Wenn Steptänzer „fremdgehen“…

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Mein  wöchentlicher Steptanz (von mir aus auch Stepptanz) fand am letzten Donnerstag interessanterweise in einem Raum statt, in dem sonst Töpfer ihre Kunstwerke herstellen. Üblicherweise nutzen wir einen anderen Bereich in der VHS, der sich im Souterrain befindet und richtigen Tanzboden hat. Zum einen nachgebend, zum anderen klingend, was beim Steptanz nun einmal nicht unwesentlich ist. Es macht nur halb so viel Vergnügen, wenn anstelle eines KLACK-KLACK-KLATTERA-KLONG lediglich ein müdes Ploff-ploff-pipp-pipp-plopp erklingt.
Zurzeit sind Schulferien in Hamburg. Daran hält sich auch die VHS, dennoch lässt uns gewöhnlich das nette Hausmeisterpaar hinein. Am Donnerstag auch, allerdings wird diesmal im Gebäude noch renoviert, unser Raum war noch gar nicht wieder benutzbar. Die Alternative bot sich an im 1. Stock, eben im besagten Raum der Töpfer. Ich kann euch auch verraten warum: der Boden dort sieht schon ramponiert aus! Damit fallen eventuelle zusätzliche Abdrücke durch unsere Stahlplatten nicht besonders ins Gewicht.
Wir werfen einen Blick hinein. Eine Seite des Raums ist frei, auf der anderen sind Arbeitstische. Hohe Regale zieren ringsum die Wände. Ach, was soll’s! Besser als nichts.
Es stellt sich heraus, dass wir dort keine Musik anschließen können.
Egal, wir denken uns den Sound.
Der Boden ist mit PVC-Belag ausgelegt. Klingt eher nach Ploff….
Auch egal. Wir beginnen.
Wir lernen: Training im 1. Stock ist definitiv nichts für Stepper. Es ist zwar keiner unter uns, der sich beschwert, dass wir ihm auf dem Kopf herumtrampeln, doch der Boden wackelt ganz gewaltig durch die Erschütterung, und in den Regalen, die mit Tonerzeugnissen und Werkzeugen gefüllt sind, fängt es an zu klirren, zu scheppern und… zu wandern!
Figuren, die auf kleinen Brettern aufgebaut sind, erweisen sich noch als am Stabilsten. Kritisch hingegen wird es mit den Vasen auf dem obersten Bord. Wir behalten sie sehr gewissenhaft im Auge!
Zwei kritische Exemplare versuche ich zu sichern, indem ich auf einen der Holztische klettere, um sie von dort aus zu erreichen und zurückzuschieben.
Bei dieser Aktion stellt sich heraus, das der Klang der Stepschuhe auf der massiven Tischplatte ein wirklich ganz hervorragender ist…
Sehnsüchtiger Blick von allen, doch das Gewissen ist letztendlich stärker. Wir klettern nicht alle auf die Tische, um den Rest der Stunde dort zu trainieren. Vielleicht auch deshalb nicht, weil der Raum Fenster hat, die von einem Gebäude genau gegenüber eingesehen werden können.
Und dort brannte noch Licht…

Die Herrschaften waren recht standfest...

Anweisungen...

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