Stippvisite beim Hafengeburtstag 2013 – Schlepperballett und ein volles Hamburg

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 - 16.00 Uhr - Warten auf den Beginn des Schlepperballetts ... Noch scheint die Sonne.

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – 16.00 Uhr – Warten auf den Beginn des Schlepperballetts … Noch scheint die Sonne.

„Bleiben Sie nicht stehen! Gehen Sie weiter!“
Die Stimme ist mittels Technik verstärkt und klingt energisch.
Keine Diskussion!
Zuletzt habe ich solche Anweisungen vor ewigen Zeiten in London im Tower gehört. Bei der Besichtigung der Kronjuwelen. Dort durfte auch keiner irgendwo stehenbleiben.
Überhaupt nicht!
Doch hier geht es offenbar nur um das Stoppen an der richtigen Stelle.
„Gehen Sie bitte bis zur Mitte durch! Dort ist noch Platz! – Nun lassen Sie doch den Kinderwagen auch mit rein!“
Merken Sie, wo wir uns befinden?
Auf einem Bahnsteig der Linie U3 in Hafennähe, und die Anweisungen gelten für die Einsteigenden.

Hafengeburtstag – und Hamburg quillt über!
Nach Marathon, Kirchentag und weiteren Veranstaltungen in diesem Frühjahr, ist diese Feier der vorläufige Abschluss einer richtigen Reihe von Großevents, die die Stadt jedes Mal zum Magneten nicht nur für Touristen, sondern auch für die Einheimischen selbst sowie seine Bewohner aus dem Umland werden lässt.
Während bei den vorherigen Großereignissen alles durch verschiedene, mehr über die Stadt verteilte Veranstaltungsorte, etwas entzerrt wurde, ist diese jährliche Festivität naturgemäß auf einen vergleichsweise relativ kleinen Raum beschränkt – den Hafenbereich.
Versuchen Sie bloß nicht, mit dem Auto direkt dort hinzufahren!
Sperrungen, Umleitungen, Parkplatzmangel, Abschleppen etc. Sie kennen das.
Die Alternative heißt öffentliche Verkehrsmittel. Doch der Haken ist, dass es nur zwei Stationen von U- bzw. S-Bahn gibt, die im Endeffekt aufgrund ihrer Nähe zum Geschehen als Ziel wirklich angesteuert werden. Das sind die Stationen „Baumwall“ und „Landungsbrücken“
Würde man alles laufen lassen wie üblich, gäbe es an diesen Haltepunkten während des Hafengeburtstags Chaos, Mord und Totschlag!
Keine gute Werbung für die Hansestadt, und so ist auf und vor beiden Bahnhöfen Sonderpersonal in neonfarbenen Warnwesten anwesend, das alles regelt und dabei informiert.
Die Helfer haben sich vor nahezu jeder Doppeltür der Wagen mit einer Kelle postiert. Sobald sich die Türen nach der Einfahrt öffnen, wird man „empfangen“ und mehr oder weniger nachdrücklich geleitet.
Der Bahnhof Baumwall, der üblicherweise an beiden Enden des Bahnsteigs Auf- und Abgänge hat, ist in dieser Zeit umgestaltet. Eine Seite ist nur Eingang, die andere ausschließlich Ausgang, und den Zugang zum Bahnsteig regelt allein das Personal. Es lässt immer nur eine begrenzte Anzahl von Fahrgästen auf den Bahnsteig. Einerseits aus Sicherheitsgründen, um zu großes Gedränge(l) und Unfälle zu vermeiden, doch es hat noch einen weiteren Grund: Man hat bemerkt, dass einige (zumindest noch) gar nicht fahren wollen, sondern vielmehr vom hoch über dem Hafen gelegenen Bahnsteig aus in Ruhe den Hafengeburtstag betrachten möchten.
Logenplatz mit tollem Blick auf die Elbe – dadurch jedoch wird der Bahnsteig heillos verstopft.
Dann geht gar nichts mehr!
Also ist es verboten. Wer auf dem Bahnsteig ist, muss in die nächste Bahn einsteigen – begleitet von den schon oben erwähnten Instruktionen, die gebetsmühlenartig wiederholt werden
Werden müssen!
Komischerweise beziehen nämlich viele Menschen die Anweisungen nicht auf sich, sondern meinen, sie gelten nur für den Rest der Truppe.

Im letzten Jahr war ich bereits am Freitag, dem traditionellen Eröffnungstag (diesmal fiel der Startschuss durch den Feiertag  ausnahmsweise schon am Donnerstag) an den Landungsbrücken gewesen. Zu Beginn des Hafenfests ist es am frühen Nachmittag etwas überschaubarer – die zu dem Zeitpunkt noch arbeitende Bevölkerung gesellt sich erst später dazu.
Damals hatte ich vorgehabt, nur kurz einer Einladung des Hamburger Abendblatts zu folgen und dem Gewühl danach wieder zu entkommen. Es entwickelte sich anders, denn ich blieb plötzlich beim Hafengeburtstag hängen. Im Endeffekt sah ich mir die gesamte Einlaufparade der teilnehmenden Schiffe an, und die Zeit verging dabei wie im Flug. Die Atmosphäre war angenehm, so bummelte ich danach weiter an den Landungsbrücken, fotografierte und ging erst Stunden später wieder heim.
Dazu gibt es einen Blogpost mit dementsprechend vielen Fotos! (Link s. u.)

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 - Statuen, die es nur beim Hafengeburtstag gibt ...

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – Statuen, die es nur beim Hafengeburtstag gibt …

Seinerzeit habe ich allerdings nicht das Schlepperballett gesehen, denn dieser Programmpunkt ist ein Publikums-Highlight, das generell erst am Wochenende stattfindet.
Es nehmen Hafenschlepper verschiedener Bauart und unterschiedlichen Alters teil, die den Schleppreedereien Bugsier, Fairplay, Lütgens & Reimers, L. Meyer und Petersen & Alpers gehören und die sonst ihren Platz an einem Schwimmsteg am Elbufer von Neumühlen haben.
Für das Ballett sammeln sich die bis zu 50.000 PS starken Boote auf der Elbe direkt vor den Landungsbrücken und fahren eine Art Choreographie zu einem Wiener Walzer von Johann Strauß.
Das heißt, sie rödeln nicht nur elbauf- und elbabwärts, sie tanzen!
Sie fahren vorwärts und rückwärts, drehen sich, bilden mit ihren Hecks zueinander gerichtet einen Kreis. Sie rollen und stampfen durchs Elbwasser sagen die Kenner, sie preschen vor, wiegen sich dabei nach Back- und Steuerbord und bringen ihre Boote dermaßen zum Schunkeln und Schaukeln, dass mächtig Seegang entsteht!
Sie kommen ganz bewusst dicht an die Anlegestellen – doch selbst ohne diese unmittelbare Nähe laufen die verursachten Wellen Richtung Landungsbrücken aus und schlagen dort mit Wucht an die Pontons. Aufgrund der exzellenten Sicht auf das Geschehen, ist dieser Platz bei Zuschauern beliebt, doch man sollte dort immer zünftig gekleidet sein und mit Gischt, nassen Füßen oder einem mittleren Bad rechnen.
Manch Neuling oder Auswärtiger weiß das nicht …

Ich war in Begleitung und stand ungeplant ganz woanders. Zwar angenehm trocken, nur war die Stelle ein bisschen ungünstig oder – um ganz ehrlich zu sein – sie war für den Zweck „Schlepperballett erleben“ höchst ungeeignet.
Wir haben leider am Anfang einen Fehler gemacht und sind in der Annahme, die Station Landungsbrücken sei komplett überfüllt, bereits am Baumwall ausgestiegen. Nur dort war es nicht anders. Auch dort schoben sich die Massen und wir kamen zu Fuß kaum weiter. Wir stoppten, als es 16 Uhr wurde – und der Tanz der Schlepper offiziell beginnen sollte – an einer Stelle, die trotz Menschenmengen zumindest halbwegs Blick auf das Wasser gewährte.
In gut zwanzig Minuten hatten wir lediglich einige Meter Strecke geschafft, und es war absehbar, dass wir den eigentlichen Ort des Geschehens nicht mehr rechtzeitig erreichen würden.

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 -  Mengen von Menschen, die  sich zwischendurch verpflegen

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – Mengen von Menschen, die sich zwischendurch verpflegen

Von diesem Platz aus entdeckte man durchaus die schunkelnden Schlepper – nur leider sah man sie nie als Gesamtbild. Man erspähte nie alle gleichzeitig, konnte daher das Zusammenspiel nicht verfolgen und keine Choreographie erkennen, bekam auch nicht mit, was sich auf dem Ponton unter den Zuschauern abspielte, denn zwei Schiffe, die Rickmer Rickmers und das Segelschulschiff der deutschen Marine, die Gorch Fock, lagen quasi im Weg und versperrten die Sicht.
Last but not least: der Wiener Walzer war überhaupt nicht zu hören. Er kam  nicht an, stattdessen hörten die Schlepperballett-Fans völlig unpassende Musik samt wummernder Bässe aus den Lautsprecherboxen eines Stands in der hinter ihnen liegenden Budenmeile.

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 - Es geht los, das Feuerlöschboot macht den Anfang, die Schlepper folgen. Die Wolken werden dichter ...

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – Es geht los, das Feuerlöschboot macht den Anfang, die Schlepper folgen. Die Wolken werden dichter …

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 - Die Schlepper formieren sich ...

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – Die Schlepper formieren sich …

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 - Schlepperballett - ... auf geht's

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – Schlepperballett – … auf geht’s

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 - Während des Schlepperballetts (Mitte) ein Blick hinüber zur Werft (Blohm+Voss, Thyssen)

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – Während des Schlepperballetts (Mitte) ein Blick hinüber zur Werft (Blohm+Voss, Thyssen)

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 - rechts Rickmer Rickmers und daneben die Gorch Fock, Schlepper und zunehmend Wellengang.

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – rechts Rickmer Rickmers und daneben die Gorch Fock, links die Schlepper und zunehmend Wellengang.

Nun, wie schaut es aus? Dumm gelaufen, Enttäuschung, Frust?
Ach, überhaupt nicht!
Es war trotz allem längst nicht so miserabel, wie es sich eben vielleicht anhörte!

Der alternative Anblick der Rickmer Rickmers und der Gorch Fock lohnt sich, der Versuch, sich den Walzer zu Schlepperbewegungen vorzustellen, sich ihn allein im Kopf abspielen zu lassen, ist schon eine erheiternde Herausforderung! Ausschlaggebend für das Gefühl, doch ein schönes Erlebnis gehabt zu haben, waren aber auch die mit anwesenden Menschen die durchweg guter Dinge waren.
Wissen Sie was?
Zu weit weg von der einen Sache zu stehen, heißt andererseits doch nur, man steht  dicht an einer anderen!
Was mir speziell ins Auge fiel und mich immer wieder auf das Wasser in unmittelbarer Nähe blicken ließ, war folgendes:
Andere Boote durften in der Zeit den Bereich, in dem die Schlepper agierten, natürlich nicht durchqueren. Sie formten derweil einen imaginären großen Kreis um die Schlepper herum und warteten. Einige gezwungenermaßen, andere hatten sich extra dort platziert, um alles gut sehen zu können.

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 - ... noch ein bisschen mehr Seegang. Die kleinen Booten hüpfen wie Nussschalen auf und ab ...

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – … noch ein bisschen mehr Seegang. Die kleinen Boote hüpfen wie Nussschalen auf und ab …

Unheimlich viele Boote unterschiedlichsten Stils bildeten bunte Farbtupfer auf dem Grau des Elbwassers. Zuerst als ruhig liegende, fixierte Punkte, doch mit zunehmendem Wellengang wippten und zappelten sie recht unkontrolliert. Auf dem Höhepunkt des Schlepperballets wurden sie, Nussschalen oder leeren Joghurtbechern gleich, regelrecht auf und ab geworfen.
Sie schienen beinahe wie fliegende Fische aus dem Wasser zu springen!
Die an Bord Anwesenden hatten hoffentlich alle einen unempfindlichen Magen … Selbst der Bug einer relativ großen Motoryacht wurde von diesen Wellen hoch angehoben und stürzte danach förmlich ab!
Sie merken, trotz eingeschränkter Sicht war etwas los!

Richtig Stimmung kam auf, als das Mordsgetöse der Signalhörner (von vorne) herüberschallte und den Wummerbass (von hinten) damit übertönte.
Zwischendurch ertönte über den Köpfen das Brummen von Propeller-Flugzeugen, das viele Hamburger auch schon bei anderen Anlässen gehört haben. Es stammt von der alten Tante Ju (JU 52). Auch sie unternahm anlässlich des Hafengeburtstags Rundflüge – diesmal sogar im Doppelpack!

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 - ... zwischendurch brummt sie über die Köpfe hinweg_ Die Tante Ju (JU 52) in doppelter Ausführung.

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – … zwischendurch brummt sie über die Köpfe hinweg_ Die Tante Ju (JU 52) in doppelter Ausführung.

Als das Ballett um 17 Uhr endete und wir gleich wieder zurück zur U-Bahn mussten, kamen wir auf dem Weg zur Station Landungsbrücken immerhin noch an einigen Schiffen vorbei.
Was mich – selbst bei einem solch kurzen Besuch – beeindruckt, ist der Anblick des Zusammentreffens von alt und neu. Die Begegnung von früher und heute, das Nebeneinander von beinahe altertümlich und höchst modern.

Schauen Sie einmal hier:
Vornean liegt die Rickmer Rickmers (1896 gebaut), dahinter die Masten – die so aussehen, als hätte die Rickmers fälschlicherweise kleine dazwischen – diese Masten stammen vom Segelschulschiff Gorch Fock (Baujahr 1958) und die komischen, völlig unpassenden „Aufbauten“ in weiß, die man auf dem Deck der Rickmers zu sehen glaubt, sie stammen von der ganz neuen, erst am Freitag getauften MS Europa 2, die gerade Richtung Lissabon ausläuft.

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013 - Rickmer Rickmers, dahinter Gorch Fock und EUROPA 2 auslaufend

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – Rickmer Rickmers, dahinter Gorch Fock und MS Europa 2 auslaufend

Oder hier:
Die Cap San Diego, Baujahr 1962, das engl. Marineschiff Defender (im März 2013 in Dienst gestellt), direkt dahinter ist noch ein Stück der Sachsen (F 219) zu sehen, die 2004 ihren Dienst aufnahm. Außerdem ein kleines Hilfsschiff der dt. Marine, Y835, welches 1993 gebaut wurde. Rechts an allen vorbei zieht das moderne, einen Tag zuvor getaufte Kreuzfahrtschiff MS Europa 2

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013  - Cap San Diego (1962), Defender, dahinter die Sachsen, neben ihnen  MS Europa 2

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – Cap San Diego (1962), Defender, dahinter die Sachsen, neben ihnen MS Europa 2. Vorne eine der Barkassen, die Gäste zum Musical „König der Löwen“ ans andere Elbufer bringen.

 

Hier auf diesem Foto, ein kleines Stück weiter aufgenommen, kommt auch noch die Rickmer Rickmers mit ins Bild. Von ihrem Alter ausgehend, liegen hier zwischen dem ältesten und dem neuesten Schiff ca. 117 Jahre!

Hamburg - 824. Hafengeburtstag - 11.05.2013  - Cap San Diego (Bj. 1962), Defender, Sachsen (F 219,  vorne Rickmer Rickmers (Bj. 1896)

Hamburg – 824. Hafengeburtstag – 11.05.2013 – Cap San Diego (Bj. 1962), Defender, Sachsen (F 219, vorne Rickmer Rickmers (Bj. 1896)


Irgendwo auf dem Weg hatte ich neben einem hochmodernen Boot des Küstenschutzes auch die Ubena von Bremen, den Nachbau einer Kogge gesehen, der uralt wirkt und doch erst 1988 Kiellegung hatte. Ein äußerst interessantes Gemisch, überaus kontrastreich.

Die Stippvisite in den Hafen hat sich gelohnt. Der Hafengeburtstag ist eine Veranstaltung mit sehr positiver Atmosphäre und abwechslungsreichem Angebot. Insgesamt 1,5 Millionen Gäste sollen an den insgesamt vier Tagen dort gewesen sein. 90.000 Menschen besichtigten Schiffe, allein 12.000 die Gorch Fock!
500 Buden waren diesmal aufgebaut, es gab die Tauffeier der MS Europa 2 vor Blankenese, es gab Feuerwerk, es gab Musik, Unterhaltung, Wasserski-Darbietungen, die zielgenauen Sprünge von Fallschirmspringern und vieles, vieles mehr.

Als ich am vergangenen Sonnabend kurz vor Mitternacht bereits im Bett lag, ertönte nach dem Feuerwerk ab 23.45 Uhr knapp eine halbe Stunde lang ein Konzert der Nebelhörner von ich weiß nicht wie vielen Schiffen! Gut hörbar – obwohl ca. neun Kilometer von mir entfernt.

Es ist halt das größte Hafenfest der Welt, und ich habe mir vorgenommen, auch beim 825. Geburtstag wieder vorbeizuschauen.
Schlepperballett ansehen. Dann aber vom richtigen Platz!

Vielleicht führt Sie Ihr Weg ja auch eines Tages dorthin (falls Sie nicht schon dort waren).

(Der Link zu den Fotos vom Vorjahr – Viele der Schiffe kommen regelmäßig und waren auch in diesem Jahr wieder zu Gast)
-> https://michelelegrand.wordpress.com/2012/05/13/hangengeblieben-beim-hafengeburtstag-worlds-greatest-port-festival-in-hamburg/

©Mai 2013 by Michèle Legrand

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  1. #1 von Asta Toril am 14/05/2013 - 14:40

    Ein toller Artikel. mit wunderbaren Fotos von einer herlichen Stadt zu ihrem Hafengeburtstag.
    Super Frau Legrand.

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    • #2 von ladyfromhamburg am 14/05/2013 - 18:12

      Schön, Sie wieder zu lesen, und vielen Dank für das so positive Feedback! Es freut mich, wenn es Ihnen gefallen hat!

      LG Michèle

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  2. #3 von regenbogenlichter am 14/05/2013 - 15:35

    Ein toller Bericht… Dankeschön! Und trotz des falschen Platzes, noch viel zu sehen. So toll ich das auch finde, wahrscheinlich eher nichts für mich…bei solchen Menschenmassen bekomme ich die Krise. ;-)
    Bei uns wärst du, egal wo du gestanden hättest, kräftig nass geworden. Von oben Es hat geschüttet wie aus Eimern.
    Liebe Grüße nach Hamburg
    Ute

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    • #4 von ladyfromhamburg am 14/05/2013 - 18:16

      Ute, sehr oft setze ich mich Massen dieser Größenordnung auch nicht aus. Lange Jahre hat es mich kommplett davon abgehalten, doch irgendwann siegt entweder die Neugier oder man wird – wie ich im Vorjahr – zu einer Taufe eingeladen, ist plötzlich mittendrin und stellt fest, dass es doch ganz nett ist. ^^
      Schade, dass bei euch an dem Wochenende so schlechtes Wetter war. Ich vermute, ihr habt jetzt schönes Wetter gut. Wenn das nächste Mal hier die Welt wieder untergeht, scheint bei euch dafür die Sonne.

      LG Michèle

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      • #5 von regenbogenlichter am 14/05/2013 - 22:34

        So wird es werden liebe Michéle… und so ganz schlecht war das für uns auch nicht…heute war ein perfekter Tag. Und wir hatten frei… :-)
        Liebe Grüße
        Ute

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  3. #6 von Stefan am 14/05/2013 - 22:38

    Liebe Michèle, beim Hafengeburtstag bin ich dieses Jahr nur kurz gewesen. Umso schöner, dass Du vieles so gut im Bild festgehalten hast. Das Schlepperballet mag ich auch sehr und im nächsten klappt es auch sicher mit dem richtigen Platz. Ich drücke die Daumen :)
    Liebe Grüße
    Stefan

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  4. #8 von Sartenada am 17/05/2013 - 08:13

    Those tall ships are great. I always visit in Finland the place where they visit. They bring to my mind times when „men were iron and ships wooden“.

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    • #9 von ladyfromhamburg am 17/05/2013 - 09:53

      Hello Matti, you’re absolutely right: the tail ships are definitely the most beautiful of all these ships. This year I did not have the time to attend the parade of all the incoming boats but only had an hour to stay and decided to come for the – what they call – ballet of the harbour tugs. I underestimated the host of people that obviously shared my plan. I couldn’t reach the place I had chosen in time and had to have a look on the tugs from far away. But next year … ^^
      Matti, I remember having seen a blog post you published about the ships when they came to Finland and it was one of your first blog articles I discovered long time ago. I hope you’ll have the chance to see them again during the next time.
      I remember having heard about the sailors’s wisdom concerning wooden ships and men made of iron … Had to smile when I read it now in your post … ;-)

      Have a nice weekend! Till next time!
      Michèle

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  5. #10 von ernstblumenstein am 21/05/2013 - 22:42

    Tolle Impressionen – und was für eine Fülle, schön.

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  6. #11 von Silberdistel am 28/05/2013 - 12:16

    Toll, was es alles so gibt :-) Schöne Bilder – besonders die von den Großseglern. Da kann ich ja auch immer nicht umhin sie anzuschauen, wenn in Rostock die Hansesail ist.
    Ein interessanter Bericht wieder einmal. Danke fürs Teilen.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

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    • #12 von ladyfromhamburg am 28/05/2013 - 18:24

      Danke dir fürs Kommen und Lesen! Dann hast du in diesem Jahr ja sogar noch die Gelegenheit, die Schiffe in deiner Nähe zu betrachten. Die Hansesail ist doch meist im August, oder?

      Liebe Grüße sendet dir
      Michèle

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      • #13 von Silberdistel am 28/05/2013 - 18:57

        Ja, so ist es – die Hansesail findet alljährlich im August statt. Das ist immer ein tolles Schauspiel, diese vielen Großsegler einmal so zusammen zu sehen.
        LG von der Silberdistel

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  7. #14 von wholelottarosie am 14/11/2017 - 22:05

    Dieser Bericht war wirklich faszinierend zu lesen.
    Kein Wunder, dass so viele Menschen auf die gleiche Idee kommen und den größten Hafengeburtstag der Welt von einem möglichst günstigen Platz aus feiern und die vielen Boote und Schiffe unterschiedlichster Stile sehen wollen.
    Super finde ich, dass man viele davon auch tatsächlich besichtigen kann. Mir gefällt, dass der Besucher an vier Tagen dazu Gelegenheit hatte und seine Zeit ein wenig einteilen und auf verschiedene Projekte verteilen konnte.
    Bei Großveranstaltungen ist es ja leider so, dass es oft ein unschönes Gedränge gibt. Einmal im Jahr finden z.B. hier in Köln die „Kölner Lichter“ statt. Das ist ein fantastisches Event, aber ich gehe nicht jedes Jahr hin, weil es einfach immer zu voll ist.
    LG von Rosie

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    • #15 von ladyfromhamburg am 15/11/2017 - 21:43

      Hallo Rosie, vielen Dank für deine Reaktion auf meinen Beitrag zum Hamburger Hafengeburtstag!
      Ja, wenn es nur nicht immer so voll werden würde … ^^ Leider haben wir nicht grundsätzlich einen gestreckten Zeitraum von fast vier Tagen zur Verfügung. Das klappt nur, wenn der Donnerstag als Feiertag hinzukommt und dadurch alles eher startet. Üblicherweise sind es jedoch zweieinhalb Tage, und abgesehen von der Einlaufparade am Freitagnachmittag, konzentriert sich natürlich alles auf die vielen unterschiedlichen Angebote am Wochenende. Sobald jemand bestimmte Attraktionen wie Schlepperballett, Feuerwerk, Drachenbootrennen, Auslaufparade etc. erleben möchte oder aber an die Besuchszeiten auf den Gastschiffen gebunden ist, muss er notgedrungen kommen, wenn das größte Gewühl herrscht.
      Wie du auch bezüglich der Veranstaltung „Kölner Lichter“ schreibst, man muss es nicht unbedingt jedes Jahr mitmachen, aber es ist schön, es einmal (oder zumindest in etwas größeren Abständen) zu erleben.
      Ich bin im Laufe der Zeit dazu übergegangen, mir Schwerpunkte zu setzen, jeweils bestimmte Programmpunkte anzusteuern. Mehr wird mir schnell zuviel, auch weil ich kein Freund des stundenlangen Aufenthalts im Fressmeilenbereich bin und alkoholgeschwängerte Luft als weniger attraktiv empfinde als Elbwasserduft.
      Die „Kölner Lichter“ würden mich ja auch mal reizen …

      Liebe Grüße ins Bergische Land!
      Michèle

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