Stilvolle Treppenhäuser, schöne Fassaden, eigenwilliges Interieur – der Charme Hamburger Kontorhäuser / Teil II – Der Laeiszhof samt Paternoster und „Watt“

Wochenende! Wie sieht es aus? Hätten Sie nicht gerade wieder ein bisschen Zeit übrig und vor allem Lust mitzukommen?
Sie erinnern sich? Wir wollten beim nächsten, nämlich diesem Treffen, Paternoster fahren!

Heute geht es zum Laeiszhof, einem an der Straße Trostbrücke gelegenem Kontorhaus nahe dem Mahnmal der Nikolaikirche.

1_Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof, mit dem Mahnmal der Nikolaikirche im Hintergrund (rechts der Globushof/Allianzhaus)

Der Laeiszhof mit dem Mahnmal der Nikolaikirche im Hintergrund (rechts der Globushof/Allianzhaus)

Ein Backsteingebäude am Nikolaifleet aus den Jahren 1897/1898, dessen Auftraggeber die Firma Ferdinand Laeisz war.
Genau die, die es auch heute noch im Reederei-Geschäft gibt und deren Name Ihnen vielleicht zusätzlich im Zusammenhang mit einem weiteren Gebäude im Ohr ist: der Laeiszhalle (früher Musikhalle).

Ich wollte Sie zuerst etwas verwirren, Ihnen ein „Wattfoto“ zeigen, das Ihnen vorgaukelt, der Laeiszhof sei an der Nordsee. Und Hamburg selbstverständlich auch …
Dann dachte ich mir, lass es. Deine Blogbesucher sind eh viel zu schlau, um den Braten nicht zu riechen.
Allerdings kennen Sie mittlerweile meine Unberechenbarkeit. Ich erwähne das „Hamburger Watt“ nun doch, ganz ohne Irritationsabsichten, denn vielleicht interessiert Sie Folgendes:

Hamburgs Fleete kennt eigentlich jeder mit Wasser gefüllt.
Genau. Ständig trocken würde Sie auch keiner mehr Fleete nennen.
Es besteht allerdings die Möglichkeit, den Pegel dieser Wasserwege zu beeinflussen und zu regeln. Hamburg, als Stadt an der Elbe, die wiederum ein Zufluss zur Nordsee ist, merkt natürlich die Gezeiten. Um eine Überflutung der Stadt zu verhindern, gibt es ein Sperrwerk unter der Hohen Brücke, das geschlossen werden kann, wenn eine zu hohe Flut mit reißenden Wasserströmen in den Nikolaifleet einzubrechen droht. Ein weiteres Wehr zwischen diesem und dem Mönkedammfleet sorgt für die Abriegelung zu den übrigen Fleeten in der City.
Der (auch das) Nikolaifleet, ist dem Tidenhub ausgesetzt und bei diesem am Laeiszhof gelegenen Wasserweg ist es so, dass bei Ebbe das Wasser gelegentlich komplett abfließen kann.

Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Wasserstand des Nikolaifleets

Der Wasserstand des Nikolaifleets am Laeiszhof

Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Bei Ebbe wird häufiger auch der Nikolaifleet trockengelegt

Hamburgs Kontorhäuser – Laeiszhof – Bei Ebbe wird häufiger auch das Nikolaifleet trockengelegt. Die Linie zeigt, wo normalerweise das Wasser steht.

Hamburgs Kontorhäuser - "Watt" im Nikolaifleet am Laeiszhof

Hamburgs Kontorhäuser – „Watt“ im Nikolaifleet am Laeiszhof

Wenn dies passiert, bildet sich eine Art „Stadtwatt“. Wenn Sie die Bilder betrachten, werden Sie merken, wie eigenartig und „unelegant“ es wirkt, sobald alles trockengelegt ist und die glitzernde, manchmal spiegelnde Wasseroberfläche fehlt. Und vielleicht erstaunt es Sie zu erkennen, dass Fleete nicht besonders tief sind.
Ich habe Ihnen auf dem Vergleichsfoto eine blaue Linie eingezeichnet, um es besser sichtbar zu machen. An der Brücke ist ebenfalls gut zu sehen, in welchem Bereich sich normalerweise der Wasserstand bewegt und wie schnell Grund erreicht ist. Daher sind auch nicht alle Fleete befahrbar und wenn, dann nur mit speziellen Flachbooten, die extrem wenig Tiefgang haben.

Eine kurze Frage: Darf ich davon ausgehen, dass ich Sie sich jetzt neben mir befinden und sich mit mir umsehen? Ja?
Das ist prima, denn ich möchte etwas von Ihnen wissen:
Haben Sie vor lauter Heruntergucken zum Fleetgrund bisher überhaupt daran gedacht, am Kontorhaus hinaufzuschauen? Und haben Sie dort oben schon die Skulptur zwischen den Türmchen entdeckt?

Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof ... wer hockt auf dem Dach?

Laeiszhof … wer hockt auf dem Dach?

Was denken Sie, was das ist?
Löwe?
Kalt!
Sphinx?
Brr! Noch kälter …
Nein, Sie dürfen sich nicht fragen, was Sie auf Ihr Dach setzen würden. So kommen Sie in dem Fall nicht weiter …
Wann waren Sie denn zuletzt beim Friseur?
Nein, ich lenke nicht ab! Das ist ein Tipp!
Gut, machen wir es kurz: dort oben ist ein Pudel! PUDEL.

Der Reeder Carl Laeisz mochte seine Gattin offenbar sehr, denn dass die Wahl auf dieses Dachtier fiel, hängt mit ihr zusammen. Ihre Haare – wobei man darüber uneins ist, ob es die Krause der Haare war oder das Erscheinungsbild der Frisur – verliehen ihr offenbar eine gewisse Ähnlichkeit mit dieser Hunderasse. Es brachte ihr den Spitznamen Pudel ein – und dem Kontorhaus vereitelte es letztendlich die Zurschaustellung eines imposanten Dachlöwen oder eine Erkersphinx. Carl Laeisz war zudem fixiert auf den Buchstaben P und gab allen Schiffen seiner Flotte Namen, die diesen Anfangsbuchstaben trugen. Die namentlich bekanntesten unter ihnen sind wahrscheinlich die Schiffe Pamir und Passat (Großsegler; die Flotte wurde auch Flying-P-Linie genannt).

Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Als Silhouette zu erkennen: Der Pudel auf dem Dach.

Laeiszhof – Als Silhouette zu erkennen: Der Pudel auf dem Dach

Obwohl das ganze Gebäude aus Backstein besteht, wirkt es doch enorm abwechslungsreich,  was sowohl durch  unterschiedliche Farbgebung, als auch durch Vorsprünge, Erker, Verzierungen, Fensterformen und -anordnung, Sprossen etc. erreicht wird.
Doch wir wollen nicht nur draußen stehen. Kontorhäuser bergen besonders häufig in ihrem Innern Geheimnisse und zeigen Schönheit, die ein Besucher in dieser Form gar nicht erwartet. Wir überqueren nur noch den Nikolaifleet an der Trostbrücke mit ihren beiden Statuen und befinden uns gleich vor der Eingangstür. Über der Tür eingearbeitet – das Zeichen der Reederei Ferdinand Laeisz.

Hamburgs Kontorhäuser - Trostbrücke - Graf Adolf III. zu Schauenburg, Stormarn und Holstein

Trostbrücke – Graf Adolf III. zu Schauenburg, Stormarn und Holstein

Hamburgs Kontorhäuser - Trostbrücke - ...ihm gegenüber der Heilige Ansgar als Begründer des Domes und erster Erzbischof der Stadt

Hamburgs Kontorhäuser – Trostbrücke – …ihm gegenüber der Heilige Ansgar als Begründer des Doms und erster Erzbischof der Stadt

Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Eingangstür, Trostbrücke

Hamburgs Kontorhäuser – Laeiszhof – Eingangstür an der Straße „Trostbrücke“

Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Eingangstür, Trostbrücke - Das Zeichen der Reederei Ferdinand Laeisz

Laeiszhof – Über der Eingangstür das Zeichen der Reederei Ferdinand Laeisz

Mich machen solche massiven, für den Blick undurchdringlichen Türen, neugierig.
Was befindet sich dahinter?
Ist sie nur geschlossen oder eventuell fest verschlossen?
Probieren wir es aus.
Die Tür öffnet sich trotz ihrer Schwere leicht. Es sind weder Dunkelheit noch das Licht von grellen Neonröhren, das Sie erwartet. Dies ist der Anblick, der ihnen beim Eintreten geboten wird:

5_Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - ... von der Tür führt die Treppe hinauf zur Eingangshalle

Laeiszhof – … von der Tür führt die Treppe hinauf zur Eingangshalle

Wenn Sie die Treppenstufen hinaufsteigen, erreichen Sie die Eingangshalle, mit einer Bronzeskulptur zur Linken, die – so weit es herauszufinden war – vermutlich von Caesar Scharff geschaffen wurde.

6_Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Bronze im Foyer (vermutlich von Caesar Scharff)

Laeiszhof – Bronze im Foyer (vermutlich vom Jugendstilkünstler Caesar Scharff)

Ihr gegenüber an der Wand nehmen wir einen Moment auf einer langen blankpolierten Holzbank mit Sitzlehne Platz.

7_Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Holzbank im Foyer

Laeiszhof – Holzbank im Foyer (perfekter Platz zum Betrachten der Bronzeskulpur)

Möchten Sie einmal etwas ausprobieren?
Wenn Sie sich unter Australien setzen (ich spreche von der Weltkarte, die darüber an der Wand hängt) und zur Skulptur herübersehen, wird Ihnen die erste der Figuren, die Frau links besonders vorkommen. Sie streckt den Arm und will Sie förmlich auf etwas hinweisen. Wenn Sie annehmen, sie zeige auf den Mann in der Mitte, rutschen sie mittig auf die Bank. Schon wirkt es völlig anders! Sie zeigt auf etwas in der Ferne. Aus ihrer Position (unter Südafrika) beobachten Sie jetzt intensiv den stehenden Herrn, der einen Schiffsrumpf trägt und wenn Sie an die andere Außenseite der Bank rutschen (unter Südamerika), vergessen Sie das imposante Wesen und sehen plötzlich nur noch den rechts sitzenden, versunken wirkenden Mann, der seine Schiffsschraube betrachtet. Die einzelnen Gliedmaßen jeder Person scheinen aus neuen Blickwinkeln jeweils anders hervorzutreten.
Oder ist es die Beleuchtung im Foyer …?
Ich habe keine Ahnung, ob die Bank je für das „Skulptur-Angucken“ gedacht war oder lediglich dort ihren Platz fand, um Wartenden die Möglichkeit zu geben, sich niederzulassen. Ich jedenfalls bin zum Schauen mehrfach hin- und hergeglitten.

8_Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Ein Blick (etwas erhöht stehend) hinab ins Foyer

Laeiszhof – Ein Blick (etwas erhöht stehend) hinab ins Foyer

8a_Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Die Kabinen des Paternosters ...

Hamburgs Kontorhäuser – Laeiszhof – Die Kabinen des Paternosters … Haltegriffe in den Kabinen und fest im Mauerwerk verankert

Auf der Stirnseite der Halle rumpelt leise und gemächlich der Paternoster. In den zwei Schächten befinden sich ca. zehn Kabinen im Umlauf.
Ich sagte Ihnen, ich würde Sie mitnehmen – steigen Sie also gerne ein, wir fahren hinauf bis zur vierten Galerie.

Schön, oder?
Ich habe die Kamera bei unserer Fahrt einfach mitlaufen lassen, das stetige Geräusch der auf- und abfahrenden Kabinen hat die Tonqualität beeinträchtigt. Wenn Ihnen aufgefallen sein sollte, dass ich von drei Paternostern in Hamburg sprach, dann muss ich dies hier im Text korrigieren. Es gibt offenbar noch ungefähr 40! Doch sind nicht alle in Betrieb und nur sehr wenige öffentlich zugänglich. Vielleicht stammt daher die Auskunft (drei), die ich vorher erhielt.

Wissen Sie, wie man die Paternoster noch nannte?
Offiziell gab es das schöne deutsche Wort Personenumlaufaufzüge, doch die Menschen seinerzeit bezeichneten ihn häufig als Proletenbagger, der die Menschen zu Hauf ihre Runden in seinen Kabinen drehen ließ. Für den Chef gab es etwas Feineres, einen geschlossenen Aufzug, Bonzenheber genannt.
Aktenwägelchen oder ähnliches hat man nicht per Paternoster transportiert. Die hätte man wohl eher mit Schwung hineinwerfen müssen, als dass ein sittsames Einschieben während der Fahrt geglückt wäre. Für diese Fälle gab es fast überall extra einen Lastenaufzug.
Sie haben sich eben übrigens sehr geschickt angestellt beim Ein- und Aussteigen. Damals, zwischen 1890 und 1898 erlitten Büromenschen bei 29 Gelegenheiten  einen Unfall, davon verliefen fünf tödlich.
Gut, dass Sie das nicht vorher wussten , oder?  ^^

Liebe Blogleser, werte Mitbesichtiger und Mitentdecker! Sie haben es im Video gesehen, die einzelnen Geschosse besitzen Galerien, die von schmiedeeisernen Gittern eingefasst sind. Gitter, die nicht wie ein Zaun wirken, sondern wie dahingemalt. Nicht wuchtig, sondern zart und leicht geschwungen, manchmal verspielt. Rundungen und ein Hauch von Floralem hier, eine Herzform dort. Kleine eingearbeitete Anzeigetäfelchen geben Auskunft über das geweilige Geschoss.

Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Geschossanzeigetafeln

Hamburgs Kontorhäuser – Laeiszhof – Geschossanzeigetafeln

Dazwischen wunderschöne, dunkle, farblich gut kontrastierende Säulen mit herrlicher Kapitellverzierung (am oberen Abschluss).

10_Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Schön der Blick aus dem Foyer hinauf zu den einzelnen Galerien (Beleuchtung)

10_Hamburgs Kontorhäuser – Laeiszhof – Schön der Blick aus dem Foyer hinauf zu den einzelnen Galerien (Geländer, Beleuchtung, Säulen)

Es gibt viel Tageslicht, da  im Laeiszhof – wie in den meisten Kontorhäusern üblich – ein Lichthof geschaffen wurde. Zusätzlich die wunderschöne, warme Ausleuchtung durch Wand- sowie Deckenleuchten in jedem Geschoss.

Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Lichthof in der Mitte - ein Blick hinauf ....

Hamburgs Kontorhäuser – Laeiszhof – Lichthof in der Mitte – ein Blick hinauf ….

Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Ein Zwischenstopp mit dem Paternoster im 1. OG

Laeiszhof – Ein Zwischenstopp mit dem Paternoster im 1. OG

Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Es erinnert ein wenig an Theaterränge ...

Laeiszhof – Es erinnert ein wenig an Theaterränge …

Im Treppenhaus, das gleich im Eingangsbereich beginnt, wiederholen sich die Muster des Galeriegeländers beim Treppengeländer. Auch hier ein interessantes Farbenspiel. Stufen, seitlich weiß, aber mit dunkler Trittfläche, helle Stoßkanten und silbrig glänzende Geländerläufe, weiße Wände kontrastieren mit  dunklen Decken, deren Flächen wiederum aufgelockert werden durch abgesetztes Weiß.

12_Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Das Treppenhaus ...

Laeiszhof – Das Treppenhaus …

Schon beeindruckend – oder wie empfinden Sie es?

Wir werden den Laeiszhof  jetzt wieder verlassen. Das, was es zu sehen gab, ohne die darin arbeitenden Menschen zu stören, haben wir entdeckt. Wir nehmen dieselbe Tür, durch die wir das Haus anfangs betreten haben. Schauen Sie bitte einmal, wie wunderschön sie im Licht kupfern glänzt.
Hätten Sie gedacht, dass dies die Innenseite jener Tür ist, die von außen relativ schlicht, matt, kühl und etwas dunkel wirkt?

16_Hamburgs Kontorhäuser - Laeiszhof - Die Eingangstür von innen betrachtet ...

Laeiszhof – Die Eingangstür von innen betrachtet …

Lassen Sie sich nie von Türen narren! Und denken Sie nie, sie wären garantiert verschlossen und alles wäre zwecklos!
Kontorhäuser sind wesentlich öfter offen und damit zugänglich als Kirchen!
Mein unverbindlicher Tipp: Nehmen Sie sich ein Herz und versuchen Sie einfach beherzt, ob  die Klinke sich herunterdrücken lässt …

Jetzt überlasse ich Sie wieder Ihren eigenen Vorhaben und verrate Ihnen nur noch, dass ich Ihnen beim nächsten Mal ein recht interessant ausgestattetes Foyer und Treppenhaus in einem Kontorgebäude am Neuen Wall zeigen möchte. Es wird weiterhin um die Frage gehen, warum der Mensch gelegentlich ganze Häuser(-fassaden) komplett übersieht.

Mehr dazu demnächst im Blog (Teil III der Serie)

PS:  Meine Ankündigung, es gäbe ab Teil II keine langen Texte mehr …  Es ist nicht ganz machbar. Das Thema erfordert ein wenig Text, und meine blinden Blogbesucher sollen schließlich auch eine Vorstellung haben.
Ich hoffe auf Ihr Verständnis.

©August 2012 by Michèle Legrand

Wer den Anfang der Serie verpasste, findet hier den Weg zu vorangegangenen Posts:
-> https://michelelegrand.wordpress.com/2012/08/17/demnachst-im-blog-hamburgs-kontorhauser-eine-kleine-einfuhrung-fur-sie/
-> https://michelelegrand.wordpress.com/2012/08/20/stilvolle-treppenhauser-schone-fassaden-eigenwilliges-interieur-der-charme-hamburger-kontorhauser-teil-i-darf-es-etwas-basiswissen-sein/

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  1. #1 von lichtbildwerfer am 25/08/2012 - 14:17

    Hallo,

    eine tolle Dokumentation. Wunderschön anschaulich bebildert.

    EINFACH KLASSE !

    Gruss – dein lichtbildwerfer

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    • #2 von ladyfromhamburg am 25/08/2012 - 15:55

      Es freut mich natürlich sehr, einen so begeisterten Kommentar zu erhalten. Ich sage herzlichen Dank und schicke liebe Grüße zurück!

      Michèle

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  2. #3 von Eva Brandecker am 25/08/2012 - 15:29

    Ein toller und interessanter Ausflug mit einer richtig spannenden Paternosterfahrt. Erinnert mich an einige Fahrten die ich als aufgeregte (weil verboten) 12-jährige in Essen unternahm. Das Treppenhaus im Laeiszhof ist wunderschön, werde ich mir bestimmt bei meinerm nächsten Hamburg Aufenthalt mal ansehen. Und dann natürlich mit dem Personenumlaufumzug fahren ;)) Danke!

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    • #4 von ladyfromhamburg am 25/08/2012 - 16:12

      Danke für deinen Kommentar, Eva, und natürlich viel Spaß, wenn du in Hamburg selbst auf Entdeckungstour gehst! Es ist manchmal eine höchst vergnügliche Sache, Aktionen aus der Jugend zu wiederholen. Das was in Erinnerung blieb mit dem heute erneut Erlebten zu vergleichen. Reaktionen zu beobachten. Also viel Freude ebenfalls beim erneuten Erobern des Paternosters! ;)
      Liebe Grüße
      Michèle

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  3. #5 von regenbogenlichter am 25/08/2012 - 22:38

    Einfach wundervoll!!! Schon von aussen, das Gebäude, die Türen, die Skulptur+Bank, das Treppenhaus, die professionell kommentierte Paternosterfahrt, ;-) die wunderschönen Geländer… ich komme aus dem schwärmen nicht mehr raus.. .einen Pudel hätte ich dort oben nicht erwartet und die Geschichte dazu auch nicht…
    Und über alledem, hätte ich schon fast wieder die interessanten Infos über die Fleets und das Watt vergessen…
    Liebe Grüße nach Hamburg und wieder super gestaltet
    Ute

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    • #6 von ladyfromhamburg am 25/08/2012 - 22:47

      Herzlichen Dank, Ute! Dein Lob freut mich natürlich ungemein. Schön, dass du dir wieder Zeit für einen Blogbesuch genommen hast.

      LG Michèle

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      • #7 von regenbogenlichter am 25/08/2012 - 22:49

        Bei sowas Schönem doch immer… :-)
        LG
        Ute

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      • #8 von regenbogenlichter am 25/08/2012 - 23:04

        Noch vergessen, wenn wir mal nach Hamburg kommen, muß ich mir das unbedingt anschauen, das ist ja zauberhaft…wenn man da einfach so rein darf… kann es irgendwie kaum glauben… ;-)
        LG
        Ute

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  4. #9 von Astrid Petersen am 27/02/2013 - 19:46

    So schön die Paternosterfahrt. Als Kinder sind wir immer zu den Bürohäuser gefahren und über den Boden gegondelt mit viel Radau, bis die Pförtner uns rausgeworfen haben. Vielen Dank für diese kostbaren Hamburgseiten mit so viel Schönem.

    Gefällt mir

    • #10 von ladyfromhamburg am 27/02/2013 - 21:24

      Liebe Astrid,
      ich freue mich über Ihren Kommentar und darüber, dass es bei Ihnen Erinnerungen geweckt hat. Angenehmer Art. Viele Menschen haben mir bereits erzählt, dass sie Dinge, die im Zusammenhang mit der Kontorhaus-Serie hier erscheinen, noch nie in ihrem Leben gesehen haben. Nicht gewusst haben, wo oder wann es was wozu gab.
      Nicht ahnten, wie schön, stilvoll und gleichzeitig auch praktisch die ein oder andere Erfindung, Darstellung, der Materialmix oder die (Aus-)bauten dieser Zeit waren. Die erstaunt sind, dass noch manches existiert oder sehr aufwändig restauriert wurde!
      Ich freue mich nun sehr, dass Sie als Gast hinzukommen, dem das alles offenbar nicht fremd ist und der Erinnerungen auffrischen oder liebgewonnene, fast vergessene Kleinigkeiten wiederentdecken möchte. Wie schön, dass Sie hergefunden haben!

      LG Michèle

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  5. #11 von queenyfm am 15/05/2014 - 11:18

    hallo, das ist wirklich eine tolle reportage und sehr hilfreich! weder mein mann noch meine kleine schwester hatten je das glück mit einem paternoster zu fahren und in unserer heimatstadt gibt es auch keine mehr, deswegen wollte ich die beiden bei unserem urlaub in hamburg in diesen genuss kommen lassen. das gebäude ist ja wirklich traumhaft schön von innen und außen. auch der tipp mit dem pudel auf dem dach ist witzig!
    gibt es einen pförtner, dem man bescheid sagen muss?
    vielen dank für diesen schönen bericht und das tolle video!
    LG aus aachen
    cari

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    • #12 von ladyfromhamburg am 15/05/2014 - 11:54

      Cari, es freut mich, dass Sie den Artikel mochten und für sich darin einiges entdeckten! Danke schön für den Kommentar!
      Um Ihre Frage zu beantworten: Als ich seinerzeit dort war, habe ich auch nach einem Pförtner Ausschau gehalten, doch es gibt keinen. Die Eingangstür ist nicht verschlossen, relativ viele Leute betreten oder verlassen das Gebäude. Der Zugang zum Paternoster in der Halle ist sehr direkt, also so, dass man als Einzelperson (oder zu zweit, max. dritt) sicher keinen stört, wenn man ihn einmal benutzt. Es ist allerdings so, dass es ein Verbotsschild für große Gruppen gibt. Es werden in Hamburg auch Führungen veranstaltet, die mit ihren Teilnehmern u. a. dieses Haus besuchen. Ich denke, ehe jeweils alle einmal ihre Paternosterrundfahrt vollendet hätten, entstände enorme Unruhe für die dort Arbeitenden. Das soll vermieden werden.
      Falls Sie mit Ihrem Mann oder Ihrer Schwester in Hamburg dorthin gehen, wird Ihnen sicher keiner böse sein, wenn sie unauffällig einmal (nicht einzeln) die Runde mit dem tollen Paternoster machen. Viel Freude dabei – es ist schon ein besonderes Gefühl!

      LG Michèle

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