Zwischen Deutschland und der Schweiz: Grenzhüpferei Teil III – Schon allein des Ausblicks wegen: Burg Hohenklingen (CH) und die Kleine von Riedheim (D)

Dicke Mauern. Felsgestein. Schwere Balken. Und ein Turm! Der Bergfried.
Enge Stiegen. Schmale Nischen. Fensteröffnungen, keine Scheiben.
Ein unebener Steinfußboden. Ein Feuerplatz. Vom Ruß schwarz gefärbte Wände.
Ein Verlies? Eventuell …
Hufgetrappel, laute Rufe, Klirren von Metall. Das Quietschen eines heruntergelassenen Tores … oder einer Zugbrücke.
Kälte. Dunkelheit. Und leicht verkokelte Luft durch die offene Feuerstelle.
Ein Posten auf dem Turm. Der Klang einer Trompete, in die heftig hineingeblasen wird.
Burgen!
Dem Wind und Wetter seit Jahrhunderten ausgesetzt. Generationen von Burgherren, Eignern, Besitzern, Bestimmern kamen und gingen. Die Burg hat sie überlebt. Oder zumindest Burgreste zeugen heute noch von ihrer oft wechselvollen Geschichte.
Das alles verbinde ich irgendwie damit.
Heute wird es hier im Blog um Burgen gehen. Zwei sehr unterschiedliche Exemplare.

Wie ist denn Ihre Vorstellung von diesen Gemäuern? Groß, klein? Trutzig? Mehr elegant-verspielt? Ein bisschen wie Neuschwanstein? Das Schloss, das ursprünglich als die idealisierte Vorstellung einer mittelalterlichen Ritterburg errichtet wurde. Hier ein Türmchen, dort ein Erker …?
Oder doch eher die plumpe Form, ein wenig schroff und abweisend?
Hoch droben auf einer Anhöhe oder im Gegenteil – irgendwo mittendrin?
Eine reine Ruine oder aber gut erhalten/restauriert und vielleicht zum Teil auch heutzutage genutzt, belebt?

Die Burgen, die ich heute im Gepäck habe, decken mehrere Punkte ab. Vielleicht erinnern Sie sich noch an das letzte Foto in Teil II der Grenzhüpferei. Den quasi Vorschaublick von Stein am Rhein hinauf auf den Schiener Berg zu einer Burganlage, die sich hoch oben auf dessen schmalem Grat befindet.

Stein am Rhein (CH) - Blick hinauf zur Burg Hohenklingen

Stein am Rhein (CH) – Blick hinauf zur Burg Hohenklingen

Der Höhenunterschied zur Stadt beträgt fast 200 m! Wenn Sie nicht zwischen den Häusern stehen, sondern außerhalb der Altstadt hinaufschauen, sieht es so aus:

Blick hinauf von Stein am Rhein (Rheinufer außerhalb der Altstadt) zur Burg Hohenklingen (CH)

Blick hinauf von Stein am Rhein (Rheinufer außerhalb der Altstadt) zur Burg Hohenklingen (CH) –
Der quadratische Turm von ca. 1250 ist mehrheitlich aus Findlingen und Bruchsteinen gefügt.

Die Burg stammt aus dem Mittelalter, wurde nie im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen zerstört und hat daher noch heute das Aussehen, das sie bereits in der Zeit um 1200 bis 1400 hatte. Sie war Wohn- und Verwaltungssitz von zahlreichen Vögten, bevor sie 1457 in den Stadtbesitz überging. Sie ist beinahe vollständig erhalten und besteht aus einem doppelten Torzwinger, der ummauerten Kernburg mit Wohnturm und weiteren Nebengebäuden (Kapelle, Wächterhaus).
Hohenklingen verfügt im westlichen Teil der Anlage über einen schönen Palas. Dieser Begriff entspricht dem heutigen Wort Palast, und es geht dabei um den repräsentativen Wohnbereich des Burgherrn, oftmals einen Saal.
Dass die Burg nicht zerstört wurde, heißt nicht, dass nicht der Zahn der Zeit mächtig an ihr nagte und als obendrein im Jahr 1838 die Hochwacht aufgehoben wurde (dazu komme ich gleich noch), machte man sich schon ernsthafte Gedanken, wie sich ein solches Bauwerk erhalten ließe.

Stein am Rhein - Burg Hohenklingen - Im Bereich des (Wohn-)Turms

Stein am Rhein – Burg Hohenklingen – Im Bereich des (Wohn-)Turms

Es wurde folglich über Arten der Nutzung und über damit verbundene mögliche Einnahmequellen nachgesonnen. Eine Kureinrichtung eröffnete, der jedoch kein sonderlicher Erfolg beschieden war.
1863 entstand auf Hohenklingen eine Gastwirtschaft, und das Prinzip der Bewirtschaftung erwies sich als sehr viel einträglicher. Die Burg wurde danach Ende des 19. Jh. bereits einmal restauriert und nun zuletzt in den Jahren 2005-2007 (finanziert durch generöse Spender) komplett saniert.

Burg Hohenklingen - Stein am Rhein  - Alt und neu trifft aufeinander ...

Burg Hohenklingen – Stein am Rhein – Alt und neu trifft aufeinander …

Seitdem lockt sie zum einen Wanderer und Ausflügler mit reinem Burg- oder Geschichtsinteresse, zum anderen jedoch auch weitere Besucher – die aber mit kulinarischen Köstlichkeiten, die sie stilvoll in verschiedenen Räumlichkeiten der Burg verzehren zu können. Neben dem Restaurant stehen eine Burgstube, der Rittersaal und der Obergaden, ein rustikaler Raum, in dem Veranstaltungen ausgerichtet werden, zur Verfügung. Inzwischen hat nämlich überall die Technik in der Burg Einzug gehalten, und so schauen einem zwischen alten Speeren, grobem Mauerputz oder dicken Eichenbalken auf einmal Rohre, Kabel, Leitungen, Steckdosen oder Lautsprecher entgegen.
Und Plastikstühle!
Überall, wo mehr Menschen Platz finden können, gibt es zahlreiche, stapelbare Plastikstühle und entsprechende Tische. Es ist anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig und schmälert ein bisschen die Illusion und auch den Genuss, in einer wirklich alten Burg zu wandeln. Plastik fällt leider eher ins Auge und lenkt von allem anderen ab.
Diese kleine Mäkelei betrifft nicht die Räume, in denen wirklich stilvoll gespeist wird, sondern mehr zusätzlich genutzte Flächen, bei denen die Verbindung zwischen Alt und Neu – vielleicht aus Kostengründen – nicht sonderlich beherzigt wird.

Burg Hohenklingen - ... und auch hier treffen wieder alte Speere und Schilde auf moderne Plastiktische.

Burg Hohenklingen – … und auch hier treffen wieder alte Speere und Schilde auf moderne Plastiktische, die auf dem Foto wesentlich mehr Holzähnlichkeit haben, als dies in Wirklichkeit der Fall ist.  Ein modernes Kunstwerk an der hinteren Wand  ergänzt die heutige Dekoration des Saals.

Doch ohne Kompromiss geht es wohl nicht. Man darf nicht vergessen, dass der Unterhalt und die gesamte weitere Erhaltung der Burg auch nach ihrer Sanierung weiterhin Geld verschlingt. Und dennoch wird dankenswerterweise keine Eintrittsgebühr verlangt!
Schauen wir also etwas weniger kritisch auf die Plastikmöbel.

Die Treppenstufen wurden ebenfalls mit in die Sanierung einbezogen. Vielleicht aus Sicherheitsgründen wurden sie an einigen Stellen ersetzt. Sie sind nun aus einem völlig anderen, modernen Material und zudem in einem sehr auffälligen Grün illuminiert.

Burg Hohenklingen - ... wieder eine der modernen Stellen innerhalb der Burg. Froschgrün illuminierte Stufen ...

Burg Hohenklingen – … wieder eine der modernen Stellen innerhalb der Burg. Die illuminierten Stufen …

Und es gibt die Laube!
Die existierte früher zu Zeiten der Vögte natürlich noch nicht. Es handelt sich um eine Art hölzernen, verglasten Balkon oder vielleicht eher eine hervorstehende Loggia, in der Sie ebenfalls speisen können und gleichzeitig einen grandiosen Ausblick haben. Ihr Blick geht nicht nur hinunter zum Städtchen, sondern auch den Rhein flussauf- und flussabwärts, zu Inseln, Hügeln, Wäldern …

Burg Hohenklingen - Stein am Rhein  - Der moderne Balkon rechts ist die sogenannte Laube mit 40 Sitzplätzen und einmaligem Ausblick auf Stein und den Rhein.

Burg Hohenklingen – Stein am Rhein – Der moderne Balkon rechts ist die sogenannte Laube mit 40 Sitzplätzen und einmaligem Ausblick auf Stein und den Rhein.

Wenn Sie nicht dort einkehren möchten (es hat seinen Preis!), dann bleibt Ihnen die kostenfreie Besichtigung der Burganlage und die Besteigung des (Wohn-)Turms, von dem aus Sie – was von der Laube aus nicht möglich ist – sogar in alle Richtungen sehen können. Dieser Ausblick entschädigt wirklich für jedes nicht stilgerechte Mobiliar.

Geht Ihnen nicht auch das Herz auf, wenn Sie hier heruntersehen?

Burg Hohenklingen - Grandioser Ausblick auf Stein und den Rhein. Links im Fluss die Werd-Inseln.

Burg Hohenklingen – Grandioser Ausblick auf Stein und den Rhein. Links im Fluss die Werd-Inseln.

Die kleinen Landfetzen links im Rhein sind die sogenannten Werd-Inseln – was so viel heißt wie Flussinseln. Auf einer der Inseln wurde in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Bronzesiedlung ausgegraben. Dort stehen auch die Propstei Wagenhausen und die Wallfahrtskirche St. Othmar, die aus dem 15. Jahrhundert stammt. Man hat sie nach dem ersten Abt des Klosters St. Gallen benannt, der 759 auf der Insel starb, nachdem ihn die Franken, dessen Sträfling er war, auf die Insel verbannt hatten. Er taucht gelegentlich als „der Eremit von den Werd-Inseln“ auf.

Die Werd-Inseln ein wenig dichter herangeholt ... In der Mitte die Kapelle St. Othmar

Die Werd-Inseln ein wenig dichter herangeholt … In der Mitte die Kapelle St. Othmar

Auf dieser Inselgruppe gibt es einen imposanten Granitfelsen – der übrigens als Namensgeber für die Stadt Stein am Rhein fungiert, und es existiert eine hölzerne Fußgängerbrücke (200 m) als Verbindung zum Festland (auf dem Foto gut zu erkennen).

Hochwachten
Vorhin fiel bereits einmal der Begriff Hochwacht. Die Burg Hohenklingen war eine sogenannte Hochwacht. Die nördlichste von insgesamt 23, über die Zürich (wozu Stein am Rhein seit dem Ende des 15. Jahrhundert zählte, heute gehört die Stadt zum Kanton Schaffhausen) verfügte. Eine Hochwacht (etwa ab dem 17. Jahrhundert) diente der Sicherheit und stellte einen Signalpunkt dar. Hohenklingen war optisch mit vier anderen Hochwachten verbunden, und so konnte man sich gegenseitig bzw. fortlaufend bei Feindesgefahr alarmieren und waffenfähige Männer aufbieten. Am Tag wurde der Alarm mittels Rauchzeichen weitergeleitet, bei Nacht per Feuer und bei sehr schlechten Wetterverhältnissen mit armseliger Sicht, wurden Mörserschüsse abgegeben. Deshalb hatte auch jede Hochwacht ein Visierinstrument, einen Mörser und dürres Holz.

Stein am Rhein - Burg Hohenklingen - Ausblick vom Turm Richtung Westen ...

Stein am Rhein – Burg Hohenklingen – Ausblick vom Turm Richtung Westen …

Am gegenüberliegenden Ufer sind die Stellen, an denen weitere Hochwachten errichtet wurden. Oberhalb Oberschlatts, weiterhin zwei auf dem Stammerberg und eine Hochwacht auf dem Schauenberg. Theoretisch konnte man von Hohenklingen noch weitere sehen, die aber zum Thurgau gehörten und dem Züricher Netz nicht angeschlossen waren.

Stein am Rhein - Burg Hohenklingen - Blick aus einem der Turmfenster Richtung Osten. Hier ist die Verbindung zwischen Hochrhein und Untersee des Bodensees.

Stein am Rhein – Burg Hohenklingen – Blick aus einem der Turmfenster Richtung Osten. Hier ist die Verbindung zwischen Hochrhein und Untersee des Bodensees

So eine Burganlage und ihre Aussicht sind schon beeindruckend. Die Besucher kommen in der Tat oftmals von sehr weit her, wie man anhand der in Balken eingeritzten Hinterlassenschaften erkennen kann.

Stein am Rhein - Burg Hohenklingen - Ganz oben im Turm - Ja, Gäste aus Paraguay waren auch schon dort ...

Stein am Rhein – Burg Hohenklingen – Ganz oben im Turm – Gäste aus Paraguay waren auch schon dort …

Nur soll ich Ihnen etwas anvertrauen?
Es ist aufwändig saniert und dies – sowie die Erhaltung einer derartigen Anlage – verdient in der Tat ein großes Lob! Allerdings geht auf einmal unheimlich viel Altes völlig unter. Die Anlage hat heute einige Kompromisse hinzunehmen. Es wirkt gelegentlich so, als wäre manches Ursprüngliche nur noch geduldet und pro forma hingehängt. Oder an anderer Stelle gewollt konzentriert. Neben Lautsprecher, Plastikstuhl oder auch grünen Stufen. Als Ausgleich. Mir scheint es stattdessen sinnvoller, das sichtbare Moderne auf ein Minimum zu reduzieren. Dem Verbergen technisch notwendiger, aber optisch unvorteilhafter Gegenstände mehr Sorgfalt und Beachtung zu schenken, ohne dafür ein Vermögen einsetzen zu müssen. Dazu vielleicht noch eine gewisse Zurückhaltung, wenn es um die Kombination von alt und neu bei der Ausstattung geht. Weniger gewagt erhielte mehr den typischen Burgcharakter. Doch das ist persönliche Ansichtssache, was ich in diesem Zusammenhang gern noch einmal hervorheben möchte.
Für mich ist es beruhigend zu wissen, dass sich an der Aussicht nicht herumbasteln und an der Geschichte nicht herumradieren lässt.

Burg Hohenklingen - Stein am Rhein

Burg Hohenklingen – Stein am Rhein – Torzwinger

Sie haben nun eine recht große Schweizer Anlage gesehen. Jetzt ist es wieder an der Zeit für eine Grenzhüpferei.
Fahren wir ein Stück auf dieser Rheinseite, halten uns Richtung Singen am Hohentwiel – auch dort gibt es eine Burg (allerdings eine Ruine) dieser Größenordnung – und fahren noch ein kleines Stück weiter, um einen Blick auf einen Burgfloh zu werfen: Die Burganlage von Riedheim! Sie hat momentan Bewohner sozusagen

Burganlage Riedheim
Sie wurde 1050-1070 erbaut. Immerhin auch gut 20 Jahre Bauzeit für ein relativ überschaubares Projekt! Wenn Sie eine Größenvorstellung haben möchten, weil Fotos oft etwas täuschen:
Die Außenanlage ist nur 27 m x 38 m groß. Der Turm hat eine Höhe von 23,80 m, doch die Wände sind immerhin 1,20 m dick!

Burganlage Riedheim - Klein, aber fein ...

Burganlage Riedheim – Klein, aber fein …  Und haben Sie es gesehen? Bewohner! Auf dem Dach …

Ihre sonstige Geschichte?
Wie auch Hohenklingen, wechselte die Riedheimer Burg im Laufe der Zeit immer wieder ihren Besitzer und diverse Burgvögte hatten das Sagen. Damals nannten sie sich von oder de Riethaim. Klingt gleicht viel imposanter.
In den Jahrhunderten wurde die Burg wiederholt verkauft, aber auch dem Schwager übertragen oder für neue Nutzungszwecke anderen überschrieben. Es ging in der Tat ganz schön hin und her!
Da war sie mal im Besitz der Herren von Randegg, dann derer von Schellenberg, ein Herrn von Pätsch nannte sie sein Eigen, ebenso von 1621-1735 das Haus Habsburg-Österreich. Interessant ist, dass gerade in dieser Periode sowohl Ort als auch Burg mehrfach verpfändet wurden!
Nach dieser Zeit wurde sie Kloster Petershausen bis 1803, gehörte ein paar Jahre dem Markgrafen von Baden und irgendwann für 100 Jahre der Gemeinde Riedheim, die den Turm abreißen wollte, was der Staat aber verbot.
Mit seiner Hilfe wurde das Gemäuer 1902 instandgesetzt – nur stürzte trotz allem 1951 das Turmdach ein! Also wieder Reparaturen! 1957 wurde das Dachgeschoss wiederhergestellt.
Seit 1974 ist die Burganlage im Besitz der Gemeinde Hilzingen (Riedheim ist jetzt ein OT von Hilzingen) und wurde in den darauffolgenden Jahren erneut restauriert.
Ganz schön was los für so eine kleine Burg!
Und besonders ist sie ebenfalls in der Hinsicht, als dass sie eine der wenigen Burgen ist, die überhaupt nicht auf einer Anhöhe steht!
Und nicht nur das!
Sie befindet sich zudem mitten im Ort! Der Turm ist natürlich höher als die umliegenden Wohnhäuser. Insofern fungierte auch dieser Turm als Ausguck. Nur sah man von dort halt nicht so weit … Es war definitiv keine Hochwacht. Hier konnte der Turmposten eher die Nachbarschaft im Auge behalten.
Feind in Sicht oder vielmehr der erwartete Bote aus Hilzingen?
Heute schauen die Tauben, was sich der Burganlage nähert …

Burganlage Riedheim - Es scheint so, als wäre es auch eine Behausung für die Tauben, doch beim Vergrößern erkennt man, dass in den Fensteröffnungen Maschendraht gespannt ist.

Burganlage Riedheim – Es scheint so, als wäre es auch eine Behausung für die Tauben, doch beim Vergrößern lässt sich erkennen, dass in den Fensteröffnungen Maschendraht gespannt ist.

Und den Storch? Ihn interessiert kein Eigentümer oder das fehlende Bergpanorama. Für ihn ist relevant, ob es ein guter Platz für sein Nest ist und ob sich die Umgebung für die Futtersuche und Aufzucht seiner Jungen eignet …

Burganlage Riedheim - Ein bewohntes Storchennest auf dem Turm ...

Burganlage Riedheim – Ein bewohntes Storchennest auf dem Turm …

Burganlage Riedheim - ... Storch Nr. 2 sitzt hinten und putzt sich.

Burganlage Riedheim – … Storch Nr. 2 sitzt hinten und putzt sich.

Die Burganlage wird heute gern für Festivitäten und Gemeindeaktivitäten genutzt, wie man auf diesem Plakat erkennen kann:

Riedheim (D) - Burganlage - Ankündigungsplakat für ein Event im Burggarten ...

Riedheim (D) – Burganlage – Ankündigungsplakat für ein Event im Burggarten …

Eine solche Burg … bei mir zu Hause … gleich um die Ecke? Das hätte was. Natürlich mit Storchennest!
Wenn schon, denn schon!

Und nun?
Viel gesehen, viel gelesen. Gönnen wir uns eine Pause, liebe Blogleser.
Riedheim ist zwar lediglich einen Katzensprung von Hilzingen entfernt, doch was ich Ihnen dort zeigen wollte, entdecken Sie ein bisschen später im Part IV der Grenzhüpferei. Es wird auch der vorerst letzte Teil dieser Serie mit Eindrücken aus dem deutsch-schweizerischen Grenzgebiet sein.
Vielleicht haben Sie schon etwas entdeckt, was Sie anzuschauen reizen könnte – falls Sie selbst einmal in diese Region reisen.

Sollten Sie die ersten Beiträge der Serie verpasst haben, finden Sie bei Interesse nachstehend noch einmal die entsprechenden Links zu diesen Blogposts.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Bis zum nächsten Mal!

Links:
Hinweis auf die kommende Blogserie:
https://michelelegrand.wordpress.com/2013/07/02/abgetaucht/
Teil 1:
https://michelelegrand.wordpress.com/2013/07/05/zwischen-deutschland-und-der-schweiz-grenzhupferei-teil-i-wo-denn-genau-merkt-man-eigentlich-wo-man-ist-die-holzbrucke-von-diessenhofen/
Teil 2:
https://michelelegrand.wordpress.com/2013/07/15/zwischen-deutschland-und-der-schweiz-grenzhupferei-teil-ii-mentalitatsgedanken-und-stein-am-rhein-ch/

©August 2013 by Michèle Legrand
Michèle Legrand  auf WordPress.com

, , , , , , , , , ,

  1. #1 von Sartenada am 09/08/2013 - 08:59

    What a wonderful post full with beautiful photos and the post it is prepared with great care. My favorite photo is:

    „Die Werd-Inseln ein wenig dichter herangeholt … In der Mitte die Kapelle St. Othmar“. Awesome!

    Gefällt mir

    • #2 von ladyfromhamburg am 09/08/2013 - 22:23

      Thanks for your kind words, Matti. The Werd-Islands are beautiful indeed! Extremely green, only a few old buildings, no cars – nature! ^^ I like them, too.

      Gefällt mir

  2. #3 von Silberdistel am 09/08/2013 - 18:43

    Mein Herr Silberdistel und ich sind Burgenliebhaber. Überall, wo man eine Burg anschauen kann, müssen wir auch schauen. Ein Urlaub ohne Burg ist kein Urlaub für uns :-D Interessant ist immer wieder die oft recht wechselvolle Geschichte vieler Burgen, wie man ja auch bei Deinen Beispielen hier sehen kann und auf welch seltsame Weise manchmal restauriert oder renoviert wurde. Wir haben nicht nur einmal kopfschüttelnd in geschichtsträchtigen Bauwerken gestanden, denen man mit viel „Geschick“ fast ihre Würde genommen hat.
    Danke für diesen interessanten Ausflug. Er hat mir wieder viel Spaß gemacht.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

    Gefällt mir

    • #4 von ladyfromhamburg am 09/08/2013 - 22:44

      Freut mich, wenn es gefiel, liebe Silberdistel! Ihr seid also Burgenliebhaber. Das kann ich sehr gut nachvollziehen, denn irgendwie haben sie – egal wie groß oder klein, ob als Ruine oder besser erhalten – etwas Anziehendes. Dann habt ihr es selbst auch schon erlebt, dass im Zuge von Sanierung und beim Restaurieren manchmal etwas unglückselige Veränderungen stattfanden. Insgesamt ist es immer noch an vielen Stellen eine sehr schöne Burganlage. Nur eben nicht mehr durchgängig. Als Kompromiss an die Neuzeit und an nicht ganz so rüstige Besucher, gibt es an der Burgaußenseite seit einigen Jahren einen Außenfahrstuhl. Generell lobenswert, doch der ist etwas lieblos rangeklatscht und leider absolut keine Schönheit. Schade, dass es da keine optisch einfühlsamere Lösung gab.

      LG Michèle

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Gesellschaft, Politik, Schule, Reisen und mehr

ideas, thoughts, innovations, visions, fears ....

törichtes Weib --- das Leben geht weiter

PRIVATES Tagebuch /// Geschriebenes & Geknipseltes & mehr... so ein 365 Tage Dings von Follygirl

Joesrestandfood

Der Restaurant-Test und mehr. Hier werden Restaurants, Events und außergewöhliche Lokationen vorgestellt und bewertet.

Linsenfutter

Naturbeobachtungen aus Hamm und dem Rest der Welt ~~~~~~~~~~ mit über 1000 Beiträgen und unzähligen Fotos.

%d Bloggern gefällt das: