Omar Sharif II und die richtige Kälte …

Vor einigen Tagen fragte ich Sie, ob Sie für den bevorstehenden Wintereinbruch schon vorgesorgt hätten. Ob Sie an das Einbringen des Proviants gedacht hätten.
Sagen Sie bitte, hätten Sie – trotz aller Vorhersagen – mit Schneefall in diesem Maße gerechnet?

März - 11.03.2013 - Schneegestöber ...

März – 11.03.2013 – Schneegestöber …

Derart, dass Sie wirklich bald ein paar Dosensuppen und Zwieback im Schrank haben sollten, da durchaus das Risiko besteht, dass Sie eines Morgens beim Öffnen der Haustür vor einer massiven, undurchdringlichen Schneewand stehen?
Oder hätten Sie erwartet, dass die Temperaturen noch einmal derart in den Keller rutschen würden?
Erheblicher Schneefall am 10. März, gefolgt von weiteren massiven und äußerst ausdauernden Schneegestöbern am Tag darauf. Nachts Frost. Richtiger Frost! Nicht bloß das eine Grad minus, das die Schneepracht am Tag konserviert hatte.

12. März 2013 - Eiszapfen am Geländer

12. März 2013 – Eiszapfen am Geländer

Seit dem Wochenbeginn hat sich die Wetterfront samt Schnee langsam nach Süden vorgearbeitet – ohne dabei vorerst im Norden die Arbeit zu vernachlässigen. Am 12. März jedoch, nach klarer, kalter Nacht, strahlte die Sonne an einem traumhaft blauen Himmel, und die Welt sah für einen Moment gleich wieder ganz anders aus. Dafür war  inzwischen bis zum Rhein-Main-Gebiet der Winter zurück, und am Frankfurter Flughafen herrscht seitdem Zustand. Die Bahn ist auch betroffen – nicht nur hier, ebenfalls bei den europäischen Nachbarn.

März -  10.03.2013 - Schneebeladene Hecken ...

März – 10.03.2013 – Schneebeladene Hecken …

Die Menschheit wurde wirklich fuchsig. Ist fuchsig seit dem Wochenende! Ist aufgebracht! Mordlustig!
Lyncht den Winter!
Würde es sich um Herrn Winter handeln, also um eine Person, hätte sie – bezogen auf die üblen Attacken und den regelrechten shitstorm, der hier im Netz ausgebrochen ist – bestimmt schon Klage eingereicht. Wegen Beleidigung, Bedrohung, Anfeindung, übler Nachrede, Intoleranz etc.

März -  10.03.2013 -  Auch Straßen ... weiß - Wenn man es nur nicht schon so über hätte mit der Kälte ...

März – 10.03.2013 – Auch Straßen … weiß – Wenn man es nur nicht schon so über hätte mit der Kälte …

Es wird schon jämmerlich geheult, gemosert und gemotzt!
Sie können fast sicher sein, alles wäre gut gewesen, hätten wir nicht kurz zuvor diese verführerischen, frühlingshaften Stunden genießen können. Es ist so, wie einem Hungrigen etwas lecker Gebrutzeltes vor die Nase zu halten, ihn daran schnuppern zu lassen, aber beim Zubeißversuch die Leckerei nicht nur wegzuziehen, sondern stattdessen auch noch Lebertran oder Verdorbenes hinzuhalten.
Ohne eine gewisse Erbostheit lässt sich die Angelegenheit nicht hinnehmen!
Sozusagen die Wut der ersten Sekunde, eine Spontanreaktion.
Mensch A fängt sich schnell wieder, Mensch B … Nun, sagen wir es so: Es ist generell eine Herausforderung, mit dem Guten vor der Nase wieder das weniger Gute – selbst wenn es nicht wirklich schlecht ist – einfach gelassen zu akzeptieren.
Ist es nicht immer so?
Egal bei welchen Dingen – ist erst einmal ein gewisser Level, ein bestimmter Standard erreicht, fällt es dem Menschen außerordentlich schwer wieder zurückzudrehen, mit weniger auszukommen. Kleinere Wohnung, weniger Gehalt, Urlaub auf dem Balkon, kleineres/kein Auto, Verzicht auf eine bestimmte Marke …

Doch zurück zum Wintereinbruch und zu Herrn Sharif. Ich erinnerte mich gestern plötzlich an ihn, als ich während des Schneetreibens vor geschlossener Bahnschranke stand und die Gedanken beim Blick auf die Gleise treiben ließ …

März - 12.03.2013 - Gleise im Schnee ...

März – 12.03.2013 – Gleise im Schnee …

Klirrende Kälte. Endlos wirkende Gleise irgendwo im Ural. Dann das Geräusch einer zischenden und schnaufenden Dampflok. Ein Bahnhof. Jurij im langen Mantel, die Fellmütze telegen in die Stirn gezogen, steigt aus, sieht sich um. Der melancholische Blick aus dunkel bewimperten, braunen Augen gleitet langsam und suchend den Bahnsteig entlang.
Dr. Schiwago!
Omar Sharif hat ihn gespielt. Sie haben ihn noch vor Augen?
Von ihm komme ich zu Joe B. Kadlec, einem Herrn etwa gleichen Alters, dessen Vorfahren – wenn ich mich richtig entsinne – aus der Tschechei nach Kanada auswanderten und der dort, als ich ihn kennenlernte, für die Cominco Polaris Mine gearbeitet hat. Mit ihm hatte ich beruflich länger zu tun, als meine damalige Firma Produkte lieferte, die für den Erzabbau in dieser Mine notwendig waren.

Eines Tages kündigte unser kanadischer Kunde seinen Besuch an und aufgrund des sehr netten Kontakts und seiner wirklich angenehmen Art, wollten wir es uns nicht nehmen lassen, ihn direkt vom Flughafen abzuholen.
Doch wie sah Mr. Kadlec aus? Wie konnte man ihn erkennen?
Es war noch nicht die Zeit, in der man einfach schnell ein Foto über den Atlantik mailte und alle Bescheid wussten.
Mein damaliger Chef, ein sehr gelassener Mensch, hatte wenig Abneigungen, stellte sich kaum an, doch eine Sache verabscheute er wirklich sehr: das Herumstehen im Ankunftsbereich mit einer Namenspapptafel …!
Oh, nein, nicht mit ihm!
Er fragte immer nach Erkennungszeichen (Ach, kommen Sie, Sie haben doch bestimmt irgendwo eine Narbe!), doch wenn man ihn im Gegenzug aushorchen wollte, was denn an ihm spezifisch wäre, dann sagte er nur: Ich schaue Sie an.
Er hat auch nie einen verpasst. Nur manchmal blickte er zu viele an, die das gelegentlich missverstanden …
Mr. Kadlec aus Kanada schrieb auf seine Frage zurück:
Don’t worry, you can’t miss me. I look like Omar Sharif. Well, a bit. At least, they say so …

Ein Double? Wir unkten ein wenig herum, denn häufig sind es gar nicht die Gesichtszüge, die Augen, die Haare etc. , die die Ähnlichkeit ausmachen. Oft sind es Bewegungen, Ausdruck, Haltung, Stimme oder das Lachen, was an eine bestimmte Person erinnert.
Wenn der Gast aber nicht wirklich so aussah wie Omar Sharif, wenn er womöglich schwieg und wie festgewachsen dort stand … was dann?
„Wenn wir uns unsicher sind, summen wir bei Wackelkandidaten einfach das Lied! Dann wird schon der Richtige reagieren …“
Die Schiwago-Melodie! Lara’s Theme!
Das müsste gehen.

Es hat damals geklappt, sogar ohne Summen, denn Joe B. Kadlec war ein Omar Sharif Double erster Klasse! Noch besser aussehend. Etwas kantiger.
Er war bei leicht frostigen Temperaturen in einer relativ dünnen Jacke erschienen, weshalb wir ihn schnell zum Auto bugsieren wollten. Uns selbst war auch etwas frisch. Doch er erstaunte uns mit der Bemerkung, wie schön mild es doch in Deutschland im Winter sei!
Frühlingshaft!

Und dann begann er, uns mehr von der Gegend, in der sich die Polaris Mine befand, zu erzählen.
(Mittlerweile ist sie geschlossen, denn der unterirdische Abbau von Zink auf Little Cornwallis Island im kanadischen Territorium Nunavut lohnte sich 2002 nach gut 20 Jahren nicht mehr.)
Die Mine lag 1.120 km nördlich vom Polarkreis und fast 100 km entfernt von der nächsten Siedlung (Resolute). Kaum eine Seele, logischerweise eine karge Landschaft, arktische Temperaturen, Erzabbau unter extremsten Bedingungen.
Sagen Ihnen die Lage oder die Kilometerangaben etwas? Nicht?
Warten Sie, wir starten anders und bringen es ein wenig in Beziehung zu Orten, die Sie kennen!
Die Region im äußersten Norden Kanadas liegt etwa auf dem 75. Breitengrad. Deutschland von Bayern bis Sylt zieht sich vom 47. bis zum 55. Breitengrad.
Sylt wiederum ist etwa gleichauf mit den kanadischen Territorien Neufundland und Labrador.
Von Sylt aus (= 55. Breitengrad) 20 Breitengrade Richtung Norden zu gehen, heißt, ca. 2.222 km weiter nördlich zu reisen! Westlich an Grönland vorbei bis zum Ende der Baffin Bay oder meist die Northwestern Passages nutzend.  Immer weiter Richtung Norden.
(1 Grad = 60 Minuten, 1 Minute entspricht 1 Seemeile, 1 Seemeile = 1,852 km).

Ziemlich weit oben. Sie haben jetzt ein Gefühl für die Entfernung?
Bitte?
Man geht als Europäer eher nach Süden als nach Norden?
Dann stellen Sie sich doch vor, Sie würden von Bayern aus südwärts starten. In dem Fall würden Sie ungefähr auf den kanarischen Inseln vor der afrikanischen Küste angelangen!

Unser Omar Sharif hielt sich jedoch oft im äußersten Norden auf und hatte sich mittlerweile schon gut mit den örtlichen Gegebenheiten arrangiert. Er zeigte uns ein Foto, auf dem er winterliche Privatkleidung trug – sehr ähnlich der, die der echte Omar Sharif als Doktor Schiwago anhatte – was einer gewissen Komik nicht entbehrte, denn er hätte diese Aufnahme durchaus glaubhaft als Autogrammkarte benutzen können.
Ein anderes Bild zeigte ihn in moderner, hochentwickelter, leuchtkräftiger Kälteschutzkleidung , inkl. Gesichtsschutz.
Er erzählte von den strengen Vorschriften, an die sich jeder Mitarbeiter zu seiner eigenen Sicherheit zu halten hatte. Verlassen der Innenräume nur in kompletter Schutzkleidung und stets mit Anmeldung und Abmeldung, nur bestimmte (kurze) Zeiten in freier Umgebung. Vieles mehr wurde genauestens reglementiert, natürlich auch das Arbeiten in der Mine selbst erfolgte im genau festgelegten Rhythmus und mit häufigen Schichtwechseln. Wer länger dort war und sich akklimatisiert hatte, hielt besser durch.
Warum ihm bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in Hamburg Frühlingsgefühle überkamen, erklärt sich damit, dass in der Region der Polaris Mine im Jahresschnitt  -16° C herrschen. Das hört sich noch halbwegs erträglich an, ist aber eben auch nur der Mittelwert.
Jetzt, um diese Zeit, Anfang März, herrschen dort allerdings etwa -30° C, Anfang Februar waren es  -35° C, gelegentlich sogar -50° Celsius!
Schneefall?
Ja, schon, doch der meiste fällt bereits im September und Oktober.
Sommer?
Nicht nach unserem Verständnis. In den Monaten Mai/Juni klettern die Temperaturen durchaus kurzfristig leicht in den Plusbereich, weshalb sämtliche Lieferungen, die per Schiff für die Mine ankamen, genau dann einzutreffen hatten, da in diesen „warmen“ Monaten das Eis des Seeweges noch durchdringbar ist oder zumindest die Fahrrinne mit Hilfe von Eisbrechern freigehalten werden kann.
Genau das war es, was im Endeffekt für uns als Händler und Lieferanten immer wieder für Nervenkitzel und Stressmomente sorgte: Lieferungen, die aus der Produktion von Ländern des ehemaligen Ostblocks stammten und zur Weiterverladung nach Kanada bestimmt waren, kamen oft nicht pünktlich. Wir starben unterdessen stets kleine Tode, wenn das Wetter schlechter wurde, Schiffe verpasst wurden, die Eisdecke auf dem Fahrwasser wuchs …
Später ging man deshalb dazu über, einige Dinge auch per Flugzeug zumindest bis zur Resolute Bay zu bringen. Nur waren die Kosten entschieden zu hoch, um alles auf diese Art und Weise zu transportieren. Es ging bei der Versorgung einer Mine nicht um kleine Pillenboxen, sondern mehrheitlich um beträchtliche Mengen von  20ft und 40ft Containern. Und irgendwie hat es dann doch immer gerade noch geklappt …

Wir in Deutschland haben in diesem Winter besonders über die Dunkelheit, das trübe Licht geklagt.
Wie schaut es denn dort oben diesbezüglich aus?
Im Territorium Nunavut sind im Winter teilweise nur knapp vier Stunden Licht am Tag, je nördlicher man kommt, desto weniger. Irgendwann erreichen Sie die Regionen, in denen es dunkel bleibt – genauso wie es während der wenigen Sommermonate dort fast 24 Stunden hell ist.
Gewöhnungsbedürftig.
Besser als bei uns? Schlechter?
Worüber gibt es mehr zu klagen? Was wäre uns lieber?
Würden wir bei dieser Auswahl doch lieber bei unserem deutschen Klima bleiben? Selbst dann, wenn heute Frankfurt wieder im Schnee versinkt, die Sonne im Norden sich schon wieder verkrümelt und neues Schneetreiben einsetzt, und alles Kalte doch schon so lange geht, uns so über ist, und wir doch Frühling wollen und überhaupt …?

Halten Sie einfach durch!
Es kann jetzt nicht mehr lange dauern!
Letztendlich ist alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
Im Verhältnis zu Nordkanada sind wir recht gut dran.
Im Verhältnis zu der Zeit, die schon Winter war, ist die Zeit, die wir jetzt noch Geduld aufbringen müssen, recht begrenzt.
Im Verhältnis zum Gejaule, ist Gelassenheit irgendwie die coolere Variante.

März -  10.03.2013 - Ein neuer Wintereinbruch

März – 10.03.2013 – Ein neuer Wintereinbruch

März - 10.03.2013 - Baumwolle, Schaum, Watte ...? Schnee .. was auch sonst dieser Tage!

März – 10.03.2013 – Baumwolle, Schaum, Watte …? Schnee .. was auch sonst dieser Tage!

März - 10.03.2013 - Bis auf den Boden herunter gedrückte Zweige ...

März – 10.03.2013 – Bis auf den Boden herunter gedrückte Zweige …

März - 12.03.2013 - Eiszauber an der Dachrinne

März – 12.03.2013 – Eiszauber an der Dachrinne

März -  10.03.2013 - ... alles weiß

März – 10.03.2013 – … alles weiß

März - 12.03.2013 - Blumenhartriegel mit Schneetuffs ... Cornus kousa var. chinensis ...

März – 12.03.2013 – Blumenhartriegel mit Schneetuffs … Cornus kousa var. chinensis …

März -  10.03.2013 -  Es läppert sich zusammen. Erstaunlich wie aufrecht die Haselnuss dabei bleibt ...

März – 10.03.2013 – Es läppert sich zusammen. Erstaunlich wie aufrecht die Haselnuss dabei bleibt …

März -  10.03.2013 - ... von unten gesehen. Der Schnee auf den Zweigen des Cornus kousa (Blumenhartriegels).

März – 10.03.2013 – … von unten gesehen. Der Schnee auf den Zweigen des Cornus kousa (Blumenhartriegels).

März - 10.03.2013 - An den Enden der Schneeball-Zweige (Viburnum rhytidophyllum) formen sich - passend zum Namen -  regelrechte Schneebälle ...

März – 10.03.2013 – An den Enden der Schneeball-Zweige (Viburnum rhytidophyllum) formen sich – passend zum Namen – regelrechte Schneebälle …

März - 12.03.2013 - Eiszapfen am Geländer

März – 12.03.2013 – Eiszapfen am Geländer

März -  10.03.2013 - Die Korkenzieher-Hasel (Corylus avellana 'Contorta). Das Wollknäuel von gestern heute mit Schnee ...

März – 10.03.2013 – Die Korkenzieher-Hasel (Corylus avellana ‚Contorta). Das Wollknäuel von gestern heute mit Schnee …

März -  10.03.2013 - Schnee-Engel ...

März – 10.03.2013 – Schnee-Engel …

Und wenn Sie jetzt gerade die letzten Bilder von unserem Winter angesehen haben … sagen Sie selbst, wirken sie nicht doch irgendwie positiv, so ganz grundsätzlich? Wattetuffs auf den Zweigen, glitzernder Schnee, blinkende Eiszapfen und nicht zu vergessen … die Helligkeit!
Wenn Omar Sharif II in der Arktis überlebt hat, dann müssten wir das hier doch auch schaffen.
Manchmal kommt es nur auf die richtige Kleidung an.
Und die richtige Einstellung.
Hören Sie: Wir werden es alle überleben bis zum Frühlingsbeginn!

Doch, doch … ich bin mir sicher!

Ach, nur noch eines: Wenn Ihr Herz jetzt Lust bekommt,  zu irgendjemanden auf die Reise zu gehen, dann tun Sie sich keinen Zwang an und gönnen sich die Instrumentalversion von Maurice Jarres Song für den Film Dr. Schiwago – Lara’s Theme. Hier dirigiert er selbst, und Sie können bei den eingespielten Szenen auch Omar Sharif I (das Original ^^) sehen.

©März 2013 by Michèle Legrand
Michèle Legrand auf WordPress.com

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  1. #1 von Asta Toril am 13/03/2013 - 10:07

    Michele, bei Ihren Worten und Fotos in Verbindung mit Laras Theme kann der Winter wirklich genossen werden. Er wird erträglicher.

    Danke für diesen Artikel, Asta

    Gefällt mir

    • #2 von ladyfromhamburg am 13/03/2013 - 14:18

      Vielen Dank für Ihren freundlichen Kommentar! Es freut mich, wenn Sie bei der Lektüre oder dem Hören der Musik der kalten Zeit doch etwas abgewinnen können.
      So ganz unter uns, Asta, natürlich ist Frühling unschlagbar, doch warum die Zeit bis dahin noch schwerer machen, als sie eh schon ist … ^^

      LG Michèle

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  2. #3 von Stefan am 13/03/2013 - 14:01

    Liebe Michèle, ich mag Deine Gedanken(Sprünge), Deinen Stil Geschichten zu erzählen. So leicht und mit Humor und doch mit einer angenehmen Tiefe. Und dazu sehr schöne atmosphärische Bilder. Liebe Grüße und auf einen baldigen schönen Frühling.
    Stefan

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    • #4 von ladyfromhamburg am 13/03/2013 - 14:23

      Danke, Stefan! Es freut mich ungemein, dass du den Gedanken(sprüngen) folgen magst und sie offenbar so empfängst, wie ich sie aussende. Von dir zudem die Einschätzung „atmosphärische Bilder“ zu lesen, ist zusätzlich mein heutiges Highlight! Denn ich empfinde immer deine eigenen Fotos bei dir im Blog als absolut atmosphärisch!
      Liebe Grüße zurück und natürlich auch der Wunsch, dass der Frühling bald doch die Oberhand gewinnt. Bis demnächst!
      Michèle

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      • #5 von Stefan am 13/03/2013 - 17:36

        Den Dank teile ich gern mit Dir, Michèle :) Dein Stil gefällt mir einfach und ich lese gern in Deinem Blog. Und morgen gibt es bei mir auch neue Bilder vom Winter. Liebe Grüße.
        Stefan

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      • #6 von ladyfromhamburg am 13/03/2013 - 17:53

        Freu mich drauf und bin gespannt!
        LG Michèle

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  3. #7 von regenbogenlichter am 14/03/2013 - 00:11

    Liebe Michéle,
    herzlichen Dank für die wieder unterhaltsamen Gedanken. Und auch wenn mir die kurze Stippvisite des Frühlings gut gefallen hat, habe ich doch nicht erwartet, dass er (hier) schon ganz bleibt.
    Und wenn ich deine schönen Schneebilder sehe, lacht mir das Herz. Wenn dort die Sonne hineinscheint, ist das doch einfach schön… auch im Frühling.
    Für Hamburg aber schon ziemlich viel… eigentlich müssten sich die Leute ja über die Seltenheit freuen. Obwohl Schnee im März, nichts besonders ist. Auch im Flachland nicht…;-)

    Liebe Grüße
    Ute

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    • #8 von ladyfromhamburg am 14/03/2013 - 11:51

      Hallo, liebe Ute! In deiner Gegend ist Schnee im März sicher absolut nicht ungewöhnlich und ganz genau betrachtet hier auch nicht. Es kam wohl nur nach der langen, trüben Zeit und dem Vorfrühling für alle so gänzlich unerwartet und absolut unerwünscht. Und es ist bestimmt nicht so, dass ich nicht auch Fotomotive finden würde, die einem den Winter total verleiden könnten – nur ich konzentriere mich einfach nicht darauf. Ich lehne sie kategorisch ab. Diese Runterzieher. Nenn es eigensinning, oder was auch immer … ^^

      LG Michèle

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      • #9 von regenbogenlichter am 14/03/2013 - 22:56

        Richtig, warum soll man etwas fotografieren, was einem nicht gefällt…reicht vollkommen zu, wenn man es einmal sieht…
        Obwohl hier müsste ich schon ziemlich suchen, um etwas zu finden, was mich runterzieht. Mal mindestens interessant schaut es aus. ;-)

        Liebe Grüße
        Ute

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  4. #10 von carinafoto am 14/03/2013 - 00:31

    ….der Winter hat auch seine schönen Seiten, Deine Bilder zeigen es ganz deutlich. Und Deine Gedanken haben mich mit entführt…. gefesselt ….und verzaubert. Es war angenehm ;-)
    lieben Gruß
    Karin

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    • #11 von ladyfromhamburg am 14/03/2013 - 11:58

      Karin, es freut mich, dass du hergefunden hast! Ich bin kürzlich über ein Traumfoto bei dir im Blog gelandet! Das war der Anlass und was ich sonst noch fand, hat mich beworgen, jetzt dort häufiger vorbeizuschauen!
      Schön, wenn du deinen Besuch hier als angenehm empfunden hast. Mir behagt es sehr, wenn meine Blogleser sich einerseits in der Zeit, die sie hier verbringen, wohl fühlen, sich nicht langweilen und sich darauf einlassen mit einzutauchen und wenn sie am Ende auch noch mit einem positiven Gefühl wieder von dannen ziehen.

      LG Michèle

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  5. #12 von Garden Walk Garden Talk am 15/03/2013 - 02:41

    I love your frosty images, especially those with the snow covered trees.

    Gefällt mir

    • #13 von ladyfromhamburg am 15/03/2013 - 12:44

      Thanks for visiting the blog and for your comment, Donna! I love this one (the trees alongside the street), too. It’s a bit magical, fairytale-like.
      Of course, snow and ice may cause a of lot of trouble and destruction – who would deny – but I like these moments when they both are creating enchanted places instead.

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  6. #14 von Silberdistel am 21/03/2013 - 20:43

    Tolle Fotos! Da hat man den Winter doch gleich wieder oder vielleicht sogar immer noch lieb.
    Danke nicht nur für die schönen Fotos, auch für Omar Sharif.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

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    • #15 von ladyfromhamburg am 21/03/2013 - 22:54

      Gern geschehen, liebe Silberdistel, und natürlich vielen Dank für deine nette Rückmeldung!
      Herzliche Grüße zurück!
      Michèle

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  7. #16 von patinaandcompany am 02/04/2013 - 07:12

    Ha! Relative to Northern Canada we are pretty well off–which is not really that reassuring! I definitely sympathize when it comes to excess snowfall this year.

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    • #17 von ladyfromhamburg am 02/04/2013 - 11:00

      Hello! How nice to see you here!
      I remember having visited your blog recently and really enjoyed the article about your „mum’s garden“. I think you called it similarly …
      So you’re sharing this view regarding the snowfall and the long winter season. ^^ It’s all over the northern hemisphere, so it seems to me. From everywhere you get this information: snow till April, often rather perishing cold in combination with little sunshine. They call it the darkest (it’s more dim than dark) winter since 40 years.
      Snow at Easter! For the first time since many, many years, children had to find their Easter eggs under a white carpet. A bit maddish …
      Well, let’s hope that spring is near now.
      Thanks again for visiting (and following!) my blog.

      Warm regards
      Michèle

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  8. #18 von Sartenada am 19/04/2013 - 07:55

    Guten morgen Michèle.

    Your photos are indeed real winter photos, so beautiful.

    Schönen Freitag.

    Gefällt mir

    • #19 von ladyfromhamburg am 19/04/2013 - 10:25

      Hello Matti, guten Morgen! ;)
      Although you might think winter could not give you satisfaction any longer (we all had such a long lasting grey and cold season), there are a lot of special moments you don’t want to miss. Catching them by a photo is a nice way to remember the rare sunshine and the beautiful appearance of snow and ice later on (inside the house at a pleasant temperature ^^).

      Dir auch einen schönen Freitag und liebe Grüße!
      Michèle

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