013 - Dunst und Nebel an! Feine Sprühdüsen sorgen für Regenwaldklima und -feeling.

IGS, Hamburg – September 2013 – Dunst und Nebel an! Feine Sprühdüsen sorgen für Regenwaldklima und -feeling.

Hier sammelt sich Wasser im Eimer. Er leert sich von Zeit zu Zeit mit einem enormen Schwall auf das darunterliegende, gespannte Segeltuch. Wer mutig und nicht wasserscheu ist, stellt sich darunter. Man kann den Aufprall fühlen, die Wucht, die dahintersteckt, spüren!
Allerdings gehen oft Spritzer daneben, wenn die Ladung seitlich herunterplätschert… Ganz trocken bleiben Sie nicht!

IGS, Hamburg - September 2013 - Der Eimer füllt sich mit Wasser und kippt seinen Inhalt hin und wieder auf das Segeltuch darunter. Wer mutig ist, kann sich darunterstellen ... Spritzerwarnung!

IGS, Hamburg – September 2013 – Der Eimer füllt sich mit Wasser und kippt seinen Inhalt hin und wieder auf das Segeltuch darunter. Wer mutig ist, kann sich darunterstellen … Spritzerwarnung!

Ein Kino bei der Gartenschau. Das Cinéma Aquatica. Die Leinwand ist aus Keramikfliesen hergestellt und zeigt in zahllosen Blautönen und unterschiedlichen Strukturen eine Unterwasserlandschaft. Es rinnt Wasser über die gesamte Fläche und verändert im Zusammenspiel mit den auftreffenden Sonnenstrahlen ständig das Bild. Neue Reflexionen, neue Farbeindrücke …

IGS, Hamburg - September 2013 - Das Cinéma Aquatica. Die Kinoleinwand ist eine Unterwasserlandschaft. Über die Fliesen rinnt Wasser und im Zusammenspiel mit der Sonne ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Das Cinéma Aquatica. Die Kinoleinwand ist eine Unterwasserlandschaft. Über die Fliesen rinnt Wasser und im Zusammenspiel mit der Sonne …

IGS, Hamburg - September 2013 - Dazwischen überall wieder Blumeninseln die farbenprächtige Farbkleckse hinterlassen

IGS, Hamburg – September 2013 – Dazwischen überall wieder Blumeninseln die farbenprächtige Farbkleckse hinterlassen

IGS, Hamburg - September 2013 - Die Holzterrassen stellen die Wände einer Schlucht (Canyon) dar, zwischendurch schlängelt sich ein Fluss.

IGS, Hamburg – September 2013 – Die Holzterrassen stellen die Wände einer Schlucht (Canyon) dar, zwischendurch schlängelt sich ein Fluss. Klettern nicht erlaubt – aber kaum einer kann widerstehen …

Zwischendurch begegnen Ihnen vielleicht einige dieser hochgewachsenen Herrschaften:

IGS, Hamburg - September 2013 - Auch solche farbenprächtig gekleideten und hochgewachsenen (Stelzen-)Menschen begegnen Ihnen hier ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Auch solche farbenprächtig gekleideten und hochgewachsenen (Stelzen-)Menschen begegnen Ihnen hier …

IGS, Hamburg - September 2013 - Laufend und von hinten gesehen beeindruckt es noch ein bisschen mehr. Diese Höhe ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Laufend und von hinten gesehen beeindruckt es noch ein bisschen mehr. Diese Höhe …

IGS, Hamburg - September 2013 - Beim obligatorischen Foto mit den Stelzenwesen wird es manchmal fast kritisch. Nicht dass dabei jemand umgerissen wird ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Beim obligatorischen Foto mit den Stelzenwesen wird es manchmal fast kritisch. Nicht dass dabei jemand umgerissen wird …

Auch Madame ist unterwegs mit ihrem Hund Tutu. Er ist quasi Gallier (also Tütü), war – sagt sie jedenfalls – auf einer französischen Hundeschule und tut nichts. Man kann ihn streicheln, ihren Attrappen-Tutu …

IGS, Hamburg - September 2013 - Madame ist mit Hund Tutu (gesprochen Tütü) unterwegs ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Madame ist mit Hund Tutu (gesprochen Tütü) unterwegs …

Manchmal kommt Ihnen unter Umständen der Verdacht, dass die Pflanzgefäße nicht ausgereicht haben könnten. Sehen Sie selbst:

IGS, Hamburg - September 2013 - Bepflanzte Hosen

IGS, Hamburg – September 2013 – Bepflanzte Hosen

Irgendwie hängt denen ziemlich viel vorne heraus …

IGS, Hamburg - September 2013 - Bepflanzte, weiße Container in der Nähe des Haupteingangs.

IGS, Hamburg – September 2013 – Bepflanzte, weiße Container in der Nähe des Haupteingangs.

IGS, Hamburg - September 2013 - Über allem die Monorailbahn ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Über allem die Monorailbahn …

IGS, Hamburg - September 2013 - Nachgebildete Früchte und Gewürzpflanzen ragen aus Fässern ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Nachgebildete Früchte und Gewürzpflanzen ragen aus Fässern …

IGS, Hamburg - September 2013 - Leuchtkraft

IGS, Hamburg – September 2013 – Leuchtkraft

IGS, Hamburg - September 2013 - Kunterbunt ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Kunterbunt …

IGS, Hamburg - September 2013 - Rot herrscht vor ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Rot herrscht vor …

IGS, Hamburg - September 2013 - Vielfalt ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Vielfalt …

Wieder etwas völlig anderes:

IGS, Hamburg - September 2013 - Bücherturm zu Babel - Eine Turmlandschaft aus Büchern verschiedener Kulturen und Länder (inkl. integrierter Leseecke)

IGS, Hamburg – September 2013 – Bücherturm zu Babel – Eine Turmlandschaft aus Büchern verschiedener Kulturen und Länder (inkl. integrierter Leseecke)

Vers um Vers. Der Bücherturm zu Babel. Ein Rückzugsgelegenheit für Bücherfreunde. Ein introvertierter Ort, so heißt es.
Hocker in Buchstabenform laden ein, und es gibt tatsächlich auch weitere Bücher dort, die sie lesen können.
Bei den aufgeschichteten Türmen habe ich natürlich bewundert, wie genau man die Höhen ausgeglichen hat und offenbar immer den Buchrücken mit der richtigen Breite zum Weiterbauen fand. Der „Pferdeflüsterer“ musste auch daran glauben. Der Titel, den ich dort als den am meisten vertretenen Baustein entdeckt zu haben meine, lautet Chilischarfes Teufelszeug.
Wären Sie als Autor hocherfreut oder traurig über die Tatsache, dass ihr Buch zu diesem Zweck verwendet wird?

IGS, Hamburg - September 2013 - ... und eine dem Standort angepasste Staudenbepflanzung.

IGS, Hamburg – September 2013 – Garten Klangvoll in den verschiedensten Grüntönen … und eine dem Standort angepasste Staudenbepflanzung.

IGS, Hamburg - September 2013 - Blühende Vielfalt - und jemand, der sie festhalten möchte.

IGS, Hamburg – September 2013 – Blühende Vielfalt – und jemand, der sie festhalten möchte.

IGS, Hamburg - September 2013 - Fackellilie

IGS, Hamburg – September 2013 – Fackellilie

IGS, Hamburg - September 2013 - Im Eingangsbereich sind es einzelne, von unterschiedlichen Gartenbaubetrieben und Gärtnereien bepflanzte Kästen, die entlang des Weges platziert sind.

IGS, Hamburg – September 2013 – Im Eingangsbereich sind es einzelne, von unterschiedlichen Gartenbaubetrieben und Gärtnereien bepflanzte Kästen, die entlang des Weges platziert sind.

IGS, Hamburg - September 2013 - Zur IBA gehörende Häuser nebenan .. Die Water Houses ergänzen die Welt der Häfen der IGS .

IGS, Hamburg – September 2013 – Zur IBA gehörende Häuser nebenan … Die Water Houses ergänzen die Welt der Häfen der IGS

IGS, Hamburg - September 2013

IGS, Hamburg – September 2013

Es gibt sogar einen Ort auf dem Gelände, den Sie wahrscheinlich dort nicht erwarten. Einen Friedhof. Einen ganz speziellen.  Auf ihm können Sie all ihre guten Ideen begraben lassen, von denen sie annehmen, dass daraus wohl nichts mehr wird. Sie  fassen sie in Worte, formulieren es möglichst präzise und knapp aus, und letztendlich erscheint sie als Inschrift auf einem der Grabsteine. Das ist übrigens sehr ernsthaft gemeint – weitaus mehr, als ich nach Durchlesen manch eingravierter (nicht immer ernsthafter) Grabsteininschrift dachte!
Hier mehr dazu:
http://www.igs-hamburg.de/gartenschau/kunstprojekt-igs-2013/friedhof-der-guten-ideen/

IGS, Hamburg - September 2013 - Der Friedhof der guten (begrabenen) Ideen ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Der Friedhof der guten (begrabenen) Ideen …

Ansonsten treffen Sie noch auf zwei Container, die den Beatles gewidmet sind. In einem erklingen die wohlbekannten Songs der Pilzköpfe. Während ich in der Nähe war, standen viele Menschen dort, hörten zu, schauten sich Bilder an den Innenwänden an und manche sangen spontan mit. Bei Beatles-Songs kann kaum einer widerstehen.

IGS, Hamburg - September 2013 - Von Treibholz und Baumfarnen (Neuseeland und Tasmanien)

IGS, Hamburg – September 2013 – Von Treibholz und Baumfarnen (Neuseeland und Tasmanien)

IGS, Hamburg - September 2013 - Chien-Tung Orakel (chin. Weissagung)

IGS, Hamburg – September 2013 – Chien-Tung Orakel (chin. Weissagung)

IGS, Hamburg - September 2013 - Blühendes Ziergras soweit das Auge reicht ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Blühendes Ziergras soweit das Auge reicht …

IGS, Hamburg - September 2013 - In dem holzverkleideten Haus findet eine separate Ausstellung zum Thema Wald statt.

IGS, Hamburg – September 2013 – In dem holzverkleideten Haus findet eine separate Ausstellung zum Thema Wald statt.

Das Deutsche Baumschulmuseum stellt alte Geräte aus:

IGS, Hamburg - September 2013 - Aus dem Deutschen Baumschulmuseum: Alte landwirtschaftliche Geräte. Pflug, eine Holder-Fräse mit Anbau-Rillenscheibe (ca. 1958) und ein Holder Einachs-Schlepper (ca. 1940)

IGS, Hamburg – September 2013 – Aus dem Deutschen Baumschulmuseum: Alte landwirtschaftliche Geräte. Pflug, eine Holder-Fräse mit Anbau-Rillenscheibe (ca. 1958) und ein Holder Einachs-Schlepper (ca. 1940)

Auch ein recht modernes Gerät können Sie aus der Nähe betrachten. Wissen Sie, worum es sich handelt?

IGS, Hamburg - September 2013 - Können Sie erkennen, worum es sich hier handelt? Dieses Gerät ist ein Ballenstecher.

IGS, Hamburg – September 2013 – Können Sie erkennen, worum es sich hier handelt? Dieses Gerät ist ein Ballenstecher.

Und achten Sie bei dieser Ausstellung (und natürlich auch sonst) auf Kinder! Sie sind die wahren Entdecker und mit Begeisterung dabei. Sie sehen wirklich Nebel und ein FIndling zum Besteigen oder Baumstamm zum Balancieren wird zum Riesenabenteuer. Natur fasziniert Kinder! Nutzen Sie die Neugier, um sie an vieles heranzuführen und profitieren Sie gleichzeitig davon. Kinder sehen aus ihrer geringeren Höhe und mit ihren Augen Dinge, die Sie selbst gar nicht beachten würden.
Diese beiden hier waren mit ihrem Vater auf Erkundungstour und bestaunten Insekten und Schmetterlinge.

IGS, Hamburg - September 2013 - Es gibt auch viel für Kinder zu entdecken ... Insektenbegutachtung.

IGS, Hamburg – September 2013 – Es gibt auch viel für Kinder zu entdecken … Insektenbegutachtung.

„Papa, kann man Hummeln streicheln?“
Was meinen Sie? Ja? Nein? Manche?
Dieser Vater war nicht nur der Meinung, dass Hummeln selbstverständlich gestreichelt werden sollten, er wusste auch wie und machte es gleich vor. Leicht mit dem Zeigefinger über den Kopf und den Rücken. Von vorne nach hinten. Nicht gegen den Strich! Es erinnerte mich an eine Anweisung für Katzen, die ich als Kind einmal erhielt.
Der Hummel gefiel es. Sie blieb sitzen.

IGS, Hamburg - September 2013 - Das ist das Innere der sogenannten Salad Bowl (Salatschüssel) - Untertitel: Multikulti im Blumentopf

IGS, Hamburg – September 2013 – Das ist das Innere der sogenannten Salad Bowl (Salatschüssel) – Untertitel: Multikulti im Blumentopf

IGS, Hamburg - September 2013 - Garten der Symbolik: Beziehungskisten

IGS, Hamburg – September 2013 – Garten der Symbolik: Beziehungskisten

Die Frage eines anderen Kindes an seine Eltern in der Nähe eines Wasserlaufs:
„Wie viele Tropfen hat das Meer?“
„Unendlich viele!“
„Mehr als 700?“
„Viel, viel mehr …“
„Noch mehr?“
Sie hätten diese großen, ungläubigen Augen sehen sollen!

IGS, Hamburg - September 2013 - Spiegel der Eitelkeiten werden sie genannt und ziehen Jung und Alt magisch an ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Spiegel der Eitelkeiten werden sie genannt und ziehen Jung und Alt magisch an …

IGS, Hamburg - September 2013 - Spaß bei den verzerrenden Spiegeln

IGS, Hamburg – September 2013 – Spaß bei den verzerrenden Spiegeln

Es gäbe noch viel mehr zu berichten, doch es soll reichen.
War der Gartenschaubesuch nun so todlangweilig, wie manche denken? Oder ist es doch mehr als Beete angucken? Nicht nur für Ältere, nicht nur für die Experten? Ist es auch ein bisschen Show?

Vielleicht verspüren Sie Lust, sich die IGS selbst anzusehen. Lassen Sie sich nur bitte nicht zu viel Zeit zum Überlegen, denn in genau einem Monat schließt sie die Pforten! Sie haben noch bis zum 13. Oktober Gelegenheit und kommen mit der Bahn (S-Bahn Wilhelmsburg) bis fast direkt an den Haupteingang.
Mir gefiel dort besonders die Fußgängerampel. Endlich auch einmal bei uns die sympathischen Ostmännchen mit dem Hut …

IGS, Hamburg - September 2013 - Ungewohnt im Norden, jedoch überaus sympathisch: Das Ampelmännchen aus dem Osten ...

IGS, Hamburg – September 2013 – Ungewohnt im Norden, jedoch überaus sympathisch: Das Ampelmännchen aus dem Osten …

Ansonsten, sollten Sie zu weit entfernt wohnen und ein Besuch nicht möglich sein, so haben Sie heute hier den Anfang gemacht, den virtuellen Weg eingeschlagen und könnten noch die Homepage der IGS besuchen. Sie erreichen sie per nachstehenden Link:
http://www.igs-hamburg.de/igs-2013/

Das Gelände selbst wird nach Schließung der Pforten den Bewohnern der Elbinsel überlassen. Als Park, als Freizeitanlage mit attraktivem Angebot. Auch ein Kanukanal und der Hochseilgarten werden bleiben. Die Installationen und ganz besonderen Gärten hingegen werden nicht alle von Dauer sein, und auch die Monorailbahn wird im Oktober mit dem Ende der IGS abgebaut.

Ich selbst ging mit einer unbeantworteten Frage heim, die mich immer noch beschäftigt.
An einer Hallentür befand sich dieses Hinweisschild:

IGS, Hamburg - September 2013 - Halle bei Gewitter verlassen? Warum wohl?

IGS, Hamburg – September 2013 – Halle bei Gewitter verlassen? Warum wohl?

Haben Sie vielleicht eine Ahnung, warum man sich dann dort nicht mehr aufhalten darf? Was macht es gefährlich?

©September 2013 by Michèle Legrand
Michèle Legrand  ©Foto Andreas Grav (Ausschnitt)

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  1. #1 von einfachtilda am 13/09/2013 - 18:55

    Selber war ich zuerst von der Ausstellung gar nicht begeistert, aber je mehr man sich umsah umsomehr gab es zu entdecken.
    Mir hat es super gefallen, war aber schon im Juni/Juli.

    LG Mathilda

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  2. #2 von einfachtilda am 13/09/2013 - 19:02

    Ein ganz wundervoller Beitrag und sehr schön bebildert. Es war auch für mich ein Erlebnis.

    http://einfachtilda.wordpress.com/2013/08/24/igs-hamburg/

    LG Mathilda

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    • #3 von ladyfromhamburg am 14/09/2013 - 16:52

      Schön, wenn es dir dort im Endeffekt dann doch gefiel, Mathilda. Ich kann es ein wenig nachvollziehen, dass die Begeisterung bei dir vielleicht erst mit Verspätung kam. Gerade der Eingangsbereich wirkt ein wenig durcheinander. Etwas wild verstreut die arrangierten Beete in den weißen Kästen, sehr grelles Licht durch helle Wege und die vielen weißen Stofffahnen (Segeltuchdreiecke) usw. Es hatte auf mich auch nicht die beabsichtigte Wirkung, geschweige denn die Assoziation Hafen, (Segel-)Schiffe, berühmte Hafenstädte. Doch just dahinter, mit dem Beginn von großzügigen Wegen durch parkähnliche Landschaft und wirklich in den Boden gepflanzten Arrangements, die eben nicht hingestellt oder eingezäunt wirkten, änderte sich mein Eindruck schlagartig.
      Danke für den Link zu deinen Bildern von der IGS. Ich hatte den Post bei dir im Blog damals auch schon begeistert aufgenommen! Deine Fotos sind klasse! Jetzt, nachdem ich selbst dort war, sehe ich manches noch wieder mit anderen Augen.

      LG Michèle

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  3. #4 von englandliebhaber am 13/09/2013 - 22:01

    Tolle Fotos. Ich finde die Monorailbahn gut. So etwas könnten wir in England auch gebrauchen.

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    • #5 von ladyfromhamburg am 14/09/2013 - 16:34

      Danke schön, freut mich, dass dir die Fotos gefielen! Die Bahn wurde auch sehr gut angenommen, obwohl der Fahrpreis extra zum Tagesticket hinzukommt und immerhin 7,50 € beträgt.
      Sogar in England gibt es an einigen Stellen – meist im Zusammenhang mit Erlebniswelten oder Zoos die sog. Einspurbahnen. (Chester Zoo, Beaulieu (Hampshire) – National Motor Museum, etc). Doch man hört meist gar nicht viel davon, zumal wenn man entfernt davon wohnt. Es ist nirgendwo eine ganz normale, reguläre Verbindung von A nach B. Hier bei uns weiß ich ansonsten auch lediglich noch von bundesweit etwa drei Freizeitparks die diesen Typ Bahn auf ihrem Gelände als ständige Einrichtung haben.

      LG Michèle

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      • #6 von englandliebhaber am 14/09/2013 - 23:57

        Da habe ich wieder etwas Neues gelernt.

        Liebe Grüße

        Maria

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  4. #7 von Sartenada am 20/09/2013 - 07:32

    Monorail is interesting and Your flower photos are lovely. Great post.

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  5. #9 von astatoril am 15/10/2013 - 03:31

    Ich bin mal wieder begeistert über ihre Berichte von Planten und Blomen im Herbst, sowie über die IGS. Was hat sich Wilhelmsburg verändert. Die IGS muss man einfach erlaufen und entdecken, etwas sperrig aber dann hoch interessant. Was das Schild bei „Gewitter betreten verboten“ wahrscheinlich, weil dort keine teure Blitzschutzanlage installiert worden war.

    Ich sage danke wie immer hervorragend.

    Asta

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    • #10 von ladyfromhamburg am 15/10/2013 - 15:58

      Liebe Asta, wie immer freue ich mich sehr, wenn ich Sie wieder einmal hier entdecke bzw. Sie mir einen Kommentar hinterlassen. Es freut mich sehr, dass Ihnen der IGS-Bericht zusagt und Ihnen ein Lob wert ist. Vielen Dank – auch für die Erklärung bzgl. des Verbotsschilds an der Hallentür! Es klingt so simpel und wird wahrscheinlich genau daran liegen. Mir ist nur gar nicht in den Sinn gekommen, dass man für eine derartige Halle eine Blitzschutzanlage benötigen könnte.

      LG Michèle

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