Akademie für Mode und Design – Open House 12: Stehröcke kennen Sie schon …?

Prolog
In der Zeitung fänden Sie jetzt vermutlich einen kleinen Bericht von acht bis zehn Zeilen, der sie knapp und präzise über Open House 12 informierte. Wann, wo, wie … Vielleicht ein Foto dazu.
Bevor ich mit diesem Bericht beginne, stelle ich mir selbst gerade die Frage, weshalb ich es angenehmer finde, Blogposts zu schreiben als Artikel für eine Zeitung.
Ich übermittle genauso gern Informationen im Blogpost wie im Artikel und halte durchaus an vielen Stellen Sachlichkeit für notwendig. Doch im Blog kann ich Wissen anders verpacken. Zudem habe ich Platz und keine Spaltenbegrenzung.
Ein Blog bietet mehr. In ihm ist Platz für Gedankenspiele und ein bisschen Emotion. Dort finden Dinge Erwähnung, die mit dem eigentlichen Erlebnis nur bedingt zu tun haben, jedoch unmittelbar dort oder aber zeitgleich stattfinden. Ich darf dort jemanden, dem daran liegt einen Gesamteindruck zu erhalten, virtuell die Hand geben und ihn mitnehmen.
Das ist der Luxus des Blogs …
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Rückblick. Freitag, 15. Juni 2012.
An diesem Tag lud die Akademie für Mode und Design (AMD) ein und informierte interessierte Gäste zwischen 17 und 22 Uhr nicht nur über die verschiedenen Studiengänge und Möglichkeiten, die sich an dieser staatlich anerkannten Hochschule für Studenten bieten, sondern bot auch Praxis-Workshops zum Mitmachen an, stellte aus und lockte zusätzlich mit einer Modenschau, der sog. Floorshow.
Der Studiengang Mode Design (B.A.) präsentierte seine Semesterarbeiten und wäre das Wetter wärmer, weniger windig oder insgesamt beständiger gewesen an diesem Tag, so hätte dieses Event sogar im Garten stattfinden können.
Ein denkbar schöner Fleck für eine Modenvorführung, denn das Grundstück, auf dem sich die AMD befindet, liegt direkt an der Außenalster (Alte Rabenstraße 1/Ecke Alsterufer bzw. Harvestehuder Weg), in unmittelbarer Nähe des Anlegers (Alsterschifffahrt u. a.), dort, wo sich auch das Lokal „Bodo’s Bootssteg“ befindet (und ja, in diesem Eigennamen ist ein Apostroph)

Open House 12 - AMD - Ein deutliches Zeichen, dass Sie sich in der Alten Rabenstraße befinden

Ein deutliches Zeichen, dass Sie sich in der Alten Rabenstraße befinden …

"Open House 12" - Akademie für Mode und Design (AMD) - Alte Rabenstraße 1

„Open House 12“ – Akademie für Mode und Design (AMD), Hamburg

Wenn Sie an einen Ort möchten, von dem Sie annehmen, dass Sie mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit keinen Parkplatz finden werden, stellen Sie sich möglicherweise – wie ich – auch gleich auf das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel ein. Keine strapazierten Nerven, kein Zeitdruck, unter den Sie geraten, weil Sie auch eine halbe Stunde nach Ihrer Ankunft vor Ort weiterhin durch vollgeparkte Seitenstraßen fahren – mit schwindender Hoffnung auf einen temporären Abstellplatz für Ihre Limousine.
Mir geht es allerdings so, dass ich mich – nach dem Entschluss, die Bahn zu nehmen – in Sicherheit wiege und weitere Nachforschungen bezüglich möglicher anderer Verkehrsbeeinträchtigungen unterlasse.
So spaziere ich am 15.06. in den Abendstunden zu Fuß die Alte Rabenstraße hinab Richtung Alster und staune über Stau, Hupen, blau zuckendes Blinklicht in der Ferne am Alsterufer, unverständliche Durchsagen per Megaphon, die zu mir herüberschallen, generellen Menschenlärm und etwas, was wie Applaus klingt.
Alles, weil die AMD einen Tag der offenen Tür veranstaltet? Na, da herrscht aber Betrieb …!
Oder hat es einen Unfall gegeben?
Das amerikanische Generalkonsulat ist auch nicht weit entfernt … Hat da jemand …?
Nichts dergleichen! An diesem Abend findet entlang der gesamten Außenalster der 8. Hamburger Nachtlauf mit über 5.000 Läufern statt, die das große Gewässer ein- oder zweimal umrunden (7,5 bzw. 15 km Strecke sind möglich). Start und Ziel nahe dem Ort, dem ich mich gerade nichtsahnend nähere.

"Open House 12" - AMD - Absperrungen aufgrund des 8. Hamburger Nachtlaufes

Absperrungen aufgrund des 8. Hamburger Nachtlaufes

Ich erahne, worum es geht, als eine nicht endende wollende Truppe joggender Menschen in einheitlichen weiß-orangefarbenen T-Shirts an mir vorbeieilt. Das Blaulicht stammt von einem Peterwagen, der Absperrungen kontrolliert und sichert, der Applaus ertönt immer dann, wenn Läufer eine Art Torbogen durchlaufen, der das Ende der ersten Runde markiert.
Die AMD muss noch ein klein wenig warten, denn ich schaue diesem Treiben weitere Minuten zu. Man erzählt mir, dass ich gar nicht erst versuchen soll, hinüber auf den Wanderweg an der Alster zu kommen – ich käme nie wieder zurück zur Straße! Es würde nämlich das Gros der Teilnehmer erst noch erwartet … Und man verrät mir auch, dass ein weiterer Start um 22 Uhr erfolgt.
Das wiederum kommt meinen Plänen sehr entgegen, denn ich würde gern später nach der Modenschau noch im Dunkeln an der Alster und Richtung Stadt zur U-Bahn spazieren. Ich glaube, dass ich heute reichlich Gesellschaft haben werde und somit dort trotz Finsternis gefahrlos „alleine“ unterwegs sein kann.

Zurück zum Open House 12 der AMD.
Ich folge gern einer Einladung, denn abgesehen davon, dass mich die Möglichkeit des Anschauens von Objekten der Studenten der Studiengänge
Mode Design (B.A.),
Mode- und Designmanagement (B.A.) sowie
Raumkonzept und Design (B.A.)
generell interessiert, reizt es mich, die angekündigte Modenschau zu besuchen. Aus sehr persönlichem Interesse, da einige der Teilnehmer (männlich und weiblich) des Model Contests QUARREE GESICHTER 2013, über den ich regelmäßig im Blog berichte, sich hier einem Casting gestellt und sich durchgesetzt haben.
Alexander Strauß, Verantwortlicher beim eben erwähnten Model-Wettbewerb, steht hier ebenfalls eine große Herausforderung bevor. Er choreographiert die Show – hatte dafür allerdings nur eine extrem kurze Zeitspanne zur Verfügung – nämlich wenige Stunden an diesem Nachmittag. Für mich schwer vorstellbar, wie diese Aufgabe gelöst werden soll angesichts der nicht geringen Anzahl von Teilnehmern, der Vielzahl der Outfits/Styles, der nicht optimalen räumlichen Gegebenheiten etc.

Ich möchte Sie gern, bevor die Modenschau beginnt, mit hinab in den Keller nehmen. Dort werden an diesem Tag Ausstellungsstücke unterschiedlicher Studiengänge gezeigt.

Open House 12 - AMD - Interessante Objekte im Untergeschoss - Modelle des Studiengangs Raumkonzept und Design

Interessante Objekte im Untergeschoss – Modelle des Studiengangs Raumkonzept und Design

Open House 12 - AMD - Modelle im Untergeschoss - Studiengang Raumkonzept und Design, 1. Sem.

Modelle im Untergeschoss – Studiengang Raumkonzept und Design, 1. Sem.

Außerdem befinden sich hier im Untergeschoss die Werkstätten mit den Nähmaschinen für den Fachbereich Mode Design. In der Raummitte stehen Sie als Besucher vor Tischen mit Schneiderpuppen und dürfen sich heute die Modelle ansehen, die Studierende des 1. Semesters entworfen haben.

"Open House" - AMD - Lampenschirme - Hinterlegt mit Entwürfen ...

„Open House“ – AMD – Lampenschirme – Hinterlegt mit Entwürfen … Eine Arbeit von Sarah Isabella Ford, 1. Semester Mode Design

Open House 12 - AMD - Röcke - neue Formfindung - Studiengang Mode Design (B.A.) - 1. Sem.  Richard Knauer

Röcke – neue Formfindung – Studiengang Mode Design (B.A.) – 1. Sem. Richard Knauer

"Open House 12" - AMD - Entwurfsmodelle für Rockformen

Entwurfsmodelle für Rockformen

AMD - Open House 12 - Neue Rockentwürfe - vielleicht Ihr nächster ... ? - 1. Sem. Laura  Riepel

Neue Rockentwürfe – vielleicht Ihr nächster …? – 1. Semester – Laura Riepel

"Open House 12" - AMD - Weitere Entwürfe ... u. a. von Aljona Lange

„Open House 12“ – AMD – Weitere Entwürfe … u. a. von Aljona Lange

"Open House 12" - AMD - Auch ein sehr schickes Modell - 1. Sem., Yasmin Gleitsmann

Auch ein sehr schickes Modell – 1. Sem., Yasmin Gleitsmann

Es geht um neue Formfindung und so sehen Sie ausgefallene, ins Auge stechende Entwürfe und Modelle. Seien Sie einfach offen und unvoreingenommen!
Es geht um Ideen, um Kreativität, die Erarbeitung, das Umsetzen (Aufgabenerfüllung), die Verarbeitung!
Sie dürfen sich dabei bitte nicht vorrangig fragen:
Ist das denn tragbar?
Tragbar ist ein weiter Begriff, ein unklarer, mehrdeutiger Begriff.
Tragbar heißt für manchen, dass das Kleidungsstück nicht besonders, nicht merkwürdig oder eigenartig sein darf. Es soll sich nicht aus der Masse hervorheben, nicht provozieren, soll normal sein …
Jetzt könnten wir dazu übegehen, normal zu definieren. Machen wir aber nicht.
Tragbar, wie zuvor genannt, bedeutet, sie fallen nicht auf wie ein bunter Hund, wenn sie damit vor Ihre Haustür treten und werden in Ihrer Firma nicht aufgrund eines nicht verstandenen  oder zu locker interpretierten Dresscodes postwendend zum Chef bestellt.
Tragbar kann im schlimmsten Fall allerdings auch für langweilig, öde stehen. Ein Synonym werden für Einheitslook, Konformität. Tragbar, aber belebend wie abgestandener Sekt, grau wie ein Nebeltag.

Tragbar im anderen Sinn signalisiert einen gewissen Tragekomfort. Sie fühlen sich wohl in dem, was sie anhaben. Das Material ist angenehm auf der Haut, die Verarbeitung gut, der Schnitt bequem.
Sie genießen Bewegungsfreiheit und fühlen sich in keiner Weise in Ihrem Tun eingeschränkt.

Weiterhin gibt es tragbar natürlich noch in Bezug auf das Gewicht – diese Definition vernachlässigen wir generös.

Sie haben gerade die Fotos der Werkstattmodelle gesehen. Kann jemand so etwas anziehen?
Wir haben das große Glück, dass genau diese Entwürfe umgesetzt wurden und während der Fashion Show von Models vorgeführt werden."Open House 12" - AMD - Fashion Show - Rockentwürfe

„Open House 12“ – AMD – Fashion Show – Rockentwürfe
"Open House 12" - AMD - Rockentwürfe ... die Rückseite.

Rockentwürfe … die Rückseite.

"Open House 12" - AMD - Rockentwürfe ... weitere Ansichten von hinten.

Rockentwürfe … weitere Ansichten von hinten.

Entdecken Sie Stehröcke? Genau, da taucht er auf, der Begriff aus der Überschrift.
Bei welchem Rock ist vom Hinsetzen abzuraten?
Wenn Sie bitte einmal von links nach rechts kontrollieren möchten:
Modell 1:
Sitzen ist möglich, aber vorzugsweise auf einem Doppelsitz und nicht am Tisch. Dafür stehen Sie zu weit vor. Möglicherweise können Sie auch ihren Stuhl gar nicht in eine bessere Position schieben, weil ihr Arm nicht bis zur Stuhllehne herunterreicht. Was schick aussähe, wäre, wenn sie mit diesem Rock Hand- und Kopfstand machen. Dann wäre ihr Rock „richtig herum“.
Modell 2 und 3:
Sitzen? Jein. Keine Verletzungsgefahr für Sie, aber Faltenwurf und Schleife sind platt.
Modell 4:
Ein absoluter Nur-Stehrock! Das Modell „Vorstehende Eistüten“. (Ausnahme: Sie finden einen Stuhl mit extrem großen Lochmuster in der Sitzplatte)
Model 5-7:
Ähnlich wie 2 und 3 – es wäre einfach zu schade um Ihr gutes Stück.
Model 8:
Es ist zu überlegen, den Rock fürs Sitzen zu drehen. Rückseite nach vorne …

Nein, ich beabsichtige nicht, mich über die Arbeiten lustig zu machen! Bitte nicht falsch verstehen! Im Gegenteil, ich bewundere den Ideenreichtum und die kunstvolle Ausarbeitung sehr! Die Entwürfe und Modelle sind absolute Hingucker.
Ich prüfe nur momentan spaßeshalber doch einmal auf Praxistauglichkeit.

Die Modenschau wird mit diesen besonderen Stücken eröffnet und fortgesetzt mit Arbeiten einzelner Studenten, die zum Teil interessante Entwürfe präsentieren. In einer offenen Weltstadt wie Hamburg durchaus „tragbar“ – doch … individuell. Dezente Farbtöne sind vertreten genauso wie grasgrün oder leuchtendrot, es gibt etwas düster und hochgeschlossen Gehaltenes genauso wie dunkle Unikate, die viel Einblick gewähren, sexy sind. Man findet die Varianten ärmellos, mit kleinen Flügeln, extrem lange Ärmel oder lange Stulpen an nackten Armen. Es ist Figurbetontes, Bauschiges, Mode für Schwangere (?), Beschwingtes, leicht Festliches, aber auch Casual Look dabei. Für mich optisch gewöhnungsbedürftig sind Oberteile, die nur einseitig ein Schulterpolster besitzen …
Wie kommt die Show an?
Gut! Der Raum ist vollbesetzt. Die U-förmig um einen imaginären Laufsteg aufgestellten Stuhlreihen sind eine halbe Stunde vor Beginn schnell gefüllt. Viele besetzen hartnäckig und ausdauernd mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Plätze für noch erwartete Nachzügler.

"Open House 12" - AMD - Platzhalter ...

Platzhalter …

Überall hinter den Stuhlreihen stehen die Zuschauer dichtgedrängt. Zwischen Ihnen die Dozenten und Professoren der Akademie, viele mit vor der Brust verschränkten Armen und – wie ich finde – einem milden Lächeln. Gut erkennbar (sie, nicht das Lächeln) an den Plaketten, die sie in Brusthöhe tragen. Es segeln einige Luftküsse durch den Raum, wenn Menschen sich auf Entfernung entdecken, aber nicht mehr zueinander finden können. Meine übernächste Sitznachbarin scheint mit jemanden schräg gegenüber zu telefonieren …

Und der Ablauf der Show? Alexander Strauß ist es tatsächlich in dieser kurzen Zeit gelungen, nicht nur alle Modelle unter einen Hut zu bekommen, sondern sie auch wirkungsvoll zusammenzustellen und ihnen eine ansprechende Choreographie zu vermitteln! Er hat es geschafft, dass alle Outfits rechtzeitig zur Verfügung stehen, im fliegenden Wechsel getauscht werden und sämtliche Models stehen zum richtigen Zeitpunkt an der Tür zum Raum der Auftritts parat. Keine Pausen, der nächste Walk folgt sofort.  Zur An- und Umkleidung verschwinden sie kurzzeitig über den Flur in einen separaten Raum, also nicht einfach nur hinter die Bühne, die hier auch gar nicht existiert. Die Distanz erleichtert nicht gerade die Kommunikation, und so sieht man Alexander Strauß zwischen Tür und Angel agieren, um die Abstimmung zwischen Discjockey, Fotografen, Models im Veranstaltungsraum, Models vor dem Raum und Models/Helfern im Raum auf der gegenüberliegenden Flurseite zu bewerkstelligen. Zeichensprache ist angesagt. Lippenlesen dazu. Es funktioniert.
Von ihm würde ich gern eine Show sehen, bei dem für die Vorbereitung mehr Zeit zur Verfügung steht, und den Fotografen wären bessere Umstände bei ihrer Arbeit zu wünschen (Platz, Entfernung, Lichtverhältnisse, etc.)
Der Applaus ist überaus freundlich, bei einigen Modellen auch begeistert. Nach einer guten Stunde endet die Show mit einem bunten Finale, bei dem sich auch die Schöpfer der Werke zeigen.

Ein gelungener, interessanter Abend in der AMD. Toller, professioneller  Auftritt auch der mir mittlerweile bekannten und ein bisschen ans Herz gewachsenen Nachwuchsmodels des Model Contests QUARREE GESICHTER 2013.
Im Garten hätte es wahrscheinlich noch mehr Atmosphäre gehabt, als in der von Neonröhren ausgeleuchteten, sehr nüchternen, vom Platz und der Aufteilung her unvorteilhaftem Räumlichkeit (Stützpfeiler im Sichtfeld), die leider nur zur Verfügung stand.
Schade, dass das Wetter eine Außenshow diesmal nicht zuließ.

22.45 Uhr. Auf dem Heimweg.
Im Dunkeln an der Alster laufen immer noch Heerscharen von sportlichen Menschen ihren Nachtlauf. Manche joggen locker und unangestrengt fröhlich plaudernd in Gruppen. Je weiter ich mich jedoch Richtung City und Binnenalster bewege, desto mehr erreichen mich schnaufende, erschöpfte Nachzügler. Es ist, als kämen einem Dampfloks in der Dunkelheit entgegen oder stampfende und schnaubende Rösser. Gespräche können sie nicht mehr führen. Das einzige Wort, dass ihnen vielleicht noch krächzend  über die Lippen kommt: „Wasser!“
Durchhalten! Das Ziel naht, ihr habt es fast geschafft!

Die Wasservögel schlafen schon. Sie sitzen auf den in Ufernähe im Wasser angelegten künstlichen Steinbänken oder –inseln und haben den Kopf ins Gefieder gesteckt.
Die Luft ist mild an diesem Abend, und es ist ein so wunderbarer Anblick, über die dunkle Außenalster auf die beleuchteten Gebäude der gegenüberliegenden Seite zu sehen, dass ich nicht zur U-Bahn am Stephansplatz abbiege, sondern noch weiter, nun auch entlang der Binnenalster, laufe. Ich passiere das Hotel Vier Jahreszeiten und allmählich setzt die Müdigkeit ein.

Blick über die Binnenalster am späten Abend des 15. Juni 2012

Blick über die Binnenalster am späten Abend des 15. Juni 2012

Hotel Vier Jahreszeiten - Hamburg

Ebenfalls schön anzusehen mit der abendlichen Beleuchtung: Hotel Vier Jahreszeiten – Hamburg

Meinem Chauffeuer winkte ich ab. Nein, danke, heute fahre ich U-Bahn … ;)

Und dann kam mein Chauffeur ... ;)

Und dann kam mein Chauffeur … ;)

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Epilog

Daheim. Ich stehe Haare bürstend vor dem Spiegel und komme mir schon ein wenig bieder vor in meinem schlichten Nachthemd. Nicht ganz bieder. Meins ist rot. Aus Satin. Bequem. Und ich lache bei der Vorstellung, dass ich in Hüfthöhe jetzt diese aufgesetzten Eistüten hätte und irgendwie wie ein Fakir auf meinem B(r)ett nächtigen müsste.
Ich glaube, ich bin doch recht konservativ. Ich stehe auf tragbar.
Sie wissen schon im welchem Sinne …

Oh doch, ein Blog lässt einem eindeutig mehr Freiheiten!

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Anmerkung:
Die Genehmigung zum Veröffentlichen der Rockentwürfe etc. (Werkstattraum) wurde eingeholt. Auf die Einstellung weiterer Fotos der Show habe ich verzichtet, da einerseits keine Gelegenheit war, von jedem Model das Einverständnis zur Veröffentlichung einzuholen und andererseits die Qualität der Fotos (Sichtbehinderung beim Fotografieren, schlechtes Licht) nicht ausreicht.

©Juni 2012 by Michèle Legrand

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  1. #1 von Garden Walk Garden Talk am 24/06/2012 - 02:46

    My German is so poor I had a difficult time reading the post. Your images helped quite a bit. Thank you.

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    • #2 von ladyfromhamburg am 24/06/2012 - 12:55

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      • #3 von Garden Walk Garden Talk am 24/06/2012 - 13:04

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